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  • Theresamaus
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    6 Juli 2010
    #1

    Einkommensunabhängiger Zusatzbeitrag für die KV: Nutznießer oder Verlierer?

    Die Union und FDP haben sich auf eine Gesundheitsreform geeinigt. Demnach kommt die sog. Rösler-Prämie. Der Beitragssatz steigt auf 15,5 % und der Zusatzbeitrag kann beliebig hoch sein :eek:

    Reform der Kassenfinanzierung: Die Rösler-Revolution - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Ich möchte euch über den einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag fragen, den künftig jede Krankenkasse in beliebiger Höhe erheben darf. Werdet ihr Nutznießer dieser Reform, weil ihr viel verdient, so dass der Zusatzbeitrag Peanuts sind :tongue:, oder Verlierer, weil ihr gemessen an eurem geringen Einkommen viel Geld für den Zusatzbeitrag ausgeben müsstet, der euer Konto auch stark belastet?:geknickt:
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    6 Juli 2010
    #2
    Richtig scheisse ist es doch eher für die mittleren Einkommen, die weder einen Ausgleich bekommen noch soviel Geld haben dass es sie stört. Mal davon ab: Wer viel Geld hat, ist in der Privaten.

    Gönne den Drecksäcken wie Rösler wirklich alles schlechte der Welt, diese Reform ist ein Witz, die ist so schlecht, ich glaube die wollen uns verarschen.
     
  • donmartin
    Gast
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    6 Juli 2010
    #3
    Das hat nix mit Reform zu tun. Alle die Geld durch harte ehrliche Arbeit verdienen sind Verlierer......!

    Das ist schon ein Verbrechen, eine Zwangsabgabe , einkommens und leistungsunabhängig.
     
  • User 76373
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    6 Juli 2010
    #4

    Stimmt


    Das Schlimme ist ja dass das meiste Geld wo anders versickert, in neuen Protzbauten zum Beispiel.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    6 Juli 2010
    #5
    Ich wundere mich, dass sich die CSU auf einmal nicht mehr querstellt. er war doch bisher immer gegen Rösler & Co. Ist Seehofer schon im Urlaub? :eek: oder in Südafrika?
     
  • simon1986
    simon1986 (32)
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    6 Juli 2010
    #6
    Habt Ihr dazu nichts zu sagen? :ratlos:
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    6 Juli 2010
    #7
    Ich wäre bestimmt auf der Verliererseite. :cry:
     
  • ProxySurfer
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    6 Juli 2010
    #8
    Natürlich Verlierer. Das haben uns die CDU/CSU/FDP-Wähler eingebrockt, die so blöd waren, diesen Parteien auf den (Wahl-)Leim zu gehen, als die versprochen haben "Mit uns weniger Steuern und Abgaben!"
     
  • User 38570
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    6 Juli 2010
    #9
    Nun, was soll man dazu sagen... Wirkt auf mich nicht mehr als wie eine recht hilflose Aktion. Das wird das Grundproblem nicht lösen. Ob das nun unfair ist oder nicht weiß ich nicht. Meiner Meinung nach gibt es da keine faire Lösung.

    Zeigt für mich wieder einmal mehr, dass die GKV grundsätzlich nicht das Zukunftsmodell ist. Da ich nicht von betroffen bin, bin ich auch weder Nutznießer noch Verlierer.
     
  • ProxySurfer
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    6 Juli 2010
    #10
    Doch, die gibt es. In einer TV-Sendung sagte man heute: "Die Erhöhung und Zusatzbeiträge ließen sich vermeiden, wenn die Politik die Pharmaindustrie, Krankenhäuser u.v.a. zur Kasse gebeten hätten, denn die verdienen an höheren Beiträgen am meisten. Aber die Politik ist vor deren Lobby auf die Knie gegangen. :mad:
     
  • User 38570
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    6 Juli 2010
    #11
    Die Pharmaindustrie würde auf Dauer im Ausland verschwinden, wenn die ihre Lobby verlieren. Das Geld den Krankenhäusern abzuziehen, würde das Problem nur verschieben und dort eine neue Baustelle aufmachen.

    Egal wie das künftig gelöst wird: Es muss sich nunmal aus den Versicherten finanzieren. Und da muss es einfach gerechter werden, dann würden sich so manche Probleme nicht stellen. Weder einkommensabhängige und -unabhängie Beiträge sind da die Lösung, sondern wohl eher eine individuelle Beitragsfestlegung und damit zum Beispiel die Berücksichtigung von bewusst eingegangenen Risikofaktoren.
     
  • Theresamaus
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    6 Juli 2010
    #12
    In der Tagesschau haben sie auch gesagt, dass Ärzte mit einer Nullrunde die Prämien hätten stabiliesieren können.
     
  • User 38570
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    6 Juli 2010
    #13
    Naja... Wenn die Bussfahrer auf ihre Gehaltserhöhungen verzichten, würde der Nahverkehr vielleicht auch billiger werden. Das verlangt aber keiner, warum dann von den Ärzten?
     
  • Theresamaus
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    6 Juli 2010
    #14
    Der öffentliche Arbeitgeber verlangt das zuerst. Aber dann kommt ver.di und dann wird verhandelt, notfalls gestreikt usw. Es ist nicht so, dass man von vorne herein den Busfahrern eine Tariferhöhung in Aussicht stellt.
     
  • User 38570
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    6 Juli 2010
    #15
    Und weiter? Ist doch bei den Ärzten genauso.
     
  • butterfly1995
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    6 Juli 2010
    #16
    da hast du es gesagt, gesundheit gibts nicht umsonst und die privaten leisten ihren beitrag nur halt nicht in den gesetzlichen versicherungen, aber es steht ja jedem frei in ne private zu wechseln.

    und solange man wegen jedem kleinen ding zum arzt rennt wird sich das auch nicht ändern. mal abgesehen davon das medikamente zu teuer sind.
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    6 Juli 2010
    #17
    Die Krankenversicherten haben aber keine Möglichkeit zu streiken oder nicht zu zahlen :cry: während die Ärzte streiken können.

    ---------- Beitrag hinzugefügt um 23:21 -----------

    Das ist eigentlich ein Dilemma.
    Die einen sagen, schon bei leistem Verdacht sofort zum Arzt, damit man Krankheiten früh genug erkennt.
    Die anderen sagen, bloß nicht bei jedem Wehwehchen zum Arzt gehen, denn damit belasten sie die Krankenkasse.
    Wer hat recht? :ratlos:
     
  • Fridge86
    Fridge86 (32)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    Es ist kompliziert
    6 Juli 2010
    #18

    Dito - Und auch froh drüber:rolleyes:
     
  • User 44981
    User 44981 (31)
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    6 Juli 2010
    #19
    Nach meinem Stuidum werde ich wohl ein Einkommen im oberen Teil des mittleren Bereiches haben, so dass ich zu den Verlierern der Reform gehören werde, wobei diejenigen, die eher im unteren Teil der mittleren Einkommen rangieren, noch übler dran sind, weil sie die zusätlzichen Kosten noch schwieriger verkraften können.

    Wollen wir wirklich, dass unsere im Internationalen Vergleich deutlich unterbezahlten Ärzte (insbesondere ganz normale Ärzte in Kliniken... bei niedergelassenen Ärzten, Chefärzten, usw. sieht es anders aus), die oftmals unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen (extrem lange Schichten, usw.) arbeiten müssen, auch noch eine Nullrunde hinlegen? - Wohl kaum.

    Schon jetzt gehen viele gute Ärzte ins Ausland, weil sie dort eine bessere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen vorfinden.

    Und ich möchte nicht von einem drittklassigen Arzt, der nur in Deutschland ist, weil sie ihn im Ausland nicht wollen und der am Ende seiner 12 Stunden-Schicht schon völlig übermüdet ist, operiert werden.

    Da gibt es erst mal einige andere Bereiche, in denen man deutlich sparen kann. - Spontan fallen mir zwei Dinge ein:
    - Arzneimittelpreise senken (es kann doch nicht sein, dass Arzneimittel in Deutschland teurer sind als in nahezu allen anderen Ländern der Welt)
    - unnötige Arztbesuche eindämmen
     
  • Theresamaus
    Benutzer gesperrt Themenstarter
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    6 Juli 2010
    #20
    Um unnötige Arztbesuche einzudämmen habe ich einen Vorschlag:
    Arbeitgeber und auch Schulen sollen kein ärztliches Attest mehr verlangen, wenn Arbeitnehmer oder Schüler krank sind und nicht erscheinen. Sie sollten zuerst daheim :sleep: anstatt sofort zum Arzt zu latschen. Viele Patienten wissen sowieso besser was sie haben und wie lange sie ihr Bett hüten müssen. Zumindest bei den meisten Krankheiten weswegen man krankgeschrieben wird. Lieber Bettruhe als Attest, nur weil sie verlangt werden.
     

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