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    20 Oktober 2020
    #1

    Achterbahnfahrt der Gefühle

    Hallo zusammen,
    ich bin nun bald seit 3 Monaten mit meinem Freund zusammen. Meine persönliche Erfahrung hat mir bisher immer nach dieser Zeit gezeigt, ob ich bereits langfristige Gefühle für diese Person haben kann oder eben nicht. Dieses Mal ist es aber irgendwie anders:
    Ich befinde mich wirklich in einer Achterbahn der Gefühle - an dem einen Tag bin ich der glücklichste Mensch der Welt bei ihm und am anderen Tag zweifle ich total an der Beziehung. Es macht mich fertig dauernd immer wieder zu zweifeln und dann ein ungutes Gefühl zu haben. Eine besonders gute Zeit hatte ich mit ihm z.B. als ich 2 Wochen Urlaub hatte und nicht den letzten Herren tagtäglich auf Arbeit sehen musste, der mich so extrem verletzt hat. Ich denke, dass das ein großer Punkt sein könnte....
    Ich weiß, dass ich eben für mein Alter schon relativ viel durchgemacht habe und deswegen eine gewisse "Vorbelastung" habe. Nur habe ich das Gefühl, dass ich durch den letzten Herren so eine enorme Angst habe verletzt zu werden, dass ich vielleicht "gerne" Zweifel.
    Ich kann auch nicht einschätzen, ob meine Einstellung ihm gegenüber gesund ist. Ich finde es z.B. überhaupt nicht schlimm, wenn ich ihn mal ein paar Tage nicht sehe, ich unternehme immer mal wieder lieber etwas mit meinen Freunden als mit ihm, vermisse ihn auch nicht sooo unendlich, wie ich es teilweise in meinen früheren Beziehungen gewöhnt war. Ich stelle mir auch immer wieder die Frage: Würde ich es schlimm finden, wenn er von heute auf morgen weg wäre? Ich kann dies leider mit Nein beantworten - denke ich jedenfalls. Widersprüchlich ist dann wieder, dass ich, als wir einen kleinen Streit hatten und das persönlich am nächsten Tag klären wollte, es kaum ausgehalten habe ihm nicht zu schreiben und diese Situation so zu haben.
    Ich möchte ihn ungern darauf ansprechen, dass ich immer wieder Zweifel verspüre, da ich seine erste richtige Freundin bin und er das sicher nicht so gut aufnehmen würde...
    Ich weiß nicht was ich denke soll und kämpfe immer wieder mit dem Gedanke vlt. nicht genug zu fühlen oder mich davor zu verschließen.
    Ich hoffe, dass von euch jemand evlt. bereits so eine Situation erlebt hat, das nachempfinden oder auch erklären kann.
    Danke schonmal fürs Lesen und für eure Rückmeldungen
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Achterbahn der Gefühle
    2. Gefühle gestehen?
    3. Ohnmacht der Gefühle
    4. Verwirrung der Gefühle
    5. Gefühle
  • krava
    krava (39)
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    20 Oktober 2020
    #2
    Willst du denn überhaupt eine Beziehung?
    Warum führst du eine?
    Warst du wirklich bereit dazu?
    Hattest du genug Zeit, deine letzte Enttäuschung zu verarbeiten?
    Es klingt ehrlich gesagt nicht danach :hmm:
     
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    20 Oktober 2020
    #3
    Mach dir keine Panik. Und keinen Druck. Gefühle kommen nicht, wenn man sie herbeizwingen will. Dann zweifelst du mal. An den Tagen weißt du aber, dass du ihn an anderen Tagen liebst. Und das muss dann reichen.

    Geh es vom Kopf her an.
    Gibt es rationale Gründe, zu zweifeln? Irgendwelche red flags, die alle Alarmglocken schrillen lassen?
    Was sind seine schlechten Seiten? Kannst du mit denen leben?
    Warum liebst du ihn an "guten" Tagen? Warum bist du mit ihm zusammen?

    Ich habe gerade am Anfang auch oft an meinem Freund gezweifelt. Gerade wenn wir uns nicht gesehen haben.
    Und das Gefühl, andere nicht zu vermissen bis man wirklich kurz davor ist, sie zu verlieren, kenne ich auch, das habe ich bei allen Personen.

    Solange du keine validen, rationalen Gründe findest, nicht mit ihm zusammen zu sein, würde ich mir wenig Gedanken machen.
    Manches braucht seine Zeit. Vielleicht ist es gut und richtig so, wenn du gerne was mit deinen Freunden unternimmst und selbstständig und unabhängig bleibst. Das Gegenteil davon wäre sicher ungesünder.
    Aber wenn du dir sicher bist, dass du ihn liebst, nicht weil du einen Freund willst oder er dir etwas gibt das dir fehlt, sondern weil du ihn als Person schätzt und magst, sehe ich keinen Grund, nach 3 Monaten den Kopf in den Sand zu stecken.

    Unter der Voraussetzung:
    - dass du das aufarbeitest, was dich derzeit belastet und wahrscheinlich blockiert, damit du sicher entscheiden kannst, ob es passt.
    - dass du ihm davon erzählst und ihn um Verständnis bittest, damit er eine Chance hat, dich und deine Stimmungen einzuschätzen. Nicht zu wissen, was los ist und warum der Partner plötzlich distanzierter ist und gar keine Nähe sucht ist viel verletzender als wenn man weiß, es liegt nicht an einem selbst.
    - dass du die Beziehung wirklich willst.
     
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    20 Oktober 2020
    #4
    Danke schon einmal für eure Antworten.
    Ich denke, ich habe keine tiefergreifenden Gründe, weshalb ich zweifle, das ist in der Regel eher oberflächlich - eben besonders dann, wenn ich alleine bei mir in der Wohnung bin. Ich mag seine Nähe - sehr sogar und kann mit ihm über alles reden was ich ganz besonders schätze.
    Ich habe mir überlegt mal die Pille abzusetzen, da ich das Gefühl habe, dass sie hierbei auch beiträgt....
     
  • User 172046
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    20 Oktober 2020
    #5
    Wenn du die Pille nur zur Verhütung nimmst, halte ich das für eine sehr gute Idee!
    Ich würde aber andere Faktoren auch nicht ausschließen.

    Klingt sehr wie bei mir, das ist mit der Zeit besser geworden. Wenn auch nicht immer, manchmal frage ich echt, was ich mir dabei gedacht habe...aber das ist es wert.
    Das ist natürlich kein Garant dafür, dass das bei dir auch so laufen wird, aber zumindest ein Anhaltspunkt, noch nicht gleich aufzugeben. Aber gerade wenn ihr über alles reden könnt solltest du auch darüber reden können.

    Die Geduld meines Freundes mit mir bei der Sache hat mir nämlich damals echt geholfen, mir selbst Zeit zu lassen, damit sich meine Gefühle einpendeln konnten. Sowas geheimzuhalten belastet sicher auch.
     
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    20 Oktober 2020
    #6
    Hätte ich jetzt auch nicht besser ausdrücken können!
    Gib euch beiden einfach Zeit, um euch über eure Gefühle klar zu werden. Beziehungen können ganz unterschiedlich beginnen und verlaufen. Bei einigen ist es am Anfang sehr große Verliebtheit, die meistens länger als drei Monate dauert, und nicht zwangsläufig etwas über den Bestand einer Beziehung aussagen muss, da sich das Gefühl der Liebe erst danach entwickelt. Bei anderen Beziehungen startet es nicht mit ständigen Schmetterlingen im Bauch, sondern es entwickelt sich eine zunehmende Vertrautheit, aus der dann Liebe entstehen kann, und dann eine beständige Beziehung.
     
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    20 Oktober 2020
    #7
    Erklären kann ich es nicht, nur sehr gut nachempfinden. Bei mir war es so: Bei / mit ihr war immer alles gut. Wenn ich aber heimgefahren bin war ich unendlich leer. Das hat daher gerührt, dass ich wie du daran gezweifelt habe, ob ich sie vermissen würde.

    Meiner Meinung nach sind Nähe genießen und Liebe verschiedene Paar Schuhe.
    Ich will jetzt nicht mit noch mehr Fragen ums Eck kommen, die anderen zwei waren da ja schon fleißig. Außer mit einer: Bist du wirklich verliebt?

    Aus der (zugegeben: bescheidenen) Erfahrung heraus waren beginnende Zweifel immer auch der Anfang vom Ende.

    Gründe dafür zu finden kann endlos schwer sein. Ab und an vermisse ich noch meine letzte Partnerin, ich nenne Sie mal der Einfachheit halber so. Bei ihr hat objektiv alles gepasst, dennoch war ich ohne sie innerlich irgendwie sehr leer und etwas aufgewühlt. Da kannst du dir Nächte über Nächte den Kopf darüber zerbrechen, und du kommst wahrscheinlich auf keinen grünen Zweig, was genau dich denn Zweifeln lässt.

    Und das nach dem Streit kann auch einfach dein schlechtes Gewissen bzw. dein guter Wille sein. Du willst ihn ja offensichtlich nicht verletzen, aber nach Liebe hört sich dein Text nicht so richtig an. Genau das gleiche Thema welches ich damals hatte.

    Ich unterstelle deinem Freund mal, dass er dich liebt. Daher fände ich es nur fair, wenn du dir zunächst mal wenn möglich klar wirst, was denn aktuell in dir vorgeht. Und es ihm dann sagst, dass du Zweifel hast und woher diese rühren. Alles andere würde ich als unfair empfinden. Das kann und wird wahrscheinlich weh tun, aber die Wahrheit ist eben nicht immer schön.

    Mein Rat daher: Sprech es an, aber nicht unüberlegt. Vielleicht gibt seine Perspektive auch noch etwas Aufschluss über deine Gefühle. Womöglich wirkst du distanzierter als sonst oä.
     
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    Klickt sich gerne rein
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    20 Oktober 2020
    #8
    Das verstehe ich gut :frown: Ich habe das auch schon erlebt und fand es unglaublich anstrengend - die ganze Zeit habe ich geschwankt zwischen: "Ich bin super verliebt und freu mich so ihn kennengelernt zu haben" und "Mache ich mir etwas vor? Bin ich unehrlich zu ihm und mache ihm falsche Hoffnungen?".
    Hast du das Gefühl, noch sehr an diesem Herrn zu hängen?
    In welcher Weise beeinflusst er deine Gedanken und Gefühle gegenüber deinem jetzigen Partner, kannst du das näher beschreiben?
    Nur weil andere Menschen ihren Partner non-stop vermissen und am liebsten jede freie Minute mit ihm verbringen wollen, heißt das doch nicht, dass du genauso fühlen musst. Deine Empfindungen sind genauso okay, egal ob sie mit der Mehrheit übereinstimmen oder nicht.
    - denkst du, wenn du alleine bist oder wenn du mit ihm zusammen bist?
    Das, finde ich, spricht dafür, dass deine Zweifel mehr mit dir selbst zu tun haben als mit ihm oder eurer Beziehung. In den Momenten, in denen ihr zusammen seid, geht es dir ja gut! Passiert dir das auch mit anderen Dingen, dass du negativer darüber denkst, zu viel ins Grübeln kommst, wenn du allein bist und keine Ablenkung hast?
    Das finde ich sehr hilfreich. Ich habe, als es mir so ging, viel zu lange geheim gehalten, wie zerrissen ich bin. Aus Rücksicht auf ihn, weil ich ihn damit nicht belasten wollte und weil ich dachte, ich müsse meine Unklarheit mit mir selbst ausmachen. Es war sowas von befreiend, als ich darüber sprechen konnte und hat auch ganz viel Vertrautheit und Vertrauen zwischen uns gebracht.
    Nach meiner (ebenfalls äußerst bescheidenen) Erfahrung waren meine Zweifel nur meiner Unerfahrenheit zuzuschreiben und dass ich überzogene Erwartungen an meine Gefühle hatte. Und dann dachte ich, wenn die Beziehung sein soll, dann zweifelt man doch nicht die ganze Zeit. Und das hat meine Unsicherheit noch verstärkt. Blöder Teufelskreis. Erst als ich akzeptiert habe, dass ich nicht zu jedem Zeitpunkt sicher sein muss, konnte ich mich langsam entspannen und darauf vertrauen, dass alles schon so kommt wie es soll, wenn ich es nur zulasse.
    Und wenn ich ganz ganz ehrlich bin: Die Zweifel hatte ich auch später manchmal. Ganz selten nur, aber sie waren da. Trotzdem kann ich im Rückblick sagen, dass ich über unsere gemeinsame Zeit glücklich bin und die Beziehung und die Liebe echt waren.
     
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  • FeelTheSoul
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    20 Oktober 2020
    #9
    Ich glaube auch, dass es an deiner negativen Erfahrung liegt. Ich denke unbewusst hast du immernoch Angst verletzt zu werden, weswegen deine Gefühle manchmal blockiert werden. Dies besonders dann, wenn er nicht da ist, weil da unbewusst deine Verlustängste + negative Erinnerungen getriggert werden. Du verdrängst es dann einfach und somit leider auch deine Liebesgefühle.

    Hättest du deinen Partner nicht geliebt, hättest du überhaupt keine Gefühle für ihn. Da du aber heute verliebt, morgen gleichgültig bist deutet es daraufhin, dass es eben situationsabhängig ist. Ich würde an deiner Stelle mit deinem Partner darüber reden. Ein Tipp: Er kann es eher verkraften, wenn du erklärst, dass es nicht an ihm persönlich, sondern an deinen negativen Erfahrungen liegt.

    Dass er dir nicht egal ist zeigt auch, dass du euren Streit "nicht aushalten" konntest. Hier wurden wieder deine Verlustängste getriggert, nur konntest du es durch Reden unter Kontrolle bringen. Deswegen rate ich dir eben genau das zu tun. Das wird dich beruhigen, mehr Klarheit geben und wenn dein Partner mit Verständnis reagiert, euch mehr Vertrauen zueinander schenken.
     
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  • User 172046
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    21 Oktober 2020
    #10
    Off-Topic:
    Wo wir so schön beim Thema sind... bei mir ist die Verliebtheit auch gerade wieder weg. Merkwürdigerweise, nachdem ich mich mit meinen Eltern auseinandergesetzt habe. Passiert. Ist beides wichtig. Wenn mein Kopf halt das eine nicht kann solange das andere funktionieren muss, ist das okay. Wichtig ist, dass das kein Dauerzustand bleibt und du auch wieder zu ihm zurückfindest. Du bist da echt nicht alleine mit. Das ist aber kein Zeichen für oder gegen eine Beziehung, sondern nur dafür, dass dich wohl was beschäftigt, das du klären solltest.
     
  • Anila23123
    Anila23123 (26)
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    21 Oktober 2020
    #11
    Ich bin keine Psychologin oder so, aber
    offenbar hast du durch die schlechte Erfahrung mit dem letzen Mann ein Problem dich zu öffnen und zu vertrauen. Deine Zweifel sind eine Art Schutz. Du willst dich nicht zu sehr an ihn binden aus Angst wieder verletzt zu werden.
    Soweit meine Vermutung.

    Bist du sicher, dass du schon bereit bist für eine neue Beziehung?

    Hast du dir Zeit genommeb deine schlechten Erfshrungen zu verarbeiten?

    Hast du mit deinem Freund mal drüber gesprochen oder übethaupt mit jemandem?
     
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    21 Oktober 2020
    #12
    Nein überhaupt nicht, im Gegenteil er nervt mich eher und ich habe natürlich keine Lust in zu sehen. Ich denke aber, dass mich die Situation an sich belastet, dass ich eben täglich mit ihm konfrontiert werde.

    Das passiert nur wenn ich alleine bin.

    Das passiert mir tatsächlich immer mal wieder. Ich grübel sehr viel und denke über alles doppelt und dreifach nach, wäge gerne ab.

    Das ist eben immer völlig unterschiedlich, das stellt ja genau das Problem für mich dar.
    Ja das bin ich, denn mir ging es auch vor ihm wieder sehr gut. Ich habe mit ihm über meine Erfahrungen gesprochen und er weiß über alle Bescheid, die mir zugesetzt haben. Er weiß deswegen auch, dass ich z.b. meine Probleme damit habe, meine Gefühle mitzuteilen aber er lässt mir da Zeit und baut keinen Druck auf
     
  • User 162572
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    22 Oktober 2020
    #13
    Ich habe gestern Abend einen Podcast gehört, bei dem ich an das Thema denken musste. Ist jetzt etwas weiter hergeholt, aber vielleicht dient es dir ja als Denkanstoß.

    Die These war, dass Menschen in der modernen Gesellschaft durch das "Outsourcing of Expertise" zunehmend weniger für sich selbst denken und sich von äußeren Faktoren lassen. Grundsätzlich ging es nicht um Beziehungen, sondern um komplexere Probleme allgemein. Ob nun morgens das Auto nicht startet, oder beispielsweise die Entscheidungsfindung bei moralisch schwierigen Entscheidungen.

    Was ich mitgenommen habe und sich auf Beziehungen übertragen lässt:
    Du weißt, dass es auf der Erde 7 Milliarden Menschen gibt. Dementsprechend muss da jemand dabei sein, der perfekt zu dir passt. Geführt wurde das Beispiel mit der Auswahl eines Films beim Netflix Abend, ich übertrage das hier nur mal.
    Dadurch wird unterbewusst eine Erwartungshaltung geweckt die es fast unendlich schwer macht, dich gänzlich zufrieden zu stellen. Da es ja jemanden geben muss der perfekt passt, fallen Defizite eines nicht zu 100% perfekten Partners viel zu stark ins Gewicht. Ohne das Wissen wärst du womöglich vollständig glücklich und zufrieden.

    Vielleicht ist das ja der Fall bei dir. Vielleicht existieren kleinere Dinge die dich bei deinem Partner nur unbewusst stören, aber dann in seiner Abwesenheit eine völlig überproportionale unterbewusste Reaktion (die Zweifel) auslösen.

    Soll jetzt keine philosophische Abhandlung werden. Nur ein Denkanstoß, der zumindest bei mir gewirkt hat.
     
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