• Fangirl0815
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    18 Dezember 2018
    #1

    Ehrliche Meinung gefragt

    Hey liebe Community

    Ich brauche mal dringend eure Meinung.
    Es geht um folgendes:

    Meine Familie und ich hatten 16 Jahre lang einen Hund. Der ist letztes Jahr verstorben. Ich möchte mir dieses mal einen Hund holen für mich. Ich wohne noch zu Hause und es wäre jeder einverstanden, bis auf mein Dad.
    Wenn ich ausziehe, nehme ich den Hund mit.

    Es ist ein Hund aus dem Ausland und die haben sehr strenge Kontrollen.
    Sie haben zum Beispiel gefragt ob alle in dem Haus einverstanden sind. Ich habe weder Ja noch nein angekreuzt. Jetzt habe ich einen Termin für eine Vorkontrolle und eine Bekannte von mir meinte, dass mein Verhalten egoistisch und verantwortungslos ist. Und dass mein Dad den Hund ja ins tierheim geben könnte und dass der Hund dann noch mehr leidet als vorher und bla bla bla

    Wir haben ein riesen Haus, einen Garten, genug Grünflächen zum spazieren gehen in der Nähe, ich habe ein festes Einkommen und der Hund wäre 1 nur einmal in der Woche für 8 h alleine.

    Meine Frage an euch, ist mein Verhalten unüberlegt und verantwortungslos oder soll ich es einfach durchziehen?
     
  • HarleyQuinn
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    18 Dezember 2018
    #2
    Wenn jemand im Haushalt nicht zustimmt, finde ich es absolut daneben, dennoch ein Tier anzuschaffen.

    Warte bis du ausziehst, auf eigenen Füssen stehst und überleg DANN ob du dich um ein Tier kümmern willst.
     
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    18 Dezember 2018
    #3
    Man kann niemals alle Eventualitäten im Leben absehen. Aber vor dem Hintergrund, dass du auf absehbare Zeit planst, aus dem Haus deiner Eltern auszuziehen und für dich ja wahrscheinlich noch nicht ganz klar ist, wo du letztlich landen wirst, finde ich die Entscheidung fragwürdig, wenn dein Vater gegen einen neuen Hund ist. Was ist, wenn du in die Stadt ziehen willst? Findest du eine Wohnung, wo Tierhaltung erlaubt ist? Was passiert mit dem Hund, wenn du alleine lebst und tagsüber arbeiten gehst? Im Zwieifel bleibt der Hund dann vermutlich bei deinen Eltern und die müssen sich darum kümmern...
     
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  • User 169839
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    18 Dezember 2018
    #4
    Ohne diese Kreuze wirst nicht weiter kommen, die Fragen das nicht um sonst.

    Und dann gibt es bei uns genug Hunde im Tierheim da muss man nicht ins Ausland.

    Abgesehen davon sollte das gut überlegt sein in alle Richtungen
     
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    18 Dezember 2018
    #5
    Steht denn fest, dass das Tier nicht alleine bleiben muss, wenn du ausziehst und es mitnimmst? Oder dass du genug Kohle für einen Tagespflegeplatz hast?

    Und dass du eine Wohnung bekommst, wohin du es auch mitnehmen darfst?
    Das ist hier zB ein extrem großes Problem. Da muss man schon ein Eigenheim haben. Vermieter erlauben das hier so gut wie nie.

    Ich würde da erst alles klären und erstmal testen, wie du selbst in der eigenen Wohnung klar kommst.
    Wenn du das Tier dort dann alleine versorgen kannst, kannst du immer noch eines anschaffen.
     
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  • Fangirl0815
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    18 Dezember 2018
    #6
    Da ich in einer sehr ländlichen Gegend wohne, dürfte es kein Problem sein, den Hund in eine Wohnung mitzunehmen. (sehr viele Bauernhöfe allgemein viele Tiere)

    Alleine wäre der Hund dann schon, aber Geld für einen Tagespflegeplatz hätte ich auch.
     
  • HarleyQuinn
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    18 Dezember 2018
    #7
    Was spricht dagegen bis zum Auszug deinerseits zu warten?
     
  • Fangirl0815
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    18 Dezember 2018
    #8
    Der Hund. Ich hab mich sofort in die kleine Fellnase verliebt. Bis zum Auszug wird sie bestimmt schon ein neues Herrchen gefunden haben
     
  • User 158340
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    18 Dezember 2018
    #9
    Du kennst den Hund doch noch gar nicht? Du kennst ein Bild und einen schmissigen Text der Hilfsorganisation, und bist verliebt in die Idee, diese süße kleine Fellnase aus seinem ach so schlimmen Schicksal im Ausland zu retten.

    Ich schließe mich den anderen an: Das über den Kopf deines Vaters hinweg zu entscheiden, ist egoistisch und du solltest lieber die Reihenfolge überdenken. Erst ausziehen, Platz und Zeit schaffen, dann kannst du deine eigenen Entscheidungen treffen, wie du willst. Aber jetzt wohnst du im Haus von deinem Vater, und es gelten seine Regeln. Und wenn er da nein sagt, dann heißt das eben nein. Sich darüber einfach hinwegzusetzen, ist kein erwachsenes und angemessenes Verhalten, sondern schlicht respektlos.
    Um mal ein Sprichwort etwas abzuwandeln: Andere Hundemütter haben auch süße Welpen.
     
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  • Orchidee90
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    18 Dezember 2018
    #10
    Ich würde dir aktuell davon abraten. Vielleicht schaust du erstmal, solltest du wirklich in naher Zukunft ausziehen wollen, dass du eine Wohnung findest und guckst wie es dann so läuft. Wenn du dann wirklich noch Zeit, Energie und genug Geld hast, kannst du dir immer noch einen Hund anschaffen. :zwinker: Du darfst auch nicht vergessen, dass du täglich (wahrscheinlich mehrmals) mit einem Hund raus musst. Egal ob unter der Woche, am Wochenende oder wenn du Urlaub hast...eben immer.

    Welche Rasse soll es denn sein?
    Ich finde größerer Rassen sollten auch entsprechend draußen sein können und nicht den ganzen Tag in der Bude hocken müssen. Das wäre bei einer Wohnung ohne Hof oder Garten wahrscheinlich nicht gegeben.

    Hast du den Hund schon mal vorab kennen gelernt? Stelle ich mir sonst auch schwierig vor, weil man nicht wirklich nachvollziehen kann was er schon erleben musste. Da wäre es eigentlich sinnvoll sich erst über einen gewissen Zeitraum kennen zu lernen, sich zu beschnuppern. Könnte ja sein dass es vielleicht doch nicht so passt zwischen euch.

    Es sollte entsprechend gut überlegt sein, so toll die Vorstellung eines eigenen Hundes auch ist. Du bist noch jung und hast noch genug Zeit dir ein eigenes Haustier anzuschaffen. :zwinker:
     
  • Fangirl0815
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    18 Dezember 2018
    #11

    Ich hätte auch eine Ausweichmöglichkeit, so ist es nicht. Ich könnte auch zu meinem Freund ziehen vorübergehend. Ich habe mir da schon was dabei gedacht so ist es nicht..
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Dezember 2018 ---

    Es ist überlegt.. Sie holen den Hund erst wenn er vermittelt wurde. Deswegen kann ich ihn nicht kennen lernen. Erst mal
    Es soll ein kleinbleibender Hund sein, am besten kurzhaar und relativ jung, da ich ihn ja sein ganzes Leben Begleitrn möchte und nicht nur zum Ende hin
     
  • User 158340
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    18 Dezember 2018
    #12
    Ja, dann zieh doch erst zu ihm?
    die werden dir den Hund eh nicht sofort in die Hand drücken. Wenn die nur halbwegs seriös sind, dann wollen die eh erst einmal dein Zuhause besuchen und sich da umschauen, ob es denn da hundegerecht ist, ehe sie dir den Hund geben. Und bei der Gelegenheit auch mit den anderen Haushaltsmitgleidern reden. (Und wenn dein Vater da dann "nein" sagt, kannst du den Hund sowieso vergessen.)
    Dann zieh zu deinem Freund, mach da alles hundegerecht, und dann kannst du die Sache durchziehen. Aber so, wie es jetzt ist, seh ich da ehrlich gesagt unabhängig von deinem Wunsch eh keine Chance, dass das wirklich klappt.
     
  • Fangirl0815
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    18 Dezember 2018
    #13
    Ja den Termin zum anschauen hab ich schon und den Hund kann ich nächstes Jahr im frühjahr holen.
    Mein Vater wird da nicht anwesend sein der ist eh immer arbeiten.
     
  • User 158340
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    18 Dezember 2018
    #14
    Ach, und damit ist doppeltes Lügen und Bescheißen dann okay, oder wie?
     
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  • Orchidee90
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    18 Dezember 2018
    #15
    Auch ein relativ junger Hund kann schon so einiges durchgemacht haben. :zwinker:
    Ich fände es halt schwierig einen Hund zu mir zuholen, den ich eigentlich nur vom Bild her kenne. Wäre mir persönlich nichts.

    Aber du scheinst deine Entscheidung ja schon getroffen zu haben, auch ohne die Zustimmung deines Vaters. :rolleyes:
     
  • HarleyQuinn
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    18 Dezember 2018
    #16
    Ich bin ehrlich geschockt, dass du über den Kopf anderer Personen in eurem Haushalt EIN LEBEWESEN mit reinziehen willst.
    Dann kommt dein Vater nach Hause, sieht den Hund und er muss weg. Toll. Ganz tolle Situation für ein eh schon gestresstes Tier.

    Wie reden hier nicht von "Ich kaufe nen neuen Fernseher, obwohl mein Vater den alten behalten will", sondern von einem Tier.
     
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    18 Dezember 2018
    #17
    Ich frage mich gerade, was der Sinn dieses Threads ist. Du fragst nach ehrlichen Meinungen, aber eigentlich steht deine Entscheidung doch schon felsenfest, oder?
     
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    18 Dezember 2018
    #18
    Bevor er den Hund weggibt gehe ich.
    Wie gesagt ich habe ausweichmöglichkeiten. Und wer sagt das mein dad nicht die Meinung ändert wenn er den Hund sieht. So war es bei den anderen Tieren auch.
    Ich weiß das wir hier von einem Lebewesen reden nicht von einem Fernseher.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 18 Dezember 2018 ---

    Nein, meine Entscheidung steht noch nicht fest. Es ist nicht so, dass ich sage morgen ist der Hund bei mir, ich habe noch Zeit zu überlegen und meinen Dad noch mal drauf anzusprechen etc. Die rede ist von ein paar Monaten
     
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  • HarleyQuinn
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    18 Dezember 2018
    #19
    Ehrliche Meinung: Du wirkst gerade wie ein trotziger Teenager, der die Tragweite der eigenen Entscheidung 0 im Blick hat.
    Normalerweise würde ich bei sowas sagen "Tu, was du nicht lassen kannst." aber in diesem Falle nicht, da am Ende nicht DU die leidtragende bist.
     
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  • User 169839
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    18 Dezember 2018
    #20
    Ich hoffe im Stillen das du noch vernünftig wirst, und es sein lässt!
    Du weißt nicht wa du für ein Tier bekommen wirst, ob der ne voll Macke hat oder Krank ist auch nicht.
    Über welchen Tierschutz Verein läuft diese Geschichte?
     

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