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  • markerazzi
    Verbringt hier viel Zeit
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    14 April 2012
    #1

    Anzeige wegen Schwarzfahren?

    Hey Leute,
    ich hab momentan nen kleines Problem.War am Mittwoch mit Freunden beim Schalker Auswärtsspiel in Nürnberg und da wir vor Ort beklaut wurden,fehlte uns das Geld fürn Rückticket.Wir fuhren also schwarz und wurden erwischt.Gut,sollten dann 40 Euro zahlen plus 21 Euro für die Weiterfahrt.Hab das ganze auch vorgestern sofort überwiesen.Allerdings meinte der Polizist irgendwas von wegen Anzeige wegen Erschleichung von Leistungen...und leider habe ich erst behauptet ich hätte keinen Ausweis dabei weil ich erst drüber nachgedacht hatte einfach abzuhauen an der nächsten Station...Was kann da jetzt auf mich zu kommen ? War das erste mal dass ich Schwarzgefahren bin...Habe Angst dass da jetzt ne saftige Strafe auf mich zukommt,oder hat sich das Ganze jetzt vielleicht doch schon erledigt mit Bezahlung der 61 Euro ?
    Hab richtig Bammel,denn ich bin absolut pleite und kann mir keine weitere Strafe leisten...
     
  • User 98295
    User 98295 (28)
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    nicht angegeben
    14 April 2012
    #2
    Rechtsberatung ist nicht erlaubt, deswegen nur soviel: Der Straftatbestand "Erschleichen von Leistungen" ist in der Tat für Schwarzfahren gültig. Theoretisch kann das sogar mit Freiheitsentzug geahndet werden.

    Warum allerdings die Polizei jetzt inzwischen Fahrkarten kontrollieren sollte, ist mir nicht klar!
     
  • markerazzi
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    14 April 2012
    #3
    War ne Kontrolleurin,aber Nachts sind immer Polizisten dabei im Zug...die haben halt gecheckt ob die Personalien die wir angegeben haben stimmen
     
  • solitarius
    solitarius (37)
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    14 April 2012
    #4
    Prinzipiell ist ne Anzeige möglich, ja. Allerdings wird von den meisten ÖPNV-Betreibern nicht sofort ne Anzeige gemacht, sondern erst, wenn ich das mit dem Schwarzfahren wiederholt. Vielleicht erkundigst du dich einfach mal, wie die Politik von deinem unternehmen aussieht.
     
  • Kuon86
    Kuon86 (32)
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    vergeben und glücklich
    15 April 2012
    #5
    Der VGN erstattet erst beim dritten Schwarzfahrversuch Anzeige (war 2009 mal mit der Berufsschule bei einer Gerichtsverhandlung in Erlangen bei dem der Angeklagte neben divereser anderer Verfehlungen wiederholt schwarz gefahren ist, da wurde das gesagt).
     
  • User 20579
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    15 April 2012
    #6
    Also wenn die bei jedem eine Anzeige erstatten würden, der einmal schwarz gefahren ist, dann würde vermutlich die komplette polizeiliche und staatsanwaltschaftliche Arbeit zusammenbrechen :zwinker:

    Ich denke nicht, dass da noch was kommt. Und selbst wenn, würde es vermutlich eingestellt werden.
     
  • Schmerzverliebt
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    15 April 2012
    #7
    Wurde auch schon mal erwischt. Musste einfach die 40 Euro zahlen und gut ist.
     
  • Ezio Auditore
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    15 April 2012
    #8
    So, wie ich das verstanden habe, hast du die Polizei angelogen und nicht die Kontrolleurin. Erst kein Ausweis dabei und dann doch plötzlich einen, hast darüber nachgedacht zu flüchten. Kann es sein, dass du zuerst falsche Angaben über deine Personalien gemacht hast? Wenn es so ist, hast du dir die Anzeige auf jeden Fall verdient.
     
  • krava
    krava (37)
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    nicht angegeben
    15 April 2012
    #9
    Lügen ist ja aber nicht grundsätzlich eine Straftat. :zwinker:
     
  • Ezio Auditore
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    nicht angegeben
    15 April 2012
    #10
    Nein, aber wer beim Schwarzfahren erwischt wird, dann lügt und somit die Leute zum Narren halten will, braucht sich nicht wundern, wenn er sich dadurch zusätzlichen Ärger einhandelt.

    Deshalb hat er wohl auch eine Anzeige für etwas bekommen, wofür er eine bekommen konnte, die er aber nie bekommen hätte, wenn er von Anfang an kooperativ gewesen wäre. Selber Schuld. :tongue:
     
  • krava
    krava (37)
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    15 April 2012
    #11
    Das sowieso.
     
  • Sweetcop
    Sweetcop (35)
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    15 April 2012
    #12
    Erfahrungsgemäß von der anderen Seite: Ich würde mir da keine Sorgen machen - warum sag ich nicht, nur dass es so ist.

    Nächstes mal Fahrkarte kaufen, aber für das erste mal sollte es mit der Strafzahlung gut sein, Anzeige wird fallen gelassen.
     
  • User 15875
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    15 April 2012
    #13
    Er hatte eine Fahrkarte, nur ist sie ihm geklaut worden.

    Ich frage mich auch, warum er nicht vor Antritt der Fahrt jemand vom Bahnpersonal und die Polizei darüber informiert hat. Da hätte er sich evtl. den ganzen Ärger ersparen können.

    Abgesehen davon wird hier der Nachteil des personenungebundenen Tickets deutlich. Denn wäre das Ticket auf seinen Namen ausgestellt gewesen, hätte man ja einen Beweis gehabt, dass er für die Fahrt bezahlt hat.
     
  • CRAEF
    CRAEF (43)
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    15 April 2012
    #14
    Genau das wollte ich auch schreiben...
    Kurios finde ich auch man wird des Geldes und der Fahrkarte beraubt, wahrscheinlich dann wohl auch das Portemonaie..aber wieso war dann der Ausweis nicht im Portemonaie? Oder hat der Räuber euch freundlicherweise das Portemonaie nachdem man das Geld und Fahrkarte rausgenommen hat wiedergegeben? Netter Räuber...
     

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