• Sabrina
    Sabrina (33)
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    Verheiratet
    19 Dezember 2002
    #21
    Ja also wir sind nun 1 Monat zusammen und er meinte seit 3 Wochen würde er nicht mehr kiffen er sagte auch seit wir zusammen sind ist er überglücklich...vielleicht meint ers ja ernst und lässt es wegen mir
     
  • Scotch
    Gast
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    19 Dezember 2002
    #22
    Hi!
    So.. Vom Einkaufen zurück :smile:
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder.

    Kiffen ist keineswegs regungsloses herumvegetieren und deshalb IMHO nicht mit "zu viel" Alkohol trinken gleich zu setzen. Man hat sich noch wesentlich mehr unter Kontrolle als wenn man einen heftig über den Durst getrunken hat.

    @Rosenkavalier: Dein Vorschlag kann auf der einen Seite klappen, aber andererseits kann es auch sein das ihr Freund einfach darauf eingeht, weil es ein Mittel wäre seine Freundin davon zu überzeugen, daß er kein "Drogensüchtiger" ist, weil er ab und zu einen Joint raucht, wie andere Leute einen guten Wein trinken. Denn da würde Sabrina ja die Wirkung kennen und ihn somit ja verstehen. Ich denke hierbei handelt es sich eh nur um ein Einstellungsproblem. :zwinker: (Ich glaub ich hör mich gerade an wie ein Psychologe *g* :zwinker:)

    Das genau ist auch eine sehr "vorteilhafte" Eigenschaft von Cannabis. Es macht nicht körperlich abhängig. Eine Sucht besteht sowieso nicht. Denn bei einer Sucht (wie bei Alkohol und Zigaretten) möchte man immer mehr. Man geht deshalb hin und erhöht die Dosis. Sprich ein Zigarettenraucher raucht immer mehr und ist deshalb auch irgendwann bei der Packung pro Tag angelangt. *g* Cannabis kann jedoch höchstens psychisch abhängig machen. Das dauert aber was länger und merkt man wahrscheinlich schon bevor es so weit ist, weil derjenige dann wohl jeden Tag raucht.

    @Sabrina: Ich würde das ganze wirklich nicht so schlimm sehen. Ich persönlich würde ihm an deiner Stelle einfach nochmal sagen, dass du Kiffen nicht leiden kannst, aber seine Einstellung dazu akzeptierst und ihn bitten, dass es es nie macht wenn du dabei bist bzw. er nie bekifft ist wenn er was mit dir unternimmt. Ich persönlich denke, dass alles andere ihn wohl zu sehr einschränken würde. Kann ich mir zumindest vorstellen. Sehs nicht so eng.
    Achja, ich wette er wollte dich einfach nicht enttäuschen und hat es dir deshalb verschwiegen.

    Cannabis ist definitiv keine Einstiegsdroge.
    Hier ein kleiner Auszug:

    Finde ich gut, dass du keine bewußtseinsveränderten Stoffe zu dir nimmst. Kein Kaffee? Keine Schokolade? Kein Tabak? Kein Alkohol? Kein Cannabis?
    Nicht böse sein. *g* Aber irgendwie verstehe ich nicht, dass alle denken Cannabis wäre ein "Teufelszeug" schlimmer als Zigaretten und Alkohol. Dies ist wirklich nicht der Fall. Wußtet ihr das Cannabis nur verboten ist, weil die Industrie in den USA den Stoff Hanf als zu starke wirtschaftliche Konkurrenz zu Baumwolle vom Markt haben wollte? Nur deshalb ist Hanf nicht freigegeben, aber Alkohol erlaubt.


    MfG
    Scotch
     
  • User 4590
    User 4590 (36)
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    nicht angegeben
    19 Dezember 2002
    #23

    Hm, das würde mich mal interessieren, wie du das merkst ... derjenige braucht doch einfach bloß heimlich zu kiffen, dann bekommst du das gar nicht mit, dass er jeden Tag raucht und dabei ist, eine Sucht zu entwickeln ... nebenbei würde ich sagen, dass eine psychische Abhängigkeit ein genauso großes Problem darstellt wie körperliche Abhängigkeit, oder findest du, dass ersteres nicht so gravierend ist und man das verschmerzen kann?
     
  • succubi
    Gast
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    19 Dezember 2002
    #24
    vorweg: ich hab die andren beiträge nicht gelesen, d.h. ich schreib einfach mal unbefangen was ich zu dem thema meine...

    so, dieses mal kann ich dich voll und ganz verstehen. ich bin nämlich der selben ansicht wie du - ich würde es nicht akzeptieren wenn mein freund wieder kiffen würde. er hat es mal gemacht (unter andrem...), allerdings "vor unsrer zeit".
    ich hab ihm gesagt was ich von dem ganzen thema drogen & alkohol halte - er sieht es ein und meint meine einstellung is gut und er lässt es bleiben. ich glaub es ihm natürlich auch.

    naja, trotz allem hat man wirklich irgendwo die "angst" das er sich doch "verleiten" lässt von freunden... nur naja, ich kann ihm da halt nur mein vertrauen schenken. wenn er sagt er lässt es, dann wird er auch zu seinem wort stehn. er hat es mir schließlich versprochen.

    das selbe gilt für alkohol. es stört mich nicht wenn er mal 2, 3 gläser trinkt - aber mehr muss es dann nicht sein. sich sinnlos besaufen find ich hirnrissig.
    ich weiß, es is eine extreme einstellung, aber ich hab sowohl mit drogen (nicht persönlich, aber durch meinen ex und eine ehemalige freundin) als auch mit alkohol (persönlich und durch andre) sehr, sehr schlechte erfahrungen machen müssen, daher bin ich wirklich strikt dagegen, dass mein partner drogen konsumiert oder sich ansäuft wie ein raubritter.


    ich würd sagen, du vertraust ihm da mal.
    er weiß nun das er die beziehung dadurch gefährden (ich nehme an du hast es ihm ja gesagt wie sehr dich das belastet/ belasten würde) und das er dich damit auch in weiterer folge verletzen würde. du scheinst ihm ja wirklich viel zu bedeuten, also hab ich da eigentlich keine zweifel dran, das er dir zu liebe diesen unsinn lassen würde.
    natürlich isses sicher nicht einfach für ihn, nach 3 jahren kiffen gleich ganz den hut drauf zu werfen. aber wenn er schon 3 wochen nichts gekifft hat, is das schon mal ein gutes zeichen.

    ich hoff sehr für dich, dass seine gefühle für dich so stark sind, dass er auf's kiffen in zukunft ganz verzichtet. ich denke auch, er würde es sich nicht verzeihen, wegen so einem unfug ein liebes mädel zu verlieren.
     
  • curieuse
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    nicht angegeben
    19 Dezember 2002
    #25
    Schließe mich Scotch an:

    alle die meinen, noch nicht genug darüber zu wissen, um sich ein Urteil zu bilden, sollten sich mal seinen Beitrag durchlesen.
    Denn es muß ja nicht sein, dass man so etwas nur aus Halbwissen heraus verteufelt.

    Ich finde Kiffen auch nicht toll, falls das hier den Eindruck macht, aber ich verstehe nicht, warum den meisten Alkohol nicht so viel ausmacht wie Hasch (und wir reden hier, wie ich denke, von gelegentlichem Konsum, nicht(!) von Abhängigkeit, denn psychische Abhängigkeit kann auch sehr schwer zu bekämpfen sein)...
     
  • succubi
    Gast
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    19 Dezember 2002
    #26
    @scotch
    wenn man davon nicht "süchtig" wird, dann frag ich mich aber doch wieso (ich sag mal) "bekannte" von mir völlig nervös und aufgebracht waren, wenn sie mal nichts zu rauchen hatten.
    man wird nach einer zeit psychisch davon abhängig, das is fakt. - und ich hab es bei genug leuten in meinem umfeld miterlebt.

    bestes beispiel is eine person die ich sehr gut kenne und die seit ca. 2 jahren relativ regelmäßig kifft. ich hab diese person mal drauf angeredet, wieso das kiffen eigentlich sein muss und ob er auch mal 1 monat oder so ohne könnte... und es kommt die stottrige antwort: nein, so einfach ein monat nix rauchen könnt ich nicht.
    und das hab ich nicht nur bei dieser person mitbekommen, sondern genauso bei meinem ex, bei meiner ehemaligen freundin und eigentlich sämtlichen kiffern die ich kennenglernt hab. - also kann mir keiner erzählen, dass kiffen nicht abhängig macht, wenn ich es aus der praxis anders kenne!

    natürlich isses auch eine willenssache - genauso wie bei normalen zigaretten. hat man sich mal dran gewöhnt, isses schwer aufzuhören (ich weiß es ja von mir - ich rauch ja seit einigen jährchen) - genauso isses sicher auch bei cannabis.

    ich persönlich bin keineswegs der meinung, das cannabis "schädlicher" is als alkohol - bin nämlich seit jahren gegen beides. ich find menschen die cannabis oder alkohol "brauchen" um spaß zu haben oder sich wohlzufühlen einfach nur arm.
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
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    19 Dezember 2002
    #27
    @ succubi

    Ich danke dir für dein Verständnis nach einigen antworten dachte ich schon ich reagiere wirklich zu extrem aber man kann mich von meiner Einstellung nunmal nicht abbringen.
    Es ist auch hilfreich zu hören dass andere Menschen in der selben Situation waren und doch noch alles gut geworden ist.
     
  • Teufelsbraut
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    19 Dezember 2002
    #28
    A-A-A.... Nikotin macht auch eher psychisch abhängig, als köperlich - deswegen red ich ja die ganze Zeit von Willen. Der körperliche Entzug bei Tabak oder Cannabis is eher gering. Aber man besiege erst mal den inneren Schweinehund, der einem dauernd erzählt, man brauchts *g*.
    Net das da irgendwas zu Unrecht verteufelt wird :zwinker:
     
  • ElfeDerNacht
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    19 Dezember 2002
    #29
    Sabrina, ich versteh Deine Einstellung was das Kiffen angeht voll und ganz- bin selber ein totaler Gegner jeder Art von Drogen, auch ALOKOHOL (den ich definitiv zu Drogen zähle, denn nirgends gibt es mehr Süchtige als von Alkohol) und genauso Kiffen.
    Ich mag nichts, was irgendwie wirklich merkbar das Bewußtsein verändert, ich finde es einfach nur arm.
    Ich hatte in meinem ganzen Leben genau einen Rausch- zu meinem 24. Geburtstag, und es gibt kaum etwas in meinem Leben, was ich mehr bereue.

    ABER Sabrina, wenn Dein Freund Dir verspricht es sein zu lassen, dann gib ihm diese Chance und versuch ihm zu vertrauen. Er wird es sicher tun, da bin ich mir sicher, denn der Junge scheint Dich wirklich unheimlich lieb zu haben. Und für etwas was er in seiner Vergangenheit getan hat, würd ich ihn nicht an den Pranger stellen- wir alle haben mal Fehler gemacht, oder?
    Also vertau ihm, und denk nicht ständig drüber nach. Ich glaub er ist es wert, daß du ihm eine Chance gibst :zwinker:

    s´Elfchen
     
  • Mieze
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    19 Dezember 2002
    #30
    Dein Freund ist ja wohl alt genug, um selbst zu wissen, was er tut und wenn er einmal pro Woche einen raucht, ist das doch kein Weltuntergang (seh ich jedenfalls so)!
    Ok, wenn er jetzt jeden Tag breit wäre und nur Mist labern würde, würd ich es verstehen, dass du dir Sorgen machst.
    Genau so, wie du Alkohol trinkst, kifft er halt und wenn man einen geraucht hat, hat man sich noch besser unter Kontrolle, als wenn man voll ist!
    das er für dich aufhören will, ist doch ok so und das solltest du ihm auch versuchen zu glauben.
    Guck mal, seid ihr ne Woche zusammen seid, kifft er schon net mehr und das heißt schon was!
    und jetzt auch mal so, wenn er net von sich selbst aufhören will, kannst du ihm da auch net reinreden, das macht ihn nur trotzig und er kifft mehr, das kenn ich von einem Kumpel und seiner Freundin.
     
  • ElfeDerNacht
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    19 Dezember 2002
    #31
    Nur gibts da Leut, die dann Konsequenzen ziehen würden- wie ich zB, wenn mein Freund dann aus Trotz noch mehr kiffen würd...
    Denn das is für mich ein zu kindisches Verhalten. als daß ich mit so einem Mann klarkommen würd. Nein danke.
    Wenn er meint es zu brauchen (kiffen mein ich) dann kann er es gerne tun, so oft und viel er will, nur eben ohne mich, und in dem Fall sicher auch ohne Sabrina nehm ich an. Und das versteh ich durchaus wenn man so denkt. Sind eben nicht alle so offen wie Du zb :zwinker:
    (Nicht bös gemeint)
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
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    19 Dezember 2002
    #32
    Ganz genau so seh ich das. Mein Freund kann machen was er will ich kann es ihm nicht verbieten und das will ich auch nicht wenn er aufhört dann solls auch seine Entscheidung sein nicht meine. Er kann kiffen wie er will wenn er meint dadurch glücklich zu sein aber dann muss er sich eine Freundin suchen, die in der Hinsicht verständnisvoller ist und damit klar kommt.
    Ich weiss es hört sich hart an das heisst nicht dass ich ihn nicht liebe denn er is mir extrem ans herz gewachsen aber ich hab auch meine Prinzipien. (wenn man das so sagt :ratlos: )
     
  • Mieze
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    #33
    Nehmen wir mal an, du kiffst gerne, sehr gerne und das nur einmal pro Woche in etwa um ein bissl zu chillen mit Freunden und hast immer richtig Freude dran und dann will dir das jemand kaputt machen (egal ob es nun Freund ist oder Bekannter)...
    Fändest du das toll?!
     
  • Sabrina
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    19 Dezember 2002
    #34
    Sorry für diese Art von "chillen" hab ich kein Verständnis.
    Nein ich mach ihm nichts kaputt...wie gesagt er kanns machen aber ohne mich...ich will mit sowas nichts zutun haben.
     
  • Mieze
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    19 Dezember 2002
    #35
    Hmmm wer weiß wie du in ein paar Jahren darüber denkst...
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
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    19 Dezember 2002
    #36
    Das kann ich ja nicht sagen aber im Moment stehe ich zu meiner Einstellung!!!
    So sehr ich ihn auch liebe.
    Aber es is ja ok wenn ers wirklich nicht mehr tut...
     
  • ElfeDerNacht
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    19 Dezember 2002
    #37
    Ich würd eher sagen: mal schaun wie Du in ein paar Jahren drüber denkst Mieze...
    Sabrina is eben nicht so ein Partymensch wie Du, und das muß man auch akzeptieren. Ich mochte das auch nie, weder heute noch mit 16...
     
  • Schoki
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    19 Dezember 2002
    #38
    hiho, ich hab jetz die anderen beiträge nich gelesen, will versuchen meine eigene meinung möglichst "unbeeinflusst" rüberzubringen :zwinker:

    also ich denk du siehst das bissle zu eng. schon alleine weil du die einstellung hast "will mit kiffern nix zu tun haben" ...is das nich bissle sehr n vorurteil? nur weil wer kifft, muss er doch kein schlechter mensch sein^^
    also kiffen is nich so schlimm finde ich,dass man deshalb glich schluss machen müsste. ich mein, er schluckt ja keine pillen oder so oder spritzt sich sonst was fürn zeug, ich find echt kiffen is nich so doole (ich selber kiffe nich, habs au noch nich versucht und wills au nich versuchen, da ich pers. absolut nix davon halte. allerdings hatte ich ne weile mal mit leuten zu tun, die gekifft haben, war auhc fast immer dabei, wenn sie das taten und da is echt nix dabei!! das sind allles voll liebe kerle und so arg schlimm isses echt nich *g)
    nunja und außerdem sagtest du ja, er will für dihc aufhören, bzw hat scho aufgehört. ich denke das solltest du ihm hoch anrechnen und nich auch noch mit schlussmachen bestrafen, da das genau so übel is, wie mit rauchen aufzuhören, schätze ich. also sei nich zu hasrt und bedenke das nochmal :zwinker:
     
  • User 505
    Team-Alumni
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    Verheiratet
    19 Dezember 2002
    #39
    Sorry Mieze, aber ich find deinen Beitrag (mal wieder) voll daneben.
    Sie ist halt gegen Drogen, fertig ab. Gute Meinung wie ich finde. Sie sagt ja auch nicht, dass sie nur was gegen Kiffen hat, sie hat was gegen alle Drogen und an diesem Prinzip wird sie wohl auch festhalten.
    Dann ist es ihr Freund der sich anzupassen - oder eben mit den Konsequenzen zu leben hat.
    Da irgendwelche stell-dich-nicht-so-an-Sprüche loszulassen ist absolut unangebracht..
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
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    nicht angegeben
    19 Dezember 2002
    #40
    Ich bin mittlerweile 28 Jahre und Bekannte von mir kiffen nun seit über 13 Jahren.
    Was sich in diesen 13 Jahren getan hat: Keiner, wirklich keiner von Ihnen hat sein Leben im Griff: Schulden, keine Arbeit, wohnen noch bei den Eltern, ein paar wurden Dealer und erwischt, usw.

    Wenn hier Phrasen wie "Alkohol ist viel schlimmer" erscheinen, dann kenne ich keinen, der von zwei Gläsern Bier am Wochenende Lungenkrebs bekommen hat, noch Planlos in der Ecke sitzt oder seine Lebensmotivation verloren hat....
    Es geht hier um den "Rausch"!!! Und wenn Sabrina Alkohol trinkt, dann werden das keine Getränke mit über 40% Alkoholgehalt sein. Darum sind solche Beispiele nur schwammige Argumente.
    Fakt ist: Haschrauchen setzt den Körper & Geist in einen Zustand - darum sollte sich auch keiner nach einem Joint ans Steuer setzen! Mit dem Genuss von 0,3l Bier oder einer Tafel Schokolade (wurde ja auch schon als Drogenalternative zu Cannabis hier aufgezählt :clown:smile: wirst Du Gespräche nicht witziger finden als wenn man Orangensaft getrunken hätte.

    Und wenn Hanf nun verboten wurde, weil die USA die Baumwolle fördern möchte - warum dann nicht auf THC-loses Hanf umsteigen? Aber das würde unseren Kiffern ja nicht schmecken, darum wird es THC-loses Hanf nie schaffen die Wirtschaft zu erobern. Denn Hanfjeans und andere nützliche Dinge gibt's doch schon, doch kenne ich keinen der solche Sachen trägt...

    Es ist eine sinnlose Diskussion, in der Alkohol (und zwar HARTER und VIEL Alkohol) nicht so schlimm ist wie Kiffen. Das mag zwar auf den ersten Blick stimmen - doch ist NICHT kiffen und nur 1/4 Wein am Wochenende beim Essen zu trinken wesentlich gesünder, oder?!?

    Darum sollte Sabrina ihrem Freund schon zur "Brunst" nehmen (wenn nicht schon getan) und vielleicht hört er ja auf, seinen Körper & Geist selbst zu vergiften...
    Zumindest ist die Sache raus und wenn Du Ihn nochmal beim Kiffen erwischt, dann kannst Du über Konsequenzen nachdenken. Doch jetzt schon Schluss zu machen ist eindeutig zu früh. Gib Ihm eine Chance seinen Lebensstil zu überdenken. Vielleicht hilft's.
    Dass er bei der Frage lügt, wurde schon beantwortet "Schisshasen-Gensyndrom". Aber dadurch merkst Du zumindest, dass ihm was an der liegt und er sich schon Gedanken macht Dich zufrieden zu sehen. Wen Du ihm jetzt die Hölle heiss machst, wird er vielleicht nie wieder offen zu Dir sein können - darum: gib Ihm eine Chance...
     

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