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  • DaMax
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    offene Beziehung
    23 August 2017
    #1

    Schule Elternteilzeit

    Hallo,

    ich wollte mal nach Erfahrungen fragen.

    Kurz zum Sachverhalt.
    Ich befinde mich seit Anfang Februar in Elternteilzeit mit 30 Wochenstunden.
    Bei uns in der firma ist es üblich, das "Überstunden" im Rahmen der Gleitzeit aufgebaut werden. Diese können zum einen durch kürzere Arbeitstage, als auch durch zusätzliche freie Tage abgegolten werden. unteranderem an den 3 Tagen zwischen den Jahren.

    Ergo habe ich Überstunden gemacht. Zum einen für die zusätzlichen freien Tage, zum anderen, um auch nach der Elternteilzeit noch nicht wieder voll gehen zu müssen, sondern das reduzierte Arbeiten bis Jahresende zu verlängern. Ich werde auch definitv bis zum Jahresende alle Überstunden aus der Elternzeit ausgeglichen haben und somit unterm Strich keine Mehrarbeit gemacht haben!

    Heute kam ein Rundschreiben von der Zentrale das kurz und knapp besagt, dass das verboten ist und Strafen seitens der Elterngeldstelle nach sich ziehen kann sowie das Elterngeld zurück gezahlt werden muss.

    gut. kurz vor Ende meiner Elternteilzeit ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen, und nach Internetrecherche lässt es sich jetzt auch nicht mehr (rein rechtlich) aus dem Brunnen ziehen.


    Zum einen fühle ich mich jetzt benachteiligt, da es mir so unmöglich gemacht wird dieses, für den Mitarbeiter und vor allem für Familienmütter- und Väter nützliche Tool zu nutzen. Aber vor allem mach ich mir Sorgen, das ich jetzt das Elterngeld zurück zahlen muss.
    Das wäre der finanzielle Supergau für mich.


    Jetzt zur Frage.
    Hatte hier schonmal jemand eine ähnliche Situation? Ist es aufgeflogen? Konntet ihr euch irgendwie rausreden?


    Ich möchte hier explizit keine rechtliche Beratung. Nur Erfahrungen. Der rein rechtliche Stand der Dinge ist mir durchaus bewusst. :flennen:
    Ich hab nur noch irgendwie die Hoffnung, das mir jemand Hoffnung machen kann... :frown:

    Liebe Grüße
    DaMax
     
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    24 August 2017
    #2
    Du hast also Elterngeld angemeldet auf Teilzeitbasis 30h die Woche, aber trotzdem Vollzeit weiter gearbeitet und alles über 30h als Überstunden angesehen?
    Ich hoffe doch sehr, dass dies auffliegt und Du das Elterngeld zurückzahlen musst. Sowas nennt man in meinen Augen schlicht Betrug.
    Aber so richtig hoch kann das Elterngeld ja nicht gewesen sein, da dein Einkommen aus der Teilzeit (also 30h) angerechnet wird.
     
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    25 August 2017
    #3
    Bist du sicher, dass freiwillige Überstunden im Rahmen der Gleitzeit nicht erlaubt sind?
    Das konnte ich so im Internet nicht wiederfinden.

    Mir ist irgendwie nicht ganz klar, wie das gelaufen ist. Wenn das alles so eindeutig geregelt ist, warum hast du dann erst jetzt zum Ende der Elternteilzeit von der Zentrale (welche Zentrale?) gehört? Vorher hätte man ja noch gegensteuern können. Was steht denn eigentlich in dem Schreiben drin, was du tun sollst?
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 August 2017
  • DaMax
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    25 August 2017
    #4
    sie sind in so fern erlaubt, als das sie im Monatsmittel die vereinbarte Arbeitszeit nicht überschreiten dürfen.
    ich hab das auf diveseren Analtsforem gefunden

    nein.
    ich habe ein mittelding gearbeitet. also etwa 35 Stunden, von denen ich ca. 2 gleich wieder durch Freitage ausgeglichen hab. Also unterm Strich etwa 33 Stunden die Woche.
    und die anderen Stunden hab ich halt angespart, nicht als Überstunden! sondern als Gleitzeit. So ist das nunmal in einem Gleitzeitmodel.
    ich habe u.A. für 5 Tage zusätzliche Weihnachtsferien 40h angespart. wie gesagt, das ist bei uns normal und macht jeder! Wenn ich aber bis Oktober keine Gleitzetstunden ansparen darf, ist es schlicht nicht sinnvoll möglich.
    Anscheinend arbeitest du selbst nicht in einem Gleitzeitmodel.
    Ich habe schlicht vorher nicht gewusst, das Elterngeld und Gleitzeitmodel unvereinbar miteinander sind. hätte ich das gewusst, hätte ich die Elternteilzeit nicht gemacht!
    da hast du recht. ist aber dennoch 4 stellig weil 8 Monate Bezug... und damit über meinen Möglichkeiten.
     
  • User 150857
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    25 August 2017
    #5
    Wie soll man sich denn da rausreden? Ist ja ganz klar geregelt und festgesetzt, dass man auch mit Überstunden nicht über der vereinbarten Arbeitszeit liegen darf. Würde mich da eher mal frühzeitig drum kümmern, damit du evtl eine Ratenzahlung oder so vereinbaren kannst.
     
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    25 August 2017
    #6
    Ich habe selbst während der Elternzeit in Teilzeit weiter gearbeitet. In den Unterlagen ist klar angegeben, dass man nicht mehr als arbeiten darf.
    Baust du Überstunden auf und feierst die dann während der Vollzeit ab, würdest du ja quasi mehr Geld bekommen (weil du ja während der Teilzeit ja Elterngeld bekommen hast).

    Du hast eventuell die Möglichkeit, die zu viel gearbeiteten Stunden verfallen zu lassen (falls dein Arbeitgeber da mitmacht), musst dann aber auf Geld/Urlaub für diese Stunden verzichten, hast dann aber kein Problem mit der Elterngeldstelle.

    Ansonsten: selber Schuld, die Konsequenzen standen ja schon vorher fest.
     
  • DaMax
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    25 August 2017
    #7
    naja, der Satz schließt sich ja selbst aus.

    naja, ich werd jetzt jeden in unserer Firma davon abraten, der fragt.
    aber du hast schon recht.
    ich werde das allerdings voraussichtlich Familienintern gelöst bekommen
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 August 2017 ---
    nja, nicht direkt. im Jahresmittel sozusagen ja nicht.
    Nur wenn man halt sdagt, das ich ja dann kein Elterngeld bekommen hätte.
    Mein einziger Vorteil jetzt liegt/eher, läge in ein paar freien Tagen mit meiner Familie.
    nein, das geht nicht. Wenn die drauf schauen, dann wird auf jeden Monat geschaut. Wenn ich jetzt alle Stunden verfallen lasse sind Geld und Stunden futsch.

    ja ich weiß :sorry:
    nur irgendwie ist das an mir vorbei gegangen, dass das ehben nicht mit Gleitzeit vereinbar ist.
    Normalerweise frag ich auch sowas immer. keine Ahnung was da mit mir los war.

    Wie gesagt, hät ich vorher gewusst das es keine Vorteile für mich hat, hät ich keine Elternzeit genommen
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 August 2017 ---
    ich hoffe nur irgendwie, das ich die Strafzahlungen meiner Firma abwenden kann, denn die können ja echt nix für.
    Hier ist jeder Mitarbeiter selbst für sein Stundenkonto zuständig und das wird nur einmal im Quartal auf extreme Ausreißer geprüft.
    Also im Grunde genommen rein mein Fehler und ich fänds Scheiße, wenn meine Kollegen dafür aufkommen müssten
     
  • User 64931
    User 64931 (36)
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    25 August 2017
    #8
    Naja, Gleitzeit innerhalb der Elternzeit könnte gehen. Bin mir da nicht sicher.
    Aber Zeit innerhalb der Elternzeit ansammeln und die außerhalb abfeiern geht nicht, da der Staat die ja die Differenz zwischen Teil- und Vollzeit bezahlt (zu ca. 60%).

    Wenn du da mehr arbeitest und das an während der Vollzeit abfeierst, bekommst du ja mehr Geld, weil du in der Vollzeit von deinem AG bezahlt wirst für Arbeit, für dich der Staat schon bezahlt hat. (ist schwer zu erklären und verstehen, ich weiß)
     
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    25 August 2017
    #9
    Wenn du die std noch in der EZ abfeirst, würde das gehen?
    Ich kenne dies von jemandem der 20 std gearbeitet hatte und flexibel freozeit für arztbesuche und kh-aufenthalte seines baby brauchte. Im Monat waren die Std nicht immer ausgeglichen, auf die 12 Monate schon. Allerdings ist dies auch schon einige Jahre her, vlt. Gab es da andere Regeln, und vlt kam er auch nicht über die böse 30 Std Grenze.
     
  • DaMax
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    25 August 2017
    #10
    wann ich mein Gleitzeitkonto abfeiere ist für das Geld was ich bekomme Egal, mit dem einzigen Punkt, das ich ja jetzt die 150€ bekomme, die ich dann nicht bekommen würde.
    sprich, ich habe an sich keinen finanziellen nutzen, da mein Stundenlohn ja gleich bleibt.

    Wie gesagt. es sind keine Überstunden in dem Sinne, sondern einfach Gleitzeit.
    Das habe ich geprüft. bei Abfrage fragen die wohl immer die monatlichen Saldi ab, nicht die gesamten.
    Aslo gleitzeit innerhalb eines Monats ist möglich, aber nicht innerhalb der gesamten Elternteilzeit.

    Das kann es durchaus sein.
    Man darf nicht über die 30 Stundengrenze kommen. nun, das ist blöderweise meine Untergrenze.


    naja, wenn das Los für die Überprüfung auf mich fällt, muss ich wohl oder übel in den sauren apfel beißen.
    Schade das ich dann beim nächsten Kind nicht reduzieren kann. Aber ist wohl nicht gewollt.
    Meine Flexibiltät im Rahmen der Gleitzeit ist aber wesentlich hilfreicher, als die Stundenreduktion
     
  • User 120063
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    25 August 2017
    #11
    Irgendwie hab ichs noch nicht ganz verstanden: Wieso könntest du dann beim nächsten Kind nicht reduzieren? Es ist doch nicht so, dass bei einer Reduzierung Gleitzeit nicht möglich ist. Du musst nur im Schnitt unter 30 Wochenstunden im Monat bleiben, kannst also keine Überstunden für später aufbauen. Innerhalb des Monats kannst du aber im Rahmen der Gleitzeit auf jeden Fall flexibel bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 August 2017
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  • DaMax
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    25 August 2017
    #12
    nun,
    da wir die meisten Gleitzeittage am Jahreende nehmen dürfen (also 5 an der Zahl), muss/kann/darf/sollte ich im Normalfall dieses Gleitzeitguthaben über das ganze Jahr aufbauen. Das kann ich nicht in Elternteilzeit. Also ist dieser Effekt für mich verloren.
    Diese Flexibilisierung ist aber viel Wert.
    wenn ich jetzt also einfach nur temporär auf Teilzeit gehe, quasi um das geld was ich jetzt schon weniger bekomme, reduziere, kann ich auf eine 34 Stundenwoche reduzieren und hab genau so viel Geld wie jetzt und behalte alle Vorteile der Gleitzeit.
    Das ist für meine Familie wesentlich besser als wie es jetzt ist.
    Die Elternteilzeit ist also, zumindest bei uns, totaler quatsch.
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 August 2017 ---
    ich kann also Elternteilzeit beim nächsten Kind nehmen, hätte aber nur Nachteile für meine Familie.
     
  • User 36171
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    25 August 2017
    #13
    Oder du vereinbarst 28 Stunden pro Woche, dann darfst du 2 Stunden pro Woche aufbauen, wenn dir diese Gleittage so wichtig sind.
     
  • DaMax
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    25 August 2017
    #14
    an sich denkbar, aber es ist so schon finanziell sehr knapp....
    und sicher, ob es dann nicht doch ärger geben kann bin ich auch noch....

    Ach Scheiß drauf.
    ich bleib einfach bei meiner Lebenseinstellung und boykottiere den "Sozial"Staat so weit es eben geht. :pfff:
    Wenn man einfach für sein Geld arbeitet und nicht auf Almosen zurückgreift, passiert einem sowas nicht!

    (nicht wundern. ich bin nach der deprimiertphase jetzt in der "ach-leckt-mich-doch-alle-dort-wo-keine-sonne-hinscheint-Phase. ist also nicht gegen euch. :bier:)
     
  • User 54458
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    26 August 2017
    #15
    Konkrete Erfahrungswerte dazu habe ich nicht, aber auch Dein Betrieb wird lückenlos alle 4 Jahre von der Deutschen Rentenversicherung geprüft. Es könnte dann zumindest sein, dass die sich auch die Stundenzettel oder Arbeitszeitkonten vorlegen lassen und es dann auffällt. Ich halte es eher für unwahrscheinlich, aber die Möglichkeit besteht.
     
  • User 103483
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    26 August 2017
    #16
    Die Gleitzeit nimmst du zum Jahreswechsel wieder als freie Tage? In der Zeit arbeitest du nicht. Während deiner Urlaubstage machst du auch keine weiteren Überstunden... Kommst du dann überhaupt über die vereinbarte Stundenzahl im Jahresschnitt? Die Gleitzeit spiegelt doch wider wie viel du "Überstunden" gemacht hast. Wenn die am Jahresende bei 0 ist, dann hast du im Jahresschnitt keine gemacht. Hast du denn am Jahresende noch viele Überstunden? Kannst du die nicht vielleicht im Herbst/Winter abbauen, damit der Jahresschnitt dann passt?
     
  • DaMax
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    26 August 2017
    #17
    ich hab am Jahresende null... also, nicht ganz. ich bin mit 20 gestartet in 2017 und würde auch wieder 20 haben.
    Aber das interessiert die Damen und Heren der Elterngeldstelle leider nicht. die schauen Monatsfein.
     

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