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  • User 28689
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    22 Oktober 2006
    #21
    Off-Topic:
    Schwerenöter :drool:



    was denn nun, 11 oder 12?

    edit:
    so, jetzt habe ich mal recherchiert:
    § 4
    Ruhepausen

    Die Arbeit ist durch im Voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.

    § 5
    Ruhezeit

    (1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.
    (2) Die Dauer der Ruhezeit des Absatzes 1 kann in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen, in Gaststätten und anderen Einrichtungen zur Bewirtung und Beherbergung, in Verkehrsbetrieben, beim Rundfunk sowie in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung um bis zu eine Stunde verkürzt werden, wenn jede Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird.
    (3) Abweichend von Absatz 1 können in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen Kürzungen der Ruhezeit durch Inanspruchnahmen während der Rufbereitschaft, die nicht mehr als die Hälfte der Ruhezeit betragen, zu anderen Zeiten ausgeglichen werden.
    (4) (weggefallen)

    Also, wenn du in einer der genannten Branchen arbeitest kann deine Ruhezeit auf 10 Stunden verkürzt werden, aber es muss ein andermal dann mit 12 Stunden ausgeglichen werden!, die Ruhezeit muss aber so oder so ununterbrochen sein!

    Quelle: http://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/magazin/gesetze/index.htm?id=15183
     
  • Spätstarter
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    22 Oktober 2006
    #22
    Da ist selbst Langzeitarbeitslosigkeit Erholungsurlaub ... :jee:

    Off-Topic:
    Wenn Frauen untereinander munter zicken, vergessen sie das leistungsfördernde Bürof..... :link_alt: :tongue: :grin: :cool1: *rofl*


    Ähm, das kommt der aufgeschlagenen Seite der "Arbeitsgesetze" ziemlich nahe, aus dem ich schon rechtsbelehrend zitiert habe!!! :zwinker:

    edit: Jetzt muss ich aber selber eine 11-stündige Ruhezeit :sleep: :bandit: einlegen, damit unsere Arbeitgeberin nicht auch noch arbeitsrechtliche Schwierigkeiten bekommt ... :-D
     
  • Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    22 Oktober 2006
    #23
    Hallo!

    Ich danke euch!

    Das ArbZG habe ich kürzlich auch gefunden und war schockiert über dessen Regelung. :kopfschue :eek:

    Allerdings habe ich das Gefühl, gerade mit dem ganzen Tag arbeiten und danach noch Inventur, wenn ich das anbringe, dass es nur mit einem: "Du bist ja nicht die Einzige..." abgetan wird.

    Das Problem, dass ich als einzige arbeite ist, dass ich immer an die Kasse geordert werde. Zu Kassendienst ja sonst niemand Lust. :ratlos: Und da ist es normal, dass ich 2 Stunden allein vorne im Laden bin, Kunden kassiere und meine Kollginnen die Zeit über nicht sehe. Ich kann mich schlecht hinstellen und den Kaffeeklatsch mitmachen. :geknickt:

    Wenn ich unrechtmäßig, unentschuldigt von der Arbeit fern bleibe, dann muss ich eine Strafe von 500 € zahlen-so stehts im Arbeitsvertrag.

    Mein ihr denn meine Chancen stehen gut, das beim Arbeitsamt anzugeben und dann auf Erfolg zu stoßen? Denen ist doch nur wichtig, dass man überhaupt Arbeit hat-egal zu welchen Bedingungen. :angryfire

    Lieben Gruß
     
  • User 28689
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    22 Oktober 2006
    #24
    Off-Topic:

    achsooooooo :drool: :drool: :engel: :tongue:

    na und? ist das ein Grund, wenn alle anderen sich ausbeuten lassen dass du es dann auch musst?
    und wenn du dann einfach mal nicht hingehst wie die anderen und dich mit was anderem beschäftigst?
    Wenn du nach deiner gesetzlich geregelten Arbeitszeit gehst bzw. erst dann antritts ist das doch nicht Unrecht/Unentschuldigtes Fehlen?
    Wir leben in einem Rechtsstaat. Ich finde, du solltest einfach nur mal deinem Arbeitgeber mit dem Gesetz vor der Nase rumwedeln, du hast nämlich Rechte und musst dich nicht ausbeuten lassen.
    egal zu welchen Bedingungen?? :eek: ganz bestimmt nicht!
    Wie gesagt: wir leben in einem Rechtsstaat und da sollte sich doch gerade eine staatliche Behörde an die Gesetze halten!?
     
  • Bartimäus
    Bartimäus (47)
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    22 Oktober 2006
    #25
    Hallöchen!

    Also Chef´s haben es nicht gerne wenn ihnen jemand mit Gesetzen kommt. Er wird sagen, wenn ihnen das nicht passt dann suchen sie sich doch was anderes!

    Kann da etwas aus erfahrung sprechen. Mir hat der Chef letztes Jahr ca 25 % Weihnachtsgeld gestrichen (entgegen meines Arbeitsvertrages). "Wir wissen das sie Recht haben und sie können ja klagen, aber das würden wir ihnen nicht raten"

    Und wenn sie Klage einreicht, wird ihr das Leben noch schwerer gemacht als es eh schon zu sein scheint, das sie von selbst geht, egal ob sie was anderes hat. Oder Ihr wird aus dem einen oder anderen kleinen Fehler ein Strick gedreht. Den einzigen weg den sehe, habe ich schon gesagt. Hinsetzen und Bewerbungen schreieben bis die Finger weh tun.

    gruß
    bartimäus
     
  • User 28689
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    22 Oktober 2006
    #26
    Klar, wird er so argumentieren, aber deswegen muss er trotzdem die Gesetze einhalten; wie gesagt: wir leben in einem Rechtsstaat und nicht in einer Anarchie.
    wenn es in deinem Vertrag drinsteht, wieso läßt du dir das dann gefallen?

    Was kann denn passieren, wenn sie ihren Arbeitgeber an die Einhaltung der geltenden Gesetze erinnert?
    Klar soll sie weiter Bewerbungen schreiben, schon allein, weil das Arbeitsklima dann extrem darunter leiden wird, wenn sie juristisch wird. Aber -das weiß ich von meiner Vermieterin, die beim Arbeitsgericht als Sachbearbeiterin arbeitet- der Arbeitgeber darf ihr dann kein schlechtes Arbeitszeugniss deswegen ausstellen.
     
  • Angel312
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    22 Oktober 2006
    #27
    kann es sein das du bei der norma arbeitest? hört sich alles schwer danach an...
     
  • Bartimäus
    Bartimäus (47)
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    22 Oktober 2006
    #28
    Ne, arbeite nicht bei norma. Gefallen lassen? Ich weiß nicht ob das der richte Ausdruck ist. Ich hab´s eher geschluckt. Was hätte ich davon gehabt zu klagen? Entweder hätten die mir dann das Leben so schwer gemacht das ich gegangen wäre, oder hätten halt nach einem Grund gesucht nich zu kündigen, denn ein Arbeitgeber nach Gründen sucht, finden se uahc welche. Und den Trouble wollte ich mir ersparen. Und die Arbeit ist in und die Kollegen sind in Ordnung und 5 Jahre Betriebszugehörigkeit schmeißt man nicht so einfach über Bord
     
  • User 505
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    22 Oktober 2006
    #29
    Ich denke, da liegt der Unterschied zwischen dir und der TS: Du hängst ein deinem Job - sie nicht.

    Ich hab auch einen ziemlichen Sklavenvertrag unterschrieben, da stehen Sachen drin wie 55 Stunden reguläre Arbeitszeit, keine Mittagspause bei 11 Stunden Arbeit, ich werde für sämtliche Schäden haftbar gemacht.

    Wichtig ist, dass man weiß, was der Arbeitgeber darf und was nicht und gerade, wenn man nicht an der Stelle hängt, kann man das durchaus mal durchblicken lassen. Erspart Ärger. Bei mir hats ganz gut funktioniert, obwohl man mir laut Vertrag schon hätte Ärger machen können, hats keiner versucht :zwinker: (Ich bekomme meine Pause übrigens trotzdem und arbeite neuerdings nur noch Teilzeit da)


    Informiere dich genau was erlaubt ist und was nicht - und mach dann mal ne Weile rein Dienst nach Vorschrift. Bestehe drauf, dass jede einzelne Überstunde dokumentiert wird (mach dir im Zweifel einen eigenen Zettel und lass ihn unterschreiben) oder geh einfach pünktlich (vorher beim Anwalt nachfragen!). Werden laut Dienstplan deine gesetzlichen Ruhezeiten unterschritten, kündige vorher an, dass du genau deswegen später kommst. Und nach 6 Stunden Arbeit würd ich einfach alles fallen lassen und 30 Minuten in die Mittagspause gehen.

    Viele Firmen bauen auf die Naivität ihrer Mitarbeiter - und haben verflucht guten Erfolg damit. Lass dir das Leben da nicht schwer machen, tu genau deine Arbeit und nichts anderes. Damit kann dein Arbeitgeber dir keinen Aufhebungsvertrag unterschieben oder dich wegen Eigenverschulden entlassen - und dann bekommst du auch keinen Ärger mit dem Arbeitsamt. Da kannst du übrigens wirklich mal anklingeln, diene Situation schildern und fragen, was du machen kannst.
     
  • Angel312
    Kurz vor Sperre
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    22 Oktober 2006
    #30
    ich meinte damit eigentlich die TS....
     
  • Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    22 Oktober 2006
    #31
    Danke für deine PN. Nein, ich arbeite nicht bei Norma. Überhaupt nicht im Lebensmittelbereich...-jedenfalls nicht mehr. Jedoch habe ich im Lebensmittelbereich nicht solche Bedingungen, auch wenn der Chef meinstens nicht im Laden war und nur im Keller Kaffee trank. Es wurden die Pausen immer eingehalten und man konnte ohne Probleme auch mal eine Rauchen gehen.

    Ähm, das wäre mir nicht mal Unrecht, dann würde ich wenigstens ALG I bekommen. :schuechte

    Davon werde ich mich morgen überzeugen. ich finde es auch gut, dass meine Kollegin mich begleitet. Sie hatte es vorgeschlagen, weil sie sich auch dafür interessiert, wie man aus dem Laden rauskommt. Sie wird ähnlich behandelt. Wir arbeiten ja nie in einer Schicht, sondern im gegenteilig, sie geht, wenn ich komme und andersrum. Wie soll es auch anders sein, wenn wir nur für die Kasse verdonnert werden?

    Stimmt. Ich denke, das ist auch kein Wunder. Ich arbeite seit knapp 6 Wochen dort, ich könnte mir gar nicht vorstellen, dass sich da was ändert.

    Das klingt auch hart. Aber in der heutigen Zeit sollte man froh sein einen Job zu haben. Jedoch finde ich, so wie man das immer hört, dass es gerade im Einzelhandel so hart ist. Ich bin in diese Branche auch mehr reingerutscht, normal komm ich aus dem ö.D. Du hattest dich damals wahrscheinich gefreut und warst froh, dass du nicht zu Hause sitzen musst. Kommst du denn wenigstens mit deinen Kollegen gut klar? Das ist nämlich die Halbe Miete, das habe ich bei meinem früheren Arbeitgeber gesehen.

    Hmm, ich überwache von Beginn an meine Stunden/Überstunden. Wenn meine VSV sie nicht aufschreibt, dann kann ich leider gar nichts machen. Sie trägt die Stunden ein und reicht sie zur Personalabteilung. Ich habe meine letzte Woche abgeglichen und überall wo sie mir unterschlagen hat, habe ich die Stunden an diesem Tage einfach durchgestrichen. :grin: Es sollte sowieso nur eine "Rohfassung" sein. :zwinker: Das mit dem Zettel habe ich auch schon überlegt, befund es ein wenig albern und habe die Idee verworfen.

    Das ist auch unmöglich. Sie sind einfach so faul und zählen keine 2. Kasse ein, obwohl das wohl interne Vorschriften sind. Demnach kann ich nicht einfach aufspringen, könnte ich schon, aber dann ist für 5 Minuten wohl niemand an der Kasse. Gut, was soll es mich dann stören.-Richtig.

    Ja, irgendwie habe ih das Gefühl, dass ich damit kein Einzelfall bin. Letztenendes würde mich eine Kündigung weniger stören, im Lebenslauf würde ich das sowieso nicht angeben. Sieht ja noch beschissener aus, wenn ich einen Monat wo angestellt war und danach weg war. Es sei denn, ich bekomme ein total-super-mega-tolles-Zeugnis. :zwinker:

    Ja, und genau deswegen werde ich morgen früh dort mal hingehen. :smile: Drück mir die Däumchen. :zwinker:

    LG
     
  • Spätstarter
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    23 Oktober 2006
    #32
    Abgemahnt, ein Tag Lohn gespart und dann noch 500 € für entgangenen Gewinn ... :rolleyes:

    Auch für den Dachschaden des Arbeitgebers??? :-D

    Bei diesen Arbeitszeiten muss Deutschland schon längst einen Fachkräftemangel haben ... :engel:

    Wenn ein mündiger Arbeitnehmer mundtot gemacht wird ... :kotz:

    Was ist nur aus unserem Land geworden??? :kopfschue Der Abschied von Treu und Glauben ... :flennen:

    So sieht heute der ideale Arbeitnehmer aus!!! :engel: Charakterstärke zählt nur noch bedingt zu den soft skills ... :kopfschue
     
  • User 28689
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    23 Oktober 2006
    #33
    versteh ich nicht ganz; Wurde dir der Zettel mit deinen Überstunden bevor er an die Personalabteilung geht zur Kontrolle vorgelegt und du hast darauf Zeiten gestrichen? :eek: Dann hättest du dir doch ins eigene Fleisch geschnitten!
    Oder hast du auf deiner eigenen Protokollierung gestrichen? Das wäre auch schlecht wg Beweisführung.
    Wieso albern? Überhaupt nicht!! Wenn dein Arbeitgeber deine Arbeitszeiten -gerade in der heutigen Zeit der elektronischen Datenerfassung- noch manuell erfasst halte ich es für völlig legitim, wenn du selbst Buch führst.
    Sollte ja kein Fresszettel sein, sonder schön ordentlich ne Tabelle auf nem DIN A4-Blatt, sinnvoll halte ich eins pro Woche.
    Genau, es ist ja nicht dein Problem, wenn die selbst ihre eigenen Vorschriften missachten.
    Würd ich dir von abraten, denn ein Lebenslauf sollte lückenlos sein.
    Mein bisheriger stückelt sich auch aus befristeten Praktika zusammen.

    Und wenn du angibst, dass du nur einen Monat da gearbeitet hast wird dein neuer Chef bestimmt nachfragen, dann erzählst du ihm den ganzen Mist und dass du dagegen vorgegengen bist, dir das nicht hast gefallen lassen. Dann wird ers erstens bei dir garnicht erst wieder versuchen und zweitens zeigt ihm das ein gesundes Selbstwertgefühl.


    Erzähl dann, wies beim Amt gelaufen ist -ich drück dir die Daumen ;-)
     
  • Spätstarter
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    23 Oktober 2006
    #34
    Und es kommt ihnen zugute, dass wir zu einer Einzelkämpfer-Gesellschaft verkommen ... :grrr_alt:

    Lieber befristete (unbezahlte) Praktika als ein lückenhafter Lebenslauf. :rolleyes: Gehörst du etwa auch zur Generation Praktikum, die sich ausbeuten lässt??? :schuettel Da nehme ich lieber eine Lücke in Kauf und engagiere mich dafür politisch, um Missstände anzuprangern ... :cool1:
    http://www.jusohochschulgruppen.de/beschluesse/103782.html

    Kündigung wegen unüberbrückbaren Differenzen ... :zwinker:
     
  • Lysanne
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    23 Oktober 2006
    #35
    Also es ist so, es gibt so ein Blatt, wo die tatächlichen Stunden eingetragen werden. Da steht dann mein Name und die Zahlen von 1-31 (Tage im Monat) und in meiner Spalte steht z.B. am 7. eine 9 (für 9 Stunden Arbeit). Dieser Zettel wird in die Personalabteilung geschickt. Man sagte mir, als ich mich schon beschwerte über meine Stunden, dass dasnur eine Rohfassung wäre und meine VSV das noch ganz sauber abschreiben würde. Ich finde, ich habe ein Recht darauf, dass der Stundenzettel stimmt, denn wenn der einmal nicht ordnungsgemäß geführt wird, dann stimmt es fortan nicht mehr, weil die Überstunden mit in den nächsten Monat übernommen werden. Meine Pflicht ist also, dass ich da ein Auge drauf habe.

    Gut eines pro Woche geht ja noch, ich meinte nur jeden Tag hingehen halte ich für total albern.

    Nein, so meine ich das nicht. Ich würde einfach schreiben, dass ich Arbeit suchend war. Sieht meiner Meinung nach besser aus, als einen Monat in einem Unternehmen. Da reimt man sich dann schon einiges zusammen. Ist jedenfalls meine Meinung.

    LG
     
  • User 28689
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    nicht angegeben
    23 Oktober 2006
    #36
    Du meinst wohl lückenhaft?
    Off-Topic:

    Leider. Obwohl ich ja noch einigermaßen Glück hatte: das erste Praktikum war noch sehr gut bezahlt, das zweite sehr schlecht, das dritte akzeptabel und das letzte garnichtmehr. Lag aber v.a. daran, dass ich noch kein Diplom habe und deswegen wohl keine andere Wahl hatte; in Zukunft werde ich das ja auch nichtmehr mitmachen.
    Ach, hatte ich ja schon verdrängt: das allererste Praktikum sollte erst sehr gut bezahlt werden, dann hat mein Chef das Gehalt aber halbiert.

    nein nein, schon jeden Tag zum Chef gehen und den Arbeitstag abzeichnen lassen. Und wenn er anfängt zu stänckern würde ich ihm klipp und klar sagen, dass du ja schon um Stunden betrogen worden bist und deswegen jetzt selbst Buch führst.
    Steht dann wenigstens auf Deinem Lohnzettel deine Arbeitszeit?
    genau! aber wie ich oben schon sagte kann das auch sehr gut positiv(er als (erfolglos) ...suchend) ausgelegt werden.
     
  • sternschnuppe83
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    23 Oktober 2006
    #37
    Jetzt muss ich hier auch mal was zu beitragen. Ich habe gestern schon diesen Thread gelesen und dachte nur: "Du bist nicht allein mit deinem Problem". Aber: Ich habe heute morgen meine Kündigung bekommen (in der Probezeit). :kopfschue

    Mein Chef ist ein hinterhältiger Ar***. Ich habe ein paar gesundheitliche Probleme und hatte deshalb Fehltage - ist blöd, aber ich kann es nicht ändern. Seine Frau, die für das Personal zuständig ist, meinte vor etwa 2 Wochen zu mir, dass sie mich nicht kündigen möchten, sondern wir nach einer anderweitigen Lösung (weniger Stunden) schauen könnten. Letzte Woche war ich krankgeschrieben (bin die Woche davor aber mit Krankheit zur Arbeit erschienen). Tja und heute morgen kam dann der Hammer. Er konnte mir nicht mal in die Augen schauen. Sonst macht das seine Frau, aber die ist wohl die ganze Woche nicht da. Meine Kollegin kann dem Chef die Hand reichen, denn die hat was gewusst und sich wahrscheinlich ins Fäustchen gelacht. Sie kam nämlich nicht wie sonst vor in die Zentrale zum Plausch, sondern ging gleich in ihr Büro. Als ich mich verabschiedet habe, meinte sie nur: "Sie erwarten nicht, dass ich dazu was sage. Es hätte anders laufen können." Mein Freund, der mich abgeholt hat, hat nur gesehen, dass sie als ich mich umgedreht hatte zum Gehen, direkt erst einmal zur Zentrale gegangen ist.

    Mir tut es nur für die Auszubildende leid. Ich bin schon die 2., die innerhalb der Probezeit gehen muss.

    Ich bin auf der einen Seite froh, dort weg zu sein, aber auf der anderen Seite steht die Angst vor der Arbeitslosigkeit. Drückt mir mal die Daumen, dass ich schnell was neues finde.
     
  • Ambergray
    Ambergray (31)
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    23 Oktober 2006
    #38
    Kenne ich alles, ging mir zeitweise genauso.

    Was du machen kannst? Da gibt es eigentlich drei Möglichkeiten:

    a) Du machst gute Miene zum bösen Spiel, gehst so gut es geht weiter arbeiten. Und nebenher schreibst du Bewerbungen für eine neue Arbeitsstelle. Wenn du Glück hast, dann findest du jemanden, der dich übernimmt.

    b) Du beißt die Zähne zusammen und ziehst das irgendwie durch. Nachteil an dieser Lösung ist, dass du da wahnsinnig drunter leiden wirst.

    c) Du wendest dich an die IHK. Oder an den Berufsberater beim Arbeitsamt. Oder du gehst zu einer Gewerkschaft und wendest dich an die. Nachteil an dieser Version wäre, dass es wahrscheinlich noch mehr Ärger als bisher im Betrieb gibt, wenn dort jemand von oben so richtig Druck macht.

    Ich persönlich würde zur Möglichkeit a) tendieren. Das hat bei mir auch geklappt, obwohl keiner daran geglaubt hat.

    Auch hier die Möglichkeit, weiteres per PN zu bequatschen.
     
  • User 28689
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    nicht angegeben
    23 Oktober 2006
    #39
    ich würde auch c) miteinbeziehen. Denn die Chefs müssen auch merken, dass ihre Angstellten keine Arbeitssklaven sind und dass wir nicht in einer Anarchie leben.


    sternschnuppe83 ganzfestdaumendrück :smile:
     
  • Spätstarter
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    23 Oktober 2006
    #40
    uuuups ... :schuechte

    Off-Topic:
    Und dann beklagt sich der DIHK-Chef Braun noch über die zunehmende Abwanderung junger, motivierter Leute aus Deutschland!!! :blablabla


    :knuddel:

    Da fehlen mindestens noch vier Buchstaben!!! :-D

    Da ich auch gesundheitliche Probleme habe, glaube ich nicht mehr an eine Karriere als Controller. :geknickt: Der Zeitdruck und die Arbeitsbelastung wird ja auch immer mehr. :kopfschue Aber ich muss mich sowieso neu orientieren :jaa: und schauen, wie ich mein ökonomisches Know-how alternativ nutzen kann, um aus der verflixten Langzeitarbeitslosigkeit rauszukommen ... :flennen:
     

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