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  • Karosa
    Karosa (34)
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    1 April 2018
    #1

    Die Kollegin...

    Hallo zusammen und danke schon mal fürs Durchlesen ...

    Ich habe eine Frage auf dem Herzen, die mich jetzt seit etwa einem Monat zunehmend beschäftigt und mit der ich ebenfalls zunehmend schlechter umgehen kann.

    Ich arbeite seit längerem festangestellt in einem Unternehmen; meine Arbeitsbedingungen sind gut bis sehr gut, allerdings würde ich nicht sagen, dass ich zwingend dort bis zur Altersrente arbeiten muss. Ebenfalls im Betrieb arbeitet eine Kollegin, mit der ich täglich einige Minuten zu tun habe, zumindest was offizielle Abläufe betrifft. Sie ist weder meine Vorgesetzte, noch anders herum.

    Ich habe das Glück (oder Pech) mit mehreren Frauen in meinem Alter zusammenzuarbeiten, viele von diesen sind attraktiv/sympathisch/intelligent/haben Humor. Die Kollegin, um die es geht, war also zunächst nicht so direkt auf meinem Radar, wobei ich schon klar sagen kann, dass ich mein Unternehmen nie als Verkupplungsagentur betrachtet habe.

    Nun kam es seit wenigen Wochen zu gehäuften Zwischenfällen/Situationen; bei den folgenden ging die Initiative nach meiner Auffassung von meiner Kollegin aus: Besuch/Gemeinsames Gehen in mein Büro (mit dem Verweis auf eine zu erledigende Arbeit), private Gespräche (auch wiederholt mit Erwähnung ihres Singlestatus'/Alleineseins; bzw. Aktivitäten außerhalb der Arbeit in Erzählen/Fragen), Nachfragen, ob ich nicht zu einem gemeinsamen Kollegentreffen außerhalb der Arbeit komme, Zeigen privater Smartphone-Aufnahmen, veränderte Körpersprache, (zufällige/scherzhafte) Berührungen, Mitbringen von (kleineren) Lebensmitteln, deutliches Lachen mit Blickkontakt bei Witzen/Scherzen meinerseits (nicht alle davon so überragend ...), Flirtsprache (nenn ich jetzt mal so als Überbegriff, auf jeden Fall ist meine Grenze normaler Bürokommunikation/Umgangsformen eindeutig überschritten; das sollte ja bereits ein Anhaltspunkt sein, "du Blödi", "hier ist etwas mit viel Liebe").

    Was für mich schon mal klar ist, dass ich eindeutig auf die Kollegin und ihr (vermeintliches) Verhalten reagiere: ich werde schusseliger, hab ein Schwirren im Bauch, mir fliegen Gegenstände aus der Hand, ich muss aufpassen, sie nicht anzufassen, suche und bleibe in ihrer Nähe (weit über die o.g. offiziellen Minuten hinaus, wird eindeutig toleriert), freue mich, wenn ich mit ihr reden kann, wenn sie ein kurz abgebrochenes Gespräch wiederaufnimmt, lächelt oder überhaupt Augenkontakt aufnimmt (was sie alles oft genug aktiv macht). Kurzum, sie hat mir den Kopf verdreht - soweit so gut.

    Nun kann man ja das Internet leerlesen und fällt immer wieder auf die gleichen Ratschläge bezüglich Kollegen zurück - und auch eine anfängliche "Verliebtheit" sollte man nicht überbewerten.

    Was ich allerdings zunehmend schlechter aushalte, ist dass es einen Menschen gibt, in dessen Nähe ich mich wirklich wohlfühle, dessen Gesellschaft ich genieße, der mich auch zumindest nicht total schrecklich findet, und an den ich eigentlich im Tagesverlauf (gerade Osterfeiertage) ziemlich oft (*Untertreibung*) denken muss. Und ja, es ist eine sehr hübsche Frau.

    Mit einer Freundin habe ich bereits über die Lage sprechen können, einige Ratschläge waren dabei. Für mich stellt sich aber grundsätzlich die Frage, wie es jetzt weiter gehen könnte: Weiterhin "schmachten" und einander auf kollegialer Ebene genießen? (Aber geht das in so einer Situation überhaupt auf Dauer?) Oder doch auf den berühmten Kaffee einladen? Und ggfs. was ansprechen? Oder sich die Finger nicht verbrennen und quasi auf Entzug/Rückzug gehen? (Letzteres wäre schade, weil damit ja auch die kollegiale Komponente reduziert werden würde). Klar ist für mich nur, dass mein aktueller Zustand (Hormone, Unsicherheit, Anspannung, Nachdenken) nicht auf Dauer erträglich scheint (und sich auch definitiv steigert) und ich auch das Gefühl habe, dass irgendwann eine "Kurzschlusshandlung" kommt - also lieber vorher drüber nachdenken... Vielleicht verrenne ich mich ja auch (Meinungen willkommen...), es ist das erste Mal, dass mich jemand in dieser (unvorbereiteten) Heftigkeit umgeworfen hat, aber Erfahrung mit Frauen/Beziehungen habe ich durchaus.
     
  • User 169288
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    nicht angegeben
    1 April 2018
    #2
    Grundsätzlich ist das ein heikles Thema und letztendlich kommt es auf den Charakter von euch beiden an. Es kann nun mal sehr blöd enden. Stell dir vor es geht nicht gut aus, ihr trennt euch und du musst sie weiterhin jeden Tag sehen. Oder sie erzählt den Arbeitskollegen intime Details. Vielleicht sehe ich das zu schwarz aber so eine Möglichkeit muss man nunmal im Hinterkopf haben.

    Aber ich habe da schon Verständnis dass es sehr verlockend ist. Und wenn sie wirklich dein Typ ist und evtl. sogar deine Traumfrau, dann wäre es auch blöd drauf zu verzichten nur weil ihr zusammenarbeit.

    Mein Tipp, geht doch nen Kaffee trinken, da ist nichts schlimmes dabei? Versuch sie etwas näher kennen zu lernen und herauszufinden was sie möchte und ob du dir dann auch mehr vorstellen kannst. Meiner Meinung nach kommt ein ONS da nicht in Frage, was Festes oder gar nichts.

    Ich habe auch bereits Erfahrungen gesammelt mit Kolleginnen. Und bei mir gings doch ganz gut aus nach anfänglichen Turbulenzen. Eine andere Kollegin wollte damals auch was von mir und die beiden hatten dann richtig Stress miteinander und der Vorgesetzte musste sogar eingreifen und sie trennen, aber dass ist eine andere Geschichte... Aber letzendlich waren wir 5 Jahre lang zusammen. Allerdings habe ich nicht 5 Jahre mit ihr zusammenarbeit. Als ich die Gelegenheit hatte das Unternehmen zu wechseln habe ich das auch wahrgenommen. Es war nicht mein Hauptgrund aber doch mit ein Kriterium zum Wechseln. Man muss ja nicht ständig zusammen hängen. :smile:
     
  • User 116134
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    1 April 2018
    #3
    Ich sehe nichts, was dagegen sprechen würde, sich außerhalb der Arbeit mal auf einen Kaffee zu treffen. :smile:
     
  • User 106548
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Single
    2 April 2018
    #4
    Die meisten Eheleute (nehme ich jetzt mal als Synonym für "Partner einer ernsthaften Langzeitbeziehung") lernten sich auf der Arbeit kennen.
    Nur mal so, am Rande in den Raum geworfen, komplett OT und ich will auch gar nichts damit sagen...:whistle:
     
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