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  • ninja
    ninja (54)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #21
    ja, er war 3 1/2. ist 2000 passiert.
     
  • goccinella
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    4 Oktober 2004
    #22
    Das ist echt traurig. Und wegen was wenn ich fragen darf.
     
  • smithers
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    4 Oktober 2004
    #23
    Ja, ich glaube es könnte in der Tat daran liegen. Zwar ist die Tatsache „Tot“ für andere grausam, aber ich denke für den sterbenden eben nicht. Es ist rein hypothetisch – nochmals daraufhingewiesen – Nahtoterfahrungen habe ich keine.

    Leider sind aus meinem Freundeskreis viele Menschen durch Krankheit gestorben. Der beste Freund ist 1992 von uns gegangen – Krebs war die Todesursache. Als ich in der Aufbahrungshalle ihn besucht habe, machte er auf mich einen friedlichen Eindruck.... um das näher auszuführen müsste man die Geschichte voll erzählen

    Ein weiterer Busenfreund ist gestorben an Hirnkrebs. Das war kein „schöner“ Weg zu sehen wie ein Mensch der klug und weise war – Forever S.N. - auf einmal sich in die Hose macht, weil das Hirn nicht mehr funktioniert. Eines meiner härtesten und bei weiten prägenstet Erinnerungen in meinen 30 Jahren!

    Der nächste ist an zu spät erkannten Hodenkrebs gestorben, auch sein dahin scheiden war keine gute Erinnerung. Es ist ungefähr so, als wenn Du einen Diamanten nimmst und auf einer Glasscheibe malen möchtest. Diese Schrammen bekommst Du nicht mehr aus deiner Vergangenheit....

    Bis jetzt musste ich in meinen jungen Jahren 6 meiner Freunde zu Grabe tragen und es war immer wieder erneut schwer. Eine Beerdigung prägt wie keine andere Erinnerung! Aber trotzdem habe ich keine Angst vor dem Tot sondern nur Respekt. Ich weis, dass ich auch einmal dran sein werde, aber bis es soweit ist, möchte ich meine Zeit hier auf Erden so gut wie möglich verbringen. Ich möchte mit meiner Freundin leben, ein oder zwei Kinder haben – hoffentlich gesunde. Wir wollen unsere Träume verwirklichen, wir wollen alles das machen – gemeinsam....
    Und genau das ist meine Antriebsfeder, meine Freundin aber auch andere Menschen zeigen einen doch immer wieder, wie schön das Leben ist. Jede Sekunde möchte ich genießen, bis ich halt die Augen zu machen muss. Der Zeitraum vor deinem Tot soll deine Gedanken binden, nicht der Gedanke an den Tot – by smithers.
    Sterben ist menschlich, und es ist auch normal das man Angst davor hat, aber es gibt doch so schöne Seiten im Leben, man muss sie nur finden....

    smithers
     
  • ninja
    ninja (54)
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #24
    er hatte eine stoffwechselkrankheit (frage mich aber bitte nicht nach dem namen), die angeboren war. wurde aber bei der geburt nicht erkannt. überprüft werden bei der geburt wohl nur die fünf häufigsten stoffwechselkrankheiten.
    dirk
     
  • Galatea
    Gast
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    4 Oktober 2004
    #25
    Die Natur kennt keine Grausamkeit.

    Genauso wenig wie sie Gnade oder Mitgefühl kennt.
    Die Natur ist einfach.
    "Mitleid" und "Grausamkeit" sind Dinge, die aus der memetischen Evolution hervorgegangen sind, nicht aus der genetischen.
    Die ist zwar auch natürlich, hat aber völlig andere Auswirkungen.
    (und kennt diese Begriffe in ihrer Essenz eigentlich auch nicht)

    Der "Tunneleffekt" kommt daher dass die Augengefäße (besonders die äußeren) nicht mehr richtig versorgt werden. In ihrem Kampf ticken sie dann völlig aus und geben von außen nach innen den Geist auf (d.h. es wir daußen dunkel, während die Zellen innen noch unkontrolliert Signale ans Gehirn schicken).

    Das Glücksgefühl kommt wahrscheinlich davon, dass sämtliche Drüsen im Körper alle Hormone und Botenstoffe rausschmeißen, die sie noch haben.
    Der Körper wird mit Hormonen einfach zugeschüttet und die Nervenzellen drehen völlig durch.

    Allerdings muss ich sagen, wenn ich sterben würde, wäre mir ziemlich egal was mein Gehirn in dem Augenblick macht :zwinker:
     
  • Mahatma
    Mahatma (33)
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    4 Oktober 2004
    #26
    Ich denke diese Angst vor dem Tod kennt jeder irgendwie. Ist natürlich - wie vorher bereits gesagt wurde - eine Glaubens- und Einstellungssache.

    Es gab allerdings mal ein Expirement eines Psychologen (oder Analythikers - k.A.), der sich mit ganz "normalen" Menschen beschäftigte und diese in Hypnose versetzte mit dem Ziel, herauszufinden, was "danach" kommt.
    Ergebnis: Alle Menschen haben das Selbe berichet und zwar, dass sie sich ihrer Seele bewusst waren und auch merkten, dass sie tot sind.

    Sie standen alle vor einem tor und wurden von wichtigen (verstorbenen personen) ihres Lebens begrüßt und hereingebeten. Allerdings hatten diese "Seelen" keine richtigen Körper oder Gesichtszüge, da es auf feinstofflichem Bereich war, also nichts fassbares, eher nebelartig.

    Tortzallem soll es wohl dort möglich gewesen sein, miteinander über eine Art "Telepathie" zu kommunizieren.

    Auch wurde an diesem "Ort" die Entscheidung gefällt, wann und ob man ein neues Leben beginnen möchte. An einer Leinwand wurden wohl kurze Auszüge eines möglichen Lebens gezeigt und man konnte wählen, ob man dieses annimmt.

    Hin oder her, ob man dran glaubt oder nicht... wollte es nur mal erzählen :smile: .


    Gibt übrignes auch einen schönen Spruch dazu:

    "Solange wir existieren ist der tot nicht da, und wenn er da ist, existieren wir nicht mehr"
     
  • SunsetLover
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    4 Oktober 2004
    #27
    Also auch wenn sich jetzt sicher wieder einige darüber vielleicht amüsieren, aber ich bin Christ und habe vor dem Sterben bzw. vor dem was danach ist, eigentlich keine Angst. Was mir eher Angst macht, ist daß es vielleicht zu früh so weit ist und ich vieles, was ich gerne hier erleben würde, nicht mehr realisieren kann, aber das habe ich nicht in der Hand (und finde das auch gut so...). Ich finde es allerdings wichtig, daß man sich damit auseinanderstezt und sich Gedanken darüber macht.
    Ich hab irgendwo mal einen Spruch gelesen, aber ich krieg ihn nicht mehr ganz zusammen, er war so dem Sinn nach:
    Nur wenn man den Tod in Gedanken stirbt, dann kann man das Leben auch erst leben.

    LG
    SUn
     
  • hellgrau
    Gast
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    4 Oktober 2004
    #28
    Ich hatte früher eine Zeit, wo ich auf keinen Fall sterben wollte.
    Ich hab zum Teil nächtelang geweint deswegen, und kam überhaupt nicht damit
    klar, dass irgendwann alles vorbei ist. Und vor allem auch schon so schnell.
    Dass man nicht mal 100 Jahre Zeit hat.

    Und inzwischen ist es komplett andersrum.
    Ich habe zwar nicht das Bedürfnis zu sterben (nicht mehr), aber
    ich "freue" mich irgendwie darauf.
    Ich will sehen was dann passiert, ich will auch das erleben.
    Und das heißt nicht, dass ich nichts hätte, wofür ich leben möchte,
    es gibt auch jede Menge Sachen, die ich noch tun will, und auch unabhängig
    davon, will ich einfach noch ne ganze Weile weiterleben, und mitmachen, bei
    all dem was da kommt.
     
  • spätzünder
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    Single
    4 Oktober 2004
    #29
    Ich glaube, mit dem Sterben verhält es sich wie mit dem Schlafen. Vor dem Schlafen kann ich mir auch nie vorstellen, einfach weg zu sein, wo ich im Moment doch noch vollste Kontrolle über mich habe. Aber dennoch passiert es einfach, dass man einpennt.
     
  • solero
    solero (34)
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #30
    ich kenn das gefühl...kommt bei mir total plötzlich, werd dann von einen moment auf den andren total traurig und bekomm richtig angst. die tatsache dass ich dann einfach nihct mehr dabin,alles weiterläuft und sich verändert und es mich einfach nicht mehr gibt macht mir angst, und weil ich nicht besonders gläubig bin kann ich mich auch nicht damit trösten dass es irgendwie weitergeht.
    in solchen momenten bin ich froh dass mein freund da ist, mich in den arm nimmt, und es mit irgendwelchen eigentlich blöden kommentaren immer wieder schafft mich aufzumuntern :smile:

    solero
     
  • m@fju
    m@fju (27)
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    Single
    4 Oktober 2004
    #31
    richtig angst vorm tod hab ich eoigetlich nich. aber ich will net sterben, weil es noch so viele geheimnisse zu lösen gibt,ich will wissen, wies weitergeht un so.
     
  • 0x2B|~0x2B
    Gast
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    4 Oktober 2004
    #32
    Gegenfrage:
    Was ist schlimmer - sterben und nicht weiter existieren oder sterben und auf alle Ewigkeiten existieren? Für mich ist das 2. wesentlich schlimmer.

    Dieser Tunneleffekt ist nur ein eine "Entladung" vom Gehirn. Man sagt, dass das Gehirn noch Stunden (oder gar Tage?) noch "Restenergie" aufweist...
     
  • *Anrina*
    *Anrina* (34)
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #33
    Ich mache mir auch ziemlich oft Gedanken darum was "danach" ist, aber ich glaube ich möchte eigentlich zu keinem Ergebnis kommen, mein Leben ist mir einfach zu wertvoll um mich lange damit zu beschäftigen.
    Irgendwann werde ich erfahren was dann ist und DANN habe ich keine Zeit mehr mein Leben zu genießen, deswegen tue ich das jetzt.

    Die einzige Sorge die ich habe ist, dass ein mir nahestehender Mensch stirbt.
    Bis jetzt habe ich sowas in meinem näheren Umfeld noch nicht erlebt, aber ich mache mir schon wahnsinnige Sorgen um meine Familie und um meine Freunde, es kann einfach so schnell gehen.

    Ich hatte mal Interesse an einem Jungen, wir hatten keinen großartigen Kontakt und irgendwann brach dieser ab.... Weihnachten 2002 erfuhr ich dann, dass er ohne eigenes Verschulden bei einem Autounfall starb, er war 16 Jahre alt....

    Manchmal stelle ich mir vor, dass er nun "da oben" ist, zusammen mit seiner Freundin die mit ihm starb, dass gibt mir dann ein Gefühl was für mich persönlich irgendwie beruhigend ist.

    Was für mich viel schlimmer wäre, wäre wenn ich durch einen Unfall Verletzungen erleiden würde die für immer bleiben würden (z.B. Querschnittslähmung, Blindheit etc.) man muss sein Leben neu arangieren und muss lernen mit sowas umzugehen, wenn man tot ist, ist einfach alles vorbei.

    Es ist einfach ein schwieriges Thema, auf da niemand eine Antwort geben kann was danach ist....
     
  • Zaira
    Zaira (32)
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #34
    Ich mache mir eigentlich auch nicht oft Gedanken drum, aber wenn dann ist es bei mir auch total heftig.
    Hatte das als Kind mal ne ganze Weile, konnte nicht einschlafen und hab mich auch nicht getraut zu meinen Eltern zu gehen. Muss wohl irgendwann aufgehört haben. Jetzt habe ich es auch noch manchmal, meistens abends im Bett, wenn es dunkel ist. Ich kann mich da richtig rein steigern. Das ist echt mega übel. Mir wird total heiß und ich hab total Angst. Was wenn es mich nicht mehr gibt? Das ist echt unvorstellbar für mich. Man würde sich so gerne daran klammern, dass es da noch "irgendetwas" danach gibt, aber wer weiß das schon.
    So Phasen sind echt übel, ich hab da immer voll Probleme, wieder runter zu kommen und an etwas schönes zu denken.

    In letzter Zeit geht es mir auch manchmal so, dass ich total Angst davor habe, dass Menschen sterben, die ich liebe. Dass sie einfach nicht mehr da sind und ich sie nicht mehr berühren kann, ich weiß nicht, wie ich so etwas durchstehen sollte.

    Meine Gedanken dazu...

    Zaira
     
  • Garth2
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #35
    nun ich habe auch manchmal angst vorm tod..
    aber dann denke ich immer daran das ich eigentlich noch mein ganzes leben vor mir hab.. wenn nichts dazwischen kommt..
    ich glaub gerade das wissen um unseren tod macht das leben erst richtig lebenswert..
    könnte man die ganzen kleinen wunder dieser welt geniessen wenn man wüßte das man ewig lebt.. ich weiß es nicht..
    im moment denke ich mir es wäre vielleicht schön ewig zu leben aber wer weiß wie das in 50, 60 Jahren ist?! vielleicht ist der tod dann eine erlösung..
     
  • Leonardo
    Leonardo (31)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    4 Oktober 2004
    #36
    Ich kann da nur Robbie Williams aus "Come Undone" zitieren:
    "I'm not scared of dying, I just don't want to..."

    Angst davor hab ich net, wenns kommen würd, dann kommts halt, aber sterben will ich net, dafür hab ich viel zu wenig erlebt
     
  • Lil´Babe
    Gast
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    5 Oktober 2004
    #37
    Ich kenne das, ich denk oft drüber nach und ich kanns mir irgendwie nich richtig vorstellen...also meinen eigenen Tod. Ich hab eher rießengroße angst davor, dass zB meine eltern sterben.. Und wenn ich dran denk dass zb meine mum stirbt und dann mein dad allein ist, werd ich richtig traurig...
    Aber ich denk es is gut sich rechtzeitig damit auseinanderzu setzen, denn man muss sich immer bewusst sein, dass alles irgendwann mit dem tod endet.
    Man lebt praktisch nur um irgendwann wieder zu sterben
     
  • Fire&Ice
    Gast
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    5 Oktober 2004
    #38
    Genau so geht es mir manchmal auch!
    Ich werde dann immer so agressiv (*g*)
    Panische Angst...
    Dann muss ich mich beruhigen und komm wieder runter...

    Und dann schnell schlafen.

    Was bei sowas hilft (im Bett im Dunkeln und nachdenken) ist ganz leise Musik anmachen und dieser lauschen oder TV anmachen und laufen lassen...
    Ablenkung hilft!

    Gruß
     
  • engel193
    engel193 (41)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    5 Oktober 2004
    #39
    Hatte diese Gedanken früher (so mit 15/16) auch oft. Hab mir dann immer vorgestellt, wie es ist, einfach nichts mehr zu tun, nicht mehr zu denken, nicht mehr zu lachen, Musik zu machen usw.
    Hab dann immer ne tierische Panik u. Gänsehaut gekriegt. Total komisches Gefühl.

    Heute verdränge ich diese Gedanken irgendwie, vielleicht, weil das Leben im Moment einfach nur schön ist. Aber bei deinem Beitrag kam er dann doch wieder auf.

    Hab aber irgendwie auch den Glauben, dass es danach irgendwie weiter geht. Weiß auch nicht wieso. Hatte schon so (unheimliche) Begegnungen.
     
  • kerl
    kerl (55)
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    5 Oktober 2004
    #40
    @hey ladyettenna
    das klingt aber hart!
    aber du hast recht ich sehe es genauso.
    vor dem tod habe ich keine angst, wohl aber vor dem sterben!
    ich habe schon relativ viele leute sterben sehen. und das war manchmal einfach nur elendig!

    was nach dem sterben kommt weiss ich nicht und interessiert mich nicht wirklich. damit kann ich mich dann immer noch beschäftigen wenn ich mal kaputt bin.
    zeit dafür hat man dann ja wohl genug! vielleicht.....oder auch nicht..... ich weiss nicht.

    lg
    kerl
     

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