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    18 Oktober 2020
    #1

    Corona 6

    Geöffnet...
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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  • Schweinebacke
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    18 Oktober 2020
    #2
    Off-Topic:
    Ich finde ja, man merkt Lesch an, dass er von vielen Themen abseits seines Spezialgebiets schon eine gewisse Ahnung hat, aber der redet einfach immer wie ein Prediger, der ist auch gefühlt beim Telekolleg hängen geblieben :grin:
    Und sein Hemdengeschmack ist auch legendär :seenoevil:
     
  • Funksoulbrother
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    18 Oktober 2020
    #3
    Off-Topic:
    Naja, abseits der eigenen Domäne kommt man aber recht schnell ins Schlingern, wenn man wie der Erklärbär der Nation auftritt.

    Gerd Scobels im Ansatz gut gemeintes (Unsinn aufklären), aber ziemlich undurchdachtes Geschwafel (voller fragwürdiger Doppelstandards) in seinem eher berüchtigten, als berühmtem Corona-Demo-Video fällt für mich in die gleiche Kategorie:

     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2020
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    18 Oktober 2020
    #4
    Vor vier Monaten hatte ich zu Beginn von Corona 5 die ersten Antworten auf die Fragen vom Corona 4-Start (knapp 6 Monate her) gegeben, weiterhin sind viele Fragen ungelöst. Hier meine aktualisierte Sicht wie es sich entwickelt hat mit den damaligen Top Fragen. Es ist wenig neues hinzugekommen um ehrlich zu sein.

    Offene Fragen bei COVID-19:
    a) Übertragung
    - Wie schafft es der Virus sich relativ gut zu übertragen? Offenbar spielen Aerosole eine wichtige Rolle, genauso wie Superspreader events
    - Was ist der Hauptübertragungsweg (Tröpfchen ist Annahme, aber erklärt kaum die Beobachtungen alleine)? Aerosole haben sich mittlerweile als zweites Standbein durchgestezt
    - Sind Aerosole ein entscheidender Faktor? Ja
    - Sind Masken ein Hauptgrund warum viele asiatische Staaten so geringe Übertragungen haben?Hauptgrund nicht, auch das harte Vorgehen bei Infektionen, häufiger Nutzen von Apps, aber ja, Masken werden nun sechs Monate später als wichtigster Bestandteil der Vorsorge betrachtet
    - Sind Kinder genauso Überträger wie Erwachsene? Sehr schwer zu beantworten. Schulen haben nicht unbedingt für Grossausbrüche gesorgt, aber es gibt dennoch viele Fälle dort. Jedoch wird die Situation allgemein in Europa bei allgemeinen Schutzmassnahmen als Beherschbar angenommen. Generell gibt es wohl die Altersschwelle bei 15 Jahren. Alles drüber unterscheidet sich kaum, drunter gibt es grosse Unsicherheiten bezüglich übertragungen und Infektionen (aber gesichert das sie nahezu kaum Symptome haben).
    - Gibt es einen Einfluss des Klimas und wenn ja ist es ein direkter Effekt (Strahlung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit) oder Indirekter (menschliches Verhalten, Immunsystem)? Es kommt daruaf an wie sehr die Menschen indoor aufeinanderhocken. Das tun sie im Winter häufig in unseren Breiten, in Gebieten wo es heiss ist auch im Sommer.

    b) Genetik/Verhalten
    - Gibt es genetische oder soziale Gründe warum international mehr Männer sterben als Frauen? Weiterhin scheint die Datenlage mau. Einzelne Länder haben auch mehr sterbende Frauen auf Grund der Altersanfälligkeit.
    - Gibt es einen genetischen oder sozialen Grund für die hohe BAME (Black, Asian and minority ethnic) Quote in UK, ähnliches für die black community in den USA? Nix neues, weiterhin wohl beides, sozial ist recht gesichert, aber Vitamin D wird weiterhin immer wieder hochgekocht
    - Gibt es einen Grund anders als Phase der Epidemie und frühe Intervention für die geringe Todesfallzahl in Deutschland? Der derzeitige Anstieg macht es unwahrscheinlich, dass es einen anderen Grund gab.

    c) Immunisierung
    - Wie hoch ist die Dunkelziffer und wie unterscheidet sie sich für einzelne Staaten? Ist Regional sehr abhängig, in Hochverbreitungsgebieten tendenziell höher. Auch wird angenommen, dass im Frühjahr massiv untertestet wurde und so derzeitig Zhalen heute und damals nicht vergleichbar sind.
    - Gibt es überhaupt einen Weg zu einem Impfstoff? Man ist optimistisch, zum Ende des Jahres wissen wir mehr.
    - Gibt es Kreuz-Immunisierung durch andere Coronaviren? Offenbar ja, aber nicht entscheidend soweit wir heute denken
    - Warum erkranken Kinder seltener? Es gibt Erklärungsansätze, aber auch immer wieder Berichte von schweren verläufen und einer massiven Untertestung bei Kids. Neues gab es nicht wirklich.
    - Warum ist die sekundäre Attack Rate so niedrig? Weiterhin kaum eine Erklärung, wurde teils mit der Untertestung der Kinder in Verbindung gebracht.

    d) Zukunft
    - Kommt es zur zweiten Welle und wenn ja wie stark, wann und wo? Es gibt genug Gründe anzunehmen, dass wir uns gerade am Start einer solchen in Europa Befinden (je nach Definition)
    - Wann wird ein erstes effektives Medikament zur Verfügung stehen? Es gab Erfolge aber auch Zhalreiche Rückschläge. Insgesamt scheinen Therapien erfolgreicher zu verlaufen als im Frühjahr.
    - Wann gibt es (wenn überhaupt) einen Impfstoff? Zulassungen werden im nächsten halben Jahr wohl erteilt, in wie weit grossflächig geimpft werden kann bleibt offen.
    - Wird man einem Totimpfstoff eine Chance geben oder verlässt man sich auf bisher unerprobte Konzepte?Weiterhin keine Neuigkeiten
    - Wann wird man die Massnahmen deutlich reduzieren können? Man hat es gemacht, man ist eines besseren belehrt worden, also geht es nun von vorne los.
    - Wie wird sich die Exzess-Mortalität in einzelnen Regionen entwickeln? Sie war heftig im April, flachte ab im Mai und ist nun in den meisten entwickelten Ländern auf normal. Bei den Entwicklungsländern gibt es das grosse Fragezeichen. Jedoch gibt es grosse Unterschiede zwischen einzelnen Ländern in Europa, Deutschland scheint ganz gut weggekommen zu sein.
    - Wird COVID weiter als reine Lungenkrankheit betrachtet werden, sondern als eine Erkrankung des Gesamtsystems mensch? Der ganze Körper war zwischenzeitlich in den Mittelpunkt gerückt, gerade für jüngere Patienten. Wie sehr es Einzelfälle sind oder eindeutiges Muster bleibt offen.
    - Wird es Apps geben die sowohl Datenschutz einhalten, als auch effektiv und verbreitet sind? App gibt es, eine Rolle spielt sie jedoch kaum. Aber Beschwerden waren gering, bis auf die üblichen Kinderkrankheiten.
    - Wie hoch wird weltweit und regional das Wirtschaftswachstum einbrechen und werden Staaten die Frühzeitig reagiert haben dadurch wirklich einen Vorteil haben? Wirtschaft bricht teils deutlich in den entsprechenden Quartalen ein wo es Lockdowns hat udn braucht immer recht lange um sich zu erholen, auch weil Massnahmen nicht schnell genug reduziert werden können. Es gibt andeutungen das schnelles reagieren belohnt wird, aber das dauert wohl noch lange um das abschliessend sagen zu können. Alles sehr mit Unsicherheiten bedacht.
     
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    #5
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    Danke, maplan, dass du dir immer so viel Arbeit hier machst :rose::rose:
     
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    18 Oktober 2020
    #6
    @xylo25

    Du bist ja lustig. Unterstellst mir irgendeine "Subkommunikation" und willst auf der Grundlage entscheiden, dass ich "leider" damit raus aus der Diskussion sei? Und dein Anliegen ist es, für mehr Verständnis gegenüber kritischen Positionen zu werben? Kannste dir nicht ausdenken.

    Aha. Und warum?
     
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    18 Oktober 2020
    #7
    Off-Topic:
    Ein ganz interessanter (wenn auch nicht inhaltlich sensationell neuer) Gesprächsausschnitt zum Zustand des Qualitätsjournalismus findet sich hier von Minute 7:43 bis 13:08 in diesem Video - Precht hatte in seiner Sendung Rezo zu Gast:
     
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    18 Oktober 2020
    #8
    Off-Topic:
    Schweinebacke Ich bemühe mich schon, zumindest auf die Fragen zu antworten. Diskussionen finden die meisten mit mir ja ohnehin sinnlos - und das geht mir umgekehrt manchmal nicht anders :zwinker: Davon abgesehen bewundere ich, wie viel Zeit Ihr hier alle für den Thread habt. Ich komme kaum zum Nachlesen zwischen Vollzeitjob, Kind, Haus etc. Darum schreibe ich etappenweise und will mich gar nicht überall einmischen.

    @Eswareinmal hat ja bei den Kleinkindern dazu auch gerade einen Artikel dazu verlinkt: Sind Masken für Kinder gefährlich? | kinder-verstehen.de Es ist nicht sicher, dass es schadet, aber eben auch nicht, dass es unbedenklich ist. Darum sollte es untersucht werden.
    „Eine Schadensersatzklage einer einzelnen Person oder eines einzelnen Unternehmens vor einem deutschen Gericht ist gerade, wenn es um „Corona“ geht, doppelt riskant. Dies zum einen wegen des in der Regel hohen Streitwertes (es wird bei einem kleinen Unternehmen vielleicht nur um € 10.000,– gehen, aber bei einem größeren leicht um € 500.000 oder mehr) und des damit verbundenen Kostenrisikos. Zum anderen aber zeigt die Erfahrung der Prozeßanwälte in Fällen mit strukturellem Ungleichgewicht (viele einzelnen Verbraucher, Anleger oder kleine und mittelständische Unternehmer gegen einen großen, sogar auch noch einen betrügenden, Konzern), dass die politische Unabhängigkeit der deutschen Justiz gerade in solchen Fällen nicht gewährleistet ist: In den VW-Dieselbetrugsfällen haben nach unserer Erfahrung sachfremde Erwägungen durch Gerichte am Sitz des beklagten Konzerns in Niedersachsen, häufig rechtsstaatliche Überlegungen und die Anwendung des geltenden Rechts ausgeschaltet.

    In den Deutsche Bank-Fällen hat die vorgebliche „Systemrelevanz“ häufig zum selben Ergebnis geführt. Auch hier wieder durch Gerichte am Bankenstandort Frankfurt am Main.

    Deshalb gibt es seit Langem Bestrebungen, auch in das deutsche Recht eine echte Sammelklage einzuführen, wo eine Person repräsentativ für alle in gleicher Weise Geschädigten klagt.

    Die EU fordert die Möglichkeit einer Sammelklage in allen EU-Ländern ein, bislang leider erfolglos. Eine echte Sammelklage gibt es derzeit nur in den USA und heißt dort/class action/. Und nun gibt es, wie Dr. Fuellmich in seinem Video darlegt, die Möglichkeit, dort, in den USA eine Sammelklage gegen die Hersteller und Verkäufer des defekten Produkts PCR-Tests anhängig zu machen. Denn der deutsche Drosten-Test wurde aufgrund einer Empfehlung der WHO als einer der ersten weltweit, und zwar auch in die USA verkauft und dort benutzt.

    Dies ist die Gelegenheit auch für deutsche Geschädigte, ihre Ansprüche aufzubereiten und dann im Rahmen einer class action ihre Schadenersatzansprüche in den USA geltend zu machen.

    Schon die Androhung einer solchen Sammelklage mit einer Vielzahl von Klägerinnen und Klägern einer entsprechend hohen Schadenssumme wird sicherlich sein, dass die betroffenen Unternehmen endlich Gehör bei den Verantwortlichen finden – money talks!“

    Soweit die Theorie. Wir werden sehen, was daraus wird.
    (Quelle: Wie kann ich meine Ansprüche gerichtlich, und zwar ggf. auch im Rahmen einer Sammelklage (class action) in den USA geltend machen? – corona-schadensersatzklage.de)
    Klar, die von Dir angesprochenen Probleme bemängele ich ja auch nicht erst seit Corona. Was wären denn die richtigen Schlussfolgerungen, wenn meine so „schwurbelig“ sind?
    Übrigens kann man es auch umdrehen: ich bin erschüttert, wie viele gebildete Menschen die totalitären Entwicklungen einfach nicht sehen (wollen).
    und Hryna: Ich dachte, die Juristen können das besser auf den Punkt bringen als ich :zwinker: Ich habe mir nicht für alles ein Beispiel überlegt, denn ich habe nicht behauptet, dass jede Einschränkung MICH betrifft.

    Aber ist das ernst gemeint mit Meinungs-/ Versammlungsfreiheit usw.? Wer die „falsche“ Meinung hat, wird angegriffen und zensiert (YouTube kann sich aufgrund seiner quasi Monopolstellung übrigens nicht immer auf das "Hausrecht" berufen), verliert seinen Job.
    Die „falschen“ Versammlungen werden rechtswidrig gegängelt.
    Bewegungsfreiheit usw.: Man darf quasi nicht mehr weiter als Europa verreisen und/ oder muss Tests/ Quarantäne in Kauf nehmen etc. Kurzzeitig sogar INNERHALB Deutschlands, was ja nun zum Glück gekippt wurde. Einschränkungen bei Bildung: Kinder werden in der Schule gemobbt, wenn sie keine Maske tragen oder sogar vom Unterricht ausgeschlossen.
    In der Freizeit ist man eingeschränkt, weil man wenig spontan unternehmen kann, sondern das meiste vorbuchen muss und dann aufgrund der geringeren Kapazitäten womöglich gar nicht zum Zuge kommt. Die persönlichen Daten müssen bei den meisten Freizeitaktivitäten angegeben werden…
    (Es geht an der Stelle nicht um die Frage, ob das sinnvoll oder nötig ist, sondern nur um die Frage, wo es denn Einschränkungen gibt.)

    Zum Glück mehrt sich Kritik an der aktuellen Lage:
    Jurist warnt vor Corona-Regelungsregime
    Spahn will dauerhaft mehr alleinige Macht

    Ausführlicher im Corona-Ausschuss-Bericht, (wo auch auf die Berufsfreiheit eingegangen wird): Warum der Rechtsstaat bislang quasi nicht mehr funktioniert hat, inzwischen werden ja zum Glück wieder mehr verfassungswidrige Entscheidungen kassiert.
    "Der Rechtsstaat gibt ein schwieriges Bild im Rahmen der Corona-/Lockdown-Krise ab. Rechtsgrundlage für die Corona-Verordnungen ist § 28 Infektionsschutzgesetz. Das Infektionsschutzgesetz ist am 25. März 2020 mit Wirkung zum 27. März 2020 geändert worden. Auf Vorschlag des Gesundheitsausschusses erfolgte die Feststellung der "epide- mischen Lage nationaler Tragweite" automatisch mit dem Inkrafttreten des Gesetzes, was verfassungsrechtlich höchst problematisch ist, wie u.a. ein Rechtgutachten von Prof. Thorsten Kingreen von der Universität Regensburg belegt.

    Zu Beginn des Lockdowns waren die Gerichte in ihrer Tätigkeit u.a. durch Unterbe- setzung der Geschäftsstellen stark eingeschränkt. Die Corona-Verordnungen der Länder haben die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs für ihren Geltungsbereich außer Kraft gesetzt, so dass die Bürger unmittelbar auf den Klageweg verwiesen sind mit ent- sprechenden Kostenfolgen. Im einstweiligen Rechtsschutz gilt allerdings ein einge- schränkter Prüfmaßstab, weshalb dort bislang so gut wie keine Erfolge erzielt werden konnten. Eine bekannte Ausnahme ist u.a. die Aufhebung des vom Berliner Innensenator verhängten Verbots der Großdemonstration vom 29. August 2020 durch das Verwaltungs- gericht Berlin, bestätigt durch das OVG Berlin. Eine Vorwegnahme der Hauptsache darf in Eilrechtsverfahren nicht erfolgen, so dass nur ganz offensichtliches Unrecht sofort beendet werden muss.

    Problematisch ist, dass die Gerichte, wie Rechtsanwalt Gordon Pankalla berichtet, ihre Entscheidungen stets auf die Einschätzung des RKI, dass eine "gefährliche" Lage fest- zustellen sei, stützen. Obgleich sie eigentlich entsprechend dem Amtsermittlungsgrund- satz zumindest zu einer Plausibilitätsprüfung verpflichtet sind, lehnen sie es ab, sich mit den von den Klägern vorgelegten wissenschaftlichen Studien sowie mit der dünnen Zah- lenbasis, die eine Gefährdung für das Gesundheitswesen nicht erkennen lässt, überhaupt auseinanderzusetzen. Wegen der kurzen Laufzeiten der Verordnungen von teilweise nur vier Wochen argumentieren die Gerichte zudem, dass eventuelle Grundrechtseinschrän- kungen wegen der kurzen Zeit der Beeinträchtigung gerade noch hinzunehmen seien.

    Ein Sondervotum vom Berlin-Brandenburgischen Landesverfassungsgerichts kommt gleichwohl zur Erkenntnis, dass auch kurzfristige Grundrechtseinschränkungen nicht hinzunehmen seien, weil es nicht der Bürger sei, der erklären müsse, warum und wie er seine Freiheitsrechte ausüben wolle, es sei vielmehr der Staat, der darzulegen habe, aus welchen gewichtigen Gründen er in die Freiheitsrechte eingreife. Das Bundesverfassungsgericht hat zumindest im Hinblick auf die Ausübung der Religionsfreiheit festge- stellt, dass der Gesetzgeber fortwährend überprüfen müsse, ob die Umstände, die eine Grundrechtseinschränkung erlaubten, weiterhin fortbestünden. Dieser Auffassung sind die Gerichte in ihrer Rechtsprechungspraxis bislang nicht gefolgt.

    Der Professor für Bürgerliches Recht Martin Schwab nahm zu Fragen der Staatshaf- tung Stellung. Er erläuterte, dass der Staat, der einem Unternehmer verbiete, mithilfe sei- ner Tätigkeit Einnahmen zu erzielen, erklären müsse, wo nun das Geld für seinen (des Unternehmers) Lebensunterhalt herkommen solle. Unternehmer, die den Staat mit ihren Steuerzahlungen in guten Zeiten trügen, hätten nunmehr in schlechten Zeiten einen An- spruch darauf, vom Staat – auch finanziell – getragen zu werden. Der Staat dürfe einen Gewerbetreibenden nicht auf seinen Schulden sitzen lassen, wenn er ihm gleichtzeitig verbiete, kostendeckende Einnahmen zu erzielen.

    Eingriffe in die Berufsfreiheit, die zu einer systematischen Unterdeckung führten, seien ebenso ausgleichspflichtig wie entsprechende Eingriffe in das Privateigentum. Der Staat sei daher verpflichtet, den Unternehmern in der Corona-Krise finanziell unter die Arme zu greifen, und dürfe sie nicht mit unzureichenden Almosen abspeisen. Dies alles gelte selbst dann, wenn die politischen Entscheidungsträger die Bedrohungslage schuld- los unzutreffend einschätzten. Sollte sich erweisen, dass die Entscheidungsträger ab ei- nem bestimmten Zeitpunkt die Krise schuldhaft falsch eingeschätzt und auf dieser fehler- haften Grundlage Beschränkungen der gewerblichen Tätigkeit verordnet hätten, komme außerdem die Amtshaftung nach § 839 BGB i. V. m. Art. 34 GG in Betracht.

    Es lasse sich durchaus darüber diskutieren, ob sich konkrete Zeitpunkte identifizie- ren ließen, die zu einer Überprüfung der Corona-Maßnahmen gezwungen hätten – so etwa das Erscheinen der Reproduktionsgraphik im Epidemiologischen Bulletin Nr. 17/2020, aus der sich ergebe, dass der R-Wert schon am 20 März 2020 unter 1 gesunken sei, oder auch das Bekanntwerden der umfänglichen, dienstlich erstellten Risikoanlyse des mittlerweile suspendierten Oberregierungsrats Stefan Kohn aus dem Bundesinnen- ministeriums, die von Regierungsseite ohne die erforderliche sachliche Auseinanderset- zung als reine Privatmeinung abgetan worden sei. Stefan Kohn war im Rahmen seiner Analyse zur Einschätzung der Corona-Krise als Fehlalarm gekommen. Die damit gebote- nen Gelegenheiten, eine ergebnisoffene Diskussion über das wirkliche Ausmaß der Be- drohung durch SARS CoV-2 einerseits und die massiven Kollateralschäden andererseits zu führen, seien nicht genutzt worden. Sollte sich die fachliche Begründung der Corona-Maßnahmen am Ende als unzureichend erweisen, könnte den staatlichen Akteuren aus dem Versäumnis dieser Diskussion der Vorwurf des Verschuldens erwachsen."
    Und zur Erinnerung, die ganzen Maßnahmen basieren auf dem PCR-Test, den Drosten am Computer zusammengebastelt hat. Er ist nicht validiert, nicht zur Diagnostik zugelassen und weist Kreuzreaktionen z.B. bei anderen Corona-Viren auf (der Influenza-Impfstoff enthält übrigens auch welche). Wie kann man das nicht kritisieren?
    Details aus dem Corona-Ausschuss-Bericht:
    "Aussagekraft des PCR-Tests

    SARS-CoV-2 soll derzeit vermittels eines PCR-Tests nachgewiesen werden. Dieser spürt winzige virale Gen-Abschnitte auf, repliziert diese immer wieder und macht sie da- durch messbar. Aus den so vermehrten und nachgewiesenen Genabschnitten werden Rückschlüsse auf das Vorhandensein von vorher als Träger solcher Abschnitte definierten Viren gezogen. Je einmaliger und typischer diese Abschnitte ausgewählt und gefunden werden, um so wahrscheinlicher ist die Anwesenheit des gesuchten Virustyps.

    Einzelne Abschnitte des gesuchten SaRS-CoV-2-Virus kommen wie das für die Vi- rushülle codierende E-Gen bei vielen schon lange auch in Europa verbreiteten Coronavi- ren vor. Wenn, wie von der WHO für einige Zeit vorgeschlagen und von vielen Laboren praktiziert, nur diese weniger spezifischen Gen-Abschnitte bestimmt werden, ist der PCR Test besonders häufig falsch positiv.

    Wegen der unübersichtlichen Praxis der PCR-Testungen ist eine Aussage zur epide- miologischen Bedeutung der SARS-CoV-2 Viren bis heute nahezu unmöglich. Aus den PCR-Testergebnissen allein lassen sich nach übereinstimmender Aussage der vom Aus- schuss befragten Spezialisten und Labore keine verlässlichen Abschätzungen für Infekti- onsrisiken und damit auch keine infektionsbegrenzenden Maßnahmen ableiten.

    Der Biochemiker und Nobelpreisträger Kary Mullis hatte den PCR-Test im Jahr 1983 entwickelt, um DNA-Sequenzen in vitro zu vervielfältigen. Sein Test, so Mullis, sei für diagnostische Zwecke nicht geeignet. Wie die Biologin Prof. Ulrike Kämmerer, die Immu- nologin und Virologin Prof. Dolores Cahill, der Immunologe Prof. Pierre Capel und der Mikrobiologe Clemens Arvay im Corona-Ausschuss übereinstimmend erklärten, kann mit dem Test auch heutzutage nicht festgestellt werden, ob eine aktive Virusinfektion vorliegt. Die mit dem Test aufgefundenen Gensequenzen können ebenso gut aus einer bereits überwundenen Virusinfektion oder einer Kontamination stammen, die gar nicht zu einer Infektion führt.

    Viele der unterschiedlichen derzeit genutzten und weiterhin nicht amtlich validier- ten SARS-CoV-2-Tests reagieren, wie z.B. der INSTAND-Ringversuch der Deutschen Ak- kreditierungsstelle schon im April 2020 gezeigt hat, bei einer Leerprobe zu 1,4 % falsch positiv, bei einer mit dem bekannten Coronavirus HCoV OC 43 versetzten Probe sogar bis zu 7,6 % falsch positiv. Es sind diverse Tests im Umlauf, die laut Ringversuch in bemerkenswerten 20 bis 50 % der Testungen falsch positiv anschlagen, was wie beschrieben auch daran liegen kann, dass diese teilweise lediglich das unspezifischere E-Gen ansteu- ern.

    Viele deutsche Labore verwenden sog. Haustests auf der Basis der von der WHO veröffentlichten Testprotokolle (vergleiche z.B. das sogenannte Drosten-Testsassay vom 17. Januar 2020). Diese bedürfen gemäß europäischer Standards grundsätzlich einer amtli- chen Validierung. Auf eine solche wird in der Praxis jedoch wegen der „Notlage“ weitest- gehend verzichtet.

    Es ist nach Vorstehendem unmöglich festzustellen, wieviele der - Stand 27. August 2020 - insgesamt 239.507 vom RKI positiv getesteten Personen tatsächlich infiziert waren. Das Gleiche gilt für die 9288 bis dahin angabegemäss in Zusammenhang mit Corona Ver- storbenen."
    @Mark11Ich habe es schon mehrmals geschrieben, dass das Militär in Italien eingesetzt wurde, weil dort die Toten normalerweise nicht verbrannt werden. Es ist doch logisch, dass dann die wenigen Krematorien an ihre Kapazitätsgrenze gelangen, wenn festgelegt wird, dass alle Covid-Toten kremiert werden müssen. Diese Bilder wurden zur Panikmache missbraucht und man sieht ja, wie tief diese in den Menschen sitzt. Mehr als tausend Worte

    Schweinebacke Hier hab ich zufällig was Interessantes zum Thema Umfragen gelesen (Sorry, falls ich es falsch im Kopf habe und Dich fälschlicherweise verlinke): Umfrage: Merkel ist unbeliebteste Politikerin Deutschlands
    ____

    Und immer wieder die Medien - warum wird bei uns hierüber nicht berichtet? Stattdessen schürt v.a. Söder wieder Angst vor dem nächsten Lockdown.
    WHO ändert Haltung zu Lockdowns und spricht sich nun dagegen aus

    Ionannidis (einer der meist zitierten Wissenschaftler weltweit) hat übrigens eine neue Studie zur Tödlichkeit des Virus veröffentlicht: Covid-19 weniger tödlich als vermutet?
     
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    18 Oktober 2020
    #9
    Aber es wurde doch untersucht und wird auch immer weiter untersucht! Es ist einfach eine totale Nebelkerze, zu behaupten, dass sich ja niemand (außer den Demoteilnehmern) denn um die Auswirkungen auf Kinder kümmern würde oder - wie du immer wieder andeutest - da Forschung aktiv behindert werden würde, weil ja niemand die Ergebnisse haben wöllte. Das ist schlicht falsch.
    Und eben unter anderem wegen der Forschung und aus Sorge vor Folgen gilt ja auch bei uns keine Maskenpflicht für Kinder unterhalb des Grundschulalters. Auch eben wegen der Forschung gilt ebenfalls für Grundschüler keine Maskenpflicht im Unterricht, sondern erst bei Schülern weiterführender Schulen. Und all das, obwohl die Studienlage darauf hinweist, dass ein Erstickungstod durch Masken mehr als unwahrscheinlich ist und Kopfschmerzen schon zu den heftigsten Auswirkungen der von Masken induzierten Erhöhung der CO2-Konzentration im Blut gehört. Und selbst da es massiv auf die Art der Maske ankommt und die vergleichsweise sehr durchlässigen Alltagsmasken da noch die geringsten Auswirkungen haben.

    Zum Rest sag ich lieber nix, das können andere mit gemäßigterem Blutdruck glaube ich besser auseinanderfieseln. Die verquere Vorstellung, was Meinungsfreiheit ist, reicht bei mir schon aus, zu wissen, dass ich das nicht ohne fiese Spitzen beantworten kann...
     
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    #10
    Ich sehe es eher so, dass durch das Krisenmanagement im Jahr 2020 einige Präzedenzfälle geschaffen werden, die sich dann Totalitaristen leicht zunutze machen können in der Zukunft. In Merkel und Co. sehe ich nicht die Anti-Demokraten, die viele - selbst gerne einmal pseudo-demokratische - Schreihälse in ihnen sehen. Ich glaube, dass sie sich nicht nur im "Würgegriff" von Corona sehen, sondern auch im "Würgegriff" ihrer eigenen, zurückliegenden Eindämmungsentscheidungen. Sie sehen sich wahrscheinlich genötigt, alles dafür zu tun, dass ihre Strategie insgesamt konsistent und kohärent erscheint. Das Problem ist, dass nachdenkende Menschen die Widersprüche und - teilweise - Sinnlosigkeiten in deren Entscheidungen erkennen und sich zum Teil deshalb verarscht fühlen (oder in ihrer Intelligenz im doppelten Wortsinn empflindlich beleidigt) ... und verblendete bis nicht (mehr) nachdenkende Menschen (die "Trolle") eh auf alles draufhauen ("Merkel muss weg!"). Da hapert es nach wie vor an der Kommunikationsstrategie, der Art und Weise, wie man in der Öffentlichkeit mit dem - leider zu oft in der (in Leichter Sprache gehaltenen) Ansprache infantilisierten bis schlimmstenfalls sogar debilisierten - Souverän spricht. Behandle Erwachsene wie Kinder, dann werden sie auch zu Kindern. (Für mich sind viele Medienanstalten - und natürlich auch alternative Medienschaffende - nach wie vor das größere Problem.) Auch Merkel wird wissen, dass ihr Budget, was das An-das-Gewissen-der-Bevölkerung-Appellieren betrifft, sicherlich nicht unendlich ist und recht bald aufgebraucht sein könnte. Und sie wird auch die wirtschaftliche Situation kennen. Deswegen halte ich einen klassischen Lockdown übrigens - auch wenn da der Markus wieder raunend herumsödert - nach wie vor tatsächlich für unwahrscheinlich (aber natürlich nicht unmöglich).
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2020
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    18 Oktober 2020
    #11
    Sicherheit statt Freiheit : Wie unsere Gesellschaft immer mehr das Risiko scheut (FAZ)

    Auch wenn dieser Artikel keine neuen Lösungsansätze, o.Ä. aufzeigt, so zeigt er doch das grundlegende Problem, das auch bei Corona mal wieder entscheidend ist: Sicherheit gegen Freiheit. Und die zunhemnende Tendenz, nicht auf Freiheit, sondenr auf Sicherheit zu setzen.

    Edit: Na toll... jetzt ist der Artikel schon hinter der Paywall verschwunden. Schade.
     
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    18 Oktober 2020
    #12
    Das ist keine Theorie, das ist Unfug.

    Nicht alles, was dir nicht gefällt, ist eine "totalitäre Entwicklung".

    Die Meinungsfreiheit schützt nicht das Recht, dass andere die eigene Meinung nicht "angreifen". Und wie du ja selbst erkennst, gibt es im Regelfall kein Recht, auf einer fremden Plattform die eigene Meinung zu veröffentlichen. Inwieweit das bei YT oder Facebook anders sein kann, ist Gegenstand der juristischen Debatte. Mit "Zensur" hat das aber nichts zu tun. Im Gegenteil: Die Corona-Aluhüte können ihre Meinung ungehindert kundtun, dass sie dafür nicht von allen Seiten Beifall bekommen, mag ihnen nicht gefallen, hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

    Ja, natürlich gibt es Einschränkungen. Aber dein Punkt - so wie ich ihn verstehe - ist ja nichtmal, dass die Einschränkungen unverhältnismäßig oder untunlich seien, das sind ja diskussionswürdige Punkte (die auch ständig diskutiert werden), sondern du vertrittst ja offenbar eine wirre Verschwörungstheorie, nach der irgendwelche dunklen Mächte das Coronoavirus erfunden hätten, um irgendeine Art neuer Weltordnung durchzusetzen. Und das ist nunmal hanebüchener Schwachsinn.
     
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    #13
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    Nagut, das ist aber nicht neu. Gibt ja die Eisnchätzung, dass der Flug zum Mars heute genau so sicher gemacht werden könnte wie es damals der erste Flug zum Mond war (dennoch fliegt man nicht so mal eben dahin). Es hat halt allgemein eine Änderung der Sicherheitswahrnehmung in der westlichen Welt gegeben. Kann man in seinen Auswüchsen kritisieren, umgekehrt kann man aber auch erkennen, dass frühere Hauruckmethoden bei denen man sich erst hinterher Gedanken über die Folgen für einzelne gemacht hat nicht so das gelbe vom Ei waren. Die Gesellschaft entwickelt sich halt weiter.
     
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    #14
    Off-Topic:
    Und es wäre in der Öffentlichkeit einiges gewonnen, wenn die Diskussion über das Gleichgewicht von Sicherheit und Freiheit in diesem öffentlichen Raum insgesamt etwas engagierter geführt würde, statt zum drölfzigsten Mal exzessiv irgendwelche Tageszahlen zu deuten (damit meine ich nicht das, was du hier im Forum machst), als wäre man ein Augur, der den Vogelflug zu lesen versucht. Oder Christian Drosten zu bitten, sich in seinen Aussagen wieder einmal in die Dauerschleife zu begeben - oder insgeheim zu hoffen, dass er sich bitte endlich einmal zu Themen äußert, zu denen er aufgrund selbst eingeräumter mangelnder Expertise konsequent die Aussage verweigert (wofür ich ihn sehr, sehr, sehr schätze) ... sich von ihm aber dennoch nicht nur eine medizinische, sondern auch eine soziale, ökonomische, ökologische, politische usw. Heilsbotschaft ersehnt. Dann hätten mehr Menschen das begründete Gefühl, dass sie miteinander in einem Boot sitzen - und nicht ins Beiboot abgeschoben werden, in dem schon Ken "Ich bin Verteidiger des Grundgesetzes!" Jebsen und Co. auf sie warten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2020
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  • Schweinebacke
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    18 Oktober 2020
    #15
    Off-Topic:
    Ich glaube, der Freiheitsbegriff hat nicht ganz zu unrecht sehr durch die Jahrzehnte der Dominanz des Wirtschaftsliberalismus gelitten. Für viele ist Freiheit inzwischen immer nur die Freiheit der (meist wirtschaftlich) Stärkeren. Das ist imho schon kritikwürdig.
     
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    18 Oktober 2020
    #16
    Eine Suche nach "VW Sammelklage" führt zu einem fünf Tage alten Artikel beim ADAC, der das Ergebnis einer Musterfeststellungsklage beschreibt.


    Das ist einfach nicht wahr. Es gab beispielsweise in einzelnen Kommunen ein pauschales (also insbesondere nicht auf eine bestimmte Art Demo abzielendes) Demoverbot, was aufgehoben wurde. Das ist schon Monate her.

    Ganz einfach, ich kritisiere es nicht, weil es nicht wahr ist.

    Insbesondere:

    Da braucht man überhaupt keine namenlosen Spezialisten und Labore zu fragen- das sagt der böse Drosten von Anfang an selbst.
     
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    18 Oktober 2020
    #17
    Off-Topic:
    Dieser Freiheitsbegriff ist sogar sehr kritikwürdig. Das merkt man ja auch an der Verachtung, mit denen einige Menschen das Wort "liberal" aussprechen - und manchmal sogar mit "Nazi", "Faschist" usw. zu kreuzen versuchen. Liberalität erschöpft sich zudem nicht im Angebot der FDP.

    Und die Beleidigten, die sich durch sowas tief getroffen fühlen, kontern dann gerne blindwütig mit: "links-grün-versifft".

    Alles leider dumm.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2020
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    18 Oktober 2020
    #18
    Off-Topic:
    Was heißt "für viele ist"? Es ist das, was man vernünftigerweise erwarten muß. Genau wie höhere Gebühren, Zuzahlungen etc., wenn jemand von "mehr Eigenverantwortung" redet.
     
  • Funksoulbrother
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    18 Oktober 2020
    #19
    Off-Topic:
    Aber auch: geringere Steuern. Wenn es denn korrekt liefe. Aber Liberalismus erschöpft sich nicht in Wirtschaftsliberalismus oder in einem an der Grenze zur Anorexie schlanken Staat. Das führt hier allerdings tatsächlich zu weit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18 Oktober 2020
  • Schweinebacke
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    18 Oktober 2020
    #20
    Off-Topic:
    Letztlich ist das aber doch linke Tasche, rechte Tasche. Wahlweise mit ein bisschen mehr oder weniger Risiko.

    Das Problem ist imho, dass Liberalismus kein durchgängig haltbares Konzept ist, viele Bereiche führen da schnell zu Widersprüchen.
     

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