• Tomcat25
    Gast
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    2 Juli 2004
    #21
    Und wer soll die Schüler hier Beraten??? So ein Bürohengst von der "Arbeitslosen-Schönrechen-Behörde" Die haben doch noch nie eine Schaufel oder einen Besen in der Hand gehabt.
    Nein, das kann man nur selbst durch Jobs oder Praktika herrausfinden und den idealen Traumjob gibt es sowieso nicht mehr.
     
  • Celina83
    Celina83 (37)
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    2 Juli 2004
    #22
    Fand den Ansatz sehr schön, die Personalvermittlung an die privaten Agenturen zu übergeben. Wurde dort damals sehr gut beraten und habe einige nette Angebote bekommen.

    lg
    cel
     
  • daedalus
    daedalus (41)
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    2 Juli 2004
    #23
    Ich stimme Tomcat zu... Wenn einem sein spaeterer Beruf wichtig ist, dann muss man sich halt selber mal aufraffen und sich informieren. Es gibt genug Moeglichkeiten und viele von denen sind besser als das AA.
    Es wird dann leider genug geben, die das nicht von selber hinkriegen, aber so hart das klingen mag, das sind dann auch die, die die Wirtschaft am wenigsten brauchen kann... Null Eigeninitiative...
     
  • Celina83
    Celina83 (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    2 Juli 2004
    #24
    Hab doch niemals behauptet, dass man sich selbst nciht informieren soll... menno, warum versteht mich denn niemand...

    Woher soll man man mit 16 wissen, was man 50 Jahre lang machen will? Also Eigeninitiative + Beratung... Wollte damals Reiseverkehrskauffrau werden (wie jede zweite aus meiner Klasse) und heute bin ich froh, dass ich keinen Platz bekommen hab... Habe damals auch einen Test gemacht, was mir liegt und welcher Job zu mir passt - fand ich sehr aufschlußreich...

    Wenn das AA vernünftig vermitteln würde, würden mehr AG über das AA MA suchen und mehr AL würden einen Job bekommen...

    lg
    cel
     
  • rdorau
    Gast
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    2 Juli 2004
    #25
    Ich finde es erschreckend, wie viele Leute rummeckern wegen fauler Arbeitsloser, die "uns" auf den Taschen liegen. Nein, im Gegenteil. Diesen Leuten sollte Respekt entgegengebracht werden, weil sie sich noch nicht unterkriegen lassen. Denn was hier als 'faul' bezeichnet wird, sind Leute, die sich nicht völlig unter Wert verkaufen wollen, wie Kapital und Regierung es wollen. Billigjobs wie in Amiland, wo eine Stelle längst nicht mehr ausreicht, um über die Runden zu kommen. Das ist genau das, was gewollt wird. Und es gibt verdammt viele Leute, die das moralisch verinnerlicht haben. Eine Ex-Kollegin von mir hat, nachdem sie arbeitslos geworden ist, in einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet, wo sie weniger Geld bekommen hat als ihr Arbeitslosengeld zustand. Dass der Job ziemlich stumpfsinnig war, brauch ich wohl nicht zu betonen. Es gibt nämlich wirklich sehr wenige Menschen, die heutzutage staatliche Leistungen ohne schlechtes Gewissen annehmen oder die wegen ihrer Arbeitslsigkeit nicht depressiv werden. Ich bin einige der wenigen Ausnahmen: Ich war ein gutes Jahr arbeitslos und hatte relativ wenig Probleme (klar, gewisse Zukunftssorgen). Aber die anderen Arbeitslosen, die ich kannte, machten fast alle eine persönliche Krise nach der anderen durch.
    Statt die in vielen Jahrzehnten erkämften Rechte zu nutzen, lässt man sich lieber doppelt und dreifach ausbeuten. Und dämliche Doku-Serien über wiederliche Cops, die unberechtigte Sozialhilfeempfänger jagen, schüren den Hass auf diese Personen. Hat schon jemand mal eine Doku-Serie über die Jagd nach steuerflüchtigen Unternehmern gesehen.
    Dann folgt natürlich das immer gleiche Gejammer über das wenige Geld und den kostenraubenden Sozialstaat, in diesem Moment folgt dann immer die übliche Litanei, dass die Leute zu Opfern bereit sein sollen und ihre Mentalität ändern müssen (siehe unsern neuen Präsidenten).
    Es frägt sich nur, wer da zu Opfern bereit sein soll. Folgende Tatsachen sollten zu denken geben:
    Trotz der angeblichen Krise steigern die Unternehmen ihre Gewinne immer noch. Die positive Außenhandelsbilanz der BRD hat die der USA letztes Jahr sogar in absoluten Zahlen überholt (und nicht nur pro Einwohner, von denen die USA mindestens 3 mal so viel hat).
    Alle Unternehmen in Deutschland bekommen durch Subventionen, aber auch 1000 andere Zuschüsse, mehr Geld vom Staat, als sie an diesen abführen!
    Von den Geldern, die dafür locker gemacht werden, Deutschland wieder militärisch weltweit angriffsfähig zu machen, ganz zu schweigen (die neue EU-Verfassung erhält ein Aufrüstungs-Gebot, auf das alle Mitgliedsataaten verpflichtet werden, während im sozialen Bereich bei allen Mitgliedern Kürzungen angemahnt werden)
    Wenn behauptet wird, die Löhne müssten hier sinken, damit sie mit anderen Ländern konkurrenzfähig sind, so muss man den Geltungsbereich dieser Aussage zuerst einmal schon auf bestimmte Teilbereiche beschränken, wo auch in anderen Ländern eine gemäße Infrastruktur und entsprechendes "Humankapital" zu finden ist: dies ist vor allem bei der einfachen Produktion der Fall, von der es bekanntermaßen schon lange Zeit nicht mehr so viel gibt. Wollte man in diesen Bereichen, sagen wir mal mit Polen, konkurrieren, müssten die Löhne in der Tat drastisch sinken (das dort natürlich andere Lebenshaltungskosten gelten, ist für die Unternehmen egal). Aber: Die Unternehmen, die sich in Polen ansiedeln, zahlen den Arbeitern und Arbeiterinnen dort nicht etwa ein wenig mehr Geld, sondern häufig eher weniger, weil diese wiederum mit den Löhnen in Rumänien erpresst werden, die nochmal viel niedriger sind. Dort werden die Beschäftigten wiederum mit den Löhnen im benachbarten Moldawien erpresst. Letzlich können aber alle nicht mit den Niedriglöhnen eines chinesischen Häftlings konkurrieren, deswegen wollen die Unternehmen auch besonders gerne nach China.
    Was folgt: Wichtig wäre zumindest mal auf europäischer Ebene eine einheitliche Gewerkschaftsbewegung, die sich nicht gegeneinander ausspielen lässt. Es müssen Mindestlöhne festgelegt werden, die allen Menschen mit Arbeitsstelle ein vernünftiges Auskommen garantieren (hängt natürlich schon von den entsprechenden Lebenshaltungskosten ab). Damit könnte zumindest das Schlimmste abgewehrt werden.
    Insgesamt jedenfalls wird genug produziert, das Problem kann nur an der Verteilung liegen. Natürlich wird jetzt viel, viel mehr produziert als in den goldenen 50er und 60er Jahren, wo es doch angeblich allen so viel besser war. Man braucht nur kaum noch Menschen zur Produktion, ein Phänomen, was von Marx und anderen schon vor Urzeiten beschrieben worden war, was aber auch durch die Systemkonkurrenz abgeschwächt war. Wir hier im Westen, wir hatten eigentlich den größten Vorteil von der Existenz der DDR und der UDSSR. Es gab nur wenige in Westdeutschland, die unter dem relativ einheitlichen (zwar ausreichenden), aber im Vergleich zum Westen nicht befriedigenden Lebensstandard lagen. Das ändert sich gerade. Nach ein paar Jahren Langzeitarbeitslosigkeit oder dämlicher Mini-Jobs würde ich wahrscheinlich auch übersiedeln. Wie heißt es in der Dreigroschenoper:
    Was hilft da Freiheit, die ist nicht bequem, nur wär im Wohlstand lebt, lebt angenehm.
    Und wenn jetzt jemand sagt, dass eine Umverteilung mit unserer Art von Marktwirtschaft nicht zu machen ist, dann mag das sein, dann ist eben die Marktwirtschaft das Problem. Tatsächlich versprech ich mir von einer Wirtschaft mehr, wo zumindest die größten Unternehmen öffentlich (nicht nur staatlich) kontrolliert werden. Dies würde den Menschen erst die Möglichkeit geben, wieder politisch und sozial über ihre Zukunft zu bestimmen und diese nicht von den immer kurzfristiger werdenden Interessen einiger Manager abhängig werden zu lassen.
     
  • Tomcat25
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    2 Juli 2004
    #26
    @rdorau
    Eigentlich geht es hier ja um das AL II und nicht um Wirtschaftspolitik und Lohndumping aber bitte, wo soll ich anfangen deine sogenannten Argumente zu zerlegen:
    1. Die wenigsten Firmen in Deuschland bekommen Staatlich Subwentionen, gang im gegensatz zur DDR wo es nur Saatsbetriebe gab. Glaubs du wirklich das die Frittenbude um die Ecke oder der Friseur auch nur einen Cent vom Staat bekommt. Ausnahmen sind hier nur die Landwirtschaft und der Bergbau was aber auch zum Teil sinn macht und nützlich ist.
    2. Vor 20 Jahren waren die Ausgaben für Rüstung doppelt so hoch wie für Sozialleistungen, heute ist es genau Umgekehrt und mit den paar Soldaten die wir noch unter Waffen haben ist ja nicht mal mehr eine gescheite Verteidigung möglich ohne Partner.
    3. So einfach lassen sich Standorte auch nicht ins Ausland verlegen. Immer noch ist gerade in Osteuropa das Bildungsnivau niedriger und ausgebildete Arbeiter fehlen. Die Firmen müssen viel Geld Investieren für neue Fabriken und Technik die meist von deutschen Firmen geliefert wird. Es gibt auch Firmen die wieder zurück gekommen sind, weil die Fehlerquote und der Ausschuss höher waren als die Einsparung der Löhne (Beispiel: Bosch).
    Zum Schluss steht es jedem Bürger dieses Landes frei sich für ein anderes Land zu entscheiden (vieleicht Kuba? :cool1: ) oder sogar aktiv an der Politik teizunehmen. In anderen Ländern ist/war das nicht möglich.
    Freiheit und Glück liegen nicht im Wohlsand und können auch nicht von Außen beeinflusst werden. Die Fähigkeit dazu liegt in jedem selbst (Epikur)
     
  • rdorau
    Gast
    0
    2 Juli 2004
    #27
    @tomcat25

    0. ALG II hat sehr viel mit Lohndumping zu tun, weil auch ausgebildete Fachkräfte jeden Job annehmen müssen, und zwar in ganz Deutschland (!). Dass das natürlich die Angebotsseite an Arbeitskraft erhöht, ist klar. Bei sehr geringer Nachfrage an Arbeitskraft, da weiß doch der Marktwirtschaftler, was passiert.
    1. Da hast du natürlich teilweise Recht. Die Frittenbude oder ein Kleinunternehmer bekommen nicht viel, anders aber sieht das bei den Großunternehmen aus. Warum zahlt wohl DaimlerChrysler keine Steuern? Die Kleinunternehmer aber ganz viel. Dennoch reichen die Gesamtzahlungen für alle Unternehmen (wenn du willst kann ich die Zahlen und Quellen zusammensuchen) aus, um deren Beiträge zu übersteigern. Aber eben auch hier gilt: Fürs Zahlen sind besonders die Kleinunternehmen zuständig, für die staatliche (bzw. aus öffentlichen Kassen) Unterstützung die Großunternehmen. Der größte Teil läuft auch nicht über das, was offiziell als Subventionen bezeichnet wird, sondern zahlen Gemeinden als Investitionsanreize dafür, dass Firmen sich bei ihnen niederlassen.
    2. Erstens sehe ich nicht ein, für was Deutschlands "Verteidigungsfähigkeit" vergrößert werden muss, es sei denn man rechnet, wie Struck, den Hindukusch dazu. Zweitens sind die größten Steigerungen für dieses nächste Jahrzehnt geplant, wo auch ausdrücklich Angriffswaffen angeschafft werden sollen (eine Entwicklung, gegen die sich auch Teile der Bundeswehr stellen, siehe "Darmstädter Signal"). Dass mehr Personen arbeitslos sind und daher die Kosten gestiegen waren, ist auch klar. Aber hier versucht man die Kosten daurch zu verringern, dass man diesen Personen weniger öffentliche Mittel zur Verfügung stellt, statt die geringere Menge an Arbeit an mehr Leute zu verteilen. Dass das natürlich nicht im Interesse der Unternehmer liegt, ist klar. Und dass sich immer Kleinunternehmen finden, die tatsächlich am Hungertuch nagen, ist auch klar. Aber das liegt ja auch im Interesse der großen Konzerne.
    3. Ob sich Standorte einfach verlegen lassen, kommt, wie schon aufgeführt, auf den Wirtschaftsbereich an. Dass dieses Szenario oft bewusst an die Wand gemalt wird, um die Beschäftigten weiter zu verunsichern, ist mir klar. Aber es gibt eben auch Bereiche, z.B. Textilindustrie, wo dies relativ einfach ist.
    Und: es ist ja nicht so, das ich was gegen Freiheit hätte!
    :zwinker:
    Aber wenn man wirklich Probleme hat, über die Runden zu kommen, dann ist sie tatsächlich sekundär. Eine Wunschvorstellung ist für mich aber weder eine Gesellschaft mit fehlender Freiheit noch mit geringem Lebensstandard für einen immer größeren Teil der Bevölkerung.
    Dass jeder seines Glückes Schmied ist, ist leider reine Ideologie. Schau dir z.B. lernbehinderte Sonderschüler an, deren Zahl hat sich in den 90er Jahren um 50% erhöht. Der Grund ist bestimmt nicht, dass der IQ plötzlich rapide gesunken ist. In bestimmten Familien mit großen sozialen werden die gleichen Probleme ständig reproduziert. Die Chance, da rauszukommen, ist verschwindend gering. Und wenn diese Leute dann kriminell werden, wird nach verstärkter Sicherheit gerufen, was zwar verständlich ist, das Problem aber nicht löst. Die sozialen Kosten werden dann nur in diesen Bereich verlagert.
     
  • simon1986
    simon1986 (34)
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    2 Juli 2004
    #28
    1. Es gibt nicht mehr genug Arbeit für Alle

    2. Es gibt massenhaft beispiele dafür dass die Lohnhöhe wenig mit der Nützlichkeit der Arbeit zutun hat.

    Irgend einmal müssen wir daran denken, Arbeit und Einkommen für das Überleben teilweise zu trennen
     
  • ProxySurfer
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    2 Juli 2004
    #29
    @ rdorau:
    Genauso sehe ich das auch! Vor allem ärgert mich, daß das durch die "Reformen" eingesparte Geld, was man den Armen wegnimmt, an die Reichen (Großkonzerne) weitergegeben wird, damit die bitteschön nicht ins Billigausland abwandern und hier weiter im Sekt baden und ihre Geldberge bewundern können. :kotz:
     
  • Baerchen82
    Baerchen82 (38)
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    2 Juli 2004
    #30
    hm also das problem das die Großkonzerne nicht einfach so auswandern, lässt sich auch anders lösen.. Was wäre z.B. wenn ein Großkonzern auch ausserhalb Deutschlands Steuern zahlen müsste?? Wenn ein Konzern sich dann auch an Energy und Abgasnormen halten müsste?? Wenn die Arbeitnehmer auch nach Deutschem Tarifrecht bezahlt werden müssten??

    Ist der Kanzler bzw. die Politik wirklich zu schwach dazu oder warten sie in aller ruhe ab bis es zum großen Krieg zwischen Arm und Reich kommt??

    zum Arbeitslosengeld II.. Die Reichen brauchen keine 5 Videorecorder... keine 5 Autos und weil auch sie nur 2 Augen haben keine 5 Fernseher.. mit anderen Worten.. dort bleibt das Geld liegen oder fließt bestenfalls noch nach Afrika in die Armut..

    Mal ne kleine Rechnung...

    300€ frist die Miete für ne kleine Wohnung.. dann hat man noch 31€ (im osten) bzw. 45€ (im westen) oki dann gibs vielleicht noch a bissle Wohngeld (ca.50€) das wars dann aber auch schon.. dann kommt die Müllgebühr die für eine Person das Wohngeld für ein Quatal schluckt.. Strom und Wasser iss auch net umsonst.. tja, also ich frag mich echt wie sich ein Arbeitsloser dann noch eine Briefmarke leisten kann um sein Bewerbungsschreiben abzuschicken.. IST DAS WIRKLICH DER RICHTIGE WEG????

    EDIT: Ich muss mich korregieren... die Miete fällt in dem falle weg.. :zwinker:

    LG.. Bärchen..
     
  • Kathi1980
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    2 Juli 2004
    #31
    Die Lösung heißt "Antrag auf Bewerbungskosten" für Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit Bedrohte. Bis zu 260 EUR pro Jahr erstattungsfähig, außerdem Fahrten zu Vorstellungsgesprächen, etc.

    @ Cream Peach: Das ist übrigens auch ein Grund, weshalb man die Beamten in der Arbeitsagentur bezahlt - um Leistungen zu "verteilen" auf die, die einen Anspruch darauf haben. Außerdem noch, um sich im Minutentakt von Anrufen und Kunden "bombardieren" und teilweise auch beschimpfen zu lassen. Viele denken auch, die Arbeitsagentur wäre zuständig für alles und jedes. Infos zu Versicherungsangelegenheiten bei Minijobs gibt es bei der Bundesknappschaft, nicht bei der Arbeitsagentur. Arbeitsrechtliche Auskünfte dürfen nicht erteilt werden, dafür gibt es Anwälte, etc. Könntest Du vielleicht etwas konkreter werden, welche rechtlichen Auskünfte man Dir nicht geben konnte???
     
  • 2 Juli 2004
    #32
    Hallo,

    ich bin auch im Moment Arbeitslos. Beziehe im Moment 625€ im Monat. Zahle Miete davon. Wie soll ich denn davon leben? Weiss ja nicht ob Die Miete auch bezahlt wird.

    Ich habe dieses Jahr über 100 Bewerbungen geschrieben. In Duisburg, fast höchte Arbeitslosenquote Deutschlands, geht das nicht so einfach, Ruhrgebiet ist scheisse. Meine Bildung ist nicht schlecht. Und Call Center Agend wollte ich auch nicht bleiben, da ich 1. gelernter IT Systemelektroniker bin und 2. keine lust auf 1 Monats verträge habe. Ist in der Tat so. Man sollte dem Schröder mal anstatt 8000€ Netto nur 5000€ Netto geben, da kommen Summen zusammen. Politiker bekommen zuviel Geld. Und wir haben auch viele die nicht wollen. Das stimmt!!!!!!!!!!
     
  • 2 Juli 2004
    #33
    Hast Du das schon mal gemacht??? Weiss Du wie lange Du drauf wartest. Schon mal Arbeitslos gewesen. Mich Kotzt es an. Warum musste Schröder Mobilcom z.B . 500 Millionen Euro geben. Sorry, was soll das, das Geld hätte lieber dem Mittelstand zukommen sollen. Die sind die Treibende Kraft. Nicht Mobilcom. Total falsch!!!!
     
  • Baerchen82
    Baerchen82 (38)
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    2 Juli 2004
    #34
    Das tolle Arbeitsamt findet immer einen Weg zur nichtbewilligung.. wenn ich es richtig weiß gibt es bestenfalls noch eine Rückerstattung das heißt man muss es erstmal vorschießen und dann darauf warten das das AA es irgendwann mal zurückzahlt..

    PS: Die Antragsformulare sind echt die Krönung aller Ironie und Sinnlosigkeit..

    Es bleibt schwierig.. :zwinker:

    LG.. Bärchen..
     
  • Kathi1980
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    3 Juli 2004
    #35
    Entschuldige -aber das ist völliger Blödsinn. Das Auszahlungsverfahren auf Bewerbungskosten wurde vereinfacht. Es reicht, dem Antrag das Absageschreiben des Arbeitgebers (bzw. das Anschreiben an diesen, falls von ihm keine Antwort kam) beizufügen. Für jede auf diese Art und Weise nachgewiesene Bewerbung gibt es eine pauschale Kostenerstattung in Höhe von 5 EUR. Nichtbewilligt werden normalerweise höchstens Bewerbungen, die vor dem Datum der Antragstellung geschrieben wurden.... Und diese Bewerbungskosten muss man als Arbeitsloser auch nicht zurückzahlen!!!

    @kuschelboy: Kannst Du z. Zt. nicht aufstockende Sozialhilfe bzw. Wohngeld beantragen??? Bewerbungskostenanträge kannst Du übrigens auch zwischendurch einreichen, um etwas Geld zu bekommen und einen neuen Antrag für die weiteren Bewerbungen stellen, solange die 260 EUR-Grenze in der Jahresfrist noch nicht rum ist.
     
  • Mr. Poldi
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    3 Juli 2004
    #36
    Rudi Völler hätte 5 Millionen €/Jahr gekriegt, Kai-Uwe Ricke verdient bis zu 5 Millionen €/Jahr, Michael Schuhmacher 52 Millionen € - Gerhard Schröder ca. 300.000 €.
    Zuviel? Wer trägt mehr Verantwortung?
     
  • Mutti
    Gast
    0
    3 Juli 2004
    #37
    Ihr Lieben!

    Ich persönlich bin der Meinung das sich Arbeit wieder lohnen muss!Es muss für die Menschen wieder einen Ansporn geben,arbeiten zu gehen und sich nicht auf Arbeitslosengeld auszuruhen!
    Ich denke auch das man nicht pauschalisieren darf, zumal ich im Moment selbst als abreitslos gemeldet bin (zwar ohne Ansprüche aber trotzdem).

    Aber ich stimme deinem Punkt 2 trotzdem nicht zu!Denn wenn man den Arbeitslosen mehr Geld gibt dann wird es in Zukunft mehr Leute geben die,anstatt zu arbeiten von Arbeitslosengeld leben wollen und können, von den ganzen Anspruchsregeln usw mal abgesehen. Natürlich sollen die Leute mehr Geld "in der Tasche" haben, 100%ig meine Rede, aber: Sie müssen dafür auch etwas leisten!! Es heißt nicht das jeder Arbeitslose nicht gewillt es etwas zu leisten,aber vom Grundprinzip her (denke ich) sollte das gelten was ich anfangs schon erwähnt habe: Arbeit muss sich wieder lohnen!

    Vielleicht sollte man an dieser Stelle auch über das justement beschlossene Einwanderungsgesetz diskutieren, denn das zielt, wenn auch nur indirekt und über 10 Hintertüren, genau DIESES Thema an! Ausländer haben es in Zukunft schwieriger in Deutschland ihre Zukunft zu verbringen wenn sie keine Ausbildung vorweisen können, so lautet das Gesetz unter anderem doch,oder?

    Just think about it!

    Alles Liebe
    Mutti
     
  • 3 Juli 2004
    #38
    Alle bekommen zu viel *einigen wir uns darauf*
     
  • Spacefalcon
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    3 Juli 2004
    #39
    @Tomcat25

    Hi! Was biste von Beruf?


    @All

    Ich finde es zum Kotz..., daß es immer wieder heißt Arbeitslose müssen / sollen jede Arbeit annehmen.

    Ich "oute" mich mal, 29, arbeitslos und schreibe pro Woche ca. 100 Bewerbungen, gelernt habe ich Industriekaufmann und bewerbe mich nicht nur als IndKfm. sondern auch als Kaufmann in anderen Branchen und anderen Schwerpunkten!
    Und Bewerbungen schicke ich quer durch die Republik.

    Und das Resultat?

    ÜBERQUALIFIZIERT!!! Leider nicht dem Wunschalter enstprechend! etc.

    So und nun soll mir noch mal einer sagen, daß Arbeit für Alle da ist!

    Ach ja, die Kosten für die Bewerbungen, muß ich alleine aufbringen, da ich mit 519,00 EUR im Monat zu "wohlhabend" bin für einen Zuschuß von der Bundesanstalt für Arbeit (und ja ich weiß es heißt jetzt Agentur, aber Anstalt paßt viel besser!) Und was die Reisekostenrückerstattung angeht, ja das kann ich beantragen und muß dann über ein Jahr hinter dem Geld herlaufen.... Das sind Kosten, die ich vorfinanzieren muß, was einem ja ganz leicht fällt, da man ja keine Miete, Nebenkosten, Lebensmittel, Kleidung und vor allem Sprit zu zahlen hat.
     
  • Baerchen82
    Baerchen82 (38)
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    3 Juli 2004
    #40
    Wie lange wartet man denn i.d.R. auf ein Absageschreiben?? also 3 Monate sind da doch noch wenig.. teilweise wartet man über ein halbes Jahr oder bekommt eben keine Antwort.. Da man das Geld bereits lange vorher ausgeben muss, gibt es bestenfalls eine Kostenrückerstattung... ich weiß ja net was Du da in meinem letzten Post gelesen hast, aber ich glaube wir meinen das selbe.. *gg*

    LG.. Bärchen..
     

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