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  • User 112541
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    5 Februar 2012
    #1

    App Programmierung ?

    Hat das hier schon mal jemand gemacht?

    Ich möchte ein Thema online bringen, mal ganz platt ausgedrückt und damit möglichst viele erreichen (Thema tut hier nichts zur Sache :smile:

    Dabei schwirren mit mehrere Ansätze im Kopf rum. Entweder eine App (die wohl aber nur für Android, was das ganze wieder einschränkt) oder eine Website die auf mobilen Endgeräten gut lesbar ist.

    Das kleine Problem dabei: Ich habe so gar keine Ahnung davon :grin:

    Ich kann mich aber schnell (zumindest oberflächlich) reinarbeiten. Ich stell mich da nicht ganz so doof an.

    Das ganze ist aber ein Thema ohne Ende und ohne Anfang. :frown:

    Wo fange ich da am besten an und gaaanz wichtig, was lässt sich als Anfänger am schnellsten umsetzten?
     
  • solitarius
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    6 Februar 2012
    #2
    Hallo!
    Bevor du apps programmierst, solltest du erstmal für nen PC programmieren können, gut wäre, wenn du bereits Erfahrung mit der programmierung von Grafischen Oberflächen hast. Wenn du davon noch keine Ahnung hast, würde ich sagen: Vergiß es.

    Einfacher wird es da wohl, ne Webseite zu gestalten. Das hat zudem den Vorteil, daß es von jedem Computer oder Smartphone angezeigt werden kann.
    HTML ist einfacher als ne Programmiersprache, zur Not tut es ein Programm zur Webseitengestaltung.
    Von Natur aus sollten Webseiten auf jeder Monitorgröße gut angezeigt werden, die Webdesigner der letzten Jahre haben jedoch alles daran gesetzt, ihre Webseiten nur auf ihrem eigenen Monitor gut aussehen zu lassen. Im Prinzip lautet die Devise aber: Je einfacher die Webseite gestrickt ist, desto leichter ist sie auf nem Smartphone darstellbar. Beispielsweise steckt in der tollen Seitenleiste hier links etwas mehr Arbeit, und sie sieht auf dem PC auch gut aus, aber auf dem Smartphone klaut sie viel kostbaren Platz.

    Je nachdem, was du machen willst, kommst du auch bei Webseiten nicht um ein paar Programmiertätigkeiten rum, aber das hält sich eher in Grenzen, und ist schneller gelernt.
     
  • Schweinebacke
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    6 Februar 2012
    #3
    Also wenn man da wirklich keine Ahnung hat: Vergiss es das alleine anzugehen, die Resultate werden selbst mit einigem Einarbeiten allenfalls so lala sein.
    Und das meine ich für eine Webseite erstellen. App programmieren ohne Programmierkenntnisse -> vergiss es besser. Das sind Sachen, die man einfach gelernt haben muss und sowas dauert. Eher Jahre als Monate. App Programmierung sind einfach Fortgeschrittene Sachen, nichts was man als Anfänger, der gerade an "Hello World" oder einfacher OOP bastelt, angehen kann.

    Oberflächlich reicht da einfach mal null aus, wenn es einigermaßen professionell aussehen soll. So handgefrikelte HTML-Seiten sind heute einfach nicht mehr drin, da guckt doch keiner mehr drauf, weil man da direkt Augenkrebs bekommt :grin:

    Webseite erstellen dürfte noch mit irgendeinem Webkit gehen, aber wirklich das Wahre ist das auch nicht. Problem sind hier oft die Grafiken, die man für etwas eigenes erstellen muss, wofür man auch künstlerisch ein bißchen ein Händchen braucht.
     
  • Scheich Assis
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    6 Februar 2012
    #4
    Also trotz vager Information deinerseits grenze ich dein Themengebiet mal auf "Informationskampagne" (in welcher Form auch immer) ein.

    Wichtig ist mir die Frage: Wozu?

    Warum denkst du an eine App? Hat das einen nachvollziehbaren Grund des Themas wegen oder einfach nur weil es dir gerade eingefallen ist oder weils "in" ist?

    Falls es dir lediglich darum geht "möglichst viele zu erreichen", dann muss ich dich enttäuschen: Eine App zu entwickeln ist vom Aufwand her vergleichsweise hoch und für Anfänger ist die Machbarkeit und Zugänglichkeit zur Thematik viel zu komplex und definitiv nicht machbar.

    Aber viel wichtiger noch, dass selbst der Nutzen davon äußerst fragwürdig ist. Nüchtern betrachtet: Wer ist deine Zielgruppe? Warum sollte man sich eine Informations/Webapplikation von einer völlig unbekannten Person überhaupt runterladen wollen, selbst wenn es nichts kostet? Ohne genau definierten Nutzen ist eine App nichts wert und keiner wird sie haben wollen oder bei einer halben Million Apps überhaupt finden.


    Mit einer Webseite liegst du richtiger. Der Zugang ist leichter, es gibt zig gratis Tools mit denen man Seiten auch ohne große Kenntnisse zusammenbauen kann. Zudem ist eine Webseite für einen Informationsaustausch besser geeignet.


    Kurze Antwort: Eine Webseite die mit einem kostenlosen Baukastensystem erstellt wird.

    Lange Antwort:

    Wenn du das Thema als Training nutzen möchtest um dich in der Programmierung zu bilden, dann würde ich dir raten es zum Einstieg mit einer (sehr) kleinen eigenen Webseite zu probieren.

    Wenn es dir nur darum geht dass es einfach nur fertig wird, dann frage Bekannte um Hilfe. Denn realistisch betrachtet wirst du ohne den geringsten Hauch einer Ahnung nicht weit kommen. Es kostet viel Geduld und Motivation von 0 auf sich etwas in der Richtung anzueignen, also mit "schnell" wird es nichts.
     
  • Scavenger
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    6 Februar 2012
    #5
    Du soltest dich vielleicht auf ein Zielsystem festlegen.
    Apple Produkte -> Objective C
    Android -> JAVA
     
  • User 67523
    User 67523 (41)
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    6 Februar 2012
    #6
    Hey, ich bin fast ein wenig enttaeuscht von den super-negativen "ist unmoeglich" Antworten da oben.

    Ich denke, es ist moeglich. :smile:
    Die erste App wird nicht super, Du kannst sicher nicht eine polierte, schnelle, elegante App als Erstes rausbringen, doch ich denke, das erwartest Du auch nicht - man muss zuerst ein wenig Erfahrung sammeln und ein paar Dinge ausprobieren. Aber es macht Spass. Und heutzutage finde ich es durchaus interessant, als Erstes fuer mobile Geraete probrammieren zu lernen!

    Ein paar Punkte:
    - Mobil-Entwicklung hat ein paar nervige "Zusatzzyklen" gegenueber Desktop-Programmierung: Du musst die App oft in den Emulator/Simulator oder auf das echte Geraet installieren, was immer etwas Zeit braucht, Du kannst nicht gleich schnell/oft Dinge ausprobieren, wie wenn Du fuer den Desktop entwickelst.
    - Vermutlich ist iPhone-Programmierung zu Beginn ein wenig einfacher. ObjectiveC kann zwar etwas muehsam sein, doch XCode kommt mit einem guten UIBuilder, Du kannst das User Interface leichter "zusammenklicken" als bei Android, was Deine ersten Apps besser ausschauen laesst. (Spaeter willst Du dann mehr Dinge manuell platzieren/animieren etc., da stoesst XCode's UIBuilder an die Grenzen, aber trotzdem.)

    - Denk drank - fuer iPhone Entwicklung brauchst Du einen Mac. Windows oder Linux gehen leider nicht wirklich. Es wurden Wege zusammengehackt, die tatsaechlich funktionieren koennen. Aber Du weisst dann nie - ist das Problem Deine App/Dein Code oder die Umgebung.

    - Wenn Du ein "Thema darstellen" willst, ist fuer die erste Version Deiner App wohl eine sog WebView (gibt's bei Android und iPhone) kein schlechter Start. Eine WebView ist sozusagen ein einfacher Browser in Deiner App. Du entwickelst z.B eine (mobile-geeignete) Homepage fuer Dein Thema. Die App zeigt laedt dann auf Knopfdruck bestimmte Teile der Seite in die WebView. Die Spiegel-App fuer Android war, als ich sie das letzte Mal gebraucht habe, (zumindest noch) so gemacht.
    Das waere ein guter Start, mit einem Tutorial kannst Du in ein-zwei Tagen als Anfaenger da eine App hinbekommen, die, sagen wir, beim Startbildschirm zwei-drei Knoepfe hat, die verschiedene Teile Deiner Webpage laden koennen.
    Und dann fuegst Du Features hinzu, die Du willst, eins ums andere, wobei Du immer neue Dinge lernst.

    Ich denke, nichts anderes als Programmieren laesst sich besser selbst erlernen, weil man sehr schnelles (und deutliches) Feedback hat. Deshalb finde ich die negativen Beitraege oben ganz schlecht.

    Auf der anderen Seite - mit Deiner ersten App wirst wohl nicht reich. :smile: Wenn Deine Erwartungen diesbezueglich stimmen, hast wohl ziemlich viel Spass beim Programmieren!

    ich zitiere Euch (weil's hier kein @-tagging gibt (oder?)) damit Ihr seht, wie schlecht ich Eure Antworten finde. :smile:
     
  • Scheich Assis
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    7 Februar 2012
    #7
    Als Profi und hauptberuflicher Programmierer kann ich sehr gut einschätzen was realistisch ist und was nicht.

    Eine/n Anfänger/in mit 0 Vorkenntnissen eine mobile App entwickeln zu lassen führt in keinster Weise zum Erfolg sondern ist auch noch kontraproduktiv. Da stellt sich nicht mal ein kleiner Lerneffekt ein, sondern nur Frust und Unverständnis.

    Man kann auch keinen Fahranfänger auf die Rennstrecke lassen. Es wird in beiden Fällen mit einem Crash enden.

    Jede Bemühung der Threaderstellerin das Gegenteil einreden zu wollen zeugt von schwerer fachlicher Inkompetenz. Gutes Zureden à la "Das wird schon" ist hier auch Fehl am Platz, hier muss man klar abgrenzen was wirklich unter realistischen Umständen machbar ist und was nicht.


    Oh, gleichfalls. Wenn wir schon beim Thema schlechte Antwort sind:

    Und 99$ im Jahr für die Apple Developer License. Wolltest du das irgendwann auch erwähnen oder lieber weiterhin völlig absurde und unnötige Ratschläge geben? :schuettel:


    Ganz wichtig: Als berufserfahrener Programmierer kann ich nur von solchen Tipps abraten.



    An die Threaderstellerin:

    • Frage Freunde, Mitschüler/Studenten und Bekannte, die sich mit dem Thema "Homepage" auskennen um Hilfe
    • Bitte sie, dir ein paar einfache Schritte mit sogenannten "Do-it-yourself" Homepages oder "Baukastensystemen" zu zeigen. Ich bin sicher sie können dir auch beim Anlegen und Erstellen der Webseite helfen

    Das ist der beste, einfachste, zielführendste und schnellste Weg zum Erfolg (um somit mal _wirklich_ bei der Ausgangsfrage und Hilfestellung zu bleiben!) Wenn diese ersten Schritte mal geschafft sind und dein Wissenshunger größer ist, kannst du dich dann immernoch schrittweise selbst an HTML oder später an das Programmieren wagen :smile:
     
  • User 67523
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    7 Februar 2012
    #8
    wie gesagt - eine tolle, schoene, "snappy" App, wie sie unser freundlicher Profi von da oben bestimmt schreibt, wird man als Anfaenger nicht hinbekommen, das ist klar.

    (Irgend) "etwas" zum Laufen zu bekommen, durchaus. Es braucht allerdings ein gewisses Durchstehvermoegen und eine recht hohe Frustgrenze, doch das ist beim Desktop-Programmieren nicht anders.

    Mit einer Webseite (oder auch Tools, die Webseiten erstellen helfen) etwas hinzubekommen, ist klar einfacher, aber es sind verschiedene Dinge: Wenn ich programmieren lernen will, dann nehme ich keinen Webseiten-Builder. Wenn's drum geht, etwas "einmalig" zu publizieren, ist eine so erstellte Webseite das Mittel der Wahl, da hat eine App wenig Sinn. (Das ist das, wonach die Threadstarterin gefragt hat. Ich war nur etwas enttaeuscht, weil Ihr so negativ seid.)

    Vom berufserfahrenen Progammierer waer's noch schoen zu lesen, weshalb Mobile App Development die "Koenigsdisziplin", oder, wie er's nennt, die Rennstrecke, auf der man crasht, sein soll. Die Antwort, dass man selbst damit Schwierigkeiten hat, lasse ich, so wahr sie auch sein mag, nicht gelten. ;-) Fuer diese Posts gibt's heise.de :zwinker:

    "Hello World" in Android ist ziemlich kurz. Gut, noch ein App Manifest rundherum, doch das verraten einem viele Tutorials.
     
  • Schweinebacke
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    7 Februar 2012
    #9
    Du haust hier einem Anfänger, der vermutlich noch nie irgendwas programmiert hat, jede Menge Begriffe um die Ohren, die sie vermutlich noch nie gehört hat.

    Der Weg von solchen Simpelbeispielen, die man oft ohne sie zu verstehen abtippen kann zu einer Webseite oder Anwendung, die auch jemand benutzen will, ist einfach noch kilometerweit.

    Ich würde ja nicht sagen, dass es Königsdisiplin ist, aber Anwendungsentwicklung oder auch der Bau von Webseiten sind einfach keine Sachen wo man als Anfänger so schnell auch nur zu annährend befriedigenden Ergebnissen kommen wird ohne Hilfe. Learn-it-yourself wird einen da auch schnell an Grenzen bringen, wo man Sachen nicht mehr verstehen wird.
     
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  • Scheich Assis
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    7 Februar 2012
    #10
    Wieso redest du dann sinnlos von iPhone Programmierung, WebViews und dem ganzen Kram den sowieso niemand ohne einschlägige Vorkenntnisse sinnerfassend versteht?

    imQuadrat will nicht "irgendwas" zum Laufen kriegen, sie will nicht programmieren lernen, sie will wissen was sich als Anfänger für ihr Vorhaben am schnellsten umsetzen lässt.

    Da bringt es nichts über iPhone und Android zu philosophieren, das ist völlig Fehl am Platz. Du gibst nutzlose und zudem sogar falsche oder gefährliche Tipps, spielst den Aufwand total herunter und erwähnst auch nichts von den anfallenden Kosten einer Apple-Lizenz.

    Jeder mit ein bisschen Sinn für die Fragestellung, Problemlösungskompetenz und Erfahrung in der Programmierung sollte längst erkennen, dass das Thema "mobile Programmierung" hier eine Sackgasse ist.

    Ich hab nichts von "Königsdisziplin" gesagt. Es ist egal ob es sich um eine mobile oder eine Desktopapplikation handelt:

    Es ist völlig kontraproduktiv und sinnlos sich als Anfänger dermaßen zu überheben, das führt zu gar nichts.

    Und jetzt ist genug! Das Thema sollte sich hier um sinnvolle Tipps drehen, also bleib dabei.
     
  • User 67523
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    7 Februar 2012
    #11
    nun ja, wie gesagt - mein Punkt war (und ist immer noch) dass ihr falsch liegt, zu behaupten, programmieren lasse sich nicht selbst beibringen. Das habe ich klar gemacht.
    Um zu einem guten Programmierer zu werden, braucht's Ausbildung, am besten Studium, und Berufserfahrung und Arbeit mit anderen Leuten, keine Frage.
    Doch man kann sich komplett ohne spezifische Ausbildung/Kurse/etc. und nur mit Buechern und Tutorials sehr viel beibringen, und das ist auch grad etwas vom Faszinierenden dran.
     
  • solitarius
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    7 Februar 2012
    #12
    Heee hurry, das ist so auch nicht richtig. Es geht nicht drum, daß das völlig unmöglich ist.

    Kurz vor der 9. Klasse konnte ich in der Schule ein Wahlpflichtfach wählen, und ich habe Informatik ausdrücklich NICHT gewählt, weil ich zu dem Zeitpunkt grade selber Minesweeper in BASIC programmiert hatte. Das geht schon ein wenig über HelloWorld hinaus, und war bereits ein Niveau, das die in dem Kurs die ganzen zwei Jahre nicht erreicht haben.
    Diese Programmierkenntnisse habe ich mir völlig aus dem Nichts erarbeitet, alleine mit dem Handbuch zur Programmiersprache (Befehlsreferenz, nicht Lehrbuch).
    Aber im Nachhinein will ich nicht wissen, wieviel Zeit dafür drauf gegangen ist.

    Erst spät im Studium habe ich mit C++ angefangen, und habe mir dazu ein Lehrbuch besorgt -. die gibts wie Sand am Meer, und auch in gut verständlich. Meine Erfahrungen in Basic haben geholfen, alles ein wenig schneller zu verstehen, und man ist auch am ersten Tag in der Lage, "Hello World" auf den Bildschirm zu zaubern, und kurz danach steht das erste Programm, das zwei Zahlen addiert.
    Aber bis man die ganze Sprache gut genug kennt, um richtige Programme zu erstellen, das braucht seine Zeit.


    Ich sage nicht, daß es unmöglich ist, ne App zu programmieren. Aber dazu muß man erstmal programmieren können, und den Unterschied zwischen 123 und "123" kennen. Und das dauert einige Zeit, und wie du selbst sagst, ist es anfangs (und auch später mal) mit viel Frust verbunden.

    Wenn man ein Buch auf englisch schreiben will, sollte man zunächst mal englische Vokabeln können.
    Und Grammatik. Und dann müssen die Sätze auch noch vernünftig sein, und man sollte die Sprache flüssig sprechen können.
    Das lernt man auch nicht mal eben schnell, und wir als deutsche haben zumindest den Vorteil, eine sehr ähnliche Sprache zu sprechen. Ich glaube, imQuadrat ist eher Chinesin, und die habens extrem schwer.

    Wenn imQuadrat also dran interessiert ist, Programmieren zu lernen, dann unterstütze ich das voll und ganz. Letztendlich verschaffen einem Programmierkenntnisse hier und da auch mal Vorteile, z.B. bei der Jobsuche.

    Wenn es aber nur ne einmalige Sache ist, die zudem nächste Woche stehen soll, dann sollte es doch eher ne Webseite sein. HTML muß man da nicht zwangsläufig lernen, da man mit entsprechenden Programmen die Webseiten auch mit der Maus zusammenklicken kann. Den erfahrenen Webdesigner graut es zwar davor, aber es funktioniert, und zwar grade bei Smartphones, weil da eine einfache Webseite eindeutig die bessere ist.
     
  • Scavenger
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    7 Februar 2012
    #13
    Sehr qualifiziert begründet :grin:
     
  • Scheich Assis
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    7 Februar 2012
    #14
    Ihr? Ich für meinen Teil habe das nirgends behauptet.

    Ich hab hinsichtlich der Fragestellung (da ging es um möglichst schnelle Ergebnisse) gesagt, die Machbarkeit eine mobile App zu entwickeln ist für Anfänger aufgrund komplexen Thematik nicht durchführbar, was auch stimmt.
     
  • Fuchs
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    7 Februar 2012
    #15
    Also ich kenne mich ein bisschen mit der Materie aus, habe auch schon einmal mit Android herumgespielt und sogar eine halbwegs sinnvolle App erweitert, muss aber sagen, dass das nicht einfach gewesen ist, trotz Vorwissen. Solltest du das wirklich machen wollen, musst du (für Android) erst einmal pures Java lernen, dabei begreifen, wie objektorientierte Programmierung funktioniert und am besten auch gleich noch, wie man richtig testet.

    Das ist viel Aufwand und der dicke Knüppel mit Android kommt dann noch. Google hat zwar eine Menge Beispiele und Informationen on gestellt, anhand derer man gut lernen kann, aber ohne Vorkenntnisse, wird man damit nur schlechte/fehlerhafte Apps produzieren, mit denen du die Leute bestimmt eher verärgerst und weniger erreichen wirst.

    Wozu es eine App sein muss, wird mir auch nicht ganz klar - eine Internetseite für mobile Geräte sollte es da doch auch tun, oder muss irgendeine Form der Interaktion zwischen dir und den Betrachtern der Seite erfolgen? Wenn nein, kannst du anfangen, dich in HTML einzuarbeiten, der Sprache, in der letzten Endes Internetseiten geschrieben bzw. generiert werden. Eine imho gute Referenz bietet dir Selfhtml (SELFHTML 8.1.2 (HTML-Dateien selbst erstellen)). Anschließend brauchst du dringend CSS-kenntnisse, da damit das Layout der Seite festgelegt wird (findet man auch auf selfhtml ein bisschen was drüber). Je nachdem wie anspruchsvoll du da bist und wie gut es aussehen soll, musst du dann grafische Elemente designen, so dass solche Dinge wie Photoshop hilfreich wären (GIMP tut es auch, wenn man die Nerven hat und das lernt). Tja, und je nachdem, wieviel Interaktion du auf der Seite haben möchtest, wäre Javascript vielleicht noch eine Idee, wobei das eine sehr quirkige Sprache mit allerlei Designfehlern ist... *duck* :grin:

    Vielleicht kommst du da aber auch drum herum. :zwinker:

    Kurzum: viel zu lernen, aber irgendwo muss man ja anfangen und Spaß macht es ja auch. Wie andere hier schon warnen, solltest du für den Anfang keine Wunder von dir erwarten, aber wenn du lernbegierig und eifrig bist, wirst du dich reinfinden. Einmal mit den basics vertraut, findest du dann auch einfacher die Informationen, die du brauchst, um dein spezielles Projekt durchzuführen. Es gibt nämlich Baukästen (für CSS bspw. Twitter Bootstrap) mit denen man schöne Dinge machen kann, wenn man halt die basics beherrscht und versteht, was man da macht. Ohne diese Kenntnisse würde ich aber - trotz aller Versuchung - besser nicht damit anfangen, etwas mit Baukästen zuammenzumoschen, denn das wird sonst vorne wie hinten nicht klappen und du wärst die ganze Zeit nur damit beschäftigt, herauszufinden, warum nicht?

    Also, klein anfangen und nicht entmutigen lassen! :smile:

    Viel Erfolg!
     
  • User 26217
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    7 Februar 2012
    #16
    Ehhm, also bevor wir anfangen, uns hier darüber zu streiten, wer das meiste Wissen im Programmier-Universum hat, erstmal die Frage: Wen möchtest du denn genau erreichen? Erstmal wäre nämlich zu klären, ob eine App oder eine Webseite für mobile Endgeräte überhaupt sinnvoll ist. Und dann musst du dir bewusst sein, dass es Apps wie Sand am Meer gibt, und wenn du ein Thema, das niemanden interessiert, versuchst zu verkaufen mit einer App, die schnarchlangweilig ist... :rolleyes: Bitte entschuldige, dass ich das hier so flapsig formuliere.

    Fürs kleine Budget mit großen Ambitionen und wenig Know-How würde ich ja eher anregen, sich mal in Richtung virales Video Gedanken zu machen. Kommt aber eben stark auf das Thema an – also wäre es doch ganz hilfreich, wenn du uns da mal ein bisschen einweihst.

    Off-Topic:
    So, ich mach dann für heute auch wirklich mal Schluss mit Arbeit. :smile:
     
  • User 112541
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    7 Februar 2012
    #17
    Erstmal vielen lieben Dank für das Feedback!

    Ich versuche mal eure Kommentare und Fragen alle aufzudröseln…

    Richtig. Information ist das richtige Stichwort.

    Nein, nicht weil es „in“ ist. Wie du schon richtig meintest geht es mir um Informationen, wenig grafisches. Da fand ich eine App „leichter“ weil textbasierter.

    Nutzen? Zielgruppe? Ich sage mal ganz platt: Ignoranten, die sich bislang nicht um das Thema gekümmert habe, es klein reden, weil sie nicht informiert sind… meine Ansatz war, dass Informationen sich über spielerische Art und Weise einfacher vermitteln lassen, als „mit dem Finger aufzeigt –Webseiten“ durch die man sich auch noch ewig durchklicken muss und die viel viel Text haben.
    Verbreitung? Ich habe die Hoffnung, dass die bestehenden Webseiten sich der Idee annehmen und dadurch vielleicht auch Leute erreicht werden, die bislang vor der Art der Informationspräsentation zurückgeschreckt sind.
    Und ja, natürlich ist mir bewusst, dass da keiner auf mich gewartet hat… es soll mein Beitrag zu einer Sache sein, die mir wichtig ist, verbunden mit der Hoffnung, vielleicht eine handvoll mehr Leute zu erreichen.

    Wie gesagt, sehr textlastig, weil Information – wenig grafisches. Nichts „perfektes“. Und danke für deine Gliederungspunkte!

    Ich habe es verstanden bzw. einordnen können :smile:

    Genau. Einfache Website keine App. Kam so in den einzelnen Beiträgen durch :smile:

    Es wäre, wenn auch Android. Wie hurryhurryhurry schon meinte, das mit dem hin uns her spielen und testen, kam mir auch schon mal zu Ohren und ich habe ein Android, kein iPhone.

    Wusste ich nicht. Aber mir ist Apple eh suspekt von daher war das eh raus. Sorry, hätte ich gleich schreiben sollen. Trotzdem gut zu wissen!

    In meiner Naivität dachte ich, och das wird schon gehen :grin: und ich fand ne App praktischer, weil es eben besser auf Smartphones lädt als mobile Webseiten. Zumindest meine Erfahrung.

    HTML sagt mir was – ja. Aber das ist alles ewig her…

    Passt schon :smile: Und ich glaube, warum wieso weshalb.. zumindest in Ansätzen, habe ich ganz oben im Post schon beantwortet?


    DANKE!!! :smile: :smile:
     
  • solitarius
    solitarius (37)
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    8 Februar 2012
    #18
    Hey!
    Naja, also dann ists ja ganz klar: Webseite!

    Bei ner App muß der Handybesitzer überhaupt erstmal drauf gebracht werden, die zu installieren, und die ist dann eben auch nur für Android. Das sind zwei Hürden vor allem, weil sich nicht jeder jeden Scheiß installiert.

    Auf ne Webseite gehen dagegen die meisten bedenkenlos, und außerdem ist ne Webseite genau das richtige Medium für dich - ne textbasierte Sache mit ein paar Grafiken drin.

    Und im Prinzip kannst du deinen ganzen Kram in ne Textdatei schreiben, und ins Netz stellen. Das können dann bereits alle Handys anzeigen, auch wenn es noch nicht wirklich "schön" aussieht.

    Daß du noch nicht viel Ahnung von Webseitenprogrammierung hast, ist nicht wirklich schlimm - dann wird deine Seite einfacher, und genau das brauchen Handys. (Schonmal PL auf nem Handy angeguckt? Und dann mal bei Wikipedia gewesen?)

    Ein großes Problem wird sein, Leute auf das Angebot aufmerksam zu machen. Und wer tippt schon gerne URLs ein? Ein Trend, der bei uns langsam aufkommt, sind QR-Tags.
    Sieht so aus:

    [​IMG]

    und ist sowas wie ein Strichcode im Supermarkt, nur fortschrittlicher.

    Mit entsprechenden Apps kann das Ding abfotografiert und decodiert werden.
    In diesem hier steckt der Link zur mobilen Version von Wikipedia, die von dem handy dann auch direkt aufgerufen werden kann - ohne lästiges Tippen!

    Noch kennt das nicht jeder hier, aber du findest es immer häufiger, z.B. an Plakaten an Haltestellen.
    Und du erreichst damit zumindest die Spielkinder, die wissen wollen, was hinter dem "geheimen Code" steckt...
     
  • User 113186
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    8 Februar 2012
    #19
    In so einem Fall kann man mit einer Browserweiche arbeiten. Je nachdem ob nun der Besucher einen PC oder ein Smartphone/Handy benutzt, wird das entsprechende Design geladen, das auf die jeweiligen Fähigkeiten und die Auflösung des Endgeräts angepasst ist. Ist im Prinzip nicht schwer zu designen, aber man muss wissen was und wie das normale Design für mobile Endgeräte angepasst werden muss. Und ein mobiles Design kostet doppelt so viel Zeit fürs Designen, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen...
     

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