• Bea
    Bea (34)
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    vergeben und glücklich
    27 November 2002
    #21
    Wie wäre es denn, wenn du deiner Freundin vorschlägst, dass du mit ihr zusammen in den Gottesdienst gehst? Du musst ja nicht aktiv mitwirken, also singen, beten, etc. sondern einfach nur mitgehen. Es ist schließlich egal, ob sie in Kaff A oder in Kaff B in die Kirche geht, oder ob in Kirche A in Kaff C oder in Kirche XY!! Das macht keinen Unterschied. Und wenn sie woanders in die Kirche gehen kannst - UND Du sie noch begleitest, vielleicht übernachtet sie ja dann doch bei dir? Ich zumindest würds machen (wenn ich soooo gläubig wäre! Ich halt nix von Gottesdiensten ^.^)
     
  • manwithnoplan
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    27 November 2002
    #22
    Uiiii es gibt Neuigkeiten die mich gestern ganz schön umgehauen haben :-/

    Ich hatte gestern ein langes Gespräch mit ihr und ich hab sie gefragt warum dieser Gottesdienst denn so wichtig für sie ist. Erst wollte sie nicht so recht damit rausrücken aber dann brach es aus ihr raus:

    Sie wurde mal in der Grundschule und zu Anfang der Realschule von so nem Typen und seiner Clique fürchterlich terrorisiert, geschlagen, fertiggemacht. So schlimm, das sie nicht mehr in die Schule wollte, das ihre Eltern in der Schule waren wegen dem Theater usw... das ging über mehrere Jahre. Der Typ is jetzt immernoch in ihrer Klasse, und es ist wesentlich besser geworden, aber sie hat das nicht verkraftet :frown:

    Ihre Eltern haben ihr zwar geholfen, aber sie sagt das sie mit Hilfe des Gottesdienst besser damit klarkommt, das sie
    es so besser verarbeiten kann, das sie sich verstanden fühlt.

    Das war die Kurzform. Tja was soll ich jetzt noch sagen: Sie war fix und fertig gestern und ich bin froh das ich das jetzt alles weiß. Nur was soll ich denn jetzt sagen? Ich muss es akzeptieren, denn ich kann ihr keine Vorwürfe machen. Wenn ihr da wirklich hilft, da hin zu gehen, dann muss ich damit wohl klarkommen!?

    Ich kann nur versuchen, ihr dabei zu helfen, das alles zu verarbeiten...

    Ohhh man das tut so weh zu wissen das so ein Schwein meine Freundin so verletzt hat :angryfire

    Ist natürlich dann wirklich mal ne Überlegung wert, sie dahin mal zu begleiten.
     
  • Error402
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    27 November 2002
    #23
    Klar tu ich das, ich sprech da aber nicht zu irgendjemanden sondern mache mir meine Gedanken, oder wie meinst du das jetzt?
     
  • Kess
    Gast
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    27 November 2002
    #24
    Hi!
    Ich und mein Freund haben die selben Ansichten was Gott betrifft. Wir gehen nicht in die Kirche und glauben tun wir eigentlich auch nicht an Gott!
    Es bleibt dir nichts anderes übrig als deine Freundin zu verstehen. Du musst es einfach akzeptieren! Es ist doch gut für sie wenn sie dadurch diese Erlebnisse verarbeiten kann! Schon allein aus diesen Grund würde ich mich nicht dagegen stellen. Du musst ja nicht mit in die Kirche gehen und dran glauben weil sie es tut! Das versteht sie bestimmt auch! Man hat ja nicht immer die gleiche Meinung wäre ja auch schlimm finde ich!
     
  • Beastie
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    27 November 2002
    #25
    @ errr: ja.. also ich mein jetze, wenn du selbstgespräche führst, hast du dann nich das gefühl, eigentlich schon mit jemandem anderes zu sprechen?? is bei mir nämlich so, wenn ich sauer bin oder wenn ich mich freue oder weiß der geier, dann red ich halt auch mit mir selbst (entweder in gedanken, oder wenn ich alleine bin eben auch laut) und ich hab schon immer das gefühl mit jemandem anderes zu sprechen.. aber eigentlich mit niemandem bestimmten... wobei ich nicht sagen möchte, dass ich mit gott spreche, an den glaub ich nämlich auch nich wirklich, aber ich würde schon sagen, ich sprech mit irgendwem, der mich genau in diesem moment hören kann, also eine art gitt oder wie man das auch immer nennen will.. ich glaube also, dass irgendwas da sein muss...

    so, und was ich eigentlich sagen wollte, hatte ich schon fast vergessen... ich kam da nämlich drauf, als bea sagte: "Jeder glaubt an irgendein höheres Wesen, eine Macht, die Einfluss auf das Leben nimmt. Wie man sie nennt - ob Gott, Jahwe, Buddah oder sonstwie - das ist ja egal. Der Mensch könnte ohne dieses Glauben nciht existieren."
    und genau das glaube ich nämlich auch und bin der meinung, wenn jetze jemand eben diese selbstgespräche führt - und ich bin mir sicher, das tut jeder - dass er dann eben mit dieser...kreatur...spricht... deshalb die frage
     
  • manwithnoplan
    0
    27 November 2002
    #26
    @ Bea + Beastie

    Neeeeee warum könnt ihr nicht verstehen, das es Leute gibt die an überhaupt gar nichts übersinnliches glauben,
    oder an so ein Wesen oder so. Wenn ich Selbstgespräche mache, dann, wie das Wort sagt, mit mir selbst und net mit
    nem anderen Wesen!! Ihr könnt da von mir aus gern dran glauben, aber ihr müsst auch akzeptieren, das es Leute gibt,
    die davon echt nichts halten. Ich red doch nicht mit so nem Ding, was nur im meiner Phantasie exsistiert!
    Wenn ich net wüßte was Glaube usw, bedeutet, würd ich sogar sagen das is ne Krankheit *lol* weil wenn man sich sowas
    einbildet, dann halt ich das ganz einfach für etwas, was ich mir absolut net vorstellen kann!

    Sorry das musste ich mal sagen, genauso wie ich den Glauben versuchen kann zu akzeptieren, müsst ihr auch begreifen,
    das viele Leute daran absolut GAR nicht dran glauben.

    Der Mensch kann ohne diesen Glauben nicht leben??? Also bitte, ich und viele andere Leute leben super ohne Glauben, ich glaube auch, aber eben nicht an übernatürliche Dinge, an seltsame Wesen, sondern an alles was erklärbar und logisch ist!
     
  • rincewind
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    vergeben und glücklich
    27 November 2002
    #27
    LOL - dann existiere ich ja gar nicht!

    Ich glaub nämlich an kein Wesen......

    und wenn ich Selbstgespräche führe, dann unterhalte ich mich mit mir und ich höre mir zu. Und nur weil ich es mir nochmal vor Augen geführt habe und intensiv drüber nachdenke geht es mir besser. Nich weil irgendsoein Hokus-Pokus-Geist mir sein Öhrchen leiht.

    Bin heilfroh, das ich bis jetzt keine kennengelernt hab, die viel Wert auf Glauben legt, denn dass wäre ein grosses Problem.

    @manwithnoplan:

    Hoffentlich bekommt ihr das hin, aber solange ihr beide eure Positionen respektiert, seid ihr auf dem richtigen Weg. Sie versuchen davon abzubringen solltest du nicht.
    Ich persönlich würde jedoch nicht mit zu ihren kirchlichen Veranstaltungen gehen. Nachher denkt sie noch sie könnte dich in diesem Gebiet beeinflußen und setzt da an.......
     
  • Scotch
    Gast
    0
    27 November 2002
    #28
    Hi!
    Also auf deine Fragen die du gestellt hast gibt mein Biologiebuch eigentlich ziemlich logische Antworten. Nur was vor dem Urknall war kann keiner beantworten. :smile: Desweiteren glaube ich nicht, daß jeder an irgendein "höheres Wesen" glaubt. Warum sollte man dies machen? Warum kann der Mensch bitte schön nicht ohne diesen Glauben existieren? Man kann doch auf den Standpunkt stehen, daß alles aus logischen Schlußfolgerungen passiert. Man kann alles logisch erklären, aber bei manchen Sachen ist man halt noch nicht dazu in der Lage. Dieser Zustand wird sich aber bestimmt noch ändern, wenn man mal den Technikfortschritt der letzten 150 Jahren betrachtet. Atheisten glauben ja schließlich auch an keine "höheren Wesen". Außerdem denke ich, daß Religion Opium fürs Volk ist. (Bin kein Kommunist :grin:) Wobei meiner Meinung nach Religion und Glaube nicht das selbe ist. Denn Religion ist für mich Kirche und damit auch Machtgeilheit, Geldgeilheit und Kriegstreiberei. Aber das ist natürlich nur meine eigene Meinung und jedem Einzelnen laß ich natürlich seine Meinung. :smile:

    MfG
    Scotch
     
  • Vivie
    Gast
    0
    28 November 2002
    #29
    Also um zur Allgemeinen Diskussion über Sein oder Nichtsein in Bezug auf Glauben beizusteuern.

    Ich existiere obwohl ich an nix glaube - und mir fehlt es auch an nichts.
    Selbstgespräche führt jeder mal - da kann ich nur für mich sprechen - ich führe sie tatsächlich mit mir selbst - so wie´s das Wort "Selbstgespräch" schon beschreibt :zwinker:

    Ich habe einfach für mich entschieden, dass ich an nix glauben will. Auch das Leben hat mich bisher gelehrt, das der Glaube an einen selbst mehr bewegt als der Glaube an einen Gott oder eine andere höhere Macht :zwinker:

    Aber wie auch immer - jeder muss für sich selbst entscheiden wie er´s halten will - ich halte es eben so und fahre damit gut :zwinker:
     
  • Bea
    Bea (34)
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    vergeben und glücklich
    28 November 2002
    #30
    Sodelle, jetzt nochmal an alle angeblich nicht-gläubigen hier!
    Punkt 1) Ihr setzt den Glauben viel zu sehr mit Gott und der Kirche gleich. Deswegen weigert ihr euch auch, zu gestehen, dass ihr glaubt!

    Und es mag sein, dass ihr an ein höheres Wesen etc. angeblich nicht glaubt! Sowas rauszufinden ist schwer. Aber falls hier jemand PM's hat - es gab vor kurzem einen Artikel, dass Wissenschaftler, je mehr sie rausfinden, je mehr darauf tippen, dass es so ein höheres Wesen gibt, weil es nichtmehr zu erklären ist! Wie ist die Erde entstanden?

    Und noch etwas: Was ist mit dem Zufall? Glaubt ihr dass es Zufälle gibt? Wenn ihr sagt, dass ihr an nichts glaubt, dürftet ihr auch nicht daran glauben! Könnt ihr mathematisch erklären, warum ihr z.B. stolpert? Oder ist das kein Zufall sondern Schicksal? Aber woher kommt das Schicksal? Wie ist das Schicksal zu erklären? Glaubt ihr auch daran nicht?
    Und um das glecih vorneweg zu nehmen: Mit Schicksal meine ich NICHT Vorbestimmung oder so etwas!

    Vielleicht sind meine Gedankengänge ja jetzt etwas besser zu verstehen...

    Bea
     
  • Beastie
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    vergeben und glücklich
    28 November 2002
    #31
    das war es auch was ich meinte.. also nich dass es ein gott is oder so, sondern einfach irgendwas, was auch immer
     
  • ElfeDerNacht
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    28 November 2002
    #32
    hmmm, ich bin beim besten Willen nicht gläubig, was für mich heißt, ich glaube nicht an die Kirche und was sie uns vorbetet, aber ich glaube daran, daß uns irgendwer/irgendwas erschaffen hat- so wie bea es sagte.
    Es kann doch nicht sein, daß wir aus dem Nichts erstanden sind, und auch wenn alle sagen, da war halt irgendein Einzeller- der muß doch auch irgendwoher kommen, oder nicht?
    Ne, mit der Kirche hab ich echt nix am Hut, aber ich bin felsenfest davon überzeugt, daß es soetwas wie eine höhere Macht gibt, auch wenn ich sie mir nicht als Gott vorstelle...
     
  • Scotch
    Gast
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    28 November 2002
    #33
    Hi!
    Also ich kann hier einigen nur ans Herz legen Bio LK zu wählen, wenn sie noch die Chance dazu haben :zwinker:. In den 50er Jahren hat S. Miller an einer Uni in den USA ein Experiment gemacht. Dabei wurden die Umweltbedingungen, welche auf der Erde anfänglich herrschten (also nach dem Urknall) "nachgestellt". Das Ergebnis des Experiments war, daß aus anorganischen Stoffen auf Grund der früheren Uratmosphere vereinzelt organische Stoffe gebildet wurden. Dabei entstanden auch erste Aminosäuren. Also die Bausteine von allem Lebenden (also auch uns) :smile:. Denn DNA besteht aus Aminosäuren.

    Das hört sich ja schon fast Sektenähnlich an. *G* Ich weigere mich zu gestehen, daß ich glaube. *lol* :smile: Willst du mir damit sagen, daß alle Atheisten und Nichtgläubigen einfach noch nicht zum "richtigen" Glauben gefunden haben?!

    Warum darf ich nicht denken, daß es Zufall gibt? Zufall kann man auch so auslegen, daß es im endeffekkt nur das Eintreffen einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit ist. Zum Beispiel: Ich treffe irgendeine Person nach langer Zeit in der Stadt wieder. So ist daß das Eintreffen einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit. Die Wahrscheinlichkeit, daß es passiert ist sehr gering, aber natürlich besteht die Möglichkeit dafür. Abgekürzt kann man, daß auch einfach Zufall nennen :smile: Und warum ist Zufall etwas an das man glauben muß? Meinst du wirklich ein höheres Wesen steuert uns und passt auf uns auf? Das Wesen hat bei über 3 Mrd. Menschen aber dann eine Menge zu tun. :smile: Tut mir leid, aber an sowas glaube ich einfach nicht.

    Stolpern: Das ist jetzt eine billige Erklärung aus dem Kopf. So viel ich weiß geht kein Mensch gerade, sondern wir bilden uns das nur ein. Wir schwanken beim gehen immer minimal. Wenn wir stolpern haben wir kurzzeitig das Gleichgewicht verloren. Desweiteren stoplern wir eigentlich meistens, weil wir ein Hindernis haben. :zwinker:

    MfG
    Scotch
     
  • rincewind
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    vergeben und glücklich
    28 November 2002
    #34
    LOL - die Inquisition steht vor der Tür :zwinker:
    Werden wir nun gefoltert bis wir gestehen.....

    Ich kann dir versichern, dass ich nicht daran glaube das es irgendetwas gibt (Kirche und Gott schonmal gar nicht).....aber es gibt höchsten die Wechselwirkungen zwischen Atomen, Quarks, Molekülen etc.....wenn du das Glauben nennst, dann glaub ich daran.

    Was in den PMs steht solltest du nicht immer allzu ernst nehmen - ich hatte die Zeitschrift mal ein paar Jahre lang und es tut mir leid, aber die war mir ein bisschen zu "populistisch". Die drehen Dinge teilweise gerne so wie es am besten in die Story passt, bauschen Sachen auf oder suchen sich dann eben mal die 2 Wissenschaftler auf der Welt die dran glauben und erwähnen die 10.000 anderen nicht.


    Was hat der Zufall mit Glauben zu tun??
    Ich denke sehr wohl, das sich alles "mathematisch" errechnen lassen würde! Solche Sachen sind aber leider messtechnisch und vom rechnerischen Aufwand bis hin zum nicht 100% genauen Wissen über alle vorhandenen Wechselwirkungen zwischen allen "Bausteinen" von der Menschheit praktisch nicht zu berechnen oder mangels Informationen einfach keine Ahnung.
    Bei absolut gleichen Bedingungen, wäre der Ausgang des Experimentes immer derselbe.
    Zufall ist einfach etwas, wo wir die Wahrscheinlichkeit das es eintrifft als relativ gering angesehen haben bzw nicht dran gedacht haben.
    Es gibt für mich auch keine Zufallsexperimente, das liegt einfach daran, das nicht alle Eingangsdaten zu 100% bekannt sind (seien können) und bei minimalsten Abweichungen, das Ergebnis bereits erheblich abweichen kann.

    Daher gibt es für mich auch quasi eine Art "Schiksal" - auch ohne zutun irgendeines Wesens - wüsste man genau alle Zustände aller Atome/Kräfte und hätte man nahezu unbegrenzte Rechenpower zu Verfügung, dann könnte man theoretisch alles vorraus berechnen. Aber da wir das praktisch nicht können, bleibt es undurchschaubar.

    Wie ist die Erde entstanden?:
    Wasserstoffatome wurden in Sternen zu immer schwereren Atomen verschmolzen. Diese Sterne explodierten dann und ihre gewaltigen Massen wurde weit durchs All geschleudert. Vielleicht prallten mehrere solcher "Sternfragmente" aufeinander und verschmolzen. Voilá - ein Planet unter vielen -> die Erde!

    Mein Weltbild oder Verständnis von den Dingen kommt also ganz locker ohne ein Wesen aus.


    Und die geilste Frage ist woher denn dass Universum sein soll, wenn nich so'n Vieh das geschaffen hat.....da kann ich ja mal zurück fragen woher das Wesen kommen soll und nehm die Antwort dann einfach für mein Universum.
     
  • succubi
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    29 November 2002
    #35
    nachdem es hier in diesem thread aber um den glauben an gott bzw. jesus geht - und net an irgendwas das ich glaub oder net glaub, is die ganze diskussion eigentlich hinfällig.

    an einen zufall glauben und an ein höheres wesen glauben is ein haushoher unterschied.
    und ich glaub einfach nicht an ein höheres wesen - so isses eben. und ich möcht mir da auch nix dreinreden lassen. ich red auch net den leuten drein, die meinen, es gibt da was höheres.
     
  • luvbine
    Gast
    0
    29 November 2002
    #36
    Erstmal @Topic
    Meine Freundin ist auch relativ gläubig, als im Vergleich zu mir glaubt sie wenigstens an Gott und so, und bisher nullo Probleme gehabt deswegen!! Ich hätte aber glaub relativ wenig Verständnis, wenn sie nach so nem tollen Partyabend wie Silvester (oder ähnliches) am nächsten Morgen direkt in nen Gottesdienst wollte, weil ich mich in so nem Fall schon sehr freu länger mit ihr im Arm im Bett oder auf ner Matratze oder sonstwo liegen zu können...vor allem weil man an dem Abend vorher ja Fun ohne Ende hatte und wohl auch ziemlich fertig ist :blablabla
    Ok, ich würde sie sicher nicht abhalten, aber ich würde sicher nich sagen: Oki, geh nur...ich würde wohl eher garnichts sagen...so scheisse das von mir auch sein mag :frown:
    Aber das sind alles keine richtigen Probleme wenn wir mal ehrlich sind, zumindest keine die man durch Reden nicht lösen könnte!!


    Aber nun was mich eigentlich zu dem Text hier bewegt hat:
    (ist im folgenden nur meine Meinung bzw. was mir zu dem Thema in den letzten 20 Minuten eingefallen ist...also gern kririsieren, auch wenn ich mich von meiner Meinung da sicher nicht abbringen lasse)
    Wenn ich überhaupt an etwas glaube, dann an Glück und Pech...alles andre (und im Grunde auch das) ist Schwachfug!
    Zu Glück und Pech kurz nen Beispiel:
    Jemand läuft eine Strasse entlang und ihm fallen 10€ aus einem Loch in seiner Tasche. Nungut, 'Pech gehabt' würde man normal sagen...allerdings könnte man genausogut sagen, dass wenn dieser jemand gewusst hätte, dass seine Tasche ein Loch hat, er ne andere angezogen hätte und somit die 10€ nicht verloren hätte:zwinker:
    Oder ein anderes Beispiel:
    Jemand will über eine Strasse, läuft zwischen 2 parkenden Autos hindurch und wird angefahren, aber glücklicherweise nicht verletzt. "Glück gehabt"...allerdings hätte er gewusst dass ein Auto kommt oder hätte er seinen Verstand eingeschaltet und erst geschaut, dann wäre garnichts passiert!
    Ich hoffe mal es kommt etwas rüber was ich damit sagen will...hätte der jemand mit den 10€ gewusst, dass die Tasche ein Loch hat, hätte er kein Pech gehabt, wäre der andre nicht so leichtfertig gewesen, hätte er kein Glück (im Unglück) gehabt...sprich es lassen sich eigentlich für alle Fälle von Glück und Pech Erklärungen in Form von Wissen oder Nichtwissen bzw. Vorsichtigkeit oder Unvorsichtigkeit finden :grin:
    Jemand, der die 10€ auf der Strasse später findet, provitiert nur vom Nichtwissen des Verlierers, hat aber im Grunde kein Glück :smile:
    Es ist alles zu erklären...nur weil die Wissenschaftler zeitweise nicht mehr weiter wissen, heisst das noch lange nicht, dass da gleich nen Zeus am werkeln ist :grin:
    Hätte 100 Jahre vor dem ersten Auto jemand je geglaubt, dass da keine höhere Macht im Spiel ist wenn er eins gesehen hätte?
    Hätte 100 Jahre vor der ersten ABombe jemand auch nur ansatzweise glauben können, dass das etwas reales und nichts übernatürliches ist?
    Sicher nicht und so ist es noch mit sehr vielen Sachen in der heutigen Zeit, die man sich einfach NOCH nicht erklären kann...kommt Zeit kommt auch das Wissen, nur alles werden wir eh nie wissen :bandit:
    Nuja...Schicksal ist imo vom Menschen erfunden worden um ne Ausrede zu haben, falls etwas nicht so läuft wie man will, dass man dann einfach sagt: "War ja sowieso Schicksal!"
    Und Zufall ist auch so ne wischi waschi Angelegenheit...wenn man stolpert, dann stolpert man weil man nicht bei der Sache ist, nen Absatz übersehen hat oder von irgendwas überrascht wird z.B., oder als anderes Beispiel nen Würfelergebnis: dort sagt man ja auch dass es Zufall ist, aber wenn mans genau nimmt, kommt es drauf an mit welcher Kraft man den Würfel wirft, wie er geformt ist, ob er ideal ist und und und...also auch nicht wirklich Zufall, sonder alles erklärbar!

    Von daher würde ich mal sagen, NICHTS glauben ist sehr wohl möglich, genauso wie ALLES (wenn auch vielleicht nicht jetzt) erklärbar ist...und man braucht auch keinen Gott dazu :zwinker: In gewisser Weise hat Gott für viele Gläubige ja einfach nur die Rolle - bitte steinigt mich jetzt nicht gleich - eines Psychiaters, da man ihm alles erzählt und er "zuhört" :rolleyes2


    War doch maln schöner langer erster Post oder? :engel:
     
  • Liza
    Liza (35)
    im Ruhestand
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    133
    47
    nicht angegeben
    29 November 2002
    #37
    Ach wirklich?

    ... Woher kamen dann die Wasserstoffatome?


    Ja, ich könnte auch fragen, woher das Universum kam... die ganuze Sache mit der Weltentstehung ist einfach furchtbar paradox. Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die derart konzipiert sind, dass wir sie annehmen können:

    1) Etwas war schon immer da.
    2) Etwas hat sich irgendwann selbst aus dem Nichts erschaffen.

    Beide widersprechen unserer Denkweise. Wir können uns nicht vorstellen, dass etwas schon immer da war, weil nach unserer menschlichen Perspektive alles einen Anfang und ein Ende hat; wir können uns genausowenig vorstellen, dass etwas aus Nichts entstehen kann. Beides scheint uns einfach unmöglich. Und das ist es, was die Frage der Weltentstehung unbeantwortbar macht... ich rede von Welt, nicht von der guten Erde, da haben sich nämlich wohl wirklich ein paar Atome zusammengeballt und dann kam der Urknall und...
    Ja. Und. Woher das allererste, was war, herkam, kann man nicht begreifen. Leute, die glauben, es begreifen zu können, sind selbstherrlich und naiv, denn es ist etwas so Großes gewesen, dass der menschliche Verstand es nicht erfassen kann. Wir können nur Theorien aufstellen... und ich für meinenTeil sehe es als wahrscheinlich an, dass das Unbegreifliche eine Wesenheit ist. Irgendetwas muss da gewesen sein. Und für mich ist es logisch, dass dieses Irgendetwas allmächtig und unfassbar war. Eine Art Gott eben... ihr könnt ja mal eure Theorien schreiben, würde mich echt interessieren.
     
  • Micha1177
    Gast
    0
    29 November 2002
    #38
    Also zum Thema "Glaube an einen Gott"... bisher war's eigentlich immer so dass bei den Dingen, die sich der Mensch nicht hat erklären können, ein Gott ins Spiel gebracht wird.

    Was war vor dem Urknall (so es ihn gab)? Was auch immer da war, es übersteigt die Vorstellungskraft des Menschen und wahrscheinlich werden wir es auch nie erfahren was ganz am Anfang war. Das gibt einem viel Spielraum für Interpretationen - da ist natürlich auch Platz für einen Gott, wie bei so vielen unerklärlichen Dingen.

    Angenommen man könnte in die Vergangenheit reisen. Man nehme irgendwas hochmodernes mit und führe dass vor. Es wäre Hexenwerk... oder, je nach Präsentation, würden die Menschen auch Gott dahinter vermuten, einfach weil sie's sich nicht erklären können.

    Ich bin letztendlich der Meinung dass man das vorhandensein eines Gottes weder beweisen noch widerlegen kann. Man "glaubt" eben daran oder eben nicht - richtige Argumente für oder wider einen Gott kann man nicht finden weil's sich in einem Raum abspielt der für Menschen nicht greifbar, erklärbar ist. Viele Dinge die man früher einem Gott zugeschrieben hat lassen sich mittlerweile rationell erklären. Man kann jetzt natürlich zurückgehen und fragen - wer hat die Naturgesetze denn geschaffen? As is said - da ist viel Spielraum für Erklärungen und demzufolge auch viel Spielraum für den Glaube an Gott - oder an andere Dinge :zwinker:.
     
  • rincewind
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    6
    vergeben und glücklich
    29 November 2002
    #39
    @Liza:

    Also die Wasserstoffatome sind so enstanden wie das Wesen enstanden sein soll. (letzter Satz meiner letzen Erklärung)

    1)Entweder sie waren schon immer da - so wie dieses Wesen.
    2)Das "NICHTS" hat sich aufgespalten in Materie und "Antimaterie" oder Energie und "Antienergie" - quasi die Selbsterschaffung.

    Ich hab so ne Art "Theorie" das das Universum im Prinzip aus Nichts besteht.....also alles nur Ungleichgewichte in der Verteilung. Für jedes Atom gibt es quasi ein Gegenstück - vielleicht ist das ja die Dunkle Materie, von denen die Wissenschaftler sprechen - für jede Energie gibt es irgendwo eine negative, entgegengerichtete Energie und würden alle Teile des Universums auf einen Punkt konzentriert werden, dann würden sie sich alle ausgleichen und alles wäre wieder nichts.
     
  • succubi
    Gast
    0
    30 November 2002
    #40
    tja... die einen glauben halt nicht an was höheres, die andren glauben nicht das etwas aus dem nichts entstehen kann.

    im grunde genommen haben aber alle das selbe problem: den ursprung von allem kann sich keiner erklären und kann auch kein menschliches hirn erfassen.

    und naja... das höhere wesen muss ja auch irgendwo herkommen... wie erklärt sich der mensch denn das? - und das kann man mit logischem denken nämlich genauso wenig begreifen.
    also wie man es dreht und wendet - jeder wird verschiedene ansichten und denkensweisen haben.
    wenn einer zu mir sagt, er glaubt an ein höheres wesen, dann soll er das halt meinetwegen tun - heisst ja net, dass ich auch dran glauben muss.
    nur wenn ich dann im gegenzug sag, dass ich andrer meinung bin, möcht ich diese dann bitte auch ohne größere diskussion behalten dürfen. :smile:
     

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