• User 22419
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    2 Juli 2006
    #21
    haben sie bei ullrich jetzt nicht auch noch hinweise auf wachstumshormon und testosteron gefunden?

    na, egal. frage bleibt: wann werden radsportler kontrolliert? nur bei begründetem verdacht? nur bei topplatzierungen wo auch immer? im training? wer? jeder, der an rennen teilnimmt?
     
  • desh2003
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    2 Juli 2006
    #22
    Wenn man aus der Kriese rauswollte, müsste man ein Blutprofil erstellen. Das würde sehr regelmässige Kontrollen erfordern, erst recht während eines Wettkampfes wie z.B. der Tour de France.
     
  • Thomaxx
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    2 Juli 2006
    #23
    das ist schwierig, Blutdoping lässt sich immer noch nicht direkt nachweisen, die sperren ja auf Verdacht und das find ich, ist ein ziemlich schmaler Grat, auf den die da wandern......
     
  • La Vita è bella
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    2 Juli 2006
    #24
    ich denke gerade in ausdauersportarten, so auch im radsport, ist doping weitverbreitet. einen 100m-sprint gewinnst du auch ohne doping, aber 20 etappen in 23 tagen ist einfach zu viel!

    zur doping-legalisierung: totaler schwachsinn! es kann und darf nicht sein, dass man den sport auf die pharmaindustrie reduziert! hinzu kommt noch, dass 1.) dadurch automatischer jeder gezwungen wird zu dopen und 2.) viele des risikos nicht bewusst sind.

    meiner meinung nach muss viel mehr geld in den kampf gegen das doping eingesetzt werden und, wie bereits erwähnt, müssen die strafen viel härter werden. wer dopt muss sein ganzes leben lang gesperrt werden!

    noch eine persönliche anmerkung: es mag naiv klingen, doch in meinen augen gilt die unschuldsvermutung: wem kein doping-missbrauch nachgewiesen werden kann, der ist auch nicht gedopt!
     
  • Dreamworld
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    2 Juli 2006
    #25
    Ich habe in den letzten 10 Jahren den Radsport und besonders die "Tour de France" sehr intensiv verfolgt, bin oft zu Etappen gereist etc.

    Mich hat es sehr bestürzt, dass der Mann, der den Radsport in Deutschland erst richtig populär gemacht hat, gedopt haben soll. Er war für viele ein Vorbild, denn er war nicht nur Sportler, sondern auch Mensch- siehe seine privaten Probleme, Trennung, Drogen, Fahrt im Vollrausch und sportliche Einbrüche. Er war nicht der Übermensch wie Lance Amrstrong, der jedes Rennen gewann, sondern jemand mit dem man mitfiebern konnte, mit dem man litt und in dem jeder ein Stückchen von sich selbst fand.

    Aber das das nicht genug wäre, was ich fast noch viel schlimmer finde: wenn die ganze Elite des Radsports die letzten Jahre über systematisch gedopt haben soll, wie konnte dann ein Lance Armstrong jedes Jahr förmlich in den Bergen an den aufgepuschten Dopern vorbeifliegen? Das kann niemals mit rechten Dingen zugegangen sein, von daher ist für mich Lance Armstrong bei diesem ganzen Skandal genauso Verlierer wie alle anderen. Genauso wie eine tolle Sportart, die nun vor einem Scherbenhaufen steht. Genauso wie Millionen Zuschauer, die in den letzten Jahren so gut wie immer "verarscht wurden".
     
  • Ivy Mike
    Ivy Mike (42)
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    3 Juli 2006
    #26
    Das Schlimme an der Sache ist nur. Umso lascher die Dopingkontrollen, umso erfolgreicher die Sportnation.
    Beispiel wären die chinesischen Sportlerinnnen allgemein und natürlich die Amerikaner. Lance Armstrong ist der schlimmste Doper aller Zeiten und verarscht die Leute bis heute nach dem Motto "der Krebs macht stark", "alles nur Willenskraft":kopfschue :angryfire
     
  • User 22419
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    3 Juli 2006
    #27
    nein. das stimmt so ganz sicher nicht. auch in der leichtathletik und auf kurz- und mittelstrecke wird mit illegalen methoden gearbeitet. siehe zb dieter baumann (ok, naja), florence griffith-joyner oder die beiden griechischen sprinter, die in athen ausgebüxt waren.
    eine gute bekannte und trainingskollegin von mir war mehrfache deutsche meisterin im hürdensprint, auch international erfolgreich und bei olympischen spielen dabei. sie kennt die szene wie wenige andere und sogar sie sagt, dass in der weltspitze kaum noch jemand sauber ist. (zu sich selbst äußert sie sich natürlich nicht, aber ich würde nicht meine hand für sie ins feuer legen).
    die dopen nur anders. blutdoping ist tatsächlich vor allem sache der ausdauersportarten (radsport, triathlon, langstreckenlauf). sportarten, die mehr auf kraft oder schnellkraft angewiesen sind, "brachen" natürlich auch andere dopingmethoden.

    hach, schön wär's....
     
  • La Vita è bella
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    5 Juli 2006
    #28
    natürlich wird auch in der leichtathletik gedopt, schau dir mal die äthiopier und kenianer an, nur aufgrund der "höhenluft" ist dieses phänomen nicht zu erklären. doch solange man niemandem etwas illegales nachweisen kann, ist er in meinen augen unschuldig!

    nicht jeder mordverdächtige ist auch automatisch der mörder! und gerade dopinganschuldigungen sind ein gängiges mittel um die konkurenz zu schwächen.

    wenn ihr nun den spiess umdreht, so ist demnach jeder ein betrüger!

    und das im radsport prozentual am häufigsten gedopt wird, dürfte automatisch der realität entsprechen.
     
  • die jule
    die jule (30)
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    5 Juli 2006
    #29
    Denk mal das dass Gang und gebe ist. Wer schafft denn eine 150 km Strecke, in welcher ca. 30 km Anstieg drin ist ohne Aufpuschmittel??
    Radsport ist eine der schwersten Sportarten die ich kenne, und es würd so gut wie keiner schaffen.
     
  • User 22419
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    5 Juli 2006
    #30
    jeder, der ein bisschen trainiert ist. du und ich auch, nur wohl nicht in diesem höllentempo :zwinker:

    Off-Topic:
    unglaublich faszinierend find ich ja die bilder und dokumentationen von den anfängen der tour. als die böcke noch keine gangschaltungen und auch sonst fast nix hatten...:eek_alt:
     
  • Spätstarter
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    5 Juli 2006
    #31
    Tour de France = Radfahrende Apotheker durch Frankreich :rolleyes:
     
  • syndrome
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    5 Juli 2006
    #32
    mal zum thema asthma, es ist tatsächlich so das man ein asthma entwickeln kann(!)wenn der körper übertrainiert ist...kommt relativ häufig vor im leistungssport, allerdings wage ich natürlich auch zu bezweifeln das so ziemlich jeder im radsport sein spray "ganz dringend" braucht:zwinker:
    die lassen sich denn schon was einfallen um an das attest vom arzt zu kommen..

    ansonsten, naja schade für die tour, aber wer nich total naiv ist der hat es vorher schon gewußt und kippt jetz nich aus den latschen...:smile:
     
  • La Vita è bella
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    6 Juli 2006
    #33
    wie lange dürfen eigentlich blut- und urinproben bei der doping-bekämpfung aufbewahrt werden?

    rein theoretisch sind ja solche proben lange "haltbar", also müsste es auch möglich sein, nach einigen jahren, wenn die technologie ausgereift ist, die athleten des dopings zu überführen (sofern natürlich irgendwelche substanzen benutzt wurden).
     
  • desh2003
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    6 Juli 2006
    #34
    Beim Blutdoping gibst keine körperfremden Substanzen. Man fährt in einem Trainingslager in mehreren tausend Metern Höhe rum, mehr rote Blutkörperchen werden produziert (-> mehr rote Blutkörperchen, besserer Sauerstofftransport z.B.). Nun wird Blut abgezapft.

    Im Wettkampf stelllt man den Körper über eine längere Zeit einer großen Belastung aus. Um schneller zu regenerieren bzw. bessere Voraussetzungen zu haben, nimmt man das noch mit mehr roten Blutkörperchen angereicherte Blut aus dem Trainingslager und führt es wieder dem Körper zu.

    Bei Medikamente wie EPO soll es z.B. künstlich zu mehr rote Blutkörperchen kommen. Und die Frage ist halt, wie hoch die Dosis ist um EPO noch nachweisen zu können.
     
  • dr.dom
    dr.dom (37)
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    6 Juli 2006
    #35
    das ist nicht nur im Radsport an der tagesordnung das gedopt wird in jeder Sportart wird gedopt oder beschissen bestochen weil es um viel Kohle halb geht die welt ist nun mal kurupt...
     

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