• succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #61
    zu 1.: von fleisch abhängig sein hab ich auch net ghört, aber bitte... anscheinend werden menschen von so ziemlich allen dingen leicht psychisch abhängig... *kopfschüttel*

    zu 2.: wenn mein partner aber etwas genießt, dass ihm schadet, dann hab ich ja wohl das recht zu sagen, dass ich das nicht möchte.
    mein freund zB sollte laut seinem arzt weder zuviel rindfleisch essen, noch zuviel alkohol konsumieren. ab und an mal ein bissl rindfleisch oder ein glaserl wein macht natürlich nichts aus - aber wenn er sich jedes wochenende wie ein raubritter ansauft, dann kann es gut möglich sein, dass ihm mal wenn er älter is die nieren versagen. - also für mich noch ein grund drauf zu schaun, dass er nicht zu viel trinkt.
    schließlich hab ich ihn lieb - und ich möcht nicht das er mal ein nierenleiden hat, dem man vorbeugen kann.


    wie ich das rausgelesen hab, is sie ja wohl generell gegen drogen. - immerhin war sie vorher auch net dabei, aber jetzt weiß sie es und es gefällt ihr ganz und gar nicht.

    also nachdem er "schon" seit 3 wochen nicht mehr kifft, denke ich, dass er es ernst meint. natürlich kenn ich ihn nicht und kann es daher nicht wirklich beurteilen. aber nachdem was sabrina bisher erzählt hat, dürfte ihm sehr viel an ihr und ihrer meinung liegen - also geh ich davon aus, dass er sie nicht anschwindelt wegen so einem unsinn.



    PS: keine sorge wegen der schnepfe - schließlich hab ich das gesagt, net du. und ich hab eh registriert das du j/k geschrieben hast.
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
    1.049
    248
    446
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #62
    Wenn meine Freundin nur Grünzeug mag, werde ich wohl auf Fleisch verzichten müssen.
    Oder auf meine Freundin... denn dann trifft wieder folgendes zu:

    Mein Partner passt nicht zu meinen Lebenseinstellungen...

    Aber halt:

    Ernährung ist für uns Lebenswichtig - doch kenne ich keinen Menschen, der Drogen braucht um überhaupt existieren zu können... bzw. keinen Säugling muss man vor den Kamin halten, dass er den Rauch einatmen kann...
    Darum sind hier die Prioritäten wohl anders zu setzen!
     
  • succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #63
    @docdebil
    *vollzustimm* die prioritäten sind auf jeden fall anders.
     
  • Scotch
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #64
    Hi!
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und ich besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder oder Berichte von Freunden von Freunden.


    Du bist ja voll der Spaßvogel. Beteilige dich doch lieber an der Diskussion, anstatt hohle Phrasen abzulassen.

    Man kann auch nicht 100%ig einschätzen warum ein Mensch von gelegentlichen Alkoholkonsum zum Alkoholiker wird. Trotzdem wird es hier pauschal verharmlost (was ich genauso wenig gut finde -> siehe meine anderen Postings). Für keinen stellt es hier ein Problem dar, wenn der Freund ab und zu mal Bier in Maßen trinkt, aber wenn er einen Joint raucht ist es ein Skandal. Das ist wirklich lächerlich. Cannabis ist nicht viel anders als Alkohol, sondern eine Droge wie Alkohol (Alkohol = Droge. Jeder der etwas anderes behauptet lügt!). Man kann damit verantwortungsvoll umgehen oder auch nicht. Nur ist der Aufklärungsgrad nicht so hoch wie bei Alkohol, weil viele Schauermärchen glauben und in der Bildzeitung mal was von "Haschgiftspritzen" stand.
    Warum soll jemand der Cannabis konsumiert sein Leben nicht im Griff haben? Warum soll das für einen der ab und zu Alkohol trinkt kein Problem sein, aber jemand der ab und zu kifft stellt dies plötzlich ein Problem dar? Hier glauben einige ein Kiffer kann nicht verantwortungsvoll mit der Droge umgehen. Warum denn nicht? Was meint ihr wie viele Menschen in Führungspositionen in Firmen kiffen, aber sich halt nicht dazu bekennen können, weil sie sonst ihren Job los wären, weil sie grundlos auf Grund der Gesetze kriminalisiert werden. Alkohol ist in Europa einfach anerkannt und Cannabis wird verteufelt. Für mich ist Ulrich Wickert da ein typisches Beispiel: Er hat in den 60er Jahren Cannabis konsumiert und gab das vor einiger Zeit offen zu. Heute moderiert es verschiedene Sendungen in ARD/ZDF, nachdem erfolgreich Jura studiert hat. Jedoch hagelte es auf ihn zahlreiche Kritik, weil er eine Reform der Betäubungsmittelgesetze forderte und zu seinem ehemaligen Konsum stand. Warum? Hat der Mann keine Lebensmotivation? Ist er irgendwie planlos oder kommt mit dem Leben nicht klar? Nein. Ich denke er ist einfach einer von vielen Cannabiskonsumenten, aber einer, der wenigen die sich auch offen dazu bekennen können ohne auf Grund von schlechten Gesetzen mit ungerechten Konsequenzen und Vorurteilen leben zu müssen.

    @Sabrina: Also wie gesagt, ich würde an deiner Stelle es einfach tollerieren. Aber ist natürlich deine Sache, wie du die Sache regelst. Übrigens: Das mit dem "kindisch" sollte wirklich keine Beleidigung sein, sondern eine Umschreibung :smile:.

    Ich denke genau das ist einer der Punkte wo das Verständnis einiger hier scheitert. Denn Kiffen nicht gleich Kiffen bzw. Alkohol trinken nicht gleich Alkohol trinken. Man kann sich völlig hemmungslos besaufen, aber auch zwei Gläser trinken. Man kann 3 Joints rauchen oder einen. Nur weil man regelmäßig mal einen Wein trinkt oder regelmäßig mal einen Joint raucht. (wobei man da auch mal drüber reden müsste was die einzelnen Leute unter regelmäßig verstehen), geht man nicht verantwortungslos und schlecht mit einer Droge um. Kiffen ist nicht wie ein Besäufnis, so daß man nicht mehr Herr über seine Sinne ist. Die Menge und Häufigkeit muß halt stimmen, genauso wie beim Alkohol. Und da sehe ich bei Sabrinas Freund ja kein Problem. Er macht ja scheinbar immer Pausen, wenn er 3 Wochen nicht geraucht hat.

    MfG
    Scotch, der langsam keinen Bock mehr hat
     
  • Scotch
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #65
    ÄÄhm, IMHO nein. Beide müssen die Lebenseinstellung des anderen akzeptieren. Hier könnt dem anderen IMHO doch nicht die Lebensweise und -art vorschreiben. Jeder geht Sachen anders an und lebt anders. Setzt in seinem Leben woanders Schwerpunkte. Der eine treibt Sport, der andere sammelt Briefmarken noch einer geht ins Fußballstadion. Muss ich meinem Partner das verbieten nur, weil ich nichts davon halte, also das nicht zu meiner Lebenseinstellung passt?

    ALLES verbieten was nicht lebensnotwendig ist? Vergnügungsparks weg. Fitnessstudio weg. Zeitung weg. Fernsehen weg. Kultur weg. Zurück in den Urwald?
    Jeder hat das Recht auf Selbstentfaltung und Selbstverwirklichung so lange er dabei niemanden schadet. Dabei muß er sich selber bewußt sein, ob er sich dabei körperlich schadet oder nicht. (Wenn du dein Kind vor den Kamin hälst, schadest du übrigens jemand anderem, also ist das schlecht zu vertreten.)

    MfG
    Scotch
     
  • User 4590
    User 4590 (36)
    Planet-Liebe ist Startseite
    8.102
    598
    9.731
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #66

    Weißt du was, da bin ich deiner Meinung, man sollte generell überhaupt keine Droge verharmlosen; ich persönlich halte es für mich so, dass ich einfach keinen Alkohol trinke, und ehrlich gesagt stört mich die Trinkerei auch bei anderen, selbst wenn es sich in Maßen hält, aber das ist eine andere Sache ... es stellt sich bei solchen Themen einfach immer wieder die Frage, wo die Harmlosigkeit aufhört und die Droge anfängt. Und diese Frage scheint letztendlich immer Interpretationssache zu sein, jeder zieht woanders die Grenze, und deshalb muss man wohl einfach alle Meinungen (sofern sie einigermaßen sinnvoll begründbar sind) tolerieren. Das heißt natürlich auch, dass in so einem Fall, wie ihn Sabrina grade vor sich hat, jedem die Entscheidung über sein Verhalten selber überlassen bleibt ---> wenn sie also für sich persönlich entscheiden würde, dass sie mit der Kifferei ihres Freundes nicht klarkommt und sich von ihm trennen will, dann ist das eine legitime Sache, für die sie nicht gleich total zerpflückt werden sollte.
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
    1.049
    248
    446
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #67
    Wo hast Du das denn her?
    _____________

    Weil Du auf dem Alkohol immer als Droge rumreitest - reicht das nicht? Brauchen wir noch mehr Drogen? Nein! Klebstoffe und Alkohol dürfen doch reichen, oder?
    Du scheinst eher auf ein Recht auf Rausch auszusein, als Dich in die Situation von Sabrina reinzuversetzen wollen.
     
  • Scotch
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #68
    IMHO die Schlußfolgerung daraus, wenn du sagst, dass man seine Prioriäten nur auf lebensnotwendige Dinge reduzieren darf.

    Entschuldigung, aber ich reite nicht auf Alkohol rum, sondern ich habe nur versucht klar zu stellen, daß Alkohol auch eine Droge ist, halt eine legale.
    Naja, daß ist ehrlich gesagt keine sehr konsequente Rechtssprechung. Entweder man legalisiert alle Drogen oder man verbietet alle Drogen, also auch die schon legalisiert sind.

    Jo. Ich denke jeder hat ein Recht auf Rausch. In Sabrinas Situation hab ich mich übrigens schon reinversetzt und auch meine Meinung zu der Sache gesagt. Aber das ein bißchen vom Thema abgedriftet wird, muss ich dir Recht geben, aber das hängt ja auch alles sehr zusammen.
    Naja, wir können die Diskussion eigentlich auch beenden, scheint ja eh nichts zu bewirken.

    MfG
    Scotch
     
  • Schnuckl20
    Schnuckl20 (38)
    Verbringt hier viel Zeit
    593
    103
    2
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #69
    Hättest du es gemerkt wenn niemand etwas gesagt hätte? - ich denke nicht. Hätte er Probleme und würd sich Tag und Nacht zukiffen, dann bin ich mir zu 99% sicher, dass du das schon vor der Beziehung mitbekommen hättest.
    Aber dann gleich an Schluss-machen zu denken finde ich ehrlich gesagt etwas übertrieben. Du kannst ihn ja bitten damit aufzuhören, genauso gut müsstest du dann akzeptieren wenn er wollen würde, dass du nie wieder einen Tropfen Alkohol trinkst solange ihr zusammen seid. Ich möchte hier nicht den Vergleich Drogen - Alkohol aufstellen oder was schlimmer ist, sondern es geht ums Prinzip: wenn du etwas von ihm verlangst musst du auch damit rechnen dass du etwas zurückstecken musst was dir vielleicht genausowenig passt.

    Du hast recht! Ich bin das beste Beispiel dafür dass man auch nach einer wilden Zeit nicht mal mehr ne Zigarette anrührt und ein grundsolides Leben führt...


    Ich habe einen Menschen in meinem Leben kennengelernt, der mir sehr viel bedeutet und einen sehr liebenswürdigen Charakter hat. Irgendwann hab ich ihn durch Zufall beim Kiffen erwischt - da war er schon mein Freund und ich konnte ihn vorher nicht schon aussortieren :angryfire . Du tust grad so als wären diese Menschen der Abschaum der Menschheit. Oder fragst du Leute beim Kennenlernen sofort ob sie kiffen und wenn ja, dann gibst ihnen nen Arschtritt? Das "Problem" ist ja, dass man es den meisten nicht anmerkt, denn nicht alle Kiffer tragen ihr Hanfblatt auf dem T-Shirt :zwinker:
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
    1.049
    248
    446
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #70
    ...man legalisiert ALLE Drogen wenn auch Alkohol weiter verkauft wird... - über diesen Satz und seine Folgen für die Weiterentwicklung des Menschen sollten wir mal nachdenken ...

    Ein Glas Sekt darf man nicht mit einem Joint vergleichen - und hiermit hast Du ein Problem. Warum glaubst Du, wird die Tabakindustrie so in die Mangel genommen und nicht die Jungs von Becks aus der Werbung verbannt? Weil Becks in "normalen" Mengen nicht gesundheitsschädlich ist. Tabak und damit auch der Joint treiben das Krebsrisiko hoch (und es reicht schon ein Molekül davon, wenn man empfindlich ist - Grüsse aus der Krebsforschung!) und die Allgemeinheit (sprich Krankenkassen mit momentan 14% Deines Lohnes) müssen dafür gradestehen. Das geht weiter mit Entzugstherapien, wenn die Sucht nach Rausch grösser wird.

    Darum kann ich Sabrina gut verstehen - Ihr Verhalten zeigt, dass sie sich um den Jungen sorgt und sein bestes will. Und wenn Ihr Freund das schätzt, dass seine Freundin ihm so zur Seite steht, wird er das Kiffen sein lassen.
     
  • Sabrina
    Sabrina (33)
    Verbringt hier viel Zeit Themenstarter
    1.577
    123
    0
    Verheiratet
    20 Dezember 2002
    #71
    Danke Doc!

    Jetzt möchte ich auch nochmal etwas klarstellen. Ich habe geschrieben dass ich darüber nachgedacht habe mit ihm schluss zu machen weil er kifft.
    Ich meine klar was erwartet ihr ich kenne ihn nicht so lange bin erst etwas über nen Monat mit ihm zusammen in so kurzer Zeit kann man eine Person nicht in jeder Hinsicht einschätzen.
    Als ich hörte er kifft und daran gedacht habe wie seine Freunde sind...habe ich mir vorgestellt, wenn er genauso is wie die dann macht ers SEHR oft. Was ich damit sagen möchte...als man mir das sagte, dass er kifft wusste ich noch nichts von der Menge, ich wusste nur sofort das mir das garnicht passt darum habe ich drüber nachgedacht ob es wirklich gut für mich ist mit jemandem zusammen zu sein der kifft, nicht wegen ihm, weil ich ihn fürs kiffen hassen würde sondern weil "ich" damit nicht klarkomme und auch nicht klarkommen will, ich habe einfach kein verständnis dafür das ist meine Einstellung die kein Mensch ändern kann und wer will schon eine Freundin die kein Verständnis für seine Vorlieben hat? Jemand der kifft und ne Freundin hat erwartet doch sicher dass sie es akzeptiert...und das kann ich nicht...darum habe ich überlegt ob es nicht "für uns beide" aber besonders "für ihn" besser wäre wenn wir uns dann trennen.
    Selbst wenn ich versucht hätte ihn zu verstehen, es zu tolerieren...es wäre nie gut gegangen weil ich meine innerlichen Gefühle und meine Gedanken dabei nicht ändern kann.
    So...nur mal zur Erklärung damit nicht alle denken es ist so gelaufen dass ich mir dachte: "Was er kifft ab und zu...ich mach schluss jetzt will ich ihn nicht mehr"
    Die unter euch die mich ein wenig kennen wissen ganz genau dass das absolut nicht meine Art ist.
    Dass er nicht extrem oft gekifft hat und es seit 3 Wochen nicht mehr tut habe ich ja auch erst später erfahren ich habe nur über meinen Ersten Gedanken berichtet.
    Ausserdem sagte er auch, dass er damals wo er vor 3 Jahren gewohnt hat fast täglich gekifft hat...
    Und da soll ich mir keine Sorgen machen???



    @Schnuckl20
    Darum gehts ja wohl nicht. Ob ich es gemerkt hätte oder nicht is doch vollkommen egal ich habs nun halt erfahren und es passt mir nicht, ich mache mir sorgen. Ob ICH ihn nun schonmal bekifft gesehen habe oder nicht...was spielt das für eine Rolle?


    Ich verstehe dass du der meinung bist ich sollte es tollerieren...ist nunmal DEINE Einstellung und dagegen hab ich nichts einzuwenden aber ICH bin einfach anders als du...ich denke anders über sowas.

    Also pass auf das ist einfach. Ich habe nichts dagegen wenn man sich mal ein, zwei Gläser Alk gönnt...manche Menschen können mehr trinken die anders weniger kommt drauf an wieviel man verträgt. Ich bin aber absolut dagegen dass mich trinkt bis man "besoffen" ist. Klar jeder Mensch versucht das mal jeder war vielleicht schon mal besoffen nach ner Party aber es geht darum...ein zwei mal...ok...aber regelmässig is nicht ok.
    Probieren ist ja erlaubt aber weitermachen ist das andere Problem.
    Wobei ICH es nicht einmal probieren möchte.
    Gegen andere Drogen die bekannt sind bin ich absolut genauso das kiffen. Ich kanns nicht leiden wenn jemand (wie du so schön schreibst) seine Sinne verändert schon garnicht mit Kiffen, Drogen und besoffen sein muss auch nicht häufig sein.
     
  • Mieze
    Mieze (34)
    Sehr bekannt hier
    5.598
    173
    2
    vergeben und glücklich
    20 Dezember 2002
    #72
    Joah wie ich in ein paar Jahren denke, würd mich auch interessieren.
    Mit 12 war ich auch noch gegen Drogen und seid ich 13 bin net mehr, dass kann sich aber auch wieder ändern, wenn man mal die Schnauze voll hat (hab nen 25jährigen Kumpel, dem gings wie mir).
    Jedenfalls hat Sabrina nach unserer Meinung gefragt und ich hab meine gepostet.
    Ich hab mir schon gedacht, dass ich damit bei einigen Leuten hier anecken werde, aber es ist nun mal meine Meinung!
    Ich will das kiffen damit ja auch nicht verharmlosen, falls es sich vielleicht so anhört für dich.



    Achja nur weil du eine andere Meinung zu dem Thema hast als ich oder wie?!
    Und was für Beiträge findest du denn noch daneben bitte schön?!
     
  • Scotch
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #73
    Hi!
    Vorweg: Ich nehme keine illegalen Drogen und ich besitze keine illegalen Drogen. Gebe hier nur angelesene Infos aus dem Inet wieder oder Berichte von Freunden von Freunden.
    *nachdenk* und nun?
    Ich denke ich weiß auf was du hinaus willst, aber momentan ist es IMHO so, daß jeder zu einem Dealer gehen kann und jede X-beliebige Droge kaufen kann. Wenn die Droge legalisiert wäre, würde der Schwarzmarkt verschwinden und damit der Jugendschutz wieder greifen. Es ist ja dann nicht so, daß man im Supermarkt neben Üeiern und Marmelade ein Kilo Heroin kaufen kann. Diese Aufgabe könnte z.B. Apotheken übertragen werden, aber unter Kontrolle. So kann nicht mehr jeder 10jährige zum Dealer laufen und das organisierte Verbrechen ist hart getroffen. Außerdem wären die Drogen nicht mehr gestreckt, wodurch die Gefahr für die Konsumenten sinkt. So gäbe es weniger Drogentote und die Leute, die wirklich nicht mit dem Konsum klar kommen kann gezielt geholfen werden, weil sie nicht kriminalisiert werden. Was meinst du warum die Drogengesetze in Europa immer liberaler werden?
    Ich denke aber auch, dass unterschiedliche Persönlichkeiten eine
    verschieden starke Affinität zu unterschiedlichen Drogen haben.
    Will sagen: Jeder sucht sicht sich den Rausch (die Droge) der (die)
    ihm am besten "gefällt", am besten zu ihm passt.
    Trotzdem ist es falsch, andere Leute wegen ihres Mittels der Wahl
    anzuprangern oder zu kriminalisieren. Missbrauch/Sucht gilt es zu verhindern, nicht Konsum. Alles andere ist eine Frage von individueller Freiheit, Verantwortungsbewusstsein, Aufklärung und gesellschaftlich/politischer Gerechtigkeit, bzw. Konsequenz.
    Der Staat ist IMHO nicht dafür da Aufpasser für die Menschen zu spielen. (Bitte nicht sagen: "Dann brauchen wir auch keinen Gesetze.") Ich beziehe, daß jedoch auf die Selbstschädigung, also Dinge die keinen anderen beeinträchtigen oder schaden.
    Außerdem sollte der Staat diese "Selbstschädigung" erst ab einem bestimmten Alter zu lassen. Damit sicher gestellt ist, daß die Person sich ihrem Handeln bewußt ist. Aufklärung ist natürlich auch eine wichtige Sache.

    Also ich hab ehrlich gesagt keinen Bock mehr darüber zu reden, ob Alk oder Cannabis gefährlicher ist. IMHO ist beides gleich schlimm, aber du läßt dich eh nicht überzeugen, also lassen wirs einfach. Was ich nur noch sagen will ist, daß Krebsrisiko steigt. Nur das Risiko, es ist nicht so daß jeder Raucher Krebs bekommen muß, aber Außerdem gibt es für Cannabis viele ungefährliche Konsummethoden. (Tee, Kekse, pur essen, Kakao, Vaporizer usw.). In USA wird größtenteils Cannabis pur geraucht, also ohne Tabak, wodurch das Krebsrisiko wieder sinkt. Natürlich ist immer eins vorhanden, was auch deutlich höher ist als beim Nichtraucher. Will nichts verharmlosen.
    Also ehrlich gesagt sehe ich überall Zigarettenwerbung. Kann also nicht bestätigen, daß die Tabakindustrie (die ich übrigens für ziemlich verlogen und hinterhältig halte, da die unheimlich viele Zusatzstoffe in die Fertigzigaretten beimischen, die die Abhängigkeit fördern.) "durch die Mangel gezogen" wird. Schön wäre es aber, denn:
    Drogen, egal welcher Art haben IMHO nichts in der Werbung verloren, weil so definitiv eine Verharmlosung statt findet (besonders für Kinder).

    Naja, wir haben nun mal das Solidaritätsprinzip hier in Deutschland. In Amerika ist das anders, aber mit dem System kann ich mich persönlich überhaupt nicht anfreunden, weil jede schwerere und damit kostenaufwendigere Krankheit für eine ärmere Person schon der Todesstoß sein kann, weil derjenige dann kein Geld für Medikamente oder Behandlung hat.

    MfG
    Scotch
     
  • DocDebil
    DocDebil (45)
    im Ruhestand
    1.049
    248
    446
    nicht angegeben
    20 Dezember 2002
    #74
    ...dann braucht man keine Strafe mehr zahlen, wenn man beim Autofahren nicht angeschnallt ist :zwinker:

    Versicherungen & Wirtschaft werden dies sicher hoch honorieren.

    Und was die Abgabe von Drogen via Apotheke angeht - dann haben wir statt 5 grossen Dealern 20 kleine Schulkiddies auf dem Pausenhof, die Ihren Stoff rumreichen... sehen wir ja schon mit Methadon, welches nur in der Apotheke ausgegeben wird... auch das ist mittlerweile am Bahnhof um die Ecke zu erhalten...
     
  • ElfeDerNacht
    Verbringt hier viel Zeit
    1.202
    123
    2
    Single
    20 Dezember 2002
    #75
    Ja, ich frage grundsätzlich jeden Mann den ich kennenlerne, wie sie zum Thema Drogen stehen, wenn ich Interesse an ihnen habe, und mir vorstellen könnte, daß sich da mehr draus entwickeln könnte. So isses...
    Und jetzt kannst Du drüber denken was Du willst, und ich hab auch grundsätzlich kein Problem damit wenn wer kifft, nur will ich ihn dann eben nicht als meinen Freund und Partner! Das heißt nicht, daß er nicht ein guter Freund werden kann, nur verbitte ich mir auch dann, daß er in meiner Gegenwart kifft. sollte es doch mal dazu kommen, geh ich einfach. Wär nicht das erste mal.

    Und das liegt nicht daran, daß ich Menschen die das tun für Abschaum halte, sondern daß ich es nicht mag, wie ein Mensch sich im Rausch- sei es von Alkohol oder sonstigem verändert. Denn das kann mein Bild über ihn ganz schnell zerstören!
    Ein guter früherer Freund begann im betrunkenen Zustand immer Vergewaltigungs und Kinderschänderwitze zu erzählen, und das hat unsere Freundschaft auf Dauer nicht überlebt... Auch wenn es ihm danach immer unheimlich leid tat. Menschen werden einfach furchtbar, wenn sie zu viel intus haben (zumindest ein Großteil) und da will ich nicht dabei sein- und von meinem Freund will ich es auch nicht, wenn ich nicht dabei bin.
    Das kann ja jeder so handhaben wie er will, nur lasst Sabrina und auch mir das Recht, es nicht zu wollen, und einen Freund zu wollen, der nicht jeden Scheiß mitmachen muß. Ok?
    Danke

    Grüße Elfchen
     
  • succubi
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #76
    wenn man so eine diskussion anzettelt, muss man auch mit den "folgen" rechnen. wenn man behauptungen und eine meinung hier reinstellt ebenso.

    aber eigentlich schweifen wir etwas vom thema ab.

    @sabrina
    wie gesagt, ich finde deine meinung wirklich gut. - wär schön wenn mehr jugendliche so denken würden, weil dann wär die welt nicht mehr so "drogenverseucht" (und das is sie nun mal leider).
    ich kann's halt nicht nachvollziehen, wieso man sich bekiffen oder besaufen muss. ich für mich würde es auch nicht akzeptieren wenn mein partner das machen würde... und das weiß er auch. wenn er mich trotzdem so wenig zu schätzen weiß und drogen oder alkohol mir quasi vorzieht, dann is er wohl nicht der richtige für mich.
    mein freund legt halt einiges an wert auf meine meinung - er weiß das ich meine gründe hab, wieso meine einstellung so extrem is.

    wirst sehn sabrina, wenn er dich wirklich lieb hat und dich so zu schätzen weiß wie er es dir bisher gezeigt hat, dann wird er es lassen. und wenn nicht, dann is er es meiner meinung nach leider nicht wert...
     
  • TheDuck
    Gast
    0
    20 Dezember 2002
    #77
    @Elfe
    Deinen Kommentar fand ich super ehrlich und ich finde es ganz toll wie deine Einstellung zu den Dingen ist. Ganz klar und nicht so verheuchelt wie bei anderen.

    @Succubi
    Du bist echt nicht schlecht. Dein Diskussionsstil ist hieb und stichfest. Du bist mit einem scharfem Verstand gesegnet.
    Ich wünsche dir ein aufregendes Leben.

    @Sabrina
    Ich wollte keinen als bekloppt darstellen, nur anregen seine Meinung aus einer anderen Perspektive zu sehen, oder klar und ohne Parolen darzustellen. (siehe Kommentar Elfe)

    @In Love and War
    Ich habe nichts pauschalisiert, sondern deine Aussage deckt sich doch mit meiner Aussage. Wer gefärdet ist, braucht nich Süchtig werden.....

    @ricewind
    Danke...einfach nur Danke...endlich mal einer der versteht und nicht mit der Parole weht.

    @Ben21
    ein bisschen Polemik..."du bist ne Wurst die nix sagt :grin: "

    @Scotch
    auch dir eine DANKE

    @Schnuckl
    auch dir ein DANKE

    @DocDebiel
    du musst mal raus aus Tacatucaland :clown:

    TheDuck trinkt nicht und kifft auch nicht....ich lebe ziemlich ohne Drogen und bin auch nicht verbissen :grin:

    Gruss
    TheDuck
     
  • succubi
    Gast
    0
    21 Dezember 2002
    #78
    @duck
    ich weiß grad net ganz ob ich mich jetzt verarscht fühlen soll, aber naja... egal wie es gemeint is: es soll mir recht sein.
     
  • Gogo-Girl
    Gast
    0
    21 Dezember 2002
    #79
    nun ja ich bin auch nicht gerade allzu begeistert davon gewesen, dass mein ex-freund drogen genommen hat/nimmt, aber ich habe mir gedacht: solange er mich da nicht mit reinzieht und sich nicht zum negativen dadurch verändert, soll er es ruhig machen.
    er muss selbst wissen, was er tut und so wie beschrieben, habe ich es ihm auch gesagt und es gab dadurch keine komplikationen.
     
  • Scotch
    Gast
    0
    21 Dezember 2002
    #80
    ACHTUNG IRONIE (zumindest am Anfang des Artikels):

    http://www.spiggl.de/hanf_frei

    Da hat der Spiggel aber einen interessanten Bericht geschrieben. :smile:
     

  • jetzt kostenlos registrieren und hier antworten