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  • Flake
    Gast
    0
    28 Februar 2014
    #1

    Eigenarten/Eigenschaften der Eltern, die ihr nicht annehmen wolltet

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11 Februar 2018
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    nicht angegeben
    28 Februar 2014
    #2
    Ich habe tatsächlich einige problematische Eigenschaften von meinen Eltern übernommen. Manchmal hab ich das Gefühl, nur die schlechten Sachen von beiden geerbt zu haben :grin:

    Aber ich bin nicht unglücklich damit. Mein Ziel ist es, damit anders umzugehen, als meine Eltern es tun. Für meine Begriffe fairer, ehrlicher und mutiger. Ich berichte in 10 Jahren, ob das auch funktioniert hat.

    Papa: Jähzornigkeit, Launenhaftigkeit, trotzige Unselbstständigkeit in manchen Bereichen, Egozentrismus
    Mama: Ängstlichkeit und Unflexibilität in bestimmten Bereichen, übersteigerte Pingeligkeit bei manchen Sachen

    In Verteidigung meiner Eltern muss ich aber sagen, dass sie auch ganz gut mit ihren "Schwächen" leben und damit umgehen können, nur eben anders als ich es tun würde.
     
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  • User 128761
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    28 Februar 2014
    #3
    Meine Eltern haben eigentlich keine wirklichen Verhaltensschwächen, die sind wirklich perfekt. Ich im Gegensatz habe leider so einige.

    Das einzige, was mir konkret einfällt wäre die Jähzornigkeit von meinem Vater, die ich geerbt habe. Der Jähzorn richtet sich bei uns beiden aber nur auf Gegenstände oder gegen uns selbst, nicht gegen andere Personen.
     
  • GreenEyedSoul
    0
    28 Februar 2014
    #4
    Meine Mutter neigt zur Affenliebe. Ich fürchte, ich habe das geerbt und werde meinen Kindern damit mal etwas auf den Senkel gehen. Aber im Großen und Ganzen finde ich das eine zwar manchmal nervige, überwiegend aber liebevolle und niedliche Eigenschaft.
     
  • Starla
    Gast
    0
    28 Februar 2014
    #5
    Im Großen und Ganzen die Art, mit Stress und Krisen umzugehen.
     
  • User 90972
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    Verheiratet
    28 Februar 2014
    #6
    Die Eigenschaften, die ich von meiner Mutter übernommen habe, sehe ich als durchweg positiv. Meine Mama ist einfach der beste Mensch auf Erden. :herz:

    Von meinem Vater habe ich Ungeduld, die Wutausbrüche, wenn irgendwas nicht so klappt, wie ich will. Das werde ich aber vermutlich auch nicht mehr los. Immerhin beschränkt es sich auf den sehr privaten Raum.
     
  • User 97853
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    Single
    28 Februar 2014
    #7
    :grin::grin: Voll lustig.

    Bei mir ist es die Katzenliebe. Ich quickie in den höchsten Tönen, wenn ich eine Katze sehe und streichle. :grin:

    Ja, ich werde auch immer mehr wie meine Mutter... Hat Gutes - und Schlechtes.
    Die ständige Sorge um die Figur, das Aussehen und das Altern - das habe ich definitv übernommen.
    Dann ist mir mit Erschrecken aufgefallen, dass ich ein Muster meiner Eltern, nämlich, über Probleme/unangenehme Dinge nicht zu reden, übernommen habe. :eek: Das muss ich definitiv ändern. Ich will das auf meine möglichen Kinder nicht übertragen.
    Dann habe ich eine Eigenart von meinem Vater, nämlich, keine Hilfe anzunehmen, angenommen. Da müssen wir beide schon halb-tot sein, bevor wir jemanden fragen, ob er uns ein Medikament besorgt und für uns zur Apotheke fährt. Das ist aber nicht gut. Denn allein kommt man im Leben ja echt nicht durch.
     
  • VelvetBird
    Gast
    0
    28 Februar 2014
    #8
    Uff, wo fange ich an...

    Mein Vater sieht sich grundsätzlich immer benachteiligt als Ausländer. Er unterstellt Anderen, ihn aufgrund seiner Nationalität schlechter zu behandeln, auch wenn sie es gar nicht tun. In meinen Augen ist diese Einstellung auch eine Form von Rassismus, die ich ganz furchtbar finde. Das habe ich zum Glück nicht übernommen und werde ich auch nicht. Das damit zusammenhängende Gefühl, von Anderen nicht gemocht oder akzeptiert zu werden, habe ich hingegen teilweise leider übernommen.

    Er handelt außerdem oft impulsiv ohne über die langfristigen Folgen nachzudenken. Hauptsache, es gibt eine kurzfristige Lösung. Das finde ich einfach nur dumm, bin aber manchmal auch so, wenn auch nicht wenn es um richtig gravierende Dinge geht.

    Zudem darf ich mir von beiden Elternteilen ständig anhören, dass sie ja eh bald sterben. Meine Mutter ist depressiv und hat sich quasi aufgegeben.
    Dieses offene Sich-Aufgeben finde ich als Tochter richtig schlimm. Ich hoffe, dass ich selbst nie so werde, aber ich bemerke gelegentlich auch einige Züge an mir, die grob in diese Richtung gehen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28 Februar 2014
  • User 121094
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    nicht angegeben
    28 Februar 2014
    #9
    Ich lasse mich in einigen Lebensbereichen ähnlich schnell nervös machen wie meine Mutter und neige dazu, persönliche Probleme und Ängste mit mir selbst auszutragen, obwohl sie auch meine nächsten Angehörigen beträfen, wie mein Vater.
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    28 Februar 2014
    #10
    Mir fällt die Partnersuche genau so schwer, wie meinem Vater, obwohl ich darauf gerne verzichten könnte...

    Ansonsten bin ich eigentlich ziemlich zufrieden mit den vielen Eigenschaften, die ich von meinem Vater übernommen habe und es stört mich auch nicht, dass ich von meiner Mutter eher wenig übernommen habe.
     
  • ManonLescaut
    0
    28 Februar 2014
    #11
    Off-Topic:
    Ich glaube, @GreenEyedSoul_w meint wahrscheinlich eher diese Art von Affenliebe: klick :zwinker:


    Papa: den Hang, manche Dinge ewig aufzuschieben, sie dann aber mit nem krankhaften Perfektionismus durchzuführen (v.a. was Putzen etc. anbelangt), viel zu spät mit dem Lernen für Prüfungen anfangen, die Neigung, massiv an sich selbst und seinen Fähigkeiten zu zweifeln, sobald einem etwas nicht "einfach so" in den Schoß fällt.

    Mama: in Grundzügen eine gewisse pessimistische Ader (aber wirklich nur in einigen Bereichen), ein gewisses Misstrauen und Schwierigkeiten, anderen Menschen zu verzeihen - ein grober Fehler und jemand ist unwiderbringlich unten durch, Abneigung gegen Papierkram und eine Tendenz dazu, nichts ordentlich abzuheften und dann bei Bedarf panisch jeden Winkel des Hauses danach absuchen zu müssen, belehrende Art.

    Ich hab Gott sei Dank aber auch positive Eigenschaften von meinen Eltern geerbt oder übernommen :smile:

    Den negativen Eigenschaften versuche ich entgegenzuwirken, aber so ganz kann man dann doch nicht verleugnen, dass der Apfel oft nicht weit vom Stamm fällt.
     
  • User 97853
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    28 Februar 2014
    #12
    Off-Topic:
    :ashamed: Oh je. Peinlich. :grin: Danke fürs Aufklären.
     
  • GreenEyedSoul
    0
    28 Februar 2014
    #13
    Off-Topic:
    Nein, nicht peinlich, das war niedlich. :bussi: :zwinker:
     
  • ManonLescaut
    0
    28 Februar 2014
    #14
    Off-Topic:
    Ach Quatsch, Affen sind ja auch tolle Tiere :grin:

    Außerdem war das doch ein ganz witziges Missverständnis, wenn man sich mal vorstellt, dass @GreenEyedSoul_w schon befürchtet, ihren Kindern mit ihrer Liebe zu Affen auf den Geist zu gehen - geilo... :smile:

    Aber noch viel geiler find ich, wie du anscheinend auf Katzen reagierst:

    DAS nenn' ich mal echte Katzenliebe :grin:
    Oder die Autokorrektur deines Handys hat nen seltsamen Katzen-Fetisch, aber das wäre eine zu triviale Erklärung.
     
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  • User 68775
    Planet-Liebe Berühmtheit
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    28 Februar 2014
    #15
    Wirklich jähzornig ist glaub ich keiner meiner Eltern so - das hab ich ganz allein hinbekommen :tongue: aber ich wurde als Kind sehr gut eingedämmt und inzwischen hab ichs ziemlich gut im Griff. Auch wenn ich es durchaus genießen kann, mal RICHTIG zu explodieren. Kommt allerdings kaum mehr vor...

    Ich hab diverse Seiten, auch widersprüchliche, wo ich in der Tat manchmal meine Eltern drin erkenne - obwohl ich gar nicht wirklich denken würde, dass es in dem Sinne "ererbt" ist.
    Ein großer Unterschied besteht, vor allem bei Menschen, darin wie nahe sie mir stehen - oder wie ich mich entscheide zu sein.

    Ich kann furchtbar grausam und kalt berechnend sein, ich bin misstrauisch bis zum geht nicht mehr und unverbesserlich zynisch. Vor allem Fremde bzw flüchtige Bekannte betreffend. Ich bin recht egozentrisch und kann richtig tyrannisch werden, wenn etwas nicht geht, wie ich will - was in elementaren Wutausbrüchen gipfeln kann.
    Ich verachte Schwäche, und kann es absolut nicht leiden, wenn ich getröstet werde.
    Da ist mein Vater :zwinker:

    Ich kann mich jedoch genauso entscheiden, mitfühlend und bemüht zu sein, mir ist wichtig dass es andern gut geht und ich fühle mich immer irgendwie dafür verantwortlich, wenn jemand enttäuscht oder unglücklich ist, der mir am Herzen liegt. Ich habe ein leichtes "Kümmer-Syndrom" bei mir wichtigen - oder auch nur sympathischen - Leuten, dabei neige ich dazu, mich zu sehr einzumischen und Verantwortungen zu übernehmen, die nicht meine sind. Ich bin immer der Meinung mehr auszuhalten als andere, und sehe mich darum verpflichtet, ihnen Belastendes abzunehmen. Ich bin etwas unflexibel in einmal etablierten Strukturen und Veränderungen können mich schnell überfordern. Ich fühle mich verloren ohne Pro und Contra Listen :zwinker:
    Da ist meine Mutter.

    Das sind jetzt nicht alles "schlechte" Eigenschaften - die einzige davon, die ich wirklich nie haben wollte, ist die Fähigkeit zu kalter Grausamkeit.

    So gegensätzlich meine Eltern in vielen sind, haben sie von allem etwas davon auf mich abgefärbt :zwinker: Nur das ich nicht zwei Personen bin, sondern nur eine - und oft widersprüchliche Dinge gleich stark will ... aber ob das wirklich ihnen in die Schuhe schieben kann? :zwinker:
     
  • capricorn84
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    28 Februar 2014
    #16
    Meine Mama meckert viel hat schon ihre Mama gemacht und ich mach das auch. Ist angeboren man will es oft gar nicht machen aber dann ist es schon wieder passiert. :grin: Ich leb ganz gut damit mein Mann muss da halt durch. :grin:

    Von meinem Vater hab ich sicher das Fluchen wenn was nicht gleich funktioniert.
     
  • User 113006
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    1 März 2014
    #17
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  • BABY_TARZAN_90
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    1 März 2014
    #18
    Wir sind fünf Geschwister. Das schränkt den Einfluss der Eltern doch deutlich ein, und bei mir, der vierten, ist er kaum noch feststellbar. :anbeten:

    Von meiner Mam habe ich zum Glück nicht das ganze Temperament geerbt - es braucht nicht zwei, die Essen in der Wohnung herum werfen. Lieber habe ich von ihr den Idealismus, die Begeisterung für angeblich unwichtige Dinge. Darum bin ich froh, auch wenn es mir das Bestehen in der Welt nicht leichter macht. Dass die Mam uns Kinder zärtlich liebt und bei jeder unpassenden Gelegenheit (andere gibt es nicht!) auch knutscht, mag ich m Gegensatz zu meinem Bruder Simi gar nicht. Diese Tradition werde ich bestimmt nicht fortsetzen.

    Der Pa ist das reine Gegenteil meiner Mam: cool, abgeklärt. Für ihn ist die Welt eine Geisterbahn, in der infolge einer Panne das Licht angegangen ist. Er redet wenig, aber fast immer den letzten Satz... Ich bin auch sehr schweigsam und habe nicht mal das Schlusswort. Ich kann in Gesellschaft ganz still da sitzen und den Eindruck erwecken, ist sei gar nicht da. Weil ich sonst als ausgesprochen extravertiert gelte, schafft das manchmal Irritation.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1 März 2014
  • User 109783
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    vergeben und glücklich
    9 März 2014
    #19
    Da fällt mir nichts ein, ich habe einfach so wundervolle perfekte Eltern. :herz:

    Sie sind schon recht verschieden, mein Papa ist extrem hyperaktiv und sehr laut und albern. :grin: Meine Mutter eher ruhig und vernünftig. Ich habe die perfekte Mischung abbekommen, das finde ich ganz gut. Meine kleine Schwester kommt z.B. genau nach meinen Vater, das ist echt super anstrengend.:tongue: Ich bin da nicht ganz so schlimm. Könnte aber sein, dass meine Freundin das anders sieht :grin:
     
  • User 107106
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    9 März 2014
    #20
    Mutter: Zickigkeit dem Partner gegenüber, andere häufig negativ bewerten und Dinge schlecht reden, ständig naschen.
    Vater: Bei langweiligen Themen nicht zuhören und einfach nicken, wenn der andere eine Reaktion will, obwohl man gar nicht weiß um was geht.
    Finde ich alles doof an mir und ich bemühe mich wirklich, das anders zu machen. Klappt nur nicht immer...
    Aber ich sehe auch, dass ich trotzdem eine ganz andere Grundeinstellung dem Leben gegenüber habe, also habe ich es doch geschafft, mich etwas von ihnen freizuschwimmen.
     

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