• Reliant
    Reliant (39)
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    vergeben und glücklich
    8 August 2012
    #1

    Eine Geschichte zweier Städte.

    Und die Entscheidung dazwischen.

    Nach meiner Matura bin ich mal aus meiner Heimatstadt weggezogen, und hab mir ein Jahr mit meinen besten Freunden die Nächte um die Ohren geschlagen, Gezockt (PC nicht Casino) gesoffen und mal richtig gelebt. Das war natürlich damals als das Studentenleben noch leicht und locker war und wir mit Mut und Selbstbewusstsein in die Zukunft schauen konnten und sowieso noch nicht ganz sicher waren, worin unsere Bestimmung liegt.
    Eine kurze wenn auch schöne und einfache Zeit.

    Aufgrund einer Krebserkrankung in der Familie musste ich allerdings nach diesem Jahr zurückgehen eine Ausbildung machen und arbeiten. Aus heutiger Sicht ein Fehler, den ich aus heutiger Sicht wieder machen müsste.
    Neun Jahre arbeitete ich also in einer Stadt in der ich nicht unbedingt leben wollte. Nicht das ich nicht auch hier einige gute Freunde gehabt hätte, aber kaum Menschen die sich mal auf einen langen Brettspiel Abend mit Ameritrash Spielen einlassen würden. Hobbys waren für mich also schwer umzusetzen, wenn auch nicht ganz unmöglich, es braucht nur Geduld und Ausdauer.
    Frauen gab es auch eher wenige die für mich interessant gewesen wären. Immer wieder mal welche um Bedürfnisse zu stillen, aber kaum jemand für eine Beziehung.

    Natürlich gibt es trotzdem auch positives, für mich passte immer das Geld ich musste mich nie überarbeiten, hatte Spaß, war viel unterwegs, es waren nicht nur See und Berge leicht zu erreichen, ich hab mir auch immer Wohnungen ausgesucht, von denen ich maximal 2 Minuten in Arbeit oder zum Ausgehen brauchte.
    Aber meine besten Freunde waren eben in der anderen Stadt und auch wenn man ab und zu auf Besuch hinfährt, und dann schöne Zeiten miteinander Verbringt ist das eigentlich zu wenig für Freundschaften die 16 Jahre und länger bestehen.

    Freundin hab ich trotzdem in meiner Heimatstadt gefunden und zusammen haben wir beschlossen umzuziehen. Also Wohnung gekündigt, Wohnung gekauft und ab. Leider aber war das finden eines Jobs mit angemessener Bezahlung nicht ganz so leicht.
    Also das beste draus machen und trotz zweier fertiger Ausbildungen ab ins Studium. Lustigerweise mit vielen anderen aus meinem Umfeld.

    Nun entschied sich meine Freundin dazu die Beziehung zu beenden. Ok jeder geht seinen Weg ist nicht so tragisch. Einzig einen Mitbewohner muss ich mir suchen, was mich nicht freut und was ich scheinbar gerne hinauszögere und langsam machen muss.

    Angemeldet und die Aufnahmeprüfung geschrieben, Anfang September bekomm ich bescheid und seit zwei Monaten wart ich auf ne Antwort.
    Blöd wäre es wenn diese Antwort negativ wäre. Da ergebe sich aber noch die Möglichkeit in meiner Heimatstadt das selbe Studium zu beginnen. Es geht am Ende nur um drei Jahre und die wären ja eigentlich machbar.

    Finanziell wäre beides drin, Wohnraumtechnisch ebenso. Einzig mein Herz ist sich nicht sicher die Vernünftige Entscheidung treffen zu wollen.
     
  • User 119934
    Öfters im Forum
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    Es ist kompliziert
    8 August 2012
    #2
    Ja und nun :unsure:?
     
  • Reliant
    Reliant (39)
    Sehr bekannt hier Themenstarter
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    vergeben und glücklich
    13 August 2012
    #3
    Gute Frage, denn es gibt eine Entscheidung zu treffen mit zwei Möglichkeiten und ich folge am Ende meinem Kopf, habs nur mal aufgeschrieben :zwinker:
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 13 August 2012 ---
    Und die Entscheidung ist gefallen, ich werd meiner Wohnung die Treue halten und im schlimmsten Fall kann ich überall arbeiten und ein Jahr warten. Noch bin ich nicht so alt, dass es stören würde, immerhin hieß es gerade, dass es immer üblicher wird, mit 40+ noch ein Studium zu beginnen. Also hab ich ja noch Zeit mein junges Erwachsenenleben zu genießen :grin:

    Wieso es dazu kam? Ich merk das ich hier nur grantig werd und mein Leben an mir vorbeiziehen lass. Und eigentlich lebt man zu kurz um zu warten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13 August 2012

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