• localhost
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    9 November 2004
    #41
    Oh, ich möchte keinem die Worte im Mund rumdrehen, sorry, war wirklich nicht bös gemeint. Dann habe ich das nicht verstanden.
    Vielleicht habe ich nicht verstanden, was an strahlendem Uran sauberer als emittiertem CO2 ist.
    In dem Zitat lese ich, daß Greenpeace sagt, daß regenrative Energien jetzt schon den 6Fachen Weltenergiebedarf liefern könnten. Natürlich geht ein Atomausstieg nicht von heut auf morgen. Sehe ich auch so.
    Naja, eineige Leute haben die Kostenrechnung mit in Waagschale getan.
    Und ich wollte dann noch die Kosten mit einbezogen wissen, die "wir" mit Gorleben oder Endlagern die nächsten 100000 Jahre jetzt bewußt tragen werden.
    Warum nicht? Wenn jemand zu dem Schluss kommt, daß Atommüll nicht sein müßte, dann geht er da hin. Und tendenziell setzen sich natürlich eher die Leute aus der Nachbarschaft damit auseinander. Aber "früher" waren das doch auch große Bundesweite Demo-Aktionen IIRC.
    Ist der Transport nach Frankreich nicht wesentlich kleiner und gestückelt, also mehrere? Da ist so ein großer Transport doch zum Demostrieren viel besser geeignet.
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #42
    Nun, CO2 entsteht be ider Verbrennung von Kohlenstoff nunmal.
    Alle fossilen Brennstoffe bestehen nun mal hauptsächlich aus Kohlenstoff. Zumindest deren verwertbare Anteile.
    Den CO2-Ausstoss kann man also nicht abstellen. Der einzige Weh ihn zu reduzieren, ist den Wirkungsgrad der Kraftwerke zu erhöhen.

    Da lässt sich sicher noch etwas verbessern, aber ein höherer Wirkungsgrad bedeutet weniger Kosten für Brennstoffe bei gleicher Strom-"produktion".
    Insofern ein wirtschaftl. Interesse der Betreiber, zumindest bei Neubauten.

    Achso: und was ist nach 10 Jahren?

    Wir werden irgendwann nicht um Wasserstoff rum kommen. Vermute ich mal.
    Leider sind wir damit wieder von sonnenreicheren Ländern abhängig.
    Aber anstatt mal was zukunftsträchtiges zu machen, werden überall Spargelstangen hingepflanzt. :frown:
    Immerhin gibts mittlerweile Planungen für größere Offshore-Windparks in der Nordsee.
    Das hört sich für mich deutlich vernünftiger an, als überall irgendwo ein Windrad hinzustellen, wo meist eh kein Wind is.



    Nun, immerhin müssen die Bewohner demnächst nicht mehr heizen und können nachts die Laternen abschalten *gg* SCNR
     
  • localhost
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    9 November 2004
    #43
    Explizit: Ja, aber wir müßten es nicht haben. Darauf möchte ich hinaus.
    Ausstieg.
    Und ich finde es nicht egal, ob noch was hinzukommt.
    Naja, das läuft darauf hinaus:

    Die einen möchten lieber die Verantwortung und Kosten für hochgefährlichen radioaktiven Atommüll für unsere Kindeskinder übernehmen.

    Die anderen schöpfen moderne Technologien in alternativen und klassischen Kraftwerken (zur CO2 Minimierung) aus, und spekulieren darauf, das die Forschung alternative Energien immer besser macht. Und zwar nicht auf 100000 Jahre gesehen.
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #44
    also an 6fach Zweifel ich schon etwas.
    Es sei denn, wir bauen ein riesiges Kraftwerk in den ganzen Golfstrom, pflastern alles mit Windrädern und Sonnenkollektoren/Solarzellen zu.

    Sonnenkollektoren sind übrigens durchaus interessant, um das Brauchwasser für Haushalte usw. zu erwärmen.
    Kann man ne Menge Strom bzw. Öl mit sparen.
    Ist vermutlich sinnvoller, als erst mit Solarzellen Strom herzustellen, den man nicht speichern kann und daraus dann wieder Wärme für Warmwasser.

    Ich denke mal, wenn man mal etwas vom reinen Thema "Strom" wegkommt und sich mehr auf Energie gesamt konzentriert ist durchaus was machbar.

    Interessant ist auch, wieviel Strom alleine alle Multi-Ghz-Prozessoren brauchen, die irgendwo unnütz unterm Schreibtisch stehen.

    Der Punkt ist sicher durchaus berechtigt.
    Nur alle unserer letzten Regierungen und Finanzminister leben/lebten auf Kosten der nachfolgenden Generationen.
    Ist halt einfacher.

    Das mag sein.
    Aber es ist schon etwas merkwürdig, denn Müll ohne Probleme nach Frankreich rollen zu lassen und den Rücktransport verhindern zu wollen...

    Es hätte vielleicht nicht sein müssen, aber wir haben es nunmal.
    Darauf möchte ich hinaus :zwinker:


    Nur Ausstieg ohne wirkliche Alternativen?
    Über Ausstieg kann man reden, wenn man drauf verzichten kann. Aber nicht vorher.
    Und das Problem mit dem Atommüll ist erstmal von der Menge unabhängig.
    Wenn es eine vernünftige Lösung gibt, spielt dies keine Rolle.
    Wenn nicht, haben wir eh ein Problem

    Das beste wäre, das ganze Zeug in die Sonne zu befördern.
    Da wird es dann in seine Bestandteile zerlegt. Nur leider bekommt man es da aus energietechn. und Sicherheitsgründen nicht hin....

    Edit: Das wars erstmal von mir. Muss jetzt was vernünftigges tun. Wollte heute nochmal fertig werden.
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    9 November 2004
    #45
    CO2 fuehrt zu einem weltweitem Klimaproblem (Ozonloch etc). Uran versaut vermutlich die Zukunft vom Wendland. Bisher wird behauptet, dass auch in Zukunft keine Strahlung austreten wird. Bisher ist soweit ich weiss nur ein ausgesprochen geringer Strahlungsanstieg messbar.

    Dann sind wir uns ja einig... Greenpeace haelt einen voelligen Ausstieg fuer in knapp hundert Jahren fuer machbar (ich persoenlich denke es geht schneller) man muss nur jetzt damit anfangen umzusteigen. Aber in diesen 100 Jahren muss der produzierte Dreck noch irgendwo hin und Deutschland hat momentan leider keine geeigneteren Orte als Gorleben. Ich halte es fuer utopisch zu glauben, dass durch die Castorblockaden ein Ausstieg aus der Atomenergie forciert wird. Wenn man die ganze Zeit, das Geld und den Elan den die Teile der Bevoelkerung darein stecken wuerde, Alternativen zu erforschen und umzusetzen, anstatt den Castor sinnlos aufzuhalten (weil dass er doch ankommt ist wohl allen bewusst) waere allen viel mehr geholfen (ausser den Leuten im Wendland, zu denen die Castoren trotzdem kommen, aber wo ist die Alternative?)
    edit: zu diesem Punkt: Regenerative-Energien koennten nach momentanen Stand der Technik den 6 fachen Weltenergiebedarf decken, allerdings sind eben die entsprechenden Kraftwerke noch nicht vorhanden.

    Wenn jemand meint, dass Atommuell nicht sein muesste, muss er da ansetzen wo er produziert wird, nicht erst da wo der existierende weg muss, weil dass der nun entsorgt werden muss, darin sind wir uns doch, denke ich, alle einig, oder? Zu bundesweiten Aktionen kann ich mich leider nicht aeussern, ich hab das immer nur vor Ort mitgekriegt. Aber wenn es so waere, beweisst ads imho nur, dass die Leute auf den "ich bin dagegen" Zug aufgesprungen sind und weils in ist, einfach mal mitgemotzt haben, so langsam wirds dann aber langweilig, warum also demonstrieren, wenn man nicht selber betroffen ist?

    Zum demonstrieren braucht es gar keinen Transport, nur fuer den illegalen Part :zwinker: Prinzipell hast Du aber Recht, aus den Kraftwerken raus sind mehrere, aber das widerspricht nicht meiner Aussage, dass man die "sinnvoller" blockieren wuerde. Vor allem koennten dann Deutschlandweit Aktivisten mitarbeiten, hier sind es doch nur Norddeutsche, aber auch in Sueddeutschland gibt es Kraftwerke und das duerfte die Betreiber doch wesentlich mehr stoeren als so wie es jetzt ist. Und wen will man denn mit der Blokade schaden?
     
  • localhost
    Gast
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    9 November 2004
    #46
    Tja, das ist der Knackpunkt.
    Für die einen ist ein Endlager für die nächsten 100000 Jahre wirklich eine echte Alternative.
    Für die anderen nicht.
    Shit, ich auch jetzt langsam mal :smile:

    PS.: Zumal die Diskussion jetzt abgefrühstückt ist. Für die Leute, für die Uran und Plutonium eine Alternative ist, ist das so. Da braucht man dann nicht mehr zu Diskutieren, alle Argumente sind ausgetauscht. Den Rest erledigt eigentlich nur noch die Wahlurne. Oder man könnte auch sagen, wenn jetzt irgendwas das Zuenglein an der Waage sein könnte, ist das die Urne.

    lol. es gibt bundesweit nur diesen einen Ort
    :tongue: "Früher" war mal so ein Viech in Süddeutschland angefangen worden, das wurde aber eingestampft. Wie hiess das noch? *gruebel*
     
  • Honeybee
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    9 November 2004
    #47
    Habe jetzt alles nur überflogen, aber ich bin auch für Atomenergie!

    Ich glaube nicht, dass sich die Atomkraftgegner wirklich über Stromanbieter informieren! Warum wechseln die nicht einfach zu Ökostrom? Damit ist wenigstens ein kleiner Schritt getan! Klärt mich wer auf?

    Eon Aqua Power z.B.
    http://www.verivox.de/power/Tariffs.asp?ID=19437
    oder hier auch was aus 100% Wasser:
    http://www.verivox.de/power/Tariffs.asp?ID=13304
    Sogar bei Greenpeace gibts Strom:
    http://www.verivox.de/Power/carriers.asp?ID=177
     
  • daedalus
    daedalus (40)
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    9 November 2004
    #48
    Da haben wir aneinander vorbei geredet, ich dachte Du redest z.B. von Bayern, die gegen den Castor-Transport nach Gorleben protestieren... Mag ja sein, dass es auch im Sueddeutschen Raum dagegen Demos gab :smile: Man hat ja auch gegen den Irak-Krieg demonstriert, ohne in den Irak zu fliegen :grin:

    Genau, zu e.on, Deutschlands Atomkraftwerksbetreiber Nummer 1 und die Firma, dessen Tochterfirmen in Osteuropa Reaktoren, Baugleich mit denen in Tschernobil, betreiben :grin:
     
  • Honeybee
    kurz vor Sperre
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    nicht angegeben
    9 November 2004
    #49
    bin ja kein Ökostrom Profi, Scherzkeks!
    Aber wenn man sich da mal länger mit befasst wird man schon einen Anbieter finden, der den Strom wirklich nur aus Wasser/Sonne gewinnt.
     
  • Pratze
    Pratze (36)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    nicht angegeben
    9 November 2004
    #50
    Hi,

    da hier ja die Diskussion fast schon am Ende ist, man sich darauf geeinigt hat (im Großen und Ganzen), dass jeder gegen die Atomenergie ist, und dann eigentlich doch wieder dafür (weil es momentan keine bestehenden Alternativen gibt)...lässt ja irgendwie darauf hoffen, das die Menschheit irgendwann sich von der Atomenergie "abspaltet", und andere gleichstarke Verfahren entwickelt, die den Bedarf an Strom für die Menschen in einem annehmbaren Verhältnis decken kann. Natürlich bedarf es solcher neuen Forschung viel Zeit, viel Geld und viel Aufopferung. Stattdessen richtet man sich natürlich lieber der Kernenergie zu, die ein gewaltiges Potenzial besitzt, und deren Kontrolle und Nutzungsgrad man (fast) vollständig besitzt.
    Ein Hindernis in der Entwicklung von Kernenergie zur "sauberen, regenerativen" Energie ist mit Sicherheit auch die Politik (Staat).
    Wenn man sich z.B. vorstellt, dass von heut auf morgen 70 % der Kernkraftwerke in Deutschland kein Strom mehr produzieren würden, und man auch nicht die Möglichkeit in Betracht zieht, Strom aus dem Ausland zu entnehmen, dann würde die Entwicklung und Forschung alternativer Energien in einem rasanten Tempo voranschreiten, und ich würde behaupten, in 20 Jahren (habe keine Zahlen, sind nur fiktive Vermutungen) hätten wir Strom aus Alternativenergien gewonnen, um unseren heutigen normalen Lebensstandard zu realisieren.
    Not macht Erfinderisch!
    Aber was würde das für die Menschen in Deutschland bedeuten?
    Naja, kann man sich ja ausmalen, was da alles zusammenbricht, also nicht realisierbar ist.

    Ciao Pratze
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #51
    ich wusste nich, dass ich deswegen keine meinung haben darf....
    entschuldigung großer meister....
     
  • Event Horizon
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    9 November 2004
    #52
    Naja, Atomenergei ist nicht gleich Atomenergie.

    Ich finde die momentane Atomenergie mit ihrem strahlenden Abfall auchnciht so prickelnd, aber ich sehe momentan keine wirkliche Alternative.

    Eben sagte wer, Wasserstoff sei eine Lösung. Der muß herhestellt werden. Vielleicht in Afrika aus Solarstrom. Und damit ist der Wirkungsgrad wiede verschwindend gering.

    Atommüll in die Sonne? Nunja, dafür müßte man die gesamte Energie, die der Müll je produziert hat, in die Raketen stecken, damit das Zeugs da auch ankommt. In Zahlen: Man müßte das Zeugs auf etwa 30 Kilometer pro Sekunde beschleunigen. Wir kriegen grade so 11km/s hin, mit wesentlich weniger Ballast.


    Aber die Sonne ist meiner Meinung nach der richtige Weg. ZUmindest ihr Prinzip.

    Wir betreiben kernspaltung, die Sonne Kernfusion. Momentan wird fieberhaft versucht, die Kernfusion auch für die Stromerzeugung zu nutzen. Leider sind uns die dafür nötigen Temperaturen noch im Weg.

    Aber ich denke, in vieleicht 50 Jahren sind wir in der Lage, Kernfusion dauerhaft und effizient zu betreiben. Dabei entsteht als Abfallprodukt jedenfalls nichts strahlendes. Diese Form der Energiegewinnung wäre perfekt. Keine Fossilen Brennstoffe wie Öl, Kohle oder Gas, keine radioaktiven Materialienwie Uran und Plutonium (ist übrigens hochgiftig, nicht nur, weil es strahlt), keine schädlichen Abgase, kein strahlender Müll. Dazu ist der Brennstoffvorrat unerschöpflich.
     
  • darksun
    darksun (39)
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #53
    Eine realistische Betrachtung. Sehe ich auch so.

    Darauf wird es wohl herauslaufen müssen. Irgendwann mal.
    Wenn man nur die Sonne nutzt, ist der Wirkungsgrad ja egal.
    Zumindest wenn man davon ausgeht, dass in Afrika genug Sonne ist.

    Ist schon klar, dass dies techn. nicht so ohne weiteres möglich ist.
    War mehr ein Wunschtraum

    Ja das wäre schön.
    Ist die Frage ob dies jemals kontrolliert gelingt.
    Und genug Wasserstoff ist ja erstmal da.
     
  • localhost
    Gast
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    9 November 2004
    #54
    eheee :smile: Dir ist es egal und du wirst nicht darüber nachdenken (Was ich letztens zitiert hatte). Welche ist denn deine Meinung? Oder ist das eine?
    :ratlos: ... :engel: Danke :smile:
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #55
    @eric
    Respekt !
    Respekt vor deiner differenzierten Sichtweise.
    Wenn alle auf der einen oder anderen Seite so viel nachdenken würden, dann gäbe es mehr Gespräch und weniger Konflikte.
     
  • genosse
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    9 November 2004
    #56
    Eric hat es auf den punkt gebracht, obwohl er von "der anderen seite ist" :zwinker: respekt!

    es geht nicht drum, diesen castor der gerade rollt, zu stoppen, das ist fast unmöglich... es geht drum, seinen protest zu zeigen, solidarisch mit den anderen und somit auch der breiten öffentllichkeit zu zeigen, dass atomenergie, die äußeren umstände jetzt einmal aussen vor gelassen, nicht "sauber" oder sonst was ist, sonder weg gehört!

    desweiteren gibt es in dem GG ein recht auf widerstand, nur mal so zur information :zwinker:
     
  • waschbär2
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #57
    Öhmmm ... :schuechte ... Nein, gibt es nicht.
    Jedenfalls nicht in dieser Angelegenheit.
    Das Recht auf Widerstand besteht nur, wenn die Grundprinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung angegriffen werden, also Art. 1-5 des GG. Art 20 Abs. 4 bezieht sich nur darauf.
    Alle anderen Sachen sind politisch/demokratisch zu lösen. Da gibt es kein Freibrief zu Widerstand.
     
  • Bakunin
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    9 November 2004
    #58
    Der Einstieg in die Atomkraft geschah gegen den ausdrücklichen Willen der Mehrheit der deutschen Bevölkerung und wurde gegen massiven Widerstand durchgepeitscht.
    Deshalb ist das Argument, dass der Müll ja jetzt auch irgendwohin muss, ob es den Gegnern passt oder nicht, ein Irrsinn vor dem Herrn.
    Wie lange lassen wir es uns eigentlich noch gefallen, dass diese Farce als Demokratie verkauft wird?

    Die Proteste sind legitim und notwendig - und um es mit den Worten eines Forumsmitgliedes zu sagen, das sich weiter oben ach so schlau zu Wort gemeldet hat:

    Sollen sich die Herren in Berlin die Dinger doch in den Garten stellen!!
     
  • localhost
    Gast
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    9 November 2004
    #59
    Alles in allem ein eindrucksvoller und interessanter Bericht.
    Ach... Das wusste ich ja noch gar nicht :schuechte
    Finde ich auch. Das meinte ich zu Anfang der Disskussion glaube ich. So eine zünftige Demonstration muss zu jeder Demokratie gehören.
    Das mit der Juelich Kommision da gibt mir zu denken um so mehr. Es ist ja alles 120% sauber und sicher (für die nächsten 100000 Jahre sogar)...
    Was hätten wohl die Tschernobyl Betreiber 1985 auf diese Frage geantwortet? "Klar! Das ist 120%ig sicher!" Klar, hier ist die Sicherheit wirklich höher,
    aber nur höher, nicht eben perfekt.
    Es wird viel gelogen und betrogen von den Lobbyisten und den Politi:wuerg:
     
  • defiant
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    vergeben und glücklich
    9 November 2004
    #60
    Dann hätte die deutsche Bevölkerung ja die Regierung, die das beschlossen hat, abwählen können ...
    Und woher weißt du, dass es die Mehrheit der Bevölkerung war ?
    Ich bin zwar auch "gegen", aber das sind "Totschlagphrasen", die niemandem nützen und schon gar nicht der Demokratie.
     

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