• User 44981
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    18 März 2020
    #1

    Der Single-Corona-Thread

    Da das Thema im großen Corona-Tread untergeht und es auch schon andere themenspezifische Corona-Threads gibt, möchte ich hier mit und über eine ganz besonders von den Folgen der Corona-Pandemie und den zu deren Eindämmung betroffenen Gruppe diskutieren: Die Singles und Alleinlebenden.

    Auch wenn dieser Artikel in den letzten zwei Tagen von den verschärften Maßnahmen überholt wurde, zeigt er doch ein Stück weit unsere besonderen Probleme in der aktuellen Situation.

    Fühlt ihr euch einsam, machtlos und fremdbestimmt?
    Was unternehmt ihr dagegen?
    Habt ihr noch ein Sozialleben? Und wie sieht es aus?
    Habt ihr Angst vor Ausganssperren?
    Habt ihr Pläne für diesen Fall, um nicht an Einsamkeit zu verzweifeln?
    Was haltet ihr von der Idee einer temporären "Corona-WG", um im Falle von Ausganssperren nicht an der Einsamkeit zu verzweifeln? Und habt ihr vielleicht sogar eine Möglichkeit, das in die Tat umzusetzen?

    Fragen über Fragen als Aufhänger für eine hoffentlich konstruktive Diskussion über die besonderen Auswirkungen der ganzen Thematik auf uns Singles.


    Nur eine Sache möchte ich gerne aus diesem Thread raushalten:
    Relativierungen und "Stellt euch mal nicht so an!"
    Es ist klar, dass auch andere Menschen und Gruppen ihre ganz besonderen Probleme und Herausforderungen mit der ganzen Situation haben und ich möchte das auch überhaupt nicht miteinander vergleichen oder gar Gruppen und Menschen gegeneinander ausspielen, sondern einfach nur einen Raum zum Austausch über die Single-spezifischen Themen, Probleme, Sorgen, Hoffnungen und Ideen schaffen. Danke!
     
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  • Angel.From.Below
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    18 März 2020
    #2
    Ich fühle mich nicht machtlos. Mein Leben und Sozialleben ist sowieso nur noch auf "Sparflamme" und ich gehe nur selten aus dem Haus. Darum würde dieser ganze Corona Wahn fast nichts bei mir ändern.
     
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    18 März 2020
    #3
    Bei allem Respekt: ich bin auch Single, aber ich habe Null Deine Probleme. Also ordne bitte nicht alle Singles in eine Gruppe.
    Ich kann hervorragend mit mir alleine klar kommen, ich kann mich stundenlang auf die Fensterbank in die Sonne hocken und mir das Unkraut auf dem Hof beim Wachsen ansehen. Ich habe einen Haufen Hobbys, die ich auch zu Hause und alleine ausüben kann, ich bin froh, mal einen längeren Zeitraum keine Menschenseele zu sprechen, ich kann lange schlafen, viel lesen und wenn ich ganz inaktiv bin, mich mit einem Wein auf's Sofa fläzen und fernsehen.
    Oh, und ich könnte meine 94 m2 Wohnung mal wieder auf Vordermann bringen.
    Und, natürlich: vielleicht schaffe ich es ja, endlich meine HdRO-Chars auf einen dreistelligen Level zu bringen :zwinker:
    Sprich: selbst wenn das Ganze Monate dauern sollte, komme ich schon klar damit. 1000 andere Dinge an dieser Geschichte machen mir bedeutend mehr Angst.
    Und wenn ich raus will, selbst wenn es eine Ausgangssperre gibt: in exakt 120 Schritten bin ich von der Haustür im Wald, da soll mich mal einer finden :tongue:
     
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  • User 30735
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    18 März 2020
    #4
    Fühlt ihr euch einsam, machtlos und fremdbestimmt?
    Nein
    Was unternehmt ihr dagegen?
    Habt ihr noch ein Sozialleben? Und wie sieht es aus? Ja, ganz stark halt über WhatsApp, telefonieren, etc. Ich hatte schon lang nicht mehr so regen (digitalen) Kontakt mit vielen Freunden und Familie, das schweißt zusammen. Ansonsten nichts, ich gehe einmal täglich alleine spazieren.
    Habt ihr Angst vor Ausganssperren? In Österreich haben wir die ja bereits seit Sonntag und ich finde das eine sehr sinnvolle Maßnahme. Angst davor hatte ich im Vorfeld schon etwas aber stellte es mir als unrealistisch vor. Ich persönlich hatte gar keine Zeit mich mit dem Gedanken vertraut zu machen, daher kam es dann schon ziemlich unerwartet und war etwas beängstigend. In der Situation selbst ist es nicht schlimm. Ich habe zum Glück alles was ich momentan brauche
    Habt ihr Pläne für diesen Fall, um nicht an Einsamkeit zu verzweifeln? Ich bin nicht einsam, bin ich auch generell zum Glück nie. Mein Leben hat sich (außer dass ich derzeit nicht mehr arbeite) nicht sooo verändert, ich konnte mich immer schon sehr gut (alleine) zu Hause beschäftigen. Daher fällt mir das jetzt momentan nicht sehr schwer.
    Was haltet ihr von der Idee einer temporären "Corona-WG", um im Falle von Ausganssperren nicht an der Einsamkeit zu verzweifeln? Und habt ihr vielleicht sogar eine Möglichkeit, das in die Tat umzusetzen?
    Für manche Menschen bestimmt super. Ich bin ehrlich gesagt in solchen Situationen lieber alleine als mit einer/einer kleinen Gruppe Menschen zusammen zu sein (hätte zB Bedenken, was ist wenn sich jemand von ihnen in der Arbeit ansteckt und ich kann dem nicht entgehen, etc.) und gerade unter so einem Stress und mit so viel Zeit bin ich ehrlich gesagt froh, nicht mit jemanden zusammen leben zu "müssen" (Partner wäre was anderes natürlich).
     
    Zuletzt bearbeitet: 3 Juni 2020
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  • User 139331
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    18 März 2020
    #5
    Nö, warum auch? Ich habe ein Dach über den Kopf, sauberes Wasser und kann auch unbehelligt mal den Kopf aus der Tür stecken um z.B. den Müll raus zu bringen, ohne Angst zu haben, dass mir etwas passiert. Alles andere (geschlossene Bars, Fitnessstudios, Saunen etc.) sind ehrlich gesagt Luxusprobleme und wer darüber klagt sollte sich in Demut und Bescheidenheit üben.

    Da ich kein Problem habe unternehme ich nichts dagegen zu unternehmen.

    Whatsapp, Skype und das Telefon bringen einen gewissen sozialen Austausch mit sich.

    Ich glaube der Begriff der Ausgangssperre wird da etwas missverstanden. Man wird nicht daran gehindert mal eben zum Supermarkt zu gehen um seinen Bedarf an Lebensmitteln zu decken oder zum Arzt zu gehen um ein Rezept zu holen. Man darf nur nicht andere Besuchen oder sich unnötig draußen Bewegen und damit zur Weiterverbreitung des Virus' beitragen.

    Wie schon bereits andere sagten, muss man mit sich selbst klar kommen. Etwas, das ich sehr früh lernen musste und inzwischen gemeistert habe. Ich habe ein Tablet mit E-Book Reader, eine entsprechend große Bibliothek an Büchern, darüber hinaus ein Amazon-Prime Konto und genug Unterhaltungsmöglichkeit in Form von Games und co.

    Gar nichts. Ich habe lange genug in Wohngemeinschaften und Apartments mit Gemeinschaftsküche gelebt um die Einsamkeit zu schätzen. Niemand geht mir auf den Sack, niemand vergreift sich an meinen Sachen und es wird niemanden stören, wenn ich splitterfasernackt am Frühstückstisch sitze und meinen Kaffee trinke.

    Zum Glück nicht und ich wäre auch nicht bereit dazu.

    Generell verstehe ich nicht warum Singles vom Coronavirus und eventuellen weiteren Quarantänen stärker betroffen sein sollen, als andere Menschen. Der psychische Druck ist immer da und ebenso die Paranoia. Darüber hinaus sollte man nicht die eigenen Probleme auf andere projizieren sondern daran arbeiten diese generell in den Griff zu bekommen, denn dann lebt es sich auch nach der Krise besser
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18 März 2020
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  • Lila Wolken
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    18 März 2020
    #6
    Noch nicht, aber es könnte noch so kommen. Mir tun vorallem die alten oder eh schon sehr sozial isolierten Leute Leid, die jetzt noch weiter vereinsamen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Suizidrate steigen wird :frown:

    Dinge tun, die schon lange mal anstanden, z.B. Wohnung richtig gründlich putzen, Bilder aufhängen etc Und natürlich weiterhin Kontakt zu meinen lieben Menschen haben. Das Bedürfnis sich mal in ne Kneipe oder so zu setzen, ist aber schon da, da ich vor der Krise krank war und dementsprechend auch nicht war und normalerweise regelmäßig solche Dinge unternehme.

    Ja, Freitag besucht mich ein Freund und bringt nen Kuchen mit, Samstag gehe ich mit Jemandem spazieren usw Mein Sozialleben lasse ich mir nicht nehmen, egal was gesagt wird, man muss nur gucken, wie man Alternativen schafft, z.B. in dem man sich an der frischen Luft aufhält, sich nur zu zweit trifft etc

    Ja! Zu Hause eingesperrt zu sein, stelle ich mir schrecklich vor. Ich habe einen ausgeprägten Freiheits- und Frischluftdrang, mir fällt zu Hause die Decke auf den Kopf, ich kann nicht den ganzen Tag nur lesen, Serien schauen etc

    Ich werde zu meiner Mutter ziehen, genauso wie meine Schwester und mein Neffe. Dann vereinsame ich nicht und hab auch mehr Platz (Haus mit Garten) als in meiner 35 qm Wohnung. Ich halte die Ausgangssperre aber eher für unwahrscheinlich, zum Glück.

    Warum nicht? Finde ich gut
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 März 2020 ---
    Na ja, vielleicht weil viele Singles auch alleine wohnen und bei einer Ausgangssperre dann alleine in ihrer Wohnung hängen? Da vereinsamen viele schneller, als sie gucken können. Nicht alle sind Einzelgänger. Nur weil es für dich zum Glück kein Problem zu sein scheint, heißt es nicht, dass es für andere nicht eins darstellen kann.
     
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  • User 169839
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    18 März 2020
    #7
    Ganz klar nein aus welchem Grund auch! Ich hab zum einen genug Arbeit die gemacht werden muss, auf der anderen Seite Verantwortung gegenüber Lebewesen!

    Fremdbestimmt- auch ganz klar nein ! In meinem Haus auf meinem Land mache ich das was ich will, unabhängig davon ob hier die Kneipen/ Gasthöfe zu haben.

    Bei allem Verständnis für Maßnahmen!!

    Dennoch geht mein Leben weiter, dieses wird nicht auf NULL gefahren weil ich nicht in eine volle City fahren kann:rolleyes:... will ich überhaupt nicht.

    Von daher zu Hause mache ich mein Ding
     
  • User 130914
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    18 März 2020
    #8
    Ich lebe in Tirol - hab also bereits seit Sonntag Ausgangssperre. Also brauch ich davor mal keine Angst zu haben :smile: Fremdbestimmt fühl ich mich auch nicht, mir leuchtet ja ein warum diese Maßnahmen jetzt da sind.

    Als Informatiker trainiere ich bereits mein ganzes Leben auf diesen Moment :grin: Keine Sozialkontakte, nicht rausgehen :jaa:

    Ich bin weder einsam, noch verspüre ich das Verlangen aufkommen mir hier jemanden als WG Kumpel zu holen - auch wenn ich jetzt allein über 100m2 bewohne und noch ein Zimmer frei hätte.
    Home-Office mach ich sowieso schon jeden Freitag und wollt eh immer nen zweiten Tag dazu machen. Jetzt sind es halt fünf. Kann ich täglich 1,25h länger schlafen. Ja, ich hab ein Sozialleben. Ja, ich freu mich auch wieder wenn ich mal in die Firma komme, Arbeitskollege treffe, Freunde abends treffe. Aber ... kommt alles wieder. Einschränkungen sind jetzt eben da, ich komm damit klar. Momentan hab ich eh viel Arbeit - und die Kollegen seh ich laufend in VideoCalls ...
     
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    18 März 2020
    #9
    Zum Thema Ausgangssperren/-"beschränkungen" noch einmal kurz, wie M-Teddy schon richtig sagt, wird sich das vermutlich etwas zu dramatisch vorgestellt.

    Ich lebe in Österreich und wenn Ausgangsbeschränkungen in Deutschland kommen, werden die denk ich nicht strenger sein als hier.

    Man darf aus 4 Gründen sein Haus verlassen:
    -NOTWENDIGE Einkäufe erledigen
    -Berufsarbeit die nicht aufschiebbar ist
    -Hilfe für andere Personen
    -Spaziergänge alleine oder mit Personen, (insgesamt 5 Personen max.) mit denen man zusammen wohnt.

    Da steht jetzt keiner mit einem Maschinengewehr vor eurer Tür und hindert euch am Verlassen des Hauses.

    Der Großteil der Menschen hat einen Freiheits- und Frischluftdrang, ist doch völlig natürlich und menschlich, aber es geht da jetzt halt momentan nicht um persönliche Befindlichkeiten :hmm:

    Ja, in einer 30 qm Stadtwohnung ohne Balkon ist so etwas bestimmt nicht lustig. Aber ganz ehrlich, man darf ausdrücklich spazieren/laufen gehen oder eine Runde mit dem Rad drehen.

    Und ich bin mir schon ziemlich sicher, dass auch Deutschland bald diesen Schritt setzen wird. Aber man braucht davor absolut keine Angst zu haben.
     
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  • User 130914
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    18 März 2020
    #10
    (Wenn’s denn sein muss; man sich die Beine vertreten muss bevor einem die Decke auf den Kopf fällt - ansonsten sollte man diese „Verkehrsbeschränkung“ schon beachten)

    :smile:
     
  • User 30735
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    18 März 2020
    #11
    Ja, ich hab es anfangs auch so verstanden, aber Kurz hat das dann im Ö3 Interview am Montag nach meinem Verständnis schon etwas relativiert?
    Auch hier steht es in der Grafik eigentlich unmissverständlich (kann das Bild grad nicht verlinken, sorry):
    Neue Maßnahmen: Beschränkungen gelten nun im ganzen Land und das kommt vom Bundeskanzleramt.

    Ist es in Tirol vermutlich strenger?

    Aber ich geb dir schon recht, das soll jetzt nicht noch ausgedehnt werden, dass man dann doch Leute trifft beim Spaziergang etc... Gestern war es bei mir so dass die (wenigen) Leute denen ich begegnet bin schon einen großen Bogen um mich gemacht haben oder umgekehrt. Ich finde das ist ok.
     
  • Lila Wolken
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    18 März 2020
    #12
    Ok, das wusste ich nicht, das ist ja immerhin etwas. Aber: Personen mit denen man zusammenwohnt, da fängt es ja schon an. Wenn man alleine wohnt auch schwierig. In Italien ist es z.B. nicht erlaubt, wer weiß, wie es in Deutschland geregelt wird, wenn überhaupt. Nein, das ist keine schöne Situation und ich mache mir ein bisschen Sorgen. Klar gibt es schlimmere Dinge und man wird es schon schaffen, aber das ist schon beunruhigend.
     
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  • User 169839
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    18 März 2020
    #13
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    18 März 2020
    #14
    Ja, klar, das ist bei Alleinwohnenden auch keine Hilfe.

    Trotzdem, ernsthaft. Es ist nicht so schlimm. Die Situation ist finde ich nur so schlimm wie man sie es sich macht. Wenn ich mir da jetzt schon Schreckensszenarien ausmale, wie schlimm das alles wird, naja.

    So verbringe ich zB meine Zeit:

    - Rezepte suchen, kochen (Zeit um endlich was neues/aufwändigeres auszuprobieren!)
    - lesen (endlich mal die Bücher lesen, für die ich noch keine Zeit hatte)
    - Haushalt (zum täglichen hat man dann mal Zeit, alles gründlich zu reinigen, Fenster zu putzen, etc.)
    - Gartenarbeit
    - Mit Freunden und Familie telefonieren/Schreiben
    - mich mit meinem Haustier noch mehr beschäftigen (das hilft auch ungemein)
    - Fotoalben erstellen
    - Umräumen, umdekorieren, etc.
    - Internet (Forum, YouTube, Netflix)
    - und mir fällt sicher noch genug ein

    Man kann auch Nachbarn seine Hilfe anbieten - dann kommt man auch etwas raus und macht etwas sinnvolles.

    Man kann das Ganze auch als Chance sehen - wenn man sich nicht eine gewisse Zeit (wir reden hier mit diesen Extremmaßnahmen bestimmt nicht von mehreren Monaten) - mit sich selbst beschäftigen kann in Zeiten wie diesen mit Internet, Fernsehen, etc. dann ist es meiner Ansicht nach ein guter Zeitpunkt auch mal in sich zu gehen und überlegen warum das so ist und wie man das optimieren kann.
     
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  • User 130914
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    18 März 2020
    #15
    Da gehts darum dass man seine Sozialkontakte einschränken soll. Entweder man geht alleine raus - oder bspw. mit seinem Partner, mit dem man sowieso zusammenwohnt und daher auch in Kontakt mit dem steht.

    Manche dehnen sich halt alles zurecht ... und sitzen auch hier im
    Sonnenschein zusammen. Weil gleich viele aufgeraunt haben wurde das „Spazierengehen“ für die Seele natürlich erlaubt, da ja Hundebesitzer auch raus müssen. Es geht einfach darum den Rahmen zu schaffen um das alles etwas zu regulieren und einzudämmen. Menschen sind halt oft unverbesserlich.

    Und da gehts ja nicht nur darum dass man Abstand zu anderen hält und sich nicht gegenseitig anhustet. Durch die Schmierinfektion ist halt das Problem, dass jeder Weg nach draußen die Gefahr birgt dass man halt etwas angreift, was man nicht angegriffen hätte wenn man daheim geblieben wäre. Und sei es nur das Geländer im Stiegenhaus ...
     
  • User 68775
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    18 März 2020
    #16
    Außer DE macht es wie in Frankreich mit einem vorher auszufüllenden Online Formular für den Grund, weswegen man sich erlaubt, sich draußen zu bewegen...

    Ich werd auch immer dann allein spazieren gehen, wenn ich das möchte. Ich habe den Hund an der Leine - und man müsste mich schon mit Waffengewalt aufhalten DEN nicht mehr raus zu lassen.
     
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  • User 169839
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    18 März 2020
    #17
    Das wird dir auch niemand verbieten! Warum auch das Bedürfnis des Tieres ist da, er kann ja schlecht aufs Klo.
     
  • User 30735
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    18 März 2020
    #18
    Hältst du das für realistisch? Schwer zu sagen. Das ist selbstverständliche eine andere Dimension dann, kann ich aber nicht beurteilen inwieweit so etwas in Deutschland ernsthaft denkbar wäre.
     
  • Lila Wolken
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    18 März 2020
    #19
    manhattan Sehe ich genauso wie du, ich habe auch genug Ideen, was ich tun kann und freue mich auch, wieder mehr Zeit für bestimmte Dinge zu haben.
    Schreckensszenarien male ich mir nicht aus, dafür bin ich nicht der Typ, aber beunruhigt bin ich etwas, denn alle diese Dinge werden nicht verhindern können, dass mir die Decke auf den Kopf fallen wird und ich nachts nicht schlafen werde, da ich mich nciht den ganzen Tag drinnen aufhalten kann, da wird auch ein kleiner Einkauf nichts dran ändern. Aufgrund einer OP tue ich das bereits seit einer Woche und kann jetzt schon nicht mehr. Gut, ich musste auch fast die ganze Zeit liegen, das ist dann noch was anderes.
    Ich werde abwarten wie streng die Regeln sein werden, falls es überhaupt zu einer Ausgangssperre kommt. Aber Gedanken machen tue ich mir.
     
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    18 März 2020
    #20
    Fühlt ihr euch einsam, machtlos und fremdbestimmt? Nein. Ich habe Angst vor dem Virus weil ich selbst zu einer Risikogruppe gehöre und berufsbedingt auch exponiert bin. Daher bin ich aktuell sehr froh dass man versucht die Verbreitung einzuschränken, das kommt letztlich auch mir selbst zugute.

    Was unternehmt ihr dagegen? Ich Selbst-Quarantänisiere mich mehr oder weniger.

    Habt ihr noch ein Sozialleben? Und wie sieht es aus? Ja, ich skype oder whatsappe mit Freunden und bin schon lange in Online-Games aktiv und habe da eine Community von Leuten mit denen ich schwatzen kann.

    Habt ihr Angst vor Ausganssperren? Nein. Für mich selbst ändert sich gerade nichts, ich bleibe zu Hause und gehe nur zum Lebensmittel einkaufen nach draussen.

    Habt ihr Pläne für diesen Fall, um nicht an Einsamkeit zu verzweifeln? Alleinsein ist nicht gleich Einsam sein. Ich habe gute Freunde, die sind auch da wenn ich sie gerade nicht treffen kann. Man kann telefonieren oder sonstwie Kontakt halten. das ist kein Problem.

    Was haltet ihr von der Idee einer temporären "Corona-WG", um im Falle von Ausganssperren nicht an der Einsamkeit zu verzweifeln? Und habt ihr vielleicht sogar eine Möglichkeit, das in die Tat umzusetzen? Ich wohne in einer WG, aber meine Mitbewohnerin ist tagsüber gerade weg weil sie auch in einem kritischen Beruf arbeitet, und wir hängen abends gerade immer separat ab, damit wir uns nicht auf Dauer auf den Geist gehen. Normalerweise sind wir beide viel unterwegs und geniessen die Zeit alleine zu Hause, im Moment sind wir aber beide da, da muss man etwas schauen dass man sich nicht unabsichtlich ärgert.
     
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