?

was haltet ihr von den demos?

  1. find ich gut!

    40,8%
  2. find ich nich gut!

    59,2%
  • whitewolf
    Verbringt hier viel Zeit
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    101
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    nicht angegeben
    16 August 2004
    #41
    Auf der Internetseite findet man schnell heraus, dass Daimler auch in Deutschland Steurn zahlt:

    2003: 766
    2002: 1141
    2001: 705
    Angaben in Mio. €

    Die Zahlen beinhalten nicht die Einkommensteuer, die Aktionaere auf ihre Dividende zahlen muessen. Auch die Zulieferer, die als verlaengerte Werkbank dienen, zahlen Steuern.

    Zum Vergleich: Das Budget des Bundesumweltministeriums ist fuer 2004 mit 789 Mio veranschlagt. (nur wegen der Groessenordnung)

    Der mit Abstand groesste Posten im Bundeshaushalt sind die Sozialausgaben (83 Mrd) gefolgt vom Schuldendienst (das ist nicht die Staatsverschuldung) 40 Mrd. Beides zusammen macht fast 50% des Bundeshaushalts aus!!!!

    Da ist doch klar, wo das Einsparpotential liegt.

    Einfach nur auf die Grosskonzerne einzudreschen hilft halt nicht weiter. Die Kuehe die man melken will, darf man nicht schlachten oder verjagen.

    Also, was will man machen, ausser dort zu sparen, wo es sich auch lohnt.
     
  • emotion
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    16 August 2004
    #42
    Kirby schrieb:
    Nach den Demos im Osten !

    Mal ein Beispiel.
    Kind hat bis zum Alter von 12 Jahren 1000 Euro aufm Konto, von der Taufe, Geburtstagen usw. ...
    Kind bekommt zur Kommunion/Konfirmation 750 Euro von Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Eltern !
    Kind trägt mit 13 - 14 Zeitungen aus, und hat sich dadurch im Jahr 150 Euro (* 2 ) fürs Konto übriggelassen.
    Der Opa stirbt, und möchte dem 14 Jährigen etwas hinterlassen, damit er mit 18 den Führerschein und ein kleines Auto kaufen kann, eine Ausbildung *dtudium ? * finanzieren kann, leider ist der Opa auch nicht reich, aber 2000 Euro kann er übrig machen, um noch genug Geld für die eigene Beerdigung zu haben !!!
    So hat das Kind mit 14 Jahren 4050 Euro auf Konto, dass wird es öfter geben, als hier behaupted wird.

    Dafür haben also Nachbarn, Verwandte, Bekannte zu beigetragen, der Opa geblutet, der Junge Zeitungen für ausgetragen.
    Und das Geld soll für die Zukunft (Den Sprung ins Berufsleben, in die Eigenständigkeit) dienen ...

    Das wäre sozial ?
    Den Kindern an ihre (nahe) Zukunft zu gehen ?

    Ich finde sogar den jetzigen Freibetrag ein wenig zu niedrig.

    Ja toll, einige würden es ausnutzen ...
    Immer werden Menschen solche Schlupflöcher nutzen, die Politiker (Dienstwagen, Flüge), die Unternehmer (lange Praktikas, Steuern sparen, Arbeitslose mit unterstützung des AA).

    Und bei denen soll man sachlich, objektiv bleiben, es tun ja nicht alle ?
    Nicht ?
    Die Dummen tun es nicht !

    Bezweifle ich !
    Und wenn auch.
    Dann haben 100 Kinder 75 Euro aufm Konto, und 30 haben 1000 Euro, ergo von 130 Kindern haben 30 zuviel ?
    Ist nicht signifikant ?

    Eben, nach der Demo ist dieses Problem etwas entschärft !

    Vollstes Verständnis für.
    Aber nur bei Gutbetuchten, Reichen, die 10 oder 20 000 Euro auf den Sparbüchern haben.
    Das Geld ist für die gesellschaftliche und berufliche Zukunft, dem Sprung ins Geschäftsleben !
    Damit haben viele gespart, um den Kindern die Vorraussetzungen zu bessern (Finazierung des Studiums, Notfallbeihilfe *rollstuhl ? ' ).

    Aber weil ja davon ausgegangen wird, dass alle Bedürftigen nur Sozialschmarotzer sind, lieber gleich alle richtig arm machen ?
    Oh man ...

    Tia, aber 40 Jahre hart schuften (für 1200 Euro Netto mit Familie), einen Bausparvertrag und Aktienfonds im Werte von 30000 Euro vom Munde abgespart, um mal irgendwann den Grundstock für den Hausbau zu haben, wird dann nach einem Jahr leider zunichte gemacht !

    Ich bin wie gesagt für die Reform, für die Zusammenlegung, meckere auch nicht über den Satz (345 Euro im Westen) !
    Aber die Freibeträge und der Umgang mit den Menschen ist das Letzte !
    So eine einschneidenede Reform, und man erwartet, dass die Betroffenen stillschweigend ihr langjährig Angespartes verzehren ?
    Das bisschen soll Vermögen sein ?

    Vermögen ist für mich alles so jenseits der 100000 Euro Bargeld.
    Beim kleinen Mann ist Vermögen Lebensalter mal 200 Euro ?
    Da kriegt man ja mehr Abfindung nach ner Kündigung !

    Ich bin sogar für die 1 Euro Jobs !
    Ja, ist doch ganz ok, wenn Betroffene aktiviert werden, etwas für die Allgemeinheit tun.
    Ein Problem sehe ich darin, dass nun carikative Organisationen Vollzeitarbeitsplätze abbauen (im Osten gehts los ! ).
    Ein Problem habe ich mit dem Verkauf (Politiker) der Umstände.
    Sie argumentieren, dass diese 1 Euro ja zusätzlich zum Unterhalt und zur Miete blablabla.

    Und das meine ich u.A. mit der schlechten Informiertheit einiger Leute, die meinen, sich dazu äußern zu müssen.

    Ist schon bekannt, dass von diesem 1 Euro alle anfallenden Kosten bezüglich des Arbeitsplatzes bezahlt werden müssen ?
    Fahrkarte, Arbeitskleidung, Seife, Essen !
    Das es ab 3 Stunden am Tag losgeht, und man für nen 3 Stunden 1 Euro Job durchaus 40 Km und mehr (keine gesetzliche Beschränkung) anfahren muß ?
    Mit solchen Fahrtkosten bei 3 Stunden am Tag zahlt der Betroffene drauf !
    Er hat dann mit dem 1 Euro Job weniger Geld, als diejenigen, die nicht arbeiten, sogar vielleicht weniger als jene, die nach Verweigerung 30 % abgezogen bekommen.

    Sozial ? :bandit:

    Ich finde die "die Reform muß weg" Rufe übertrieben.
    Aber die Reform gehört reformiert, sie muß wesentlich sozialer/gerechter werden ...

    Sie muß genauer definiert werden, und nicht je nach Fallmanager/Kommune nach gutdünken angewandt werden dürfen.
    Beispiel ?
    Die einen Fallmanager (einer Kommune) einigten sich auf : Ein neuer Golf ist angemessen.
    Eine andere sagt ein 1 Jahr alter Cabrio (Audi ? ) ist Luxus (auch wenn der Verkauf Verluste bringt).
    Bei den einen ist eine 53 Qm Wohnung für einen Junggesellen noch ok, weil der Fallmanager überschaut, dass die Umzugskosten teurer wären, als der Mehraufwand der Mietzahlungen.

    Eine ander Kommune könnte aber (trotz das im heutigen Schnitt 45 qm angemessen sind) entscheiden, nein, ihre 42 qm Wohnung für 310 Euro ist zu teuer.
    Ja, sie könnten es tun !
    Sie tun es nicht ?
    Warum nicht ?
    In Großstädten verdrängt man gern Sozialmieter, um zu sanieren, neuzubauen, und nur solvente Mieter einzugliedern.
    Nur ein Motiv.

    Genau ! :bandit:
    Herzlichen Glückwunsch zu gar nichts !

    Und was zum Teufel soll der Unterschied beim ALG II zwischen Ost und West, den die Regierung und die Opposition gemeinsam beschlossen ?

    Ist wohl was dran, am Unterschied Ost <-> West, sehen nicht nur die Gewerkschaften so, oder haben die Hartz IV beschlossen ? :tongue:
    *wasauchimmeresist*

    40 Stunden !
    Es ist ein Gerücht, eine Fabel, dass die Deutschen ein Land der Urlauber ist.
    Effektiv arbeiten wir auch jetzt schon ca. 40 Stunden / Woche.
    Und liegen in EU damit im Mittelfeld !
    Aber iss ja eh wurscht.
    Erhöhen die offiziell auf 40, arbeiten wir real dann eben 42 - 43 - 44 Stunden.

    Und liegen dann in EU ganz oben, haben mit die höchsten Arbeitszeiten.
    Nur eben nicht offiziell, nur in echt (real) *gg*

    1. Abfederung.
    Ja stimmt, die ersten Jahre bekommt man etwas mehr Geld, aber die Vermögensgrenzen gelten ab dem 1. Jahr ALG II, und viele bekommen (wie ab Januar) erst mal überhaubt nix mehr Wer mehr als 200 Euro pro Lebensjahr hat (Auch Schmuck, Luxusauto, Bausparvertrag, LV usw. zählen) !

    2. Von 345 Euro im Monat kann man nicht leben
    Das sehe ich zwar auch eigentlich anders, aber leider sind die Aussagen auch nicht gaaaaanz so, wie sie die Politiker uns weiß machen wollen !
    Das Geld beinhaltet nun alle wesentlichen Pauschalen, so auch 48 Euro, die jeder zurücklegen muß, für Einmalanschaffungen, man bekommt also keine Waschmaschine (auch nicht gebraucht), wenn die alte den Geist aufgibt.
    Man muß Fahrtkosten (unbegrenzt ? ) und Bewerbungen (bis über 200 Euro im Jahr) und vieles mehr nun selber bezahlen.
    Nominal erscheint es mehr, als die jetzige Sozialhilfe, aber genau betrachtet ist es weniger !
    Die Pauschalen sind allein soo knapp gerechnet, wie es irgendwie nur geht.

    Wie gesagt, ich bin dafür, finde es auch nicht (für mich) zu wenig !
    Aber die Informationspolitik, die Lügen, die Art der Behandlung der Verängsigten ist ein Skandal !

    3. Der Osten verarmt
    Ob das der/ein Grund ist, dass die Leute demonstrieren ?
    Ob alle wirklich so dumm sind ?

    4. Hartz IV führt zu Massenumzügen der Arbeitslosen
    Sagte ich schon was zu, kommt immer auf die Politik und das Ermessen der jeweiligen Kommune an.
    Soll ein Stadtteil bereinigt werden :zwinker: , wird es sicher unsoziale Entscheidungen in Einzel und Multiplen Fällen geben, dass steht so gut wie fest, oder ?

    5. Alle stellen sich schlechter Mehr als eine Million Menschen werden
    von dem als "Kürzungsorgie" kritisierten Hartz-IV-Gesetz profitieren:
    Es stimmt, die Sozi Empfänger bekommen nun die selben Rechte (Eingliederung/Maßnahmen, wie ehem. ALHI Empfänger.
    Aber mehr Geld ist es wie oben erklärt trotzdem nicht !
    Aber dennoch ok !

    6. Arbeitslose verlieren ihre Altersvorsorge Die gesetzliche Rente
    bleibt unangetastet. Gleiches gilt für die Riester-Rente. Empfänger von
    Arbeitslosengeld II und ihr Partner dürfen 200 Euro je Lebensalter auf
    die hohe Kante gelegt haben
    Wow --- 13000 Euro fürs Alter.
    Hilft mir ja 2 Jahre, normal zu leben, bei Bezug der Mindestrente ! *wow*

    7. Die Sparbücher der Kinder werden geplündert
    Sagte ich oben schon was zu

    8. Die Bundesregierung prellt die Alg-II-Bezieher um eine Monatsleistung
    Nicht ?
    Das Jahr 2005 hat 12 Monate, ich muß auch 12 mal Miete zahlen, bekomme aber nur 11 mal Geld.
    Die ALHI vom Dezember war eine Nachträgliche Leistung, und bestritt die Dezember Miete.
    Also fehlt eine Miete, und Nebenkosten, und Essen und ?Aha, bei Arbeitsaufnahme (kommen denn alle wirklich irgendwann wieder in Arbeit ? ) zahlen sie den Monat noch ?
    Aber je nach Konstellation (wann das erste richtige Gehalt) kann dies nur als Vorschuß gelten.
    Also fehlt dennoch 1 Monat, der aber direkt bei Eintritt kassiert wird, und nur mit Glück Jahre ? später wieder reinkommt ?!

    9. Jeder Job ist zumutbar, auch zu Dumpinglöhnen Generell ist zwar jede
    Arbeit zumutbar - auch Minijobs. Ausgenommen sind jedoch "sittenwidrige"
    Arbeitsbedingungen. Als sittenwidrig gilt ein Lohn, der etwa 30 Prozent
    unter Branchenniveau liegt.
    Also stellen nun viele Arbeitgeber Leute für 25 % unter dem Branchenniveau ein.
    Das ist sicher so, in meiner alten Firma arbeitete der Personalchef mit allen Tricks, um "billige" (möglichst kostenlose) Arbeitkräfte zu bekommen !
    Nein, dass tun sicher nicht alle , nur die Schlauen.
    Genau wie nicht alle Arbeitslosen Bedürftige Geld horten und Faul sind !
    Aber hierzu möchte ich kein Urteil abgeben, man muß sehen, wie es sich im nächsten Jahr auswirkt.
    Alles hat seinen Preis, und vielleicht ist er es ja Wert ?!

    Ja, ich bin kein Feind der Reform, billige auch harte Einschnitte, aber sehe in den geringen Schonvermögen eine tiefe soziale Diskrepanz :zwinker:

    10. Die jüngsten Demos sind nur der Anfang einer gigantischen Wutwelle.
    Funktionäre der Sozialverbände und der Polizeigewerkschaft warnen vor
    einer Wutwelle, die sich gewaltsam Bahn brechen könnte. Vor Ort wird
    diese These nicht bestätigt. Mitarbeiter von Arbeitsloseninitiativen
    berichten weniger von Wut, als von "Trauer" und "Resignation" der
    Betroffenen.
    Genau diesen Eindruck habe ich auch.
    Weswegen ich die ablehnung der Politik zu den Demos überhaubt nicht tolerieren kann.
    Haben sie denn überhaubt kein bisschen Gespür für die Menschen ?
    Clements Äußerungen waren doch (taktisch) ein Witz, und Schröder macht es auch nicht besser.

    Der größte Witz ist doch, dass sie gegen ihre, und der Überzeugung der Opposition einknickten, in der Januar Zahlungslückenfrage.
    Warum ?
    Wenn die Lücke berechtigt war, warum zahlen sie nun doch ?

    Ich verstehe es nicht.

    Taktik, um die Massen ruhig zu stellen ?
    Ein Bonbon geben, und dann Härte demonstrieren "Mehr werden wir nicht anpassen " :zwinker:

    Ob das die richtigen Zeichen sind/waren ?

    Hier noch ein Link.
    Hab selbst noch nicht viel davon gelesen, aber wer sich drumherum dafür interessiert, kanns ja mal lesen ?! http://www.carookee.com/forum/Oldware/13/Ist_es_nicht_von_uebel_dass.2480074.0.01103.html
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    vergeben und glücklich
    16 August 2004
    #43
    ich auch nich :grin:
     
  • Mr. Poldi
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    vergeben und glücklich
    16 August 2004
    #44
    > So hat das Kind mit 14 Jahren 4050 Euro auf Konto, dass wird es öfter geben, als hier behaupted wird.
    Das bezweifele ich, man sehe sich die Durchschnittszahlen an.
    Ich kann ja gerne mal in meinem Bekanntenkreis rumfragen wer mit 14 wieviel auf dem Sparbuch hatte ...

    > Die Dummen tun es nicht !
    Dann wird es wohl Zeit dass die "Intelligenten" auch "dumm" werden und nicht auf Biegen und Brechen jede staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen etc., auch wenn sie diese nicht wirklich benötigen.
    (Viagra-Kalle, Floriada-Rolf sind z.B. krasse Einzelfälle - weniger krasse gibt es häufiger, und Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist)

    > damit er mit 18 den Führerschein und ein kleines Auto kaufen kann,
    > eine Ausbildung *dtudium ? * finanzieren kann,
    Mal abgesehen davon dass ein Auto ein Luxusgut ist dass man nicht braucht:
    Also ich habe mein Auto zum Großteil selbst bezahlt, das Studium finanziere ich auch überwiegend aus eigener Tasche ...
    Wäre schön wenn ich das nicht müsste :smile:

    > Das es ab 3 Stunden am Tag losgeht, und man für nen 3 Stunden 1 Euro Job
    > durchaus 40 Km und mehr (keine gesetzliche Beschränkung) anfahren muß ?
    Wie wäre es mit 70km, 4-5h Fahrzeit für 1 1/2 Stunden (2h Vorlesung)?
    Habe ich regelmäßig.

    > Taktik, um die Massen ruhig zu stellen ?
    Jep.

    > Nominal erscheint es mehr, als die jetzige Sozialhilfe, aber genau betrachtet ist es weniger !
    Wäre es das nicht wäre es auch keine Reform.
     
  • *Mario*
    *Mario* (42)
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    vergeben und glücklich
    16 August 2004
    #45
    Diesen langen Thread habe ich mir nicht durchgelesen.

    Ich finde diese Montags-Demos moralisch absolut verwerflich. Solche Sprüche wie "Wir sind das Volk." haben nichts mit den augenblicklichen Sozialreformen zu tun. Sie gehören in das Jahr 1989, wo so ein Unrechtsregime gestürzt wurde. Meiner Meinung nach dienen diese Demonstrationen nur dazu, die PDS oder andere radikale Parteien zu stärken. Ich bin der festen Auffassung, dass die Demonstrationen in den neuen Bundesländern von langer Hand von der PDS vorbereitet wurden.

    Allerdings muss ich zugeben, dass auch die Bundesregierung bei der Vermittlung von Hartz IV Fehler gemacht hat. Die Informationspolitik war mehr als mangelhaft. Man hätte im Vorfeld die Betroffenen in Informationsbriefen, Broschüren etc. über die Konsequenzen informieren müssen.

    Was jetzt vor allem die CDU abzieht, in dem sie gegen Hartz IV wettert, ist ziemlich verlogen. Im Bundesrat haben sie dem Gesetz noch zugestimmt. Also sollten sie jetzt Stärke zeigen und sich hinter die Regierung stellen. Aber hier zählen Wählerstimmen mehr als politische Integrität.

    Ich habe das Gefühl, dass die Leute, die an den Demos teilnehmen, wollen, dass der Staat rundum für sie sorgt. Sie haben es sich auf dem "Wohlfühlkissen des Staats" bequem gemacht und diesem Kissen werden jetzt durch Hartz IV einige Federn genommen, sodass es unbequemer wird. Allerdings müssen wir alle den Gürtel enger schnallen. Wenn ich sehe, was in an Steuern zahle, wird mir ganz anders. Vom Urlaubsgeld bleibt teilweise weniger als 50 % übrig.

    Deutschland muss Reformen durchsetzen, um weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben.
     
  • bmw-power
    Gast
    0
    16 August 2004
    #46
    wie wäre es wenn ihr nase in den zitaten mal die namen drinnlasst? dann könnte man den satz im zusammenhang des schreiber lesen.

    oder braucht ihr wie die BILD grad passende parolen um anzuheizen?
     
  • *Mario*
    *Mario* (42)
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    16 August 2004
    #47
    Die Zitate von Eric|Draven bezogen sich alle auf mein Posting.
     
  • emotion
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    16 August 2004
    #48
    Ach ?
    Sollte man nicht alle Auswirkungen einer Reform überdenken, ehe man sie losstampft ?
    Bist du "richtig" informiert ?
    Und nicht nur aus den Medien, die nämlich oft stark beeinflußt sind (Lobby), selbst die ÖR.

    Oh *tröst*
    Ist es nicht jedem selbst überlassen, in welchem Kontext er den Namen einer Demo sieht ?
    Ist doch echt in der Wichtigkeit gegen Null, wie diese Demos benannt werden ?!

    Aber den Politikern gewährst du ihre Parolen, die auch meist nur die halbe Wahrheit ausdrücken.
    Ihre Beschwichtigungen, die nur uninformierte und geisteskranke Mitbürger nicht durchschauen, und bejahen.

    @Kirby
    Wenn du mehr an meinen 10 Punkten nicht mehr auszusetzen hast, bin ich wohl auf dem richtigen Weg ... :bier:

    Genau !
    Ein Ruck muß durch Deutschland gehen.
    Moral muß wieder einen Wert bekommen.
    Sollten die Politiker mit all ihren Affären mal ein Vorbild werden.
    Ohne Vorbilder geht sowas nicht ?!

    Nein, laut neuem Hartz IV isses das eben nicht !
    Es wird benötigt, um Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben !
    Wer auf dem Land wohnt (2 mal täglich der Bus) braucht eins, um zur Schule, Arbeit, Uni und sonstwohin zu kommen.
    Laut Hartz.

    Ach Kirby.
    Bei steckt auch ein höherer Sinn dahinter.
    So ala :
    Für seine nahe Zukunft tut man sowas, aber ein 55 Jähriger ohne diese Zukunft ?

    Vergiss nicht, dass ich mit der Höhe der Leistungen einvestanden bin.
    Aber :
    Die Informationspolitik will den Menschen anderes weiß machen !
    Immer alles schöner reden, als es ist.

    Und die Menschen, die diese vielen Lügen durchschauen, muß man auch verstehen, wenn sie Montags (oder sonstwann) auf die Straßen gehen.

    Natürlich macht es die Masse, die paar Politikergehälter machen Deutschland nicht arm.
    Gute Männer in solcher Position müssen motivieren bezahlt werden.

    Aber es sind keine besonders guten Männer ?! :bandit:
    Wären solche dilettanten in freier Wirtschaft tätig, oh weh.
    Die wären schneller selbst Hartz IV betroffen, als sie glauben.

    Und argumentieren in Frage auf ihre Bezüge "In der freien Wirtschaft wären unsere Bezüge weit höher".
     
  • User 9364
    Verbringt hier viel Zeit
    941
    103
    7
    Verheiratet
    16 August 2004
    #49
    Leider leben wir im Sozialstaat.
    Aber wenn man sich die vergangenen Entwicklungen anschaut, ist die Kürzung absolut gerechtfertigt. Wäre ich Diktator von Deutschland, würde ich sogar noch viel mehr in diese Richtung machen. So würde ich "Zwang zur Arbeit" einführen. Arbeit gibt es genug. Sie liegt überall rum. Es werden durch das Arbeitsamt Aufträge vergeben und zum Beispiel vom Ordnungsamt kontrolliert. Wer seine Aufgaben nicht erfüllt, bekommt kein Arbeitslosengeld.

    Hat zwei Vorteile:
    1. Unsere Straßen würden mal wieder sauber werden.
    2. Die Leute verlernen das Arbeiten nicht und finden wieder soziale Kontakte.

    Die Einführung von Hartz 4 war nur ein kleiner Schritt.
    Überall sind die Einstiegsgehälter extrem gesunken. Die Sozialhilfe/Arbeitslosengeld hat sich nicht in diesem Maße angepasst.

    Hier wird sowieso das Geschrei gleich losgehen, aber schaut doch einfach mal rüber nach Amerika. Das ist zwar auch kein Schlaraffenland, aber zumindest bekommen die Leute dort das, was sie verdienen.
    Der schwer arbeitende Mensch verdient gutes Geld. Und der faule Penner muss sich durchbetteln.
    Es gibt immer wieder Menschen, die durch das soziale Netz rutschen, ohne dass sie etwas dafür können, aber das sind echt nur Ausnahmen.
     
  • Absinth
    Verbringt hier viel Zeit
    192
    101
    0
    nicht angegeben
    16 August 2004
    #50
    Na toll.

    Soll Amerika jetzt Vorbild sein?

    Ein Sozialsystem was man nicht Sozialsystem nennen kann.

    Findest du es gut 3 Jobs haben zu müssen um zu überleben?
    In Amerika sind die Arbeitslosenzahlen doch nur so gering, weil die ganz anders zählen, weil die Leute nach 1 Jahr nichts mehr vom Staat bekommen ergo nicht mehr zu den Arbeitslosen gerechnet werden.

    Man...macht mal die Augen auf, und nicht nur die reinen Arbeitslosenzalhen vergleichen.
    Würden wir wie die Amis zählen, hätten wir auch kaum Arbeitslose.

    Was meinst du mit: "Dann wären unsere Straßen wieder sauber".
    Denkst du alle Leute die auf der Straße leben sind ein dreckiges Lumpenpack? So kommts für mich rüber.

    Findest du das gut?
    Ich versteh manche Leute nicht.

    Man kann uns nicht mit den USA; GB oder was weis ich wem vergleichen.

    In GB kommen nur noch 75% der Post an, das Schienennetz ist scheiße, von den Überlandleitungen in den USA ganz zu schweigen usw.... findet man sowas bei uns? Nein!!!!

    Wir sind das Land mit dem größten Luxus. Nirgendwo sonst wird man so schnell im Krankenhaus versorgt usw....

    Und all die Errungenschaften gehen langsam den Bach runter. Der Mittelstand wird immer kleiner und die Scheere arm - reich klafft immer mehr auseinadner.

    Aber immer kräftig rufen: Die USA und GB sind unsere Vorbilder.

    So ein Blödsinn. Was Luxus und Versorgung angeht sind wir Spitze auf der Welt!

    Und ich weis nicht was man dagegen machen kann, dass jetzt alles immer mehr auf Eigenversorgung rausläuft, weil der Staat einfach kein Geld mehr hat.
    Wenn wenigstens mal die Wirtschaft anziehen würde.

    Aber nein. Die Amis ziehen ca 60000 Mann aus Dt ab, d.h. wieder hunderttausende Arbeitsplätze in Gefahr.

    Wie soll das bitte noch weiter gehen?
     
  • Mikka78
    Gast
    0
    16 August 2004
    #51
    Übrigens... ist Euch schon aufgefallen, das sich die Mädels aus dem Thread verabschiedet zu haben scheinen? Ist das irgendwie typisch?

    -

    Hartz4 kommt 10 Jahre zu spät (nach UK, NL, Schweden, die das shcon lange hinter sich haben). Es wird bei dem Thema immer vergessen, das ALG/Stütze eine Notfallleistung ist, nur leider viele Indiesozialehängematteleger das als Gehalt oder eine andere Selbstverständlichkeit auffassen. Je floddermäßiger das Gesindel, um so schlimmer wird da das Anspruchsdenken. Als Rettungssani könnte ich da etliche Stories erzählen...

    Wenn das endlich mal Eingang in die Hirnwindungen findet, dann erübrigt sich auch die Kritisierung über das Informationsdefizit. Wer bedürftig ist, hat und wird sich aus Eigeninteresse sehr ausführlich informieren. Da muß der Knochen nicht dem Maul des Hundes hüpfen.

    Kurzum, Hartz4 muß endlich her. Ich kann diesen faulen Säcke nicht mehr ertragen, die sich einen schönen Lenz machen und mit widerlicher Selbstverständlichkeit einen Mittelantrag nach dem anderen beim Sozialamt einreichen während manch einer sich mit einem MCDonalds-Job redlich abrackert, um seine Familie zu ernähren. Und die dauerarbeitslosen Jammerossis müssen halt ihren Hintern in Richtung Arbeit hinwuchten. Wenn es in Mevopo keinen Job gibt, dann zieht halt nach München! Was soll da eigentlich Aufregung?

    Das einzige, was ich schon ahne ist, das die Politikverbrecher das durch Hatz4 gesparte Geld eben nicht wieder sinnvoll in den Kreislauf bringen, sondern sich über windige Subventionen in die eigene Tasche stecken. Beispiel: Weiterbildungsmaßnahmen der Gewerkschaften oder sinnloses Verprassen in Ich-AGs, die sich Monate später und 15.000 Euro reicher, wieder beim Arbeitsamt anstellen. Es ist nicht jeder für die Selbständigkeit geboren, nur weil der Staat die Leute aus dem Sozialversicherungssystem treiben will. Und nichts anderes ist Ich-AG.

    Mikka
     
  • Daucus-Zentrus
    Verbringt hier viel Zeit
    1.043
    121
    1
    nicht angegeben
    16 August 2004
    #52
    Also, ob man in Amerika gerecht verdient, möchte ich mal entschieden bezweifeln.

    Mein konkreter Vorschlag:
    Statt Sozialhilfe/Arbeitslosengeld 2 gibt es für alle, die nicht arbeiten können, Versorgungsgutscheine. (Ob da z.B. noch Bier und so etwas dazugehört, muss man abstimmen...) Grundsätzlich sind diese garantierten Versorgungsgutscheine aber sehr stark eingeschränkt, sprich man erhält nur wirklich Nötiges...
    Auch Arbeitslosengeld-1-Bezieher erhalten diese Gutscheine und darüber für das erste Jahr in Arbeitslosigkeit einen entsprechenden Betrag, der aus dem Budget der Arbeistlosenversicherung stammt: Zum dem Budget gibt es keine staatlichen Zuschüsse, wenn kein Geld da ist, kann keins verteilt werden.
    Kinder erhalten einen kleinen Sparerfreibetrag (z.B. 750€), zusätzl. kann auf ein Konto beim Staat eingezahlt werden, was in entsprechendem Alter für Führerschein oder weitere Ausbildung genutzt werden kann. Auf dieses Konto kann man aber bis zum entsprechenden Alter nur einzahlen.
    Für jede Ausbildung kann man einen Ausbildungsförderungskredit (statt BaföG jeder Art) beantragen, und zwar unabh. von Verdienst und Vermögen, in der Höhe von bis zu 11.000€/Jahr erhalten. Dieser muss, sobald man nach der Ausbildung etwas verdient, progressiv zurückgezahlt werden. Kindergeld entfällt ebenfalls.
    Man muss nicht jede Arbeit annehmen, aber durch den geringen Umfang der Gutscheine wird man dazu bewegt.
    Es erfolgt keine Anrechnung von Vermögen, aber solange man die Gutscheine bezieht, ist das Ausgeben/Verbrauchen des Vermögens verboten.
    Rentner erhalten ebenfalls diese Versorgungsgutscheine, sie dürfen aber Gespartes ausgeben. Eine stattl. Rente gibt es nicht mehr.

    Noch einige Anmerkungen zur Diskussion:
    Es gibt nicht genug Arbeitsplätze auf lange Sicht, was einfach daran liegt, dass die Technik schneller Arbeitsplätze abschafft als wir uns neue ausdenken können. Langfristig wird uns also keine 40-Stunden-Woche helfen, sondern nur weniger Arbeit noch von Menschen gemacht werden, die dann eben halt sich auch mehr leisten können. Arbeiten zu dürfen wird dann noch mehr ein Privileg sein...
    Menschen, die sich im Augenblick oder durch Reformen in der Zukunft im Nachteil sehen, haben sehr wohl das Recht zu demonstrieren und auf ihre Situation aufmerksam zu machen. (Dass dies vergleichbar mit anderen Demosntration wie in Leipzig 89 ist, sehe ich nicht, ist aber völlig unwichtig!) Aber das Leben garantiert eben nicht, dass man seine Position immer behält und man immer bestimmte Vorteile genießt - und die genießen alle in Deutschland im Vergleich zu hungernden Kindern in Afrika -, seit es Menschen gibt, haben sich die Strukturen immer gewandelt und neu sortiert... Das kann man in der Antike sehen und man sieht es jetzt schon wieder... Deswegen sind auch so Aussagen wie "wollte ihr etwa eine Zweiklassengesellschaft?" Quatsch, denn wir haben diese Gesellschaft schon immer... Es wäre schön, wenn wir alle gleich viel hätten und alle das gleiche leisten würden und wir dabei auch noch alle glücklich und zufrieden wären, aber Ungleichheiten - so fürchte ich - sind leider in den verschiedenen Anlagen der Menschen bedingt... Wenn mir jemand mal ein System präsentieren würde, was dieses Problem löst, wäre ich sofort dabei...:smile:

    Edit:@Absinth: Ich glaub, er wollte die Arbeitslosen bloß mit der Müllbeseitigung vertrauen... Etwas zu viel aufgeregt...:zwinker:
     
  • Mikka78
    Gast
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    16 August 2004
    #53
    @Daucus-Zentrus: Guter Vorschlag mit den Gutscheinen. In den USA wird das schon lange so gemacht. Dann kann man es wenigstens nicht versaufen und die Kinder von Arbeitslosen müssen nciht mehr hungern, wie das ja erschreckenderweise teilweise der Fal ist. Und das in Deutshcland!
    man müsste nicht einmal Gutscheine austeilen, sondern könnte die Leute in öffentlichen Kantinen versorgen (viele Behörden haben Kantinen). Das wäre am effektivsten.

    Weiterer Vorschlag von mir: Langzeit-Arbeitslose geben den Führerschein ab. Wer Stütze bekommt, kann sich auch kein Auto leisten. Aktuell "leihen" die sich aber von einem Bekannten den (von Schwarzarbeit finanzierten) Camaro und fahren munter weiter. Der Komfort gehört gestrichen.

    So habe ich mal einen Brief an dsa Ministerium geschrieben. Als Antwort kam dann von so einem Sozialromantiker (Den langen weissen Bart hat man durch das Telefon sehen können), das wäre doch diskriminierend und ungerecht. UNGERECHT?????!!

    Das versteht kein Mensch, aber so ist es in diesem Staat. dafür nimmt man etzt Kindern das Sparbuch (was auch seinen Sinn macht, weil sonst die Eltern das ganze Guthaben einfach auf Konto der Kinder schieben und das muss beschränkt werden).

    Mikka
     
  • *Mario*
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    16 August 2004
    #54
    Ein weiterer Vorschlag wäre, die Empfänger von Arbeitslosengeld II über Gestellungsverträge an Unternehmen zu "vermieten", die dafür beispielsweise 1 € pro Stunde an den Bund zahlen. Diese Arbeitnehmer werden dann z. B. fürs Tüteneinpacken bei Supermärkten eingesetzt. Ich ärgere mich in Supermärkten maßlos, wenn die Kassiererin zu schnell ist und kaum mit dem Einpacken der Waren in den Einkaufswagen nachkommt. Es gibt genügend Arbeiten, für die Empfänger von Arbeitslosengeld II eingesetzt werden können.

    Wer diese Arbeiten ablehnt, dem wird das Arbeitslosengeld II gestrichen und der wird auf die Überwachungsliste des Zolls gesetzt, da anzunehmen ist, da er andere Einkünfte (Schwarzarbeit) hat. So wird gleichzeitig die Schwarzarbeit bekämpft.
     
  • Lord Hypnos
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    nicht angegeben
    16 August 2004
    #55
    deutschland zahlt jetzt den preis für über 20 jahre linke politik. zuerst 16 jahre kohl und jetzt schon fast 6 jahre die rot-grünen dilettanten. die freiheit und unabhängigkeit von deutschland wurde verscherbelt und der sozialstaat aufgebläht bis zum geht nicht mehr. kein wunder steht das system kurz vor dem kollaps. so kann es nicht weitergehen und demonstrieren ist sinnlos.
     
  • User 9364
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    17 August 2004
    #56
    Klar, die sind zu mindest gerechter als wir.
    Ich sehe es ehrlich gesagt nicht ein, dass ich später mal 14h am Tag arbeitet um für Sozialschmarotzer 2/3 meines Geldes in Form von allen möglichen Abgaben loszuwerden.
    Eines der feinmaschigsten der Welt sogar. Leider!!!
    Hehe, glaubst du im Ernst, dass bei uns Langzeitarbeitslose und Hausfrauen mitgezählt werden? Dann kommen noch Bundis/Zivis und noch ganz andere Sachen, wo Arbeitslose versteckt sind.
    Wir hätten noch mehr...
    Aber du hast Recht. Wir sollten nicht die Arbeitslosenzahlen sehen, sondern nur die Anzahl der arbeitenden Bevölkerung. Schließlich sind das die Leute, die Geld für den Staat bringen. Und die sind in den letzten Jahren um einiges weniger geworden.
     
  • Mr. Poldi
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    17 August 2004
    #57
    > So ein Blödsinn. Was Luxus und Versorgung angeht sind wir Spitze auf der Welt!
    Ich weiß noch einige Dinge in denen wir Weltspitze sind: Jammern, den größten Wasserkopf an Verwaltung den man sich überhaupt nur vorstellen kann, hunderte sinnloser Steuern, Vorschriften, Gesetze die eh keiner vollständig kennt usw.
     
  • muenti
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    17 August 2004
    #58
    Hätte man schon vor vielen Jahren mit harten Reformen durchgegriffen, wären die aktuellen noch härteren Reformen nicht nötig. In Skandinavien und den Niederladen hat das ja geklappt. Mikka78 hat das ja schon so geschrieben. Allerdings hätten man wohl damals diese Reformen auch nicht durchsetzten können, da wieder alles mögliche (Gewerkschaften, "Volksfronten", etc.)dagegen Sturm gelaufen wäre. Dies haben die Politiker natürlich auch gemerkt und deshalb (notwendige) Reformen aufgeschoben auf den heutigen Tag, mit der Folge das eben härtere Reformen notwendig sind, die auch härtere Einschnitte für die Bürger bedeuten.

    Es kann doch nicht ewig so weitergehen, dass der Staat als Melkkuh verwendet wird, um seinen persönlichen Wohlstand zu sichern. Der Staat sollte nur für diejenigen unterstützend da sein, die garantiert keine Chance haben.
    Woran liegt denn das Problem, wenn man als Studierter mal den Postboten spielen darf? Das man mal (vorübergehend) weniger verdient ist doch kein Beinbruch!
     
  • Beastie
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    vergeben und glücklich
    17 August 2004
    #59
    nur ma sooo..

    ich wollte das hier nu ma einwerfen:
    quelle: http://www.bundesregierung.de/artikel-,413.690627/Hartz-IV-Fakt-ist-....htm
     
  • emotion
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    17 August 2004
    #60
    Toll.
    Quelle : Bundesregierung

    Nun, 45 - 50 qm sind Richtwert (Bei einer Bekannten sind heute 47 - 48 qm schon zuviel, na sowas ??? !!! ).
    Tatsächlich entscheiden individuell kommunale Fallmanager nach Richtlinien eben der Kommune.
    Mietspiegel werden künstlich gesenkt (qm Preis ? ).

    Wie ?
    Normalerweise leben 40 - 50 Jährige, gutverdienende akademische oder technische Angestellte in 45 - 50 qm Wohnungen ?
    Aha !

    Nun bin ich wieder schlauer geworden.

    Eben.
    Der bisherigen Sozialhilfepraxis.
    Bisherige ALHI Praxis war aber, wenn der Bedürftige mit der ALHI seinen Wohnraum finanzieren kann/will, kann er auch in einer 65 qm Wohnung bleiben, was soo selten sicher nicht der Fall ist !

    Genau !
    Keine massenweisen, aber immer noch multiple Umzüge !
    Dann, wenn die Kommune für z.B. einen Stadtteil Sanierungpläne hat, werden die Bemessungsgrenzen dort einfach strenger gehandhabt !

    Willkür !

    Na ja.
    Ist Ersatz für Kindergeld !
    Denn das fällt mit Hartz IV weg.
    Ist also dennoch weniger Geld für die Familie (Bedarfsgemeinschaft), egal von welchem Posten es einbehalten wird !

    Und ?
    Bedeutet für die gesamte Bedarfsgemeinschaft weniger Geld !
    Oder bekommt ein Kind sein Kindergeld zum eigenen Haushalten heute in die Hand gedrückt ?
    Also was soll das ?

    :bandit:
    Hm.
    Das gilt für 58 Jährige die vor dem 1.1.1948 geboren wurden.
    Für nachfolgende 58 Järige gilt : 13000 Euro !

    Also in 2 Jahren ist diese Regelung obsolet, da niemand mehr in Frage kommt !

    Das ist Augenwischerei, wenn man verleitetet wird zu denken, wenn ich mal 58 Jahre alt bin, kann ich auch 30160 Euro Vermögen behalten.
    Nein, es sind dann nur noch : 13000 Euro

    Falsche Information !
    Jeder arbeitsfähige der Bedarfsgemeinschaft wäre hier richtig ?
    Nach meinen bisherigen Infos, wäre nochmal zu recherchieren.

    Und diese (Fehl) Info auf der Seite der Bundesregierung ?

    Ist das nicht bezeichnend ?

    Ja schön.
    Meine Versicherung (Kapitallebens) bietet mir nicht an, meinen Vertrag zu ändern (Auszahlung/Verwertung in Höhe des Freibetrages = 200 Euro ausgeschlossen vor Renteneintritt), sie sind dazu gesetzlich auch nicht verpflichtet.
    Was für mich bedeutet, dass meine lange lange (über 20 Jahre) angesparte Kapital LV als normales Vermögen gilt, also in den (theoretischen) 13000 Euro eingeschlossen ist (denn ich darf nur 36 * 200 = 7200 Euro Vermögen behalten ! ).
    Wird knapp, da noch Bares zu halten, wäre teuer (Verlust), die Versicherung aufzukündigen, zumal man vor wenigen Jahren noch dazu aufforderte, in solche Anlagen fürs Alter zu investieren ?

    So ein Quatsch.
    Die Info ist zwar richtig, aber der Kontext verzerrend !
    Denn ein ALG Empfänger hatte ja vorher die Rechte der ALHI Empfänger nach eintreten in diese Leistung.
    Also real eine Verschlechterung, die hier schwammig als Verbesserung verkauft wird.
    Umgekehrt haben ehemalige Sozialhilfeempfänger aber tatsächlich nun höhere Grenzen !

    Die drehen die Worte so, dass sie mit oberflächlichem Lesen leicht missgedeutet werden können !
    Ich spreche dieser Regierung mein Misstrauen aus !

    Mit den Worten Kanzler Schröders "Basta" ...
     

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