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  • Starla
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    27 Oktober 2009
    #21
    Sie gibt doch auch nur 30 - 60 Euro im Monat für Lebensmittel aus und ist trotzdem wohlgenährt, xoxo hat eben Zaubertricks :smile:

    Ich würde keine Auszeit nach dem Studium nehmen, die hatte ich währenddessen und davor ausreichend. Ich kann aber jeden verstehen, der das anstrebt, wenn ich mit Anfang - Mitte 20 auf Arbeitssuche gehen würde (mit abgeschlossenem Studium) und genügend finanzielle Mittel hätte, wäre es schon toll, ein paar Monate zu reisen.
     
  • Sit|it|ojo
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    27 Oktober 2009
    #22
    Ich wüsste nicht warum ich mich dafür Belohnen soll oder eine Auszeit nehmen sollte? Welche grandiose Leistung habe ich denn erbracht? Ein Studium oder eine Ausbildung abgeschlossen? Sorry, mir ist aber schleierhaft wie ich sowas meinem zukünftigen Arbeitgeber verkaufen soll, wenn ich mich irgendwo bewerbe...

    Es mag hart und anstrengend sein, das will ich auch garnicht abstreiten aber eine "Auszeit" muss man sich sicherlich nicht dafür nehmen. Die Findungsphase hört doch eh das ganze Leben über nicht auf, man entwickelt sich ja ständig weiter und stagniert nicht.. Mich würde mal interessieren, wie Leute, die es gemacht haben, dies vor Ihrem zukunftigen Arbeitgeber gerechtfertigt haben? Beziehungsweise wie man auf die Frage "Was haben Sie denn in dem jahr von dann und dann gemacht?" reagiert haben. Ich könnte salop keine plausible Erklärung dafür liefern.

    lg
     
  • User 29290
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    27 Oktober 2009
    #23
    Man kann doch sagen, was man in dem Jahr/den Monaten gemacht hat und was es einem persoenlich gebracht hat. Wieso sollte man das verschweigen? Ich weiss, dass sowas in Deutschland nicht so verbreitet ist, aber z.B. in Grossbritannien machen extrem viele ein gap year und reisen, arbeiten irgendwo auf der Welt fuer Hilfsorganisationen oder sonstwas. Da fragt kein Arbeitgeber warum man nicht gleich mit dem richtigen Job weiter gemacht hat. Wenn man sich vorher einen Traum erfuellt hat, ist ja auch die Wahrscheinlichkeit groesser, dass man spaeter bei der Stange bleibt.
     
  • Sit|it|ojo
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    27 Oktober 2009
    #24
    Ich habe eigentlich explizit von einer Auszeit geredet, was für mich persönlich nicht mehr wie faulenzen bedeteutet. Sich eben vom stressigen Leben "erholen". Das man andere Länder bereist und dort berufliche Erfahrung sammelt zählt für mich persönlich nicht zu einer Auszeit. Im Grunde ist das nichts weiter als eine Zusatzqualifikation, die im späteren Berufsleben als positives Merkmal im Lebenslauf bleibt.

    Mir ging es vielmehr um die Leute, die einfach fremde Länder bereisen ohne irgendwelchen hintergedanken. Sich die Kultur anschauen oder ähnliche Dinge. Soetwas kann man ganz normal im Urlaub machen. Dinge die zur beruflichen Weiterbildung dienen können ja nur förderlich sein.

    lg
     
  • User 29290
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    27 Oktober 2009
    #25
    Es geht prinzipiell auch darum fremde Laender zu bereisen, andere Kulturen kennenzulernen und Spass zu haben. Die meisten arbeiten nur zwischendurch, um sich das Jahr eben zu finanzieren. Ob ich in Suedamerika Blockhuetten fuer Arme baue hat oder in Neuseeland Schafe huete, hat mit dem eigentlichen Beruf ja nichts zu tun. Es geht halt darum seinen Horizont zu erweitern und ein grosses Abenteuer zu erleben. Wer hat schon Zeit im normalen Urlaub eine Weltreise zu machen und tatsaechlich in anderen Kulturen laengere Zeit zu verbringen? Ich finde nicht, dass alles im Leben der beruflichen Weiterbildung dienen muss, sondern dass auch die persoenliche Entwicklung eine grosse Rolle spielt.
     
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  • Zwergenfrau
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    27 Oktober 2009
    #26
    Ich war nach dem Abitur bereits ein Jahr im Ausland. Weniger faulenzen als viel mehr arbeiten. Demnach habe ich die "Auszeit" schon genommen.

    Mit dem Abschluss meines Studium beende ich noch lange nicht meine Ausbildung. Ganz im Gegenteil - da geht es erst richtig los. Und ich werde den Teufel tun und einen Tag für reisen verschwenden. Das kann noch bisschen warten und ich habe von der Welt eh schon viel gesehen. Und das meiste eignet sich auch für einen normalen Urlaub.
     
  • User 44981
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    27 Oktober 2009
    #27
    Wenn möglich, möchte ich nach meinem Diplom schon noch etwas Zeit haben (mindestens 1, maximal 3 Monate), bevor ich mich ins Arbeitsleben stürze. Und in dieser Zeit sollte möglichst eine längere Reise nach Skandinavien drin sein.
    Meine Ersparnisse würden dafür schon reichen.

    Sofort nach dem Studium direkt ins Arbeitsleben einzusteigen, kann ich mir kaum vorstellen. - Das würde ich höchstens zähneknirschend machen, wenn ich sonst eine richtig tolle Möglichkeit verpassen würde. - Und die einzige richtig tolle Möglichkeit wäre ein guter Job in einem anderen Land mit besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen und vor allem deutlich besseren Zukunftsaussichten als Deutschland.
    Warum sollte ich mich einem potentiellen Arbeitgeber gegenüber überhaupt für eine Auszeit nach dem Studium rechtfertigen müssen?
    Enteweder der potentielle Arbeitgeber nimmt mich wegen meinen Kompetenzen und Fähigkeiten oder er nimmt mich eben nicht. - Und sollte er mich wegen einer Auszeit nicht nehmen, wäre ich froh darüber, da ich in einer solchen Firma überhaupt nicht arbeiten will.

    Wer meint, ich müsse mein ganzes Leben so ausrichten, dass ich einen möglichst schönen, lückenlosen Lebenslauf vorweisen kann und meine gesamte Zeit nur zur beruflichen Weiterbildung, usw. nutzen muss, hat sich eben getäuscht.

    Ich lebe nicht, um zu arbeiten, sondern ich arbeite, um zu leben!
     
  • Sit|it|ojo
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    27 Oktober 2009
    #28
    Ich wollte damit auch nicht zum Ausdruck bringen, das jede Handlung/ Entscheidung dem beruflichen Werdegang dienen soll. Eine Auszeit muss ja nicht immer etwas mit Horizont erweitern zu tun haben. Solange eine Entscheidung "Sinn" macht und sie einem Zweck dient ist ja auch überhaupt nichts dagegen einzuwenden. Hätte ich die Möglichkeit würde ich auch in fremde Länder reisen und über den Tellerrand schauen - keine Frage!

    Für mich schwimmt halt ein gewisser Beigeschmack von Faulheit in dem Wort "Auszeit" mit. Das mag daran liegen, dass ich es anders definiere oder generell es eine andere Stellung für mich hat. Ich will hier in keinem Fall irgendwen verurteilen er sei faul oder er versaut sein Leben. Jeder kann im endeffekt tun und lassen was er will und wann er es will. Auszeit definiert sich bei mir eher über die Adjektive faulenzen, gammeln und nichts tun und mit so einem Verhalten/ Denkweise habe ich so meine Probleme.

    Jemand der sich bildet, außerhalb seines Berufes, ist nicht zu verurteilen. Jemand der die Zeit jedoch einfach sinnlos verstreichen lässt ist einfach nur komplett Inkompetent.

    @Banane0815:

    Du musst dich deinem Arbeitgeber nicht rechtfertigen, eher musst du dich gegenüber deiner Konkurrenz rechtfertigen. Am Anfang wird es kaum ein Chef interessieren, wie du persönlich drauf bist. Wenn es nun 30 Bewerber auf die Stelle gibt und du der Einzige bist der eine nicht plausible Lücke im Lebenslauf hat, fällst du unweigerlich durch das Rasta. Ich kann mir kaum vorstellen, dass du als Student gerne über längere Zeit arbeitslos sein möchtest.

    Ich weiß nicht welchen Berufszweig du einschlagen wirst aber ich find deine Einstellung schon recht riskant. Man kann gerne im Leben Ansprüche haben und sich auch nicht für die Arbeit aufopfern, trotzdem gibt es immer genug Leute dies zu den Bedingungen/ Kriterien des Arbeitgebers machen würden. Ich könnte es mir also unheimlich schwer vorstellen, dem Arbeitgeber, bei so einer Denkweise, von sich zu überzeugen. Denn er brauch dich ja nicht, wenn an der Tür noch 50 klopfen werden. Das kann also nur funktionieren, wenn man eine top Qualifikation hat und sich von der breiten Masse abheben kann. Wo wir dann wieder beim Lebenslauf wären und der Lücke sofern sie keinen plausiblen Hintergrund hat.

    Es kann von Vorteil sein, sich eine Auszeit zu nehmen sofern man sie wirklich nutzt um den Horizont zu erweitern doch alles andere ist in meinen Augen totaler Käse. Dann brauch man kein Studium und Qualifikationen, wenn man es mit Nichtstun zerstört. Ich hoffe es ist jetzt klar geworden worauf ich hinaus wollte.

    lg
     
  • Tinkerbellw
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    27 Oktober 2009
    #29
    @ Piratin: hihi du hast dir dafür aber ein lääängeres Studium gegönnt!(oder besser gesagt 2)
     
  • User 44981
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    27 Oktober 2009
    #30
    Eine Auszeit wäre zumindest für mich eine Zeit, in der ich versuchen würde, ohne Großen Stress neue Erfahrungen (z.B. durch eine längere Reise durch ein interessantes und schönes Land) zu gewinnen, die nicht viel mit meinem Studienfach zu tun haben.
    Einfach um den Kopf nach dem Studium richtig frei zu bekommen und gut und motiviert ins Arbeitsleben einsteigen zu können.
    Bezüglich meiner Berufsaussichten als Diplom-Physiker (oder evtl. auch promovierter Physiker... je nach dem, ob ich nach dem Diplom noch weiter mache) mache ich mir wirklich überhaupt keine Sorgen, da gute Absolventen meines Studiengangs sowohl im In-, als auch im Ausland sehr gefragt sind (OK... jetzt in Zeiten der Krise nicht ganz so - aber bis ich mit dem Studium fertig bin, wird das auch wieder anders aussehen) und das deutsche Diplom international sehr hoch anerkannt wird (wie ein Master von einer sehr guten Uni).

    Und sollte ich wirklich erst mal keinen gescheiten Job in der Forschung oder Entwicklung finden, gehe ich eben erst mal zu einer Bank, einer Unternehmensberatung oder werde Lehrer. - Denn dort finde ich mit Sicherheit einen Job, wenn es denn unbedingt sein muss.
     
  • xoxo
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    #31
    Off-Topic:
    :mad: Wenn ich sage, dass meine Eltenr nichts bezahlen (wir haben gar keinen Kontakt), dann bezahlen sie auch nichts ! Und des Rätels Lösung: Lukrative Jobs.
     
  • Koyote
    Koyote (40)
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    28 Oktober 2009
    #32
    Ich kann mir eine Auszeit nach dem Studium nicht vorstellen.

    Die Semesterferien finde ich lang genug, ich bin froh wenn nach meinem Studium dann der Lernstreß vorbei ist, das Arbeitsleben ist für mich dann der Ausgleich den man nach dem Studium braucht.

    Im Bachelorstudium ist der Übergang ja ohnehin fließend... ich habe jetzt mein letztes Semester da kommt neben dem Pflichtpraktikum und der Bachelorthesis, die man sowie im Unternehmen schreibt, ja nur noch das Kolloquium am Ende.
    Daher hoffe ich dass es im Idealfall klappt dass ich direkt nach meinem Abschluss in der gleichen Firma bleiben kann.

    Gruß
     
  • ArsAmandi
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    29 Oktober 2009
    #33
    Der Durchschnittsstudent (und Schüler) schafft es aber alleine schon zeitlich nicht mehr als etwa 400 Euro dazuzuverdienen. Damit sind keine großen Sprünge drin, also brauchst du nicht so zu tun als wenn alle anderen nicht mit Geld umgehen können.

    Davon abgesehen glaube ich das mit den "lukrativen Jobs" nicht, Maximum an Studentenlohn wären so 15 Euro die Stunde, bei 20 Stunden die Woche (und da leidet das Studium schon), wären das ordentliche 1200 Euro im Monat (wovon allerdings auch wieder Steuern gezahlt werden müssen). Immernoch nicht genug. Musst es ja nicht genauer erklären, aber für mich stimmt da was nicht.
     
  • Starla
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    29 Oktober 2009
    #34
    :anbeten: Ich finde das auch unmöglich. Aufgrund von Studienprojekten fordert mich mein Studium so sehr, dass ich niemals mehr als 400 Euro dazuverdienen könnte. Ich müsste den Studienaufwand erheblich verringern, aber ich möchte auch relativ zügig fertig werden.

    Der einzige lukrative Job, den man als Frau machen kann, ist dann wohl einer im horizontalen Gewerbe, und das ist für die wenigsten Frauen eine ernstzunehmende Option.
     
  • xoxo
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    29 Oktober 2009
    #35
    Off-Topic:
    Ich arbeite nicht erst seit meinem Studium und direkt davor habe ich ein Jahr so gut wie nur gearbeitet und habe wenige Stunden am College verbracht. Momentan arbeite ich ein oder zwei Wochen pro Stunde - in einem lukrativen Job, der nichts mit dem horizontalen Gewerbe zu tun hat - und die Weltreise ist wie gesagt drinne. Ich glaube von einem fordernden Studium muss mir niemand etwas erzählen, davon gehe ich aus.
     
  • Starla
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    29 Oktober 2009
    #36
    Off-Topic:
    Klar. Du arbeitest ein oder zwei Stunden in der Woche und kannst Dir eine Weltreise leisten. Wie hoch ist denn da Dein Stundenlohn? 100 Euro? lol!
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    29 Oktober 2009
    #37
    Off-Topic:
    Sehr klug von dir zu "überlesen", dass ich früher mehr gearbeitet habe und folglich könnte man vllt. auf die Idee kommen, dass ich Erspartes habe. Aber nur so ein kleiner Hinweis ...
     
  • Starla
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    29 Oktober 2009
    #38
    Off-Topic:
    Ja, aber nicht jeder verfügt über solche Reserven. Deshalb verstehe ich nicht, warum Du der Meinung bist, andere könnten nicht mit ihrem Geld umgehen.
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    29 Oktober 2009
    #39
    Off-Topic:
    Wenn ich mich recht entsinne, dann habe ich gefragt, was andere mit ihrem Geld machen und nicht, dass sie nicht gut damit umgehen.
     
  • Sit|it|ojo
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    29 Oktober 2009
    #40
    Zickenkrieg???
     

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