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  • Jaymo
    Jaymo (31)
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    30 Oktober 2014
    #1

    Berufswahl + Karriere

    Hallo zusammen,

    ich hab es nun geschafft, habe mein Medizinstudium absolviert, bin damit approbierter Arzt und als solcher berechtigt, in der Patientenversorgung zu arbeiten. Gleichzeitig konnte ich meine musikalische Karriere vorantreiben. Jetzt hab ich nur ein Problem: und zwar habe ich eigentlich gar kein sonderliches Interesse im Krankenhaus zu arbeiten :frown: Nicht aus Faulheit oder so, ich glaube, es liegt daran, dass ich selber über 20 Jahre Patient war und es eben so lange gedauert hat, bis ich einen Experten fand, der mich erfolgreich operieren konnte. In dieser Zeit habe ich ein wahres Trauma entwickelt, was Krankenhäuser angeht, keine Ahnung, wie ich das Studium trotz allem geschafft habe.

    Unter dem Hintergrund plane ich, keine klinische Laufbahn einzuschlagen oder ist das jetzt zu engstirnig, weil sich das einzig auf o.g. Trauma bezieht? Ich weiß es nicht mehr :frown: was würdet ihr an meiner Stelle machen?

    Liebe Grüße
     
  • Arianna218
    Gast
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    30 Oktober 2014
    #2
    Hehe, ich wünschte ich wäre soweit wie du. Ich studiere auch Medizin und ich liebe Krankenhäuser..Alerdings meide ich eine bestimmte Station da ich dort auch persönliche Erfahrungen sammeln musste.. (Aber nicht wg mir selbst)...
    Es gibt doch soviele Bereiche mit denen man da was machen kann. Und warum ist es engstirnig nicht im Krankenhaus altern zu wollen? Da wird man meiner Meinung nach eh mehr ausgebeutet...!
     
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  • User 124226
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    vergeben und glücklich
    30 Oktober 2014
    #3
    Hast du kein Interesse oder hast du Angst im Krankenhaus zu arbeiten?
    Du könntest dir z.B als "Ziel" setzten Menschen wirklich schnell zu helfen und zu verhindern, dass die lange warten müssen bis Ihnen geholfen wird. Klar, das hat jeder Arzt wohl als Ziel, aber du könntest es besonders so sehen und es besser machen.

    Wenn du generell nicht am Patienten arbeiten oder nur nicht im Krankenhaus? Ansonsten könntest du auch in eine Praxis. Oder in die Forschung, dann hast du gar keinen typischen Arztalltag mehr. Es gibt viele Möglichkeiten.
    Was ist mit deiner musikalischen Karriere? Du könntest auch einen ganz andern Weg einschlagen. Hauptsache du fühlst dich wohl und tust das was du willst. Ganz egal wie viele Jahre du studiert hast, es ist nie zu spät was anderes zu tun.
     
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  • Julio "Chico" Hernandez
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    nicht angegeben
    30 Oktober 2014
    #4
    Wenn du nicht ins Krankenhaus willst, musst das auch nicht bzw. nicht dauerhaft. Überleg dir einfach auf welchen Berreich du dich spezialisieren möchtest bzw. welchen Fachartzt du noch dranhängst.
    In Deutschland herrscht Ärtzemangel. Du wirst auch außerhalb eines Krankenhauses eine Arbeit finden.
     
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  • Jaymo
    Jaymo (31)
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    30 Oktober 2014
    #5
    Nun ja, Angst habe ich keine vor der Arbeit im Krankenhaus. Ich habe halt ein Leben lang Musik gemacht und mir ist klar, dass das nur in Ausnahmefällen finanziell zum Leben reicht. Allerdings glaube ich, dass ich im Krankenhaus unglücklich werde, weil das, was ich sonst noch so über die Musik mitbringe, z.B. Kreativität, einfach im Krankenhaus keinen Platz findet. Im Studium hatte ich bereits die Möglichkeit, Medizin und digitale Medien im Rahmen von einer Podcast-Arbeit zu verknüpfen. Es gibt Unternehmen, die eben genau das suchen und ich glaube, dass ich da besser aufgehoben wäre. Dagegen sprechen sich derzeit meine Eltern aus, auch beides Ärzte... :frown: mich verunsichert das unnötig, da ich der Meinung bin, dass das ne gute Alternative für mich ist.
     
  • User 134770
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    30 Oktober 2014
    #6
    Wenn dir das zusagt, mach es doch. Du bist schließlich 27 und kannst deinen Beruf selbst wählen. Wenn du denkst, dass dir das Spaß machen wird - schlag zu. :zwinker:
     
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  • huhngesicht
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    30 Oktober 2014
    #7
    Du bist sowas von begehrt (insofern Dein CV nicht total schrottig ist). Ich wuesste sofort ein Unternehmen, dass Dich nehmen wuerde. Dann bestehe ich aber auf eine Vermittlungsgebuehr :zwinker:
     
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  • Jaymo
    Jaymo (31)
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    30 Oktober 2014
    #8
    @huhngesicht wie heißt denn das Unternehmen? Über die Gebühr können wir dann reden :zwinker: hast ne pn!
     
  • User 124226
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    31 Oktober 2014
    #9
    Eine Jobbörse sind wir hier aber nicht ..

    Also geht es hier viel mehr darum, dass dir deine Eltern im Rücken sitzen und Druck machen? Hast du deswegen auch Medizin studiert?
     
  • User 135804
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    31 Oktober 2014
    #10
    genauso sehe ich das auch.man hat ja nicht jahrelang studiert,um dann einen beruf auszuüben,auf den man absolut keine lust hat?!also tu,was dich glücklich macht.
    und sei froh,dass du wohl recht gute einstiegschancen hast als mediziner-ich kann demnächst froh sein,wenn ich als geisteswissenschaftlerin nach einem halben oder einem jahr eine geeignete erste stelle gefunden hab.-_-freu dich doch einfach darüber,dass du viele verschiedene gute jobchancen hast nach deinem studium-und tu was dich glücklich macht.
     
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  • GreenEyedSoul
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    31 Oktober 2014
    #11
    Bewirb dich doch erstmal auf ein paar Stellen, die dir zusagen und schau, ob das was wird. Wenn du einen Arbeitsplatz hast, kannst du dir immer noch überlegen, ob du Lust drauf hast, dich vor deinen Eltern zu rechtfertigen, oder ob du dich dazu entscheidest, einfach deinen Weg zu gehen, weil du davon überzeugt bist, dass es der für dich richtige ist. Ich finde, dass deine Gedankengänge schlüssig klingen.
     
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  • User 146142
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    31 Oktober 2014
    #12
    Wie du weißt und andere vor mir schon schrieben, gibt es in KHs unterschiedliche Stationen. Ist da wirklich nichts dabei für dich? Was ist mit dem wissenschaftlichen Weg - Forschung, Studien, Journalistik und so? Ansonsten könntest du KH auch als Übergangszeit betrachten. Nicht wenige Ärzte machen ja nach einiger (Facharzt-)Zeit eigene Praxen auf; bei deinem familiären Hintergrund vermute ich stark, dass da bei dir was ginge. Das musikalische Hobby zum Beruf machen? Tja, das ist so eine Sache mit Pflicht und Kür. Ich selbst würde es nicht wollen, das beruflich zu vermixen.
     
  • User 124226
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    31 Oktober 2014
    #13
    Ansonsten könntest du auch nochmal zur Berufsberatung gehen. Das ist kostenlos und die können dir sicher Möglichkeiten sagen, wie du Medizin mit Musik/Medien verbinden kannst und was es da an Stellenangeboten gibt!
     
  • sho
    sho
    Gast
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    31 Oktober 2014
    #14
    Off-Topic:
    Ich empfehle die Vita von Dr. Eckhart von Hirschhausen.

    Off-Topic:
    Und wenn Du dabei bist, kannst Du gleich sein Youtube Video "Piguinprinzip" ansehen
     
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  • Daniel Duesentrieb
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    1 November 2014
    #15
    Ich denke du kannst nur wirklich gut in dem sein was du machst, wenn du es gerne machst...
    Das heisst nicht direkt Hobby zum Beruf machen, aber es sollte in die Richtung gehen das du gerne morgens aufstehst und zur Arbeit gehst...

    Ich wuerde an deiner Stelle auf dein Bauchgefuehl hoeren... und einen Plan B haben (eventuell mehr traditionell....
     
  • Jaymo
    Jaymo (31)
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    4 November 2014
    #16
    Habe in den letzten Tagen diverse interessante Stellen durchgeforstet, aber entweder nur Absagen erhalten oder nichts wirklich Interessantes dabei gewesen :frown: habe gar keine Lust mehr auf Medizin geschweige denn in irgendeiner Klinik zu versauern... und derzeit gibt es von elterlicher Seite aus auch nur Druck! Überlege schon nochmal was komplett neues anzufangen, aber jede Idee, die ich habe wird gleich torpediert. :frown:
     
  • User 134770
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    4 November 2014
    #17
    Wieso gibst du SO viel in dieser Hinsicht auf die Meinung deiner Eltern? Schließlich ist die Berufswahl ein Thema, das DIR wichtig ist und gefallen muss, nicht deinen Eltern.
     
  • User 18889
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    4 November 2014
    #18
    Vermutlich haben die Eltern das Studium mindestens teilweise bezahlt, sodass ich schon nachvollziehen kann, wenn sie nicht sonderlich begeistert über einen krassen Wechsel wären.
     
  • Jaymo
    Jaymo (31)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    4 November 2014
    #19
    Sagen wir es so: ich hab nie groß aufgemuckt zu Hause und immer das gemacht, was sie von mir verlangt haben. Eigentlich waren sie es, die wollten, dass ich Medizin studiere, war halt das Naheliegendste.

    Ja, finanziert haben sie alles bis hierhin.
     
  • User 68775
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    4 November 2014
    #20
    :grin: willkommen in meiner Welt.

    Ich hab auch studiert was ich schon die letzten 3 Jahre des Studiums so oder so nicht mehr arbeiten wollte. Ich hab mich auch von meinen Eltern überreden lassen, die dachten, ich weiß eh nicht was gut für mich ist. Ich bin da durch gegangen und hoch zufrieden mit dem Ergebnis.
    Ich habe eine Leidenschaft und Spaß an etwas ganz anderem, und dachte niiiiemals einen Beruf zu finden, wo ich genau kombinieren kann was mir gefällt.... und es ist passiert :smile:
    Die medizinische Theorie find ich nämlich nach wie vor cool, und ich will sehr gerne noch viel mehr wissen, ich will nur absolut nicht praktisch arbeiten.

    Ich hab auch gekämpft daheim - das ist das einzige was hilft. Kämpfen. Ich finde es höchst unfair im Nachhinein zu sagen "ich habs aber bezahlt, ich entscheide" wenn diese Bedingung vorher nicht klar war. Dann hättest du die Möglichkeit gehabt zu überlegen ob du diesen Preis zahlen willst. Hattest du nicht, und das kann dir niemand zum Vorwurf machen.

    Ich wäre absolut dafür einen ungewöhnlichen Weg zu gehen! du scheinst doch eine Vorstellung zu haben, verfolg es :smile: Denn ich kann dir sagen, es funktioniert! Außer dir selbst bist du niemandem Rechenschaft schuldig. Ich könnte SEITEN dazu schreiben :tongue:
     
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