Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • MariaAllegra
    Sorgt für Gesprächsstoff
    1
    26
    0
    nicht angegeben
    24 Dezember 2010
    #1

    Devot, Submissiv, BDSM.....*Verwirrung*

    Hallo ihr Lieben,

    beschäftige mich schon länger gedanlich mit diesem Tehma, komme aber auf keinen "grünen Zweig". Da dachte ich einfach mal ich stelle meine Gedanken ein und sehe was ihr so zu diesem Thema meint....
    Wenn ich mir die meisten Seiten zum Thema Devot und Sub ansehe habe ich das Gefühl, das die devote bzw. submissive Neigung gekoppelt ist mit der Vorstellung das man Sklavin sein will,diszipliniert wird a la "Geschichte der O", Neigung hat Schmerzen als anregend zu empfinden oder zur Bondage neigt....
    Das ist bei mir eher nicht so. Ich will vom Mann durchaus geleitet werden, ihm untergeben sein. Doch das Maximum das ich mir dabei vorstellen kann ist mit den Händen ans Bett gefesselt zu sein (also nicht wirklich richtige Bondage) und ich möchte auch nicht das er mir Schmerz zufügt .Sondern eher behutsam mit seiner Dominanz spielt bzw. vorgeht und mich leitet. Eine Sklavin zu sein kommt für mich nicht in Frage (a la O). ...
    Eine Art Beispiel wäre vielleicht, wer den Film kennt, "Secretary": Die Art wie James Spader mit Maggie Gyllenhaal umgeht, ihr seine Aufmerksamkeit schenkt und sie dann zwar letztendlich "zwingt" und
    "schlägt"... (wobei das an Schlägen für mich auch schon reichen würde)....
    Tja, und was bin ich nun eigentlich...wie geneigt...submissiv?...Doch devot?
    Für alle die jetzt denken: Ist das eine doofe Frage....ich habe leider noch keine praktische Erfahrung....daher die vielleicht etwas seltsame Frage und der Versuch mich zu orientieren....
     
  • Nicht die richtige Frage? Hier gibt es ähnliche Themen:
    1. Devot
    2. BDSM
    3. BDSM ausprobieren??
    4. BDSM
    5. Schluss wegen devot
  • many--
    many-- (33)
    Beiträge füllen Bücher
    3.058
    248
    1.378
    Verheiratet
    25 Dezember 2010
    #2
    Naja, was du beschreibst, klingt keineswegs ungewöhnlich. Leichte devote Neigung, aber keinen Bock auf Schmerz und extensives SM-Zubehör; ich würde mal vermuten, dass das eher die gängige Ausprägung devoten Verhaltens ist. Ist natürlich weniger spektakulär als der übliche BDSM-Porno, aber, wie gesagt, wohl viel verbreiteter. Meine Freundin ist in etwa genau so drauf.

    Insofern, keine Scheu. Solche Vorlieben kannst du mit dem Partner ganz einfach kommunizieren; es braucht natürlich ein wenig Vertrauen, aber ansonsten sollte klar sein, wo die Grenzen liegen, und man kann mal was ausprobieren.

    Ein Wort noch: es ist doch eigentlich ziemlich egal, ob du nun ein "Sub" bist oder "devot" oder was auch immer. Du musst dich ja nicht in Szenefachbegriffen definieren. Einfach frei von der Leber weg dem Partner sagen, was man will - man persönlich! Ich finde es beim Sex ohnehin immer schwer, in Standard-Kategorien zu denken und zu sprechen, denn letztendlich ist doch jeder Jeck anders...
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • BrooklynBridge
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
    6.235
    598
    5.760
    nicht angegeben
    25 Dezember 2010
    #3
    Wenn man den ersten Kontakt mit dem Thema hat, hat man meist ein paar typische Bilder vor Augen, die so ziemlich die ganze Bandbreite bedienen. Ein paar Dinge davon reizen einen, andere schrecken eher ab.

    Aber im Grunde ist halt jeder einzigartig in seiner Sexualität. Eine Frau kann ja sehr wohl auf Männer stehen ohne unbedingt Oralverkehr bei ihm machen zu wollen, etc. Genau so beim BDSM. Ich würde dich nach deiner Beschreibung "devot" nennen, aber wie Many schon schreibt: Das ist nur ein Begriff, und es beschreibt dich und deine Wünsche nur ungefähr. Du musst dich nicht in irgendwelche Kategorien zwängen, sondern kannst dir tatsächlich sozusagen die Rosinen rauspicken :zwinker:.
    Mach einfach das, was dir Spaß macht, und sag es deinem Partner, was dir gefällt und was nicht. Und dann kannst du immer noch schauen, ob du bestimmte Dinge wirklich magst, oder doch nicht - oder ob du vielleicht sogar neue Sachen ausprobieren willst.

    Es gibt beim BDSM (wie allgemein beim Sex) kein "besser", "schlechter" oder sowas, sondern es gibt einfach dich und deine persönlichen Vorlieben, sowie deinen Partner und seine (hoffentlich möglichst passenden) Vorlieben. Lass dir von niemandem einreden, dass du XYZ sein/mögen musst, weil du auf BDSM stehst.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste