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  • Final_Dream
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    Single
    11 April 2010
    #1

    Fühlt ihr euch abgeneigt, wenn jemand schlecht Deutsch kann?

    Guten Abend.

    Fühlt ihr euch eigentlich abgeneigt, wenn jemand kein richtiges Deutsch kann?
    Nicht nur der Dialekt, sondern Grammatik, Artikel, ect. Wenn man die Sprache schlecht bis sehr schlecht beherrscht.
    Fühlt ihr euch einfach abgeneigt, "gehemmt", oder locker und normal wie immer?

    Off-Topic:
    PS: Ich mache die Umfrage, weil ich gerade einen Bericht für die Schule schreibe und mich würde es darum interessieren.
     
  • Aily
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    11 April 2010
    #2
    Es ist evtl. schwierig jemandem zu folgen, wenn er die Sprache schlecht beherrscht, aber abgeneigt fühle ich mich nicht, wieso auch? Deutsch ist eine schwere Sprache.
     
  • Beastie
    Beastialische Beiträge
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    11 April 2010
    #3
    ja schon. dabei gar nich mal, wenn er ausländer is, sondern wenn deutsch die muttersprache is und er es dann nich kann. schlimm sind solche sachen wie einzigste und sowas.
     
  • Schmusekatze05
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    11 April 2010
    #4
    Ich hab gerade gestern Abend festgestellt, dass ich irgendwie schon gehemmt bin wenn jemand dabei ist der schlecht Deutsch spricht/ versteht.
    Die betreffende Person ist Russin und spricht eigentlich gar kein Deutsch und versteht auch nichts. Ich fand sie nicht unsympathisch, oder war ihr gegenüber abgeneigt, das kann ich nicht sagen, aber ich habe gemerkt, dass ich den ganzen Abend eigentlich nichts gesagt habe, weil ich einfach gehemmt war. Ich rede normalerweise sehr schnell und wenn ich langsam reden muss und derjenige mich trotzdem nicht versteht macht mich das schnell ungeduldig und ich werde unwirsch. Also halte ich lieber gleich ganz den Mund.
     
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    11 April 2010
    #5
    genau sowas wie beastie wollte ich auch schreiben...

    bei ausländern find ich das nicht schlimm, aber wenn ein deutscher von der eigenen sprache keine ahnung hat und z.B. dinge wie "wie" oder "als wie" statt "als" sagt und sowas, dann find ich das furchtbar und ja, das schreckt mich dann irgendwie ab...
     
  • krava
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    11 April 2010
    #6
    Das kommt ganz drauf an, was ich von demjenigen will bzw. inwieweit ich darauf angewiesen bin, ihn gut zu verstehen.
    Sprachschwierigkeiten machen Kommunikation schlicht und einfach schwierig.
     
  • Fuchs
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    11 April 2010
    #7
    Dem schließe ich mich an. Wer als erwachsener Deutscher die eigene Sprache nicht beherrscht, hat in der Regel eher schlechte Karten bei mir.

    Bei Ausländern kommt es immer drauf an, ob sie freundlich auf mich wirken oder nicht.
     
  • Nevery
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    11 April 2010
    #8
    abgeneigt ist definitiv zu hart ausgedrückt. aber gehemmt.. ja, schon. man kann sich natürlich über alles notwendige schlecht und recht unterhalten, aber wirklich GUT kann ich mich nur mit leuten unterhalten, die die deutsche sprache in allen feinheiten und variationen beherrschen. dabei gehts mir keineswegs um fachausdrücke, sondern einfach nur um grammatik, wortwitz...

    das ist ungefähr so, wie wenn einer nur platt auf der strasse latschen kann, und der andere seiltänzer ist... ich kann mit beiden laufen, aber wer in der deutschen sprache seiltanzt :zwinker: liegt mir erheblich mehr.
     
  • hellgrau
    Gast
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    11 April 2010
    #9
    Was genau meinst Du denn?
    Das kann so wirken, muss es aber gar nicht. Bei Kindern, die das von ihren Eltern haben, finde ich es schlimm. Bei Frauen kann es sehr unattraktiv wirken.
    Aber auf der anderen Seite ist die französische Austauschkunststudentin mit Akzent und fehlerhafter Grammatik doch ein ganz klassisches, erotisches Klische. :zwinker:
     
  • xoxo
    Sophisticated Sexaholic
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    11 April 2010
    #10
    Ich finde es anstregend und habe den Drang ständig etwas zu verbessern.
    Aber ich fühle mich nicht abgeneigt.
     
  • User 29377
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    nicht angegeben
    11 April 2010
    #11
    Wenn jemand Ausländer ist und es deshalb nicht so gut hinbekommt, habe ich damit echt sowas von überhaupt kein Problem. Höchstens, wenn jemand seit 15 Jahren hier ist und immer noch kein Wort spricht, dann denke ich mir schon mal, dass man das in dieser Zeit wohl doch besser können könnte.
    Aber ansonsten absolut kein Thema.
    Was mich etwas "abturnt" ist eher, wenn Muttersprachler dann so einen Dreck daherreden, dass man meint, der IQ liege deutlich unter der Raumtemperatur. Wo wirklich die Blödheit in ihrer stupidesten Form aus jeder Ritze sprudelt, fühle ich mich nur bedingt wohl.
    Zum Glück gibt es sowas dann doch nicht an jeder Ecke.
     
  • User 78196
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    nicht angegeben
    11 April 2010
    #12
    Ich fühle mich nicht abgeneigt, aber unwohl, wenn mich jemand vollquatscht und ichd avon nichtmal die Hälfte verstehe. Mir ist es dann auch irgendwann zu blöd, zum hundertsten Mal nachzufragen. (Einerseits weil ich dann genervt bin und anderereits weil ich die Person nicht bloßstellen will.)
    Ich mache gefühlsmäßig keinen Unterschied zwischen Deutschen, die ihre Muttersprache nicht beherrschen und Ausländern, die schon jahrelang hier leben.
     
  • CALYPS0
    CALYPS0 (26)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    11 April 2010
    #13
    Bei einem Ausländer: Nein. Find ich bei einigen Sprachen sogar eher anregend: einen amerikanischen Akzent etwa oder einen italienischen.....
    Wenns aber ein Deutscher nicht kann, stört´s mich schon: dann muss man ja annehmen, dass man es mit einem Idi.... zu tun hat.......
     
  • User 92848
    User 92848 (30)
    Sorgt für Gesprächsstoff
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    nicht angegeben
    11 April 2010
    #14
    Ist an für sich kein Problem, aber ich find die meisten Akzente sehr unattraktiv und ich würde mit einer Frau mit starkem südländischen Akzent vermutlich nicht ins Bett steigen.

    Interessanterweise gibt es auch Akzente, die das Gegenteil bewirken, z.B. Französisch...
     
  • Thomaxx
    Gast
    0
    11 April 2010
    #15
    [x]Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.
     
  • Schweinebacke
    Planet-Liebe-Team
    Moderator
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    11 April 2010
    #16
    Bei Ausländern finde ich es ok/normal bzw. bei manchen Mädels sogar süss.

    Bei so deutschen Duleks mit irgendwelchen chronischen Grammatikfehlern finde ich es allerdings übel.
     
  • LiLaLotta
    LiLaLotta (32)
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    vergeben und glücklich
    12 April 2010
    #17
    Wenn einer echt fast gar kein Deutsch kann, dann mag ich mich auch ungern mit ihm unterhalten...bin dann irgendwie gehemmt und nicht extrovertiert genug, um da Englisch zu quatschen oder mit Händen und Füßen zu gestikulieren.
    Aber letztendlich kommt es drauf an, welchen Hintergrund die Person hat.

    Abneigung verspüre ich nur bei Leuten, die schon längere Zeit hier in Deutschland leben und immer noch kaum ein Wort sprechen. Oder bei Deutschen, die sich überhaupt nicht artikulieren können und dann in ihrem Asi-Slang die ganze U-Bahn unterhalten wollen...
     
  • User 88899
    Verbringt hier viel Zeit
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    vergeben und glücklich
    12 April 2010
    #18
    Eine meiner besten Freundinnen ist Ausländerin und als wir uns kennenlernten, konnten sie kein Wort Deutsch, dafür aber sehr gut Englisch, sodass wir uns so unterhielten. Inzwischen kann sie durchaus etwas Deutsch, aber Englisch ist trotzdem besser, wenn es über Smalltalk hinausgeht. Es ist etwas anstrengend, denn ich kann mich in Englisch längst nicht so drei unterhalten wie in Deutsch, aber es geht. Bei einer Beziehung wäre das eine großes Hindernis, denn ich finde es wichtig, richtig frei sprechen zu können.
     
  • User 91095
    Planet-Liebe-Team
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    12 April 2010
    #19
    Was heißt "schlecht" und was heißt "abgeneigt"? Ich fühle mich eher zu Leuten hingezogen, die sich gut ausdrücken können und die auch etwas zu sagen haben. Ob das Deutsch dudenperfekt ist oder nicht, ist relativ egal. Menschen, die perfektes Deutsch schwafeln, aber nichts zu sagen haben, finde ich jedenfalls um ein Ziemliches furchtbarer :zwinker:
     
  • many--
    many-- (33)
    Beiträge füllen Bücher
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    12 April 2010
    #20
    Natürlich bewirkt das Nichtbeherrschen der Landessprache im ersten Moment einen negativen Eindruck. Natürlich kann sich das im zweiten Moment relativieren, aber zunächst ist das sicher ein Malus.

    Beispiele: Im akademischen Bereich kommt es ziemlich oft vor, dass ausländische Forscherkollegen lieber (schlechtes) Deutsch als ihr perfektes Englisch mit ihren Gastgebern sprechen; da relativiert sich ein "schlechter Eindruck", der automatisch durch das akustische Aufnehmen verstümmelter Sprachäußerungen auftritt, in einer Nanosekunde, denn man weiß ja, dass hier jemand, der sich auch anders verständigen könnte, aus reiner Höflichkeit handelt.
    Wird man auf der anderen Seite auf offener Straße oder, wie es gerne geschieht, in öffentlichen Verkehrsmitteln von offensichtlich Einheimischen in einem Kauderwelch angesprochen, welches dem Deutschen nur noch in der groben Lautverteilung ähnelt, dann ist der negative Ersteindruck zumeist etwas permanenter. Das muss nicht heißen, dass man den anderen sofort als "blöden Ausländer" oder "Proleten" abspeichert, aber man weiß, dass man sich für die folgende Konversation anstrengen muss oder dass die Gefahr besteht, dass man nicht richtig verstanden wird, und dass bewirkt eine eher negative Grundhaltung.
     

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