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  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    7 Oktober 2010
    #101
    Deine Frau scheint aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen unter dem Druck zu stehen, ein drittes Kind haben zu müssen. Und ich würde es nicht auschließen, dass nach Kind Nummer 3 noch Nummer 4 kommen soll.
    Vielleicht fühlt sie sich nur durch Kinder als vollwertige Frau... Wer weiß? Aber normal ist so ein radikaler Kinderwunsch wirklcih nicht.

    Sie macht sich auch gar keine Gedanken darüber, was sie dem Kind damit antut. Es ist sicherlich nicht toll, einem Kind in 15 oder 18 Jahren mal sagen zu müssen, dass es deshalb entstanden ist, weil die Mutter total versessen war und mit dem Kind ihr Leben und ihre Ehe retten wollte.
    Wie fühlt sich ein dann fast erwachsener Mensch wohl?

    Mein Schwager ist auch ein Kind, mit dem eine eigentlich lange kaputte Ehe gerettet werden sollte und er leidet darunter bis heute. :frown:
    Das sind wirklich ganz widrige Umstände bei euch und wenn deine Frau da so stur bleibt, dann müssen KOnsequenzen her!! Auch im Interesse eurer beiden Kinder.

    Ich wünsch dir richtige Entscheidungen!
     
  • anna1
    anna1 (38)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    7 Oktober 2010
    #102
    Hallo,
    ich habe mich von der allgemeinen Stimmung hier mitreißen lassen. Aber ich möchte dir doch etwas ganz anderes sagen. Und zwar, dass jede Ehe ihre Konflikte hat. Es scheint mir, dass euch beiden aneinander noch was liegt. Vielleicht probiert ihr es hinzukriegen? Natürlich herrscht im Moment Krieg und bei dir sogar Untergangsstimmung. Aber willst du deine Ehe wirklich wegwerfen? Ich denke ein Kompromiss muss her. Jedes Problem hat eine Lösung :zwinker: Vielleicht bekommt deine Frau kein Kind, nicht sofort, und du keinen Sex, zumindest nicht in der nächsten Zeit. Aber es muss doch möglich sein, euren Streit zu beenden und wieder zueinander zu finden! Möchtest du dein Leben ohne deine Frau und die beiden Söhne verbringen? Wie wäre es mit einer Massage für sie oder einem gemeinsamen Bad zur Entspannung? Ihr könnt euch doch nicht tagelang streiten! Und wenn alle Versöhnungsversuche fehlschlagen, kannst du ihr auch Paartherapie vorschlagen.

    Und noch was: Internetforen machen manche Probleme schlimmer als sie sind :zwinker: Steigere dich nicht so rein! Lebe und genieße dein Leben, deine Familie. Deine Frau wird vielleicht irgendwann auch bereit sein, Sex mit Kondom zu haben. Mein Mann und ich verhüten jahrelang mit Kondomen und haben nur ein Kind, das auch geplant war, nur so nebenbei bemerkt. Ich will auch niemals Hormon-Pillen schlucken oder gefährliche Spiralen einsetzen lassen (habe da echt Horror-Geschichten gehört). Mit Kondomen macht es auch Spaß, uns sogar fast täglich :zwinker:

    Du brauchst dich hier auch nicht rechtfertigen. Versöhn dich einfach mit ihr und gut ist! Was andere darüber denken - die vermutlich selber nie eine lange Beziehung geführt haben - ist irrelevant.

    lg
    Anna
     
  • Damian
    Doctor How
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    Verheiratet
    8 Oktober 2010
    #103
    Liebe anna1,

    der Gedanke ist ein wirklich schöner, aber ich muß annehmen, dass du die vorigen Posts nicht gelesen hast. Jedes Problem HAT eine Lösung, wenn es jemanden gibt, der gewillt ist sie zu finden. Seine Frau ist es offensichlich nicht. Der TS hat von Anfang an falsch reagiert, vermutlich schon vom Anfang der Beziehung an. Ich glaube nicht, dass sich die Frau so plötzlich verändert hat. Sie hat derart viele Probleme, dass mir die Haare beim dem Gedanken zu Berge stehen, dass sie überhaupt jemals Kinder bekommen hat!
    Der Kinderwunsch ist keiner, denn offensichtlich geht es nicht wirklich um das Kind. Das Kind soll missbraucht werden als Erlöser und das ist mehr als nur unfair.
    Der TS hat sich quasi systematisch in diese Situation hineinmanövriert inklusive dem totalen Respektverlust auf Seiten der Frau!

    Er HAT doch bereits derartig weit nachgegeben, dass er selbst schon nicht mehr weiss, wer er eigentlich ist... Wenn jemand, der es über Jahre gewohnt ist immer "ja" und "Amen" zu sagen, damit die Partnerin glücklich ist, schon soweit ist auf den Tisch zu hauen ist doch alles schon lange lange vorbei...

    Lieber TS,

    du wirst nicht umhin kommen deine Konsequenzen zu ziehen und dich wieder glaubwürdig in den Augen deiner Frau zu machen. Ich würde eben nicht mehr normal mit ihr umgehen, sondern ihr direkt sagen: Warum tust du so als sei alles in Ordnung? Nichts ist in Ordnung und du gehst mit mir so um als sei nichts gewesen.
    Such dir deinen Handlungsweg aus und BLEIB auf dieser Schiene, bis sich was verändert, oder fahre auf ihr hinaus und schau was dir im Leben noch begegnen kann...
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    8 Oktober 2010
    #104
    Äh also entweder du hast hier nichts oder was falsches gelesen. :confused:
    Hier gehts doch nicht darum, dass der TS gegen Kondome ist. Im Gegenteil!
    Sie ist gegen Kondome!!!! Sie ist gänzlich gegen jede Verhütung, denn sie möchte ja ein weiteres Kind. Und er eben nicht.
    Und jetzt verrate du mir bitte mal, wo da die LÖsung ist, die es deiner Meinung nach für jedes Problem gibt?
     
  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    8 Oktober 2010
    #105
    Eine heimliche Vasektomie? :grin:

    Wenn er eh kein Kind mehr möchte, dann kann auch er sich um die (nahezu endgültige) Verhütung kümmern.
     
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    8 Oktober 2010
    #106
    Okay das wäre eine Option.
    Aber so wie ich ihn verstanden habe, schließt er es ja nicht 100%ig aus. Nur eben noch nicht jetzt.
    Und eine kaputte Ehe rettet man sicherlich auch nicht mit Vasektomie. Und auch nicht mit erotischen Massagen wie vorgeschlagen wurde. :zwinker:
     
  • Riot
    Gast
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    8 Oktober 2010
    #107
    Ja, aber das löst seine Eheprobleme auch nicht, und v.a. nicht die offenbaren psychischen Probleme seiner Frau. Ehrlich gesagt glaube ich, dass sie notfalls auch anders zu ihrem Kind kommen würde, und wenn es nur aus Rache wäre. :hmm:
     
  • Subway
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Verheiratet
    8 Oktober 2010
    #108
    Deshalb ja auch heimlich.... :cool:

    Er bekommt Sex, sie bekommt Sex ohne Verhütung und freut sich auf jedes "üben". :zwinker:

    Ok, so ganz ernst darf man diese Möglichkeit natürlich nicht nehmen. Aber so ganz ernst sollte man die Frau da wohl auch nicht nehmen.
     
  • anna1
    anna1 (38)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Verheiratet
    8 Oktober 2010
    #109
    Meine Lösung ist Kommunikation. Ich glaube, mit nötigem Händchen lässt sich fast jede Trennung vermeiden. Nachdem die Frau nicht ganz stabil ist psychisch, wäre eine Paartherapie empfehlenswert. Würde der TS hier so lange diskutieren, wenn es ihm nicht im Grunde doch um die Rettung der Ehe gehen würde? Was kann er erwarten, wenn er seine Frau betrügt oder verlässt? Die Zuneigung der Kinder und ein normales Verhältnis zu ihnen kann er sich wohl abschminken. Es tut mir leid das zu sagen, aber viele verlassene Ehefrauen machen den Vater schlecht vor den Kindern. Zwei Scheidungen habe ich bei Freundinnen mitbekommen. Ein Vater musste sein Besuchsrecht mit Hilfe der Polizei durchsetzen, das Kind (kleiner Bruder einer Freundin von mir) hat geweint und geschrien weil es gezwungen wurde den Vater zu sehen, zu dem es vor der Scheidung ein inniges Verhältnis hatte. Der andere Vater kam lediglich damit davon, geduldet zu sein, natürlich will ihn auch keine der Töchter sehen, nur sein Geld. Und ehrlich, den verlassenen Ehefrauen nehme ich das nicht mal übel, schließlich hat ihr Mann sie und die Kinder im Stich gelassen. Das sollen die Kinder ruhig wissen.
     
  • Loomis
    Loomis (31)
    Meistens hier zu finden
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    in einer Beziehung
    8 Oktober 2010
    #110
    :rolleyes: Zum Einen.. Diese Frau hat bislang, glaub ich, jedwede Therapie abgelehnt, weil "die ihr ja nur das Kind ausreden wollen". Wie soll der TS sie da jemals zu einer Paartherapie bewegen? In ihren Augen ist ER das alleinige Problem, würde er "sich nicht so anstellen" und ihr endlich ein Kind machen, würde sie überhaupt keine Probleme in der Ehe sehen. Generell ist die Idee ja nicht schlecht, aber ich glaube kaum, dass das funktioniert.

    Zu dem Rest deines Textes.. Ich musste erstmal arg schlucken und weiß gar nicht, wie ich dir das vernünftig sagen soll... Aber es kann ja wohl mal absolut nicht sein, dass Väter sich allen Umständen beugen müssen und sich immer versöhnen müssen, um ihre Kinder zu sehen!! Es geht absolut nicht an, dass man sich diesem Scheiß auch noch beugt, weil man Angst hat, die Mutter macht einen schlecht! :ratlos: Was ist denn das für eine Einstellung? Ganz sicher keine Konfliktlösung, sondern nur die Verdrängung davon.

    Ich kenne selbst einige Leute, die im Kindesalter richtiggehend dankbar waren, als die Eltern sich endlich getrennt haben, anstatt weiter diese lächerliche Fassade einer heilen Familie aufrechtzuerhalten. Du kannst mir nicht erzählen, dass Kinder besser aufwachsen, wenn die Eltern sich so in den Haaren liegen. Die sind doch nicht doof; die merken doch, wenn die Eltern ihnen was vormachen.

    Im Übrigen hat es absolut nichts mit "im Stich lassen" zu tun, wenn Ehen kaputtgehen und Menschen sich scheiden lassen. :ratlos: Jeder Mensch ist, auch in einer Familie, noch immer ein Individuum. Warum sollten sich Väter für ihre Frauen und Kinder restlos aufopfern, wenn dafür nichts zurückkommt? Der Vater könnte die Kinder ja auch nehmen nach der Trennung, aber das ist von Rechts wegen schwieriger, glaube ich, als für die Mutter. Schlimm genug, dass die Mütter aus deinen Beispielen ihren Rosenkrieg auf dem Rücken der Kinder austragen - daran ist sicherlich nicht nur der Vater Schuld, weil er gegangen ist. Absolut mies, denen das aufbürden zu wollen.
    Ganz ehrlich, mehr als ein fettes Kopfschütteln bleibt mir auf deinen Beitrag eigentlich nicht mehr zu sagen.
     
    • Danke (import) Danke (import) x 1
  • krava
    krava (37)
    Verhütungsberaterin mit Herz & Hund
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    Verliebt
    8 Oktober 2010
    #111
    Das glaube ich nicht.
    Kommunikation ist sicherlich sehr wichtig und oft auch der Schlüssel zu allem, aber zaubern können auch die weisesten Worte nicht. Und auch mit Reden ist irgendwann nichts mehr zu machen.
    Und wie oft und wie viel der TS schon geredet hat, das kannst du auf den letzten Seiten ja nachlesen.
    Er sucht Rat, wie so viele in einem Internetforum. Würde er um Rat fragen, wenn er seine Ehe nicht retten wollen würde?! :schuettel:
    Betrügen hat er doch gar nicht vor. Warum sollte er? Verlassen wäre sein gutes Recht und was er dann davon hat, ist mitunter recht einfach: Ein harmonischeres Leben vermutlich.
    Auch wenn eine Scheidung erstmal verdammt unharmonisch ist, aber die Ehe derzeit ist es ja wohl auch.
    Da hast du leider recht, aber ist das die Schuld der Väter? Wohl doch eher die der Frauen. Aber nur aus Angst, dass das passieren könnte, kann eben auch kaum ein Mann die Kraft aufbringen, eine kaputte Ehe dauerhaft aufrecht zu erhalten.

    Oh ja die Armen Frauen! Die waren mustergültige Ehefrauen und trotzdem ist der Mann über Nacht abgehauen. Ganz ohne Vorwarnung, ganz ohne vorhergehende Streits, aus einer superharmonischen Ehe einfach so ausgebrochen.
    Dass ich nicht lache! :kopfwand:
    Und ein Mann, der eine Frau verlässt, ist längst nicht immer ein Schwein!
    Klar gibts viele, die es sind, aber es gibt auch andere.
    Mein Partner hat in seiner Kindheit viele Jahre unter der kaputten und trotzdem aufrecht erhaltenen Ehe seiner Eltern gelitten und er war einfach nur erleichtert als sein Vater den Mut aufgebracht hat zu sagen "Ich will die Scheidung". Ihm und seinem Bruder wäre viel erspart geblieben, wenn die Trennung früher von statten gegangen wäre.

    Die Kinder des TS kriegen ja sicherlich auch die ständigen Konflikte der Eltern mit und das zermürbt auf Dauer einfach.

    Eine Paartherapie macht nur dann Sinn, wenn beide sei nutzen wollen, um an der Beziehung zu arbeiten. Und die Frau des TS sieht an sich ja eine völlig harmonische Ehe. Mit nur einem Schönheitsfehler: Es fehlt ein drittes Kind.
    Was soll eine Paartherapie da bewirken?
     
  • User 73897
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    9 Oktober 2010
    #112
    Die bereits stattgefundene Kommunikation könnte wirklich Bücher füllen. Ich sehe eine Trennung als allerletzte Konsequenz, obwohl ich natürlich schon öfter darüber nachgedacht habe und mir versucht habe vorzustellen, wie das wäre usw.
    Ich würde mir schon wünschen, dass sie wieder zur Vernunft kommt und einsieht mich und meine Meinung anzuerkennen.
    Betrügen oder Vasektomie halte ich für Fluchtmaßnahmen, solche haben oft zur Folge, dass auch die evtl. folgende Partnerschaft nicht gerade erfüllend wird, weil man dann ähnliche schwerwiegende Fehler wieder macht. Zudem bin ich nicht der "Betrügertyp", ich habe das noch nie gemacht, nicht ansatzweise, höchstens in Gedanken. Die Vasektomie könnte ich durchaus in meinem späteren Leben ernsthaft bereuhen. Ich weiß, mit viel Aufwand kann man sie rückgängig machen, naja.

    Eine Paartherapie würde zum Einen genauso ausarten wie die bisherigen Konflikte, zum anderen macht sie ja gerade eine Einzeltherapie. In dieser wird sie ja hoffentlich dieses Thema ansprechen und möglicherweise kann der Therapeut hier "ihr die Augen öffnen" oder eben was bewirken, dass sie zur Vernunft kommt. Den Therapeut kenne ich übrigens, siehe im Folgenden.

    Damit bin ich nicht ganz einverstanden... Als ihre Zwänge in der zweiten Schwangerschaft immer schlimmer wurden, ging ich zu ihrem Psychologen, bei dem sie vor 5 Jahren schon mal wegen einer Essstörung in folge einer zu krassen Diät war. Aus einem Termin wurden dann mehrere, die er dann als Kurztherapie bei der Krankenkasse angegeben hat. ER war es der mir geraten hat, mich nicht zu einer Entscheidung drängen zu lassen, nur um meine Ruhe haben zu wollen. Er fand, dass dies wichtig wäre bei meiner Frau, sich nicht in die Ecke drängen zu lassen und eine Entscheidung zu treffen, die man zu diesem Zeitpunkt noch nicht treffen kann. Wir haben dann über meine Frau und verschiedene Situationen gesprochen. Er meinte, dass meine Frau eben sehr willensstark, geradlienig und gefestigt ist, während ich eben diplomatisch, sanftmütig, aber wie er fand trotzdem selbstbewusst wäre.
    Das kommt auch im aktuellen Streit wieder zum Ausdruck.

    Ich denke sie hat sich das jetzt in den Kopf gesetzt und reingesteigert und sieht es auch als Chance damit ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Wer weiß, vielleicht ist ja wirklich so ein herzenswunsch. Ich muss auch betonen, dass die erste Schwangerschaft und die Zeit zwischen den Kindern überwiegend harmonisch und auch in anderen Belangen überwiegend erfüllend waren.

    Aber das hier jetzt sprengt wirklich den Rahmen total, deswegen sage ich ja ständig, dass ich glaube, wohl schlecht zu träumen.
    Die Zeit ihrer Essstörung (sie hat ne Diät wegen leichtem Übergewicht gemacht und zu schnell zu viel abgenommen und kam da nicht mehr raus) war auch belastend, aber es hat sich dann doch wieder zum Guten gewendet durch die Therapie, dann wurde sie schwanger, wir hatten eine sehr schöne Zeit und ich war Stolz darauf, so eine Ehefrau zu haben, dann kam nach langem Üben die 2. (gewollte) Schwangerschaft. Leichte Zwänge waren erkennbar, dann eine Fehlgeburt, dann die 2. Schwangerschaft (starke Zwänge) und kurz darauf fing schon das "Drittkindthema" an. Dann hat sie wieder zu schnell und zu viel abgenommen, hat jetzt Untergewicht, nimmt jetzt aber wieder langsam zu, seitdem sie bei dem Psychotherapeuten ist.
    So das nochmal als Hintergrund.

    Ich habe gedacht ich mache jetzt folgendes:
    ich stehe diese 3 Monate durch. Übrigens hat sie gestern eingelenkt und gemeint, dass sie doch über eine Verhütung nachdenkt, denn es könne ja nicht sein, dass wir gar nicht mehr mit einander schlafen.
    Ich denke, dass (wie auch immer) standhalten jetzt schon wichtig ist, um ihr zu zeigen, dass ich nicht verbiegbar bin.
    In Kürze gehe ich wieder zu ihrem Psychotherapeuten und hol mir seinen Rat ein. Vielleicht hat er noch einen guten Vorschlag.
    Dann werde ich sehen wie es weitergeht. Ich denke, dass die Zeit für mich läuft, da sie ja in Therapie ist, die erst begonnen hat. Ich könnte mir vorstellen, dass sich einiges bessert und, dass sie ihre Probleme, wie z. B. ihre wohl noch nicht ganz überwundene Essstörung und ihre schematischen Verhaltensweisen in den Griff bekommt.
    Wenn nicht? Tja, so weit möchte ich jetzt noch nicht in die Zukunft blicken. Aber dann ist es wohl besser ihr zu verklickern, dass ein 3. Kind kein Thema ist, bzw. eine Trennung zu erwägen wäre.

    Das was anna1 geschrieben hat ist aber wirklich interessant. Ich denke, es gibt viele Männer, die aus Angst vor den Folgen ihre Familie nicht verlassen und einfach weitermachen. Oft wird auch fremdgegangen, da man bei einer Trennung dann jemanden hat, der einen auffängt und um natürlich seine Bedürfnisse zu stillen. Welche Väter tun das und verlassen ihre Familie mit 2 kleinen Kindern und in welcher Form? Ist da jemand unter Euch oder kennt ihr jemand? Erzählt mal, das würde mich mal interessieren.
     
  • Miyuna
    Miyuna (27)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    2
    vergeben und glücklich
    9 Oktober 2010
    #113
    So...

    hab mir nun fast jeden Beitrag durchgelesen.
    Ist eine ziemlich harte und schwierige Situation, weil ihr durch den Kinderwunsch sowas von "auseinander"gegangen seid, dass ihr ja schon teilweise Phasen hattet, wo ihr nur das nötigste gesprochen habt.

    Wie meine Vorredner schon sagten, dadurch , dass du nicht ehrlich warst, hast du es eigentlich noch schlimmer gemacht. Klar, ich kann dich verstehen, du wolltest endlich deine Ruhe haben. Aber glaube mir, so wie deine Frau drauf zu sein scheint, wird sie nun soviele Pläne schmiegen->Zimmer,namen, wo, welches Krankenhaus, Welche art von Geburts. pi pa po. Ich denke, dass das nun so sein wird....

    Was du tun kannst?
    Entweder mal wirklich ne Woche oder etwas länger zu einem Freund gehen, die Kinder eventuell zur Oma und Opa bringen, um ein bisschen ausatmen zu können. Vorher kommt natürlich nochmal das Gespräch, wo du ihr dann sagst (schon tausend mal ich weiß, was DU willst).
    Oder sie in dieser Scheinwelt leben lassen und drauf zu hoffen, dass ihr Wunsch zerplatzt
    LG Miyuna
     
  • User 95608
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    vergeben und glücklich
    9 Oktober 2010
    #114
    Oft wird sich eine längerfristige Affaire gesucht - was ich im Grunde genommen am beschissesten finde. Ich hatte schon einige F-Beziehungen mit "solchen" Ehemännern und auch mit ihnen darüber geredet, warum sie ihre Frau nicht verlassen und ihr Leben so leben, wie sie es möchten. Nun ja, weil sie auf ihr Kind bzw. auf ihre Kinder nicht verzichten möchten und eine Scheidung wäre (finanziell) zu kompliziert und die Frau würde ihnen wahrscheinlich den Kontakt mit den Kindern - so weit dies möglich ist - untersagen.

    Im Grunde ist das natürlich ein Argument - aber es heimlich zu tun und sich auf Erotik-Pages rumzutreiben und mal hier und da zu poppen - ich weiß nicht. Diese ständige Heimlichtuerei schlägt sich meiner Meinung nach auch auf den Charakter nieder ... so ein Doppelleben engt doch einfach alles ein und die Lügerei ... nee, mein Ding wäre das nicht. Dann lieber eine offene Beziehung - also den Kindern zuliebe zusammenbleiben, aber ehrlich sein. Das ist fair.
     
  • Shiny Flame
    Beiträge füllen Bücher
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    Verlobt
    9 Oktober 2010
    #115
    Ich les hier immer mit... ICh möchte dich beglückwünschen zu der Idee, mit ihrem Therapeuten zu reden, ihm deine Sicht der Dinge zu schildern und ihn um Hilfe im Umgang mit deiner Frau zu bitten. Versuch, in deiner Mitte zu bleiben. Nicht laut werden. Ruhig bleiben. Vielleicht zuhören, was deine Frau zu sagen hat. Aber ruhig bleiben und weiter deinen Standpunkt behalten. Vielleicht verstehen, worum es deiner Frau geht. Aber weiter in deiner Mitte bleiben und weiter auch im Kopf behalten, worum es dir geht.

    Nein, es ist nicht leicht. Das ist es nie. Es ist beschissen.

    Aber vielleicht schafft ihr es. Das wäre gut, oder?
     

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