• User 112402
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    11 Juli 2014
    #1

    Denke ich anders?

    Hey Leute,

    vor kurzem hatte ich eine Diskussion mit einem Bekannten, die mich irgendwie verfolgt. Es ging um eine dritte Person und die Frage, ob ich sie mag. Ich verneinte dies und wurde dann gefragt, was ich gegen sie habe. Der Punkt ist, dass ich nichts gegen sie habe, ich mag sie aber auch nicht, sie ist mir schlicht egal. Meine Meinung zu ihr ist komplett "neutral". Ich glaube, ich bin dabei auf Unverständnis gestoßen.

    Ist mein Gedankengang denn so abwegig? Es muss doch ein Mittelding zwischen mögen und nicht mögen geben. Wie kann ich eine Meinung über jemanden haben, mit dem ich eigentlich nichts zu tun habe?
     
  • Pink Bunny
    Pink Bunny (31)
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    in einer Beziehung
    11 Juli 2014
    #2
    Nein das ist normal.
    Es gibt nunmal Leute die man nicht hasst, mit denen man aber auch nicht unbedingt den Abend verbringen möchte. Man ist einfach nicht auf einer Wellenlänge.

    Finde ich ganz normal.
     
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  • HarleyQuinn
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    11 Juli 2014
    #3
    Finde ich nicht ungewöhnlich. Die meisten Menschen, die ich kennenlerne, sind mir eben "egal", bzw ich stehe ihnen neutral gegenüber.
     
  • User 112402
    Öfters im Forum Themenstarter
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    in einer Beziehung
    11 Juli 2014
    #4
    Fand es nur seltsam, weil mein Gesprächspartner das eher "schwarz/weiß" gesehen hat, d.h. wenn ich etwas nicht mag habe ich automatisch was dagegen.
     
  • Starla
    Gast
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    11 Juli 2014
    #5
    Naja, das impliziert das eben. Vielleicht hättest Du sagen sollen "Weder noch", das hätte Missverständnisse vermieden.
     
  • User 123122
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    11 Juli 2014
    #6
    Dann ist dein Gesprächspartner nicht tolerant... das ist eine klare eigenschaft.. oder engstirnig..
     
  • User 133315
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    offene Beziehung
    11 Juli 2014
    #7
    Also ich finde das auch eigentlich ganz normal, hab ich auch schon gehabt. Man kann dann einfach nichts mit der Person anfangen, da man einfach nicht die selben Interessen vertritt o. ä.
     
  • Michi0160
    Michi0160 (24)
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    11 Juli 2014
    #8
    Ich versteh dich da komplett.
    Ich kenn Leute die mag ich, Leute die ich nicht mag und Leute die mir einfach sch***egal sind
     
  • Nevery
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    in einer Beziehung
    11 Juli 2014
    #9
    ich denke mal da kommt es einfach darauf an wie du das rübergebracht hast. wenn du gefragt wirst "magst du sie?" und du heftig mit "nein!" antwortest dann finde ich die interpretation deines gesprächspartners nicht abwegig. wenn du mit nem schulterzucken und nem "nö" geantwortet hast find ich die interpretation schräg.
     
  • User 96776
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    11 Juli 2014
    #10
    Ich sehe das Problem nicht. Zumal du ja klargestellt hast, dass du sie/ihn weder magst noch irgendetwas gegen die Person hast.
    Klar kann man eine "neutrale" Meinung einem Menschen gegenüber haben, erst recht wenn man den Menschen nicht (richtig) kennt. Finde das keineswegs ungewöhnlich.
     
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  • BABY_TARZAN_90
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    12 Juli 2014
    #11
    Wenn ich einen Menschen nicht kenne, dann habe ich keine Meinung von ihm. Aber grundsätzlich stehe ich ihm positiv gegenüber, bis er mich vom Gegenteil überzeugt.
    Sag ich von meinem Menschen: ich mag ihn nicht, dann ist das eine negative Aussage. Da kann ich lange nachschieben: aber ich hab auch nichts gegen ihn. Wenn du zu einem Menschen in einem neutralen Verhältnis stehst, musst du das anders sagen.
     
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  • User 44981
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    13 Juli 2014
    #12
    Ich finde das auch nicht ungewöhnlich.
    Ich kenne auch genügend Menschen, denen ich einfach nur neutral gegenüber stehe - insbesondere, wenn ich sie nicht sonderlich gut kenne. Das heißt nicht, dass sie mir völlig egal sind, weil ich allen Menschen erst mal eine gewisse grundlegende Wertschätzung entgegenbringe. Aber großartig interessieren mich diese Leute trotzdem nicht.
    Bei Leuten, die ich besser kennenlerne, bilde ich mir meistens schon ein Urteil, das zumindest irgendwie ein wenig in Richtung Sympathie, oder Antipathie ausschlägt und nicht völlig neutral bleibt.

    Ich kann mir höchstens vorstellen, dass hier ein sprachliches Problem vorliegt:
    Wenn man sagt, dass man jemanden mag, ist das eine eindeutig positive Bewertung der Person.
    Wenn man dagegen sagt, dass man jemanden nicht mag, wird das fast immer als negative Bewertung aufgefasst.
    Eine neutrale Bewertung wäre dann eher so etwas wie "XYZ ist schon ganz in Ordnung", "Ich kenne ihn kaum", oder "Ich hab nix gegen ihn, aber kann ihn auch nicht besonders gut leiden".
     

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