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    vergeben und glücklich
    30 April 2017
    #1

    Job Assessmentcenter - wie vorbereiten

    Hallo zusammen,

    ich habe mich für einer Weiterbildung zu einer Führungsposition bei der Stadt beworben und bin jetzt für das Assessmentcenter eingeladen (bin Ingenieur). Dort soll es hauptsächlich um meine Persönlichkeit gehen, nicht so sehr ums fachliche. So stand es zumindest in der Einladung. Fachliches wurde im Vorstellungsgespräch bereits geprüft, es ist jetzt also die zweite und letzte Runde.
    Meine Fragen:
    1. Würdet ihr die Abteilungen und ihre Tätigkeitsfelder lernen? Es sind 6 Abteilungen mit bis zu 6 Unterabteilungen, also ziemlich viel. Oder fällt das auch 'fachliches'

    2. Und das ist meine wichtigste Frage: Wir sollen zu Hause eine 10 minütige Selbstpräsentation vorbereiten. Okay. Ich könnte da jetzt einfach nochmal meinen Lebenslauf erzählen, aber das kam ja schon im Vorstellungsgespräch dran.
    Ich finde die Aufgabe ziemlich schwer, da es nicht so einfach ist sich von den anderen Bewerbern abzuheben. Wie würdet ihr das machen? Ich dachte ich nehme als Überschrift ein Zitat, baue das wie eine richtige Präsentation auf (also mit Begrüßung, kurzer Einleitung und am Ende komme ich nochmal auf das Zitat), aber was kommt dazwischen? Ich dachte ich könnte evtl auf Situationen in meinem Leben eingehen, aus denen ich Viel gelernt habe. Das sind aber auch negative Situationen, zB wie ich meine Ausbildung abgebrochen habe und ich weiß nicht ob das so gut ankommt (allerdings haben wir schon im Gespräch darüber gesprochen).
    Stationen, wie was ich studiert habe (alle Bewerber haben das gleiche studiert), würde ich nur so am Rand erwähnen. Oder sollte ich darauf mehr eingehen?

    Danke!!
     
  • User 113006
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    vergeben und glücklich
    30 April 2017
    #2
    Meine Vorstellungsgespräche im ÖD waren alle sonderbar. :grin: An deiner Stelle würde ich mich trotz deren Aussage wie auf ein normales Vorstellungsgespräch vorbereiten. Wenn du auf eine Frage keine gute Antwort hast, weil du es nicht vorbereitet hast, wäre das schade. :zwinker:

    Bzgl. der Selbstpräsentation: ich hatte kürzlich im Bewerbungs-Thread erwähnt, dass ich bei des Bundesagentur für Arbeit ein Seminar zu Selbstmarketing hatte. Die Seminarleiterin erklärte uns, dass es bei solchen Präsentationen sehr auf die Körpersprache ankommt (Augen, Mimik, Gestik - was sagt meine Körperhaltung über meine Gefühle in der Präsentationssituation aus?). Weiterhin riet sie uns, für die Selbstpräsentation zwei bis drei wichtige Punkte des eigenen Werdegangs darzustellen, die für die Stelle relevant sind.

    Die Selbstpräsentation dient dazu, deine Persönlichkeit darzustellen. Die Punkte, die du für die Präsentation heraussuchst, zeigen, was dir wichtig ist. Eventuell kannst du in der Präsentation begründen, weshalb du dich genau für diese Punkte entschieden hast. Während der Präsentation kannst du lebendige und anschauliche Sprache verwenden, rhetorische Mittel einbauen etc. Hauptsächlich geht es darum, einen möglichst authentischen Eindruck von dir selbst zu vermitteln, indem du persönliche Beispiele einfließen lässt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30 April 2017
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  • sandrosen
    sandrosen (51)
    Ist noch neu hier
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    1 Mai 2017
    #3
    Hallo Tessy,
    finde ich sehr wichtig, dass man sich gut informiert über den erwünschten zukünftigen Arbeitsplatz, in Deinem Fall die Stadtverwaltung!
    Was wird auf dem gewünschten Arbeitsplatz verlangt? Welches Image pflegt die Stadt, worauf legt sie Wert? Entsprechend sollten Prioritäten gesetzt werden

    Warum ausgerechnet ein Zitat?
    Rede über Deine Wunsch-und Lebensziele.
    Private Wünsche ( langfristige Lebensziele, mittelfristig für 5 Jahre, kurzfristig für das nächste Jahr )
    Berufliche Wünsche ( langfristige Karriereziele, mittelfristig
    für 5 und kurzfristig für 1 Jahr )

    Formuliere Deine Ziele immer positiv, schreibe auf, was Du willst und nicht, was Du nicht willst oder kannst!!!

    Gib Angst und Stress keine Chance! Prüfe Dein Auftreten, Haltung, Gesichtsausdruck, Sprache, hier spiegelt sich Selbstbewußtsein. Niemals den Kopf schief legen, gerade halten, Arme nicht verschränken und Beine nicht kreuzweise stellen, Hand nicht zur Faust ballen.
    Offene Haltung zeigen!
    Durch die Einladung zum Assessment-Center ist klar, Du bist so gut wie die anderen Teilnehmer, die Chancen sind gut!
    Und wenn es doch nicht klappt, nicht den Kopf hängen lassen
    und daraus lernen !
    Übrigens, Rhetorikkurse sind teuer, aber sehr sehr hilfreich für das gesamte Leben!
    Viel Glück Tessy, bleib ruhig, Du schaffst das !
     
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  • User 145807
    Verbringt hier viel Zeit
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    1 Mai 2017
    #4
    Ich hatte auch schon zwei Assessment-Center im öD für den hD.
    Zu deiner ersten Frage:
    Die wurden bei mir immer gestellt! aber von den Personalern. Wie wichtig das deinem späteren fachlichen Vorgesetzten ist, kann man nicht sagen.
    Zu deiner zweiten Frage: Die grundsätzlichen Stationen habe ich sehr kurz gefasst. Bin eher darauf eingegangen, was davon für den Job wichtig ist. Dazu zählte auch Ehrenamtliches! Eben was aus deinem Lebenlauf zur Stelle passt.
    Einfaches Beispiel: Wenn Flexibililtät für die Stelle wichtig ist, dies mit einem Beispiel belegen. Gleiches gilt natürlich für die Hard Skills.
    Und, so blöd es klingt: Locker sein, authentisch. Nicht darauf versteifen, eine Rolle einzunehmen, von der man glaubt, dass die Personaler die sehen wollen.
     
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