?

bundi oder zivi

  1. bundeswehr

    20 Stimme(n)
    40,0%
  2. zivildienst

    29 Stimme(n)
    58,0%
  3. weiß es noch nicht

    1 Stimme(n)
    2,0%
  • daedalus
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    24 Juli 2003
    #41
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #42
    Daß 2 Brüder schon gedient haben und man selbst deshalb nicht muß - gut, mag vorkommen. ist aber sicherlich die Ausnahme.
    Familien mit mehreren Kindern sind stärker belastet als Familien mit nur 1 oder 2 Kindern. Ich sehe da kein Problem drin diesen i.d.R. ohnehin sozial schwächeren Familien einen kleinen Vorteil zu gewähren, insbesondere wenn man sich die Geburtenentwicklung anschaut.

    Daß nicht alle einberufen werden stimmt, aber wo ist das bitte eine Ungerechtigkeit? Jeder muss damit rechnen eingezogen zu werden, ergo ist die Chance für alle gleich (z.B. Quote liegt bei 80% = jeder muss damit rechnen mit 80%iger Wahrscheinlichkeit eingezogen zu werden).

    Bliebe noch der Punkt Frauen. Sehe ich auch irgendwo als ungerecht an. Entweder ein verpflichtender Dienst für alle (für Frauen halt im Regelfall irgendwas soziales), oder halt gar keiner.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    24 Juli 2003
    #43
    die familie ist hier egal, mit 18 ist man volljährig und damit eigenständig und vorher wird man (glaube ich, zumindest aber in der regel) auch nicht eingezogen.
    geburtenentwicklung ist ein anderer punkt, den lass ich mal raus, weil das wäre für mich der nächste streitpunkt :zwinker:

    die ungerechtigkeit ist da, dass nur 80% eingezogen werden (die quote liegt imo niedriger, ist aber irrelevant), dass die chance für alle gleich ist, evtl. nicht eingezogen zu werden ist der falsche ansatzpunkt.

    warum bei den frauen im regelfall was soziales, genau die gleiche regelung wie bei den männern. bzw. genau andersrum, kein zwangsdienst, weder für frauen noch für männer.
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #44
    > die familie ist hier egal,
    Nein, denn die Argumentation warum man nicht dienen muss wenn 2 Brüder bereits gedient haben beruht darauf dass die Familie dann ihre Pflicht gegenüber dem Staat/Gesellschaft bereits erfüllt hat.

    > mit 18 ist man volljährig
    Ja.

    > und damit eigenständig
    Nein. Nicht zwangsläufig. Oder warum gibts z.B. bis zum vollendeten 27. (oder wars 25.? - Bin ich mir ned 100%ig sicher) Lebensjahr Kindergeld?

    Die Quote war einfach nur ein fiktives Beispiel und spielt keine Rolle.

    > die ungerechtigkeit ist da,
    Wo? Du weißt daß du mit einer Wahrscheinlichkeit von xx% eingezogen wirst (ebenso wie alle anderen auch).

    > warum bei den frauen im regelfall was soziales
    Schlicht und ergreifend wegen physikalischen Unterschieden im Körperbau.
    Die Durchschnittsfrau ist z.B. nur 1,68m groß, der Durchschnittsmann 1,81m.
    Ist genau das selbe im Sport, da gibt es für Männer und Frauen auch unterschiedliche Wettkämpfe/Maßstäbe :smile:
     
  • 24 Juli 2003
    #45
    Bund oder Zivildienst

    Also ich war 13 Monate Zivildienstleistender in einer Jugendherberge, die
    Tätigkeit war Abwechslungsreich und Interessant. Ich kenne aber auch einige Personen in meinem Umfeld die waren Totalverweigerer und haben ein paar Monate im Bundeswehrgefängniss verbracht. Dann gibt es noch die Gruppe die nichts gemacht haben weil sie ausgemustert worden sind.

    Ich bin der Meinung auch das schwache Geschlecht sollte ein Jahr Sozialdienst oder von mir auch aus zur Bundeswehr gehen, wie es der ehem. niedersächsiche Ministerpräsident Gabriel vorgeschlagen hat.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    24 Juli 2003
    #46
    ich betrachte den mensch an sich und wenn es hier um die "grundpflicht" geht, die angeblich jeder mensch (mann) hat, dann muss auch jeder dienen und jeder ist kein sonderlich dehnbarer begriff. ich bin ein eigenständiger mensch und verlange auch, dass man mich als eigenständigen menschen betrachtet. man kann einen menschen doch nicht nach seiner familie beurteilen, dann kann man ja gleich den adel wieder einführen.

    und wer kriegt das kindergeld, wenn man nicht mehr zuhause wohnt? also bindet einen das kindergeld nicht an die familie.

    person x hat glück und wird nicht eingezogen
    person y hat pech und wird eingezogen.
    person x hat einen vorteil (oder nachteil, das ist mir egal wie wir das definieren, kommt darauf an, ob man zum bund möchte) gegenüber person y
    da ist die ungerechtigkeit. wieviele person x und wieviele person y sind ist doch egal. nach deiner definition gibt es nirgendswo auf der welt ungerechtigkeit, weil immer die chance bestand, dass es anders läuft.

    dann aber rumheulen, dass sie nicht zum bund dürfen, dass sie niedrigeres gehalt kriegen, frauenquote fordern. wer a sagt muss auch b sagen (versteh mich bitte keiner falsch, ich bin für 100% ige gleichstellung, aber dieses hikhak ist einfach nur dämlich)
    eine durchschnittsfrau hat übrigens bedingt durch mein extremes untergewicht eine bessere körperliche konstitution als ich. wie sieht es bei dir aus? fühlst du dich einer durchschnittsfrau körperlich so extrem überlegen?
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #47
    > man kann einen menschen doch nicht nach seiner familie beurteilen
    Ah ja. Warum richtet sich dann z.B. der BaFög Anspruch nach dem Einkommen der Eltern?

    > und wer kriegt das kindergeld, wenn man nicht mehr zuhause wohnt?
    Kindergeld kriegen immer die Eltern. Was hat das damit zu tun wo man wohnt? Ein Bekannter von mir wohnt bei/zusammen mit seiner Freundin - gibt dennoch Kindergeld da er kein ausreichendes eigenes Einkommen hat.

    Person x erkrankt im Alter an Diabetes
    Person y (gleiches Resiko, Lebensweise, etc. pp) nicht
    Ist das ungerecht?

    > dann aber rumheulen, dass sie nicht zum bund dürfen
    Dürfen sie doch mittlerweile

    > wie sieht es bei dir aus? fühlst du dich einer durchschnittsfrau körperlich so extrem überlegen?
    Nein, bin krankhaft übergewichtig :zwinker:
    Tut das was zur Sache?
    Einzelfälle die nicht die Regel sind.

    Langsam wirds zur Haarspalterei.
    Du hast Deine Meinung, Ich hab meinee, unsere Politiker und die Richter vom BvG ihre.
     
  • twinkeling-star
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    24 Juli 2003
    #48
    ich misch mich in eure diskussion jetzt nicht ein :grin:

    aber ich für meinen teil hätte kein problem damit auch einen dienst abzuleisten, ich persönlich würde dann allerdings zur bundeswehr gehen.
    es gibt ja länder in denen auch die frauen dienen müssen, zb israel, aber selbst da gibt es unterschiede, ob nun eine frau oder ein mann dient, eine frau geht dort 2 jahre zum militär und ein mann 3 jahre. während dieser zeit dürfen sie das land nicht verlassen und jeder muss hin, außer er wird aufgrund körperlicher beschwerden ausgemustert. da hat man keine wahlmöglichkeit, was für einen dienst man denn ableisten möchte.
    ich weiß nicht, wir haben hier die möglichkeit zu wählen. sollten wir darüber nicht schon etwas froh sein? die bundis hacken auf den zivis rum, die zivis auf den bundis. aber beides ist ein dienst am staat, nur in unterschiedlichen sparten und beides ist wichtig, für unser land, denn ohne zivis, wäre das gesundheitssystem schon komplett zusammengebrochen und ohne bundeswehr, gäbe es in einem kreigsfall keinen schutz für unser land oder auch nachbarländer. in so einem fall reicht eine berufsarme leider nicht, da werden dann viel mehr leute gebraucht und solange sich die weltpolitische lage, was gemetzel, mord und krieg angeht nicht entspannt, denke ich, kann man noch nicht auf eine reine berufsarmee umstellen.

    ach ja kindergeld wird übrigens bis zum 27. lebensjahr gezahlt.
     
  • Beastie
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    24 Juli 2003
    #49
    genau des wollt ich auch sagen...
    es kommt noch aus dem krieg.. man wollte es den familien nich zumuten, mehr als zwei söhne zu verlieren
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #50
    > und ohne bundeswehr, gäbe es in einem kreigsfall keinen schutz für unser land oder auch nachbarländer.

    Naja - in so einem Fall bringen dir Ex-Wehrpflichtige auch ned viel.
    Heutzutage sind Kriege ja ned mehr wie vor 100 Jahren mehr oder weniger Mann gegen Mann, sondern ziemlich High-Tech.
    Da braucht's Profis, und die hast du nur in einer Berufsarmee.
    Daher sehe ich den Sinn der "Wehrpflicht" auch nicht mehr unbedingt, aber sie ist nunmal da und das haben wir zu akzeptieren.
     
  • daedalus
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    24 Juli 2003
    #51
    >> man kann einen menschen doch nicht nach seiner familie beurteilen
    > Ah ja. Warum richtet sich dann z.B. der BaFög Anspruch nach dem Einkommen der Eltern?
    das frage ich mich auch. es gibt genug leute, die mit ihren eltern nichts mehr zu tun haben wollen, die von ihren eltern nichts kriegen. gleiches argument, jeder mensch ist eine eigene perönlichkeit.

    >> und wer kriegt das kindergeld, wenn man nicht mehr zuhause wohnt?
    >Kindergeld kriegen immer die Eltern. Was hat das damit zu tun wo man wohnt? Ein Bekannter von mir wohnt bei/zusammen mit seiner Freundin - gibt dennoch Kindergeld da er kein ausreichendes eigenes Einkommen hat.
    das geld müssen die eltern ihm aushändigen, es ist seins, nicht das der eltern.

    >Person x erkrankt im Alter an Diabetes
    Person y (gleiches Resiko, Lebensweise, etc. pp) nicht
    Ist das ungerecht?
    du willst mir jetzt nicht weißmachen, dass es gerecht ist, wenn einer gegenüber dem anderen einen nachteil hat oder?

    >> dann aber rumheulen, dass sie nicht zum bund dürfen
    >Dürfen sie doch mittlerweile
    ok, ersetze dürfen durch durften :tongue: aber das tut meiner argumentation ja auch noch gut: sie dürfen zum bund, also sind sie dazu körperlich in der lage. warum dann nicht auch zwangsdienst?

    >Langsam wirds zur Haarspalterei.
    ich weiß, nur mir ist tierisch langweilig :frown:

    >Du hast Deine Meinung, Ich hab meinee, unsere Politiker und die Richter vom BvG ihre.
    jap und ob dus glaubst oder nicht, ich akzeptiere deine sogar, zumindest soweit, bis man mir sagt, dass es nicht mein gutes recht ist für meine prinzipien zu kämpfen und dagegen anzugehen :zwinker:

    edit: also ist es einer familie zumutbar das einzige kind zu verlieren?
     
  • twinkeling-star
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    24 Juli 2003
    #52
    @ kirby, das ist schon klar, das da nicht jeder dann zu gebrauchen ist.
    aber es gibt viele leute die sich nach dem wehrdienst, reservist werden und die werden ja auch regelmäßig wieder geschult.
    oder eben viele, die nach dem wehrdienst entscheiden doch bei der bundeswehr zu bleiben, als saz und dann länger als 9 monate da waren.
    wenn es aber die wehrpflicht nicht gäbe, dann würden viele von denen wegfallen, das war eigentlich eher von mir gemeint und nicht das jeder der seine 9 monate geleistet hat, dann auch noch zu gebrauchen ist, sondern eher, das so mehr nachwuchs zur bundeswehr kommt, die auch bleiben möchten.

    mmh, ich hab heut ein komisches deutsch :grin:
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #53
    > gleiches argument, jeder mensch ist eine eigene perönlichkeit.
    OK. Also elternunabhängige Förderung für alle.
    D.h. auch ein Oliver Kahn Sohn/Tochter kriegt seine/ihre xxx € BaFög solange er/sie studiert/ausgebildet wird, und muss davon die Hälfte nicht zurückzahlen (obwohl die Eltern zweifelsohne genug Geld hätten um ihn/sie während des Studiums/Ausbildung zu unterstützen).
    Ist das sozial gerecht?

    > das geld müssen die eltern ihm aushändigen, es ist seins, nicht das der eltern.
    Huch? Seit wann das denn.
    Die Eltern müssen für seinen Unterhalt aufkommen, richtig. Von aushändigen ist nirgendwo etwas gesagt.
    Ich seh von dem Kindergald das meine Eltern kriegen nie auch nur einen Cent.

    > du willst mir jetzt nicht weißmachen, dass es gerecht ist, wenn einer gegenüber dem anderen einen nachteil hat oder?
    Hehe, nein. Aber "ungerecht" ist es auch nicht. Es ist halt einfach eine Tatsache die wir so hinnehmen müssen wie sie ist.

    > sie dürfen zum bund, also sind sie dazu körperlich in der lage.
    Das eine impliziert das andere keineswegs. Die Entscheidung daß Frauen auch zum Bund dürfen wurde auf auropäischer Ebene allein aus Gleichberechtigungsgründen heraus gefällt.Damit ist keine Aussage darüber getroffen wieviele Frauen auch geeignet sind.

    > bis man mir sagt, dass es nicht mein gutes recht ist für meine prinzipien zu kämpfen und dagegen anzugehen
    Klar darfst du das, nur musst du halt ggf. mit ernsthaften Konsequenzen rechnen (wobei ich ehrlich gesagt nich glaube dass diese eintreten werden)
     
  • twinkeling-star
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    24 Juli 2003
    #54
    um mal die ungerechtigkeit bei bafög zurückzukommen

    ein beispiel

    der vater ist verstorben, die mutter geht nicht arbeiten und beide kinder sind am studieren, beide kinder bekommen kein bafög.

    ein sehr gut verdienender arzt hat zwei söhne, bei studieren, beide bekommen bafög höchstsatz und fahren beide nen fetten bmw, als student.

    ist das etwa gerecht?

    was ist denn bitte in diesem staat heute noch gerecht?
     
  • daedalus
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    24 Juli 2003
    #55
    >> gleiches argument, jeder mensch ist eine eigene perönlichkeit.
    >OK. Also elternunabhängige Förderung für alle.
    D.h. auch ein Oliver Kahn Sohn/Tochter kriegt seine/ihre xxx € BaFög solange er/sie studiert/ausgebildet wird, und muss davon die Hälfte nicht zurückzahlen (obwohl die Eltern zweifelsohne genug Geld hätten um ihn/sie während des Studiums/Ausbildung zu unterstützen).
    Ist das sozial gerecht?
    das kind verabscheut seinen vater und will nichts mit ihm zu tun haben, der vater weigert sich zu zahlen, er weigert sich, sowas zieht sich jahrelang hin. kannst du garantieren, dass es nicht so ist? wir haben in d eine überqualifizierung, von daher hätte ich kein problem damit, wenn man das geld streicht, aber gut, anderes thema

    >> das geld müssen die eltern ihm aushändigen, es ist seins, nicht das der eltern.
    >Huch? Seit wann das denn.
    wenn du nicht mehr zuhause wohnst haben die eltern durch dich keine kosten mehr, deswegen steht dir das kindergeld zu. bin mir da ziemlich sicher, lass mich aber auch eines besseren belehren.

    >> du willst mir jetzt nicht weißmachen, dass es gerecht ist, wenn einer gegenüber dem anderen einen nachteil hat oder?
    >Hehe, nein. Aber "ungerecht" ist es auch nicht. Es ist halt einfach eine Tatsache die wir so hinnehmen müssen wie sie ist.
    da liegt der hund begraben. müssen wir das so hinnehmen? was meinst du wie das gemeine volk heutzutage leben würde, wenn es zu allem immer ja und amen gesagt hätte?

    >> sie dürfen zum bund, also sind sie dazu körperlich in der lage.
    >Das eine impliziert das andere keineswegs. Die Entscheidung daß Frauen auch zum Bund dürfen wurde auf auropäischer Ebene allein aus Gleichberechtigungsgründen heraus gefällt.Damit ist keine Aussage darüber getroffen wieviele Frauen auch geeignet sind.
    ist das dann nicht genauso wie bei den männern?

    >> bis man mir sagt, dass es nicht mein gutes recht ist für meine prinzipien zu kämpfen und dagegen anzugehen
    >Klar darfst du das, nur musst du halt ggf. mit ernsthaften Konsequenzen rechnen (wobei ich ehrlich gesagt nich glaube dass diese eintreten werden)
    ich würde dazu stehen und konsequenzen tragen, da wird aber definitiv nichts mehr kommen, das ist schon etwas her und mir wurde ja offiziell gesagt, dass man mich nicht einzieht
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #56
    > kannst du garantieren, dass es nicht so ist?
    Nein kann ich nicht. In diesem Fall müsste man halt klagen.

    > von daher hätte ich kein problem damit, wenn man das geld streicht, aber gut, anderes thema
    Ich schon, denn Statistiken besagen dass die Zahl der Studierenden aus finanziell schwächeren Familien stetig rückläufig ist. Sollen sich in Zukunft nur noch Reiche ein Studium leisten können?

    > wenn du nicht mehr zuhause wohnst haben die eltern durch dich keine kosten mehr, deswegen steht dir das kindergeld zu.
    Mag sein, keine Ahnung - ich wohne noch zu Hause.

    > da liegt der hund begraben. müssen wir das so hinnehmen?
    Du wirst es wohl oder übel hinnehmen müssen daß manche Menschen im Alter Diabetes kriegen und manche nicht, es sei denn du bist ein Medizin-Genie und findest heraus welches Gen (oder was auch immer) dafür verantwortlich ist und änderst das :zwinker:
    Aber zurück zum Thema Wehrpflicht..
    Wir müssen das insofern akzeptieren als dass die von uns gewählten Vertreter es so entschieden haben - dies ist also (wenn auch nur indirekt) die Meinung des Volkes. Man kann (wie wir das im Moment tun) darüber diskutieren, und wenn die Mehrheit dafür ist kann man die Whrpflicht abschaffen.
    Ist aber die Mehrheit dagegen so bleibt es dabei und wir müssen das akzeptieren.

    @twinkling-star:
    Tja, sowas hört man des öfteren.
    Diese Schlupflöcher sollte man umgehend stopfen ...
    Ich krieg auch kein BaFög, da meine Eltern auf dem Papier ausreichend verdienen.
    Das davon bis auf's Existenzminimum (Privatinsolvenz, Lohnpfändung) nichts übrigbleibt interessiert aber nicht :smile:

    >Ist das etwa gerecht?
    Meiner Meinung nach nicht.

    >was ist denn bitte in diesem staat heute noch gerecht?
    Vieles nicht :zwinker: Nur: Könntest du oder ich es besser?
    Ich weiß nicht meht wer es gesagt hat, aber er hatte verdammt recht: In einem sind die Deutschen absolute Weltspitze, nämlich im rummeckern.
     
  • DJGuru
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    24 Juli 2003
    #57
    fehlt was

    Hallo
    eine wichtige Anklick-Alternative fehlt noch.
    Was ist mit den Leuten, die sich für 6 Jahre beim Katastrophenschutz verpflichtet haben (zum Beispiel Freiwillge Feuerwehr).
    Ich bin selber beim THW (Technisches Hilfswerk) und bereue es nicht, da ich hier den Menschen aktiv helfen kann, und mir kein Jahr "verloren" geht.
    Gruß,
    Nils
     
  • Beastie
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    24 Juli 2003
    #58
    das is falsch, du kannst beantragen, dass du das kg ausgezahlt bekommst
     
  • Mr. Poldi
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    24 Juli 2003
    #59
    @Beastie:
    Ähm ... das war ursprünglich von mir.
    Aber man lernt ja immer dazu :smile:
     
  • daedalus
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    24 Juli 2003
    #60
    >> da liegt der hund begraben. müssen wir das so hinnehmen?
    >Aber zurück zum Thema Wehrpflicht..
    Wir müssen das insofern akzeptieren als dass die von uns gewählten Vertreter es so entschieden haben - dies ist also (wenn auch nur indirekt) die Meinung des Volkes. Man kann (wie wir das im Moment tun) darüber diskutieren, und wenn die Mehrheit dafür ist kann man die Whrpflicht abschaffen.
    Ist aber die Mehrheit dagegen so bleibt es dabei und wir müssen das akzeptieren.
    ob die mehrheit dafür ist oder nicht interessiert leider nicht, da die cdu sich gegen volksentscheide ausgesprochen hat (zumindest war es letztens noch die cdu, nächstesmal wohl die spd, jenachdem wer an der spitze ist)

    und selbst wenn die mehrheit für eine fortführung wäre, warum darf das die mehrheit entscheiden? müssten das nicht eigentlich nur die leute entscheiden dürfen, die das auch betrifft? warum muss ich mir von einer frau (sorry ihr frauen dieser welt :engel: ) sagen lassen, dass ich da hin muss? diese frau sich aber gleichzeitig gegen die pflicht für frauen ausspricht?

    auch ein punkt, womit ich mir allerdings ins eigene fleisch schneide: wo ist die gerechtigkeit dabei, dass ich, um den zwangsdienst herum komme und irgendjemand anderes, der nicht auf die idee kommt zu einem anwalt zu gehen oder den nicht bezahlen kann oder oder oder da hin muss? die gesetzlich verankerte wehrgerechtigkeit ist schon lange nicht mehr vorhanden und sie schwindet immer mehr

    @djguru
    vor solchen leuten hab ich durchaus respekt. sie haben sich aber freiwillig dazu entschieden

    edit: beastie, das kam von kirby, ich hab es nur zitiert, deswegen der ">" davor
     

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