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  • Sit|it|ojo
    Gast
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    9 April 2013
    #1

    BU-Versicherungen, sinnvoll?

    Hey Leute,

    ich wollte mal Fragen wer von Euch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat? Fragen tue ich deshalb da ich momentan hin und hergerissen bin meine zu kündigen. Ich besitze zwar eine gute BU, mit guten Konditionen, dennoch sind mir die 65 Euro monatlich zu happig, irgendwo. Wenn man bedenkt, dass die Versicherung nur im Falle des Falles eintritt. Klar hab ich nen gefährlichen Job und übe gefährliche Hobbys aus aber ist es deshalb wirklich nötig? Was meint ihr? Immerhin verzockt man so jedes Jahr 780 Euro, die man hätte "sinnvoller" investieren können.
     
  • dede12345
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    9 April 2013
    #2
    Eine gute BU Versicherung ist für manche Berufe unverzichtbar, wie auch bei mir als Berufsfeuerwehrmann. Wichtig hierbei ist, vergleiche verschiedene Angebote, da es große Unterschiede bei Preis und Leistung gibt. Es gibt viele Versicherungsgesellschaften mit vielen Tariefen.

    Einfach davon auszugehen, dass man das Geld sinnvoller anlegen könnte und einen es eh nie treffen wird ist fast schon blauäugig, da statistisch glaub ich jeder 4. seinen Beruf nicht bis zur Rente/Pension ausüben kann.
     
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  • klein t
    klein t (25)
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    9 April 2013
    #3
    Hi,

    ich finde eine Berufsunfähigkeitsversicherung absolut sinnvoll. Kenne Personen wo es sich wirklich bewährt hat. In der "heutigen" Zeit ist es sehr essentiel für den "Fall aller Fälle" vorgesorgt zu haben. Ich habe auch eine und ich bin froh eine zu haben, denn es ist oft auch sehr schwierig eine zu bekommen. Meine Versicherung bietet super Konditionen und klar könnte man das Geld auch anderweitig investieren doch finde ich auch, dass man mit einer solchen Versicherung schon etwas "beruhigter " aus dem Hause geht...^^ :zwinker:

    Ich weiß auch, dass es sich immer doof anhört: "Wer weiß was passiert wenn... und was ist dann..." aber eine Versicherung ist nicht umsonst ein Lotto wo du Pech haben musst, um zu gewinnen...^^

    Und es ist meistens so, wenn du sie kündigst oder keine hast, dann genau"passiert etwas".

    :smile:
    Viele Grüße
    klein t
     
  • User 122533
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    9 April 2013
    #4
    Ist das nicht bei allen Versicherungen so?
    Was machst du denn, wenn du sie kündigst und dann wirklich irgendwas passiert? Dumm gucken und ein fettes Problem haben. Mit der Kündigung kannst du dir nach 20 Jahren sparen vielleicht ein Auto kaufen (teuer darf es aber nicht sein!). So ein Risiko wären mir das Bisschen Geld im Jahr nicht wert.
    Entscheiden kannst du das nur selbst - willst du lieber mit evtl. unnötigen Kosten oder mit dem Risiko leben?
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
    0
    9 April 2013
    #5
    Ich habe eine von Swiss Life, die recht gute Ergebnisse bei Test erzielt. Andere wollten mich erst ab über 100 Euro monaltich versichern. Ich schätze, dass ich dort schon eine gute Wahl getroffen habe. So wie drauf geachtet das ich auch Zahlung erhalte und nicht zu erst in einen anderen Job gesteckt werde. Was BU-Versicherungen ja gerne mal machen. Denn noch ist es eine, für mich, reine Risikoversicherung.

    Nun erkläre mir mal was daran blauäugig ist? Vorallem wer bezahlt sein BU dafür nachher in der Rente mehr zu haben? Also meine läuft bis 65 Jahre dann bin ich nicht mehr zuteilungs berechtigt. Und selbst wenn, steht mir bei vollständiger Berufsunfähigkeit ne Rente von 1000 Euro im Monat zu. Bis dahin muss ich aber erstmal kommen. Wenn ich also vom Dach falle, dann hoffe ich eh das es mit mir schnell zu Ende ist und ich nicht als "Krüppel" aus dem Unfall gehe. Statistisch gesehen verbrennt dann 1-3 jedes Jahr Geld, denn die Leistungen die du bis zum Ende der Laufzeit eingezahlt hast bekommst du ja nicht wieder.
     
  • klein t
    klein t (25)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    9 April 2013
    #6
    Es gibt aber auch Versicherungen bei denen Fonds mit im Spiel sind und du dann einen gewissen Betrag zurück bekommst...
    Dies ist natürlich auch ein kleines Pokerspiel aber immerhin eine Chance...

    Außerdem ist es blauäugig, zu meinen, mein Geld wäre anderswo besser investiert, dann kaufst du dir irgendeine Sache die dir dann, im Fall des Falles auch nicht weiter hilft, die Versicherung schon.
     
  • Nevery
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    9 April 2013
    #7
    also bei nem riskanten beruf würd ichs schon machen.
    ich als programmierer sehe mich nicht als sonderlich gefährdet, würde aber, wenn ich das geld mal halbwegs gut erübrigen kann, auch eine abschliessen.
    also im zweifelsfall, wenn man sichs leisten kann, immer dafür. und wenn du sagst du hast nen riskanten beruf, dann erstrecht. denn als "krüppel aus dem unfall gehen" und DANN nichtmal geld haben... nee, das wärs nicht wert, oder?
     
  • User 56700
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    9 April 2013
    #8
    Mach absolut Sinn und ist in meinen Augen unverzichtbar. Alleine die 65 € monatlich zu sehen ist sehr kurzfristig gedacht. Dem steht ein entsprechender Gegenwert gegenüber und zwar die BU-Rente die im Ernstfall bis zur Altersrente gezahlt wird. Dieser Betrag kann- ja nach Absicherung- in die Millionen gehen.
    Wenn dir eine reine Risikoabsicherung nicht passt, gibt es bei nahezu jedem Versicherer Tarife die mit einem Sparbeitrag (oder Überschussansammlungen in Fonds) gekoppelt sind. Somit erhältst du zum Ablauf deine eingezahlten Beiträge, oder zumindest einen Teil davon, wieder zurück. Der Beitrag ist hier allerdings i.d.R. ein wenig höher. Burnout ist übrigens der häufigste Leistungsfall, daher ist das nicht nur für "gefährliche" Berufe wichtig.
    Bedenke dass du, wenn du die bestehende BU kündigst, bei einem neuen Abschluss die Gesundheitsprüfung überstehen musst- und die hat es in sich! Schon ein- inzwischen aufgetretener Heuschnupfen- kann ein Ablehnungsgrund sein. Ablehnungen werden im Hinweis- und Informationssystem der Versicherer hinterlegt, so dass jeder Versicherer bei einem Neuantrag darauf zugreifen kann.
     
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  • Sit|it|ojo
    Gast
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    9 April 2013
    #9
    Was nützt einem die beste Versorge mit versicherungen, wenn man sich mit den Fixkosten Bewegungsunfähig macht? Und ich frage mich, ob mir die Versicherung denn im Falle wirklich hilft. Bis jetzt habe ich keine Versicherung kennen gelernt die sich um Zahlung nicht erstmal drücken wollte oder Schlupflöcher gefunden hat. Hab ich denn wirklich ne Garantie, die Zahlung zu erhalten? Ich denke das zwar, weil ich schätze mich gut informiert zu haben. Bin darin aber nun auch kein Experte und meinem Finanzmakler traue ich auch nur bedingt über den Weg. Man muss sich ja nichts vormachen, dass das erste Ziel solcher Versicherung ist Geld zu verdienen. Ich halte eine BU für richtig, wenn man hohe Zahlungsverpflichtungen hat, (Hauskredit etc.) aber als Otto-Normalo?

    Selbst wenn ich berufsunfähig werde und das so stark, dass ich ein Pflegefall werden würde. Was habe ich dann von den Leistungen aus den Versicherungen? Ich bezweifel halt stark, dass 1000 Euro im Monat für solch einen Fall ausreichen würde. Selbst unter normalen Umständen sind 1000 Euro irgendwie nicht mehr als die Grundversorgung.

    Ich glaube kaum, dass die Ausschüttung aus der Versicherung für einen "Krüppel" genügt. Ich selber hatte so einen Fall im Bekanntenkreis noch nicht, aber ich kann mir vorstellen, das ein Pflegefall nicht gerade günstig ist. Denn wenn ich es realistisch sehe und es passiert was in meinem Beruf, naja dann eigentlich auch "richtig". Leisten kann ich mir die Versicherung sicherlich, wenn ich andere Ausgaben einschränke (Freizeit) und so habe ich es bis jetzt ja auch gehandhabt. Bin letztens aber etwas erschrocken bei einer Kostenaufstellung was ich im Monat an Fixkosten habe und welche Versicherungsbeiträge sich da so aufsumieren. Daher stelle ich eben auch gerade die Notwendigkeit in Frage. Naiv daran finde ich eigentlich nichts, sich finanziell einzuschränken nur um "abgesichert" für den Fall zu sein.
     
  • User 122815
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    9 April 2013
    #10
    Es geht doch nicht nur um einen gefährlichen Job oder gefährliche Hobbies... wer garantiert dir, dass du nicht in 10/20/30 Jahren eine Krankheit bekommst, wegen derer du nicht mehr arbeiten kannst? Natürlich kann alles gut gehen, aber eine Garantie hat man nicht und dann ist man froh, wenn man abgesichert ist.

    Und es ist ein wichtiger Punkt, dass du vielleicht irgendwann keine neue BU-Versicherung mehr bekommst, wenn du diese jetzt kündigst. Viele sind sich dessen überhaupt nicht bewusst. Ich habe mit Mitte 20, als ich sie abschließen wollte, schon keine Chance mehr gehabt...
     
  • klein t
    klein t (25)
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    9 April 2013
    #11
    Es gibt für nichts eine Garantie und am aller wenigsten bei einer Versicherung. Aber überlege mal, es ist doch schon sehr auffällig, das deiner Meinung nach "Otto-Normalo", in großer Anzahl solch eine Versicherung als sinnvoll ansehen und eine haben...

    Es ist aus Sicht der Versicherer doch voll verständlich, sich bei einem BU-Fall ersteinmal auf die Hinterbeine zustellen, würde ich und auch jeder anderer genau so machen. Es ist auch verständlich, sich über gewisse Kostenpositionen in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage genaue Gedanken zu machen. So wie du es machst. Aber gewisse Kosten sind einfach ein MUSS.So müssten eben kostenintensive Freizeitaktivitäten ersteinmal hinten angestellt werden...

    Ein altes Sprichwort besagt: "Spare im Guten, hast du in der Not"
    Und ich finde dies passt ideal zur BU-Versicherung.
     
  • Nevery
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    9 April 2013
    #12
    was bedeutet schon "genügt" - und du wirst doch wissen was du in dem fall bekämst?

    was bleibt sonst? frührente? h4 fürn rest des lebens? ist das besser?

    klar, du kannst das geld auch anders anlegen - du kannst ne wohnung kaufen und vermieten, das bringt definitiv geld. aber dafür bräuchtest du eben wieder was, wovon du starten kannst. und als vermieter hat man pflichten, die man gegebenenfalls vielleicht auch nicht mehr wahrnehmen könnte.

    es bleibt ja eigentlich nur das: aufs glück vertrauen oder bu zahlen oder geld anderweitig anlegen. denn h4niveau fürs ganze leben.... nicht so prickelnd.
     
  • User 11345
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    9 April 2013
    #13
    Absolut sinnvolle Versicherung. Durch jährliche Zahlungsweise kann man hier nochmals Geld sparen!
     
  • User 15352
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    9 April 2013
    #14
    Ich an deiner Stelle wäre froh um eine BU. Es geht ja nicht nur um die Gefährlichkeit des Jobs, sondern auh um eventuelle Krankheiten. Ich wollte vor zwei Jahren eine BU abschließen. Leider wurde ich überall abgelehnt...
     
  • User 106548
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    10 April 2013
    #15
    Off-Topic:
    Das solltest Du nochmal überdenken: http://www.computerwoche.de/a/was-it-profis-krank-macht,1867409. Als Beispiel. Kannst auch mich nehmen, gleicher Job wie Du und ich habe den (nicht-nur-) jobbedingten Burn-Out schon hinter mir, inklusive der Angst, wie und ob es irgendwann wieder geht mit meinem Job.

    Ich bin ebenfalls auf der Suche nach einer bezahlbaren und einigermaßen fairen BU, bin aber bisher noch nicht so wirklich fündig geworden. Für mich ist es eine der wichtigsten und beruhigendsten Versicherngsarten. Ich habe halt schon die Erfahrung gemacht, dass man trotz Bürojob auch lange oder sogar für immer ausfallen kann. Ich hatte das Glück, in akzeptabler Zeit (ca. 1 Jahr) wieder auf die Beine zu kommen und wieder einen Job zu finden, aber ob das beim eventuell nächsten Mal immer noch klappt?
     
  • Sit|it|ojo
    Gast
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    10 April 2013
    #16
    Das kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, also das hier jemand jungen alters von der Bu abgelehnt wird. Immerhin übe ich eine Tätigkeit aus, in der ich nicht ausgebildetet wurde, dazu mit einer der gefährlichsten Berufe in Deutschland und bin sonst eher ein völliger Risikopatient mit chronischen Erkrankungen. Ich habe alle Dinge ausführlich geschildert und wurde ohne Probleme versichert. Naja, dann kann ich mich wohl glücklich schätzen...


    Nenn mich naiv aber ich bin in der Hinsicht irgendwie ein nicht zu erschütternder Optimist. Für mich ist es immer noch recht realitäts fern anzunehmen ich werde in meiner Berufslaufbahn etwas erleiden was mich Berufs- und Erwerbsunfähig werden lässt. Klar gehen Körperteile recht schnell ab und das Spiel mit der Höhe ist auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Ich will auch garnicht behaupten BU's wären Schwachsinn! Mir fehlt nur momentan die Kosten/Nutzen Rechnung. Ein "könnte" genügt mir eigentlich nicht als Argument. Abgeschlossen wurde sie damals einzig aus dem Grund, dass ich ein Haus/ Wohnung erwerben wollte und somit den Kredit auch weiterhin hätte bedienen können. Da hat es für mich auch einen nutzen gehabt, denn meine Verpflichtungen aus einem Kreditgeschäfft erlischen ja nicht, nur weil ich einen Unfall hatte.

    Nun ist es aber so, dass ich dies zeitlich weiter hinten angestellt habe. Man muss ja nicht schon mit Mitte 20 Eigentum und die Verpflichtungen tragen. Würden dir 1000 Euro im Monat genügen? Bis zu einem Alter von 65 Jahren? Mal angenommen es würde der Fall eintreten und ich vertrete mich, schädel aus 5-6 Meter auf Beton. Diagnose halbwerts gelähmt oder ähnliches. Jetzt weiß ich nicht, welche Zuschüsse aus Pflegeversicherungen dazu kommen würden, aber realistisch gesehen glaube ich nicht, dass man mit 1000 Euro die anfallenden Kosten decken könnte. Es muss ja nicht mal bei der Arbeit passieren, könnte ja auch durch ein unglückliches Tackle im Football passieren.

    Psychische Erkrankungen berücksichtige ich jetzt mal nicht, was wohl ebenfalls naiv ist. Wäre ich jetzt nur in soweit verletzt das ich meinen derzeitigen Beruf nicht mehr ausüben könnte, dann gäbe es ja Job Alternativen. Denn, wenn ich sonst soweit noch "fit" bin finde ich nicht, dass 1000 Euro für ein angenehmes Leben reichen würde, wo man sagen könnte ich brauch nicht mehr zu arbeiten. Wenn man die theoretische Möglichkeit hat etwas zu arbeiten, nur eben nicht das, was man Jahre lang ausgeübt hat. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu doof mir den Fall vorzustellen. Man muss ja schon zwischen Erwerbsunfähig (für mich: nicht mehr Fähig eine Arbeit auszuüben) und Berufsunfähig (für mich: seinen ausgeübten Job nicht mehr nachgehen können) unterscheiden. Im letzteren Fall ist es ja so, dass Versicherungen sich die Option offen lassen dich in eine andere Sparte zu stecken, sofern man beim Abschluss nicht drauf achtet. Das entsprechende Klauseln im Vertragswerk nicht vorhanden sind.

    Für mich dummes Naivchen bedeutet das nicht mehr als: Entweder es passiert dir richtig was, dann reicht dir selber die monatliche Ausschüttung nicht oder es passiert dir zwar soviel, aber nicht genug um Nutzen aus deinem Anspruch zu ziehen. Denn ich behaupte ersteinmal, dass wenn man sich auf andere verlässt ist man verlassen. Ich mag dahin geschädigt seien, aber ich vertraue auf solche Sachen nur sehr sehr wenig. Daher weiß ich nicht ob es überhaupt sinnvoll ist, auch wenn der Grundgedanke und die Idee dahinter super ist - keine Frage.
     
  • Nevery
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    in einer Beziehung
    10 April 2013
    #17
    Off-Topic:
    höhö... das halt ich nachher ma meinem liebsten vor... der immer behauptet so permamüde wie ich seit dem 2. jahr meiner ausbildung bin könnte man garnich sein!
    aber mal ab vom ironischen: klar hast du irgendwie recht. aber auch das besorgt mich jetzt nicht soooo sehr, weil programmieren zwar eins meiner talente ist, aber eben nicht das einzige, und ich auch eher durch einen (glücklichen?) zufall in die ausbildung gerutscht bin. und letzten endes... überleben tu ich sowieso immer. und wenn nicht kanns mir auch egal sein.
     
  • User 54458
    Verbringt hier viel Zeit
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    10 April 2013
    #18
    Ich würde die BU auf gar keinen Fall kündigen. Ich habe leider erst sehr spät eine abgeschlossen und bin deshalb mit 50% Beitragszuschlag dabei wegen chronischer Erkrankung. Aber bin trotzdem froh, dass sie mich genommen haben. Mich hat einfach zunehmend belastet, welche Einkommenslücke dann klafft mit nur den Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung. Da ist man dann schon so krank, hat die Sorge damit, kann nicht mehr arbeiten und dann bricht einem auch noch fast jegliches Einkommen weg. Ich habe auch auf die Klauseln geachtet und gehe auch davon aus, dass die Versicherung einem das Geld nicht nachwerfen wird. Trotzdem. So viele Leute, gerade auch Schreibtischtäter, können z.B. wegen Rücken oder Kopf nicht mehr arbeiten (und je älter ich werde, desto weniger wundert mich, dass die Leute wegen der Arbeit psycho werden...). Ich bin kein Fan von Versicherungen und habe nur die allernötigsten, aber die BU gehört für mich absolut dazu, sofern man nicht z.B. im Hintergrund ordentlich Kapitalvermögen oder Immobilien hat.
     
  • User 56700
    User 56700 (37)
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    10 April 2013
    #19
    Genau aus diesem Grund sollte man diese Absicherung regelmäßig anpassen, damit man im Ernstfall gut über die Runden kommt. Maximal können 80% des Nettogehaltes privat abgesichert werden.

    Im übrigen ist mein Vater schon seit 25 Jahren berufsunfähig. Ich will gar nicht wissen was damals passiert wäre, hätte diese Absicherung nicht existiert....

    Tipps an die anderen User, die noch am Überlegen sind:

    1.) Weniger auf den Preis als auf die Leistung achten.
    2.) Prozessquote der Versicherer im Internet recherchieren.
    3.) Finanzstarken Versicherer wählen, der im Ernstfall die zugesagte Leistung über Jahrzehnte hinweg (und ggf. durch mehrere Finanzkrisen hindurch) auch darstellen kann.
    4.) Beitrag und Zahlbeitrag vergleichen. Durch veränderte (sinkende) Überschussanteile können vermeintlich günstige Zahlbeiträge später empfindlich erhöht werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 10 April 2013
  • twinkeling-star
    Sehr bekannt hier
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    Single
    10 April 2013
    #20
    @ TS
    du solltest nochmal zwischen den Begriffen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit unterscheiden.
    Für eine Berufsunfähigkeit muß man nicht erst ein halber Krüppel sein oder gleich einen Pflegedienst benötigen.

    wikipedia

    Und dann überlege mal, wie schnell es dich in deinem Beruf treffen kann, du aber nichts destotrotz im Büro noch 4 Stunden am Tag arbeiten könntest.
     

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