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  • quichie
    quichie (29)
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    26 Juni 2006
    #1

    Bruno ist tot

    Findet ihr es war richtig Bruno zum Abschuss freizugeben und warum?
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • Wowbagger
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    26 Juni 2006
    #2
    Es ist schon seltsam, einen Bären als Gefahr auszugeben wenn man wochenlang nichtmal weiß wo der Bär ist und der erst aufwendig gesucht werden muss, um ihn zu erschießen.
    Andererseits wollte ich jetzt nicht der sein, der von dem Bär angegriffen wird.

    Dann haben wir in Deutschland die Bären wohl 2mal ausgerottet. Kann ja auch nicht jedes Land von sich behaupten.
     
  • cactus jack
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    26 Juni 2006
    #3
    da hat wohl vorher einer ard gesehen.
    ich kann das schwer beurteilen. wobei es bestimmt nicht anders ist statt schroot einen betäubungspfleil abzuschießen und ihn in einen alpenzoo zu bringen denn in freier wildbahn hätte er sich nie angepasst verhalten.
     
  • thomHH68
    thomHH68 (50)
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    26 Juni 2006
    #4
    Es war schon damals so und ist es heute auch noch: Was nicht von wirtschaftlichem Nutzen ist, muss beiseite geräumt werden.
     
  • VelvetBird
    Gast
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    26 Juni 2006
    #5
    Ich war heute morgen ziemlich traurig, als ich es im Radio gehört habe :frown:.
    Seit Wochen versucht man, ihn zu betäuben und keiner kriegt es hin. Kaum gibt es die Erlaubnis, ihn zu erschießen, ist er tot. Konnte man denn nicht zuerst mit einem Betäubungsgewehr auf ihn schießen? :frown:
     
  • sarkasmus
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    26 Juni 2006
    #6
    ************
     
  • VelvetBird
    Gast
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    26 Juni 2006
    #7
    Entschuldige, hatte deinen Beitrag überlesen. Genau das meine ich.
     
  • thomHH68
    thomHH68 (50)
    Verbringt hier viel Zeit
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    26 Juni 2006
    #8
    Wobei man sich dabei die Frage stellt, ob das mit dem Betäuben überhaupt ernsthaft in Erwägung gezogen wurde oder nur einen - gehässigerweise gesagt - Werbegag gehandelt hat. Weil: Für 'nen Zoo wäre er ein gewisses Risiko, während er ausgestopft im Museum erst einmal ein Publikumsinteresse wecken wird.
     
  • VelvetBird
    Gast
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    26 Juni 2006
    #9
    Aha. Und Menschen, die "einen an der Klatsche" haben, darf man auch einfach erschießen?
     
  • Chabibi
    Chabibi (43)
    Sehr bekannt hier
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    in einer Beziehung
    26 Juni 2006
    #10
    Könnte auch damit zusammenhängen das ein Jäger mit nem "richtigen" Gewehr wohl schneller zur Stelle ist als wenn man auf jemanden warten muss der ein Betäubungsgewehr samt -munition zur Verfügung hat.
     
  • sarkasmus
    Gast
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    27 Juni 2006
    #11
    ************
     
  • thomHH68
    thomHH68 (50)
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    27 Juni 2006
    #12
    Und dabei heißt es immer, dass ein Aquarium beruhigende Wirkung hat:kopfschue . Aber das schweift vom Thema ab.
     
  • Bavid Dowie
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    vergeben und glücklich
    27 Juni 2006
    #13
    So eine Scheiße hab ich ja noch nie gehört!
    Der Bär hat doch keine Tiere aus Langeweile getötet, sondern halt das einfachste Nahrungsangebot was sich ihm bietet genutzt. Dass er die Schafe und Hühner nicht gerade chirurgisch zerlegt hat liegt natürlich ein seinem noch recht jungem Alter und der sich daraus ergebenden Unerfahrenheit. Wenn hier jemand psychisch gestört ist dann aber ganz sicher nicht der Bär.
    Bruno war ein junges Männchen der einfach ein bißchen übermütig war und ein eigenes Revier gesucht hat. Aber wie soll er das auch finden wenn man ihn ununterbrochen hetzt und jagt?
    Ich finde es ist ein Skandal dass er sterben musste und hoffentlich werden die Verantwortlichen dafür zur Rechenschaft gezogen werden.
    Im Grunde zeigt dass Ganze aber doch nur wieder eines:
    In unserer Welt ist für solche Tiere einfach kein Platz mehr und ein Zusammenleben auf Dauer nicht möglich aufgrund der großen menschlichen Intoleranz. Das macht mich sehr traurig. :kopfschue
     
  • Schlumpf Hefti
    Benutzer gesperrt
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    27 Juni 2006
    #14
    Die ganzen Tierschützer, die um den Bär jammern, wären wahrscheinlich die ersten die empört aufschreien, wenn plötzlich ein Bär durch ihren Garten rennt...
    Wie meine Nachbarn: Die tierliebsten Menschen mit nem halben Zoo zu Hause. Die behandeln ihre Tiere besser als ihre Kinder. Und eines Tages verirrte sich ein Wildschwein in ihren Garten... die waren so geschockt, daß sie sofort den Jäger verständigt haben, damit der das Vieh erschießt...

    Also jetzt mal ehrlich... wo Menschen wohnen, dürfen nicht einfach wilde Tiere frei herumlaufen. Oder wie wärs wenn Löwen oder Tiger hier herumziehen würden?

    PS: Ich prophezeie jetzt schon, daß der Thread aus den Fugen geraten wird... die Diskussion zwischen militanten Tierschützern und deren Gegner hatten wir hier schon oft...
     
  • Liza
    Liza (33)
    im Ruhestand
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    27 Juni 2006
    #15
    Ich komme mir selbst schon fast herzlos vor - aber über die Geschichte kann ich mittlerweile nur noch lachen.

    Da besitzt so ein Braunbär die Dreistigkeit, die österreichische Grenze nicht als solche anzuerkennen und überschreitet sie einfach (zudem noch ohne Visum!). Zuerst jubelt ganz Bayern - so schlimm kann die Umweltschutzpolitik der CDU/CSU ja doch nicht sein, da haben wir doch den Beweis: Ein bayerischer Bär! Dann reißt der Bär unverschämterweise ein Schaf, obwohl in den Kinderbüchern doch immer stand, Bären würden lediglich den Honig aus wilden Bienennestern schlürfen - und Deutschland gerät in Panik. Umweltschützer und Sicherheitsfanatiker geraten in einen erbitterten Streit. Es werden FINNISCHE Bärenjäger mit FINNISCHEN Bärenjägerhunden eingeflogen - die müssen's ja wissen, die kennen sich mit Bären aus, die Finnen. Es lebe die Globalisierung. Der WWF seinerseits wird auch aktiv und lässt eine speziell in den USA gebaute Bärenfalle einfliegen. Die Abgase, die beim Einfliegen unzähliger ausländischer Spezialisten und Spezialmethoden entstehen, dürften den bayerischen Schafen weit mehr zugesetzt haben als dieser einzelne und vergleichsweise lächerliche Bär.

    Man fragt sich: Wie kamen zuvor die Österreicher mit Braunbär Bruno klar? Schmuggelten sie Bruno gar über die deutsche Grenze - war Bruno derjenige der unzähligen Bären in Österreich, der das Fass zum Überlaufen brachte? "Österreich schleust Braunbär Bruno nach Deutschland" - na, wenn das keine Schlagzeile gewesen wäre.

    Braunbär Bruno schwimmt idyllisch in einem See, beobachtet von Touristen - die Welt ist in Ordnung. Braunbär Bruno reißt ein Schaf - kommen wir mit dieser neuen Herausforderung klar?
    Braunbär Bruno wird gesehen, wie er mit erhobenem Haupt in den Sonnenuntergang trottet - schöne deutsche Lande. Braunbär Bruno räumt einen Imkerstock leer - sind wir diesem Bären gewachsen?
    Braunbär Bruno begegnet einem Wanderer, fast scheint er zu lächeln, dann dreht er sich um und verschwindet im Wald - das ist sie, unsere Natur! Braunbär Bruno reißt noch ein Schaf -
    KNALLT DIESES GRAUENVOLLE, PELZIGE VIEH ENDLICH AB!

    Ja, das geschah dann auch. Nur einen halben Tag nach dem Abschussbefehl. Über Wochen hinweg können Dutzende ausgebildete Finnen mit Dutzenden ausgebildeten finnischen Hunden und Dutzenden finnischen Bärenjägergewehren hinter diesem Tier herrennen und ihm trotzdem keinen Betäubungspfeil in den haarigen Hintern jagen - sobald aber ein offizieller Abschussbefehl erteilt wird, rennen hunderttausend bekloppte bayerische Amateurjäger auf der Suche nach Ruhm und Ehren in den Wald und erlegen den Braunbären Bruno binnen zwölf Stunden.
    ... oder war Bruno gar schon tot, als der Abschussbefehl erteilt wurde? Handelt es sich um ein Regierungskomplott?

    Fest steht jedenfalls, wie viele deutsche Zeitungen schon so treffend auf der ersten Seite titelten:

    BRAUNBÄR BRUNO IST TOT


    ... er ruhe in Frieden.





    Es tut mir zwar enorm leid, dass das arme Vieh sein Leben lassen musste - aber ehrlich gesagt hat dieser blöde Bär in den letzten Tagen bei mir für soviele Lacher gesorgt, dass ich die Geschichte beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen kann... :grin:
     
  • luke.duke
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    27 Juni 2006
    #16
    @ Liza:
    nette Zusammenfassung des ganzen - amüsant!

    @ Schlumpf Hefti:
    also so ne blöde Verallgemeinerung hab ich echt schon lange nicht mehr gehört!

    Aber Verallgemeinern macht ja auch Spaß!

    Naja, also ich muss mal sagen, dass es eigentlich nichts zu diskutieren gibt, wenn man für den Tierschutz ist - und zwar nicht nur der sogenannten besten Freunde des Menschen, die überall hinkacken in der Gasse, sondern aller Tiere!

    Also ich bin mit Sicherheit kein weltverbessernder Späthippie oder sowas, aber ich finde, man sollte schon konsequent sein. Man kann nicht heulen, wenn der eigene Köter angefahren wird und sich ein Bein bricht aber bei nem Schuss auf einen Bären wild jubelnd applaudieren!

    Ich mein, natürlich ist ein Bär ein wildes Tier und kann unter Umständen dem Menschen gefährlich werden. Schon klar. Aber das kann erstens der bereits erwähnte Mistköter auch und zweitens müssten wir, wenn wir wieder konsequent sind, dann auch diverse Haiarten und Giftschlangen, Nilpferde, Raubkatzen etc. etc. erschießen.

    Schon klar, wieso sollten wir das; bei der nächsten Kenia-Safari solls ja auch was zu sehen geben! Und die Tier-Dokumentationen auf Phoenix schauen wir uns doch so gerne an - wir sind ja gebildet. Außerdem ist das soweit weg, dass kann uns doch gar nicht gefährlich werden - ich Dummerchen!
    Nur sollte man nicht mit zweierlei Maß messen - zumindest wurde mir das mal so beigebracht. Wie heißt das nochmal? Ach ja, Doppelmoral - kennste, oder...?!

    Naja, was reg ich mich auf. War ja nur nach langer Zeit mal wieder ein positives Zeichen der Umweltentwicklung in Deutschland. Da fällt mir ein, man sollte auch gleich nach Ostdeutschland gehen und dort die Wölfe erschießen, die vor einiger Zeit aus Böhmen und Polen nach Deutschland zurück(!)kehrten! Schnell schnell...

    Und wo wir grad so schön am diskutieren sind: Die scheiß Amis, ge, die sind so scheiße, die unterschreiben nicht das Kyoto-Protokoll. So eine Gemeinheit, wissen die den etwa nicht, dass man durch die Klimaerwärmung bedrohte Arten wie Korallen schneller auslöscht, als man denkt? Man sind die dumm, zum Glück machen die Deutschen sowas nicht, wir haben ja unterschrieben - damit hats sich...

    Wo war noch mal das zweite Maß?

    Ach, was hilft reden und, noch schlimmer, aufregen - ist doch WM! Ich lass mir doch nicht die Laune verderben. Es gibt nun wirklich wichtigere Sachen als konsequenter Idealismus! Prost!
     
  • Sandra84
    Sandra84 (34)
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    27 Juni 2006
    #17
    ... ich hab bis zum Schluss gedacht, das wär ein "Sommerloch". So wie der Yeti. 1000 Leute sagen, sie hätten ihn gesehen und präsentieren unscharfe Fotos, aber wenns um Fakten (betäuben, fangen) geht war keiner da. Na ja, es gab ihn wirklich und dass er tot ist find ich traurig. Seltsam, dass erschießen in ein paar Stunden geklappt hat, fangen in 3 Wochen aber nicht!
     
  • Novalis
    Novalis (36)
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    27 Juni 2006
    #18
    Ich finds albern, daß soviele deswegen jetzt rumheulen.
    Soviele Tiere wie wir sowieso schon auf dem gewissen haben...
     
  • heartsugar
    heartsugar (33)
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    27 Juni 2006
    #19
    Die hätten mal lieber Beckstein zum Abschuss freigeben sollen,
    damit hätten sie mehr für die Sicherheit der Bürger getan...

    Ich find's 'ne Schande, und ich sag' euch was:
    Der Bär' war einfach zur falschen Zeit am falschen Ort.
    Deutschland im Sommerloch... im Winter hätte sich nicht eine
    Zeitung diesem Bären gewidmet. Übrigens ist's auch mal wieder
    beispielhaft lächerlich mit wie viel Elan sich die Politik diesem
    Bären zugewandt hat... als hätten sie nichts besseres zu tun...
     
  • BpFaN
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    27 Juni 2006
    #20
    xxxxxxxxxx
     

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