• Ironheart74
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    13 Mai 2020
    #1

    Den Partner in die Pfanne hauen oder: Das Thema Kochen in Beziehungen

    Bezugnehmend auf die Diskussion hier im Thread: Wie-bringe-ich-meinen-Partner-am-schnellsten-in-die-Klapse-Thread

    Wie steht es um das Thema des Kochens und des Essensplans in euren Beziehungen?

    Für mich als single ja einfach, in Beziehungen scheint es, so wie es dort im Thread sich herausgestellt hat, ein durchaus relevantes Thema zu sein.
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
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    13 Mai 2020
    #2
    Das ist bei uns einfach - ich mach zweimal in der Woche einen Plan und koche alles selber. Sollte er sich beschweren, kann er gerne selber kochen :grin: insofern war das Thema noch nie ein Grund für Diskussionen.
     
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    13 Mai 2020
    #3
    Wir entscheiden meist recht spontan. Da sie sehr gerne kocht, ist es noch einfacher. Aber ich koche auch gerne für sie. Und wenn wir faul sind, oder plötzliche Gelüste haben, lassen wir uns was kommen.

    Das ist bei uns alles recht entspannt.
     
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    13 Mai 2020
    #4
    Hier auch.
    Er isst eh alles, was ich koche :zwinker:.
    Aktuell kocht häufig er. Ich überlege mir was, lege ihm ein Rezept hin, er kocht. Wir planen häufig flexibel. Ich weiß nicht heute schon, was ich am Sonntag essen mag.
    Er hat nicht viel Intuition beim Kochen und ist dabei auch nicht kreativ oder besonders talentiert, aber dafür kocht er trotzdem ganz gerne (nach Rezept). Ich bin kreativ und mache vieles intuitiv (gut), habe aber derzeit oft keine Energie mehr, mich an den Herd zu stellen. Passt also :smile:.
     
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    13 Mai 2020
    #5
    Vor Corona haben wir immer Samstags für das Wochenende eingekauft sowie den Grundbedarf für ein paar Tage, den Rest haben wir fortlaufend eingekauft und geplant (Zitat meiner Frau "Irgendetwas muss ich ja zu tun haben"). Resp. einige Wochen vor Corona fing meine Frau an mit einem Menüplan für die Woche. Sie erstellte den Plan und schickte ihn mir zum besprechen/ Ergänzen etc. . Eingekauft wurde aber dennoch nicht viel auf Vorrat und der Plan wurde auch regelmässig noch geändert im Lauf der Woche.
    Seit Corona erstellen wir jeweils einen Plan für die nächsten paar Tage, so Dienstag/Mittwoch - Freitag und Samstag - Montag/Dienstag. meist macht einer einen "Entwurf" und dann schauen wir was der andere meint wenn die Kleine schläft.
    Eingekauft wird dann Samstags für Samstag - Montag/Dienstag plus allgemeine Vorräte (Waschmittel etc.). Und Dienstag/Mittwoch für den Rest der Woche.
    Frische Dinge wie Brot und Sahcen vom Bauernhofladen kaufen wir nach Bedarf auch an anderen Tagen.

    Unterdessen kocht meistens meine Frau. Sie geniesst eine "Auszeit" vom Kind und ich geniesse Zeit mit meiner Tochter. Ich koche aber auch sehr gerne und muss aufpassen, dass ich mich nicht zu sehr verwöhnen lasse.
     
  • BrooklynBridge
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    13 Mai 2020
    #6
    Oh, da ticken er und ähnlich. Ich käme mit so Rezeptwünschen prima klar, aber bin selbst nicht so ideenreich.
     
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    13 Mai 2020
    #7
    Bei uns ist es eigentlich ziemlich simpel:

    Der, der zu Hause ist, macht den Haushalt inkl. Kochen.
    Wenn beide arbeiten oder beide zu Hause sind, dann teilen wir uns die Aufgaben auf.

    3x die Woche wird der Essensplan mittels einer App geplant bzw. je nach Gusto auch einfach Lieblingsgerichte reingepackt. Diskussionen gibt es selten. Liegt aber größtenteils daran, dass ich weiß was er mag bzw. er auch mal aus seiner Konforzone rausgeht und etwas isst, was er nicht kennt.

    Prinzipiell ist immer eine Notfallration Bohnen dahein. Sprich wenn ihm das Essen partou nicht schmeckt, macht er sich halt ein Bohnensalat.

    Zur Zeit kocht er und hat dadurch sein Vokabular sowie Wissen erweitert. Zitat: "Was zur Hölle sind Frühlingszwiebeln?", "Wie sieht Lauch aus?", "Was sind grüne Bohnen?" (Okay hier heißen die Dinger Fisolen).

    Ich kann mich wohl glücklich schätzen einen Freund zu haben, der recht unkompliziert ist. Wobei er dafür in anderen Bereichen doch bissel anstrengend ist.
     
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    13 Mai 2020
    #8
    Ich koche ziemlich gerne und such intuitiv gut. Rezepte sind für mich fast immer nur eine erster Anreiz, ich ergänze fast immer noch nach eigenem Geschmack. Außerdem esse ich gerne abwechslungsreich. Er kocht zwar auch gern, hat aber dafür nur so 10 Rezepte im Kopf und kocht sonst eher nach Rezept. Wenn’s schnell gehen muss würde er auch wochenlang von Nudeln mit Fertigsauce leben. Da ich das nicht mitmache koche meistens ich :smile:
    Nur jetzt wo er Kurzarbeit hat kocht er öfter. Ich darf dabei aber auch nicht zugucken, sonst bekomm ich die Krise wie es in „meiner Küche“ aussieht. Ich räume immer schon während dem Kochen nebenher auf, er wenn ich Glück habe danach (oder gerne mal auch erst 2 Tage später).
     
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    13 Mai 2020
    #9
    Klappt bei uns sehr gut. Zumindest seit wir uns dazu entschieden haben, dass jeder sein Salatdressing selbst macht.
    Ihres schmeckt nach nix. (sacht der Maifeld)
    Meines ist brutal sauer, wegen des bösen Essigs. (sacht die Frau)

    Beim Rest mögen wir es recht ähnlich. :grin:
     
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    13 Mai 2020
    #10
    Bei uns gibt es in dem Bereich überhaupt keine Probleme. Die Planung machen wir Sonntags zusammen, da suchen wir uns für die Woche Gerichte aus und schreiben eine Einkaufsliste und kaufen ein (einer von uns). Kochen machen wir beide gerne, macht dann der, der (eher) Zuhause ist, oft aber auch zusammen, zumindest teilweise.

    Wir haben essenstechnisch den gleichen Geschmack, lieben Gemüse über alles, und hassen fettiges Zeug, und müssen, bis auf kleine Ausnahmen, keine Rücksicht nehmen. Die Ausnahmen sind bei uns (inklusive Kinder): Chili (Schärfe), Koriander und Frühlingszwiebeln. Daher gibt’s das meist separat auf dem Tisch. Auch Salat-Dressings machen wir oft verschiedene, da macht halt jeder seins.
     
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    13 Mai 2020
    #11
    Das läuft bei uns sehr entspannt.
    Aber auch nur, weil ich schalten und walten kann wie ich will und ihm meistens völlig egal ist, was auf den Tisch kommt.

    Dafür habe ich halt auch Planung, Einkauf und Kochen fast vollständig an der Backe, meistens mache ich das aber gerne und es macht auch nur so Sinn, weil nunmal ich hier die hohen Ansprüche an Ausgewogenheit, Geschmack und Ökokram habe.


    Seine Gelüste voll und ganz ausleben kann er unter normalen Umständen, sprich ohne Coronascheiß, dann regelmäßig wenn ich weg bin.
    Für ihn (und Sohn, wenn wir zusammen essen) mache ich aber gerne auch mal eine Extrawurst, z.B. im wahrsten Sinne des Wortes, denn ich esse vegetarisch.

    Wegen der Essenspläne werden wir uns also bestimmt nicht in die Haare bekommen.
     
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    13 Mai 2020
    #12
    Ich habe früher also vor Kindern und so gefühlt jeden Tag maximal aber für zwei Tage eingekauft und spontan entschieden. Darf mir aber seit Jahren den Vorschlag anhören, ich solle doch mal einen Wochen Plan erstellen. Mit einem Kind hab ich das immer noch nicht gemacht, als dann aber Nummer 2 in die Kita ging und ich wieder arbeiten, plus die ganzen sportvereine und spieletreffen, da habe ich einfach schlichtweg keine Zeit alle zwei Tage einkaufen zu gehen, also habe ich da schon begonnen mit dem Wochen Plan und bin maximal 2 mal die Woche einkaufen gegangen, meist Fleisch und Gemüse.
    Seit Beginn Covid-19 versuche ich das auf 1 mal die Woche zu verringern. Die Kinder essen verständlicher Weise nicht immer alles, aber meistens die Beilagen. Mein Mann ißt das Essen auch, aber wenn man von 7 Tagen 4 ein Gesicht mit langen Zähnen gegenüber sitzen hat, ist das nicht schön. Wäre was anderes wenn ich mit der Einstellung, ist mir scheiß egal wem es schmeckt Hauptsache mir, kochen würde. Aber ich möchte das es allen schmeckt und deswegen nervt es mich ungein wenn ich mehrfach frage was Mann und Kind sich den wünschen würden NIX kommt und dann aber mit Unlust gegessen wird.
    Ich will nicht jeden Tag über den Klee gelobt werden was ich denn tollen gekocht habe. Denn das meiste ist ja Alltagsessen aber ständig lange Zähne und ne Flappe am Tisch sitzen zu haben macht eben auch kein besonders großen Spaß.
     
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    13 Mai 2020
    #13
    Also nach Alltagessen sieht das was du postest nie aus. Resteessen habe ich gefühlt heute das erste mal von Dir gelesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Mai 2020
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    13 Mai 2020
    #14
    Bei dem Foodporn, den du nahezu täglich hochlädst, ist das echt ein starkes Stück. Man sieht auf jedem Bild, dass da viel Zeit, Arbeit und Können dahintersteckt. Spannend wäre ja ihre Reaktion, wenn du gar nicht mehr kochst oder max. simple Gerichte. Es wundert mich, dass du nicht längst die Motivation verloren hast. Hohe Ansprüche stellen, aber selbst nichts tun und dann jammern kann ich auch :knuddel::nope:
     
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    13 Mai 2020
    #15
    Ich frage einmal. Wenn niemand besondere Wünsche anmeldet, gibt es das, was Muttern (also ich) auf den Tisch stellt :zwinker: es gibt zwei, drei Gerichte die alle drei - abgesehen von mir - ständig essen könnten. Also fließt davon eines in jede Woche rein.

    Der Mann isst aber alles, was ich koche bisher gern und dankbar. Die Kinder könnte man manchmal beim Essen in den Ofen schieben. Da sagt entweder der 10 oder der 18-jährige "iiih das mag ich nicht" und der andere springt gleich mit auf "ich auch nicht!". Aber das ist dann Pech gehabt. Es ist immer genug für alle da, es ist absolut gut essbar aber eben ohne Glutamat. Und wer die Paprika, zucchinisoße nicht essen möchte, der isst sein Gericht eben trocken. "Mögen" tun sie die beide - wollen aber nicht.

    Wer nicht will, der hat schon.

    Ich muss auch dazu sagen, dass der Mann (der zu Beginn der Beziehung sagte, dass er mit Kochen absolut nix zu tun haben will) mir aber auch schonmal Kartoffeln schält oder Frikadellen rollt, wenn meine Finger zu steif sind - ohne, dass ich ihn darum bitten/dazu auffordern müsste. Mittlerweile gießt er in aller Regel auch alles ab, weil ich die schweren Töpfe oft nicht gut halten kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 Mai 2020
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    13 Mai 2020
    #16
    Ich kann nicht kochen, von daher übernimmt er das meistens und ist auch deutlich kreativer und probiert neue Gerichte aus. Ich unterstütze gerne, bin aber nicht immer erwünscht. :grin: Ich bin sehr froh, wie es bei uns aufgeteilt ist.
     
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  • 13 Mai 2020
    #17
    Wir haben generell keinen Plan, dafür kochen wir fast immer zusammen. Er schnippelt und ich rühre und gebe Anweisungen. Das klappt mittlerweile sehr gut.
    Rezepte habe ich meistens im Kopf oder ich telefoniere schnell mit meiner Mutter. Grundzutaten für unsere Küche haben wir ständig zuhause.
     
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    13 Mai 2020
    #18
    Boar dieser Dialog...

    "Schatz was soll ich heute kochen? Hast du auf etwas Hunger?"
    "Keine Ahnung"
    "Soll ich xy für dich machen?"
    "Ja, passt schon"

    Ich frag jetzt nich mehr!
    Gibt nen ("diät")Wochenplan und fertig...
     
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    13 Mai 2020
    #19
    Wir haben auch einen Wochenplan.
    Dazu gucke ich was von letzter Woche über geblieben ist und wie ich das nächste Woche verwenden kann.
    Dann gucke ich wie viel Fleisch/Fisch/teure Zutaten dabei sind und gleiche das mit den restlichen Gerichten aus. Meistens versuche ich ihn dazu zu bewegen auch ein Gericht vor zu schlagen, sonst "bestimme ich immer alles" (:zwinker:), was er auch ab und an kocht.
    Der Plan wird in der Regel unter der Woche mehrfach angepasst :smile: Wenn aber keiner Bock hat sich Gedanken zu machen, muss das keiner.

    Ein Wochenplan ist für uns aus drei Gründen sehr praktisch:
    1. Es wird zielgerichteter eingekauft, dadurch günstiger und weniger Reste.
    2. Ich habe das nicht jeden verdammten Tag auf meiner to-do-Liste (bzw. steht nicht auf meiner das er es heute mal auf seine setzen soll.)
    3. Hassen wir beide einkaufen. Jeden Tag in den Supermarkt zu rennen wäre nicht unseres. An unserem alten Wohnort haben wir sogar einen Abholservice genutzt, gibt es hier leider nicht in sinnvoller Entfernung.
     
  • Nevery
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    13 Mai 2020
    #20
    diesen einen punkt sehe ich etwas anders, denn ich basiere gerne auf resten vom vortag :grin: vorgestern gabs z.b. wraps mit kräuterquark, davon war noch einiges übrig - also gabs gestern kartoffelspalten und minischnitzel mit kräuterquark, dazu noch nen salat. aktuell liegen noch 6 kleine tomaten herum - also gibts die tage tomate-mozarella, wo ich zwei packungen von den tomaten immer etwas wenig finde, drei hingegen zuviel.

    ich habe aber auch ein anderes einkaufsverhalten, da ich jeden einkauf auf meinem rücken nach hause trage gehe ich tatsächlich mindestens jeden zweiten tag einkaufen. kurz und zielstrebig, und auch schon vor der pflicht mit korrekt sitzender maske. ja, männe bietet ab und an an, dass man auch zusammen und mit auto und so... aber sorry, mit ihm einkaufen zu gehen ist der horror, und dann würde man für einen wocheneinkauf mit sicherheit massiv länger im laden verbringen als ich alleine pro woche, wenn ich regelmäßig gehe :grin:

    naja, und mal davon ab nervt es mich schon, dass ich jeden tag überlegen muss was es zu essen gibt - denn mr. "ich will abwechslung" hat ja nix konstruktives beizutragen. also ja, das ist schon so nen streitthema. ich fange aber mehr und mehr an mich zu fragen worauf ich eigentlich bock habe als ihn zu fragen - er mag keinen nudelsalat? macht nix, ich schon. neuerdings hat er aber auch so tolle ideen wie "solange du kochst bist du chefin und ich hab daran nix auszusetzen zu haben" - ist ja nicht so, als könnte man sich nach nem jahrzehnt nicht noch weiterentwickeln :grin:
     
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