• Pioneeer
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    21 Februar 2004
    #21
    kurz bevor ich im sommer zum bund musste, hab ich n mädel kennen gelernt. wir haben noch bis heute starken kontakt. es war oft kurz vor ner beziehung aber es is nie dazu gekommen. ich gebe 100%ig dem bund die schuld dafür, weil ich vor allem am anfang sehr weit weg war, wohingegen meine freunde alle in heimatnahen standorten waren.
    wenn ich drüber nachdenke, könnt ich jedes mal wieder platzen :mad: beim zivi wärs mit sicherheit anders gekommen...

    zum charakter muss ich den anderen zustimmen: der bund hat mich verändert. aber nur zum positiven (abgesehen davon, dass ich mir jetzt immer die hände an der hose abwische. sieht beim flecktarn ja eh keiner :grin:). ich fühle mich wesentlich reifer und selbstbewusster. vor allem bin ich aber körperlich fitter :smile:
     
  • Inad
    Inad (35)
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    vergeben und glücklich
    21 Februar 2004
    #22
    Ich red aber von Österreich, weiß net, ob des viel anders is...
    Wenn man weiter von daheim weg is, is das net belastend, aber es nervt gewaltig!
     
  • columbus
    columbus (39)
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    21 Februar 2004
    #23
    als ob man beim Zivi auf das Individuum Wert legen würde. Da steckst halt statt ein einer grünen in einer weissen/roten uniform, das ist alles.
     
  • Pioneeer
    Gast
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    21 Februar 2004
    #24
    da gehts ja auch gar net drum. es geht darum, dass man nur n paar kilometer von seinem schatz entfernt arbeitet und jeden tag nen geregelten (meist früheren) dienstschluß als beim bund hat. vor allem während der grundausbildung kann sich das ja schon mal ziehen... beim bund biste eben nur am wochenende zu hause. das macht schonma nen dicken unterschied, find ich
     
  • columbus
    columbus (39)
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    21 Februar 2004
    #25
    @individuum: na also!

    @entfernung: ich hatte da keine Freundin wie ich eingerückt bin und ich hab mich voll gefreut 500km weit weg von zuhause stationiert zu sein. neue gegend, neue Leute und seitdem hab icj in Salzburg eine weitere neue Heimat entdeckt-ich sehs ganz anders: endlich mal raus von daheim. und wenn die Freundin flexibel is, und man sowieso nicht dauernd aufeinander rumhängen will geht das schon.
     
  • Kuschelzwerg
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    22 Februar 2004
    #26
    @ Skywap

    Sehe ich genau so :smile:

    Wie man wohl im Forum gemerkt hat bin ich absolut gegen den Bund. Wie schon erwähnt sind die Aufgaben die dort erteilt werden bis auf ein paar einfach sinnlos. Die Freundlichkeit sowie das Arbeitsklima würde konnte man nichtmal mehr als Mobbing bezeichnen. Hätte ich jemals wieder die Wahl würde ich garantiert den Zivildienst wählen. Warum? Der einzige Vorteil beim Bund ist das du weniger dienen musst. Der Rest ist nur ein Nachteil. Du kriegst erstens mal weniger Geld, deine Dienstzeiten sind unregelmässig, sprich du fangst um 6 Uhr an wenn du Pech hast sogar früher und hörst wenn du Glück hast um 15:30/16:00 Uhr auf, die "Überstunden" die du haben wirst werden dir nichtmal extra berechnet. Ein Hinweis zu den Angaben nach diese sind vom Österreichsichen Bund. Sowie kann es dir passieren das du am Arsch der Welt verfrachtet wirst. Ich bin sicherlich kein Mensch der nicht gerne verreist aber beim Bund ist das keine Reise sondern eine Tortur. Beim Zivildienst ist die Möglichkeit das du in die Nähe deines Wohnortes kommst relativ hoch. Vielleicht etwas weg aber sicher nicht soviel wie beim Heer. Du hast dort fixe Arbeitszeiten die wie im geregelten Berufsleben einfach von statten geht was garantiert beim Bund nicht so ist. Desweiteren kriegst du dort mehr Geld und hast Urlaubsanspruch. Gut die Geschichte dauert länger aber wenn du Glück hast und z.B. Rotes Kreuz kommst lernst du wenigstens etwas. Beim Bund lernst du absolut nichts weder für dieses noch für ein anderes Leben. Deine Erfahrung mit der Waffe die uns gelehrt worden sind kann man in den Müllkorb werfen. Ich weiss zwar wie man das Ding benutzt aber im wirklichen Krieg wird keiner von den Präsenzdienstlern je kämpfen *g*. Wie man merkt ist auch das ein weiterer Grund der Sinnlosigkeit da das Berufsheer eben erfahrener ist als ein "Auswechlungsheer". Denn schliesslich hantieren die Berufssoldaten andauernd mit der Waffe sowie fehlt es ihnen nicht an der Motivation.

    Ob das Heer den Charakter verändert? Ich sage ein garantiertes Ja.

    Angefangen mal davon das ich ein relativ ruhiger und freundlicher Mensch war als ich dort hinkam und mein reizniveu sehr hoch lag hat sich auch die Perspektive des Heeres verändert. Ich habe mir dort sehr viel gefallen lassen wo ein jeder andere Arbeitgeber garantiert wegen extremen Mobbings, Beleidigungen sich rechtfertigen muss. Aber irgendwann platze mir auch der Kragen und ich musste meine Meinung Kund tun was ihnen bis aus paar Ausnahmen sehr missfiel. Sehe ich heute so einen Grünrock der ein Rekrut ist empfinde ich Mitleid ist es ein höherer würde ich gerne erschlagen. Aber leider bleibt das nur ein Wunschvorstellung. Ich kann nur von meiner Einheit sprechen wo wir in den ersten 2 Wochen 3 Selbstmordversuche hatten. Ich denke das spricht sehr für sich was hier von statten geht, dazu stellt man sich die Frage wie diese Verantwortlichen solche Leute überhaupt dort hinschicken konnten?!?? Was Beziehungsmässig abgeht kann ich nur von anderen erzählen. Ein Teil ist ruhiger geworden und etwas geordneter andere hingegen sind sehr nervös,aufgebraucht und schlecht gelaunt nach Hause gekommen. Es kommt denke ich auch sehr viel darauf an welche Leute du beim Bund als Vorgesetzte hast. Wenn sie freundlich sind wird es nicht viel an Veränderung geben aber wenn du ein paar Deppen erwischt kann es schon sein das du sehr missgelaunt nach Hause kommst. Ich kann dir nur meinen Rat mitgeben das du Zivldienst machst finde ich persönlich sowie was ich so von anderen erfahren habe wesentlich besser. Viel Glück auf deinen Weg was du auch immer bestreitest.

    Mfg

    Kuschelzwerg
     
  • Inad
    Inad (35)
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    22 Februar 2004
    #27
    Jo, geht schon ziemlich ab dort, vor allem in der Grundausbildung!
    Kapier auch net, wieso Leute, die das einfach (psychisch) net packen (aus welchen Gründen auch immer) unbedingt dortbleiben müssen, obwohl jeder sieht, dass es für diejenigen net gut is...
     
  • User 9364
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    22 Februar 2004
    #28
    @Inad: Ich bin Deutscher, also erzähle ich natürlich von der deutschen Bundeswehr. Und Deutschland und Östereich sind ein gewaltiger Unterschied. In Deutschland gibt es schon die Menschenrechte. :zwinker:

    Da redet wieder einmal jemand von Sachen, die er nicht im Geringsten beurteilen kann.
    Beim Bund bist du immernoch ein Individuum. Du musst dich halt nur in eine Gruppe einordenen. Aber genau das Selbe musst du in jeder Arbeitsstelle machen.
    Du wirst nur angeschrien, wenn du Scheiße gebaut hast und es verdient hast. Und selbst dann, darf das nur unter bestimmten Vorraussetzungen geschehen.
    Den Sinn der dort zu verrichtenden Arbeiten wirst du als Verweigerer sowieso nie kapieren. Selbst die meisten Wehrpflichtigen erkennen den Sinn nicht. Aber da ich in der Kompanieführung war, habe ich einen Blick hinter die Kulissen werfen können. Und im Großen und Ganzen hat das alles Sinn gemacht. (Mit gewissen Ausnahmen.)
    Wenn du als intelligenter selbstdenkender Mensch keine Sachen machen willst, die idr nicht gefallen, wünsche ich dir viel Spaß bei der Arbeitssuche. Du musst immer mit Kompromissen leben. Und wer ein bisschen anpassungsfähig ist, kommt problemlos durch den Bund ohne metale Schäden oder sonstigem.

    Wenn die Beziehung nach einem halben Jahr auseinandergeht, nur weil man sich nicht so oft sieht, dann ist was mit der Beziehung nicht in Ordnung. Ich kenne kein Beispiel aus meinem direkten Bekanntenkreis, in dem sich während der 10 Monate beim Bund jemand getrennt hätte.


    @Kuschelzwerg: Auf deinen Post gehe ich mal nicht mehr ein. Schließlich sprichst du vom östereichischen Heer. Das kann man nicht vergleichen und ich weiß auch nicht so richtig, was dort abgeht. Schließlich habe ich bisher nur ERfahrungsberichte von 2 Leuten gehört die in Östereich bei der Armee waren.
     
  • columbus
    columbus (39)
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    22 Februar 2004
    #29
    Krylin: Kuschelzwerg GLAUBT er redet vom österr. heer aber das die meisten Grundwehrdiener keine Ahnung von ihrem doienst haben, dass is nicht nur in Deutschland so, sondern in österreich auch.

    Auch sonst gilt das was Du geschrieben hast auch für das österr. Bundesheer. da gehts nat. auch um gruppenbildung, so wie in jeder armee.
    Geschrien wird schon, aber nur in 2 Fällen:

    1)Kommando auf freiem Feld, im Gefecht
    2)wenn man Scheiß gebaut hat.

    Du warts auch davor schon leicht reizbar, nur wusstest Du das da noch nicht, weils nie vorkam.

    Kuschelzwerg, ich bin wie gesagt nicht mal in der Miliz, habmeine Schwächen, hasse kriegerische Gewalt, und bin bei Gott kein Härtling.

    Aber las Dir eins gesagt sein: so suderanten wie Du, die wirklcih aus Zucker zu sein scheinen, mit denen würd ich auf keinen Berg gehen.
     
  • sunny2906
    sunny2906 (35)
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    22 Februar 2004
    #30
    hi, also mein freund ist beim bund und ich kann da von keiner "zerstörung" der beziehung sprechen, weil wie schon jemand gesagt hat ist es nix anderes wie ein full time job oder ähnliches .... ich denke mir wenn er alle 2 monat 3 monate ins ausland müsste würde es vielleicht der fall sein das man sich bisschen fremd wir oder so aber nach 8 monaten weiss ich dass es mir egal ist denn ich würde auf jeden fall warten ... weil ich ihn liebe

    und den charakter kann ich nicht beurteilen weil ich ihn nicht vor dem bund kennengelernt habe aber so schlimm ist es auch nicht wir gehen ganz normal miteinander um
     
  • Schlumpf Hefti
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    22 Februar 2004
    #31
    Ich kann mich noch erinnern wie wir noch in der ersten Woche beim Bund groß und breit über unsere Rechte und Pflichten aufgeklärt wurden. Bei der deutschen Bundeswehr hat man jedenfalls ne Menge Rechte und kann sich gegen miese Vorgesetzte zur Wehr setzen. Wenn uns was nicht gepaßt hat, sind wir zum Spieß gerannt und haben gepetzt :blablabla Dann hat der Uffze mächtig was aufn Deckel bekommen und war dann immer ganz lieb zu uns. Außerdem waren die meisten in meiner Einheit den Vorgesetzten sowieso rhetorisch überlegen. :grin:

    Beim Bund sollen ja ab und zu mal die Grenzen des Einzelnen aufgezeigt werden und ich finde das gar nicht mal so schlecht - wann passiert das schon mal sonst im normalen Leben ? Wer der Meinung ist, daß er es nicht packt, der soll halt verweigern...
     
  • Lei-Charatin
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    23 Februar 2004
    #32
    wollte nur noch mal ein lebenszeichen abgeben...
    ich finde es sehr aufschlussreich, was und wie ihr hier diskutiert. aber, wie der ein oder andere bereits festgestellt hat, kann man die verschiedenen "heere" vermutlich schwer vergleichen. MIR geht es eher um die DEUTSCHE Bundeswehr, weil ich nun mal in D leb.

    nur weiter so, freu mich aufs lesen!

    @columbus: was soll ein "suderant" (oder so ähnlich) sein? Kenn ich gar nicht!
     
  • Inad
    Inad (35)
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    23 Februar 2004
    #33
    is ein österreichisches Wort :zwinker:
    suderant = einer der immer jammert
     
  • Kuschelzwerg
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    23 Februar 2004
    #34
    @ Columbus

    Wie schon in einigen anderen Threats wirst du wohl mitbekommen habe das ich mit dir sowieso auf keinen Berg steigen will. Ich war schon vorher agressiv? Woher weisst du das denn? Bist du Psychologe kennst du mich? Ich bin sicher nicht aus Zuckerguss. lol. Wo du sowas immer hernimmst ist mir schleierhaft. Du wirst sicher schon mitbekommen haben das ich etwas gegen diesen Verein habe. Warum? Lies es und dann wirst du es begreifen. Wenn dein Umfeld so ist und du es magst das man dich so behandelt dann tu es aber drücke nicht jeden deine Meinung auf wie du es jetzt schon wieder versuchst. Meine Meinung schlecht zu machen in dem du einfach sagst das ich aus Zuckerguss sei ist absoluter Schwachfug um es noch freundlich aus zu drücken. Ich war dort und habe genau das erlebt wo ein jeder Arbeitnehmer kündigen würde wegen extremen Mobbing. Sowie wenn man Beleidigt wird mit verschiedensten Kommentaren dies ist nicht nur auf mich bezogen und man sich wehrt gibts Strafdienst... Deiner Meinung nach ist das ja "normal". Deswegen sind wir ja aus Zuckerguss weil es gehört sich ja das man sich einfach alles gefallen lässt. Oder jemanden der halt etwas fülliger ist Strafrunden rennen lässt nur weil er nicht so eine Kondition hat. Findest du das normal? Ich nicht. Habe dort oft genug erleben dürfen das Leute die nicht dort der Norm entsprachen, sprich Überfüllige Menschen, Ausländer die nicht gut Deutsch konnten, unwürdig behandelt worden sind. Es kann ja sein das dein Kasernenleben normal verlaufen ist meine Karriere beim Bund war es nicht sowie habe ich bis auf dein Kommentar absolut keine positiven darüber gehört. In meinen Umfeld waren bzw. sind gerade an die 10 Leute beim Bund und bei denen sind keine davon begeistert und hatten ähnliche Geschichten parat. Manche nur mit kleinen Nervigkeiten manche auch schon zum Teil mit Mobbing. Also bleib bitte sachlich und komm nicht immer mit dem Zeug das wenn jemand schlecht darüber redet pah der haltet nicht viel aus etc. Sei froh das du so "stark" bist das du wie ein braver Hund alles mitmachst. Ich habe mir dort viel gefallen lassen bis der bestimmte Punkt erreicht war wo ich sagte aus. Das einzige was ich dort lernte war das ich dort nie wieder hin will und nie hingehen werde. Komme was wolle.

    Mfg

    Kuschelzwerg

    Edit: Frage von unten! Über das Österreichische Heer. Ja, beschweren konnten wir uns auch. Das taten wir auch als es uns zu bunt geworden ist. Nur dann gabs als Dankeschön lustige Übungen bis tief in die Nacht. Danach, haben wir es gelassen. Wird man ja wohl verstehen warum oder?
     
  • User 9364
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    23 Februar 2004
    #35
    ihr solltet immer drüber schreiben über welches Land ihr schreibt.

    Ich hab deine Geschichte von deiner Heereszeit ja auch schon gelesen, aber ich kann dir versprechen, dass das in Deutschland nicht so einfach geht.
    Bei uns (Bund un Deutschland) hatten die Vorgesetzten fast mehr Angst vor uns als wir vor ihnen. Wir haben mit denen zusammen Bier getrunken und auch in der Freizeit Spaß gehabt. (nix mit befohlener Spaß) :zwinker:
     
  • R1 Andy
    R1 Andy (41)
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    23 Februar 2004
    #36
    ja tut es. :rolleyes2 so war es bei mir..
     
  • columbus
    columbus (39)
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    23 Februar 2004
    #37
    Kuschelzwerg:

    Schau im Grunde empfindet ja jeder genauso wie Du. Na klar sind Situationen ungerecht (es wäre bedenklich wenn jemand es NICHT als ungerechtempfinden würde) und man wird sicher auch bewusst geärgert. Aber es kommt darauf an wie man reagiert. Amn kann nicht im Leben auf jede provokation sofort reagieren wie schwefelsäure auf wasser, und dann gleich die beleidigte Leberwurst spielen. Amn muss lernen und übern seine (vor allem negativen) Emotionen zu kontrollieren und im Zaum zu Halten. Die die nix sagen und die scheinbar mitspielen, die reissen sich nur zusammen.Aber die leiden genauso wie Du. Nur machen sie was ganz anderes aus der Situation. Und deswegen die Zuckerguss -analyse. Weh tuts allen. Aber schreien mildert den Schmerz auch nicht, im gegenteil, es macht alles für alle nur noch schlimmer. Und zu einem gediegenen standhaften Chjarakter gehört auch dazu dass man negativen Strömungen Stand hält, und nicht gleich auszuckt. und das wird mit den leuten dort gemacht. Sie werden künstlich uin negative Situatioenn gebracht, und wenn sie darauf hin anfangen schreiend im Kreis zu laufen, dann wird ihnen das ausgeztriebn-solange bis sies geschnallt haben.aber bitte wenn Du schon so erfahren bist, dass Du meinst, dass Du sowas nicht brauchst-warum hast Du wirklich nicht Zivi gemacht?

    Ich geh da auch nie wieder hin, wär ja blöd, aber ich hab meine Nutzen aus der Zeit die ich nicht missen möchte.
    UNd noch mal: du warst dort nicht irgendein Arbeitnehmer, Angestellter oder sonst was auf den man gewartet hat. Du warst dort einmal im Leben direkter Diener deiner Gesllschaft.nicht mehr. und nicht weniger.

    das heer is die klassische medizin. schmeckt bitter, furchtbar bitter. Aber es stärkt und schützt gegen kaltes Wetter.
     
  • Schlumpf Hefti
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    nicht angegeben
    24 Februar 2004
    #38
    @ Kuschelzwerg:
    Ich glaube dein Problem ist, daß du alles viel zu persönlich nimmst. Schon die Art wie du auf die Posts hier reagierst, zeigt das doch.
    Und ich kann mir nicht vorstellen, daß Übergewichtige beim Bund schikaniert werden, die werden nämlich bei der Musterung aussortiert :zwinker: Ich habe jedenfalls keinen einzigen übergewichtigen Wehrdienstleistenden gesehen...
    Der Bund ist auch so gesehen keine "normale" Arbeit, sondern eine Pflicht (naja heutzutage trifft das nur noch auf wenige zu...), da kann man nicht einfach kündigen. Und was verstehst du unter Mobbing ? Angeschrien werden ? Morgens um 5 unsanft geweckt zu werden ? Drill und Disziplin ? Das ist bei jeder Armee normal so und hat auch seinen Sinn. Dich persönlich zu beleidigen ist das Letzte was man dort will.
    Nicht jeder ist auf dich fixiert ! Du stehst da nicht im Mittelpunkt ! Manche haben auch ein Problem damit, plötzlich einer von vielen zu sein - ein Teil einer gleichberechtigten Truppe - und nicht mehr das Individuum mit seinen Ecken und Kanten die jeder akzeptieren muß.
    Außerdem wird beim Bund jeder angeschrien. Ziel ist es doch, die Rekruten so auszubilden, daß sie im Ernstfall ihr Land verteidigen (ob das heutzutage noch Sinn macht ist eine andere Frage...). Sollen dich die Vorgesetzten höflich bitten ?
     
  • Event Horizon
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    vergeben und glücklich
    24 Februar 2004
    #39

    So ist es. In der Grundausbildung wird man schon ziemlich hart angefaßt, aber das ist weniger dafür da, dich zu schikanieren, als viel mehr, dich auf den Ernstfall vorzubereiten. Im Gefecht wird nur geschrieen, Ordnung und Disziplin ist nötig, um überhaupt irgendwas zu erreichen. Viele Sachen erscheinen einem sinnlos, klar. Aber wenn jeder Befehl ne halbe Stunde durchdiskutiert wird, ist der Feind schon längst wo anders. Im Krieg werden schnelle strategische Entscheidungen getroffen, die ebenso schnell und bedingungslos erfüllt werden müssen, auch wenns schwer fällt. Oft hab ich mich z.B. gefragt, warum unsere Gerätschaften so oft gepflegt werden. Warum hab ich das neue Fett entfernt und neues draufgeschmiert? Das würde kein Zivilist tun! Aber der Zivilist geht auch davon aus, daß er in 1 Jahr Gelegenheit hat, sich drum zu kümmern. Beim Bund ist man ja "allzeit bereit", und wer weiß, wann es die nächste Möglichkeit gibt.

    Klar ist die Grundausbildung so ziemlich das schlimmste, was man so erlebt, aber sicherlich ein Klaks gegen das, was dich im Ernstfall erwartet. Der Feind wartet nicht bis 8:00 Uhr, bis du ausgeschlafen hast, und auch er wird, um dich zu töten, Nächte ineisiger Kälte durchmachen, wenig Essen,... Die Grundausbildung versucht, dir die Situation zumindest im Ansatz zu vermitteln. Das Mobbing etc. ist auch gewollt, es setzt dich unter extremen psychischen Streß, denn acuh der gehört dazu.

    @ Thema: ICh kann auch nur eine positive Veränderung betätigen, sowohl bei mir als auch bei Freunden. Partnerschaften können, wenn sie vorher schon "brüchig" sind, durch den Bund ganz zerstört werden. Dazu wird meistens die lange Abwesenheit und große Entfernung als Grund genannt. Dazu als Tipp:

    Ich hätte direkt nach dem Abi meine Grundausbildung etwa 200km weit weg machen können, danach wäre ich 100km weit weg gewesen. Aber ich wollte nicht 2 TAge nach der ABI-Feier zum Bund, wollte nochmal in den Urlaub, und auch nicht im Hochsommer über das Gelände jagen, und habe den Septembertermin genommen. Das führte dazu, daß ich die gesamte Zeit in meiner Nachbarstadt verbrachte. Also, vielleicht kann man ja mal nachfragen, ob man mit nem späteren Termin vielleicht näher an zu Hause landet!


    Noch ne Frage: Bekommt man bei den Österreichern keinen Urlaub? Von meinen 10 Monaten hatte ich ~20 Tage frei, dazu konnte ich 5 Tage Sonderurlaub für Bildungsmaßnahmen nehmen. Jetzt dauert der Dienst nur noch 9 Monate, und Urlaub gibt es sicher auch noch.
     
  • User 9364
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    7
    Verheiratet
    24 Februar 2004
    #40
    Genauso. Das Oberkommando trifft die Entscheidung. Der einzelne Soldat erfährt gar nicht die komplette Situation. Ihm wird nur gesagt, was er machen soll. Deswegen ist es für den Soldaten im ersten Moment auch unlogisch, was er da eigentlich macht. Aber die Vorgesetzten können nunmal nicht jedem haarklein erklären, warum sie nun diese Entscheidung getroffen haben.

    Naja, gut. Mal ganz abgesehen davon, wäre die deutsche Armee sowieso um 90% dezimiert, wenn es zu einem Krieg kommen sollte. :zwinker:
    Ich kenne Keinen, der da freiwillig hingehen würde, wenn es heißt, dass der V-Fall eintritt.
     

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