• Jannek123
    Jannek123 (35)
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    25 Januar 2019
    #1

    Ex will wieder ins gemeinsame Haus einziehen

    Ich möchte gerne eure Meinung hören.
    Hier meine Geschichte mit der blöden Situation...

    Im Jahr 2014 bekamen meine Exfreundin und ich ein gemeinsames Kind.
    Dazu sei gesagt dass es keinen Kinderwunsch von meiner Seite gab. Ich habe mich nicht als Vaterfigur gesehen. Und auch die Vorraussetzungen waren schwierig. Meine Ex und ich haben keine Eltern / Verwandtschaft in der Nähe. Ich bin und bleibe erstmal selbständig. Planen ist ein schwieriges Thema, ich bin teilweise Wochenlang nicht zuhause.
    Wir hatten damals gesprochen und ich habe gesagt wie ich die Sache sehe. Hatte dann für mich beschlossen, "ich kann sie jetzt nicht im Stich lassen" und gehe das Thema Vater werden an, obwohl ich total dagegen war.
    Eins kam zum anderen, das kiddy war da und man braucht mehr Platz. Schlussendlich haben wir dann gemeinsam ein Haus auf dem Land gekauft.
    Eine Bestandsimmobilie, die es noch zu renovieren / umzubauen galt.
    Wir zogen ein und seit Tag 1 war ich nur am Renovieren / Bauen. Wenn ich nicht gebaut habe war ich arbeiten. Geld für den ganzen Spass muss auch verdient werden. Lange Rede kurzer Sinn. Dass ging eine ganze Weile, wodurch die Beziehung sehr gelitten hat.
    Im September 2017 ist sie mit unserem Kind ausgezogen, wieder in die Stadt. Auf dem Land wurde sie nicht so richtig glücklich. In einer "Baustelle" leben. Alles dreht sich nur ums Haus. Ich bin auch nie (für sie) da.
    Wir wollten erstmal eine räumliche Trennung, damit wir uns alle mal wieder ein wenig entspannen. Das hat soweit auch ganz gut funktioniert. Ich hab plötzlich garnichts mehr an dem Haus gemacht weil ich endlich mal wieder unbeschwert meinen Hobbies nachgehen konnte, ohne dass sie mir permanent mitteilt, dass hier doch alles unfertig sei und wie kacke es ist in einer Baustelle zu wohnen.
    Wir gönnten uns mal eine Auszeit.
    Sie machte dann zu Weihnachten 2017 Schluss mit mir. Da gab es mittlerweile auch einen neuen Mann, den sie kennengelernt hatte.
    Seit September 2017 zahle ich alles alleine, was das Haus und dessen Unterhalt / Umbau angeht. Wir hatten Anfang 2018 gesprochen was damit passieren solle. Ich sagte ihr dass ich nicht verkaufen will. Sie sagte mir dass sie da raus will, auch aus den Verträgen.
    Daraufhin bin ich zu den Banken gegangen und habe das mal angeschoben. Das dauerte alles recht lange. Es gab aber auch keinen Stress, weil wir ganz gut miteinander ausgekommen sind. Für mich war klar, sie will da raus. Ob das jetzt oder später geregelt wird ist eigentlich egal, weil wir entspannt damit umgehen.
    Ich fand nach paar Monaten wieder Motivation, weiter umzubauen.
    Eins vorweg...wir haben die Arbeit schlichtweg komplett unterschätzt! Aber das ist ein anderes Thema und ich mach da alles alleine.
    Im Sommer 2018 verreiste ich für einen Monat beruflich. Kurz davor bekam ich von einer Bank ein Schriftstück was sie auszufüllen hatte. Nach dem Monat meiner Abwesenheit war das Schriftstück noch immer nicht ausgefüllt. Auf meine Frage hin wurde gesagt dass sie sich garnicht mehr so sicher ist.
    Im Sommer 2018 lernte ich meine neue Freundin kennen. Ich erzählte meiner Ex loyal davon, weil auch unser Kind die Neue kennenlernen sollte.
    Kurz danach kam meine Ex auf die Idee: "Ich zieh wieder bei dir ein". Problem ist dass unser Kind nächstes Jahr in die Schule kommt. Wo das sein wird will wohl überlegt sein. Da bin ich ganz bei ihr!
    Aber die Problematik dass sie hier wieder einziehen will besteht nachwievor und wird so schnell nicht wegzudiskutieren sein.
    Wir waren gemeinsam Ende 2018 bei einer Erziehungsberatung mit mehreren Sitzungen. Thema Haus war eine Riesennummer. Das hat uns garnichts gebracht. Sie beharrt darauf hier wieder einzuziehen. Sie steht ja auch zu 50% im Grundbuch und ist nicht bereit das zu ändern.
    Alle Anstrengungen hier eine Regelung zu finden kommen durch mich.
    Versteht mich nicht falsch.... ich möchte ihr um Gottes Willen keinen Reindrücken oder sie irgendwie benachteiligen. Immerhin ist sie die Mutter unseres Kindes. Meine Beziehung zu dem Kind ist übrigens super. Ich liebe es über alles und bereue es nicht "am Ball geblieben" zu sein. Mit meiner Ex versteh ich mich auch ganz gut. Meist organisatorisch aber auch so Besuchen wir gemeinsam meine Familie oder verbringen Weihnachten zusammen. Viel des Kindes wegen. Wir wollen auf keinen Fall eine hysterische Mutter / Vater Scheisse.
    Ich will das Haus eigentlich nicht verkaufen. Das Haus müsste für den Zweck einer gemeinsamen Nutzung umgebaut werden (2 Parteien). Über die Finanzierung der Umbaumaßnahmen weiss man nichts. Dazu schweigt sie. Ich hatte von mir aus eine komplette Auflistung aller gemachten Zahlungen das Haus betreffend gemacht. Dort siehts halt so aus dass ich komplett 2/3 bislang von mir aus gezahlt habe. Hinzu kommt die Arbeitszeit. Ich zahle zudem einen mit ihr abgemachten Betrag Kindesunterhalt. Alles in allem aber schon stressig für mich alles bedienen zu können, weils doch recht sportlich ist.
    Ich meinte dass ich nicht vorhabe da noch irgendwas selber zu bauen. Demnach herrscht auch seit Monaten Baustop, weil keiner weiss was hier mal wird.
    Alle künftigen Baumaßnahmen sollen dann durch Fachfirmen gemacht werden. Dann ist es klar wer was zu zahlen hat.

    Was denkt ihr wenn ihr das lest?
     
  • Schweinebacke
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    25 Januar 2019
    #2
    Ich würde das Haus an deiner Stelle wenn es geht verkaufen. Das führt doch so zu nichts, und durch zwei geteilt ist man dann ja auch wieder weit von Freiheit entfernt, vor allem noch, wenn man die ganze Zeit mit seiner Ex aufeinander hockt. Klingt spaßbefreit.
     
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    25 Januar 2019
    #3
    Lass sie Deinen Anteil plus den wohl immensen Wertzuwachs auszahlen, dann kann sie da einziehen. Oder verkauft es, zieh Du Deine Kosten und Investitionen plus Arbeit davon ab und sie darf den Rest behalten. Auf nichts Anderes würde ich mich einlassen.

    Hast Du einen Rechtsanwalt? Wenn nicht, mache zumindest mal einen Termin für ein (erstes) Beratungsgespräch.

    Schön, dass Du es so siehst, dass Ihr Euch noch gut versteht. Ich denke, sie verarscht Dich komplett und will nur ihren eigenen Vorteil aus Allem ziehen. Schon am Anfang Deines Posts habe ich gedacht: hä? Wieso macht und zahlt er Alles alleine? Sie wollte das Alles doch (auch). Und sie ist doch anscheinend den ganzen Tag im Haus, wieso macht Sie dann nichts?
    Und dann fällt ihr ein paar (wenige!) Jahre später ein, dass Haus doch doof ist. Und dann ist es auf einmal wieder supi? Das wäre mir zu doof und es geht um zu viel Geld dabei. Und Zeit, denn schnell wird da gar nichts geklärt sein. Und damit kostet es Dich auch noch einen Haufen Nerven. Und vielleicht auch eine Liebe, denn je nachdem, wie sehr Dich das beschäftigt, wird das Deine neue Freundin vielleicht nicht ewig mitmachen.
     
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  • Jannek123
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    25 Januar 2019
    #4
    Ja, leider beschäftigt mich das schon sehr und ja, leider hat meine neue Liebe bereits sehr gelitten.
    Ich war bereits beim Rechtsanwalt und hab mich beraten lassen. Wir müssen uns halt im Guten einigen. Im Guten ist das Zauberwort. Darum geht es mir auch. Ich will nicht dass das zu Lasten des Kindes geht. Und schon garnicht will ich sinnlos Geld in irgendwelche Anwälte / Gerichte stecken, wenn wir doch Potenzial haben das vernünftig zu klären.
    Ich glaube nicht dass sie mich verarschen will. Dafür kenn ich sie zu gut. Es war halt ein Traum, der zerplatzt ist.
    Sie hat, denke ich Angst alles komplett zu verlieren. Sie will auf keinen Fall dass hier mal eine andere Frau einzieht (hat sie mir mal gesagt).
    Verkaufen würde auf jeden Fall Geld kosten. Ist noch soviel ungemacht; im Baustellenmodus. Auch die Bank meinte schon dass das teuer werden würde (Vorfälligkeitsentschädigung...)
    Sie ist mir auf keinen Fall egal! Da ist keine Liebe mehr oder so. Dennoch bedauere ich schon sehr dass das nicht funktioniert hat, weil wir eigentlich ein super team waren.
    Ich denke dass das ähnlich bei ihr ist.
    Ich hab halt das Gefühl es gibt nur einen Ausweg: Entweder sie einziehen lassen, mit mir als Nachbar oder die Bude verkaufen, Geld versenken und die Jahre Arbeit und Stress waren völlig umsonst.
    Mir fehlen ein wenig die Alternativen.
     
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    25 Januar 2019
    #5
    Wieso? Der Hauswert müsste doch höher sein.
    Und nochmal die Idee: an sie verkaufen.


    Sorry,, aber was ist das denn für eine Anwandlung? Sie ist doch gegangen, sie hat doch den "Traum" zerstört (btw: und sie hatte zuerst jemand Neuen - der soll doch wohl auch in Euer Haus mit einziehen, oder? Aber Deine Freundin nicht? :what:)


    Verstehe ich. Spricht für Dich als Menschen. Ich habe trotzdem das Gefühl, dass das eine sehr einseitige Veranstaltung ist. Sie fordert und Du kuschst. So sehr ich Deine Gedanken, gerade in Hinsicht auf Euer Kind, verstehen kann, so sehr habe ich das Gefühl, dass sie eigentlich das Kindeswohl in den Ring wirft und Dich damit mehr oder weniger erpresst. Weil sie Dich kennt und weiß, dass Du möglichst jede Konfrontiation vermeiden möchtest.

    Vielleicht täusche ich mich, vielleicht sehe ich sie zu negativ. Aber das Ganze, was sie da abzieht, hat für mich ein starkes Gerüchle...
     
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    25 Januar 2019
    #6
    Mal abgesehen davon, daß Rechtsberatung hier nicht erlaubt ist: Was das Juristische angeht, bist Du am besten bei Anwälten für Scheidungsrecht und evtl. Bauangelegenheiten aufgehoben. Das Geld würde ich auf jeden Fall investieren. Auch, wenn die Absicht besteht, sich im Guten zu einigen. Nebenbei: Wenn ich's richtig weiß, ist schon für die Scheidung (Die willst Du doch - oder?) ein Anwalt nötig oder zumindest wärmstens zu empfehlen.
    Ihr Problem und hätte sie sich vorher überlegen können und müssen.

    Ich pflichte den Vorrednern bei: Deine Ex scheint nicht zu wissen, was sie will - außer, sich ins gemachte Nest zu setzen.

    Ich würde ihr noch einmal versuchen deutlich zu erklären, daß sie entweder das Haus haben kann, sofern sie den von Dir verantworteten Wertzuwachs bezahlt und Dich auszahlt - oder Du bleibst drin wohnen, sie sucht sich was anderes und Du zahlst ihr ihren Anteil aus.

    Keinesfalls würde ich mich darauf einlassen, mit der Ex unter einem Dach zu wohnen - die Sperenzchen, die sie da mit Sicherheit abziehen wird, willst Du Dir wohl nicht ernsthaft antun.
    Würde ich aus den genannten Gründen keinesfalls machen.
    Ich würde das nicht so schwarz sehen - Häuser sind gefragt; sofern Du ordentlich gearbeitet hast, hat das Haus objektiv an Wert gewonnen.

    Wie ist denn die Finanzierung geregelt? Wenn ihr Euch nur auf Verkaufen einigen könntet, müßte sie nach meinem Dafürhalten (bin aber kein Winkeladvokat) sich an eventuellen Kosten/Verlusten ebenfalls beteiligen.

    Ich würde mir mal die Mühe machen und mit Deinem Anwalt ein paar Varianten durchrechnen und ihr die Zahlen präsentieren. Wahrscheinlich überlegt sie es sich dann ganz schnell anders...
     
    Zuletzt bearbeitet: 25 Januar 2019
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    25 Januar 2019
    #7
    Für mich klingt das sehr danach, dass sie dich wieder haben will und andere Frauen von dir fernhalten will. Kann das sein?
    Will sie auch deshalb keinen Umbau in ein Zweiparteienhaus? Sie will die Möglichkeit offenhalten, wieder eine Familie mit dir zu sein?
     
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    25 Januar 2019
    #8
    Zumindest zwischenzeitlich gab's ja noch 'nen anderen Kerl. Aber egal, ob frau bemannt oder solo gedenkt einzuziehen: Ich würde mich darauf keinesfalls einlassen. Sie war diejenige, die wegwollte (Blöde Frage: Selbst mal irgendwo anpacken konnte sie nicht?), sie weiß anscheinend nicht, was sie will. Wenn sie wirklich auf dem Dorf kaum Anschluß fand und deswegen in die Stadt zog - was läßt sie glauben, daß sie diesmal besser Kontakt findet? Bzw. wenn nicht, hängt sie Jannek123 auf der Pelle. Vielen Dank!

    Ich würde auch nicht ausschließen, daß sie, kaum daß eine Wohnung für sie fertig wäre, wieder lieber in die Stadt will.
    Off-Topic:
    Wenn Du die Gelegenheit findest: In diesem Faden dürften Deine Erfahrungen auf dankbare Leser treffen...

    Der Hauskauf-Plauderthread
     
  • Jannek123
    Jannek123 (35)
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    25 Januar 2019
    #9
    ist eine Idee, obwohl ich eigentlich nicht gehen wollte. Ich habe aber mittlerweile garkeine Lust mehr.

    Ich weiss es auch nicht. Wie gesagt hat die Beziehung schon sehr unter der Hausnummer gelitten. Ich trage sicher auch meinen Teil zum Scheitern

    Meine Freundin sagte das auch schon. Ich bin da sicher zu gutmütig oder nenn es naiv. Ich versuche halt alles FriedeFreudeEierkuchenMässig zu handeln und vergesse mich total.
     
  • User 11466
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    25 Januar 2019
    #10
    Ein Fehler.

    Es ist eine Sache, sich nach Möglichkeit gütlich zu einigen und nicht wegen fünf Euro mehr oder weniger ewig zu streiten, gar zu prozeßhanseln.

    Dummerweise ist der Übergang zur Naivität fließend.

    Laß Dir von Deinem Anwalt sagen, was Dir zusteht - und rechne mit ihm mal die Alternativen (Ex kauft Haus/Du zahlst sie aus) durch, damit Du eine Gesprächs- und Argumentationsgrundlage hast.

    Ich sehe nämlich auch die Gefahr, daß Du Dich ohne Beistand/Beratung tüchtig übern Tisch ziehen ließest...
     
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  • Jannek123
    Jannek123 (35)
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    25 Januar 2019
    #11
    Wir sind nicht verheiratet.

    Ich glaube auch nicht dass das funktionieren würde!!

    Ja, wir stehen beide in den Verträgen. Verluste oder dergleichen wäre auch von ihr zu zahlen.

    Wie gesagt, der Anwalt hat mir geraten einen Vertrag zwischen uns zu machen, indem klar geregelt ist was zu regeln ist.
    Ich hatte daraufhin eine komplette Auflistung / Berechnung aller Kosten, Laufzeiten, bla bla bla gemacht und ihr mitgeteilt. Eben auch in der Hoffnung dass sie sich das nochmal überlegt.
    Antwort war....da sie ja nur die und die Zimmer hätte (und auch noch mit dem Kind) steht es nicht in Relation 50% der Summe zu zahlen.
    Also klar ist schon, dass wenn zb sie 30% der Summe zahlt, ich 70%, dass mir auch 70% von dem ganzen Ding zustehen. Also im Falle man vermietet später oder verkauft.

    Ach ich weiss es doch auch nicht
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 Januar 2019 ---
    Die Bank sagte... man stehe ja sowieso nach den paar Järchen erst am Anfang der Tilgung. Da müsste man im Zweifel garnix auszahlen...Somit hätte sie keine Schulden mehr und ist raus.

    Gut...das sehe ich zwar als meinen Vorteil, finde es aber nicht fair.
    Thema rauskaufen finde ich schwierig und unnötig.
    Würde ja laut meinem Verständnis bedeuten ich müsste noch einen Kredit aufnehmen um sie auszuzahlen. Mit diesem Geld zahlt sie dann das Darlehen zurück.
    Irgendwie doppelt gemoppelt.
    Ich hätt jetzt mal gesagt....Ich zahl ihr aus, was sie einbezahlt hat (nur ins Darlehen!) ohne Zins.
    So die Idee.


    Wie gesagt hätte ich das anhand der geflossenen Zahlungen gemacht.
     
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  • User 11466
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    25 Januar 2019
    #12
    OK - ein Problem weniger.
    Das ist ja immerhin schon was...
    Gut - dann kennst zumindest Du die Zahlen.
    Ich bezweifle, daß das außer ihr jemand glaubt.
    Ich muß mich wiederholen: Versuch ihr noch einmal im Guten klarzumachen, daß es mit Dir keine Zukunft unter einem Dach gibt und sie entweder das Haus (einschließlich des von Dir erarbeiteten Wertzuwachses - wenn's nicht anders geht, muß man halt einen Gutachter engagieren, der das seriös einschätzt) haben kann oder Du ihr das Geld, was sie in die Hütte steckte (Arbeit war es ja von ihrer Seite nicht) auszahlst.

    Wenn sie keines von beiden will und nicht zu Potte kommt, kann man nach meinem Dafürhalten auch Fristen setzen - auch das weiß der Anwalt aber besser...
     
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    25 Januar 2019
    #13
    Ok, da Katjes mir schon die Worte aus dem Mund genommen hat, muss ich anders anfangen:
    Leg' Dich mal ins Bett oder auf die Couch, mach's Dir gemütlich und dann mache die Augen zu. Und stell Dir Folgendes vor:

    Du kommst gerade von einem Job. Warst 3 Wochen nicht zu Hause. Bist müde. Kaputt. Deine Freundin hat in der Zeit mit Dir Schluss gemacht. Sie sah es nicht ein, dass Du mit Deiner Ex in einem Häuschen wohnst, da jede freie Minute renovierst und reparierst und machst und tust und sie da nicht leben darf. Du fühlst Dich einsam. Verlassen halt. In der Wohnung unter Dir (weil Du hast nur das noch nicht fertig ausgebaute Obergeschoss bekommen, Mutter und Kind natürlich das schön sanierte EG) schläft Dein Sohn schon, Du hast ihn nicht mehr gesehen nach Deiner Rückkehr. Und dann, während Du Dich von der ganzen Welt verlassen fühlst, auf Deinem Sofa in Deinem Haus mitten in der Baustelle liegst, hörst Du von unten Deine Ex, wie sie es gerade mit ihrem Freund treibt.

    Na, fühlt sich das gut an? Ist das
    wert?
     
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  • User 11466
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    25 Januar 2019
    #14
    Häh?

    Ihr habt den Kredit gemeinsam aufgenommen - oder? Und doch wohl hälftig? Falls ja, wäre es nach meinem Dafürhalten egal, was ihr an Zinsen und was an Tilgung habt. Kreditverpflichtungen werden geteilt und fertig.

    Aber nochmal: Auch das sollte Dein Anwalt wissen...
    --- Beitrag wurde zusammengefügt, 25 Januar 2019 ---
    Wie willst Du es denn sonst regeln? In den sauren Apfel wirst Du beißen müssen - müßte sie ja umgekehrt auch...

    Im Zweifelsfalle bleibt der Vorschlag von Schweinebacke: Hütte verkaufen, wobei sie, da sie nix an Arbeit reingesteckt hat, nur die Hälfte des Kaufpreises (sofern sie den seinerzeit getragen hat) kriegt und eventuell was von der allgemeinen Wertsteigerung (also nix von dem, was Du buchstäblich an Wert erarbeitet hast).
     
  • Jannek123
    Jannek123 (35)
    Ist noch neu hier Themenstarter
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    25 Januar 2019
    #15
    Ja ich denke mittlerweile auch ein wenig dass das so ist. Sie setzt mich damit halt unter Druck, weil sie weiss was das Haus für mich bedeutet.
    Der ganze Gedanke kam wohl erst weil unser Kind nächtes Jahr in die Schule kommt. Wohin soll er gehen. Und eigentlich nicht in die Kackstadt / Viertel.
    Ihre Argumentation war, ...."wieso soll ich mir eine Wohnung suchen, wenn ich in XY ein Haus stehen habe".

    Es geht darum dass ich ihr gesagt habe dass ich da garnichts mehr mache und alles von Fachfirmen - wenn - gemacht wird. Der Umbau wäre unausweichlich. Doch ich finanzier das doch nicht.
     
  • User 11466
    Sehr bekannt hier
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    26 Januar 2019
    #16
    Dann verkauft die Hütte.

    Auf vielfachen Wunsch unserer Zuschauer wiederholen wir...
     
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  • Schweinebacke
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    Moderator
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    26 Januar 2019
    #17
    Oder wie sagt man so schön: Kein gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen. Alles, was jetzt schon ins Haus gesteckt, finanziert, renoviert wurde ist de fakto weg bzw. gehört wenn es dumm läuft, zur Hälfte deiner Ex. Das sollte die aktuelle Entscheidung aber nicht beeinflussen. Denn wenn man ehrlich ist: Das Geld ist weg, ob man jetzt verkauft oder drin wohnt.
     
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  • User 11466
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    26 Januar 2019
    #18
    Das Haus steht ja noch und ist durch die Arbeit eher wertvoller geworden - ist halt doof, wenn man mit der Schufterei mal den Traum vom schönen, gemeinsamen Dach überm Kopf für Freundln und Kind verband...

    Trotzdem: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende (=Ex im Haus).
     
  • Jungundsexy
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    26 Januar 2019
    #19
    Für euer Kind ist es doch das beste, wenn die Eltern unter einem Dach wohnen. Verstehe gar nicht, was es da zu überlegen gibt.

    Ich würde mir nur überlegen ob ihr euch dieses Haus überhaupt leisten könnt (ließt sich jetzt nicht so). Ein Verkauf wäre dann unter Umständen keine schlechte Option.
     
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  • User 11466
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    26 Januar 2019
    #20
    Die Tatsachen, daß die Eltern, genau: die Mutter, nicht mehr mit dem Vater zusammenleben wollte, ein unentschlossenes und anmaßendes Ding zu sein scheint, beide zudem bereits neue Partner haben, könnten einem in den Kopf kommen...
     
    Zuletzt bearbeitet: 26 Januar 2019
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