Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • Mila900
    Mila900 (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff
    31
    31
    0
    in einer Beziehung
    17 Mai 2016
    #1

    "Darf" man als StudentIn faul sein?

    Hey :smile:

    Ich hätte da mal ne Frage an euch.. Findet ihr, dass man als StudentIn faul sein darf?
    Also ich beispielsweise studiere Medizin (eigentlich ein ziemlich anspruchsvolles Studium) aber dennoch habe ich das Gefühl, ich habe mehr Zeit denn je.
    Vorlesungen gehe ich selten, und ich könnte auch nicht mal genau sagen was ich den ganzen Tag so mache. Aber irgendwie vergeht er doch..

    Dann gehe ich beispielsweise einen Café trinken und sehe die Leute arbeiten, Geschäftsmänner die total beschäftigt sind, meinen Freund, der jeden Tag 11 Stunden arbeitet.. und dann ich, die eigentlich (noch) komplett nutzlos für die Gesellschaft ist.. Klar, ich könnte jeden Tag lernen und an etwas arbeiten, aber ich habe meist nur 1-2 große Prüfungen im Semester für die ich dann auch viel und konzentriert lerne.. aber dazwischen gibt es immer so viele Leerläufe in denen ich mich dann echt nutzlos fühle und mir denke: eigentlich kannst du so etwas nicht tun.. länger schlafen, Netflix gucken usw..

    Aufgrund meiner Fernbeziehung kann ich auch nicht wirklich nebenbei fix arbeiten, da ich meine freie Zeit eigentlich meist bei ihm verbringe... wo ich mir dann noch fauler vorkomme.
    ich freue mich schon sehr wenn ich dann endlich fertig bin und einer geregelten Arbeit nachgehen kann.

    Geht's euch da ähnlich? Wie wars/ists bei euch?
     
  • User 124226
    Beiträge füllen Bücher
    1.953
    248
    1.899
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #2
    Ich habe 2 Freundinnen, die Medizin studieren und die haben viele Pflichtvorlesungen und müssen wenn sie nicht in der Uni sind sehr, sehr viel lernen. Beide haben absolut keine Zeit für einen Nebenjob.

    Ich könnte das ehrlich gesagt nicht, denn ich bin jemand der selten mal komplett faul ist und nur Netflix schaut und länger schläft. Ich möchte wenigstens etwas Geld verdienen und nicht komplett auf der Tasche meiner Eltern liegen. Und ich würde mich wirklich nicht als ganz besonders fleißig bezeichnen.

    Aber ich denke so ein Leben wie du haben ziemlich viele Studenten.
    Wieso kannst du dir nicht unter der Woche einen Job suchen? Da müsste dein Freund doch auch arbeiten.
     
  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.781
    348
    3.462
    Single
    17 Mai 2016
    #3
    Och wenn man gut auswendig lernen kann, und an einer angenehmen Uni mit wenig Pflichtveranstaltungen ist, kann man schon so "durchschwimmen" - man muss nicht sehr fleißig sein. Aber du klingst unzufrieden, wieso suchst du dir nicht ne Aufgabe?
    Volontieren, Praktika, Nebenjob in medizinischer Richtung? So ein bisschen echtes Leben, sozusagen?
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 113048
    Sehr bekannt hier
    1.002
    198
    877
    nicht angegeben
    17 Mai 2016
    #4
    Wenn dir dein Nichtstun zu langweilig und unangenehm ist, dann tu irgendwas :zwinker:
    Du wirst nämlich nie wieder so viel freie Zeit haben um dir deine Wünsche zu erfüllen.
    Ich finde es übrigens nicht besonders schlimm, wenn man sich so durch seine Studienzeit faulenzt. Schließlich geht jeder seinen Weg anders und man muss sich ja auch nicht immer in das enge "so-machen-es-alle-Korsett" zwängen.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 77547
    Beiträge füllen Bücher
    2.548
    248
    1.865
    Verheiratet
    17 Mai 2016
    #5
    Jeder Mensch darf "faul" sein, so lange er sein Leben auf die Reihe bringt.
    Wenn man "Faulheit" als "Contemplatio" begreift und die faule Zeit nicht einfach "verschwendet", dann ist das m.E. kein Laster, sondern eine Tugend. Entspricht halt so gar nicht dem heutigen Zeitgeist....

    Mein Studium war die schönste Zeit meines Lebens. Regelstudienzeiten haben mich nicht interessiert und es war im Prinzip (für mich) das optimale Verhältnis zwischen "Leben" und sich motiviert mit spannenden Dingen beschäftigen bzw. zu lernen und mich weiter zu entwickeln.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 3
    • Interessant Interessant x 1
  • User 34612
    User 34612 (37)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.491
    398
    4.178
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #6
    Warum schwänzt Du die Vorlesungen denn? Bist du so ein Überflieger?
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.400
    348
    4.792
    nicht angegeben
    17 Mai 2016
    #7
    Doof wird es halt, wenn irgendwann der Druck anzieht, man aber nicht so recht aus seinem Gammelmodus herauskommt.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 109783
    Beiträge füllen Bücher
    1.577
    248
    1.280
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #8
    Ich studiere auch Medizin und hatte auch sehr viel Zeit. Allein in den Prüfungsphasen (1x im Jahr) musste ich sehr viel Zeit dem Lesen widmen, ansonsten musste ich bloß einen wöchentlichen Rapport abgeben.
    Inzwischen bin ich im klinischen Teil und habe sehr viel weniger Zeit, es sei denn, ich schreibe an einer Hausarbeit, wie momentan. Da trödle ich auch ganz schön herum.
    Während des theoretischen Teils habe ich aber freiwillig im Krankenhaus gearbeitet und dieser Kontakt zu Patienten hat mir sehr gut getan, neben dem Theoretischen, das ich doch recht langweilig und wenig herausfordernd fand. Diesen Kontakt zu Patienten kann ich echt empfehlen, da ich vielen anderen jetzt im klinischen Teil sehr weit voraus bin.

    Aber ich habe auch gesehen, dass es verschiedene Typen Studenten gibt; manche fokussieren sich nur aufs Studium, haben kein Sozialleben und haben dennoch Mühe zu bestehen, andere haben viel Freizeit und haben trotzdem gute Noten. Ich hatte bisher immer Top-Noten in sämtlichen Prüfungen, bin also mit meiner Methode sehr gut gefahren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17 Mai 2016
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    4.400
    348
    4.792
    nicht angegeben
    17 Mai 2016
    #9
    Weil Vorlesungen einen gerne mal NULL weiterbringen? :ninja: Gibt da so viele Sackgesichter, die nur ihr Skript schlecht und unmotiviert vortragen.

    Oft habe ich da echt nur drin gehockt weil Socializing. Und Physik war sicher noch eines der Fächer mit den besseren Vorlesungen :grin:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 5
  • User 34612
    User 34612 (37)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.491
    398
    4.178
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #10
    Möglicherweise hab ich da eine Menge Glück gehabt - sowas gab es bei uns nicht. Bis auf zwei Vorlesungen hätte ich bei mir nichts ausfallen lassen können, dürfen oder wollen.
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 144187
    Verbringt hier viel Zeit
    Userin des Monats
    991
    118
    626
    in einer Beziehung
    17 Mai 2016
    #11
    Ich bin auch eher faul im Allgemeinen - im Moment noch. Für Herbst suche ich mir ein Praktikum um ein bisschen aus dem Trott zu kommen und mir wieder mal bewusst zu werden, weshalb ich überhaupt studiere.
    Das mit den Vorlesungen kann ich nachvollziehen, ich kenne auch zu viele unmotivierte Dozenten, die da vorne einfach ihren Text vorlesen und dann wieder nach Hause verschwinden. Die vielen Seminare halten mich davon ab einfach ganz zu Hause zu bleiben :zwinker:
    So lange du gut damit klar kommst: Warum nicht? Aber, da du die Frage hier stellst bist du wohl nicht so ganz zu 100% zufrieden? Wenn du die Zeit nicht zum Lernen brauchst würde ich dir auch dazu raten ein Praktikum zu machen. Mich zumindest motiviert es einfach ungemein wieder mal zu sehen wofür ich das eigentlich mache.
     
  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.781
    348
    3.462
    Single
    17 Mai 2016
    #12
    Off-Topic:
    Muss nicht sein, aber wenn man praktisch das Gegenteil eines auditiven Typs ist, nutzen einem Vorlesungen herzlich wenig. Ich hab auch so ein Studium hinter mir, und kann die Vorlesungen in denen ich war an zwei Händen abzählen. Und aus 6 Jahren habe nicht mal einen Ordner voller Unterlagen :zwinker: Ich musste so oder so die Bücher lernen, Vorlesungszeit war für mich wirklich verschwendet.
    Ich war auch nie jemand der diszipliniert kontinuierlich gelernt hat :grin: Hochphase -Vollgas, Zwischenzeiten - bummeln. Muss man selbst rausfinden, wie man tickt - ich wurde meist für komisch gehalten. Und zu Gesprächstherapien heran gezogen weil "du wirkst irgendwie NIE gestresst, während wir alle unser Leben hassen" :grin:
     
  • User 34612
    User 34612 (37)
    Planet-Liebe Berühmtheit
    6.491
    398
    4.178
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #13
    Off-Topic:
    Ich kann mir das gar nicht so richtig vorstellen - schätzungsweise weil ich ein sehr auditiver Typ bin :zwinker:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 109783
    Beiträge füllen Bücher
    1.577
    248
    1.280
    vergeben und glücklich
    17 Mai 2016
    #14
    Off-Topic:
    Vorlesungen waren für mich die größte Zeitverschwendung, auch, wenn manche Professoren super waren oder besonders lustig. Ganz ehrlich, da erklärt ein Dozent wofür AIDS oder HIV stehen und so weiter. Ich lese das alles lieber in einem Buch. Dort kann ich es mir nämlich gedanklich "abfotografieren" und weiß jetzt noch genau, auf welcher Seite und in welchem Absatz genau das stand - wortwörtlich. Und das kann ich innerhalb von einer Minute beim drüber lesen, da brauche ich keine lange Vorlesung für.
     
  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
    3.781
    348
    3.462
    Single
    17 Mai 2016
    #15
    Off-Topic:
    :tongue: daran mag es liegen. Ich kann auch alle Filme so oft schauen wie ich will, sie sind immer neu für mich :grin: Dinge die ich "nur höre" nutzen mir gar nichts, ich merk mir auch nichts davon. War schon in der Schule so, ich hab im Unterricht Romane gelesen, nebenbei ein bisschen zugehört und zuhause aus Büchern gelernt. Ich bin in der Oberstufe auch nur mehr in ausgewählte Kurse gegangen :tongue:

    Ich weiß jetzt nicht, ob das bei der TS auch der Fall ist, aber je nach Uni wird man bei Medizin schnell aussortiert, wenn man nicht auswendig lernen kann. Allerdings kenn ich auch Unis, da bummelt man halt irgendwie durch :zwinker:
     
  • Martin130497
    Sorgt für Gesprächsstoff
    100
    43
    24
    Single
    17 Mai 2016
    #16
    Also ich würde ja fast sagen Student*innen MÜSSEN faul sein :grin: aber naja ... ich studieren ja auch Politikwissenschaft und Soziologie :whistle:
     
  • User 18889
    Beiträge füllen Bücher
    5.593
    298
    1.168
    nicht angegeben
    17 Mai 2016
    #17
    Ich war mein Studium über auch oft faul und finde daran nichts Schlimmes - solange man sich aufraffen kann, wenn es wirklich wichtig ist jedenfalls. Also keine Prüfungen schiebt, Termine versäumt, sowas eben.

    Zu Vorlesungen bin ich selten gegangen. Insgesamt war ich vielleicht zu 15 % von ihnen da. Irgendwie brachte mir das nicht viel und ich lerne sowieso lieber allein Zuhause.

    Das Studentenleben ist doch auch in gewisser Weise dazu da, dass man so leben kann. :grin: Komisch fände ich aber, hätte ich nebenbei nicht gearbeitet. Für mich ist es schon normal, dass ein Student seine 400-450 Euro macht und zwischendurch mal mehr. Entsprechend hab' ich ab dem zweiten Semester BA bis Ende des Masters einen Job gehabt (erst mehrere Jahre außerhalb der Uni, dann an der Uni) und neben dem noch sowas wie kellnern, babysitten oder Nachhilfe. Ohne sieht's finanziell ja auch nicht so doll aus, wenn man z.B. teure Hobbys hat, ein Auto oder gern verreist.
     
  • Mila900
    Mila900 (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff Themenstarter
    31
    31
    0
    in einer Beziehung
    17 Mai 2016
    #18
    Danke für eure Antworten :smile:

    Ja wenn es darauf ankommt, bemühe ich mich sehr mit dem Lernen und ich bin auch ein ehrgeiziger Mensch.. aber dennoch komme ich mir ziemlich nutzlos vor, weil mein Studium nicht wirklich viel Zeit fordert.
    ich habe auch noch nie ne Prüfung verkackt oder nicht angetreten... und Vorlesungen gehe ich nicht, weil sie einfach nichts bringen. Erstens sind sie jeden (!) Tag ab 8 Uhr und zweitens bringen sie mir nichts. Ich habe ihnen viele Chancen gegeben und habe für mich entschieden, sie nicht mehr zu gehen..

    Klar, bei manchen Prüfungen sagten meine Kollegen dann: ja, aber die Antwort sagte er ja schon in der Vorlesung...
    Aber wie gesagt, Medizin ist ein reines Lernstudium und Lernen muss man sowieso selber..

    Es ist nur schwierig wenn man jeden Tag alle arbeiten sieht, nur man selber hat irgendwie nichts zu tun..

    Wenn ich bei meinem Freund bin (500km) kann ich nichts arbeiten, weil ich deren Sprache nicht spreche. Leider..

    Aber gut ich bin beruhigt, dass es anderen auch so geht.. nur dass ihr dieses schlechte Gefühl nicht habt ;-)
     
  • User 144187
    Verbringt hier viel Zeit
    Userin des Monats
    991
    118
    626
    in einer Beziehung
    17 Mai 2016
    #19
    Na das wäre doch was: Lern diese Sprache. Kommt dein Freund von dort oder arbeitet er dort "nur"? Dann könntest du dir auch dort einen Gelegenheitsjob suchen und kämst dir nicht mehr so nutzlos vor. Wie gesagt, ich kenne das Gefühl - aber eine Fremdsprache hätte mich jetzt nicht daran gehindert das zu ändern :zwinker:
     
    • Zustimmung Zustimmung x 1
  • User 135918
    Meistens hier zu finden
    3.264
    138
    936
    Verliebt
    17 Mai 2016
    #20
    Mhm ich hab es jetzt nicht gepackt studieren zu könne. aber mir kommt es immer so vor als wären Studenten je nach fach entweder Hobbystudenten und dauernd nur Partygänger oder wenns etwas lernintensiver( für was ich Medizin halte ) ist dauernd nur in Vorlesungen oder mit lernen beschäftigt.

    Generell sehe ich Studenten als Vollzeitschüler an .


    Ich kenne zwei Studenten die Microbiologie Studieren und die sagen immer wenn sie mal Zeit haben, dass zwischen Praktikum lernen und Vorlesungen echt kaum mehr Freizeit bleibt.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste