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    5 Dezember 2017
    #1

    Beruf = KO-Kriterium

    Bei einem Date oder auch sonst stellt sich ja früher oder später die Frage nach dem Beruf.

    Frage in die Runde: Würdet ihr wegen eures Berufs lügen? Wen anlügen? Und warum?

    Sollte man der zukünftigen Freundin verschweigen, daß man Hartzer, Schlachthof-Tiermörder, taz-Redakteur ist? Sollte man generell verschweigen, wenn man Abmahn-Anwalt, Inkasso-Anwalt, Investment-Bankster ist? (aus Angst, im Affekt erschlagen zu werden)? :zwinker:

    Also: Welche Berufe würdet ihr wem warum verschweigen?
     
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    5 Dezember 2017
    #2
    Ich würde einfach keinen Beruf wählen, bei dem ich mich schämen müsste jemand anderen zu erzählen als was ich arbeite.
     
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    5 Dezember 2017
    #3
    Verschweigen? Nein, entweder es passt, oder es passt nicht.
    Ich übe auch einen eher unpopulären Beruf aus, verschweigen würde ich ihn aber trotzdem nicht.
     
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    #4
    Ich würde niemanden anlügen oder meinen Beruf verschweigen, im Gegenzug möchte ich auch wissen, auf wen ich mich da gerade einlasse. Für mich ist die Frage nach dem Beruf bei der Beziehungsanbahnung immer sehr wichtig, wenn man da merkt, dass man nicht zusammenpasst, sollte man es bleiben lassen.
    Übrigens würde ich einen Mann, nur weil er Hartz-IV bezieht, nicht per se ablehnen. Da gibt es ganz andere Berufe, die für mich ein K.O.-Kriterium wären.
     
    Zuletzt bearbeitet: 5 Dezember 2017
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    #5
    Was nützt denn das Verschweigen? Dann kommt es halt wann anders raus. Wenn mein Gegenüber einen Beruf hat mit dem ich nicht klar komme (Soldat, Polizist, Staatsanwalt, Bänker...) , dann hat das Verschweigen uns nur Zeit gekostet.
     
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    #6
    Was ist denn so schlimm an Investmentbanking?
     
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    5 Dezember 2017
    #7
    Verschwiegen bringt ja nichts. Früher oder später kommt es eh raus und dann hätte derjenige sich nicht wegen seines Berufs, sondern wegen der Lüge disqualifiziert.
    Ich date keine Lehrer und keine Polizisten.
     
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    5 Dezember 2017
    #8
    Nö hätte ja keinen Sinn. Wenn der Beruf unwichtig ist (ONS) kommt das Thema eh nicht auf.
    Und wenn es essentiell wird (Beziehungen), dann wäre eine Lüge nur Verzögerung.
     
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    #9
    Sollte ich jemals soweit sinken für Apple zu arbeiten müsste ich das wohl verschweigen.

    K.O. für mich wären "Berufe" wie Auftragsmörder, Terrorist, etc. sowie eine Tätigkeit für Apple oder eine politische extreme Partei (sowohl links als auch rechts).
     
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    #10
    Machst du doch gerade :tongue:
     
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    5 Dezember 2017
    #11
    Off-Topic:
    Ist das ne Einladung zum Date?:whoot:
     
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    5 Dezember 2017
    #12
    Off-Topic:

    Ist hier ja auch kein "Date oder so" :zwinker:
     
  • MrShelby
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    5 Dezember 2017
    #13
    Falls du von Beruf (oder aus Berufung) Axtmörderin bist: Nein.

    Ansonsten: :link:
     
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    5 Dezember 2017
    #14
    Mein Beruf ist nicht so schlimm, dass ich ihn verschweigen müsste.
     
  • simon1986
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    5 Dezember 2017
    #15
    Ich würde eher sagen, ich sei Kinderarzt, als ich sei Arzt oder Mediziner. Das ist schon eine erste Triage.... :grin:
    Davon abgesehen kommt der Beruf eh bald ans Licht, drum finde ich Verschweigen einen Fehler. Jedenfalls vom Moment an wo es ein Thema ist.

    Off-Topic:
    find ich jetzt etwas unpassend. Auch wenn ich Vegi bin. Schlachthof-Angestellte sind das gleich normale und gleich legale Gegenstück zu den Fleischkonsumenten :zwinker:
     
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    5 Dezember 2017
    #16
    ups.. also bis heute habe ich meinen beruf nie verschwiegen und es hat auch keiner das date abgebrochen nach dem "outing" :confused::ninja:

    ein paar berufe fände ich jetzt wirklich nicht so toll. schlachthof-angestellte z.b.
    auch arbeitslos (wenn es länger schon geht) auch nicht

    ich hatte mal nen anwalt.. der hat mir stolz erzählt, dass er, wenn er die chance bekommt, auch einen kindermörder verteidigt, weil man dann "so schnell und einfach" bekannt wird (in der presse.. funk und fernsehen... :sick: )
    das ist schon schon ewig her.. trotzdem werde ich das nie vergessen :seenoevil: das war so ein schrecklicher moment und aller zauber war direkt vorbei :ninja:
     
  • User 102673
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    5 Dezember 2017
    #17
    Also meinen aktuelle Beruf würde ich nicht verschweigen. Und ich würde auch den des Gegenübers wissen wollen. Ein Beruf ist doch immer ein recht großer Teil des Lebens.
    Vorstellen, dass man lieber den Ball flach hält, könnte ich mir bei Prostituierten und bei Drogendealern :ninja: oder sonstigen semikriminellen Geldbeschaffungsmaßnahmen.

    Off-Topic:
    Ich kannte mal einen, der hat bei der Bahn gearbeitet. Natürlich verging kein einziges Treffen (also nicht Date sondern Treffen im Freundeskreis) an dem der arme Kerl nicht irgendein "also neulich hat sich mein Zug ja wieder um xyz-Minuten verspätet!" verlautet wurde.

    Ähnlich arm dran sind Informatiker (Systemintegration), wenn sie auf Mitmenschen treffen, weil natürlich jeder zufällig gerade einen nicht funktionierenden Drucker hat und sowieso der Laptop immer hängen bleibt, wenn...

    Auch Mediziner müssen sich mit großer Wahrscheinlichkeit in aller Regelmäßigkeit beim einträchtigen Kaffeekränzchen die feucht-nässende Stelle in der Ellenbeuge unter die Nasen halten lassen, um sie mal eben zu begutachten...

    Also manche Jobs verschweigt man manchmal wirklich lieber...
     
  • MrShelby
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    5 Dezember 2017
    #18
    Ich kann mir schon vorstellen, dass man stigmatisierende Anteile weglässt - denn der Reflex macht auch vor vielen ach so gebildeten und toleranten Menschen nicht halt.

    "Ich arbeite bei der Stadtverwaltung" klingt da halt unverfänglicher als "Ich bin beim Ordnungsamt und schreibe Knöllchen".
     
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    5 Dezember 2017
    #19
    Ich machs ganz anders: meine Berufsbezeichnung sagt kaum einem was :grin:
     
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    5 Dezember 2017
    #20
    Wenn man das als KO- Kriterium nimmt, hmm, lohnt sich da dann überhaupt eine Beziehung? Bissel tollerant sollte man ja sein.
    Bin Elektroniker, nix ungewöhnliches, allerdings ist der Arbeitgeber einmalig in Deutschland.
     

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