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Würdet ihr es wissen wollen/es erzählen?

  1. w: Nein

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  2. w: Ja

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    4,3%
  3. w: Kommt auf die Beziehung zum Erzeuger an

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  4. m: Nein

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  5. m: Ja

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  6. m: Kommt auf die Beziehung zur Frau an

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  • User 113955
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    Single
    13 November 2016
    #1

    Abtreibung -wollt ihr es wissen/würdet ihr es erzählen?

    Folgendes Szenario:
    Angenommen ihr seid ungewollt schwanger und für euch steht fest: Abtreibung.
    Ihr habt die Entscheidung alleine getroffen und seid euch sicher, es bestehen keinerlei Zweifel, ihr werdet eure Entscheidung nicht ändern.

    Würdet ihr es dem Mann sagen? Oder lehnt ihr das pauschal ab, weil seine Meinung für euch sowieso nicht mehr relevant ist, da die Entscheidung schon gefallen ist? Oder wäre es davon abhängig, ob ihr in einer Beziehung seid oder der Kerl nur ein ONS war? Falls ihr es erzählen wollen würdet, bevor oder nachdem ihr die Abtreibung habt durchführen lassen?

    An die Männer: würdet ihr es wissen wollen? Obwohl die Entscheidung schon gefallen ist? Oder wäre das nur unnötige Belastung für euch? Oder macht ihr es vom Beziehungsstatus abhängig?
     
  • User 162226
    Öfters im Forum
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    nicht angegeben
    13 November 2016
    #2
    Ich würde es ihm sagen und mit ihm darüber reden. Es wäre ja nicht nur mein Kind, um das es ginge.
     
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  • User 114808
    Sehr bekannt hier
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    Verheiratet
    13 November 2016
    #3
    Bei einem ONS, über den ich nicht mehr weiß als das er gut zu vögeln war, würde ich vermutlich die Klappe halten/keinerlei Anstrengung in die Suche nach ihm investieren und mein Ding durchziehen.

    Ansonsten würde ich es besprechen. Wie allerdings ein Gespräch verläuft, bei dem die Entscheidung lt. Szenario vorher schon feststeht, mag ich mir gerade nicht vorstellen. Vermutlich sehr hässlich, wenn man nicht einer Meinung ist.
     
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  • User 121094
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    nicht angegeben
    13 November 2016
    #4
    Puh, gute Frage.

    Bei einem ONS-Szenario wäre für mich vollkommen klar: Ich halte die Klappe. Ein fremder Mann, der in meinem Leben keine Rolle spielte, spielt und spielen wird, hat für mich keinerlei Entscheidungsrecht über meinen Körper. Wenn er nichts von dem Kind weiß, kann er sein Leben so weiterleben wie bisher auch.

    Würde ich jetzt in meiner Beziehung schwanger, würde ich es meinem Freund selbstverständlich sagen. Ich weiß aber genau, dass er meine Entscheidung für eine Abtreibung komplett mittragen würde.

    Nachtrag: Was ich aber - vollkommen ungeachtet der Beziehung zum Erzeuger - niemals machen würde: Es dem Mann nach der Abtreibung auf's Brot schmieren. Entweder, ich halte den Mund und trage die Konsequenzen allein, oder ich spiele von vornherein mit offenen Karten.
     
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  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    13 November 2016
    #5
    Bei einem ONS würde ich es nicht wissen wollen, würde es aber z.B. verstehen, wenn sie es mir trotzdem sagt, weil sie vielleicht Hilfe dabei braucht.

    In einer richtigen Beziehung wäre es für mich hingegen selbstverständlich, dass meine Frau mir das erzählt und mich auch in die Entscheidung mit einbezieht.
     
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  • User 135804
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    13 November 2016
    #6
    da ich keine ons und auch keine reinen affären mehr habe,sondern nurn noch sex mit meinen freundschaften plus,würde ich es dem-/denjenigen wohl schon erzählen,sofern ich das bedürfnis danach habe-schlicht,weils eben freunde von mir sind.ich finds in meinem fall irrelevant,dass es der erzeuger erfährt,weil er der erzeuger ist,da meine jungs eh wissen,dass ich nie ein kind bekommen werde.mitspracherecht hat da aber natürlich niemand,da ich nun mal keine kinder will.weiß auch nicht,wann ich (wenn mir überhaupt danach wäre) es erzählen würde,also ob vor oder nach der abtreibung.
    reine sexgeschichten habe ich wie gesagt gar nicht mehr-aber wenn ich die hätte und schwanger werden würde,würd ich so jemandem das überhaupt nicht erzählen,weil ich zu demjenigen ja gar keine beziehung hätte,die auf vertrauen bassiert.einem reinen sexpartner,mit dem mich rein gar nix verbindet,erzähle ich doch nichts über mein innenleben.

    aber sowas wird eh nie passieren,da ich ja gescheit verhüte-ist also reine theorie.
     
  • Burlesque
    Gast
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    13 November 2016
    #7
    Also, ich verhüte momentan nur mit einer Person nicht mit Kondom (daneben aber immer auch hormonell), von daher würde da auch aller Wahrscheinlichkeit nach auch nur dieser Mensch als Erzeuger in Frage kommen.

    Diesem Menschen würde ich es auch erzählen, aber mehr, weil wir uns auch so über Geschehenisse dieses Ausmasses auf den Laufenden halten. Mitspracherecht besteht grundsätzlich nicht, aber das kommuniziere ich auch jeder langfristigen Bekanntschaft. Ich möchte unter keinen Umständen Kinder in die Welt setzen und dass ich ein ungewolltes abtreiben würde, weisss jede*r, der sich für längere Zeit auf mich einlässt. Wenn man damit nicht klar kommt, sollte man eben nicht mit mir verkehren.

    Aus Sex können Kinder entstehen und ich finde es daher prinzipiell sehr wichtig, sich über sowas gemeinsam Gedanken zu machen, bevor man sich auf Langfristiges einlässt. Bei ONS oder reinen regelmässigen Sex-Kontakten fühle ich mich nicht dazu verpflichtet, der Person Anspruch auf gemeinsame Entscheidungsfindung im Nachhinein zu gestatten. Ist dieser Punkt für den Menschen relevant, liegt es daher an ihm, mir das vorher zu komunizieren.

    Allenfalls würde ich auf den Erzeuger zurück kommen, falls die Kosten für mich untragbar wären, über die Lage hierbei habe ich mich aber nicht informiert. Und da käme es dann auch darauf an,wie ich den Menschen einschätze und ob ich nicht lieber selbst blechen würde, als mögliches Drama zu haben.
     
  • User 135804
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    13 November 2016
    #8
    japp,genauso sehe ich das auch.wer mit meiner ansage,dass ich im fall des falles sowieso abtreiben würde,nicht klar kommt,soll eben keinen sex mit mir haben.
     
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  • Burlesque
    Gast
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    13 November 2016
    #9
    Dem würde ich trotzdem gerne anfügen, dass es natürlich dennoch eine emotionale Angelegenheit darstellen kann und als Betroffener darf man sich natürlich darüber austauschen. Nur, weil es mein Körper ist und ich dadurch potentiell dem "grösseren Schaden" ausgeliefert bin, heisst es nicht, dass es am Erzeuger spurlos vorbei geht. Ich möchte dann auch nicht kalt auf die Gefühle des Gegenübers reagieren. Aber meine Entscheidung beeinflussen würde es trotzdem kaum.
     
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  • User 135804
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    13 November 2016
    #10
    richtig,natürlich würde ich ebenso mit ihm in einem solchen fall über seine gefühle diesbezüglich reden-es geht ja wie gesagt um freunde von mir und für die ist man nun mal selbstverständlich da,wenns ihnen schlecht geht,unabhängig davon,worum es geht.warum sollte ich da auch kalt reagieren,ich liebe diese menschen ja.
     
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    13 November 2016
    #11
    Ich würde es wohl mitteilen, aber nicht zwecks gemeinsamer Entscheidungsfindung (die ist ja schon gefallen), sondern damit er weiß, dass was mit der Verhütung schiefgegangen ist und er in Zukunft besser darauf achten kann.
     
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    13 November 2016
    #12
    ist nicht böse gemeint,aber ich finde ja,dass ich als frau selbst für sichere verhütung zu sorgen habe-ich würd mich da niemals auf jemand anderen verlassen wollen,schließlich trage ich nachher die (erheblich größen)konsequenzen,wenn da was falsch läuft und nicht er...
     
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    13 November 2016
    #13
    Aber der Mann ist genauso für die Zeugung eines Kindes verantwortlich wie die Frau, darum müssen auch beide auf die Verhütung achten. Natürlich achte ich selber auch darauf, aber ich erwarte genauso, dass der Mann darauf achtet.
     
  • User 135804
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    13 November 2016
    #14
    schon klar,ohne sperma keine zeugung möglich.was ich meine ist schlicht:im fall des falles müssen wir frauen das ausbaden und nicht die männer...
    in meinem fall regel ich die verhütung allein,weil ich gar nicht dazu bereit wär,mir da reinreden zu lassen.ich will keine kinder,ich sorg dafür,dass keine entstehen können und fertig-ich meine das rein pragmatisch.und wenn man wie ich mit der pille verhütet (dauereinnahme ohne pause btw,weil ua noch sicherer) oder eben was anderes anwendet,bei dem der mann eh praktisch nicht beteiligt ist (inplantat,nuvaring,spirale etc pp),liegt diese verantwortung dann faktisch eben doch allein bei der frau.
     
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  • Burlesque
    Gast
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    13 November 2016
    #15
    Ist ein guter Lösungsansatz, beugt weiteren Unfällen vor. Ich weiss dennoch nicht, ob ich das selbst so für mich unterschreiben würde, weil ich mit einer Abtreibung halt nicht hausieren gehen möchte und wenn ich mir beim Partner der Diskretion nicht sicher wäre, würde ich vielleicht lieber schweigen.

    Off-Topic:
    Ich halte es für sehr vernünftig, darüber offen zu sprechen. Faktisch ist man aber eben oft einem Shitstorm ausgeliefert - wie ich an mehreren Freundinnen beobachten konnte. Je nach Umfeld würde ich mir das einfach nicht geben wollen. Z.B. wenn es mit einem Arbeitskollegen passieren würde.
     
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  • User 136760
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    13 November 2016
    #16
    Ich kann Dinge gut für mich behalten und wenn es schon so ist, dass ich eine solche Entscheidung ohne den Vater fälle, wird es auch keine Gründe dafür geben, es ihm zu erzählen. Sprich: in einer gesunden Beziehung würde ich so eine Entscheidung nicht ohne den Partner treffen.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    Single
    13 November 2016
    #17
    Die Tatsache, dass es keine 100%ig sichere Verhütungsmöglichkeit gibt, ist auch ein Grund für mich, keinen unverbindlichen Sex zu haben.
    Natürlich ist die Gefahr, trotz Verhütung ein Kind zu zeugen, ziemlich gering, aber ich bin mir sicher, dass ich nicht damit umgehen könnte, dass mein Kind abgetrieben würde (Das könnte mich durchaus in den Selbstmord treiben, oder mir zumindest jegliche Lebensfreude rauben). Weiterhin habe ich auch keine Lust darauf, ein Kind zu haben, mit dessen Mutter ich keine Beziehung führe. (Dass eine Beziehung, bzw. Ehe auch später zerbrechen kann, ist klar. Aber das ist ein Risiko, das ich eingehen muss, wenn ich Kinder haben will. Aber das Risiko, bei einem ONS, o.Ä. ein Kind zu zeugen, möchte ich nun wirklich nicht eingehen.)
    Weiterhin würde ich aufgrund meines Kinderwunsches und meinen Problemen mit einer Abtreibung auch keine Beziehung mit einer Frau ohne Kinderwunsch eingehen.

    Und bei einer Frau, die zumindest prinzipiell einen Kinderwunsch hat, fände ich es schon sehr seltsam, wenn sie unser Kind einfach so abtreiben würde, ohne mich irgendwie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Sollte ich so etwas im Nachhinein herausfinden, würde ich das schon als massiven Vertrauensbruch ansehen. - Zusätzlich zu all den Problemen, die mir eine solche Abtreibung sicherlich breiten würde.

    (Mit all meinen Ausführungen meine ich immer eine Abtreibung ohne wichtigen medizinischen Grund. Sollte z.B. das Leben meiner Partnerin durch eine Schwangerschaft in Gefahr sein, oder sollte das gerade entstehende Kind eine schwere Behinderung haben, sieht die Sache schon wieder ganz anders aus.)
     
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  • User 141862
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    13 November 2016
    #18
    Ja, ich würde es ihm sagen.
    Dabei schließe ich die Situation, wo es nach einem ONS oder beim reinen Sexkontakt passieren würde, fast komplett ab, da ich erstens, keine reinen Sexgeschichten habe, und zweitens, in der Anfangsphase - wo ich noch nicht sicher bin, ob ich eine Festbeziehung mit dieser Person eingehen möchte und mir vorstellen könnte, von ihm schwanger zu werden - immer doppelt verhüte.
    In einer Beziehung würde ich meinen Partner natürlich informieren und eine Entscheidung mit ihm zusammen treffen. Ich spreche das Thema Schwangeschaft sehr früh an, noch bevor ich tatsächliche Beziehung eingehe und mich auf nur eine Verhütungmethode verlasse. Ich kommuniziere offen, dass eine Abtreibung für mich nur als allerletzte Lösung in Frage käme.
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    13 November 2016
    #19
    Das kommt ganz auf den Mann an. Im Moment wäre kein Mann mein fester Partner, trotzdem gibt es noch Unterschiede.
    Ich denke aber, dass ich es zu 98% jedem Mann erzählen würde, weil ich ganz einfach der Meinung bin, er hat auch ein Recht darauf. Kann zwar sein, dass es ihn nicht interessiert bzw. dass er sagt "es ist deine Entscheidung", aber gesagt hätte ich es ihm dann trotzdem bzw. mir wäre auch seine Meinung ganz einfach wichtig.

    Bei einem ONS wäre das vermutlich nicht unbedingt relevant, aber ONS pflege ich aktuell keine und bei allen längerfristigen Sexbekanntschaften ist das Verhältnis so tief, dass es kein Problem sein sollte über so was zu sprechen.
     
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    13 November 2016
    #20
    Mir ist es egal, bzw. passe ich mich der Frau an. Ich sehe Abtreibungen moralisch total locker und meinen Sexpartnerinnen ging es da nie anders. Bei einem ONS würde ich das wohl zu 99% gar nicht erfahren, weil es für die Person nicht der Rede wert ist. Ändert natürlich nichts daran, dass immer gut verhütet wird!
    Kostet eine Abtreibung eigentlich was in Deutschland? Das spielt dann ja auch noch mal eine Rolle wegen Kostenbeteiligung. Wie auch immer; ich passe mich da vollkommen an.
     
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