Willkommen auf Planet-Liebe

diskutiere über Liebe, Sex und Leidenschaft und werde Teil einer spannenden Community! :)

jetzt registrieren
  • User 75021
    User 75021 (38)
    Beiträge füllen Bücher
    8.335
    298
    1.019
    Verheiratet
    26 März 2008
    #1

    Die große Diskussionsrunde: typisch Mann-typisch Frau

    Verschiedene Threads beinhalten in letzter Zeit immer ein und dasselbe Thema: Warum sind alle Frauen (Männer) so und so?
    Dabei ist mir aufgefallen, das sehr viele User denken, das bestimmte Verhaltensweisen geschlechtsspezifisch sind.

    Wie denkt ihr darüber? Vielleicht fallen euch einige Beispiele aus dem Alltag ein, um das zu erläutern?

    Meine Meinung werde ich dann später noch hier einbringen.

    Freue mich schon auf heiße Diskussionen :cool1:
     
  • Dr-Love
    Verbringt hier viel Zeit
    817
    103
    9
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #2
    Hallo Sweety,

    klar gibt es typische Merkmale zwischen den Geschlechtern. Ich gebe Dir ein Beispiel:

    So ist doch wohl viel häufiger das Verwechseln von rechts und links in der Damenwelt vorzufinden :zwinker:
     
  • User 72148
    Meistens hier zu finden
    1.551
    148
    172
    vergeben und glücklich
    26 März 2008
    #3
    Es gibt Dinge, die kommen beim einen Geschlecht häufiger vor als beim anderen aber es gibt keine Garantie, dass sie dann bei jedem des Geschlechts vorhanden sind.
    Z.B.:Jungs sind oft technisch begabter.
    Ich kenne auch viele bei denen das wirklich so ist und ich keine viele Frauen, die mit Technik nichts anfangen können.
    Ich kenne aber auch Männer die mit Technik auf Kriegsfuß stehen und Frauen die eine Begabung und großes Interesse an Technik haben.
     
  • 2Moro
    2Moro (28)
    Verbringt hier viel Zeit
    2.145
    123
    15
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #4
    Es gibt schon typische Verhaltensweisen, allerdings, sind das oft Sachen, in die man hineingedrängt wird, nur weil man eine Frau/ ein Mann ist.
    Ich finde, mit pauschalisierungen muss man ganz verdammt doll aufpassen!
    Ich passe in viele für Frauen typische Verhaltensweisen nicht rein und lerne auch zunehmend mehr Frauen kennen, die dies genauso nicht tun!
     
  • User 75021
    User 75021 (38)
    Beiträge füllen Bücher Themenstarter
    8.335
    298
    1.019
    Verheiratet
    26 März 2008
    #5
    :jaa: Ganz genau.
    Vieles ist doch auch ganz einfach anerzogen, man bekommt bestimmte Verhaltensweisen vorgelebt und ahmt es dann unbewusst nach.
    Ob das so viel mit unserem Geschlecht zu tun hat, wage ich zu bezweifeln.
     
  • Prof_Tom
    Prof_Tom (29)
    Meistens hier zu finden
    1.475
    133
    78
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #6
    Ich hab eher frauliche Eigenschaften ^^ liegt aber daran das ich linkshänder bin und deswegen meine rechte Hirnhälfte besser ausgeprägt ist^^, so bin ich zum Beispiel sehr emotional, sehr kreativ und überhaupt nicht rational oder logisch xD
     
  • User 31535
    Verbringt hier viel Zeit
    1.501
    123
    2
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #7
    Man kann sicherlich nicht sagen, dass jede Frau so und jeder Mann so ist, aber gewisse Eigenschaften wird man mit höherer Wahrscheinlichkeit bei dem einen oder anderen Geschlecht finden, denke ich. Das hat teilweise ja noch evolutionäre Hintergründe, die man auch empirisch belegen kann. Und körperlich sind wir sowieso verschieden, also warum nicht auch geistig? Erscheint mir nur logisch.

    Erziehung, Kultur und Gesellschaft spielen hierbei sicherlich auch eine große Rolle. Die Tochter bekommt die Barbie, der Sohn den Action-Man und so weiter.
     
  • Chimaira
    Verbringt hier viel Zeit
    990
    103
    3
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #8
    Es gibt kein "Typisch Frau, Typisch Mann".

    Es gibt evtl. Dinge die öfters bei Frauen oder Männern vorkommen, aber von einer Typisierung deshalb zu sprechen find ich persönlich total falsch.

    Ich kann das auf den Tod nicht aufstehn wenn man zu einem sagt: "ach das ist doch typisch Mann bzw Frau".
    Vollkommener Schwachsinn solche Verallgemeinerungen....
     
  • neverknow
    neverknow (29)
    Meistens hier zu finden
    1.096
    133
    27
    Single
    26 März 2008
    #9

    :jaa: ganz genau.
    Natürlich gibt es richtige "Klischee-Weibchen" und "Klischee-Kerle", die Unmengen von typischen Klischees auf sich vereinen. Das sind dann Mario-Barth-Fans, oder so :tongue:
    Aber auch bei eher untypischen Frauen, wie ich mal eine zu sein behaupten würde, finden sich natürlich "typische" Eigenschaften; ob das dann zufällig oder biologisch bedingt ist, keine Ahnung. Ich hab zB einen stark ausgeprägten Mutterinstinkt und kann an keinem Baby vorbeigehen, ohne es anzulächeln :smile: ... ich telefonier auch gern und lang, und überhaupt rede ich (zu) viel. Alles "typisch weiblich", find ich aber nicht schlimm, so bin ich halt. Dafür mach ich mir nix aus Schuhen :cool1:
     
  • wellenreiten
    Benutzer gesperrt
    1.394
    123
    17
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #10
    für mich gibt es schon "typisch frau" und "typisch mann".

    was mir z.b. immer wieder auffällt, ist, dass viele frauen extrem schnell zickig und schnippisch werden. ich empfinde männer da als pflegeleichter und wende mich auch wesentlich lieber an einen solchen.

    und frauen fahren lahmarschiger auto, ich habe mich jedenfalls schon über weitaus mehr frauen hinter dem steuer aufgeregt als über männer .

    und viele frauen sind so emotional und romantisch und stehen auf schuhe und taschen und finden alles mögliche süß und rennen immer zu zweit aufs klo... und ich bin jetzt lieber ruhig :engel: :grin:
     
  • many--
    many-- (33)
    Beiträge füllen Bücher
    3.058
    248
    1.378
    Verheiratet
    26 März 2008
    #11
    "Typisch" Mann und "typisch" Frau gibt es, natürlich.

    Es werden eben "Typen" gebildet. Denkmuster. Klischees. Kategorien. "Mann" und "Frau" sind gesellschaftlich definierte Größen, die ind ihrer idealtypischen Form spezielle, abprüfbare Kriterien aufweisen.
    Das fängt beim Aussehen an, geht über das Verhalten und endet bei vorgegebenen Denkstrukturen. - Solche Klischees, Idealtypen, Bilder, gesellschaftlich definierte Standards sind natürlich wandelbar.

    Dabei bin ich ein absoluter Gegner von irgendwelchen "Männer-und-Frauen-sind-grundverschieden-weil-wir-schon-in-der-Steinzeit-blablabla"-Theorien. - Meiner Meinung nach sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern, abgesehen von ganz grundsätzlichen biologischen Komponenten (Ich Penis, du Vagina), größtenteils kultureller Natur. Beispiel: Ich glaube nicht, dass Männer grundsätzlich die besseren Autofahrer und Frauen immer besser zuhören können. Ich glaube aber, dass der durchschnittliche heutige Mann höhere Fähigkeiten im Bereich Kontrolle eines Automobils hat als die heutige durchschnittliche Frau, weil ihm das Erlernen dieser Fähigkeiten länger und intensiver als positive Errungenschaft nahegebracht wurde.

    Fazit: "Typisch" Mann und Frau gibt es, weil wir diese Rollen so ausdefiniert haben. Es sind also keine feststehenden biologischen Notwendigkeiten, sondern wandelbare Begriffe.
     
  • User 15848
    Meistens hier zu finden
    3.489
    133
    60
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #12
    Ich sage, es gibt einen typischen Mann und eine typische Frau.
    Dass die Unterschiede nicht alle biologisch angelegt sind, sondern sozial geprägt sind, ist klar, ändert das aber auch nicht.

    Es gibt auch einen typischen Vogel, und der Pinguin entspricht dem überhaupt nicht. Er ist trotzdem ein Vogel. Aber eben kein typischer.
    Genauso ist das wohl auch mit Männern und Frauen - es gibt nun mal die Prototypen. Es gibt auch genug, die sich da sehr weit am Rande bewegen, aber je weiter sich jemand am Rand bewegt, desto schwieriger hat er es auch und desto mehr fällt er auf.

    Beispiel: Ein Mann, der sich wie wild zu schminken beginnt, wird belächelt; oder jedenfalls nicht als "normaler Mann" wahrgenommen.
    Das ist auch das Problem mit den Geschlechterrollen, wer immer da deutlich heraustritt, hat es sehr schwer in der Gesellschaft. Das ist Beweis genug für ihre Existenz und erklärt auch, warum sich Männer und Frauen unterschiedlich in ihrer Entwicklung orientieren.
     
  • Samaire
    Verbringt hier viel Zeit
    3.589
    123
    19
    nicht angegeben
    26 März 2008
    #13
    Danke und dito :smile:
     
  • User 25480
    Verbringt hier viel Zeit
    890
    113
    65
    vergeben und glücklich
    26 März 2008
    #14
    Ich denke, eigentlich sind es nur die geschlechtsspezifischen Unterscheidungsmerkmale, die typisch Frau bzw. typisch Mann sind und selbst die sind heutzutage änderbar.
    Sicher gibt es noch in vielen Köpfen das typische Klischeedenken, aber mit der Wirklichkeit hat das wohl nicht mehr sehr viel zu tun (ist nur meine persönliche Meinung).

    Ok, eines wird sich wohl nie vom typisch Mann oder typisch Frau ändern lassen :zwinker: es sind und werden wohl auch immer die Frauen bleiben, die die Kinder austragen und auf die Welt bringen.
     
  • spätzünder
    Benutzer gesperrt
    1.338
    0
    95
    Single
    26 März 2008
    #15
    Tja, so wie die Umfrageergebnisse aussehen, befinden wir zwei uns in einer Minderheitenposition. Und irgendwie glaube ich, dass diese Umfrageergebnisse durchaus auch repräsentativ sind für die Bevölkerung hierzulande. Traurig! :frown: Es gibt keinen harten Beweis für BIOLOGISCHE Unterschiede zwischen Mann und Frau, und dennoch glaubt die Mehrheit der Umfrageteilnehmer an ein 'typisch Mann' und 'typisch Frau'. Gerade in diesem sexistischen und geschlechterdifferenzierenden Denken liegt der Ursprung für Gewalt gegen Frauen und Macho-tum.
     
  • löwe-leo
    löwe-leo (43)
    Benutzer gesperrt
    358
    0
    0
    Single
    26 März 2008
    #16
    Natürlich gibt es für Menschen keine allgemeingültige Regel, die zu 100% zutrifft.

    Aber wenn eine Regel zu 90% zutrifft, dann reicht mir das, sie als Regel zu akzeptieren. Nicht zuletzt, weil die verbleibenden 10% schon auf den ersten Blick so einen gestörten Eindruck machen, daß man ihnen aus dem Weg geht und diese dann sowieso durchs Raster fallen.
     
  • waschbär2
    Beiträge füllen Bücher
    6.428
    218
    275
    vergeben und glücklich
    26 März 2008
    #17
    Das ist wohl der größte Quatsch, was ich zu diesem Thema je gelesen habe.

    1. Wenn es keinen biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau gibt, dann zeige mir deine Eierstöcke....

    2. Ich glaube an unterschiedliche Verhaltensweisen von Geschlechtern, die sowohl angeboren, als auch anerzogen sind.
    Aber daraus eine Neigung zu Gewalt gegen Frauen oder Macho-Gehabe abzuleiten, ist wohl etwas zu weit hergeholt.

    Denn selbst, wenn man an diese Unterschiede glaubt, bedeutet das nicht, dass man das andere Geschlecht mit all seinen (unverständlichen) Macken nicht respektiert - und nicht liebt.
     
  • löwe-leo
    löwe-leo (43)
    Benutzer gesperrt
    358
    0
    0
    Single
    26 März 2008
    #18
    Und viel wichtiger: Auch das Gehirn - was den Menschen ja erst ausmacht, ist bei Frauen und Männern unterschiedlich aufgebaut.
    Auch, wenn diese Erkenntnis nicht zur Sexistischen Correctness paßt.

    Mehr dazu hier
     
  • User 29206
    User 29206 (33)
    Verbringt hier viel Zeit
    924
    113
    91
    nicht angegeben
    27 März 2008
    #19
    Naja.
    Unsere Naturwissenschaftler, vor allem unsere in Mode gekommenen Neurologen behaupten, dass es "ihn" gibt und versuchen sich schon seit dem Beginn ihrer Existenz am Beweis.
    Unsere in Mode gekommenen humanistischen Theoretiker behaupten seit dem Beginn ihrer Arbeitsaufnahme, dass alles "nur" sozialisiert sei.
    Solange es da keinen interdisziplinären Ansatz gibt, sondern nur ideologische und effektheischende Nabelschau auf beiden Seiten, brauche ich mich gar nicht weiter damit zu befassen. Es nervt.

    Mir alles Käse. Ich kann für mich einen sinnlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern ausmachen. Wo der herkommt ist mir nicht so wichtig wie die Frage wie weit ich ihn greifen lasse. Zum Beispiel haben mich wüste Prügeleien im "Bermuda-Dreieck" meiner Heimatstadt davon überzeugt, dass Gruppen mit hohem Männeranteil zu meiden sind. Heisst das, das Männer gewalttätiger sind? Ja, aber nur für mich, der ich auch ein Mann bin und mich zufälligerweise nicht mit dieser Form von Gewalt identifizieren kann.
    Auch der Hormonschub meiner Freundin, die gerade entbunden hat, führt mich Sicherheit zu Verhaltensweisen, die ich auf diese Weise nicht reproduzieren kann. Aber es ist immer noch ich, der eine, der das alles deutet und sich dazu eine Meinung bildet. Da helfen keine fremden Gewissheiten, ausser zur Beruhigung oder Bestärkung.

    Die Frage nach der Lesart ist also genau so wichtig wie die nach dem Ereignis.
     
  • func`
    func` (31)
    Verbringt hier viel Zeit
    317
    101
    1
    nicht angegeben
    27 März 2008
    #20
    Frau -> emotional
    Mann -> logisch

    Kp warum, ist aber soviel ich weiss sogar wissenschaftlich belegt, dass Frauen immer alles erst in der rechten Hirnhälfte (die emotionale) verarbeiten müssen und auch über diese nach außen kommunizieren.
    Männer verarbeiten eher in der linken Hirnhälfte (die logische) und kommunizieren darüber hinaus.

    Hab ich zumindest mal in einem wissenschaftlichen Fachblatt gelesen.
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten
    die Fummelkiste