• Onkelbaka
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    23 November 2014
    #1

    Geschichte Disney Adult Edition - Frozen Lovestory

    Hallo Community,

    ich habe mir gedacht, das ich eine meiner Disney FFs hier veröffentlich könnte. Bei "Frozen Lovestory" handelt es sich um ein erotisches Crossover zwischen Anna und Elsa aus "Frozen" und Rapunzel und Eugen aus "Tangled". Es war geplant, die Geschichte so zu veröffentlichen, wie sie auf Fanfiktion.de veröffentlicht wird. Da dies aber ein öffentliches Forum ist, in dem die Altersbeschränkung nicht geprüft wird, werde ich entsprechende Passagen extra für PL kürzen, um nicht mit den Regeln hier aneinander zu geraden. Trotzdem weiße ich darauf hin, das diese Geschichte ab 18+ ist! Sollte interesse an der "ungeschnitten" Version bestehen, schreibt mich einfach per PN an.


    ____________________

    Die Ankunft


    Rapunzel hatte sich an der Reling des Schiffes eingefunden, als man ihr sagte, dass das Königreich Arendelle in Sichtweite sei. Sie stützte ihre Hände am Geländer ab und Atmete tief die Salzige Meeresluft ein. Über ihren Köpfen segelten Seemöwen dahin und um das Königliche Segelschiff herum tollten Delfine durch das seichte, tiefblaue Wasser. Es war, als würden sie alle Tiere und sogar das Wetter selber begrüßen wollen. Die Sonne schien von einem Wolkenlosen Himmel, die Temperatur war angenehm und eine sanfte Brise ließ ihr inzwischen nachgewachsenes, braunes Haar im Wind flattern. Rapunzel liebte das Meer und hatte sich bereits die ganze Fahrt über auf diesen Moment gefreut.

    Und hier war er nun. Eine riesige Kalkfelswand schob sich langsam an dem Dreimastsegler vorbei und gab die Bucht von Arendelle frei. Die kleine Stadt lag in mitten einer großen Stadtmauer und war Seeseitig nur durch den Hafen zu erreichen. Wachtürme erhoben sich in den Himmel, ihre goldene Beschläge schimmerten im Licht. Es war bereits von weiten zu sehen, das ein ganz besonderer Tag bevorstand. Die Türme waren Geschmückt worden und über dem Schloss flatterte am höchsten Turm die Staatsflagge stolz im Wind. Ihr Schiff schwenkte langsam nach Backbord und nahm Kurs auf den Hafen. Einige Schiffe aus anderen Ländern hatten bereits festgemacht. Und obgleich sie noch einige Kilometer vom Pier entfernt waren, konnte die junge Prinzessin dutzende Menschen ausmachen, die an den Docks und auf den umliegenden Straßen geschäftig ihrer Arbeit nachgingen. Rapunzels Herz klopfte vor Aufregung schneller. Seit der Krönung von Königen Elsa war rund ein Jahr vergangen. Nach dem Vorfall und dem Wintereinbruch mitten im Sommer, hoffte sie aber, das es dieses Jahr keine so eisige Überraschung geben würde. Anna hatte Geburtstag, es war ihr 19. Rapunzel konnte bei ihrem 18 nicht dabei sein, umso mehr freute sie sich, dieses mal Anwesen sein zu dürfen. Und sie würde endlichKristoff kennenlernen. Den ominösen Freund, den Rapunzel bisher nur aus Briefen kannte. Da Anna von ihm in höchsten Tönen redete, war sie gespannt wie er den so in natura sein würde. Eugen lenkte sie ab, endlich hatte auch er sich aus seiner Kabine gewagt und gesellte sich zu seiner Frau an die Reling.

    „Sieh nur Schatz! Ist es nicht wunderschön?“, fragte Rapunzel begeistert und deutete auf die Stadt am Horizont.

    „Wunderbar“, krächzte er und hielt sich mühevoll mit einer Hand einer Takelage fest. Er war bleich im Gesicht, wirkte krank und schien sich jeden Moment übergeben zu wollen.

    Er wurde leider schnell Seekrank, selbst jetzt, wo es kaum Wellengang gab. Rapunzel warf ihm einen halb besorgen, halb schmunzelten Blick zu und kam näher.

    „Du hast es bald geschafft mein tapferer Soldat!“, gluckste sie und legte ihm ihre Hand auf den Rücken. „Gleich werden wir anlegen.“

    „Ich kann es kaum noch erwarten“, keuchte Eugen, beugte sich über die Reling und erbrach sich ins Wasser. Rapunzel klopfte ihm auf den Rücken.

    Eugen richtete sich wieder auf.

    „Ich kann gar nicht glauben, wie viel in so einen Magen passt“, seufzte er und wischte sich mit dem Ärmel über den Mund.

    „Am besten... du gehst wieder unter Deck und ziehst dich nochmal um“, schlug Rapunzel vor.

    „Gute Idee Süße“, Eugen drehte sich um und wankte wie ein betrunkener davon. Der Arme hasste leider das Reisen über das Meer, aber ihr zu liebe tat er sich das immer wieder an. Sie sah ihm stolz nach. Er war ein toller Mann. Durch seine Seekrankheit verbrachte Eugen einen Großteil der Reise auf dem Klo, oder an Deck um sie beim schlafen nicht zu stören. Das hieß leider auch, das sie auf dieser zweiwöchigen Reise kaum Zärtlichkeiten austauschen konnten. Mehr als etwas kuscheln oder ein Kuss war selten drin. Und um ehrlich zu sein war sie in der Hinsicht inzwischen etwas kribblig geworden. Hoffentlich, so bat sie inständig, würde sich Eugen an Land bald erholen und er könnte seinen Pflicht als Ehemann wieder nachkommen. Sie hatte Sehnsucht danach mit ihm wieder zu schlafen. Ihre Gedanken schweiften wieder zu sehr ab, sie schüttelte sich und verbannte die Fantasien von Sex mit ihrem Mann aus ihren Gedanken. Sie ging zurück an die Reling. Das Schiff war bereits bedeutend näher an den Pier gekommen. Bald, freute sich die Prinzessin, bald waren sie da. Willkommen in Arendelle!
     
  • 23 November 2014
    #2
    Nicht schlecht :zwinker:. Vor allem den Anfang finde ich gelungen!

    Off-Topic:
    Aber er heißt Eugene :ninja: *klugscheißmodus aus*
     
  • Onkelbaka
    Onkelbaka (39)
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    24 November 2014
    #3
    Off-Topic:
    Ich schreibe ihn "deutsch"^^ Aber danke für den Hinweis.


    ______________________________________________​

    Guten Morgen Anna

    „Prinzessin?“, stumpf drang eine bekannten Stimme an Annas Ohr.
    Sie drehte sich verschlafen auf den Rücken. „Ja?“
    „Prinzessin, es wird Zeit. Die ersten Gäste sind eingetroffen.“
    „Wer ist besoffen?“, was die Stimme da sprach, ergab für ihren schlaftrunkenen Verstanden keinen Sinn.
    „Habt Ihr vergessen was heute für ein Tag ist?“
    Anna verharrte einige Sekunden im Bett und versuchte die Frage zu beantworten. Und wie aus heiterem Himmel war sie hell wach. Anna richtete sich auf. „Mein Geburtstag!“
    Sie streckte ihre Arme in die Luft. „Ich bin 19 geworden! Und es wird sicher wieder so ein tolles Fest wie letztes Jahr!“
    Anna sah neben sich, doch die Seite, wo eigentlich ihr Freund Kristoff liegen sollte war leer. Anna schob ihre Bettdecke beiseite und erhob sich. „Kai, hast du meinen Freund gesehen?“, fragte sie verwundert.
    „Ich denke er ist in der Stadt. Ich hab gesehen, wie er das Schloss verlassen hat, Prinzessin.“
    Sicher um etwas schönes zu kaufen, dachte sich Anna. Ohne Nachzudenken öffnete sie die große Tür und grinste in das Gesicht des dicklichen Dieners.

    „Es wird sicher ein wundervoller Tag!“
    „Das... das kann ich mir nur für Euch wünschen“, stotterte er und senkte seinen Blick.
    Anna runzelte ihre Stirn und fragte ich was los sei. Sie blickte an sich hinab und wurde sich erst jetzt bewusst, das sie nur in ihrem kurzen Nachthemd dar stand.
    „Oh... ich... äh. Entschuldige Kai!“, sie warf die Tür wieder zu. „Kein Problem Prinzessin“, nuschelte er gedämpft durch die Tür.
    „Königin Elsa ist zurück von ihrer Reise. Sie erwartet Euch im großen Saal, eilt Euch, die Gäste werden bald da sein!“
    „Sicher! Ich mach mich frisch und zieh mich um! Sag meiner Schwester das ich in 10 Minuten unten bin!“
    „Natürlich.“

    Anna hörte, wie sich der Diener entfernte. Sie Atmete erleichtert aus, das war jetzt ein doch eher peinlichere Aktion. Sie verdrängte den Gedanken daran, das Kai sie so freizügig gesehen hatte.
    Sie machte sich kurz frisch, huschte hinüber zu ihrem Kleiderschrank und öffnete ihn. Anna hatte nicht viel Zeit um sich vernünftig herzurichten.
    Sie streifte ihr Nachthemd ab und warf es unachtsam auf das zerwühlte Bett. Schnell zog sie sich einen Unterrock über und schnappte sich das erst beste Kleid das sie fand. Es war ein Blau-weiß gemustertes. Mühsam zwängte sich sich hinein und knöpfte es vorne zu. Anna zupfte da und dort etwas zu recht, und schaute sich schnell das Ergebnis im Spiegel an.
    Das Kleid passte wie angegossen, Anna drehte sich nach links und rechts. Schien alles am richtigen Platz zu sein.
    Sie trug aber zum Glück kein Korsett, was ihr die Luft abschnürte und auch keinen BH. Es fühlte sich so einfach besser an. Um ihr Haar groß zu flechten war keine Zeit mehr, also entschied sich Anna, es offen zu tragen. Sie bürstete es nur eilig durch und zwinkerte ihrem Spiegelbild zu. Dann verließ sie gut gelaunt ihr Zimmer. Heute wird sicher ein ganz toller Tag!

    Übereifrig lief die Prinzessin durch die Gänge des großen Schlosses. Bedienstete waren damit beschäftigt letzte Vorbereitungen für das Fest am Abend zu treffen. Sie liefen mit Geschirr, Gläsern und anderem Zeug durch die Gegend. Anna wäre beinahe mit zwei Dienerinnen zusammengestoßen. Durch eine gekonnte Kreisbewegung konnte sie aber schlimmeres verhindern. Anna sprang auf das große Geländer der Treppe und rutschte gekonnte hinunter bis ins Erdgeschoss, wo sie sichern Fußes aufkam. Auch hier war noch Leute am Arbeiten. Anna konnte kaum glauben, welchen aufwand Elsa betrieb, immerhin war es ja „nur“ ihr 19 Geburtstag. Durch die Fenster schien freundlich das Sonnenlicht, alle waren guter Laune und hatten ein lächeln auf den Lippen.
    „Anna!“

    Sie drehte sich um. Elsa, die Königin kam auf sie zu, in einem schlichten blauen Kleid. Es schmeichelte ihrer Figur ungemein wie Anna etwas neidisch feststellen musste. Sie trug ihr weißes Haar ebenfalls offen und ihre blauen Augen leuchteten.
    „Elsa!“, Anna nahm sie ohne Vorwarnung in den Arm. Die Königin war fast eine Woche weg gewesen, aber sie hatte es pünktlich zu ihrem Geburtstag geschafft zurück zu sein. In der Zwischenzeit musste sie kommissarisch die Geschäfte leiden, keine schöne Sache.
    „Anna, was habe ich über das Umarmen in der Öffentlichkeit gesagt?“, fragte Elsa leise. „Oh, ja, entschuldige bitte“, die Prinzessin ging artig etwas auf Abstand und verneigte sich. „Guten Morgen Eure Hoheit!“
    Elsa lachte in sich hinein und faltete ihre Hände. „So förmlich nun auch wieder nicht. Meine kleine Schwester wird heute 19! Es ist unglaublich wie die Zeit vergeht.“
    Anna nickte. „Ich wünschte nur Mutter und Vater wären hier“, gestand sie.
    „Das wünschte ich auch. Wo ist eigentlich deine bessere Hälfte und Olaf?“
    „Gute frage! Kai meinte, er wäre in die Stadt gegangen. Ich schätze mal, das Olaf ebenfalls bei ihm ist.“
    „Ich hoffe, du konntest unserem kleinen Schneemann inzwischen die Idee ausreden, mit euch im Bett schlafen zu wollen?“
    „Oh ja!“, versicherte Anna.

    „Wie war deine Reise nach Anderheim? Ich will alles wissen!“
    „Nun, sagen wir, die Reise war... interessant?“
    Elsa setzte sich in Bewegung und Anna folgte ihr.
    „Und wie ist der Prinz? Sag schon!“
    Elsa verzog ihr Gesicht, so als hätte sie in eine Zitrone gebissen. „Nicht wirklich... Prinzenhaft. Er hatte nur Augen für seinen Sport, er erzählte wie gut er mit Pfeil und Bogen wäre, das er das und jenes getan hätte, es ging eigentlich immer nur um ihn“, die Königin seufzte, „ im großen und ganzen war es eher enttäuschend.“
    „Schade“, Anna hatte gehofft das der Prinz von Anderheim vielleicht ein geeigneter Kandidat zum Heiraten wäre.
    „Abends wurde er sogar zudringlich“, flüsterte Elsa.
    „Was?!“
    „Er nahm mich beim Tanz erst in den Arm, dann aber ging er noch etwas tiefer.“
    „Er hat dir an den Hintern gefasst?“
    „Ja, aber das hat schnell bereut“, versicherte Elsa und lächelte wissend. „ich wünschte, ich würde jemanden wie deinen Kristoff finden. Er ist ein wirklich guter Mann.“

    Anna lächelte, als sie an ihn denken musste. „Ja, das ist er wirklich.“
    Die zwei Schwestern hatten den großen Saal erreicht, in dem heute Abend der Ball statt finden würde.
    „Auch wenn es etwas intim ist“, fragte Elsa mit gesenkter Stimme, „haben du und Kristoff... du weißt schon?“
    Anna überlegte einen Moment was die Königin da fragen wollte. Dann dämmerte es ihr.
    „Oh! Das! Äh...“, stotterte Anna und lief rot an. Elsa kicherte.
    „Schon gut, du musst es mir nicht sagen wenn du nicht willst!“
    „Nein, ist schon okay. Immerhin sind wir ja Schwestern. Äh... nein. Wir haben es noch nicht gemacht.“
    „Wirklich? Immerhin seit ihr jetzt fast 1 Jahr zusammen.“
    „Ich weiß, aber ich brauchte noch Zeit. Zum Glück versteht das Kristoff und hat mich nie bedrängt.“
    „Ich sage ja, er ist ein guter Mann! Pass gut auf ihn auf. Wenn ich Pech habe, werde ich alt und als Jungfer sterben“, seufzte Elsa.
    „Sag so etwas nicht!“, bat Anna.
    „Es ist nicht einfach einen Mann zu finden, wenn man weiß wie ich bin. Ich hab es akzeptiert, keine Angst. Und ich schäme mich nicht dafür. Aber jemanden zu finden der mich so nimmt wie ich bin, das wird nicht einfach. Bemühe dich schnell um Nachwuchs Anna, es kann gut sein das deine Kinder mir eines Tages auf den Thron nachfolgen werden.“
    „Du bist noch Jung und das Leben fängt erst an“, entgegnete Anna, „ich will sicher mal Kinder haben. Aber nicht unbedingt jetzt. Und DU wirst auch Mutter werden, ganz sicher!“
    „Du hast sicher Recht. Komm, lass uns jetzt deine Gäste begrüßen“, schlug die Königin vor und Anna folgte ihr.
     
  • User 101125
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    Verlobt
    5 Dezember 2014
    #4
    wie gehts denn weiter? :grin:
     

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