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    in einer Beziehung
    9 April 2019
    #1

    Beziehung nicht mehr liebevoll

    Hallo!

    Ich (Ende 20, m) bin seit Juni 2017 mit meiner Partnerin (Ende 30, w) zusammen. Wir haben uns als Nachbarn kennen gelernt, wurden beste Freunde und dann schließlich ein paar Monate später ein Paar. Anfangs haben wir super harmoniert, verstanden uns super und ich war absolut glücklich. Man muss dazu sagen, dass es auch meine erste Beziehung ist (ich Ende 20, sie Ende 30). Ende Juli 2017 hatten wir dann auch den ersten Sex. Wir hatten auch von Anfang an entschieden, dass wir nicht verhüten wollen, weil wir uns beide Kinder wünschen und super zusammen passen. Ihre innere Uhr tickt ja nun, da wollten wir nicht warten.

    Sex ging meistens von mir aus, selten von ihr. Mit der Zeit wurde es immer verkrampfter, wir hatten eigentlich nur Sex, wenn sie ihre fruchtbaren Tage hatte. Zwischendurch waren wir auch in einer Kinderwunsch-Klinik.

    Mitte 2018 hat es dann mit einem Kind geklappt und sie wurde schwanger.

    Insgesamt hatten wir bis zur Schwangerschaft so im Schnitt 1-2x im Monat Sex, über die ganze Beziehung gesehen. Es gab aber auch mal 6 Wochen Pause ohne Sex.

    Wenn wir Sex haben, dann recht guten. Wir stehen beide auf BDSM, das macht uns sehr viel Spaß. Ich bin jedoch oft der aktive Part, sie liegt oft nur da wie ein Brett. Inzwischen gibt sie mir Blowjobs, was sie anfangs nicht wollte und auch jetzt nur macht, wenn sie ultra erregt ist.

    Wenn wir Sex haben, sagt sie immer, dass sie eigentlich viel häufiger Sex möchte. Sie möchte eigentlich im Alltag überfallen werden. Sie sagt mir auch immer wieder, ich soll sie doch einfach überfallen und mehr oder weniger auf Sex "bestehen" und sie einfach ausziehen. Wir haben ein Safe-Word, dass in diesem Fall zur Anwendung kommen soll, wenn sie gar keine Lust hat.

    Im Alltag funktioniert das aber alles so nicht. Wenn ich mal Nähe versuche, blockt sie sofort ab. Es ist inzwischen sogar so, dass wir uns selten Küssen, kaum kuscheln und Sex sowieso nicht mehr haben. Sie sagt dann immer Dinge, die sie an mir stören (dein Bart pickst - dabei wollte sie ihn so lang, deine Haut ist so trocken - ich habe eine schwere Hauterkrankung, du speichelst so - meine Nase ist trotz OP dauerhaft zu). Alles mögliche wird vorgeschoben. Und wenn nicht das, dann hat sie den Kopf vor lauter anderer Sorgen nicht frei. Sorgen um unsere Haustiere, Sorgen wegen Kollegen, Sorgen wegen der Zukunft, alles mögliche. Oder aber sie fühlt sich nicht wohl, fühlt sich nicht sexy, hat Scham wegen ihrer Hämorrhoiden.

    Im Februar haben wir unser Kind bekommen. Während der gesamten Schwangerschaft hatten wir 1x Analsex und 2x Petting mit geilen Blowjobs. Mehr nicht. Jetzt hat sie noch 1 1/2 Monate Sex-Verbot vom Frauenarzt.

    Vor zwei Tagen haben wir uns darüber unterhalten, dass wir in Zukunft ja mit Kondom verhüten müssen, damit sie bis zum Kind 2 nicht schwanger wird (Schwangerschaft geplant für 2020). Jetzt vor zwei Tagen hat sie aber sogar gesagt, Sex sei so sinnlos, wenn man nicht schwanger werden will. Ein klein bißchen sicher auch als Witz gemeint, aber auch viel Ernst dabei. Das hat mich richtig runter gezogen, weil es einfach den Sex in unserer Beziehung auf dem Punkt bringt.

    Der Sex ansich macht ihr viel Spaß und bereitet ihr große Lust. Aber selten überkommt sie einfach so die Lust auf Sex und auch Avancen von mir werden meistens abgeblockt, selbst wenn ich es ganz behutsam und vorsichtig einleite. Ich traue mich schon gar nicht mehr, den ersten Schritt zu machen. Ich finde es inzwischen schon unangenehm, ihren Intimbereich nackt zu sehen, weil ich dann irre Lust auf Sex bekomme. Wie gesagt, es ist inzwischen sogar so, dass wir uns selten Küssen und wenn nur flach und nicht Zunge, kaum kuscheln etc.

    Inzwischen schaue ich schon anderen Frauen auf den Arsch und stelle mir Sex mit ihnen vor. Das macht mir wirklich Sorgen, denn so kenne ich mich nicht. Ich bin eigentlich überzeugt davon, dass man mit dem Partner sein ganzes Leben zusammen sein sollte. Bis dass der Tod einen scheidet.

    Wir lieben uns und können uns eine gemeinsame Zukunft vorstellen, mit kleiner Familie, Haus und Co. Nur die Intimität ist echt in meinen Augen unser Problem. Sexuell leben wir wie Schwester und Bruder mit einem bißchen Freundschaft+.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 April 2019
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  • Nevery
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    9 April 2019
    #2
    wie passt ihr wunsch hier:
    ...denn zu diesen beiden punkten?
    nähe, behutsam, vorsichtig, das klingt eigentlich nicht nach "im alltag überfallen". also: es klingt nach dem, was du in einer normalen (normal im sinne von "standard") beziehung tun solltest, aber vielleicht ist das grade der knackpunkt, warum es bei ihr nicht funktioniert? vielleicht möchte sie den bdsm-bereich schon viel früher erleben, und vielleicht möchte sie auch nicht geküsst, liebkost, verführt und gekuschelt, sondern lieber gefickt werden?

    jetzt mit kind und kurz nach einer geburt ist das natürlich nicht der richtige zeitpunkt, aber kam sowas schonmal zur sprache und/oder hast du es schonmal versucht?

    vielleicht, nur ganz vielleicht, fehlt ihr da tatsächlich etwas die dominanz von deiner seite aus, die sie antörnen würde. ich weiß ja nicht, was ihr genau unter bdsm versteht, da gibts ja viele möglichkeiten, aber ein zartes anfragen oder verlocken gehört für mich zumindest nicht dazu, und falls ich deine aussagen richtig interpretiere hat sie genau das auch gesagt.

    wenn du etwas genauer beschreibst was genau für euch beide bdsm beinhaltet könnte man vielleicht auch noch etwas genauere tipps geben.
     
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    9 April 2019
    #3
    Ja, auch schon versucht. Einfach in die Brüste gepackt und geknetet. In den Schritt gegriffen und sie massiert. Dann kommt meistens ein "ich will das jetzt nicht". Kein spielerisches BDSM-"ich sag zwar nein, aber eigentlich meine ich ja", sondern ernst gemeint. Dann gehe ich da auch nicht weiter, auch wenn mir es schwer fällt.

    Ich hab halt immer Angst, dass sie sich bedrängt fühlt von mir. Zum Sex oder sonstwas genötigt. Zumal ein Exfreund von ihr das gemacht hat, sie hat sich von ihm immer zum Sex drängen lassen. Das war mit Anfang 20. Sie kam nur ganz schwer und nur mit Therapie von ihm los.

    BDSM bedeutet für uns, dass ich ihre Arme fessele, sie knebele, ihr die Augen verbinde. Die Brüste werden geknetet, straff gebunden oder mit Klammern versehen. Sie hat dann schon ordentlich Schmerzen, aber sie will es so. Generell sage ich ihr, wie ich es gerade möchte, welche Stellung ich will. Ich bestimmte. Ich stecke ihr den Penis dann in den Mund, wenn ich gerade dazu Lust habe (zumindest wenn sie generell die Bereitschaft dazu zeigt), inklusive deepthroat. Schläge auf den Po oder die Brüste gehören genauso dazu wie leichtes Würgen. Und ganz viel Dirty Talk, in dem sie mir immer erzählt, was sie gerne mal ausprobieren würde (einfach auf einem Feldweg auf der Motorhaube flachgelegt zu werden, zum Beispiel).
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 April 2019
  • User 18889
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    9 April 2019
    #4
    Ich höre da gerade diverse Alarmglocken läuten, so z.B. bei folgendem Satz: "Vor zwei Tagen haben wir uns darüber unterhalten, dass wir in Zukunft ja mit Kondom verhüten müssen, damit sie bis zum Kind 2 nicht schwanger wird (Schwangerschaft geplant für 2020)."

    Euer erstes Kind ist gerade geboren, ihr seid nicht lange zusammen, habt gravierende Probleme in der Beziehung und plant schon Kind Nummer zwei?

    Eigentlich hat sie dir doch schon deutlich gezeigt, dass sie nicht viel Bock auf dich hat und das nach so kurzer Beziehungsdauer. Sex hauptsächlich zur Kinderzeugung, das war's. Möchtest du so noch 50 Jahre leben?
     
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    9 April 2019
    #5
    Off-Topic:
    Ich hab ja so ein bisschen die Befürchtung, dass sie mehr Samenspender und weniger Partner sucht :ninja:
     
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  • Nevery
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    9 April 2019
    #6
    ok, also rein körperlich, richtig? eine körperliche aktion, die sie... nun, eben nicht mag, nicht möchte, solange ihr kopf nicht beteiligt ist. sehr normal bei frauen, das sexuelle, körperliche aktivitäten unerwünscht sind, wenn der kopf nicht beteiligt ist. männer sind da oft etwas simpler, bei denen reicht die köperliche aktivität eher mal.

    aus meiner sicht: ich hasse es, wenn er versucht mich körperlich zu stimulieren, während ich mit dem kopf nicht dabei bin. ich hasse es wirklich. das ist nicht dominant, das schwankt zwischen abtörnend, eklig und gefühlter vergewaltigung - naja, nicht ganz, aber etwas in dem dreh, ich habe kein besseres wort dafür.

    das bedeutet nicht, dass deine partnerin das ganz genauso empfindet, aber ich sehe den kontrast zu männern, die bei direktem schwanzkontakt allenfalls, selten, unwillig reagieren, aber meinem empfinden nach nie so ein extremes "ich will das nicht, geh weg!!!"-gefühl haben. das schreibe ich vorrangig dazu, weil du sagtest, dass es deine erste beziehung ist, und du in dem thema dann evtl. noch nicht so viel erfahrung gesammelt hast. und: ihre reaktion ist da auch klar in meinen augen.

    gut, dass du den gedanken im hinterkopf behälst, und dich dann ggf. auch zurückziehst. sehr gut, unabhängig von ihrer vergangenheit.

    DAS würde ich als ansatzpunkt nehmen, da ihr das thema generell drin habt. sowas kickt den kopf, nicht den körper, und das ist eher der richtige ansatzpunkt. trotzdem muss auch hier die situation passen, und die wird nun, mit kind, eher schwer zu erwischen sein. also... mit relativer wahrscheinlichkeit musst du dich nun ohnehin auf eine ziemlich sexlose zeit einstellen.

    sollte sich aber mal die situation ergeben, sie entspannt und frei von pflichten sein, ihr körper wieder soweit in ordnung... dann, wie gesagt, würde ich das als ansatzpunkt nehmen. bevorzugt in einer externen situation, wo sie NICHT befürchten muss, dass du direkt die reale umsetzung möchtest. aber dann vielleicht mal ein paar geflüsterte worte ins ohr, so im restaurant - also in einer "für sie sicheren" situation. je nach ihrer reaktion damit gut sein lassen oder noch etwas hinterhersetzen. falls sie nicht stillt, dann vielleicht auch nach nem glas wein.

    worauf ich hinaus will: erst den kopf, dann den körper. das ist grade bei bdsm unglaublich wichtig, denn nur durch psychische erregung kann sich alles andere in etwas positives wandeln - und der kopf kann eher mitmachen, wenn er nicht fürchtet, dass sofort die körperlichen aktionen folgen. ein sanfter, kurzer, bestimmender griff in den nacken, das vielleicht, das könnte auch zu euch passen - aber nicht direkt auf die körperliche schiene abgleiten.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 9 April 2019 ---
    und, ja: es ist auch durchaus möglich, dass sie mehr samenspender als partner suchte - aber das bedeutet noch lange nicht, dass er seine position da nicht wechseln kann. da das kind... ähh.. brunnen ist hier falsch... da das kind nun ohnehin da ist, da kann man vielleicht auch noch was draus machen und von samenspender zu begehrenswertem partner wechseln. vielleicht.
     
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  • User 173430
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    in einer Beziehung
    9 April 2019
    #7
    Ja, vielleicht muss ich da mehr drauf achten. Aber sie möchte mir oft nichtmal zuhören, wenn ich versuche, sie heiß zu machen. Wenn ich ihr erzähle, wie geil ich sie finde, was ich gerne mit ihr anstellen würde, winkt sie nur ab. Sie findet sich selbst unglaublich unsexy und kann sich nicht vorstellen, dass ich sie sexy finde.

    Ja, das ist mir bewusst, dass mit Kind Sex eh seltener wird. Aber wir haben ja schon quasi keinen Sex.

    Wir kommen eh so wenig raus, da möchte ich diese seltenen Situationen immer nicht mit Avancen "zerstören". Aber in Momenten, in denen wir mal raus kommen, sind wir auch deutlich freier und verliebter. Ich lasse sie meistens schon in Ruhe, versuche es gar nicht erst, auch wenn ich Lust habe. Damit sie nicht das Gefühl hat, ich bedränge sie und nutze nur jede Gelegenheit zur sexuellen Annäherung.

    Nein, das glaube ich nicht. Dafür hat sie viel zu viele Pläne mit mir, dafür unterscheide ich mich zur sehr von ihren Expartnern, mit denen sie sich kein Kind vorstellen konnte. Sie möchte mich definitiv in naher Zukunft auch heiraten, aber da bremse ich im Moment.


    Generell ist mein Problem zwar auch der fehlende Sex, aber vor allem auch die fehlende Nähe, fehlende Küsse, fehlende Zärtlichkeit. Wir geben uns oft nur die Klinke in die Hand oder fallen totmüde ins Bett.
     
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    9 April 2019
    #8
    Was ist der Grund für die fehlende Nähe?
     
  • User 173430
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    9 April 2019
    #9
    Das:

     
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    9 April 2019
    #10
    Das sind keine Gründe. Das sind Erklärungsversuche. Sie ist also besorgt, möchte aber keinen Trost und kein Verständnis ihres Partners spüren? :unsure:

    Nein, das klingt für mich nach: Ich brauche dein Sperma und deinen Anteil am Lebensunterhalt.
     
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    9 April 2019
    #11
    Doch, doch. Wir hatten wirklich schon schwierige Zeiten. Gesundheitlich, finanziell, aber auch in Hinblick auf die Haustiere. Da halten wir zusammen und sie ist dankbar, dass ich für sie da bin. Wie gesagt, wenn wir mal entspannt zum Beispiel auf einem Konzert sind, sind wir verliebt wie am ersten Tag. Aber im Alltag geht diese Liebe komplett unter, vor allem von ihrer Seite.
     
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    9 April 2019
    #12
    Okay. Oder nicht okay.

    Ich kann so eine Beziehung nicht nachvollziehen, und ich meine damit nicht einmal den fehlenden Sex. Schwierige Zeiten gibt es immer und der Alltag lässt sich eben auch nicht abschalten, da muss man doch trotzdem fünf Minuten für ein paar Küsse und eine Umarmung finden?

    Allein schon, wie krass durchgeplant alles ist, liest sich arg opportunistisch.
     
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  • Nevery
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    9 April 2019
    #13
    ich muss sagen: das wundert mich null. "versuchen, sie heiss zu machen" - das inkludiert ja ein ziel: sex. nur eben, dass sie dieses ziel in dem moment nicht möchte - und vermutlich riecht sie es inzwischen 10 meter gegen den wind, wenn du da irgendwelche pläne hast,

    das eigene unsexy-empfinden ist etwas, das passiert, wenn man nachdenkt, objektiv empfindet. es ist nichts, das passiert, wenn man geil ist und sex will, subjektiv empfindet.

    ihr seid da nun beide, meiner meinung nach, in einer echt doofen situation gelandet, und ein kind zu produzieren hätte schon lange nicht mehr das ziel sein sollen. ist nun halt so, muss man als zusätzliche schwierigkeit reinnehmen (wie sehr hast du eigentlich einen bezug zu eurem kind, wie sehr kümmerst du dich?) - und rat geben kann man nur dir, nicht ihr.

    zerstören kannst du es, wenn sie sich deswegen gefordert fühlt. irgendwie zu reagieren, deine lust zu befriedigen. was in deinen erzählungen nicht vorkommt: eine aussage zu treffen, ohne eine reaktion zu erwarten. ihr genau das auch deutlich zu vermitteln. zum beispiel, indem du direkt danach zu anderen themen übergehst. ihr zeit und raum lässt.

    ....ich gratuliere dir sehr, dass du diese punkte so selber nicht kennst - aber ich kann dir aus eigener erfahrung sagen: das sind gründe. so richtige, echte gründe. leider.

    nein. ganz besonders nicht, wenn man fürchtet, dass ein paar minuten für küsse und umarmungen als auftakt für potentiellen sex interpretiert werden könnten.
    als auftakt für etwas, das man aktuell nicht möchte, aber man möchte auch nicht (schon wieder!) die enttäuschung in seinem gesicht sehen, weils nicht dazu kommt. also: lässt man es lieber ganz, erweckt keine hoffnungen die man enttäuschen muss.
     
  • User 83901
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    9 April 2019
    #14
    Ja, gut, dann muss man sich halt nicht wundern, wenn die Beziehung das nicht aushält. Kinder sind eine irre Zerreißprobe und ohne Zweisamkeit ohne ständiges Problemdenken ist der Drops dann halt auch irgendwann gelutscht.
     
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    9 April 2019
    #15
    Vermutlich hast du da auch ein bischen recht. Wenn ich sie nur küsse, dann sicherlich nicht. Aus Küssen hat sich bei uns noch nie was entwickelt. Aber wenn ich sie befummele, dann könnte sie das schon denken.

    Die Entscheidung war aber leider zwischen jetzt ein Kind zu haben oder nie ein Kind zu haben (bzw. Adoption). Ihre Hormonwerte waren so schlecht, dass die Ärzte nicht mehr daran geglaubt haben.

    Unser Zwerg liegt ja noch im Krankenhaus und wird erst in ein bis zwei Wochen entlassen. Wir sind beide so viel als möglich bei ihm. Da helfe ich überall mit, macht mir auch Spaß. Ich liebe den Kleinen auch total. Füttern, Wickeln und Co. macht mir auch Freude.

    Vermutlich sollte ich das mehr so machen, weniger erwarten. Aber wenn man schon so wenig Sex hat, dann ist das natürlich doppelt schwer.

    ich glaube zwar eher nicht, dass sie das so sieht. Weil, wie gesagt, ist ja nicht so, dass ich dauernd nur Sex möchte. Und jeder Kuss in meinen Augen zu Sex führen muss. Und ganz normale Begrüßungs- und Verabschiedungsküsse gibt es natürlich schon.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 9 April 2019 ---
    Was ich einfach nicht verstehe: Warum geht Intimität (fast) nie von ihr aus? Damit meine ich nicht mal nur Sex. Meistens gebe ich einen Kuss, ich bin auch der kuschelbedürftigere von uns...
     
  • User 83901
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    9 April 2019
    #16
    Solltest du das nicht besser deine Freundin fragen? :confused:
     
  • User 173430
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    9 April 2019
    #17
    Ich habe gerade nochmal darüber nachgedacht. Ich bin ja eigentlich in einem Dilemma: Mache ich es, wie Nevery anfangs geraten hat und ficke mehr ihren Kopf, sorge dafür, dass sie überhaupt die Chance hat, mal heiß zu werden, dann laufe ich Gefahr, dass ich sie noch mehr bedränge und sie noch weniger Lust hat ("sie riecht auf 10 Meter, dass du Sex möchtest"). Mache ich es nicht, wird es so oder so nichts mit Sex, weil sie von selbst nicht mit Sex ankommt bzw. extrem selten.

    Ich, bzw. vor allem sie, habe immer befürchtet, dass ich - weil sie ja meine erste Partnerin ist - irgendwann Lust auf Veränderung bekomme. Ich glaube, dieser Punkt ist bei mir fast erreicht. Ich bin todunglücklich mit der jetzigen Situation. Es ist ein Zusammenleben, aber keine unglaublich liebevolle Partnerschaft. Hätte ich nicht diese starke Einstellung zu lebenslanger Partnerschaft und hätten wir nicht ein Kind zusammen, nähme ich diese ganzen Schwierigkeiten vermutlich nicht auf mich. So krass das auch klingt.

    Ich bin ihr übrigens unglaublich wichtig, ich glaube das kam bisher nicht so raus. Wenn ich mich morgens nach dem Weg zur Arbeit nicht kurz melde, macht sie sich große Sorgen. Auch letzte Nacht wurde es später, weil ich noch bei unserem Zwerg im Krankenhaus war. Sie hat sich riesige Sorgen gemacht, dachte, mir wäre was passiert. Ich bin ihr also definitiv nicht egal..

    Darüber kann ich mit ihr nicht sinnvoll reden. Sie redet ungerne über sowas, total blöd. Eigentlich muss man über Probleme in der Partnerschaft reden können...
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 April 2019
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    9 April 2019
    #18
    Findet deine Freundin dich attraktiv?
     
  • User 173430
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    9 April 2019
    #19
    Manchmal meckert sie an allem an mir rum ("deine Augenbrauen sind nicht gezupft", "rasier dir doch mal die Nasenhaare, die hängen ja schon wieder raus!") und manchmal ist sie total verliebt in mich und findet mich total attraktiv. Ich glaube, diese Kritik an mir ist auch manchmal Unzufriedenheit mit ihr selbst und fehlendes Selbstwertgefühl. Dann sucht sie sich ein Ventil und meckert an anderen. Es ist ja nun nicht so, dass ich mich nicht pflege, aber sie findet oft trotzdem einen Grund zu meckern.
     
  • User 91095
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    9 April 2019
    #20
    Ich denke, dass nach der Geburt die Frau ehrlich gesagt eher über andere Sachen nachdenkt als Sex oder sich sexy zu fühlen. Das ist blöd für dich, aber soviel ich weiß, ist das normal. Ist das nicht sogar ein häufiger Zeitpunkt, an dem Männer fremdgehen? Insofern erstmal alles "normal". Ich weiß nicht, ob du da grad viel machen kannst, um das Problem zu beseitigen. Könnte mir vorstellen, dass das einige Zeit brauchen wird, bis sie wieder Energie hat, sich mit dir zu beschäftigen und sich nicht nur als Mutter zu sehen. Gerade ist sie in erster Linie das: Mutter.

    Insofern weiß ich nicht, was ich dir gerade sonst raten kann, außer die Füße still zu halten und zu hoffen, dass sich das in ein paar Monaten wieder einpendelt.
     

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