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  • Textmarker
    Textmarker (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    8 November 2012
    #1

    Ausziehen - Finanzierung?

    Hallo liebe PL-Leute!

    Ich studiere im 3. Semester und möchte nun endlich gerne ausziehen. Wollen ist schön und gut, aber ich komme mit der Finanzierung nicht weiter.
    Fakt ist, ich jobbe zwar , aber auch mit Kindergeld fehlt natürlich noch ein bisschen. Verdiene momentan nur um die 300 Euro und leider schwankt das. Würde mir dann allerdings einen Job suchen, wo ich 400 Euro "sicher" habe. Meine Eltern können mich leider nicht unterstützen, auch wenn sie es gerne würden... sie bezahlen so schon genug für mich. Ich bin nämlich schwerhörig und das ist eben nicht gerade billig.
    Bafög bekomme ich wohl leider nicht, da mein "Vermögen" zu hoch ist. 2/3 davon haben meine Eltern für Notfälle angelegt, falls mal irgendwas mit den Ohren ist oder sonst was. Daher möchte ich da auch nicht dran gehen.

    Bei anderen Studienkrediten habe ich ein mulmiges Gefühl im Bauch, weil ich mich später immer mit einem riesigen Berg Schulden da sitzen sehe...
    Gut, jetzt gibt es Wohngeld, aber das kann man erst beantragen, wenn man eine Wohnung hat, zumindest soweit ich das verstanden habe.

    Soweit dazu. Wie habt ihr das gelöst? Wie habt ihr euch euren Auszug finanziert?
    In meinem Freundeskreis werden 80% von ihren Eltern bzw. Großeltern "gesponsert" und der Rest bekommt Bafög.
     
  • User 50283
    Sehr bekannt hier
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    nicht angegeben
    8 November 2012
    #2
    Ich kenne mich weder mit Bafög noch mit Wohngeld aus, aber solltest du Wohngeld ab dem Einzug in eine eigene Wohnung beantragen können, weshalb greifst du dann nicht auf dein Erspartes zurück und stockst die Vorräte wieder auf, sobald die Kohle fließt? Ginge das nicht?
    Ich habe im ersten Semester nebenbei sehr wenig gejobbt (200€/Monat oder so) und vom Geld meiner Eltern gelebt, danach habe ich so viel gearbeitet, dass ich immer so zwischen 400 und 700€ verdient habe (davon lässt sich dann sehr entspannt leben), und nicht mehr auf das Geld meiner Eltern angewiesen war. Die Zeit war aber super anstrengend und belastend und mir ging es häufig gar nicht gut, also weiterempfehlen würde ich das Konzept nicht unbedingt. Erst als ich einen echt genial bezahlten Job gefunden und den größten Teil meiner Pflichtsachen (ich hab ziemlich schnell studiert, man könnte sich das wohl auch durchaus entspannter gestalten) durchgezogen hatte, wurde die Lage lockerer und ich konnte aufatmen.
    Jetzt befinde ich mich im Examen und bin daher aus allen Arbeitsverhältnissen raus. Wenn der größte Stress vorbei ist, fange ich aber wieder an, ein wenig nebenher zu jobben. Ab dem kommenden Semester habe ich dann außerhalb der Prüfungsphasen extrem viel Freizeit, daher kann ich dann wieder mehr arbeiten. So lief das bei mir...
     
  • blackbird
    blackbird (27)
    Öfters im Forum
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    Single
    8 November 2012
    #3
    Ja dafür ist Bafög da, du kansnt 5200 Euro frei haben, alles darüber wird durch 12 geteilt und dann abgezogen pro Monat, da müsstest du 12000 Euro auf dem Konto haben damit du 0 bekommst.
     
  • User 113006
    Planet-Liebe-Team
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    8 November 2012
    #4
    Hast du dich schon umgeschaut ob irgendein Stipendium für dich in Frage kommt? Also ein Stipendium einer Stiftung, das du nicht zurückzahlen musst.

    Wobei ich noch anfügen muss: Ich hatte mich diesbzgl. selbst mal informiert und meistens muss man sich während des 1. oder 2. Semesters bewerben oder eben dann für den Master.
     
  • User 27629
    User 27629 (34)
    Meistens hier zu finden
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    vergeben und glücklich
    8 November 2012
    #5
    Ich würde mich mal zum Thema Vermögensanrechnung für Bafög und über Voraussetzungen für Anspruch auf Wohngeld informieren. Mit Internetrecherche kommt man da schon recht weit oder du lässt dich bei den entsprechenden Stellen beraten. Du solltest auf jeden Fall erstmal sicher wissen, wieviel Geld dir zustehen würde. Vielleicht gibt es Sonderregelungen für die Schwerhörigkeit. Auf studis online findet man z.B. alles mögliche zum Thema Studiumsfinanzierung.
    Was das Vermögen betrifft, da könnte man auch so argumentieren, dass es sinnvoll ist, das Geld in die Ausbildung zu stecken, um später selbst etwas ansparen zu können, bzw. selbst in die Krankenversicherung einzuzahlen. Kann aber nicht beurteilen, inwiefern du ggf. akut an einen größeren Geldbetrag kommen können müsstest.
    Ansonsten bleiben ja nur noch die von dir aufgezählten Möglichkeiten: Jobben, Unterstützung durch Eltern, Bildungskredit.
    Was mir doch noch einfällt.. im BA-Studium bekommt man ja Gehalt, ist aber möglicherweise stressiger und es kommt auch drauf an, was du überhaupt studieren willst.
    Stipendien bekommt man wohl eher nicht so leicht..
    In den Semesterferien kann man vielleicht auch etwas mehr arbeiten, aber man muss es eben noch mit Studium und Freizeit vereinen können.
    Bei der Wohnungsfinanzierung kommt man natürlich günstiger im Wohnheim oder einer WG als in einer Wohnung alleine. Ansonsten bliebe nur die Möglichkeit, bei den Eltern wohnen zu bleiben. Wenn du unbedingt ausziehen willst, verschaffe dir Klarheit über die ungeklärten Punkte, sprich mit den Eltern, überschlage die Kosten und Einkünfte usw.
    Wenn man es unbedingt will, geht es auch, möglicherweise eben nur mit Anstrengung und indem man seinen Lebensstandard zurückschraubt. Auf jeden Fall entwickelt man sich weiter.
     
  • Textmarker
    Textmarker (28)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
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    Single
    8 November 2012
    #6
    Danke schonmal für eure ausführlichen Antworten!

    Also ich war schon bei der Uni bei einer "Bafög-Beratung"... die Klammern setze ich ganz bewusst, weil ich das Ganze nicht wirklich ernst nehmen konnte. Ich habe die Frau natürlich gefragt, wie das mit meiner Überschreitung der Vermögensgrenze aussieht und ob es aufgrund meiner Schwerhörigkeit irgendeine Sonderreglung gibt, sprich der Freibetrag erhöht werden kann oder so. Die Antwort war nein, nur für die Eltern kann der Einkommensfreibetrag erhöhrt werden, aber ich könnte ja mein Vermögen übertragen... was das Amt ja auch nicht kontrolliert oder so, nein.
    Allerdings habe ich mir überlegt, dass ich erstmal nötige Anschaffungen (Bett z.B.) tätige und dann sehe ich ja, wie der (Konto-)Stand ist.

    Nach Stipendien habe ich auch schon geschaut, allerdings ist dabei genrell das Problem, dass die Antragsstellung usw recht lange dauert und die Plätze eben sehr begehrt sind. Und da was passendes als nicht-getaufter, nicht-politisch und nicht-sozial Engagierter... puh. Habe wirklich viele durchgeschaut (auch weil ich gerne ein Auslandssemester machen würde) und bin nur auf eine einzige gestoßen, deren Anforderungen ich erfülle (also für Inlandsstudium jetzt).

    @Syleena
    Ich studiere ja bereits im dritten Semester :smile: Also wenn, würde ich auf jeden Fall in eine WG ziehen. Mir ist klar, dass das man einige Dinge zurückschrauben muss, aber das ist für mich kein Problem.
    Kostenpunkte haben wir schon mehrmals diskutiert und klar ist, dass ich eine gewisse Rücklage einfach brauche, weil man nicht weiß was kommt. Wenn man eine Minimum-Rücklage und Geld für sowieso nötige Anschaffungen abziehen würde, dann wäre das auch wieder im Rahmen des gegebenen Limits. Ist halt nur fraglich, wenn man die Minimum-Rücklage mit entsprechender Begründung überträgt, ob das akzeptiert wird.

    Noch mehr arbeiten kommt für mich nicht in Frage, da ein 400-Euro Job schon nah an meiner Stressgrenze liegt. Muss da leider sehr aufpassen, weil ich bei zuviel Stress wiedermal einen Hörsturz bekomme.
     
  • Dagobert_Duck
    Sehr bekannt hier
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    vergeben und glücklich
    9 November 2012
    #7
    Mit 400 Euro + ~ 200 Euro Kindergeld im Monat müsstest du doch eigentlich ganz gut über die Runden kommen oder?

    In den Semesterferien würde ich noch für 2 Wochen richtig in einer Firma jobben gehen, sprich 8 Std am Tag irgendwo am Fließband o.ä.
    Das gibt nochmal richtig Geld und kollidiert nicht so mit dem Studium wie der 400 Euro Job während der Vorlesungszeit.
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    nicht angegeben
    9 November 2012
    #8
    Also ein WG-Zimmer bzw. ein Zimmer in einem Studentenwohnheim sollte mit deinen 400 Euro plus Kindergeld doch finanzierbar sein. Dazu Lebensmittel, Handy, Versicherungen (bist du ja wahrscheinlich weitgehend noch bei den Eltern versichert).
    In den Ferien kannst du dann ja ausgiebiger jobben.
     

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