• simon1986
    simon1986 (34)
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    26 September 2004
    #81
    Vielleicht ist der Sozialismus einfach nicht "mehrheitsfähig" und musste dann mit Gewalt durchgesetzt werden, und Gewalt macht die beste Idee schlecht.
    Die IDEE dass zuerst alle genug zum Leben haben müssen bevor Einzelne im Luxus schwelgen, die kann nicht schlecht sein. In der Familie ist diese Idee selbstverständlich, ich kenne Niemanden wo die Eltern teure Ferien machen und dafür ihre Kinder verhungern lassen.

    In das Thema (Mauer) möchte ich mich nicht einmischen, aber die Wiedervereinigung wurde doch vom Westen mindestens (!) so gewollt wie vom Osten. Hat man nicht voraus sehen können was dabei geschehen wird?
    Übrigens, DDR heisst für mich nicht einfach "Trabi". Mein Pa hat eine Exakta Kamera, die er nicht aus der Hand gibt...
     
  • User 9364
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    26 September 2004
    #82
    Der eigentliche Sozialismus muss nicht mit Gewalt durchgedrückt werden. Es muss lediglich ein abgeschlossenes System existieren ohne wirtschaftliche Verbindung zum Ausland.
    Aber der eigentliche Sozialismus wurde auch nie von den DDR-Führern angestrebt.
    Ich hab noch die EXA IIa. Nebenher hab ich noch so eine andere analoge Kleinbildkamera. Um schnell mal Erinnerungsfotos zu schießen, ist die auch einigermaßen erträglich, aber gute Fotos bekommt man mit dem Ding nicht hin. Da nehme ich lieber meine gute alte EXA.
     
  • b123
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    nicht angegeben
    26 September 2004
    #83
    mir wär's lieber wenn die mauer noch da wäre. ich wäre mal gern in die ddr gefahren um mal zu sehen, wie das leben im real existierenden sozialismus ist. die quellen aus geschichte und versch. dokumentationen kenne ich natürlich, aber mal echt in so einem staat zu leben wäre sicher was anderes.

    für die ehemaligen ddr-bürger ist der mauerfall natürlich von vorteil (meine ich). dass in umfragen selbst ostdeutsche die mauer wieder wollen, kann ich nicht so ganz verstehen.
     
  • unbekannte
    unbekannte (36)
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    26 September 2004
    #84
    also ich denke der zusammengang von ost und west war gut um uns zu einen und ich meine richtig familien zu einigen. wenn man mal korea sieht wo die seit jahrzehnten krieg haben und sich die familien immernoch nciht richtig sehen können nichtmal schreiben was hier noch ging. dort wollen sie sich jetzt auch einigen auch wenn es jetzt schwerer wird weil usa ja miniatomboben auf nordkorea usw schießen will. man darf auch nicht vergessen das 40 jahre zwischen trennung und einigung liegen und eine vollkommende andere "erziehung" durch die besetzermächte... man sollte die wiedervereinigung eher sehen wie in einem familiendrama das zb der zwillingsbruder ins ausland geht dort bleiben muss und nach lange zeit geld von der familie bekommt um wieder heim zu kommen der familie wegen


    Sato :karate-ki
     
  • Schnuckl20
    Schnuckl20 (38)
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    nicht angegeben
    26 September 2004
    #85
    kann man von dir ebenfalls sagen :tongue:

    Dein Statement zwecks Politikern ist mehr als lächerlich: der Politiker soll sich nicht für den einzelnen Bürger interessieren, sondern für das Volk allgemein, das alleine würde schon reichen....


    Aha, dann muss man es also als Normalität betrachten, dass man Müll erzählt bekommt, interessant.

    Ganz einfach: weil du es nicht erklären kannst. Wenn ich solchen Schwachsinn verbreiten würde, hätte ich auch Kopfschmerzen. Zeig mir mal bitte eine Frauenzeitschrift, in der das drin steht :grin: Und es ist wohl eine Schwarte, glaub mir. So ein schwindiges Zettelchen reicht eben nicht aus. Man merkt, dass dir sowas noch nie passiert ist, sonst wüsstest du das. Aber immer fein kommentieren...typisch.

    Du wärst der geborene Politiker: auf nichts richtig antworten, immer drum rumreden, in zig Sachen verstriken und es kommt wieder nichts dabei raus. Und zum Schluss noch über Bayern schimpfen...
     
  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    26 September 2004
    #86
    Kleiner Zyniker? Wäre dir wahrscheinlich auch Recht wenn in einem kleinen Teil Deutschlands noch eine faschistische Diktatur herrschen würde, nur um mal zu sehen wie es hier so Mitte der 30er Jahre aussah?
     
  • User 9364
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    26 September 2004
    #87
    Da hab ich wohl jemand auf den Schlips getreten... naja, dafür bin ich ja da :zwinker:
    Ja, das hab ich gesagt... nett zusammengefasst.
    Ein Politiker ist für die Politik des Landes zuständig. Dass er sich somit nicht um den einzelnen Bürger kümmern kann, sondern nur um "das Volk" als Gruppe, ist klar.
    Hm, hör dir mal ein paar Semester VWL-Vorlesungen an. Wenn du dann das volkswirtschaftliche und politische System einigermaßen verstanden hast, ist dir mit Sicherheit klar, was ich meine. Dass einem Müll erzählt wird, hängt nunmal mit unserem System zusammen.
    Tja, vorbeigeraten... meine Großmutter liegt seit zwei Jahren im Altersheim. Meine Familie musste sich zwangsläufig mit diesem Thema auseinandersetzen... Und es war nur ein einfacher Zettel nötig. Auf dem Zettel war sowohl die Vollmacht, als auch der Wunsch, dass keine lebenserhaltenden Maßnahmen durchgeführt werden sollen, festgehalten.
    Und aus welcher Frauenzeitschrift wir das hatten, weiß ich nicht mehr genau. Meine Mutter ließt Tina, Bella und manchmal noch die aktuelle (glaube ich). In einer von denen war so ein Vordruck vor ca. einem Jahr drin. Den haben wir auch genommen. :zwinker:
    Aber das ist ja eigentlich OFFTOPIC.
    Danke, ich wäre gern Politiker. Dann könnte ich Scheiße bauen und würde dafür auch noch bezahlt... Und etwas Positives würde man ja dann eh nicht von mir erwarten.
    [IRONIE]
    Sind doch alle Politiker scheiße, oder?
    [/IRONIE]

    hm, du hättest nicht so viele Unterschiede gesehen. Die Unterschiede waren in der Lebensweise und in den täglichen kleinen Dingen. Von einem einfachen Besuch wäre dir nur der teilweise katastrophale Zustand der Wohnblöcke und Straßen aufgefallen. Das echte "Leben" hättest du nie kennengelernt.
    Wenn du es als Vorteil ansiehst aus einem Staat, in dem es keine Arbeitslosigkeit gibt, in einen anderen Staat zu kommen, in dem man nicht arbeiten darf, auch wenn man will, hast du natürlich recht.
    ... naja, mal im Ernst. Die DDR hatte ihre Nachteile. Das kann man nicht anders sagen. Aber sie hatte auch ihre Vorteile im Vergleich zu heute. Es gibt viele Menschen, denen es früher besser ging. Allerdings gibt es auch viele Menschen, denen es heute besser geht. Aber das ist nun mal so. Und jeder sieht das anders, daher kommen auch diese Stimmen, welche für den Wiederaufbau der Mauer waren. Die Menschen, denen es heute besser geht, werden ja wohl kaum wieder zurück wollen.
    Und ob es mir besser oder schlechter geht, kann ich nicht sagen. Denn ich habe viele schöne Jahre in der DDR verbracht. "Denn wir waren jung und verliebt." (Sonnenallee)
     
  • b123
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    26 September 2004
    #88
    Nein! Obwohl die DDR ohne Zweifel ein Unrechtsstaat war, würde ich sie nicht mit der Hitler-Diktatur gleichsetzen.

    1989 war ich halt erst 5 Jahre. Wäre die Mauer erst später gefallen, wäre ich auf jeden Fall mal rübergefahren. So habe ich das gemeint.
     
  • User 9364
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    26 September 2004
    #89
    Ich glaube das ist Ansichtssache.
    Vom Blick des Muslimen aus sind wir auch ein "Unrechtsstaat". (Um es mal mit so einem Wort zu beschreiben.)
    Ein außenstehender Westdeutscher kann sich heute kein Urteil erlauben, da er nie in der DDR gelebt hat. Daher ist die Bezeichnung "Unrechtsstaat" sicher etwas fehl am Platze. (ist aber nur meine subjektive Einschätzung)
     
  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    26 September 2004
    #90
    Erlaubst du dir etwa auch kein Urteil über das dritte Reich, nur weil du nicht darin gelebt hast?
     
  • User 9364
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    27 September 2004
    #91
    nein, denn die Geschichte wird vom Sieger geschrieben.
    Wie Kane sagte:
    Wer die Vergangenheit kontroliert, hat Macht über die Zukunft.
    Wer Macht über die Zukunft hat, regiert die Vergangenheit.
     
  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    27 September 2004
    #92
    Um Himmels Willen, ein Revisionist.

    Und mit schlauen Sprüchen um mich werfen kann ich übrigens auch: Wer sich an die Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
     
  • User 9364
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    27 September 2004
    #93
    Hat niemand gesagt, dass ich kein Wissen über die Vergangenheit habe.
    Und dass viele schlimme Dinge geschehen sind, aus denen man lernen muss, ist klar.
    Dennoch können wir uns heute kein Urteil über diese Leute damals erlauben. Irgendwas muss ja damals gewesen sein, so dass ein ganzes Volk einem Verrückten gefolgt ist. (Ist ja heute mit Amerika nicht anders.)

    Und schreckliche Verbrechen wurden auch von einigen (speziell von einer) Siegermächten begangen. Komischerweise sind diese in den historischen Aufzeichnungen und schulischen Geschichtsbüchern zum Teil verschwunden.

    Also was ist besser?:
    Sich eine eigene Meinung zu bilden aus Fakten, welche manipuliert wurden.
    Oder lieber zuzugeben, dass man sich keine Meinung erlauben kann, weil man die Fakten nicht kennt.
     
  • deBergerac
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    27 September 2004
    #94
    Was denn jetzt? Ist Wissen vorhanden und du kannst dir ein Urteil über das System und dessen Funktionäre erlauben, oder kennst du nur von der bösen Amiverschwörung manipulierte Darstellungen und enthältst dich eines Urteils?

    Wie auch immer du es drehst, du bist nicht ernstzunehmen, wenn du dir anmaßt anderen die Fähigkeit abzusprechen vergangene Systeme einzuordnen und zu bewerten.
     
  • User 9364
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    27 September 2004
    #95
    Ich kenne die in den Schulbüchern vermittelten historischen Fakten.
    Ich sage auch nicht, dass diese nicht der Wahrheit entsprechen, aber durch andere Quellen, wie zum Beispiel Gespräche mit Zeitzeugen, Besuche in ehemaligen Gefangenenlagern und Museumsbesuche in Polen, Tschecheslowakei usw. habe ich einiges mehr an Informationen gesammelt, als in Schulbüchern steht. Daher weiß ich auch, dass viele Informationen einfach unterschlagen wurden.
    Dennoch weiß ich noch lange nicht alles, auch wenn ich mich stark für diesen Teil der Geschichte interessiere.
    Und daher würde ich mir nie anmaßen, über diese Zeit und die dort lebenden Menschen ein Urteil abzugeben.

    Und wer sich dies anmaßt, obwohl verschiedene Historiker sich dies nicht einmal zutrauen, ist wohl selber alles andere als glaubwürdig.
     
  • diebels
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    27 September 2004
    #96
    Wenn das soviele wieder wollen, dann sollen sie mal anfangen zu bauen..
     
  • deBergerac
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    27 September 2004
    #97
    Ich kann deine Argumentation nicht ganz nachvollziehen. Ein vollständiges, objektives Bild von einer Epoche ist nicht möglich, so dein Standpunkt. Grundlegende Informationen über das politische System sind aber vorhanden und eigentlich ist man sich auch über deren Richtigkeit einig.
    Warum sollte man sich kein Werturteil über ein politisches System erlauben dürfen? Wenn man unmögliche Kriterien wie die umfassende Information und das Erleben einer Zeit als Vorraussetzung nimmt um sich eine Meinung, ein Urteil zu bilden, dann lassen sich bis auf Trivialitäten überhaupt keine historischen Zusammenhänge mehr bewerten. Das halte ich für ausgemachten Blödsinn. Verkürzt: Das dritte Reich und die DDR waren totalitäre System. Totalitäre Staaten sind grundsätzlich schlecht. Um sich diese Meinung zu bilden bedarf es nicht des Erlebens dieser Zeit.
     
  • User 9364
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    28 September 2004
    #98
    Aha, bei den Russen, China usw. sieht es genauso aus mit dem totalitären System. Trotzdem werden sie anders angesehen als Deutschland.
    Und warum? Weil das dritte Reich ein System mit menschenverachtenden Zielen und Herrschaftspraktiken war. Gegen diese Einschätzung ist auch nichts zu sagen.
    Aber ich finde es das Letzte, dass dem deutschen Volke heute noch unterstellt wird, dass alle damals wussten, dass diese Massenmorde geschahen, obwohl dies nachgewiesener Maßen nicht der Fall war.
    Noch ein Beispiel über die Abwandlung der Geschichte durch die Siegermächte:
    Im Dritten Reich wurden 5-7 Millionen Juden in Arbeitslager verschleppt und getötet.
    Die Russen haben fast genauso viel getötet und in Arbeitslagern verhungern lassen.
    Deutschland zahlte Milliardenbeträge zum Ausgleich.
    Russland komischerweise nicht.
    Und die Beteiligung der Russen am Judenmord wird in der Literatur immer nur beiläufig erwähnt, falls überhaupt.

    Die genannten Fakten in den Geschichtsbüchern sind wahr, aber sie sind nicht vollständig, wodurch ein verzerrtes Bild dieser Zeit entsteht.
    Und wenn man sich eine Meinung über ein Land oder ein Volk machen möchte, muss man auch die Politik anderer Staaten dieser Zeit betrachten.
    Und das ist verdammt schwierig, weil es einfach so viele Informationen sind, dass man sie kaum begreifen kann.
     
  • Mr.Eierhals
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    28 September 2004
    #99
    Also jetzt wären wir mittlerweile bei einer Grundsatzdiskussion über die Geschichte angekommen.......irgendwann endet das dann beim Neandertaler oder gar bei den Sauriern ?!?
    Laßt uns doch mal von Adolf,Kaiser und Co wieder zur eigentlichen Thematik zurückkehren.....

    Fakt ist: Das was heutzutage über das Leben in der DDR dargestellt wird ist, vorsichtig Formuliert, stark verzerrt.
    Meiner Meinung nach kann jemand, der nicht in der DDR gelebt hat, die realen Verhältnisse des täglichen Lebens überhaupt nicht einschätzen.
    Der DDR Bürger ist da andererseits in der Lage genau differenzieren zu können,was gut und was schlecht war und wie die Verhältnisse sich geändert haben.

    Fakt ist, daß nach dem Mauerfall zuallererst diejengen im jeweils anderen Teil der Republik waren, die dieser am wenigsten gebrauchen konnte
    Wer ist denn,mit wenigen Ausnahmen, anfangs von euch rübergekommen?? Eine Armee von Abzockern,Betrügern und gescheiterten Existenzen, die bei euch keinen Fuß mehr auf die Erde bekommen haben.
    Ich denke mal,daß ihr, wenn auch nicht in diesem Maße, dieselben zwielichtigen Gestalten von uns bekommen habt.

    Fakt ist: Die DDR war ein Hochtechnologieland, wer es nicht glaubt,der schaue mal eine Aluminiumkarosserie an (z.B. Audi).....Das Schweißverfahren für Aluminium wurde im damaligen Zentralinstitut für Schweißtechnik - ZIS- in Halle entwickelt.
    Die hohe Anzahl der Akademiker,Ingeniere, und Facharbeiter kommt sicher nicht von niedrigen IQ´s wie uns einige Unverbesserliche erzählen zu versuchen sondern von einem besser organisierten Ausbildungssystem.

    Fakt ist, es wurden unzählige Firmen im Osten unnötig kaputtgemacht (und werden siehe Bombardier in Halle-Ammendorf das modernste Schienenfahrzeugwerk Europas) Alleine die vielen Firmen, die von West-Managern für 1DM von der Treuhand gekauft wurden und in kürzester Zeit demontiert und aufgelöst wurden.....das Beispiel ALUHETT in Hettstedt zeigt,mit welcher krimineller Energie die "Manager",die, wen wunderts, aus dem Westen kamen, vorgingen und die sich nun vor Gericht verantworten müssen. (kam vorige Woche im Fernsehen)

    Fakt ist, Der Mauerfall war für die West-Wirtschaft ein Glücksfall,es war schließlich ein riesiger Binnenmarkt zu Befriedigen. Schließlich wollten knapp 17 Mio DDR Bürger auch nur einen gewissen Standart erreichen. Übrigens wer sich mal die Arbeitslosenzahlen der damaligen Zeit in alten Tagesschau-Sendungen anschaut, wird erkennen,daß im Westen damals die Wirtschaft ebenfalls stark schwächelte.

    Fakt ist, in über 80% der zentralen Machtpositionen im Osten (Behörden, Konzerne, Städte etc.) sind Westdeutsche Manager in Schlüsselpositionen.
    Diese sind verantwortlich für alles,was an Geldern verschwendet wurden.

    Fakt ist,daß es einen sehr hohen Kapitalrückfluß in die alten Länder gibt, Der Ostdeutsche trinkt genauso gerne seinen Kaffee (Jacobs/Tschibo),kauft sein Auto bei VW...oder BMW.... oder ißt Milka-Schokolade.....Wer im Westen hat jemals eine Halloren-Kugel oder Knusperflocke probiert ??

    Fakt ist,daß garantiert mehr Ostdeutsche in Bayern Urlaub gemacht haben als umgekehrt. Frage an die Bayern: Unser Sauer Verdientes Geld nehmt ihr doch auch ? Da isses euch doch mehr als recht daß wir zu euch kommen.
    Warum kommt ihr nicht mal zu uns und laßt eure Kohle da ? Wir hätten da für jeden was im Angebot: Naturparadiese(Naturfreunde) wie Ruinenlandschaften(Abenteuertouris) oder für für Leute,die auf Geschichte stehen: Mitteldeutschland hat viele Burgen, Schlösser , Museen.......und eine Kultur,die viel tiefer reicht als das viel zitierte Oktoberfest.

    Fakt ist: Die DDR war ein Überwachungsstaat, allerdings ist man heutzutage in ganz Deutschland z.T. stärker zu Gange als in den übelsten STASI-Zeiten. Man bedenke nur die Gesetze und Verordnungen, die im Zuge der "Terrorismusbekämpfung" erlassen wurden. Durchlesen,sehr zu empfehlen.

    Fakt ist die Politik,egal ob CDU.FDP SPD oder wie die alle auch immer heißen mögen,aber auch die Wirtschaft hat vor den realen Verhältnissen in Deutschland kapituliert. Wo bitte macht es Sinn, einen Arbeitslosen für die Arbeit aus allen sozialen Bindungen herauszureißen. Gibt es denn da,wo der hinsoll nicht auch eine AL-Quote von rund 10% und Westdeutsche ,die diese Arbeit machen würden??
    Der einzig richtige Schritt wäre,die JOBs überall dort wo sie benötigt werden (Im Osten wie im Westen) zu schaffen.

    Fakt ist: Der Ostler wird für die selbe Arbeit viel schlechter bezahlt als der Westler,außerdem geht er einiges Länger auf Arbeit als der Kollege im Westen. Wenn die Gewerkschaften einen Tarifvertrag für den Osten aushandeln,dann interessiert das keine Sau,weil die Firma schon vor Jahren aus dem kommunalen Arbeitgeberverband ausgetreten ist und Haustarifverträge hat.

    @An die Ostler: Meint ihr wirklich,daß ihr die Mauer wieder haben wollt ?? Wer da ja sagt, spinnt! denkt nur mal dran wie lange ihr auf einen Trabbi warten durftet oder wie oft es Bananen gab.

    @An die Westler,meist Bayern, im Forum,die die Mauer bauen wollen: Fangt ganz schnell an,denn wenn die vielen Arbeitslosen in euer Land zwangsumgesiedelt werden, aufgrund der niedrigen AL Quote, dann werden euch die Augen aufgehen, wie ruhig und beschaulich ihr bisher gelebt habt.

    So nun isses wieder länger geworden als ich wollte,aber mich kotzen einfach nur solche Typen an,die meinen das es vorher besser war und die meinen,weil sie das Glück hatten, im Westen geboren zu sein macht sie zu schlaueren Menschen und sie hätten das Recht auf ihre Landsleute herablächeln zu können weil die ja die dämlichen Ossis sind....

    Leute, Was wäre denn gewesen,wenn es keinen Gorbatschow, keine Leipziger Montagsdemo und keinen Schabowski gegeben hätte,der die Grenzen geöffnet hat ? Wo wären wir alle heute ?
    Ich bin mir sicher,dann gäbe es keinen Osten mehr und keinen Westen......dann hätte irgendein dämlicher Ami oder Russe längst auf den "Knopf" gedrückt.
     
  • User 9364
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    Verheiratet
    28 September 2004
    #100
    wow, gratuliere eierhals. So gut hätte ich das nie schreiben können. super posting.
     

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