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  • walkie
    Verbringt hier viel Zeit
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    Single
    21 Januar 2004
    #1

    Depression

    Hallo,

    mich würde interessieren, ob jemand von Euch schon Depressionen gehabt hat, und was dagegen geholfen hat. Habt Ihr es selber wieder in den Griff bekommen, oder habt Ihr professionelle Hilfe gebraucht?


    Ich selber leide seit 2 Jahren an Depressionen und nehme regelmäßig Antidepressiva.

    Vielen Dank für Eure Antworten.
     
  • Waldkäuzchen
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    21 Januar 2004
    #2
    Ich bin ab und zu deprimiert, wegen Facharbeit hatte ich nen Depressionsanfall vor einigen Wochen jetzt gehts wieder.
    Echte Depressionen hatte ich einmal im Krankenhaus nach einer großen Herz-OPeration. Pu das war hart, 8 Tage lang rumgeheult. Habe psychologische Hilfe in Anspruch genommen. Dann wars aber wieder vorbei. Später sagte man mir das sei normal nach solchen Ops.....hätte ich gern früher erfahren, hätte vieles evtl. leichter gemacht.
    Medikamente hab ich noch keine genommen, versuchs wenn dann mit Psychotherapie/Gespräch mit Psychologen
    Greetings
    waldkäuzchen
     
  • sweety5983
    sweety5983 (35)
    Verbringt hier viel Zeit
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    Verheiratet
    21 Januar 2004
    #3
    Hab auch öfters depressive Phasen. Wollte auch mal professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, aber hab es dann doch nicht gemacht. Habe es immer wieder selber in den Griff bekommen. Aber bin manchmal sehr labil und muss aufpassen, dass solche Phasen nicht mehr vorkommen. Ist für meinen Beruf einfach nicht gut, muss dort professionell arbeiten können, dass wird von mir verlangt.
     
  • queen-of-rain
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    21 Januar 2004
    #4
    Also, wirklich Depressionen hatte ich noch nie. Klar hatte ich auch schon solche Tage, an denen man nur noch heulend im Bett liegt, aber es war nie so, dass ich deswegen Medikamente o.ä. nehmen musste. Und ich hoffe natürlich dass es auch nie so weit kommen wird.

    Ich wünsche allen betroffenen, dass die depressiven phasen weniger werden, und natürlich möglichst ganz aufhören!

    Liebe grüße!
     
  • saddamski
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    21 Januar 2004
    #5
    Ich hatte vor ca. 8 Wochen depressionen, war ne scheiss Zeit, kam alles auf einmal :frown:

    War zu der Zeit schon in Therapie, deshalb hat der Arzt das sofort gemerkt. Hab Medikamente bekommen(Neben dem Neuroleptikum noch Antidepressiva. Amioxid-neuraxpharm. Er hat mir nahe gelegt eine Therapie in einem Krankenhaus zu machen. Hab aber abgelehnt.

    Das Medikament hat ziemlich gut angeschlagen und ich musste es nur ca. 1 1/2 Monate nehmen. Danach gings dann langsam Berg auf.

    Hatte zwar nach einem Überfall noch mal nen kleinen Rückfall(posttraumatische Störung oder so), aber das konnte ich, mit Medikamente, schnell verarbeiten.


    Ich kann jedem nur raten zu einem Arzt zu gehen. Hab zwar viel negatives von Psychiatern gehört, und auch schlechte erfahrungen gemacht mit einem Arzt, aber wenn man einen richtige Arzt gefunden hat ist es echt eine sehr sehr große Hilfe!!!

    Kann das also nur jedem nahe legen der irgendwelche Probleme hat.

    Immerhin ist es ganz normaler Facharzt. Die Leute gehen ja auch zum Orthopäden wenn sie Rückenschmerzen haben, wieso nicht zum Psychiater gehen wenn man Psychologische oder Neurologische Krankheiten hat?

    Tobias
     
  • R1 Andy
    R1 Andy (39)
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    Single
    21 Januar 2004
    #6
    Hi hatte auch sowas vor einem Jahr.war zimliech hart die zeit.hab mich dann selber mehr oder weniger in der Griff bekommen habe aber auch was eingenommen.echt schlimm sowas...aber ich glaube jeder mensch macht sowas durch.
    versuche dich abzulenken.ich habe damals viel sport getrieben auch wenns schwer gefallen ist.
    ich sage nur eins-lieber körperlichen schmerzen als seelischen...
     
  • Celina83
    Celina83 (35)
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    Verheiratet
    22 Januar 2004
    #7
    Oha, ist ja wieder ein Thema für mich (hatte vor Monaten hierzu ein Thread eröffnet - Was tun gegen Depressionen?)... Naja, nach gutem Zureden in diesem Forum bin ich zu meinem Hausarzt (seit Jahren Vertrauensperson unserer Familie) und hab dem alles erzählt (naja fast alles...). Er sagte, dass es sich um eine vorübergehende Stimmungsschwankung handelt, die mit den Problemen zusammenhängt, die ich zu dem Zeitpunkt hatte, ich solle noch etwas abwarten und das Tief (hielt einige Monate an) überwinden - dann gab er mir noch einige Tipps, wie ich mich aufbauen kann und ich solle mich unbedingt wieder melden... Naja, nachdem meine privaten Probleme gelöst wurden und es beruflich auch wieder besser aussieht, geht es mir heute wieder richtig gut! Ich habe einige Dinge an mir verändert und viel Tagebuch geschrieben - außerdem hab ich ganz tolle Freunde, die mir helfen...

    lg
    cel
     
  • Hexe25
    Hexe25 (41)
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    in einer Beziehung
    22 Januar 2004
    #8
    Ich habe auch Depressionen, die zum Glück in der letzten Zeit besser geworden sind.
    Ich hatte auch Antidepressive, die ich aber nicht lange eingenommen habe. Die Nebenwirkungen waren mir einfach zu groß.
    Auch habe ich eine 12 Monatige Psychotherapie gemacht, die teilweise geholfen hat.
    Aber in gewisser Weise habe ich mir selber geholfen, indem ich an mir gearbeitet habe.

    DU solltest wirklich zu einem Nervenarzt gehen. Der wird dir neben den MEdikamente auch eine Psychotherapie verordnen. Bei mir hat es 3 Jahre gedauert, bis ich die richtige Therapeutin gefunden habe und die Therapie durchgezogen habe.
     
  • CreamPeach
    Gast
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    22 Januar 2004
    #9
    ich hatte depressionen und furchtbar eklige angstzustände, die ich auch immer noch habe.

    geholfen hat bei mir nur ne stationäre therapie. leider konnte man nich rausfinden, weshalb ich das habe.
     
  • Dawn13
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    22 Januar 2004
    #10
    Ich möchte nur schnell was einwerfen, was aber keine Kritik sein soll und auch nicht an alle geht.
    Wie Celina eigentlich schreibt, eine wirkliche Depression ist nicht ein augenblickliches Tief (das durchaus mehrere Monate dauern kann), sondern eine Krankheit, deren Auslöser körperlich bedingt ist und die ausbricht, wie sie gerade will und ohne erkennbaren Grund. Dabei hilft weder Ablenken, noch reden (ausser mit Therapeuten evtl.) nocht irgendwas, was bei einer Stimmungsschwankung eben hilft. Depressionen gehen auch nicht einfach vorbei, sondern bleiben oftmals ein Leben lang, auch wenn man sie vielleicht mit der Zeit einigermassen in den Griff bekommen kann.
    Ich denke, dies zu unterscheiden ist nicht unwichtig...

    Meine Mutter ist seit 30 Jahren depressiv und seither nimmt sie eigentlich auch laufend Medikamente und hat auch mehrere Therapien hinter sich. Ich bin seit 8 Jahren depressiv, hatte aber bisher nur einen wirklich schweren Ausbruch und habe damals auch monatelang Medis genommen. Eine Therapie habe ich bisher auch nur einmal gemacht, da war ich aber noch recht jung und kann mich ehrlich gesagt nicht mehr komplett daran erinnern.
    Eventuell werde ich in näherer Zukunft mal Kinesiologie versuchen, davon hab ich sehr viel positives gehört. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich noch nicht zu 100% überzeugt bin, ob das bei so was helfen kann. Aber @walkie, vielleicht wäre das ja doch eine Überlegung wert...
     
  • saddamski
    Verbringt hier viel Zeit
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    0
    nicht angegeben
    22 Januar 2004
    #11
    Hm, da habsch doch glatt was vergessen, was mir gerade eingefallen ist bei dem Posting von Celine.

    Ich hab, in der Zeit wo ich in Therapie war, auch gemalt und Tagebuch geschrieben. Mir hat das unheimlich geholfen, weil ich auf diesen Weg die Gedanken verarbeitet habe.
    Sport hilft da auch ziemlich gut, aber nur Sport wo man sich richtig auspowert. Weil der Körper dann Glückhormone frei setzt. Hab in der Zeit oft 2 Stunden gejoggt. Oder einfach wie ein Irrer auf mein Kissen eingeschlagen(Das wird nach ner Zeit echt anstrengent :zwinker: )

    @Hexe,
    was hattest du denn für Nebenwirkungen? Mir wird oft von Nebenwirkungen erzählt, aber ich habe gar keine gemerkt als ich Antidep. genommen habe. Weis nicht ob es ein leichtes oder ein starkes war, ich denke aber mal ein leichtes.
    Wie machen sich die Nebenwirkungen denn bemerkbar? Würde mich mal interessieren.

    Bei ner Therapie hilft man sich immer selber :zwinker: Der Therapeut gibt dir ja nur eine Hilfestellung, zumindest hat es meiner so gemacht.

    Den richtigen Arzt zu finden ist wirklich nicht einfach, aber ich habe zum Glück nach einem Monat, und 6 Ärzten, einen guten gefunden.
    Mir hat unsere Betriebsärztin auch ungemein dabei geholfen. Sie konnte mir auch Flott nen Termin besorgen.
    Mir wurde immer gesagt "Erst in 6 Monaten" und die Ärztin meinte einfach "Ich brauch schnell eine Diagnose, gehts in ca. 2 Wochen?" Und schwupps hatte ich nen Termin.
    Wenn also jemand in einer Firma arbeitet der nen Betriebsarzt hat, sollte man sich an diesen wenden. Hab damit nur gute Erfahrungen gemacht.

    @CreamPeach
    Mir konnte auch keiner so wirklich sagen wieso ich die Angstzustände und Panikattacken hatte. Der Arzt meinte es wär wohl deshalb gewesen, weil ich mein ganzes Leben lang die Sachen immer in mir rein gefressen habe, weil ich niemanden die Meinung gesagt habe aus Angst die Person zu verletzten.
    Keine Ahnung obs wirklich der Grund ist, aber jetzt, wo ich mein Leben geändert habe, gehts mir besser.

    @Dawn
    Es gibt viele Arten von Depressionen. Wenn ich da richtig liege, ist das was du beschreibst eine larvierte Depression.
    Depressionen können auch psychisch bedingt sein. Da gibts genuge Fälle von.
    Depressionen sind auch so in 10 oder 20% vererbbar.

    Ich hatte zum Glück nur 2 Monate leichte Depressionen.
    Jetzt wo ich weis wie leichte Depressionen sind, weis ich erst wie schlimm für einen Menschen richtige Depressionen sind.
    Konnte mir sowas vorher nie vorstellen, aber jetzt hab ich immerhin nen leichten Ansatz.

    Psychisch krank sein ist das schlimmste was es gibt, weil dort teilweise nicht mal die Medikamente wirken :frown:

    Tobias
     
  • face to face
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    22 Januar 2004
    #12
    Hatte in meiner Ausbildung ein Jahr lang großen Stress mit meiner Ausbilderin und es wurde sehr viel gemobbt, das waren meine ersten Berufserfahrungen und ich glaube, ich war damals in einer Depri, sicher bin ich mir nicht, weil ich nie zum Arzt gegangen bin, aber ich habe oft sehr viel Sport gemacht und ab und zu Baldriankapseln eingenommen, weil ich ein wenig gegen Medikamente bin, die das seelische Befinden eines Menschen verändern.

    Das einzige, was mir aber wirklich geholfen hat, so denke ich mir, war Sport, in einer Gruppe aber und mit belebender Musik.
    Sehr gut war auch laufen, weil man beim Laufen ein wenig springt und es sich anfühlt, als würde der Stress und das Leid wie Zement von einem abbröckeln.
    Naja so viel dazu :zwinker:
     

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