Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
Die Seite wird geladen...
  • User 126059
    Sehr bekannt hier
    1.128
    168
    452
    in einer Beziehung
    15 Februar 2018
    #1

    Autounfall - es kann jeden treffen

    Manchmal hat man das Gefühl, man kann etwas gut genug, um von keinem Unglück und keinem Versehen getroffen werden zu können und es ging ja bisher immer alles verhältnismäßig gut. Das dachte ich bis vor kurzem, was Autofahren betrifft.

    Seit gut 8 Jahren habe ich nun den Führerschein fürs Auto und habe in der Zeit gut 120.000 km auf dem fahrbaren Untersatz als Lenkerin verbracht; abgesehen von einem Platten an dem Tag, an dem ich den Lappen bekam ( :grin: ) und einem kleinen Unfall 2016, wo ich bis heute nicht weiß, wer mein "Unfallpartner" war und der Schaden sich auf 200 € begrenzte, gab es bis auf einen kleinen Unfall (mit Teilschuld) nie große Kinkerlitzchen. Ich würde mich nie als besonders gute Autofahrerin bezeichnen, aber als solide. Ich bin vielleicht übervorsichtig und beim Einparken korrigiere ich manchmal fünfmal, bis ich zufrieden bin, aber soweit ist alles in Ordnung mit meinen Fahrkünsten.

    Dann hatte ich einen für mich emotional gesehen echt heftigen Autounfall. Ich bin nach der Arbeit noch zu meiner F+ gefahren (80 km Luftlinie), weil wir beide kurzfristig Zeit hatten und ich ohnehin erst um 9:30 bei meinen Eltern zuhause sein musste (Strecke F+ bis zu den Eltern: 250 km fast nur Autobahn) - meine Frisörin hat mir wieder die Haare schön gemacht.
    Wenn ich bei meiner F+ bin, parke ich das Auto bei einem sehr günstigen Abstellplatz ca. 20 Minuten Fußmarsch von seiner Wohnung entfernt. Wir sind um 5:30 extra früh aufgestanden, damit ich bei der Heimfahrt keinen Stress bekomme. Um 6:20 war ich dann auch im Auto, hab meine F+ noch kurz an seiner Wohnung rausgelassen und bin dann los. Über die Grenze, kein Problem... Dann die österreichischen Autobahnen der Reihe nach, auch noch alles gut...

    Ich habe dann immer die Wahl, ob ich direkt in der Stadt A von der Autobahn X abfahre - dann muss ich durch den ganzen Stadtverkehr - oder ob ich die Schnellstraße B Richtung C nehme und dann in Y abfahre. Letzteres sind zwar ein paar Kilometer mehr, aber zu den Stoßzeiten ist man auf dieser Route schneller. Da es so ca. 8:20 Uhr war, entschied ich mich für die Schnellstraße. Und das war mein Fehler.

    Ich war total schläfrig, hatte die letzten Nächte - vor allem in der letzten - zu wenig Schlaf abbekommen, es war ziemlich glatt auf der Straße, ich wollte einfach nur noch bei meinen Eltern zuhause ankommen und mich kurz hinlegen, bevor die Frisörin kommt. Tja, und zwischen "meiner" Abfahrt und der davor passiert es - ich schätze mal Sekundenschlaf - und krache mit dem Auto gegen die Leitplanke. Bei 130 Stundenkilometern (erlaubter Höchstgeschwindigkeit in Österreich) mit dem Tempomat.

    Gott sei Dank war ich nicht komplett weggedriftet, sodass ich sofort das Auto verreißen konnte.
    Gott sei Dank war auf der linken Spur niemand, es hätte sein können, dass ich beim Lenkrad verreißen den auch noch mitgenommen hätte.
    Gott sei Dank bin ich niemandem ins Auto reingefahren und habe kein Menschenleben, sondern nur einen Blechsalat auf dem Gewissen.
    Gott sei Dank ist mir selbst, mal abgesehen von dem Schock und einem Kratzer auf der Hand (den hab ich mir wohl im Schreck selbst zugefügt habe beim Verreißen des Lenkrads) nichts passiert.
    Gott sei Dank haben es meine Eltern nicht so schlimm genommen.
    Gott sei Dank sind wir nach wie vor vollkaskoversichert - sofern es kein Totalschaden ist, muss ich nur 150 Euronen Selbstbehalt zahlen. Wenn nicht, wird es teurer, aber ich kann mir Gott sei Dank im Fall der Fälle auch eine vierstellige Summe leisten.

    Ich habe mittlerweile über 8 Jahre den Führerschein, habe gut 120.000 Kilometer Autoerfahrung und dennoch ist man davor nie gefeiht. Es kann immer was passieren.

    Meine F+ macht sich Vorwürfe, dass wir uns überhaupt getroffen haben, obwohl wir wussten, dass ich so früh los muss und wir beide keine Morgenmenschen sind. Aber es war ja meine freie Entscheidung und es war meine Verantwortung.

    Eigentlich bin ich ja extra so früh losgefahren, um auch Zeit für eine 20-Minuten-Pause zu haben, sollte ich zu müde sein. Ich habe schon auf der Autobahn W gemerkt, dass ich müde bin, konnte es aber noch gut verdrängen und als ich von der Autobahn Z auf die Schnellstraße auffuhr, dachte ich mir, ich habs eh gleich geschafft, jetzt brauche ich auch keine Pause mehr. Und das war mein Fehler - Selbstüberschätzung gepaart mit zu wenig Schlaf.

    (...)

    Rechter Außenspiegel, Beifahrertür, die Tür dahinter, die rechten Kotflügel vorne und hinten... alles verbeult und verbogen und im Arsch.

    Jetzt heißt es abwarten, ob es ein Totalschaden ist oder nicht, das Auto wird im Sommer 9 Jahre alt und hat 120.000 km auf dem Buckel. Wenn es keiner ist, kostet mich die Reparatur nur 150 Tacken, ansonsten wirds teurer.

    Das Auto steht jetzt in der Werkstatt (in jener unseres Vertrauens - bei meinen Eltern zuhause in der Nähe), am Montag kommt der Sachverständige von der Versicherung und wir sehen weiter.

    Ich dachte mir, ich schreibe das nieder, vielleicht als eine Art Aufruf, wachsam im Verkehr zu bleiben und mich selbst möchte ich da direkt als erste an der Nase ziehen. Pausen machen, wenn man weiter fährt. Frischluft tanken. Pausen direkt einplanen und dann auch als solche nutzen. Und nicht denken "weil es X mal gut gegangen ist, wird es jetzt ganz sicher 100%-ig auch gut gehen".

    Diesen Gedanken hatte ich nämlich auch. Vergangenes Jahr habe ich einige Male genau dasselbe gemacht, um mich mit meiner Affäre treffen zu können. Und es passierte nie etwas - aber das war im Frühling/Sommer - also kein Glatteis und ich musste nie so früh raus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21 Februar 2018
    • Lieb Lieb x 20
    • Hilfreich Hilfreich x 1
    • Interessant Interessant x 1
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Autounfall
    2. Autounfall...
    3. Autounfall -> Überwinden
    4. Schwerer Autounfall
    5. tödlicher autounfall...
  • daniela17
    daniela17 (23)
    Meistens hier zu finden
    1.299
    148
    246
    in einer Beziehung
    15 Februar 2018
    #2
    Ich finde es gut das du das schreibst, es sollten sich viel mehr Menschen bewusst werden das Autofahren nicht als selbstverständlich anzusehen.

    Ich hatte vor 3 Monaten einen Autounfall. Habe jetzt seit fast 5 Jahren meinen Führerschein und vorher hatte ich einmal einen kleinen Blechschaden, nichts ernstes. Ich bin immer gerne mit dem Auto gefahren, hab mir nie was dabei gedacht. Naja, im November letzten Jahres war es kein kleiner Blechschaden sondern mein schönes Auto (4Jahre) ein Totalschaden. Ich bin an einer roten Ampel gestanden, vor mir zwei weitere Autos und eine unachtsame Fahrerin (entweder Sekundenschlaf oder Handy) ist in mich fast ungebremst reingekracht. Ich in Folge in den vorderen, insgesamt waren 4 Autos betroffen und mich traf es leider am schlimmsten. Ich und die Unfallverursacherin sind ins Krankenhaus zum durchchecken -auser Kopf- und Gliederschmerzen zum Glück nichts passiert. Trotz alldem war es ein Schock und wenn ich nun an einer roten Ampel stehe bekomme ich noch oft die Panik.
     
    • Lieb Lieb x 3
  • User 123446
    Beiträge füllen Bücher
    1.009
    248
    1.317
    Verheiratet
    15 Februar 2018
    #3
    :knuddel:Danke für deine Gedanken - und gut, dass dir nichts passiert ist!

    Liebe Menschen sind schon mehrfach völlig unverschuldet in Unfälle geraten (wurde tatsächlich nicht mal eine Teilschuld zugesprochen)... ja, es passiert doch schneller was, als man denkt. Umso wichtiger, dass man sich bewusst macht, dass man beim Autofahren auch Verantwortung trägt. Deshalb auch nochmals: Danke dir.
     
    • Lieb Lieb x 2
  • User 158678
    Öfters im Forum
    315
    53
    57
    Single
    15 Februar 2018
    #4
    Ich drück Dir mal die Daumen, dass es kein Totalschaden wird.
    Aber wie Du selber festgestellt hast, ist hellwach zu sein, eben genau das, was am Steuer zählt. Und die vorausschauende Fahrweise, wenn man sie denn beeinflussen kann, sollte mit auf der Agenda stehen. Immer mit an andere denken, was die versemmeln können. Aber Du siehst, auch 130 können eben schon mitunter zu viel sein. ...weniger ist manchmal mehr.
    Ich drück Dir die Daumen, dass der Rest Deines Autofahrerlebens dann immer unfallfrei abläuft.
    Gelassenheit, einen Gang runter und auf deutschen Autobahnen eben nicht die 200 ausreizen, die einem den Flug in den Himmel oder die Hölle bescheren können, das sollte man im Hinterkopf haben.
    In diesem Sinne immer unfallfrei, mein Wunsch !!. ich bin bisher mit dem Thema Gelassenheit auch gut gefahren, bin allerdings auch mehr als 8 Jahre unterwegs und dienstlich und privat wohl weit mehr als 500.000 km gefahren - unfallfrei :thumbsup:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
    • Lieb Lieb x 1
  • User 126059
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    1.128
    168
    452
    in einer Beziehung
    15 Februar 2018
    #5
    200 schafft mein Auto bestenfalls bergab mit Rückenwind. :upsidedown: Vor Jahren hat mein Ex das mal auf einer deutschen Autobahn ausgetestet und irgendwo bei 190 war Schluss.

    Danke, das wäre echt ein Traum. :rose:

    Naja, so richtig bewusst wurde es mir auch erst in dem Moment, in dem mein bisher eher kurzes Leben zuende hätte sein können... Ich hatte da mit Sicherheit 1.000 Schutzengel und Glücksbärchis auf meiner Seite.

    Danke dir :knuddel:

    Mich macht es gerade ziemlich fertig, dass ich mit meinem fahrlässigen Verhalten locker andere hätte umbringen können. Bei dem Gedanken, vielleicht eine Mutter mit ihren Kindern, die sie gerade zur Schule und/oder Kita bringt, ins Jenseits zu befördern, krieg ich eine Gänsehaut und Panik.

    Ja, es ist nicht passiert. Aber mit meinem Verhalten habe ich genau so etwas provoziert und daran habe ich sehr zu knabbern. Das wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern.

    Ich weiß, dass ich eine gute Autofahrerin bin, wenn ich denn wirklich fahrtauglich bin und ich werde auch wieder Auto fahren, sobald mein Auto aus der Werkstatt rauskommt. Aber derzeit bin ich froh drum, dass ich gar keine Möglichkeit zum Autofahren habe.

    Diese Stelle, an der es gekracht hat, werde ich wahrscheinlich in Zukunft auch nur mit Bauchweh passieren. Ich denke aber, dass das ganz normal ist.
     
  • User 136524
    Öfters im Forum
    752
    68
    186
    offene Beziehung
    16 Februar 2018
    #6
    Hallo be.positive,

    Ich möchte dir mal meine Schrecksekunde von diesem Jahr vorstellen. Keine Autobahn und kein so großes Risiko, dass andere beteiligt gewesen wären, aber vielleicht hilft es dir trotzdem irgendwie, zumindest über den Schreck, hinweg.
    ich hatte ebenfalls neulich meinen ersten Autounfall, nach fast 6 Jahren, die ich jetzt den Führerschein und ein eigenes Auto habe.
    Es war mitten in der Nacht, eine Strecke von 5 Minuten. Ich war gedanklich schon daheim, unaufmerksam und es war an der Stelle spiegelglatt. War eigentlich eine Stelle, die dafür prädestiniert ist: Eine Brücke. Zum Glück war außer mir niemand involviert und mir und dem Auto ist nichts (dramatisches) passiert.
    Die Straße machte eine Kurve, ich bin über die Vorderachse gerutscht, sah die Leitplanke vor mir, habe stärker eingelenkt, darauf hat sich das Auto in die Lenkrichtung um 90 Grad quer gestellt und ich bin geradeaus den Hang runter.
    Bin eben ins unterhalb liegende Feld geflogen mit dem Auto und hatte echt verdammtes Glück, dass ich mich nicht überschlagen habe. Im ersten Moment saß ich da und dachte mir einfach nur "Nein. Nicht wirklich." Ich habe rundherum in die Rückspiegel geschaut und sah überall nur Acker. Bin dann erstmal ausgestiegen, aber habe mich nicht so wirklich getraut, das Auto genauer anzuschauen. Dann bin ich wieder eingestiegen und da ist mir erst aufgefallen, dass mein ganzes Zeug quer durchs Auto geflogen ist (das ist mir vorher null aufgefallen). Jedenfalls habe ich dann mal versucht, anzufahren. Natürlich steckte ich fest und es ging nicht, aber ich wollte es zumindest versucht haben. Der Vollständigkeit halber bin ich dann noch ausgestiegen und habe versucht, zu schieben, aber keine Chance. Naja, das war dann so der Moment, wo ich angefangen habe, laut mit mir selbst zu sprechen, um nicht in Panik auszubrechen. Es folgte noch eine kleine Odyssee, durch die ich jedoch keine Zeit hatte, die Fassung zu verlieren.
    Jedenfalls ist mir nichts passiert und am Auto ist nur ein minimaler, nicht nennenswerter Schaden entstanden.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es bei deinem Auto auch halb so schlimm ist!
    Ich glaube, das Beste, was man nach so einem Erlebnis tun kann, ist, es als Warnung zu sehen, aber auf keinen Fall in Panik auszubrechen. Das wäre für zukünftige Situationen ohnehin nur kontraproduktiv. Ich bin sicher, uns beiden wird so etwas auf jeden Fall sehr lange so nicht mehr passieren, wenn überhaupt. Es war verdammtes Glück im Unglück und eine verdammte Lehre.
     
    • Lieb Lieb x 1
  • User 152150
    Verbringt hier viel Zeit
    1.074
    108
    475
    offene Beziehung
    16 Februar 2018
    #7
    Erst mal schön, daß außer teures Lehrgeld zu zahlen und Blechschäden in Erinnerung bleiben, dir nichts ernstes passiert ist.
    Und ab jetzt Kaffee und Pausen sinnvoll einbringen bei solchen Fahrten oder jemand anderen fahren lassen, wenn man selber weiss, daß man übernächtigt ist.

    Sowas kann grundsätzlich immer und jedem passieren. Der Spielraum für Fehler, schlechte Wartung, menschliches Versagen oder einfach nur Dummheit ist erstaunlich groß im alltäglichen Straßenverkehr. Und mit jedem Verkehrsteilnehmer wird der größer und größer. Aber solche Erlebnisse prägen sich halt ein und mahnen zumindest zeitweise zu vorsichtigerem Fahren.

    Oooh. Wenn ich für jedes mal, an dem mein Leben eigentlich hätte zuende sein sollen eine Kerbe in mein Bett gemacht hätte, wäre da heut nur noch die Matratze....und jede menge Sägespäne.
    Sechs Unfälle im Straßenverkehr, davon drei mit Motorrädern, vier unverschuldet, einen bewusst herbeigeführt, in der Nähe zweier Detonationen gewesen, zahllose trainingsbedingte Unfälle, physische Konfrontationen und natürlich mein Beruf, in dem ich regelmäßig mit Messer, Gabel, Schere, Licht (und noch deutlich kreativerem) traktiert werde.....mein Deal mit dem Schnitter scheint zumindest in dem Punkt sicher zu sein.
    Wenn Du aber was gutes tun möchtest, um zumindest teilen solcher Situationen nicht hilflos gegenüber zu stehen...frisch deine Erste-Hilfe-Kenntnisse einfach wieder auf, besuche ein Fahrsicherheitstraining, oder zwei, oder drei....(oder dutzend in meinem Fall-ok, berufsbedingt natürlich)

    Irgendwie glauben das überraschend viele Autofahrer....
    Ich jedenfalls nicht....auch wenn das gegenteil regelmäßig über mich behauptet wird.
    Aber ich gehe da lieber pragmatisch vor und unterschätze mich, um noch mehr Fahrsicherheitstrainings abzustauben, als dem Dunning-Kruger-Effekt erlegen zu sein.
    Zumal man mit so Panzern von Autos, die ich beruflich fahre deutlich mehr Schaden verursacht werden könnte...

    Aber Unfälle passieren halt, Fehler werden gemacht, sowas ist der Lauf der Dinge.....
     
  • Kokosmilch
    Kokosmilch (29)
    Ist noch neu hier
    46
    8
    31
    vergeben und glücklich
    16 Februar 2018
    #8
    Ohje! Gut, dass dir nichts passiert ist! Ich kann deinen Schock total nachempfinden. Mir ist nach ~10 Jahren Fahrpraxis und über 200.000 km ohne den geringsten Kratzer auf einer Autobahn etwas Ähnliches passiert. Ein Sekundenschlaf war zwar nicht im Spiel, aber ich habe aus mangelnder Konzentration eine Situation falsch eingeschätzt. Bis heute kann ich das Ganze nicht genau rekonstruieren, ist vielleicht auch besser so.
    Zusätzlich hatte ich auch noch Beifahrer, denen Gott sei Dank nichts passiert ist. Mein erster Gedanke, als wir noch nicht standen, war: "Wenn einem von denen was passiert ist, muss ich das ausgleichen." Ich glaube, mit der Schuld hätte ich nicht leben mögen.
    Ich habe mich lange nicht mehr getraut, überhaupt auf einer Autobahn zu fahren. Vorher bin ich locker und ohne mit der Wimper zu zucken mit 4 Passagieren 700 km durch's Land gefahren - zu Festivals hin und etwas müde auch wieder zurück. Undenkbar heute. Nach dem Unfall habe ich irgendwann mit meinem Freund als Beistand die erste knapp 3 km lange Fahrt von einer Auffahrt zur nächsten Abfahrt unternommen und kam schweißgebadet an. Es hat Monate gebraucht, bis ich mich das wieder alleine getraut habe. Mittlerweile fahre ich auch wieder etwas längere Strecken, aber bis sich mein Verhältnis da total normalisiert, wird das sicherlich noch einige Jahre( oder eher /-zehnte dauern).
    Dadurch, dass vorher eben nie was passiert ist, war ein Unfall gefühlt eher ein theoretisches Risiko. Ich hab mich nie für einen besonders tollen Fahrer gehalten oder so und wusste verstandsmäßig auch, dass Unfälle immer passieren können. Hat sich trotzdem geringer angefühlt, das Risiko.

    Folglich habe ich einige Lehren aus der Sache gezogen:
    -Ich nehme nur noch Menschen mit, die von dem Unfall wissen und trotzdem mitfahren wollen.
    -Da ich zu Schlafschwierigkeiten neige (so auch in der Nacht vor dem Unfall, ich lag stundenlang wach und konnte einfach nicht einschlafen), verpflichte ich mich nicht mehr zu längeren Fahrten - und sage auch kurze Touren konsequent ab, wenn ich nicht vollkommen fit bin.
    -Wenn ich weiß, dass längere Touren auf dem Plan stehen, organisiere ich alles so, dass die Bedingungen günstig sind für guten Schlaf.
    -Ich achte darauf, dass das Auto stets gewartet ist (war vorher genauso, mittlerweile wurde das Pflichtbewusstsein aber vom Wissen um die Notwendigkeit von Inspektionen abgelöst).

    Zumindest in meinem Fall zeigt der Unfall daher nachhaltige Wirkung. Immerhin etwas.
    Viel Erfolg bei der Verarbeitung des Erlebten. Bei mir ist es nun schon ein paar Jahre her und ich bin trotzdem noch lange nicht darüber hinweg. Vor allem die Schuldgefühle, dass ich für den Tod anderer Menschen hätte verantwortlich sein können, machen mich immer noch ziemlich fertig.
    Gleichzeitig ist das Gefühl eine gute Mahnung. Genauso, wie dein Beitrag. :smile:
     
    • Lieb Lieb x 3
  • User 11466
    Sehr bekannt hier
    1.036
    168
    434
    nicht angegeben
    16 Februar 2018
    #9
    Du hast was gelernt, Blech kann man reparieren oder ersetzen. Der Unfall ist ärgerlich und kostet im schlimmsten Fall ein bißchen was - aber das war's.

    Ich hatte auch mal vor Jahrzehnten nachts auf der Autobahn 'ne Müdigkeitsattacke. Hab's noch rechtzeitig gemerkt; bin raus auf 'nen Rastplatz und hab' 'ne Runde auf der Rückbank geknackt. Dann ging's wieder...

    Im Winter habe ich deswegen (und weil man ja immer bei richtig üblem Wetter damit rechnen muß, auch mal 'nen halben Tag auf der Autobahn festzuhängen) immer 'nen dicken Schlafsack im Kofferraum; auf längeren Fahrten auch immer 'ne Anderthalb-Liter-Flasche Wasser und/oder Cola.

    Idealerweise kommt aber nix davon zum Einsatz. Gegen richtig schlechtes Wetter (oder einen schweren Unfall, der zur Autobahnsperrung führt) ist man natürlich machtlos - ansonsten weißt Du jetzt aber, daß es hilft, ausreichend ausgeruht zu fahren und Fahrzeiten nicht zu knapp zu kalkulieren...
     
    • Zustimmung Zustimmung x 3
    • Interessant Interessant x 1
  • User 135804
    Beiträge füllen Bücher
    4.982
    288
    2.849
    Verliebt
    16 Februar 2018
    #10
    Das geht schneller als man gucken kann... Meine Eltern sind vor ca 10 Jahren vor meinen Augen vor einen Baum geprallt - das Bild werd ich nie mehr los.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 2
  • Tahini
    Tahini (46)
    Meistens hier zu finden
    1.676
    138
    908
    in einer Beziehung
    16 Februar 2018
    #11
    Autofahren so wie wir es heute kennen ist saugefährlich.

    In hundert Jahren wird man den Kopf darueber schuetteln, dass es ueberhaupt erlaubt war - ein Individuum mit all seinen biologischen Schwachpunkten darf eineinhalb Tonnen Stahl mit dreistelliger Geschwindigkeit ueber eine Betonpiste jagen, auf der tausende anderer Kisten unterwegs sind, und das einzige zwischen Glattgehen und Disaster ist geballte Konzentration und jede Menge Glueck. Glueck, dass man keine plötzlichen Aussetzer hat, Glueck, dass das Auto keine technischen Aussetzer hat, und Glueck, dass die anderen und deren Autos das auch nicht haben.

    Irrsinn.

    Was Dir passiert ist, ist schon beinahe logisch - also gräme Dich nicht. Das System an sich ist verkehrt. Unsere Fahrzeuge muessen die Realität Mensch sehr viel besser kompensieren, als sie es bisher tun. Man hat ja bereits begonnen mit Bremsassistenten und Spursensoren, etc., aber meines empfindens nach sind wir gemessen an dem, was technisch bereits möglich wäre, noch immer im Dampfmaschinenzeitalter.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 9
    • Interessant Interessant x 2
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • User 138875
    Verbringt hier viel Zeit
    775
    118
    1.002
    vergeben und glücklich
    16 Februar 2018
    #12
    Zum Glück bist Du mit dem Schrecken davongekommen. Und der Blechschaden ist zwar verdammt ärgerlich, steht aber in keinem Verhältnis zum Wert Deiner Unversehrtheit. :knuddel:

    Ich hatte in meinem Leben drei Autounfälle, davon zwei schwere. Alle Unfälle habe ich als Beifahrer erlebt und bei allen bin ich nicht schwer verletzt worden, was man, gerade in einem Fall, als "Wunder" bezeichnen kann.

    Abgesehen davon, dass ich ein misstrauischer Beifahrer geworden bin, der genau überprüft, mit wem er mitfährt, haben mich diese Ereignisse auch etwas verstehen lassen. Autofahren ist keine sichere Angelegenheit, egal wie vorsichtig und umsichtig man selbst handeln mag. Straßenverkehr bedeutet immer auch Unberechenbarkeit, eigentlich ist es ein völlig indeterministischer Vorgang.
    Und weil die ganze Chose so unvorhersehbar ist, sollte man sich stets bewusst sein, dass man Waffenbesitzer und Zielscheibe zugleich ist, wenn man Auto fährt.

    Um bei all diesen Bedenken überhaupt noch mit dem Auto fahren zu können, halte ich mich an ein paar mir selbst auferlegte Regeln. Ich fahre nicht, wenn ich übermüdet bin. Ich fahre nur so schnell, dass es nicht abenteuerlich wird (schnell fahren kann ich an der Spielkonsole), ich bedränge keine anderen Leute und ich lasse mich selbst nicht provozieren (nicht von irgendwelchen Honks, die keine Ahnung haben, dass sie eine Waffe steuern) und der wichtigste Punkt: Ich fummle nicht bei voller Fahrt am Handy, Navi, Radio oder sonstwas. Die abgelenkte Fummelei ist das Schlimmste und verursacht mehr Unfälle als irgend etwas anderes.

    Klingt angestrengt und uncool, ist mir aber egal. Ich möchte niemanden zum Krüppel fahren und für mein Ableben wünsche ich mir einen anderen Ort als ein beschissenes Auto.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 10
    • Lieb Lieb x 2
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • User 107106
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.773
    348
    4.675
    Verheiratet
    16 Februar 2018
    #13
    Die gefährlichsten Situationen hatte ich als Beifahrerin:
    1) Glatteis, zu schnell, in der Autobahnauffahrt gedreht. Wäre der Trottel angepasst gefahren wäre das nicht passiert. Wäre in der Situation ein LkW gekommen wären wir platt gewesen.
    2) Bescheuerter 18-jähriger, ich 14, slided mit Handbremse um eine Kurve: Mitten in einer Siedlung, in der viele Kinder wohnen. Es war zwar schon 22'00 Uhr, aber das hätte tödlich enden können.

    Gelernt habe ich so sehr froh, dass ich nur noch mit Menschen mit fahre, denen ixh vertraue. Unfälle sind menschlich und können jedem.passieren. aber diese zwei Sachen waren völlig mutwillig. Beide Fahrer oben haben mehrere Autos, bzw Motorräder von sich oder in Unfällen beim Unfallgegner zu Schrott gefahren, inkl Auffahrunfall bei 190 kmh, Vorfahrt genommen, über rot gefahren.
     
    • Interessant Interessant x 1
  • daniela17
    daniela17 (23)
    Meistens hier zu finden
    1.299
    148
    246
    in einer Beziehung
    16 Februar 2018
    #14
    Ja so ging es mir auch. Es muss erstmal etwas passieren damit man klüger wird und nachdenkt. Ist leider so. Und es gibt unglaublich viele Autofahrer die extrem Rücksichtslos anderen gegenüber sind, die begegnen einem ständig im Straßenverkehr.
    Noch schlimmer ist so ein Unfall allerdings wenn man unschuldig drankommt.
     
  • User 126059
    Sehr bekannt hier Themenstarter
    1.128
    168
    452
    in einer Beziehung
    16 Februar 2018
    #15
    Mich nimmt dieser Unfall wohl mehr mit als bisher gedacht... Deswegen werde ich mir professionelle Hilfe holen bzw. habe mir schon welche geholt.

    Als ich heute mit dem Bus zur Arbeit bin, bekam ich direkt Panik, als der Bus losfuhr... Es könnte ja jemand reinfahren oder der Bus in jemanden reindonnern ... Und das Teilstück auf der Autobahn... der blanke Horror für mich.

    Als ich gestern mit dem Zug und dem Bus (dieselbe Buslinie wie heute früh!) wieder von meinen Eltern nach Hause gefahren bin, hatte ich diese Panik noch nicht. Jetzt schon.

    So geht das aber nicht. :schuettel:
     
    • Lieb Lieb x 4
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • Kokosmilch
    Kokosmilch (29)
    Ist noch neu hier
    46
    8
    31
    vergeben und glücklich
    16 Februar 2018
    #16
    Entspricht aber auch meinen Erfahrungen, falls dich das beruhigt. Nur zum Vergleich: Als Beifahrer musste ich nach meinem Unfall ziemlich bald wieder unterwegs sein, hatte aber auch echt Angst dabei. Als Fahrer hat es Monate gedauert, bis ich wieder einigermaßen gelassen ins Auto steigen konnte (obwohl ich nach ner Woche wieder täglich zur Arbeit fahren musste). Abgesehen von der Autobahn eben, die mich ja immer noch beschäftigt.
     
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • daniela17
    daniela17 (23)
    Meistens hier zu finden
    1.299
    148
    246
    in einer Beziehung
    16 Februar 2018
    #17
    Mach dich nicht ganz verrückt und hab Geduld mit dir. Mein Unfall war vor über 3 Monaten und ich hab jetzt noch Panik wenn ich an einer Ampel stehe. Die ersten 2 bis 3 Wochen danach waren ganz schlimm. Das dauert. Du hast etwas wichtiges aus diesem Unfall gelernt -nämlich besser auf dich aufzupassen und nicht mehr übermüdet zu fahren. Dieser Unfall musste wohl sein, denn wie sagt man? Aus Fehlern lernt man. Du hattest Glück im Unglück denn du hast wenigstens niemand anderen einen Schaden zugefügt.

    Aber ja, ich kenne dieses Gefühl wenn man jetzt jedes andere Auto genau beobachtet, denn es könnte ja immer was sein. Das stimmt auch aber man darf sich von der Angst nicht beherrschen lassen. Du hast aus deinem Fehler gelernt und wirst in Zukunft besser Acht geben und dein möglichstes tun um einen Unfall zu verhindern. Und was die restlichen Autofahrer im Verkehr betrifft: Die kannst du leider nicht beeinflussen.
     
    • Hilfreich Hilfreich x 1
  • User 92501
    User 92501 (37)
    Meistens hier zu finden
    266
    148
    296
    Single
    16 Februar 2018
    #18
    Ich hatte bisher in meinem Leben 4 oder 5 Unfälle, die alle beim linksabbiegen passiert sind. Bei nur einem war ich selbst Fahrerin.
    Die anderen habe ich alle als Beifahrerin erlebt und bei denen war ich noch kein Teenager.
    Ich kann mich wirklich an jeden Unfall erinnern.
    Als ich meinen eigenen Unfall hatte, war ich nicht mal Schuld. Aber das hat dann bis zu einem Gespräch mit der Polizei gedauert, als ich nach der Untersuchung das Krankenhaus wieder verlassen konnte, bis ich das auch sicher für mich wusste.
    Ab diesem Unfall wars für mich erstmal traumatisch, an Unfällen vorbeifahren zu müssen oder dann später wieder einen zu haben.
    Ich war zu dem Zeitpunkt dabei, meinen Motorradführerschein zu machen. Mein Fahrlehrer hat mich, nachdem ich ihm gesagt habe, dass ich jetzt echt ein Problem dabei verspüre, links abzubiegen, 2 Fahrstunden hintereinander nur Strecken abgefahren, auf denen ich links abbiegen musste. Ich war tatsächlich kurz davor, das Motorrad in den nächsten Graben zu werfen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Aber es hat mir auch weiter geholfen.
    Ich fahre nicht mehr ganz so viele Umwege, wenn ich weiß, dass ich irgendwo ohne Ampel links abbiegen muss. Und ich bleibe eher stehen und lasse ein Auto durch, dass von links kommt, dass noch ca. 5 km entfernt ist. Bei Autos, die von rechts kommen, habe ich dieses Gefühl nicht, da ziehe ich komischer Weise auch rein, selbst wenn die sehr nah bei sind.
    Der Schock von meinem Unfall hat auch ein paar Tage gedauert, eigentlich hätte ich nicht weiter fahren dürfen, aber ich bin trotzdem gefahren.
    Ja, man sollte tatsächlich nicht müde hinters Steuer und ich habe auch schon mal einen Kilometer vor zu Hause nen Parkplatz angefahren, weil ich einfach merkte, dass ich kurz vor dem Einschlafen bin...10 Minuten Powernapping haben da wirklich geholfen.

    Unfälle können passieren, egal, ob man müde ist, unaufmerksam, oder einfach gerade die Zeit dafür "Reif" ist.
    Deswegen bin ich auch für harte Strafen bei der Nutzung von Telefonen während der Fahrt oder man sollte für sich tatsächlich klar haben, dass man vielleicht mal 10 Minuten Frischluftpause machen sollte.

    be.positive: Deine Affaire sollte sich keine Gedanken darüber machen, dass er "Schuld" sein könnte, oder das Du zu wenig Schlaf bekommen hast. Dir oder anderen ist zumindest körperlich nichts passiert. Der Unfall hätte auch passieren können, wenn Du nicht von ihm aus, mit wenig Schlaf, los wärst. Das hätte Dir auch genauso gut ausgeschlafen und fit passieren können.
    Das Du Dir Hilfe suchst, finde ich gut. Mir hat das Sprechen damals auch geholfen...und die Panik, dass ständig was passieren kann, die hört auch wieder auf.

    LG
    Heike
     
  • Chabibi
    Chabibi (43)
    Sehr bekannt hier
    2.338
    168
    275
    in einer Beziehung
    16 Februar 2018
    #19
    Ich war früher auch immer der Typ der nach ner langen Nacht trotzdem teilweise 100km am Stück ohne Pause nach Hause gefahren ist.

    Bis ich einmal mit drei Freunden bis morgens um sechs in der Disco war. Da ich nichts trinke bin ich immer Fahrer gewesen wenn wir mal loswaren. Als wir losgefahren sind war auch noch alles gut. Unterwegs auf der Autobahn merk ich aber schon langsam die Müdigkeit. Ich sehe in weiter Entfernung andere Autos die plötzlich ganz nah vor mir sind. Ich kann mich an manche Gegenden/Stellen nicht mehr erinnern obwohl ich weiß das wir dran vorbeigefahren sein müssen. Aber wir wollen ja nach Hause, also fahr ich weiter. Und 15km bevor wir da sind hör ich den Beifahrer nur noch "Achtung" rufen. Ich guck hoch und seh direkt vor mir ein Auto. Reiß das Lenkrad noch nach links aber trotzdem fahr ich dem anderen voll hinten rein und schieb den von der Bahn. CDs und allerlei Kleinkram fliegen durchs Auto (das nicht meins war). Verletzt war gottseidank weder bei uns noch im anderen Wagen jemand. Polizei war ruckzuck da, kurz vor Schichtwechsel. Ein jüngerer Polizist war nicht so angetan das die nochmal losmussten. Der andere Fahrer bestand auf einen Alkoholtest der aber (natürlich) nichts ergab. Ein älterer Polizist wusste natürlich das ich einfach übermüdet war, meinte aber mit einem Augenzwinkern zu mir das die Sonne um die Zeit natürlich auch tief steht und man andere dann schonmal übersehen kann. Letztendlich war alles nur Blechschaden, der Wagen hatte Vollkasko und wir sind alle mit nem Schrecken da rausgekommen.

    Aber seitdem gibts das nicht mehr das ich so lange Strecken am Stück durchfahre. Wenn ich merke das die Müdigkeit kommt stell ich mich mal ne halbe Stunde/Stunde auf einen Rastplatz und mach die Augen zu. Da ist mir auch egal ob andere mit im Auto sitzen, die haben dann eben auch mal Zwangspause.
     
    • Hilfreich Hilfreich x 4
  • YaMo
    YaMo (25)
    Benutzer gesperrt
    329
    128
    112
    Verliebt
    16 Februar 2018
    #20
    Ich bin zum Glück bisher von Verkehrsunfällen verschont geblieben. Aber ich war schon Zeugin von zwei sehr schweren Unfällen - im einen Fall mit Totalschaden nicht am Fahrzeug, sondern an Menschen.

    Off-Topic:
    ...oder anderthalb Meter an ungeschützten Fußgängern vorbei.
    Dabei ereignen sich Verkehrsunfälle - anders als Sport- und Haushaltsunfälle - trotz großer Vorsicht und trotz strenger Regeln. Abgesehen davon, dass sie zu mehr als der Hälfte Unschuldige treffen.
    Verkehrsfluss und Wirtschaftsinteressen werden hier recht leichtfertig mit Menschenleben abgewogen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Februar 2018
    • Zustimmung Zustimmung x 3
  • Die Seite wird geladen...

    jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste