• simon1986
    simon1986 (34)
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    Verheiratet
    29 Oktober 2004
    #21
    Wenn ich in diesem Forum die <Beiträge lese und schreibe, dann komme ich mir manchmal echt Links bis Links-extrem vor.
    Ich bin -
    - für den Sozialstaat
    - für den Beitritt (CH!) zur EU
    - für die Umwelt
    - für nachhaltige Wirtschaft
    - für "Schwulen" und "Lesben"-Ehe
    - für Katzen, Delfine und Fledermäuse
    aber
    - gegen Hunde und gewisse Politiker
    - gegen Fremdenhass und Rassismus
    - gegen die Abtreibung (ausser in bestimmten extremen Situationen)

    Wie soll ich mich einordnen?

    Irgendwie Kiwi-grün mit Rosarot, aber teilweise sehr konservativ.
     
  • ProxySurfer
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    29 Oktober 2004
    #22
    Ich habe mal Sozialist angeklickt, bin aber eher Grüner. Leider haben sich die Grünen (als Partei) zu weit entfernt von ihren Zielen. Wer FÜR Hartz 4 ist und nichts gegen Preiserhöhungen/Streckenstillegungen der Bahn tut, ist für mich nicht wählbar. :flennen:
     
  • 29 Oktober 2004
    #23
    Wenn man etwas ändern will ist Extremismus/Radikalität oft der einizige Weg. Dabei sollte man Extremismus nicht immer mit Militanz gleichsetzen oder Extremismus mit politschen Ausrichtungen assoziieren. Wie oft führten in der Geschichte erst extreme Sitiuationen zu Veränderung, unabhänig von einer politischen Ideologie. Ohne den Sturm auf die Bastille, keine franz. Revolution, ohne den Krieg gegen die Franzosen 1870/71, keine deutsche Nationalstaat, und so weiter.
    Wer an seine politische Einstellung wirklich glaubt und sie verwirklichen will, kann auf Extremismus nicht verzichten.
     
  • La Vita è bella
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    29 Oktober 2004
    #24
    bin in der schweizer politik eher rechts. die linken haben noch nie etwas von sparen gehört. jede kind weiss, dass man nicht mehr ausgeben darf, als reinkommt! :angryfire

    gruss la vita ...
     
  • whitewolf
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    29 Oktober 2004
    #25
    Hmmm...
    Ist zwar kein Staat, aber in den USA gibt es eine Sekte namens Amish People.
    Die fahren noch in Pferdekutschen herum, haben keinen Strom, Wehrpflicht gibts im Amiland auch nicht.

    Mit der Schulpflicht muss ich passen.

    Oder geh zu den Ureinwohnern Suedamerikas -- da findet man auch entsprechende Lebensstile.

    Aber nenn mir mal einen Grund, die Schulpflicht abzuschaffen. Ich hab ja schon die seltsamsten Forderungen gehoert, aber das war bisher noch nicht dabei....
     
  • DARCO1977
    DARCO1977 (42)
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    30 Oktober 2004
    #26
    @Whitewolf
    Um Himmelswillen, nicht das du denkst ich bin für die Abschaffung der Schulpflicht.
    Ich habe damit nur die „Grünen“ Zittert die damit in den Anfangsjahren geworben haben.
    Eine Abschaffung der Schulpflicht halte ich in der heutigen Zeit für eine Katastrophe.
    Das würde dann vermutlich so aussehen das noch weniger lesen und schreiben können, und
    nur noch vor der Glotze oder der Playstation gehockt wird. Weil ich kann mir nicht vorstellen das
    die Jugend wenn es keine Schulpflicht mehr gibt, sich geistig mit Büchern wie
    Nietzsches – Also sprach Zarathustra oder mit anderen Themen über Philosophie, Mythologie
    auseinandersetzen würden. Was ich persönlich schade finde, wenn man bedenkt was die Evolution für Opfer brachte und dies heute von vielen Jugendlichen einfach nicht geschätzt wird.
    Mit Schuld an der ganzen Misere gebe ich den heutzutage nicht kompetenten Lehrern die wiederum aber auch von höherer Stufe ihren Lehrplan erhalten. Der Unterricht sollte einfach, erstens interessanter gestaltet werden, zweitens mehr anschaulich vermittelt werden so in der Praxis wie auch in der Theorie. Ich sehe das bei meiner
    Cousine. Der Lehrstoff wird einfach oberflächlich vermittelt, anstatt genauer sich damit beschäftigt wird.
    Was ich damit sagen will, ist wenn einer sich z.B. für ein Lehrthema begeistert wird von ihm verlangt das er sich in der Freizeit damit auseinander setzt anstatt es in der Schule geboten wird, nee da wird dann schnell zum nächsten Thema gewechselt was demjenigen gar nicht interessiert. Und so hat er nur die Möglichkeit im Studium auf der Uni oder in kostenlosen Vorlesungen sich weiter zu bilden.
    Wenn ich mir als stiller Besucher mal eine Schulstunde anschaue dann frag ich mich so wie so ob das heutzutage so noch einen Sinn bringt wenn man sich manche Schüler anschaut. Ich hatte das vergnügen in einem Praktikum mir das einen Tag anzuschauen. Es kam mir so vor als ob der Lehrer als Feind gesehen wird, Geschichte langweilig ist, und bei Sozialkunde eh alles verloren ist. Für die Schüler sah ihr eigener Lehrstoff so aus, das erst mal ausgeschlafen wurde, oder Gegenstände geworfen wurden ( ob das ein versuch mit der Schwerkraft war ? ), oder Musikbands per Kopfhörer wissen vermittelten und und und... Du weist schon worauf ich hinaus will.
    Ich frage mich echt was soll das für eine Zukunft sein, und stelle mir parallel die Frage was passieren würde wenn die Grünen wirklich ihr Konzept durchgesetzt hätten ( Utopie ). Würden dann viele die Schule als
    Umprogrammierungs Anstalt sehen und ihr Leben kreativ selbst gestallten und aus Erfahrungen lernen ?
    Oder würde es so aussehen wie die APPD es zu erreichen versucht mit dem Wahlwebeplakat „Dumm und Glücklich“ – Schwieriger Brocken dieses Thema aber ich will nicht zu weit ausholen an dieser Stelle.

    Ich werde mich mal über die „Amish People“ schlau machen vielleicht bekomme ich ein paar Fakten zusammen die ich auswerten kann. Ich kann dir ja dann meine Recherchen mal zukommen lassen, dann aber besser per Privat Nachricht. Weil das geht dann am Thema zu weit vorbei.
    OK bis dann. :eckig:
     
  • simon1986
    simon1986 (34)
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    30 Oktober 2004
    #27
    Ich bin eher links. Weil ich meine dass man den Haushalt eines ganzen Staates nicht mit einem Familienhaushalt vergleichen darf. Darum weiss auch nicht "jedes Kind" wie die Finanzen eines Landes zu handhaben sind.

    Es gibt in der Schweiz Milliardäre die zahlen weniger Steuern als ein einfacher Landarzt. Umgekehrt müssen Behindertentaxis den Betrieb einstellen weil der Staat die Beiträge streichen muss. Da tönt dann der Satz "----nicht mehr ausgeben als reinkommt" schon etwas sonderbar!
     
  • gluteus maxima
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    30 Oktober 2004
    #28
    in der deutschen politik (wo ich seit 16 jahre lebe, aber nicht wählen darf) wäre ich eher der sozialdemokrat...mit einem leichten grünen hauch...

    in der österreichischen politik (wo ich wählen darf, aber ich nicht lebe) tendiere ich auch eher zu rot..oder grün!.. :grin:

    aber nie nie nie nie nie nie nie nie NIE in meinem leben diese cdu (und von mir aus csu) scheisse... :wuerg:
     
  • deBergerac
    deBergerac (33)
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    30 Oktober 2004
    #29
    Ein der SPD-nahestehender Bekannter bezeichnete mich einmal als rechtskonservativ. Ein anderer Bekannter, CDU-Mitglied, meinte über mich ich sei ein kleiner Linker. Ich selber kann auf die Frage nach meinem Standpunkt nur antworten: mit beiden Beinen auf dem Boden.
     
  • 123hefeweiz
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    30 Oktober 2004
    #30
    Kann ich absolut nicht sagen. Was Energiepolitik anbetrifft (AKWs!) tendiere ich zur CDU, in punkto Außenpolitik denke ich eher rot. Auch von FDP und Grünen könnte ich Teile des Parteiprogramms sofort unterschreiben, während andere mir wiederum gar nicht passen. Ist immer wieder schwierig, irgendwas zu wählen...

    Gruß
    hefe
     
  • Dawn13
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    30 Oktober 2004
    #31
    Mitte rechts. Nach Schweizer Politik.
     
  • seppp
    Gast
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    31 Oktober 2004
    #32
    Meine politische Grundhaltung lässt sich nicht durch eine der üblichen Einteilungen ausdrücken. Für mich gibt es zwei Dinge die zählen: Logik und Menschlichkeit. Die Politik, die sich daraus ergeben würde, würde je nach Situation mal nach der einen und mal nach der anderen Richtung aussehen.
     

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