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  • Sonata Arctica
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    vergeben und glücklich
    11 Januar 2009
    #1

    berufswahl? weitermachen oder komplett umsatteln?

    hallo leute.

    ich bin im moment so ein wenig im zwiespalt was meine berufliche zukunft angeht.
    ich bin im februar mit meiner ausbildung zur pharmazeutisch-technischen assistentin fertig.die ausbildung hat mir gefallen, da das selber herstellen von arzneimitteln und das ganze arbeiten im labor ziemlich spaß gemacht haben.dann kam das praktikum: jetzt sieht es allerdings so aus, dass 95 % aller pta in öffentlichen apotheken arbeiten und laborarbeiten da leider so gut wie keine rolle spielen. erschwerend kommt hinzu, dass man nichts aus dem schulischen teil der ausbildung wirklich gebrauchen kann.
    all die auswendig gelernten vorschriften beachtet kein schwein, kein mensch will beim kaufen ne beratung (die meisten kunden wissen sowieso alles besser) und es wird nur gelobt, wer den kunden kräftig in den arsch kriecht. apotheken verdienen nicht mehr so viel wie früher nach diversen reformen und daher gehts jetzt nur noch um profit, so hatte ich mir das als ich mir den beruf ausgesucht hab, einfach nicht vorgestellt.

    ich hab mir also überlegt auf keinen fall dabei zu bleiben. nun hab ich allerdings 2 auswegezur wahl:

    1. ich studiere pharmatechnik und hoffe in der industrie eine stelle in der qualitätssicherung zu bekommen, um wieder mehr im labor zu arbeiten.fragt sich nur, ob es mir dann nicht wieder alles zu theoretisch ist, da sicher ein großteil der abreit von maschinen ausgeführt wird und man am ende nur am dokumentieren und maschinen beaufsichtigen ist :/

    2. ich fang was komplett neues an. ich weiß nur auch nicht was? erstmal die frage studium oder noch eine ausbildung? allgemein würd ich gern was machen, was nicht unbedingt jeden tag gleich ist. wo es auch mal abwechslung gibt.

    also meine fragen sind jetzt folgende:

    wie finde ich am besten raus was wirklich zu mir passt. ich wollte jetzt vielleicht eine weile verschiedene praktika machen, aber vorher müsste ich vielleicht auf etwas gestoßen werden was zu mir passt? berufsberatung in der arbeitsagentur ist ja meistens eher ein witz, kennt ihr da andere möglichkeiten?

    hat hier vielleicht schon jemand komplett neu angefangen und kann mir was dazu erzählen?

    oder sollte ich lieber bei dem bleiben was ich angefangen hab?
     
  • SunShineDream
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    nicht angegeben
    11 Januar 2009
    #2
    Welche von den beiden alternativen für dich am besten ist, kann ich dir nciht beantworten. Aber es gibt ja auch noch andere berufe mit arbeit im labor. Biologielaborant oder Chemielaborant zum beispiel. Wären das evtl. alternativen?
     
  • Sonata Arctica
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    11 Januar 2009
    #3
    evtl schon, könnte ich sogar mit meiner ausbildung auch machen, aber es werden doch die "richtigen" chemielaboranten genommen. ne umschulung wäre vielleicht ne möglichkeit, aber ich würds nicht einsehen, obwohl ich die qualifikation eigentlich hab nochmal 3 jahre ne ausbildung zu machen.
    könnte mir halt da nur vorstellen, dass es doch langweilig wird, weils nur wenige stellen mit viel abwechslung gibt. am ende sitz ich in irgendner klebstoffirma (hier gibts gruselig viele davon) und misch da was zusammen, das fänd ich jetzt eher nich so interessant.
     
  • User 32843
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    11 Januar 2009
    #4
    Könntest du nicht auch einfach Pharmazie studieren? So weit ich weiss kann man dann auch in die Forschung gehen, also weiterhin Laborarbeit erledigen...
     
  • Sonata Arctica
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    11 Januar 2009
    #5
    nich mit meinem abi :zwinker: und auch sonst nur über meine leiche. das würd ich nicht schaffen alle superhirne, die ich so kenne sind spätestens beim pharmaziestudium eingeknickt und mussten einsehen, dass sie auch nur menschen sind. ich würd das nicht schaffen, nieeemals!
     
  • User 32843
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    11 Januar 2009
    #6
    Na gut, das mit dem NC bei euch... hier hatte ich auf jeden Fall nicht das Gefühl dass die alle so viel toller wären... aber ich glaube im Ausland kannst du eher nicht Pharmazie studieren. Was, wenn du dich bei privaten Labors bewirbst, als Laborantin? Evtl. wird deine Ausbildung ja als Gleichwertig anerkannt. Kann man als PTA nicht auch in der Forschung arbeiten?
     
  • Sonata Arctica
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    11 Januar 2009
    #7
    theoretisch ja, wir sind sogar dafür gedacht in so pharmafirmen zu arbeiten, aber auch die nehmen lieber chemielaboranten.
     
  • GreenEyedSoul
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    11 Januar 2009
    #8
    Und was ist mit einem Studium in Richtung Lebensmittelchemie?
    Wäre nicht so wirklich das Selbe, aber die Wahrscheinlichkeit und Möglichkeit damit später im Labor zu arbeiten wäre größer.
     
  • elocin84
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    11 Januar 2009
    #9
    Ganz ehrlich, egal was man studiert, über kurz oder lang wird immer das Theoretische überwiegen. Der Bezug zum Praktischen bleibt zwar, aber selbst in der Forschung, wo es wenige Stellen gibt, werden die Aufgaben eher delegiert als selbst durchgeführt. :zwinker:
     
  • Sonata Arctica
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    11 Januar 2009
    #10
    gut dass du es hier nochmal sagst. das gehört nämlich zu den sachen die ich auf keinen fall will. ich muss irgendwie selber was machen, um damit glücklich zu werden. alles andere find ich so unbefriedigend. ich bin auch was meine arbeitsweise im labor angeht total ordentlich und sturkturiert, aber sobald ich dann mit papierkram zu tun kriege bricht das große chaos aus, das will ich niemandem antun :zwinker:
     
  • Samaire
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    11 Januar 2009
    #11
    Ganz genau.

    So wie du schreibst, würde ich eindeutig zu einer Ausbildung und nicht zu einem Studium raten.

    Chemielaborantin wäre keine Alternative?
     
  • japanicww2
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    11 Januar 2009
    #12
    Wow hättest du kein Bild drin, dann hätte ich dich jetzt glatt für eine Freundin von mir halten können. Ihr geht es genauso. Ist seit einiger Zeit PTA und es kotzt sie nur noch an. Ihr Chef denkt einzig und allein an Profit und Gewinnmaximierung. Kundenberatung wird unwichtiger, wie du bereits sagtest, es wissen eh alle besser bzw. informieren sich viele heute auch übers Internet, bevor sie was in der Apo kaufen. Der Beruf ist mitunter sehr stressig, sagt sie, vor allem da ihr Chef an allen Ecken und Enden spart und seine Mitarbeiter oft Überstunden machen lässt. Und auch sie würde am liebsten ganz was neues lernen.

    Vom Pharmaziestudium würde ich auch abraten, ist hammer schwer und im Endeffekt arbeitet man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nach dem Studium auch wieder in einer Apotheke und macht das selbe wie PTAs. In die Forschung kommen nur die allerwenigsten. Letztens erst einen Artikel im Campusmagazin der "Zeit" gelesen, von 100 Studenten kommt meist genau einer in die Forschung. Okay Pharmazie studieren nicht so viele, sind wir großzügig und sagen 5 schaffen es... da muss man immer noch verdammt viel Glück haben um das zu schaffen. Das nur mal nebenbei.

    Letztendlich ist es eine schwere Entscheidung. Hast du das Geld und die Möglichkeiten nochmal von vorne anzufangen? Wenn ja, dann solltest du es wahrscheinlich tun, denn wenn du jetzt schon total unglücklich bist in deinem Beruf... wird es wohl auch in Zukunft so bleiben und über lange Zeit unzufrieden und gestresst zu sein macht krank.

    Chemielaborantin würde ich von abraten. Wird in der Ausbildung viele Gemeinsamkeiten auch mit der PTA Ausbildung haben und wirklich was anderes ist es nicht. Außerdem besteht da auch die Gefahr später in der Verfahrenstechnik zu arbeiten, allzu viel mit Labors gibt es auch nicht.

    Meiner Meinung nach solltest du studieren. Auch wenn dein Abi nicht das beste sein sollte, du hast ja jetzt bestimmt schon 6 oder 8 Semester Wartezeit, da solltest du in viele Studiengänge reinkommen. Schau doch einfach mal nach was es so für Studiengänge gibt, welche dich interessieren und in welcher Stadt du studieren möchtest. Wenn du in deiner Heimatstadt bleiben willst, dann schau einfach mal auf die Homepage der ansässigen Uni, dort kann man sich normalerweise schnell informieren. Warum ich zu einem Studium rate? Ganz einfach, weil 2 Ausbildungen kaum Sinn machen. Ein Studium ist immer eine höhere Qualifikation und da du schon ein Abi in der Tasche hast, ist studieren doch am naheliegensten.

    Evtl kannst du neben deinem Studium auch ein paar Stunden die Woche weiter in der Apotheke arbeiten. Ist auf alle Fälle praktisch, hast schonmal nen ganz ordentlichen Nebenverdienst.
     
  • Sonata Arctica
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    12 Januar 2009
    #13
    also chemielaborantin käme auch nur mit einer umschulung in frage. ich hab keinen nerv drauf 3 jahre eine ausbildung zu machen, wenn die qualifikation für einen job in dem bereich schon habe und nur die berufsbezeichnung anders ist.

    sollte sowas nciht gehen, fang ich lieber was neues an, als all den alten scheiß nochmal drei jahre durchzukauen.

    falls ich studieren sollte muss ich mir das sehr genau überlegen, denn geld ist bei mir wirklich viel übrig. meine eltern würden mich wohl (denke ich) eher nciht unterstützen und ohne guten nebenjob käme studieren schonmal nicht in frage. aber ich denke das ist am ende das kleinste problem.schlimmer ist dass ich einfach nicht weiß was zu mir passt.
     
  • User 37284
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    12 Januar 2009
    #14
    hey!
    wie wäre es denn mit einer studienberatung? Die gibts an jeder Universität. und hast du dir schon einmal Gedanken über ein normales Chemiestudium gemacht? Wäre auch eine Möglichkeit...
    Man muss halt immer abwägen, einerseits bist du eher jemand, der gerne praktisch arbeitet und wenn du studierst, ist das sicherlich erst einmal NUR theoretisch, dafür hast du dann aber nach dem Studium das, was du auch wirklich machen willst!
    Du musst dir halt überlegen, ob du nicht doch ein paar Jahre Theorie in Kauf nimmst und dafür hinterher deinen Traumjob hast.

    Andererseits macht das sicherlich auch Probleme.
    Ich selbst habe mir das Studium auch viel besser vorgestellt und zwischenzeitlich bin ich mir immer unsicher, ob mein Studiengang überhaupt das Richtige für mich ist. Allerdings studiere ich auch nicht an einer FH - dort ist das alles ja dann schon wieder etwas praktischer aufgebaut.

    Und zu dem Thema Chemielaborantin: Hast du dich da denn genauer informiert? Du müsstest dann zwar nochmal eine Ausbildung machen aber was spricht denn dagegen, wenn du dafür hinterher im Labor stehen kannst? :zwinker:
     
  • Sonata Arctica
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    12 Januar 2009
    #15
    es ist eher umgekerht. während dem studium (pharmatechnik, biotechnik usw.) steht man eben grad viel im labor und das ist ganz toll. nur hinterher überwacht und leitet man eher die laborarbeit, als was selbst zu machen und das will ich eben nicht.

    und noch eine 3 jährige ausbildung will ich eben nicht machen, weil ich mit meiner alten ausbildung eigentlich schon die qualifikation für sowas habe.und nur für eine andere berufsbezeichnung, will ich ungern 3 komplette lehrjahre dranhängen. wie gesagt umschulung für ein jahr oder so wäre ok, aber alles andere fänd ich langsam ein bisschen doof.
    ich hätte dann nicht nur mein abi für nichts und wieder nichts gemacht, sondern auch die erste ausbildung komplett bleiben lassen können.

    kann man sich denn beim arbeitsamt nach umschulungen erkundigen? kennt sich jemand damit aus?
     
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    #16
    ich kann mir mit meiner pta-ausbildung auch den arsch abwischen. hab nur 4 1/2 monate in dem job gearbeitet, das war 2005, und es war scheiße. zu viel stress, zu viel drecksarbeit, zu viele flüchtigkeitsfehler meinerseits und das hat dann darin geendet, dass ich rausgeworfen wurde. das blöde war, dass ich erstmal ein jahr auf die stelle warten musste (hab halt vorher nix gefunden). und danach noch ein jahr, um was komplett anderes zu machen. und beim arbeitsamt schmieren sie mir das dauernd unter die nase, warum ich denn nicht das mache, was ich gelernt hab. :rolleyes:
     
  • Sonata Arctica
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    #17
    genau das befürchte ich nämlich auch. dass die mir sagen, sie haben ja schon ne ausbildung suchen sie sich da was. :what:
    es wird von berufsanfängern meiner meinung nach viel zu viel verlangt, die ganze ausbildung müsste verändert werden, damit man vielleicht auch was lernt was wirklich am ende gebraucht wird. aber es ist als würde man komplett was neues machen, sehr irritierend und schwierig.
     
  • CCFly
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    #18
    jupp, alles was man da gebraucht hat, war vielleicht 10% von dem was man gelernt hat. aber man musste sich zeitgleich noch mehr wissen aneignen. :ratlos:
     
  • Sonata Arctica
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    #19
    und dann wird um jeden stammkunden gekämpft, da kann man schonmal keinen neuling ranlassen. zum anlernen fehlt sowohl die zeit als auch das personal. so is das alles leider nicht machbar. ich würde jedem von der ausbildung abraten solange die nicht reformiert wird.
     
  • japanicww2
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    12 Januar 2009
    #20
    Evtl hast du ja auch die Möglichkeit Bafög zu bekommen. Und wie gesagt, ein Nebenjob ist glaube ich weniger das Problem, es findet sich bestimmt eine Apo, die dich auf 400Euro Basis im Monat arbeiten lässt. Natürlich wirst du im Studium weniger Geld haben als jetzt, aber meiner Meinung nach sind eine weitere Ausbildung bzw Umschulung sehr viel schlechtere Alternativen.

    Wenn du nicht weißt was du studieren sollst, dann studier halt Wirtschaft^^ Nein Spaß, es gibt mittlerweile so viele Studienangebote, einfach mal informieren. Und eine abgeschlossene Ausbildung macht sich auch nach einem Studium bei Bewerbungen noch gut, da ist es auch egal ob die Ausbildung überhaupt etwas mit deinem Studium zu tun hat. Freund von mir war Zahntechniker und studiert jetzt Wirtschaftswissenschaften. Nur mal um zu zeigen, dass das heutzutage durchaus nix ungewöhnliches mehr ist.

    Naja letztendlich musst du's wissen :smile:
     

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