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  • Inaudible
    Gast
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    23 November 2009
    #1

    Bewerbung - Schriftart?

    Hallo

    Bin gerade in die Gänge gekommen um nach einer neuen Stelle zu schauen. Jetzt hab ich lange keine Bewerbung mehr geschrieben, die letzte war vor etwa 3einhalb Jahren.

    Ich dachte mir, bei der Grösse dieses Forums gibt es vielleicht auch den ein oder anderen der beruflich mit Bewerbungen, bzw. Personalabteilungen zu tun hat, und mir sagen kann welche Schriften empfehlenswert sind..

    Serif? Sans Serif? Irgendwelche besonderen Vorschläge?
    Ich hatte letztes Mal für die Lehrstelle ziemlich schlechte Bewerbung, so im Nachhinein gesehen, und ich will jetzt alles richtig machen..

    Anlass ist vorallem der, dass ich im Moment an einer Abschlussarbeit schreibe und da die Schrifttypen (Serif, Sans Serif..) genau vorgegeben sind.. Ich habe da vorher nie drauf geschaut, aber ich dachte mir wenn das sogar in einem Bewertungsblatt so erwähnt wird habe ich das bisher wahrscheinlich unterschätzt..

    Wäre über ein paar Ratschläge dankbar..
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • Scheich Assis
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    23 November 2009
    #2
    Für elektronische Bewerbungen: Sans serif

    Etwas, was so gut wie jeder installiert hat (Arial, Verdana, Tahoma etc.). So kannst du sicher sein, dass der Personaler es trotzdem lesen kann, falls du peinlicherweise mal vergessen solltest den Font mit einzubinden.
     
  • Inaudible
    Gast
    0
    23 November 2009
    #3
    Danke erstmal.
    Was gilt denn für schriftliche, ausgedruckte? Also in Papierform?

    Ich werde die Bewerbungen wohl auf diesem Weg verschicken.. Die Empfänger sind Architekturbüros, und wie ich das auf den Websites bisher herauslas ist hier überall Papierform verlangt, gibt sicher auch einzelne Ausnahmen, aber bei uns im Büro ist das eigentlich auch so.
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    23 November 2009
    #4
    Courrier New, Arial, Times New Roman - wichtig ist Schriftgröße 12! Für das generelle Aussehen, schaue dir die DIN 5008 an, da steht alles drin :zwinker:
     
  • User 10802
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    23 November 2009
    #5
    Eine wirkliche Vorschrift dazu gibt's nicht. Wichtig ist, dass die Schrift nicht zu verschnörkelt und unruhig wirkt und klar lesbar ist. Ob Serif oder Sans-Serif ist Geschmacksache. Klassisch ist "Times New Roman", "Arial" wird auch häufig verwendet. Genauso könntest Du bei den Serifenlosen Verdana oder Tahoma verwenden. Da wäre einfach auch die Frage: Was passt zu Dir und dem Text, was sieht in gedruckter Form auf dem Papier am besten und klarsten aus?

    Ich würde bei einem Anschreiben eher auf eine serifenlose Schrift setzen, Serifen helfen dem Auge bei langen Fließtexten in der richtigen Zeile zu bleiben, bei einem kurzen Schriftstück wie einem Anschreiben braucht man diese Funktion nicht wirklich.

    Als fast noch wichtiger als die genaue Schriftart würde ich aber eine klare und übersichtliche Gliederung ansehen. Das Ganze sollte in meinen Augen "einfach" und unangestrengt lesbar sein. Übermäßig eingesetzte Spielereien mit Stilelementen wie fett, kursiv, Kapitälchen und Unterstreichungen sind deshalb nicht unbedingt empfehlenswert - das würde ich wenn überhaupt dann nur in absoluten Ausnahmefällen einsetzen, um etwas zu betonen.

    lg & viel Erfolg,
    brainie
     
  • Inaudible
    Gast
    0
    23 November 2009
    #6
    Das sind mal Antworten, vielen Dank an alle :smile:
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    23 November 2009
    #7
    Ich geb dir noch ein Tipp mit auf den Weg, den du vll mal beachten solltest:

    Belies dich mal ins barrierefreie Bauen, wenn du zukunftig als Architekt arbeiten möchtest. Evtl. sogut, dass du es in deiner Bewerbung betonst :zwinker: Bei fragen darfst dich gern per PN melden :zwinker:

    mfg
     
  • BrooklynBridge
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    nicht angegeben
    23 November 2009
    #8
    Ich würde sagen Arial und Times New Roman sind sichere Wahlen.
     
  • User 29377
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    23 November 2009
    #9
    Ich denke, es kann auch Sinn machen, sich mal auf den Websites der entsprechenden Büros umzusehen und auch mal auf deren Logos/Schriftzüge zu achten.
    Wenn so eine Seite oder ein Logo/Schriftzug gut geplant ist, hat man sich bei der Typo was gedacht und will damit eine bestimmte Wirkung erzielen. Da tut man als Bewerber wahrscheinlich nicht ganz schlecht daran, sich ein wenig danach zu richten.
    Sehr serifenlastige Schriften machen halt zum Beispiel schon einen auf seriös, vielleicht sogar leicht konservativ. Da liegst du dann vielleicht auch in der Bewerbungsmappe mit einer ähnlichen Schriftart nicht ganz daneben.
    Vorausgesetzt es widerspricht nicht übermäßig deinem persönlichen Geschmack ... macht auch keinen Sinn, es irgendwie zusammenzustellen und sich selbst zu denken, wie hässlich es doch aussieht :zwinker:
     
  • solitarius
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    23 November 2009
    #10
    Also, bei gedrucktem würde ich grundsätzlich was mit Serifen nehmen.
    Abweichend davon kann man zum Teil auch gezielt was serifenloses einsetzen.

    Ich hatte z.B. mal einen Lebenslauf geschrieben, der sämtliche Daten tabellarisch mit Serifen hatte.
    Die Überschriften der einzelnen Posten (Eltern / Schulausbildung / Ehrenämter / ...) hatte ich dann serifenlos und etwas größer gedruckt, dabei wurden diese Zeilen von einer dünnen Linie von Zeilenanfang bis etwa in die Mitte unterstrichen. Wohl gemerkt, die Wörter waren nicht unterstrichen, sondern es gab ne feine Linie, die auch immer exakt gleich lang war.

    Ich denke, daß das recht elegant und übersichtlich aussah.
    Allerdings kann das gaaaanz schnell ins komplette Gegenteil umschlagen, bzw. es ist nicht leicht, DASS es gut aussieht. Man muß vor allem drauf achten, daß die Längen und Abstände aufs genaueste stimmen.

    Ansonsten sollte man möglichst auf zu viel Unruhe, also unterschiedliche Schriften, kursiv, fett, unterstrichen (letzteres gilt eh als verpönt) verzichten.


    Was die Schriftart angeht, naja, Times oder Arial sind die standardschriften schlechthin. Wirkt schon einfallslos. Es gibt nen Haufen anderer Schriften, die nur wenig anders sind als diese. Und das fällt ganz dezent auf. Aber BITTE kein Comic Sans!

    Und... Schriftgröße 12? Naja, je nach Schrift kann das zuviel sein. Ich habe meine Diplomarbeit in Palatino 12 geschrieben und war regelrecht erschrocken, als ich den finalen Ausdruck in den Händen hielt. Bis dahin hatte ich immer 2 Seiten auf eine gedruckt, um Papier zu sparen, dabei fällt nicht auf, wie wuchtig diese Schrift ist. Ich habs mal auf 10 runtergestellt, da ist es ganz OK, aber mehr als 11 ist bei der Schriftart unmöglich.
     
  • Vaughn
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    #12
    in den nächsten Jahren würde ich auf Calibri umstellen, ist glaub aber erst seit Office 2007 Standard...
     
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    #13
    Jap, Calibri wäre mein Tipp gewesen, neben Times New Roman und Arial.
     
  • dav421
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    24 November 2009
    #14
    das meiste wurde schon gesagt

    kein comic sans, mit arial, times new roman oder calibri kann man wenig falsch machen

    eins noch:
    elektronische Dokumente die keiner weiteren Bearbeitung bedürfen als .pdf anstatt .doc (oder schlimmer .docx) verschicken, du kannst nämlich nicht davon ausgehen, dass dein Gegenüber sich die Mühe macht wenn er die Datei nicht direkt geöffnet kriegt
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
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    24 November 2009
    #15
    Du kannst ja nicht davon ausgehen, dass du immer einem jungen dynamischen Personaler schreibst :zwinker: Für alte "Hasen" kann eine 10 px Schrift schon unleserlich wirken.

    Ebenfalls dachte ich, dass sich der TS in einem deutschen Architektenbüro bewirbt und da macht es sicher "Eindruck" wenn er gewisse Punkte berücksichtigt die zu einer barrierefreien Gestaltung dienen. Barrierefreiheit wird immer mehr ein Thema der Architekten werden, da muss man sich nur die Demographie in DE ansehen und man weiß wo der Markt langfristig hingehen wird.

    Und laut der letzen Schulung die ich mitgemacht habe wurde "Arial 12" als die Normschrift für Barrierefreiheit betitelt.

    Was ich hier aber noch viel wichtiger finde ist die Aufmachung der Bewerbung, denn der Text wird doch nur aufmerksam gelesen, wenn die Aufmachung stimmig und "frisch" ist.

    mfg
     
  • Subway
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    24 November 2009
    #16
    Off-Topic:
    Bei mir kam einmal zurück, dass ich doch bitte als doc schicken soll, weil sie keinen PDF Reader hatten... oh man... :grin:


    Gibt es da nicht eine europäische Vorlage?
     
  • squarepusher
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    24 November 2009
    #17
    nach irgendwelchen DIN-standartisierungen würde ich mich niemals bewerben.

    ist doch lächerlich - mit einer gut gestalteten bewerbung will ich schon von mir selber zeigen, dass ich das kann. und meine "fähigkeit" ist nicht, irgendeinen din-standard umzusetzen, wo er nicht hingehört. das, was der standard kann, kann jeder auch selber machen. dadurch verliert die bewerbung sonst an aussagekraft. eine bewerbung selbst zu layoutieren ist das pendant zum handgeschriebenen lebenslauf.
     
  • Subway
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    24 November 2009
    #18
    Das ist aber auch sehr vom Beruf abhängig. Als Designer sollte man natürlich keine Vorlagen benutzen. Aber bei einem eher "trockenen" Beruf seh ich da kein Problem.
    Manchmal ist gut geklaut besser als schlecht selbst gemacht. :smile:
     
  • User 71335
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    24 November 2009
    #19
    Man kann sich auch einfach mal auf der HP der Firma oder des Büros umsehen und deren Schriftart oder Style, Farben usw. aufgreifen.
    Ist ein bisschen Geschleime, soll aber wirken.:grin::tongue:

    Wobei ich eher denke das ein Architekturbüro auf die eigene Kreativität des Bewerbers setzt.:zwinker:
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
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    24 November 2009
    #20
    Warum gibt es dann für alles eine Norm? Man spricht hier auch nicht von einer Kopie der DIN-Norm. Die Norm gibt dir nur ein Richtwert an dem du dich orientieren solltest. Wenn man Geschäftsbriefe schreibt benutzt man auch Regeln um es dem Leser auf der anderen Seite zu vereinfachen. Muss der Leser seine Infos erst suchen, dann kannst du es eh schon vergessen. Die Zeit fehlt dafür schlichtweg, um sich die Mühe machen zu können.

    Wenn ein Bewerber das Anschriftenfeld nicht korrekt umsetzen kann oder den Unterschriftsraum samt Anlage verkorkst und nicht weiß in welcher Textpassage welche Infos stehen müssen, dann hat er glaube ich schlechte Karten. Eine Bewerbung sollte immer noch sachlich sein und nicht voller Kreativität überflutet sein. Es geht um die Person und nicht wie schön er mit Textverarbeitungsprogrammen umgehen kann :zwinker: Das kann nämlich auch jeder!
     

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