• Scotch
    Gast
    0
    19 Dezember 2002
    #41
    Hi!
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und ich besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder oder Berichte von Freunden von Freunden.

    @Sabrina: Ich find dein Verhalten in der Beziehung irgendwie ein bißchen "kindisch" (Bitte nicht anegriffen fühlen, weiß jetzt nicht wie ichs ander beschreiben soll *g* :smile:). Auf der einen Seite wird gesagt Das hört sich für mich nicht sehr beziehungsfähig an, weil für mich persönlich Respekt vor dem Partner und Akzeptanz der anderen Lebenseinstellung/sicht/weise mit zur Beziehung gehört. Man muß halt einfach kompromißbereit sein. Meiner Meinung nach bist du das aber kein bißchen. Besonders wenn du nicht wirklich über Cannabis bescheid weißt. Du gehst doch auch nicht hin: "Oh Gott mein Freund trinkt jeden Sonntag zwei Gläser Wein. Ich komme nicht damit klar und das ist ein Trennungsgrund für mich."
    Also sei doch ein bißchen lockerer. Dein Freund ist nicht abhängig und wird es auch bestimmt nicht. Das sind IMHO die wenigsten Kiffer. Genauso wie die wenigsten Menschen die Alkohol trinken.

    Rennst du auch schreiend weg, wenn jemand ein Bier trinkt?

    Hier handeln meiner Meinung nach einige nach dem Motto:
    Alkohol -> Legal -> OK
    Cannabis -> Illegal (warum auch immer!?) -> BÖSE

    Ich finde so Sätze, wie "das selbe gilt für alkohol. es stört mich nicht wenn er mal 2, 3 gläser trinkt - aber mehr muss es dann nicht sein."-Sätze eher unangebracht. Ich schätze so liberales denken, wie es Mieze hat ehrlich gesagt sehr. Wer sagt das Cannabis mehr ist? Irgendwie wird hier Cannabis zu viel Bedeutung bei gemessen.

    Ich finde das hat mit Toleranz zu tun und nicht ob man ein Partymensch ist oder nicht.

    @succubi: Also *tiefLufthol*, das man davon noch einiger Zeit psychisch abhängig werden kann bezweifel ich gar nicht (und hab ich oben auch geschrieben). Aber das ist ein langer Prozess, der eher durch tägliches rauchen zu stande kommt. Außerdem sind deine Freunde auf keinen Fall süchtig, sondern "nur" abhängig. Denn Sucht ist körperlich und man möchte immer mehr. Abhängig ist man aber auch von Koffein, wenn man jeden Morgen eine Tasse Kaffee trinkt oder von der Zeitung, wenn man umbedingt jeden Morgen Aktienkurse lesen möchte, weil man sonst vor Ungeduld ausrastet oder Lindenstraße jeden Sonntag. (Aus dem Grund ist psychische Abhängigkeit auch nicht so schlimm.) Das deine Freunde angeblich einen Monat nicht rauchen können ist IMHO falsch. Dein Freund hat einfach nur keinen Bock dadrauf. Wenn er das nämlich hätte würde er einfach mal die Arschbacken zusammenkneifen und wirklich 3 Tage nicht rauchen und wegen seiner psychischen Abhängigkeit was wibbilig sein ("nervös und aufgebracht") und danach würde er sehen das es ohne Probleme geht. Beim Säufer ist sowas nicht möglich, der schläft bestimmt nicht nur zwei Nächte schlecht.

    Der Konsument selber merkt es natürlich und dein Umfeld merkt es natürlich auch. Selbst wenn deine Familie es nicht merkt, merken es deine Freunde auf jeden Fall. Da Kiffen IMHO auch was sehr geselliges ist, wird sich Niemand alleine in die Bude setzen und kiffen (auf jeden Fall nicht lange->da fehlt der Spaß).


    MfG
    Scotch, der hier eigentlich nicht rundumknüppeln will, also nicht sauer sein :smile:
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
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    nicht angegeben
    19 Dezember 2002
    #42
    Kiffen ist fast bedenklicher als Rauchen, weil Joints ungefiltert geraucht und viel tiefer inhaliert werden. Drei Joints am Tag entsprechen etwa einem Päckchen Zigaretten.

    Der Cannabiswirkstoff THC kann instabile (erkläre einem Verrückten, dass er verrückt ist - so werden die wenigsten Kiffer sagen, sie seien instabil) Jugendliche psychisch abhängig machen. Physisch macht Cannabis aber nicht süchtig.

    Wenn man Kiffer fragt, ob Kiffen gefährlich ist, werden sie lautstark protestieren. Kiffen - so die weit verbreitete Meinung - macht nicht abhängig. Null Drogentote in der Drogenstatistik scheint den fröhlichen Kiffern Beweis genug zu sein, eine Legalisierung von Hanf zu fordern. Parallel dazu ist der Hanf-Konsum in den letzten Jahren in Deutschland geradezu explosionsartig angestiegen. In vielen Jugendgruppen wird kaum noch zur Flasche gegriffen; dafür kreisen Joint oder Bong um so hektischer.

    Bei regelmäßigem Kiffen leiden bestimmte Hirnfunktionen oft schon nach kurzer Zeit. Die Betroffenen können sich nicht mehr konzentrieren, haben Wortfindungsstörungen und werden vergesslich wie alte Greise. Auch die Bewegungskoordination wird geringer: "Manche haben Angst, Treppen zu steigen, weil sie die Stufen nicht mehr treffen", berichtet Dieter Adamski, Suchtexperte bei der Hamburger "Therapiehilfe".

    Besonders betroffen ist nach Erkenntnissen von Suchtforschern das "Lerngedächtnis". Die Aussetzer im Schädel zeigen sich typischerweise bei Telefonnummern-Tests: Die Joint-Freaks können sich die Zahlenfolgen fünf, sechs oder sieben Minuten lang merken, dann ist plötzlich alles weg, als würden sie aus dem Gehirn förmlich weggebeamt. Besorgniserregend sind deshalb die Zahlen von immer mehr ganz jungen Kiffern. Viele von ihnen werden nach Beobachtungen der Drogenexperten in ihrer Entwicklung um Jahre zurückgeworfen. Sie dröhnen sich in einem Alter zu, in dem sie eigentlich sich selbst ausprobieren, Gefühle testen und Konfliktverhalten erlernen müssten. Kiffer haben deshalb selten das Gefühl, Durststrecken überstehen und Ziele mit eigener Energie erreichen zu können. Richtig krass wirken sich die Denk- und Gedächtnisstörungen in der Schule aus. Kampf-Raucher scheitern häufig im Gymnasium und schaffen schließlich kaum noch den Hauptschulabschluss.

    Was mir bei Scotch's Argumenten nicht gefällt - er schreibt keine Kritik bezüglich des Drogenkonsums. Alles ist froh & happy zu kiffen und nicht den schlimmen Alkohol (Pina Colada pfui!) zu trinken. Genau solche Leute sind die Webmaster von den vielen Pro-Hanfseiten im Netz ohne Impressumsangabe. Na ja, alles Propaganda für die "gebt das hanf frei!"-Partei... und *Kopf lang*: Wieso kommt dieses Lied so hoch in die Charts?!? Da sieht man eigentlich wie weit die Auffassungsgabe schon gefallen ist...
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
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    Verheiratet
    19 Dezember 2002
    #43
    @ Scotch

    Schön, dann bin ich eben kindisch...von mir aus...würd ich alles auf mich nehmen aber meine Meinung und meine Einstellung + Erziehung kann mir keiner nehmen.
    Muss mich aber denke ich auch nicht dafür entschuldigen dass ich so denke...
     
  • Scotch
    Gast
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    19 Dezember 2002
    #44
    Hi!
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und ich besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder oder Berichte von Freunden von Freunden.

    Original geschrieben von DocDebil
    Bitte nicht Äpfeln mit Eiern vergleichen. Ich wette du kennst keinen der von einem (oder von mir aus auch zwei) Joint(s) am Wochenende planlos ist und seine Lebensmotivation verloren hat. Das geschieht nur bei täglichem Konsum. Genauso hast du einen sozialen Absturz auf Dauer, wenn du täglich säufst. (Parkbank lässt grüßen :zwinker:) Kiffer ist nicht gleich Kiffer und Alkoholkonsument ist nicht gleich Alkoholkonsument. Es gibt Manager, Anwälte und Tagesschau-Moderatoren (Wickert), die kiffen und zwar in Maßen. Genauso gibt es diese Leute die Alkohol in Maßen trinken. Aber es gibt auch Alkoholiker, die täglich saufen und psychisch abhängige Kiffer, die täglich rauchen. Das dann einige mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen, kann passieren. Aber ist Alkohol verboten, weil es Alkoholiker gibt?

    Naja Lungenkrebs. Das ist so ein Thema. Von Alkohol kannst du Alkoholvergiftung bekommen natürlich nur bei großen Massen, aber Lungenkrebs bekommst du auch nur bei großen Massen die du rauchst. Ich könnte mir fast vorstellen, daß eine Lunge eines Nichtrauchers in einer Großstadt mehr belastet wird als eine Lunge eines Wochenendkiffers, der sein Leben aufm Dorf bzw. im Wald verbringt.

    Auch Alkohol setzt deinen Körper & Geist "in einen Zustand", in dem du dich nicht ans Steuer setzen sollst. Genau genommen auch nach 0,3l. Man darf zwar bis zu einem bestimmten Promillewert Auto fahren, aber wenn du dann einen Unfall baust und du hast Alkohol im Blut (egal wieviel) bist du Schuld. Wo ist das Problem, wenn man Spass hat? Man darf doch genauso viel Spass haben und lachen wenn man Schokolade gegessen hat oder wenn man gekifft hat oder?

    Ich kenne keinen der etwas gegen THC-loses Hanf hat. Aber man braucht viele versch. Erlaubnisse und Genehmigungen, die immer wieder kontrolliert werden und auch andere Hindernisse, die den Anbau erschweren. Hanf hat es nur schwer die Wirtschaft zu erobern, weil es noch immer boykottiert wird und vielleicht sind Hanfjeans nicht so kleidsam. Es können aber noch viele andere Sachen aus Hanf gemacht werden. (muss ich nach genauen sachen auch googlen)

    Naja, also Cannabis wird auch als Medizin eingesetzt. Gegen Ellipsie, gegen Magersucht, gegen Schmerzen bei Krebs und Aids etc. Müsste ich für genaue Liste mal bei Google suchen.

    MfG
    Scotch
     
  • Scotch
    Gast
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    19 Dezember 2002
    #45
    Hi!
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und ich besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder oder Berichte von Freunden von Freunden.
    Ich will jetzt eigentlich pennen gehen, aber jetzt wirds gerade unsachlich :zwinker:

    Sind Zigaretten verboten?

    Gehts dem Alkoholiker anders? Das ist nur bei Hardusern, die wirklich jeden Tag große Mengen rauchen und daß noch im jugendlichen Alter der Fall. Aber niemand sagt, daß Jugendliche Alkohol oder Cannabis konsumieren sollen und wenn es schon sein muß dann in geringen Mengen. Genau deshalb wäre mal eine Gesetzesüberarbeitung nötig. Einem Dealer der nur an seinen Profit denkt, ist es scheiss egal ob er einem 12 Jahre altem Kind täglich Cannabis verkauft. Eine gesetzlich und staatlich geregelte Abgabe in kleinen Mengen in Apotheken könnte so Jugendliche von Cannabis (und vllt auch von Alkohol) fernhalten bzw. einen verantwortlichen Umgang damit vermitteln. Ich denke keiner hier will "Schnaps- oder Grasleichen".
    Ist gibt übrigens viele Studien, ob Cannabis Hirnschäden verursacht. Einige alten Studien hat man als falsch erkannt (auf Grund von Versuchsbedingungen), aber was auf jeden Fall klar ist, daß täglicher starker Konsum auf das Kurzzeitgedächtnis wirkt. Man kann sich also schlechter Dinger merken und wird vergesslich. Man kann sogar einige IQpunkte verlieren. Hört man mit dem Cannabiskonsum auf, funktioniert das Kurzzeitgedächtnis jedoch nach einigen Tagen wieder so gut wie vorher und der IQ steigt wieder auf den vorherigen Wert an.

    Das hört sich aber verbittert an *g* :grin: Willst du mich damit eigentlich persönlich angreifen? :zwinker: "solche Leute" Naja, auch egal :zwinker:
    Also ich bin von keiner Pro-Hanfseite ohne Impressiumsangabe, sondern ich äußer hier einfach meine Meinung. Ich bin sehr wohl kritisch gegenüber Drogenkosum (also Cannabis und Alkohol und auch allen anderen Drogen gegenüber). Besonders weil ich mich intensiv damit beschäftige. Ich rate bestimmt niemanden zum Drogenkonsum. Egal welcher Art.

    Desweiteren interpretierst du ein bißchen viel in meine Statements rein oder man kann einfach sagen du unterstellst mir auf Grund deinen Vorurteilen etwas :smile: "schlimmen Alkohol (Pina Colada pfui!)" Ich habe keineswegs etwas dagegen, wenn jemand Alkohol trinkt. Genauso wenig hab ich etwas dagegen, wenn jemand ab und zu kifft. Ich habe ehrlich gesagt auch nichts dagegen, wenn sich jemand total besäuft oder wenn jemand so viel raucht, daß er einschläft. Ich bin da einfach liberal und jeder Mensch ist sein eigener Herr. Ich verurteile keinen wegen so etwas. Das gehört meiner Meinung nach einfach zur Toleranz die man gegenüber anderen Menschen haben sollte. Jeder Mensch hat sogar das Recht auf Selbstschädigung. Deshalb ist Suizid ja auch nicht strafbar. Wie gesagt ich will Drogenkonsum keineswegs verherrlichen. Es ging mir einfach darum, daß so eine Sache nicht nur von einer Seite ("Drogen sind alle schlecht.") beleuchtet wird, sondern das sich hier jemand völlig objektiv (ich hoffe das bin ich) ein Bild von der Sache machen kann. Die Contraargumente, sprich die mögliche psychische Abhängigkeit bei extremen übertreiben und gesundheitliche Schäden (Lungenkrebs) leugne ich ja gar nicht (siehe auch meine anderen Postings oben). Außerdem wurden die von den anderen ja auch schon ausgeführt und ich kann ja schlecht hier einen halben Roman schreiben nur, weil ich den Leuten ein paar Infos geben möchte. Und zwar nicht weil ich jemanden zu etwas überreden möchte, was

    Achja, Stefan Raabs Lied find ich auch nicht gut. Kann seinen Humor nicht leiden und das Lied ist einfach schlecht *g*.

    MfG
    Scotch
     
  • Scotch
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #46
    EDIT: <Schon gut>
     
  • Ben21
    Verbringt hier viel Zeit
    401
    101
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    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #47
    nur mal als denkanstoß: ich kiffe nicht und trinke nie alkohol. ich hätte aber 10 mal lieber nen entspannten kiffer neben mir zu sitzen als nen aggressiven besoffenen. ich weiß nicht, warum in allen köpfen die vorstellung rumspukt, es sei legitimer betrunken zu sein als bekifft.
     
  • User 505
    Team-Alumni
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    348
    2.824
    Verheiratet
    20 Dezember 2002
    #48
    Also ich persönlich hab am liebsten nen NÜCHTERNEN und KLAREN Menschen neben mir sitzen.. Und wer diese Bedingungen nicht erfüllt kann sich gerne woanders hinsetzen :zwinker:
     
  • TheDuck
    Gast
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    20 Dezember 2002
    #49
    Krank ?

    Ich trinke nicht, ich kiffe nicht, ich esse nicht, ich bin nämlich gestorben und suche jemand der mich begräbt :grin:

    Habt ihr eigentlich alle den vollen Hirnriss ????? Wie kann man so überheblich sein, um Prognosen für den Verlauf eines weichen Dorgenkonsums abzugeben ?

    Hier werden Beispiele von Menschen genannt, die ihr Leben mit Canabisnicht im Griff haben, aber hier fehlt die eigentliche Frage.
    Wer war er vorhanden Huhn, oder EI.
    Mangelnde Motivation, oder Droge.

    Wenn wir diese Dinge unter dem genannten Aspekt betrachten, könnten jeder Alkoholgenuss zur Abhängigeit führen.
    Nur wer süchtig werden will, wird auch süchtig !!!
    Ich zähle nun mal ein paar Lenze mehr als die meisten hier undkann aus meiner eigenen Erfahrung sprechen. In meinem Bekanntenkreis haben fast alle gekifft und nun die Prognose.

    2 sind an einer Überdosis von harten Drogen gestorben.

    Viele haben ihr Leben, solange ich Kontakt hatte, nicht in den Griff bekommen.

    Der grosse Teil lebt immer noch, ist verheiratet und ist ganz normal.

    Erschreckend...............oder doch nicht ?
    Wenn man sich mal genau anschaut aus welchen Verhältnissen die Leute kommen die abschmieren, wird man feststellen das bei den meisten ein schlechtes Elternhaus oder andere Probleme vorhanden sind /waren.

    Grundsätzlich kann keiner sagen wie jemand mit Drogen, egal welcher Art, umgeht. Fazit: Wenn jemand jede Woche trinkt, wird er nicht unbedingt zum Alkoholiker... wenn jemand kifft, landet er nicht unbedingt in der Gosse.

    Auch wenn ich die oben genannten Erfahrungen mit meinem Freundeskreis gemacht habe sage ich nicht, das Kiffen schlecht ist. Seht euch den Raab an.....hat es auch zu was gebracht :grin:

    Was mir nur ziemlich auf den Sa.. geht, ist diese kranke Einstellung des weiblichen Publikums (ausser Mietze schmatz).
    Das ist ja schon richtig mütterlich :rolleyes2
    Uahhhhhh ne....
    Solche Sprüche " Da kann er sofort gehen" kann man sich echt schenken und die sprechen nicht gerade von einer sozialen Kompetenz, sondern eher aufgeschnappte Parolen der Strasse.
    "Ich lieb mein Schatzi mit Alkohol, aber nicht mit Canabis" mmmm also irgendwie stimmt da was nicht.

    Verbietet mal euren Freunden das Trinken.

    So und nu zum Beitrag, bei meinen alten Kumpel war das Kiffen nur ne Phase von nem Jahr, oder zwei und dann war alles vorbei.
    Wennn du deinen Freund wegen ein bisschen Kiffen verlässt, dann hast du ihn sicher nicht geliebt. Du scheinst eher ne Heidenangst vor der Droge und deinem Kontakt damit zu haben.
    Wenn du nicht willst, dann wirst du auch nie was damit zu tun haben.
    Meine Kleine mag auch kein Kiffen, hat es mir aber nie verboten.

    Gruss THEDuck
     
  • ElfeDerNacht
    Verbringt hier viel Zeit
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    2
    Single
    20 Dezember 2002
    #50
    Nein Duck, Ich liebe meinen Freund weder bekifft noch betrunken...
    Ich machs nämlich so: ich suche mir nur Freunde, die damit nix am Hut haben- das gibts nämlich auch, man soll es kaum glauben. Es soll doch tatsächlich Menschen geben, die sich soweit unter Kontrolle haben, sich nicht regelmäßig die Birne wegzusaufen oder sich zuzudröhnen mit Hasch oder sonstigem Scheiß.

    Sind wir, vor allem jungen Menschen denn echt schon so abgestumpft, daß wir so etwas brauchen, um zu leben, um Spaß zu haben und zu feiern? Also da krieg ich echt die Krise, sorry.
    Ich mein, ich lauf nicht schreiend davon, wenn ich wen seh der trinkt oder kifft, aber ich lasse die Finger davon, was eine Beziehung angeht. Denn da möchte ich einen Mann mit klarem Verstand und Geist, und wenns geht auch ein gutes Vorbild für mein Kind.
    Und ja, ich würde mich von meinem Freund trennen, wenn ich wüßte er kifft regelmäßig, oder er betrinkt sich regelmäßig, denn dann passen wir einfach nicht zusammen, und vor allem seine Lebenseinstellung wäre nicht ok für mich, damit käme ich einfach nicht klar.
    Punkt
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.577
    123
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    Verheiratet
    20 Dezember 2002
    #51
    @ TheDuck

    Ich finde du solltest es nicht übertreiben.
    ich finde sowas muss echt nicht sein willst du uns für "bekloppt" hinstellen nur weil wir "vernümpftiger" sind als manch andere.
    Naja...kein Kommentar.:rolleyes2

    @ElfeDerNacht

    Schön dass du das genauso siehst wie ich. :smile:
     
  • User 4590
    User 4590 (36)
    Planet-Liebe ist Startseite
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    598
    9.731
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #52
    Re: Krank ?

    Also jetzt darf ich mal schmunzeln, ja? :zwinker: Welcher Mensch will denn bitte süchtig werden? Ich glaube nicht, dass all die Drogen-/Alkohol-Abhängigen sich ihre Sucht schon immer sehnlichst gewünscht haben, also bleib mal auf dem Teppich ...

    Und was die Sache mit 'jeder Alkoholgenuss kann zur Abhängigkeit führen' angeht: es kommt nicht auf den Alkoholgenuss an sich an, sondern auf die Menge und die Häufigkeit des Konsums. Übertragen auf Hanf und das Kiffen bedeutet das, dass natürlich jemand, der ständig und in großen Mengen kifft, gefährdeter ist als jemand, der nur hin und wieder mal am Wochenende einen Joint raucht. Wie, wann und warum sich allerdings der Gelegenheitskiffer zum Dauerkiffer entwickelt, kann man nicht voraussagen oder 100%ig einschätzen, also sollte man da auch nichts pauschal verharmlosen.
     
  • succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #53
    @theduck
    da geht ma ja die hutschnur hoch wenn ich so einen schwachsinn lesen muss!

    so, erstens mal braucht man weder saufen noch kiffen um ein gscheites leben zu haben! - im gegenteil, viele leben glücklicher ohne so einen schei*. also komm hier nicht mit so nem blödsinn wie:

    "Ich trinke nicht, ich kiffe nicht, ich esse nicht, ich bin nämlich gestorben und suche jemand der mich begräbt "


    hirnriss?! - ich glaub eher das hier ein paar andre leute nen hirnriss haben. es hat rein gar nichts mit überheblichkeit zu tun hier seine meinung zu sagen! - ich hab genug schlechte erfahrungen gemacht mit dem angeblich so "weichen" drogenkonsum - also erzähl du mir nichts.

    hier werden nicht nur beispiele von menschen genannt die ihr leben mit cannabis net im griff haben, weil nämlich die wenigsten leute die sich die birne zukiffen ihr leben im griff haben.

    ja, nur weil du "einen großen teil" kennst der angeblich normal is, macht das die andren dinge immer noch nicht besser. da überwiegt ja wohl doch der aspekt das 2 gestorben sind und viele ihr leben nicht im griff haben!

    außerdem geht es hier net um in der gosse landen - es geht darum, dass sabrina ein problem damit hätte das ihr freund kifft. punkt. - was braucht man da lang weiterdiskutieren?!
    ich bin vollkommen ihrer meinung und kann sie voll und ganz verstehen.

    mir is ein raab eigentlich schnurzpiepegal - und auch alle andren "stars" die sich die birne mit irgendwas zuballern.

    unsre einstellung is krank?! - ich würd eher sagen die einstellung derer die das ganze verharmlosen is nicht ganz normal.
    es is mir persönlich egal was dir aufn sack geht - droge is droge... und wenn ich nun mal dagegen bin, wird mir das auch ein mit beleidigungen um sich werfender duck auch net ausreden können.

    und du wirst es nicht glauben, aber ich hab meinem freund gesagt das ich net will das er sich besäuft. und ich hab ihm gesagt ich will nicht das er kifft... und jetzt wirst du mal was nicht glauben können: ich (und meine meinung) bin ihm wichtiger als saufen oder kiffen! und er versteht mich da auch, weil er selber weiß das es mist is, weil grad mal teuer is und einen mit der zeit bissl dumm im kopf macht.

    und ich schnapp keine parolen von der strasse auf, sondern hab mir nach erfahrungen damit meine meinung gebildet zu der ich auch steh und die ich voll und ganz vertrete.

    wenn andre leute sich da nix schei*en, dann bitte... ich bin in so gut wie allen dingen tolerant - aber bei alkohol und drogen hört der spaß auf bei mir. so is das nun mal: akzeptier es.


    und es wird hier nichts verboten. - so fängt's mal an. er kann ja machen was er will, nur muss er dann mit den konsequenzen rechnen. und wenn einem menschen kiffen wichtiger is als der partner (oder aus trotz weiterkifft, weil er sich nix sagen lassen will), dann is er es einfach net wert. - denn eine droge darf meiner meinung nach nie wichtiger sein als ein mensch... und wenn man dann rein aus "prinzip" weiterkifft, dann find ich das genauso kacke, weil das eindeutig die falschen "prinzipien" sind.

    und grad weil man einen menschen liebt, macht man sich sorgen und will nicht das derjenige so einen schwachsinn macht. - wär mir mein freund egal, wär es mir auch schei*egal was er tut. also mit dem argument "Wennn du deinen Freund wegen ein bisschen Kiffen verlässt, dann hast du ihn sicher nicht geliebt." kommst du net weit, meiner meinung nach...


    und ich schließ mich elfchen an: ich will einen mann, der klar im kopf is, der keine drogen oder alkohol braucht um spaß an seinem leben zu haben!
    und auch ich bin net so, dass ich leute die saufen und kiffen mit menschenverachtung abweis - aber ich möcht persönlich nix damit am hut haben.
    und ich seh's auch hier genauso wie elfchen: meint er das er sich regelmäßig besaufen oder bekiffen muss, is er einfach nicht der richtige für mich, weil die lebenseinstellung eine komplett andre is.
     
  • rincewind
    Verbringt hier viel Zeit
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    6
    vergeben und glücklich
    20 Dezember 2002
    #54
    Oh man - komm mal klar....

    nur weil er ab und an mal einen kifft würdest du ihn gleich verlassen - puh bin ich froh, dass meine Freundin etwas toleranter ist.
    Was ist denn dann so "widerlich" an deinem Freund, dass du ihn gleich verlassen willst??
    Wenn er dir das nicht gesagt hätte, dann hättest du es bestimmt nichtmal bemerkt.
    Ha und das mit dem "verbieten" (wenns auch nur indirekt ist) kenn ich nur zu gut....sobald die Freundin dann (endlich) mal weg ist, dann hocken sie sich mit ihren Kumpels zusammen und kiffen/saufen erstmal richtig einen. So wie dein Freund dir das erst verschweigen wollte (klar haut man solche Konfliktpunkte ungern gleich am anfang raus) wirft aber schonmal ein interessantes Licht auf die Sache.
    Aber es ist beruhigend wieviele von den "Antis" hier meinen wenn sie weg sind würde das gleiche Liedchen gespielt, denn das hab ich schon dutzendweise auf diversen Parties gesehen, wenn der Hausdrache nicht da war....... :rolleyes2

    und die Fälle hier, die manche aufzählen sind dann schon immer die aus der extremen Ecke - Kiffer die nur noch rumhängen und sich täglich volldröhnen, das sind die Fälle die man (beim Alkohol) mit Alkoholikern gleichsetzt würde. Oder gibts hier welche, die ihren Freund verlassen würden, wenn er dann mal am Wochenende mit seinen Kumpels 1 oder 2 Bier trinken würde?
     
  • ElfeDerNacht
    Verbringt hier viel Zeit
    1.202
    123
    2
    Single
    20 Dezember 2002
    #55
    nein, würd ich nicht, aus dem einfachen Grund, daß 1 oder 2 Bier nicht die selbe Auswirkung auf Deinen Kopf/Verstand oder auch Zustand haben wie ein Joint. Die meisten sind nämlich erst mal total matschig in der Birne wenn sie was geraucht haben (damit mein ich unmittelbar danach) und GENAU DAS ist es, was mir kiffen und saufen so unsympatisch macht- daß man nicht mehr klar bei Verstand is und seine Sinne irgendwie wieder zusammenkratzen muß, wenn der Rausch nachläßt.
    Ich mag es nicht, wie eine Droge oder auch Alkohol einen Menschen verändert, denn jeder Mensch verhält sich im Rauschzustand anders als normal. Und darauf kann ich gut und gerne verzichten
     
  • succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #56
    @rincewind
    ich für meinen teil möcht eigentlich im idealfall einen freund haben, der überhaupt mit dem ganzen dreck nichts zu tun hat.

    kannst eh froh sein das du eine ach so tolerante freundin hast und nicht so eine intolerante schnepfe wie mich, elfchen oder sabrina. :rolleyes2

    und wenn deine kumpels so wenig respekt haben vor ihrer freundin, dass sie ihr ins gesicht lügen und dann hinter ihrem rücken trotzdem saufen und kiffen, dann sind das in meinen augen vollidioten. sorry.
    dann sollen sie lieber ehrlich sein und mit den konsequenzen rechnen. wie ich schon sagte: drogen jeglicher art sollten nie wichtiger sein als der eigene partner.

    und die freundin als hausdrachen zu bezeichnen, nur weil sie sich sorgen macht, find ich schei*e, ehrlich wahr.


    außerdem hast du anscheinend net gscheit gelesen: sie hat sich überlegt ihn zu verlassen, aber sie hat es nicht getan, weil sie's eigentlich nicht will... also bitte.

    ja, wenn er es ihr nicht gesagt hätte, aber sie is nun mal draufgekommen. ich find's sowieso bescheuert wenn man seinem partner etwas verheimlicht, aber wie schon gesagt wurde: das is das anfängliche schisshasen-syndrom. immerhin hat er ihr die wahrheit gesagt, und das zählt nun mal.


    ps.: wegen 1 oder 2 bier am WE würd ich wohl nichts sagen... der rest siehe elfchen
     
  • rincewind
    Verbringt hier viel Zeit
    234
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    6
    vergeben und glücklich
    20 Dezember 2002
    #57
    das passt sehr schön.....mir erzählen ich lese nicht anständig, aber selber nicht besser sein....also bitte :rolleyes2

    Hab nicht gesagt, dass das meine Kumpels machen......es gibt auch größere Parties wo man Leute nicht so kennt und dann von anderen hört, warum sie sich so abschiessen bzw. die gröhlen es selber raus.
    Dazu muss ich sagen, ich hab einen Kumpel, der hat wegen seiner Ex-Freundin in der Zeit wo sie zusammen waren, dann auch nichts mehr gekifft.
    (Und weil ich es selber blöde finde, spiele ich mit offenen Karten)
    Das mit dem "Nachdenken über das Verlassen" hatte ich eben schlecht ausgedrückt...hab mich drüber gewundert, dass sie ernsthaft drüber nachgedacht hat, weil ich es für relativ unbedeutend halte.
    Wenn ihr Freund vielleicht 2 Mal im Monat kifft und wenn sie nicht dabei ist, dann bekommt sie weder was davon mit, wie er seine Sinne wieder ordnen muss, noch sollte er die übrige Zeit anders draufsein.

    das mit den Schnepfen hast du gesagt.....ich habs nur gedacht (j/k)

    Ich finde nur "Repression" nicht so gut......genauso würd ich es blöd finden, wenn der eine Partner Veganer/Vegetarier ist und dann dem anderen auch vorschreibt kein Fleisch mehr zu essen (denn das ist ja quasi auch ungesund (Medikamente, BSE, etc.).

    Ich denke es sollte so ein bisschen leben und leben lassen sein.....ihm sollte die Droge nicht wichtiger sein als seine Freundin, dh seinen Konsum gering halten und (weil es sie stört) natürlich nicht in ihrem beisein kiffen. Sie sollte dafür akzeptieren, dass es ihm ab und an gefällt und ihm da in der Beziehung auch seinen Spaß lassen (in "geregelten" Bahnen).
     
  • succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #58
    gut gut, dann sind wir quitt... :rolleyes2

    ja, du hältst es für relativ unbedeutend... aber sie eben nicht.
    es geht net darum ob sie's mitkriegt oder nicht - es geht darum das sie es einfach nicht möchte, dass er kifft. egal ob in ihrem beisein oder nicht. - mir geht's genauso. ich möchte nicht das mein freund drogen konsumiert, egal ob ich dabei bin oder nicht. basta.

    jaja, hab ich mir eh gedacht das du dir das mit den schnepfen gedacht hast. - is mir aber relativ egal. ich bin ehrlich lieber eine schnepfe in den augen andrer, als das ich einen freund hab der drogen nimmt.

    man kann doch einen vegetarier net mit einem "nicht-kiffer" vergleichen. :rolleyes2 das is was komplett andres. fleisch macht einen net süchtig (oder abhängig, damit sich da keiner aufregt *augenverdreh*) und verändert nicht die sinneswahrnehmung.

    sorry, aber ich für meinen teil bin beim thema drogen hart. - wenn es ich mich stört, dann stört es mich. egal ob er jetzt jedes WE kifft oder nur 1x im monat. ich möcht es nicht und ende der durchsage.
    wie gesagt: einen menschen der drogen braucht um spaß zu haben, brauch ich nicht an meiner seite.
     
  • Ben21
    Verbringt hier viel Zeit
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    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #59
    Re: Krank ?

    willkommen im land der billigen polemik...
     
  • rincewind
    Verbringt hier viel Zeit
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    103
    6
    vergeben und glücklich
    20 Dezember 2002
    #60
    1. Oh doch man kann Fleischabhängig sein! Ich bin ein Fleisch-Junkie und diese Droge macht psychisch höchstgradig abhängig bei einigen Leuten.
    Kämpfe wie ein Irrer um wenigstens 1 Tag in der Woche ohne auszukommen.
    2. Es ging mir nicht um die sinnesverändernde Wirkung des Fleisches, sondern darum dem Partner etwas zu verbieten, was er genießt. (Die Bewertung der Schädlichkeit und das in Kauf nehmen derselben hängt dann vom jeweiligen Standpunkt ab.)


    Jetzt ist nur die Frage ob Sabrina generell ein Problem damit hat, das sich ihr Freund seine Sinne verändert auch wenn sie nicht dabei ist, also generell Drogen (incl. Alk) komplett ablehnt oder ob sie nur ein Problem mit dem Kiffen hat.

    Weiteres Problem ist ob ihr Freund, das auch wirklich so akzeptiert oder ihr nur erzählt das er net mehr kifft und dann aber mit seinen Kollegen trotzdem loslegt.

    Oder ob sich die beiden da nicht besser auf einen Kompromiss einigen sollten, der beide Seiten berücksichtigt.



    greetz rincewind

    PS: bei den Schnepfen stand (j/k) -> just kidding
     

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