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Würde euch ein bisexueller Partner stören?

  1. Nein, würd mich sogar anmachen

    16 Stimme(n)
    51,6%
  2. Ist mir egal

    10 Stimme(n)
    32,3%
  3. Kommt nicht in Frage

    5 Stimme(n)
    16,1%
  • Tidus6
    Tidus6 (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    241
    103
    3
    Single
    22 Dezember 2009
    #1

    Bisexuelle Freundin oder Freund?

    Also ich hab jetzt eine ganz liebe nette Frau kennen gelernt. Hatten auch schon was miteinander nur bis zum Schluss is es noch nicht gegangen. So weit so gut, das Problem is nur das sie Bisexuell ist. Sie meint zwar sie sei mehr Hetero aber sie hat schon oft was mit Frauen gehabt und sie weiß halt nicht ob das eine (längeranhaltende) Phase ist oder ob sie tatsächlich bi sei.

    Nun die Frage: Würds euch stören wenn ihr mit einer Bisexuellen Person zusammen gehn würdet? Und bevor jetzt alle Männer sagen: "Is doch toll, vielleicht hast du ja mal nen dreier mit ihr" - muss ich gleich mal sagen das sie "nicht" gerne teilt (laut ihr). Also fällt diese Option mal aus.

    Die selbe Frage können natürlich auch Frauen beantworten, nur halt andersrum.

    < zu mir selber: Ich bin da mal eher unentschlossen, tendiere aber eher zu "ist eher schlecht als recht"
     
  • 22 Dezember 2009
    #2
    Bi aber doch mehr hetero...was für eine Aussage. Nun, sie scheint eindeutig in einer Phase zu sein, in der sie bisexuell lebt.
    -
    Nein, würde mich es nicht, ich sehe es sogar als kompatibler an Aufgrund gewisser Vorlieben (Swinger,Bisexualität usw), aber wenn das nicht geht, macht es auch nichts, solange es funktioniert, ist man halt zusammen.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #3
    Mich würde es ehrlich gesagt schon stören,wäre mein Partner bi. Ich habe keinen wirklich rationalen Grund dafür, höchstens den, dass ich befürchten würde, ihm als Frau langfristig nicht zu genügen.
     
  • Misoe
    Misoe (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    5
    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #4
    Das würde ich rein aus dann der Männersicht so unterschreiben wollen :jaa:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
    20.852
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #5
    Einer meiner Ex ist bisexuell und wir hatten überhaupt keine Probleme in der Hinsicht.

    Die Befürchtung, dass man dem Partner nicht genügt ? Da sollte man am eigenen Selbstbewusstsein arbeiten. Das ist ja so, als ob ich auf weiße und schwarze Männer stehe und mein weißer Freund hat eines Tages Angst, er könnte mir nicht genügen. Wirklich, wer so denkt sollte sich mal mehr mit Bisexualität auseinander setzen und mit bisexuellen Menschen reden. Da müsste ja jeder Frau mit kleinen Brüsten, deren Freund vorher nur Freundinnen mit großen Brüsten hatte, glauben, dass sie ihm eines Tages nicht mehr genügt. Als ob ein einziges Merkmal die Beziehung zu einem anderen Menschen bestimmt.
     
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  • Misoe
    Misoe (37)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #6
    Ob Bi Sexuell oder hetero, ich möchte meine Partnerin nicht teilen und auch nicht geteilt werden :zwinker: Das hat auch nichts mit mangelnden Selbstbewusstsein zu tun, sondern ist für mich der Ausdruck von gelebten Partnerschaften, wie ich sie führen möchte.
     
  • 22 Dezember 2009
    #7
    Nur weil sich jemand zu einem bisexuellen Lebensstil bekennt, heisst dies nicht, dass die Person nicht fähig ist, eine monoamoröse Liebesbeziehung einzugehen. Dies wollte xoxo wohl mit ihrem Text ausdrücken.

    Gibt aber auch andere.
     
  • donmartin
    Gast
    1.903
    22 Dezember 2009
    #8
    Ich bin noch nicht in dieser Situation gewesen.
    Ich maße mir aber nicht an, dass eine PArtnerin nur "mir gehört". Vielleicht ändert sich im LAufe der Zeit ihr Geschmack, ihre Vorlieben oder aus der Neugier ist plötzlich Gefallen geworden.

    Wenn ihr eine Partnerin etwas geben kann, zudem ich nicht im Stande bin, tja - jedem das Seine.
    Angst hätte ich nicht, auch keine Eifersucht, sollte sich das auf das sexuelle beziehen.

    Ich hätte damit also keine Probleme, es sei denn:
    Sie gesteht mir nicht auch meine Vorliebe oder Sonstiges zu
    Sie hat ständig wechselnde PartnerInnen und
    Sie zieht sich von mir zurück.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #9
    Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
    Ich bin halt nicht so selbstbewusst, um mir einen Penis wachsen zu lassen :zwinker:. Und wenn mein Partner das Verlangen nach eben solchem hätte, könnte ich ihm als Frau damit nicht dienen (davon mal abgesehen, dass ein Mann natürlich viel mehr bietet als nur das offensichtliche Geschlechtsmerkmal).
    Für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ein Mensch auf 2 verschiedene Geschlechter steht oder eben nur bisher großbrüstige Freundinnen hatte und seine neue kleine hat. Es bleibt ja dennoch eine Frau, sprich: Sie hat immerhin Brüste.
    Im Übrigen glaube ich nicht, dass ich mich "mal mehr mit Bisexualität auseinandersetzen" sollte, was soll mir das bringen?
    Meine Einstellung dazu würde sich wohl kaum ändern, selbst wenn ich mich noch mit 200 Bisexuellen unterhalte.

    Ich bezweifle nicht, dass ein Bisexueller monogam sein kann, das war nie das Thema. Aber ich will halt auch nicht, dass mein Partner mich verlässt, weil ich keinen Penis habe. Ich sage ja nicht: "Ich hätte Angst, dass er fremdgeht", sondern dass ich befürchte, seinen Sehnsüchten nicht nachkommen zu können, er wäre mit mir sexuell vielleicht befriedigt, aber auch nur solange der Wunsch nach einem Mann nicht so groß ist.
     
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  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    Verheiratet
    22 Dezember 2009
    #10
    Ein Bisexueller kann mit einer Frau OV, GV und AV haben, mit dem Mann immerhin OV und AV. Der Mann hat einen Schwanz aber die Frau immerhin einen Umschnalldildo. Meiner Meinung nach macht es keinen riesen Unterschied. Der Mensch kompensiert und sublimiert doch ständig, er lernt auf Dinge zu verzichten und Triebe (z.B. Agressionstrieb) zu unterdrücken. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man auf den Gedanken kommt 'nicht mehr genug für den Partner' zu sein.
     
  • Soraya85
    Soraya85 (32)
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #11
    Würd mich nicht sonderlich stören, bin da ja selber ehr offen....wobei festzuhalten ist: nur weil jemand bi ist heißt das noch lange nicht dass er/sie eine offene Beziehung führen muss, denn das ist wieder was anderes.........das muss man dann noch extra klären.....
     
  • kaninchen
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #12
    Das wär mir egal bis zu - würd ich nich schleccht finden... Bi sein heißt doch nicht direkt offene Beziehung oder alles angraben was zwei Beine hat :rolleyes:
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    22 Dezember 2009
    #13
    Na ja, ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wenn ich auf einen Mann stehe, will ich einen Penis und kein Stück Gummi in mir haben. Davon mal abgesehen, dass man vielleicht auch einen Mann oral befriedigen will, ihn anfassen und riechen will - soll man dann einen einem Dildo rumlutschen als Ersatz und davon ausgehen, das wäre genug? Mir würde das nicht genügen.
     
  • Misoe
    Misoe (37)
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #14
    Ich glaube ich habe mich entweder ungeschickt ausgedrückt oder fühle mich falsch verstanden. Ich spreche keinem Menschen mit Bisexualität die monogame Beziehungsart ab, würde jedoch nicht eine selbige Beziehung mit dem Wagnis führen wollen, dass ich einem Menschen seine Lüste verbiete oder selber später der Entfremdete zu sein, weil aus einer Bi Lust mehr wird...
     
  • MsThreepwood
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    22 Dezember 2009
    #15
    Wäre/ist kein Problem für mich.
     
  • BrooklynBridge
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    22 Dezember 2009
    #16
    Off-Topic:
    Wie überraschend :eek: :zwinker:



    Mich persönlich würde es nicht stören.
     
  • Shiny Flame
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    22 Dezember 2009
    #17
    Auch bisexuelle Menschen können einem Menschen treu sein - und müssen scih damit logischerweise für ein Geschlecht entscheiden.

    Wenn sie sich für dich entscheidet und dir treu ist - dann kann es dir doch ganz egal sein, ob sie dich aus einer Reihe Männer oder aus einer Reihe von Menschen männlichen und weiblichen Geschlechts ausgewählt hat, oder? Entschieden hat sie sich doch dann trotzdem für dich.
     
  • many--
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    22 Dezember 2009
    #18
    Ich mache mal eine ganz einfache, vielleicht Milchmädchenrechnung auf: wenn ich einen Partner habe und eine monogame Partnerschaft auf lange Dauer führe, muss ich zusehen, dass auch sexuell alle Bedürfnisse befriedigt werden.
    Wenn ich nun einen Partner habe, der eben nicht hetero, sondern bisexuell ist - kann ich sicher sein, dass eine heterosexuelle Langzeitbeziehung wirklich genug für ihn ist?

    Ich kann`s nicht beurteilen, ich bin nicht Bi. Ich weiß nicht, ob sich das einfach so äußert, dass einfach nur die Menge der Leute, die man sexuell attraktiv findet, größer ist, oder ob es tatsächlich ein aktives Bedürfnis gibt, mit beiden Geschlechtern zu verkehren.

    Ich könnte mir halt nur generell vorstellen, dass dieser Aspekt in einer heterosexuellen, monogamen Langzeitpartnerschaft eher problematisch werden *könnte*, und würde daher mit meinem Partner vielleicht gewisse Modelitäten vereinbaren. Vorher, nicht erst nach Vorfall.
     
  • 22 Dezember 2009
    #19
    @many--

    Sehr viele Leute müssen Abstriche in ihrer Sexualität machen und können denoch zusammenleben.
    Natürlich ist der Faktor der bisexuellen Lebensweise ein weiterer Faktor, der die Beziehung zerstören könnte, aber sehr oft können diese Leute sich einschätzen und können sagen, wie sie fühlen.

    Ich zum Beispiel kann sagen, dass ich durchaus paar Jahre ohne wirklichen sexuellen Kontakt mit Männern auskomme, das Verlangen ist dennoch da, aber ich weiss auch, dass ich irgendwann wieder sexuellen Kontakt mit Männern (Auch allgemein anderen Frauen), brauche.

    Das Problem ist, dass sich eben die sexuelle Präferenz bei den meisten Leuten immer wiederm al ändert und gewisse Leute erleben diese Verschiebungen relativ stark, so dass es da Probleme geben könnte. Aber dies ist doch auf alle Lebensbereiche zu bringen, das grösste Problem hier ist, dass eine Liebesbeziehung sehr viel mit der Sexualität zu tun hat und von daher schon im vornherein gewisse Bedenken bestehen.

    Aber diese Bedenken kann man eben auch auf andere Vorlieben weiterführen, bzw wird es auch, aber hier wird oft vergessen, dass eben die Sexualität sich erweitern kann, im Laufe der Zeit.

    Wenn man diese Faktoren berücksichtigt, so kann man die meisten, wenn nicht alle Beziehung per se in die Tonne klopfen, da diese "Gefahr" eigentlich immer besteht.
     
  • User 88899
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    vergeben und glücklich
    22 Dezember 2009
    #20
    Ungern, ich hätte immer die Befürchtung, dass mein Partner nicht auf Dauer vollkommen damit glücklich ist, auf Sex mit Männern zu verzichten. Dass er sozusagen unter unerfüllten sexuellen Wünschen oder Phantasien leidet. Bei uns ist es bisher so, dass ich zufällig auf all seine Phantasien auch stehe und wir alles umsetzen konnten, was er mag (und umgekehrt). Das finde ich schön so, auch wenn da sicher kein Muss in ner Beziehung ist. Aber ich möchte darauf nicht gern verzichten. Denn stünde er auf Männer, wüsste ich ja, dass DAS in unserer Beziehung nie für ihn realisiert werden kann.+

    Ich hatte mal ne bisexuelle Freundin, die immer alle paar Jahre mehr auf Männern und mehr auf Frauen stand. Und die wusste, sie will sich nie für ein Geschlecht entscheiden müssen. Das war für ihre Bezihungspartner nicht so toll.
     

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