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    20 März 2011
    #1

    Studium Bewerbung - Motivationsschreiben

    Hallo ihr Lieben,

    ich brauche mal wieder Hilfe bei einem Motivationsschreiben.
    Morgen muss ich eine Bewerbung für ein Praktikum abgeben und ich schiebe das Motivationsschreiben schon seit Wochen vor mir her, weil ich das Gefühl habe, sowas überhaupt nicht zu können.

    Mein erstes Problem ist, dass ich ein allgemeines Schreiben verfassen muss, weil ich nicht weiß an wie viele und welche Unternehmen das gehen wird (die Uni verteilt das).
    Und mir ist auch nicht so ganz klar, was unbedingt rein muss und in welcher Reihenfolge.

    Bis jetzt habe ich:
    1. Was ich gerade mache, was mich im Studium besonders interessiert und was ich im nächsten Semester vorhabe.
    2. Warum ich mich gerade für das Themengebiet interessiere, für das ich mich bewerbe.
    3. Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, Auffassungsgabe etc.
    4. Einen Satz, dass ich mich gerne persönlcih vorstelle?

    Punkt drei und vier lauten bisher so:
    "Ich bin sehr motiviert Neues zu lernen und kann mich schnell in unbekannte Aufgaben einarbeiten. Zudem bin ich stets zuverlässig und sehr sorgfältig. Meine große Teamfähigkeit und meinen Ehrgeiz konnte ich in den letzten Monaten durch die Teilnahme an XY unter Beweis stellen.
    Gerne stehe ich Ihnen auch zu einem persönlichen Gespräch bereit."
    Ich finde, das klingt so furchtbar aneinandergereiht und künstlich.

    Können mir die Experten unter euch ein paar Tipps geben?

    Ich möchte meinen Text hier nicht öffentlich reinschreiben, sende es einzelnen Usern auf Nachfrage aber gerne zu, wenn Tipps anders nicht möglich sind.

    Vielen Dank im Voraus,
    Maimamo

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 18:15 -----------

    Keiner? :confused:
     
  • User 4590
    User 4590 (34)
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    nicht angegeben
    20 März 2011
    #2
    Also die Punkte drei und vier würde ich persönlich nicht in ein Motivationsschreiben packen. Das Schreiben soll ja hauptsächlich erklären, warum du dich für das betreffende Gebiet interessierst, warum du dieses Praktikum machen möchtest und dafür geeignet bist (hier könntest du dann anbringen, welche Erfahrung du in der Richtung hast, Praktika mit ähnlichem Inhalt, einschlägiger Studiengang o.ä.).

    Gleiches gilt für den ersten Punkt, Aspekt 'was ich im nächsten Semester vorhabe' - ist das relevant für das Praktikum, d.h. willst du das Praktikum, um auf irgendwas bestimmtes im nächsten Semester hinzuarbeiten? Ansonsten würde ich den Teil auch weglassen oder evtl. durch ein "ich möchte beruflich mal das und das machen, durch das Praktikum kann ich dafür wertvolle Erfahrungen sammeln" ersetzen.

    Der Absatz hier

    "Ich bin sehr motiviert Neues zu lernen und kann mich schnell in unbekannte Aufgaben einarbeiten. Zudem bin ich stets zuverlässig und sehr sorgfältig. Meine große Teamfähigkeit und meinen Ehrgeiz konnte ich in den letzten Monaten durch die Teilnahme an XY unter Beweis stellen.
    Gerne stehe ich Ihnen auch zu einem persönlichen Gespräch bereit."

    gehört m.E. in ein Anschreiben, nicht in ein Motivationsschreiben.
     
  • User 72148
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    vergeben und glücklich
    20 März 2011
    #3
    Dankeschön!

    Also das wird zwar Motivationsschreiben genannt, ist aber eine Mischung aus dem normalen Motivationsschreiben und dem Anschreiben, denn es wird das einzige Schreiben sein, das der Bewerbung beiligt.
    Deshalb sollte es, denke ich, schon auch diese Elemente des Anschreibens enthalten.

    Das "was ich im nächsten Semester mache" habe ich hauptsächlich eingefügt, damit ersichtlich ist, in welche Richtung mein Studium geht. Im nächsten Semester lege ich meine Schwerpunkte fest und wenn ich das reinschreibe unterlegt das nochmal mein Interesse an diesem Gebiet, dacht ich.

    Weil es mein erstes Praktikum sein wird kann ich leider nicht mit Erfahrungen aus diesem Bereich glänzen. :frown:
     
  • User 72148
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    20 März 2011
    #4
    Mein erster richtiger Absatz lautet jetzt:
    "Ich studiere momentan im fünften Semester A an der B Universität. Mein Interesse liegt dabei hauptsächlich im Bereich des C und D sowie im E. In diesem Semester konnte ich durch die Teilnahme an XY meine Kenntnisse im Bereich des E und des C vertiefen. Mit dem Schwerpunktbereich F möchte ich in den nächsten Semestern meine Kenntnisse in diesen Bereichen noch vertiefen."

    Hat noch irgendjemand Tipps und Meinungen dazu?
     
  • User 32296
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    nicht angegeben
    20 März 2011
    #5
    Motivation sagt doch aus, warum dich ein Bereich interessiert. Das kommt da gar nicht raus. Du sagst, X interessiert dich..aber warum ist X für dich so interessant?

    "Aufgrund von X Interessiere ich mich besonders für den Bereich Y".
    "Weil mich Y besonders fasziniert liegt mein Interesse besonders auf X"


    Und du hast 2x im kurzen Abstand "vertiefen", das klingt schrecklich. Ich würde dann z.B. erweitern nehmen.
     
  • User 72148
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    20 März 2011
    #6
    Danke, das mit dem vertiefen war mir nicht aufgefallen, weil ich den zweiten Satz getrennt vom Rest nochmal verändert habe. :ratlos:

    Es gibt einen Absatz dazu, wie es zu dem Interesse kam. Eine wirkliche Begründung unabhängig davon, warum ich mich dafür interessiere, habe ich leider irgendwie nicht. :frown: Ich werd mal schauen, ob ich mir eine ausdenken kann.

    "Ich studiere momentan im fünften Semester A an der B Universität. Mein Interesse liegt dabei hauptsächlich im Bereich des C und D sowie im E. In diesem Semester konnte ich durch die Teilnahme an XY meine Kenntnisse im Bereich des E und des C vertiefen. Mit dem Schwerpunktbereich F möchte ich in den nächsten Semestern meine Kenntnisse in diesen Bereichen noch erweitern.

    Durch regelmäßige Einblicke in die Firma meines Vaters, entwickelte ich bereits vor der Aufnahme meines Studiums erstes Interesse an "dem Bereich des Praktikums". Seit dem Sommersemester 2010 besuche ich die Zusatzqualifikation "im Bereich des Praktikums", welche mein Interesse deutlich bestärkt hat. Zu den im Rahmen dieser Vorlesungen erworbenen theoretischen Kenntnissen würde ich nun gerne durch ein Praktikum in diesem Gebiet Praxiserfahrung sammeln.

    Ich bin sehr motiviert Neues zu lernen und kann mich schnell in unbekannte Aufgaben einarbeiten. Zudem bin ich stets zuverlässig und sehr sorgfältig. Meine große Teamfähigkeit und meinen Ehrgeiz konnte ich in den letzten Monaten durch die Teilnahme an XY unter Beweis stellen.

    Gerne stehe ich Ihnen auch zu einem persönlichen Gespräch bereit."

    Klingt alles gleich schrecklich. :zwinker:

    Sollte ich in einem Bewerbungsgespräch gefragt werden, weiß ich jedenfalls, dass Bewerbungsschreiben nicht meine Stärke sind.
     
  • User 63483
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    20 März 2011
    #7
    Das klingt alles schon recht hochwertig :jaa:..


    Allerdings "tut" man nicht mehr bereitstehen :zwinker:...

    soweit ich weiss :jaa:.

    "Über eine/Ihre Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich." und Abwandlungen davon wirken da etwas freundlicher (zur Verfügung/bereit stehen klingt nie so ganz freiwillig).


    ...achso - und Firma klingt doch sehr umgangssprachlich...
    Je nach Größe würde ich da eher auf Betrieb (Handwerk) oder Unternehmen (Business/Industrie) umschwenken.





    Edit: ich bin ein langsamer Leser :engel:...es sind alles nur Kleinigkeiten, aber die "erfolgreiche Teilnahme an XY" wäre vielleicht nicht schlecht, wenn das denn soweit stimmt. :jaa:
     
  • SchwarzeFee
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    20 März 2011
    #8
    Da muss ich m4jo Recht geben... das klingt wie beim Militär :zwinker:

    Mein letzter Satz bei sowas ist meistens:

    "Über eine Einladung in Ihrem Hause wäre ich sehr erfreut und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen



    Feechen"
     
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    20 März 2011
    #9
    Danke!
    Da war wohl zu sehr mein Gefühl ausschlaggebend. Für ein Bewerbungsgespräch für ein simples Praktikum wäre ich nämlich nicht sooo wahnsinnig begeistert quer durch Deutschland zu fahren. :zwinker: :ashamed:
    Aber dann schreib ich das mal freudig erwartend rein.

    Firma habe ich gewählt, weil sich unternehmen meiner Meinung nach so groß anhört und je nach Phase waren es immer so 5- 15 Leute. Wo ist denn der Unterschied zwischen Betrieb und Unternehmen?
    Was würdest du in meinem Fall nehmen? Vorne dran steht noch "Bereich"-Fima.
     
  • SchwarzeFee
    0
    20 März 2011
    #10
    "Firma" ist an sich sogar falsch ausgedrückt, weil das nur der Name eines Unternehmens ist. Umgangssprachlich sagt man aber immer "Firma"... aber richtiger Weise müsste es "Unternehmen" heißen. Auch wenn es nur 5 Leute sind. Es ist trotzdem ein Unternehmen.
     
  • User 63483
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    20 März 2011
    #11
    Leider muss man da mal etwas übertreiben - natürlich gibt es a.) viel schöneres als Bewerbungsgespräche und b.) viel schöneres als Bewerbungsgespräche am anderen Ende des Landes :grin: :zwinker:

    Ist halt so - da steckt in der Detailformulierung leider viel zwischen den Zeilen.

    Und Feechens Vorschlag: wäre, würde und Co. drücken auch eher das Gegenteil von "Freude" aus und haben in der Bewerbung/Motivation nichts mehr zu suchen.




    Hm, wenn noch die Branche vor der -Firma steht, ist das vielleicht schon wieder erträglicher. Wie gesagt, Betrieb ist etwas galanter und universeller (z.B. Handwerks-Firmen sind auch alles Betriebe - keine großen Unternehmen).
    Während große Unternehmen auch Betriebe sein können, aber bei Business-Leuten eigentlich nie als Letztere benannt werden :zwinker:.
     
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    20 März 2011
    #12
    "Motivationsschreiben" wird oft falsch verstanden.
    Du musst nicht erklaeren, dass *Du* motiviert bist. Sonst wuerdest Du Dich nicht bewerben. :smile:
    Du musst den Arbeitgeber motivieren, sich Dein CV anzusehen und Dich zu einem Gespraech einzuladen.

    D.h. Du musst wesentlich mehr Fokus legen auf den Wert, den Du dem Arbeitgeber bringst.
    Ob Du dabei etwas lernst oder nicht, ist - zumindest fuer die Dauer eines Praktikums - zwar wuenschbar, aber dem Arbeitgeber herzlich egal.
     
  • User 72148
    Meistens hier zu finden Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    20 März 2011
    #13
    Mh, mit diesem schnell lernen wollte ich ausdrücken, dass sie mir auch in der kurzen Zeit Aufgaben geben können, die ich davor noch nicht kannte.
    Was könnte ich denn sonst bieten?
    Brauchbare Kenntnisse von der Tätigkeit, die mich vermutlich erwarten wird, habe ich meiner Meinung nach nicht.
     

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