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Wurde euch beigebracht, dass es in Ordnung ist, wenn ihr begrapscht werdet?

  1. Nein, das wurde mir nicht beigebracht.

    51 Stimme(n)
    94,4%
  2. Ja, von meinen Eltern.

    0 Stimme(n)
    0,0%
  3. Ja, von anderen Verwandten.

    0 Stimme(n)
    0,0%
  4. Ja, von Lehrern, Sporttrainern, etc.

    1 Stimme(n)
    1,9%
  5. Ja, von meinen Altersgenossen.

    2 Stimme(n)
    3,7%
  6. Ja, von den Massenmedien.

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    0,0%
  • User 164526
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    31 Januar 2018
    #1

    An die Frauen: Wurde euch beigebracht, dass es in Ordnung ist, wenn ihr begrapscht werdet?

    Hallo zusammen,

    da zuletzt wiederholt die These geäußert wurde, Frauen werde beigebracht, dass es in Ordnung ist, wenn sie begrapscht werden, möchte ich mir gerne einen Eindruck davon verschaffen, wie weit das wirklich verbreitet ist. Daher die Frage.
     
  • User 96053
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    31 Januar 2018
    #2
    Nein.
    Allerdings musste ich meinen Vater immer mal daran erinnern, dass ich auch keine Klapse auf dem Po erhalten möchte - und seien Sie noch so nett gemeint.
     
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    31 Januar 2018
    #3
    Ja.

    Von meiner Lehrerin in der Grundschule bei einem Klassenkollegen: "Der will dir damit nur zeigen, dass er dich mag. Der will nur deine Aufmerksamkeit. Je mehr er dich ärgert, desto mehr mag er dich. Fühl dich doch geschmeichelt!"

    Mein älterer Bruder hat mir in der Pubertät gern auf meinen Hintern gegriffen/geklatscht. Ich habe es immer gehasst und mich bei meinen Eltern darüber beschwert. Reaktion: "So sind Jungs nun mal. Was sollen wir machen? Es ihm verbieten? Der will dich nur ärgern. Wenn du dich drüber ärgerst, wird er immer weiter machen, also ignorier es am besten."
     
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    31 Januar 2018
    #4
    Nein.
    In meiner Familie ist das völlig unüblich.
    In meinem feministischen Freundeskreis ebenso.
    Gegen alle anderen wehre ich mich deutlich und demonstrativ, inkl. lautes Anbrüllen.
     
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    31 Januar 2018
    #5
    btw. ich würde nicht sagen, dass es als "in Ordnung" beigebracht wird, aber dass es zum Frausein dazugehört und dass es sich nicht lohnt sich dagegen zu wehren bzw. dass man keine positive Bestätigung bekommt, WENN man sich dagegen wehrt, sondern am Ende halt die Doofe ist.

    Es wird dir also vllt eher ausgeredet, dich zu wehren, anstatt eingeredet, dass es in Ordnung ist.
     
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    31 Januar 2018
    #6
    Natürlich nicht! Meine Mutter ist ja keine Idiotin... Mein Erzeuger war erziehungstechnisch quasi nicht existent, mein Bruder hat immer auf mich aufgepasst und Großeltern spielten keine Rolle. Andere Verwandte hätten so eine Scheiße auch niemals geäußert. Von Lehrern kam sowas auch nie. Und seine Freunde sucht man sich selbst aus - und mit Idioten, die so denken, bin ich nicht befreundet.
    Jaja ich weiß, ich habs gerade mit dem Wort Idiot...xD
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 31 Januar 2018 ---
    Zum Glück blieb mir auch das erspart. Im Gegenteil, meine Mutter hat mir immer gesagt, ich solle mir sowas bloß nicht gefallen lassen!
     
  • BrooklynBridge
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    31 Januar 2018
    #7
    Off-Topic:
    Interessant wäre natürlich auch die Gegenumfrage für Männer.

    Ich kann mich nicht erinnern dass das überhaupt in der einen oder anderen Richtung thematisiert wurde.
     
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    31 Januar 2018
    #8
    Meine Oma wurde im Krieg öfters von Soldaten angegrabscht, konnte sich aber aufgrund ihrer Erziehung nicht wehren. Als reflektierte Erwachsene hat sie das ihren Töchtern und mir geradezu eingeprügelt: “Schrei ganz feste!“ hat sie immer zu mir gesagt.
     
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    31 Januar 2018
    #9
    Du wurdest in der Grundschule von einem Mitschüler auf sexuell konnotierte Weise angefasst? Oder hat der Dich jetzt einfach nur in den Arm genommen? Sorry, kann mir das gerade nicht so ganz vorstellen ...
     
  • User 91095
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    31 Januar 2018
    #10
    Naja, ob es sexuell ist, ist in dem Alter ja schwer zu beurteilen. Er hat jedenfalls ein Faible für meine Haare gehabt, mich verprügelt, und unter meinen Rock geschaut bzw. versucht, mir die Strumpfhosen runterzuziehen, wenn ich nicht aufgepasst hab.

    Später hat ein anderer Schulkollege, der mit seinen Jungs unterwegs war, mich in aller Öffentlichkeit im Genitalbereich angefasst. Das hab ich dann auch der Lehrerin gemeldet. Das fand sie dann zum Glück doch nicht mehr in Ordnung :rolleyes:
     
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    31 Januar 2018
    #11
    Off-Topic:
    Bei mir zumindest nicht. Höchstens, dass man(n) nicht tun sollte, was jemand anderes nicht mag. Für mich ist das irgendwie selbstverständlich, weswegen ich davon ausgehe, dass mir irgendwann in meiner Erziehung das eingeprägt wurde.
     
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    31 Januar 2018
    #12
    Nein, ich wurde vor jeglicher Art von Mobbing (zB als Kind an der Bushaltestelle geärgert werden) und auch Begrabscht werden (in der Schule von einem älteren Schüler) von meiner Löwenmutter beschützt. Ich habe mich in solchen Fällen stets an sie gewendet und sie hat mir immer eingebleut, dass ich Erwachsenen davon erzählen soll bzw mich dagegen wehren soll (zB durch lautes Rufen "Hör auf, mich anzulangen!", sodass andere aufmerksam werden).
    Und das werde ich auch meinen Kindern vermitteln. Eltern, die das Unwohlsein ihrer Kinder, die sich ihnen anvertrauen, in solchen Fällen herunterspielen, finde ich wirklich schlimm. Zu wem soll man gehen, wenn die eigenen Eltern einen nicht ernst nehmen bzw gegen einen sind. Da meint man am Ende wirklich noch, man muss sich alles gefallen lassen. Das kann meiner Meinung nach schnell noch schlimmere Folgen haben..
     
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    1 Februar 2018
    #13
    Off-Topic:
    Eine formelle Ansprache zu so etwas gibt es doch aber in aller Regel auch nur dann, wenn etwas entsprechendes vorgefallen ist. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass meine Eltern jemals explizit thematisiert haben, dass man andere Menschen nicht verprügeln darf. Wäre ich ein Raufbold gewesen, hätten sie das aber sicherlich getan.
     
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  • User 140528
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    1 Februar 2018
    #14
    Der Opa hat's ohne böse Absicht ab und zu mal bei meinen Töchtern gemacht, als sie so 10-11 waren.
    So als Klaps aus Spaß.
    Ich habe es dann mal mitbekommen und meinen Kindern ihr Unwohlsein angesehen.
    Kurzum.
    Gespräch mit Ihnen geführt.
    Dem Opa untersagt. Fertig. Der hat verdutzt geschaut, aber verstanden.
     
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    1 Februar 2018
    #15
    "Das berühren der Figüren mit den Poten ist verboten!"....Zuwiderhandlungen resultieren manchmal in gebrochenen Knochen....oder wie in einem Fall ein Kugelschreiber der durch Handrücken, Tischplatte und halben Oberschenkel ging.
    Allerdings war das auch ein Sonderfall...von wegen mishandlung von Schutzbefohlenen...oder so.

    Die einzigen Menschen denen ich erlaube, ja sogar schätze, mich zu begrapschen, sind meine Partner. Das sind auch die einzigen, die mich gerne auch mal übers Knie legen dürfen...wenn ich unartig war.
    Es gibt auch Sonderfälle in Form von Klienten, wenn es zu meinem Alias ihnene gegenüber passt....also wenn ich schon mal als deren Geliebte, Begleiterin, whatever auftrete...allerdings dann im relativ klar definierten Rahmen, situationsbedingt.

    Mir wurde nicht beigebracht, daß begrapscht werden ok ist...aber ich verstehe die logische Entwicklung des klassisch heteronormativen passiven Rollenbildes der Frau.
    Daraus kann man schnell ableiten, daß man möglicherweise mehr "erdulden" muß, als vielleicht richtig wäre.

    Ich hatte Privatlehrer, Benimm-Unterricht, Etikette, Haltungstraining....und natürlich die Krönung der Unterordnung: Ballett.
    Es gibt tatsächlich auch heute noch Haushalte, in denen ein veraltetes Rollenbild kultiviert und gepflegt wird und von den Mädchen, jungen Damen erwartet wird das sie fügsam, still, sittsam und...hübsch zu sein haben.

    Das entbindet aber nicht von der Verantwortung über den eignen Körper und Geist.

    Auch als ich in Clubs gearbeitet habe, wußte ich wie der Hase läuft. Hübsch aussehen, ein wenig kokettieren, unverbindlich bleiben...und wenn jemand das misversteht und übergriffig wurde....dann muß man halt im Ernstfall doch schon mal grob werden.
    Nur leider wird dieser Teil Mädels nur sehr ungenügend beigebracht.
    Aber das ist wohl auch Teil eines erwarteten und kultivierten Rollenbildes...
     
  • DaMax
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    1 Februar 2018
    #16
    Mein Zitat von Brooklyn ist weg:what:
    Off-Topic:
    ganz im Gegenteil. mir wurde im Grunde genommen beigebracht, das ich mich gegen Frauen nicht wehren darf, egal was auch passiert, sie immer beschützen und verteidigen muss blabla. hat mich viele Jahre gekostet das wieder raus zu bekommen und klappt immer noch nicht richtig
     
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    1 Februar 2018
    #17
    Ich bin im Verwandtenkreis auch mit "Jungs sind nunmal so." abgefertigt worden und musste mich immer rechtfertigen, weswegen mich sowas Harmloses wie Griffe an den Busen, Po oder zwischen die Beine aufregt. "Ist doch nix passiert" war die Standardreaktion.
     
  • User 137391
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    1 Februar 2018
    #18
    nein. im gegenteil..
    meine eltern haben mich immer "ermuntert" mich zu wehren.. auch wenn ich dann ab und an kleinere probleme in der schule hatte.
    ich war mit 7/8 jahren sehr schüchtern und zurückhaltend.. in den ersten schuljahren habe ich mich kaum gewehrt..
    mein papa meinte dann mal: "das lässt du dir jetzt nicht mehr gefallen!"
    "wenn ein junge dich ärgert, tritt ihm vors schienbein oder hau ihm eine runter..."
    (heutzutage kann man das kaum noch so formulieren)
    als ich mich dann angefangen habe, mich zu wehren, war ruhe und die jungs hatten ab dem moment dann "angst" vor mir, als ich einen gleichaltrigen so ungünstig geschubst habe, dass er auf den boden fiel und ein stuhl kaputt ging :ninja::seenoevil:
    (das gab richtig ärger, weil ich "volkseigentum" beschädigt hatte..-- dann war aber ruhe!)

    meine tochter erziehe ich ähnlich.. im märz macht sie nun einen kurs extra für mädchen (selbstbehauptung usw.. )
    ich fände es schlimm, wenn sie sich nicht wehren würde :frown:
     
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    1 Februar 2018
    #19
    Ich wüsste nicht, das das je Thema war.
    Aber mir war immer klar, dass ich das nicht hinnehmen muss.:zwinker:
     
  • User 106075
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    1 Februar 2018
    #20
    Nein, überhaupt nicht.
    Ich wurde auch in der Grundschule von einem Mitschüler angefasst und als meine Mutter das mitbekommen hat, hat sie sich sehr für mich eingesetzt.
     
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